DE36866C - Neuerung an Charrirkluppen mit verstellbarem Stahl - Google Patents

Neuerung an Charrirkluppen mit verstellbarem Stahl

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DE36866C
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Germany
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steel
charrir
shaft
screw
cover
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Expired - Lifetime
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DENDAT36866D
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A. SCHNEIDER in Arnsberg, Westfalen
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D3/00Hand chisels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die 'Charrirstahlkluppe besteht aus dem Schaft a, dem Deckel b, den Steinen c, der Schraube d, dem Schneidstahl e.
Steine und Schneidstahl sind aus Stahl, alles andere aus Schmiedeisen angefertigt.
An dem Deckel b befinden sich zwei Krallen/, welche um die Zapfen g des Schaftes α greifen. Wird die Schraube d angezogen, so nähern sich die unteren Ränder von Schaft und Deckel und klemmen den eingesetzten Schneidstahl e fest ein, welcher aufserdem durch die Steine c gehalten wird. Der Schneidstahl, welcher eine Schnitttiefe von 35 mm hat, kann nach Bedarf vermöge der im Schaft und im Deckel befindlichen Löcher für die Steine um je 5 mm vorwärts gesetzt werden. Zu diesem Zweck löst man die Schraube d und schiebt vermittelst des Zahnhebels h den Schneidstahl vor und setzt die Steine c in die betreffenden Löcher, worauf man die Schraube wieder anzieht. Diese Einrichtung ermöglicht es, dafs der Schneidstahl fast vollständig aufgebraucht werden kann. Da, wo der Schneidstahl von den Steinen c gehalten wird, besitzt er eine nur mittlere Härte, während die Steine c eine stärkere Härte besitzen. Hierdurch wird be-, wirkt, dafs die Steine c nicht zu sehr abnutzen; der Schneidstahl wird schon bis zur Abnutzung bezw. Unbrauchbarkeit aushalten.
Soll ein neuer Stahl eingesetzt werden, so löst man die Schraube wieder und drückt nach Entfernung des abgenutzten Stahls, indem man das Werkzeug so hält, dafs" der Schraubenkopf nach unten gerichtet ist, Schraube und Deckel mit dem Schaft zusammen, wodurch die unteren Ränder von Deckel und Schaft um etwa 2 mm aus einander klaffen, so dafs der Stahl eingeschoben werden kann; die Steine werden in die dem Griff nächsten Löcher gesetzt und die Schraube wieder angezogen.
Die Schraube ist so lang bemessen, dafs, wenn dieselbe bis unter dem Kopf angezogen ist, vollständig genügende Spannung vorhanden ist. Hierdurch wird verhütet, dafs das Werkzeug von unkundiger Hand durch zu starkes Anziehen der Schraube ruinirt wird. Wird das Werkzeug nicht gebraucht, so ist es empfehlenswerth, um Rostbildung zu verhüten, den Stahl aus der Kluppe herauszunehmen.
Es beträgt das Gewicht:
des Schaftes 630 g,
des Deckels . 215 -
der Steine . . . 20 -
der Schraube . . ·. · 10 -
des Schneidstahls 75"
also Gesammtgewicht des Werkzeuges 950 g. Wird das ganze Werkzeug aus Stahl angefertigt, so läfst es sich um 20 pCt. leichter herstellen.
Der Vortheil, welchen diese Charrirstahlkluppe gegenüber den jetzt üblichen Charrireisen bietet, ist folgender:
Die jetzigen Cha'rrireisen müssen häufig geschärft werden. Häufig kommt es vor, dafs ' sich dieselben beim Härten ziehen, wodurch sich beim Arbeiten concave oder convexe Flächen zeigen. Auch stellen sich beim Abflammen des Stahls mit OeI, um denselben zu richten, zuweilen Risse ein, welche sich bei zweiter und dritter Schärfung möglicherweise erweitern und ein Abhauen des Stahls nöthig

Claims (1)

  1. oder gar das Werkzeug vollständig unbrauchbar machen, wodurch dem Steinhauer schon ein ziemlicher Schaden erwächst.
    Die Schneidstähle der Charrirstahlkluppe brauchen nicht geschärft zu werden, oder es genügt doch, dieselben einige Mal auf einem Sandstein zu schleifen. Auch können sich dieselben nicht ziehen, da sie durch Schaft und Deckel immer in genauer Richtung gespannt gehalten werden. Ist der Schneidstahl abgenutzt oder findet sich einmal ein vollständig unbrauchbarer, so, bedeutet das den höchst geringen Verlust von 20 bis 25 Pfennigen.
    Patent-Ansρrüch:
    Bei einer Charrirkluppe mit verstellbarem Stahl das Festhalten des letzteren- durch den mittelst Hakens f um Zapfen g des Schaftes a drehbaren Deckel b, welcher durch Anziehen der Schraube d den Stahl festklemmt, und das Stützen des Stahls durch zwei in Löcher i einsetzbare Stifte c.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT36866D Neuerung an Charrirkluppen mit verstellbarem Stahl Expired - Lifetime DE36866C (de)

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