DE367304C - Photogrammetrisches Auftragegeraet - Google Patents

Photogrammetrisches Auftragegeraet

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DE367304C
DE367304C DEH89053D DEH0089053D DE367304C DE 367304 C DE367304 C DE 367304C DE H89053 D DEH89053 D DE H89053D DE H0089053 D DEH0089053 D DE H0089053D DE 367304 C DE367304 C DE 367304C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C11/00Photogrammetry or videogrammetry, e.g. stereogrammetry; Photographic surveying

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  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Photogrammetrisches Auftragegerät. Bei dem im Hauptpatent beschriebenen Auftrageapparat mit zwei Bildmeßtheodoliten läßt sich ein Zeichenstift über jeden beliebigen Punkt einer unter ihm angebrachten ebenen Zeichenfläche bringen. Durch die Bewegung des Zeichenstiftes werden Lineale mitgenommen, die ihrerseits sowohl die Bildträger als auch die Eintrittsspiegel oder Eintrittsprismen des Doppelfernrohres zweckmäßig bewegen. In der praktischen Ausführung ist der Leichenstift auf einem .Kreuzschlitten befestigt, durch ,dessen Gleitschienen er einmal eine Bewegung senkrecht zur Verbindungslinie der Drehpunkte der wagerechten Lineale (Bewegung der Entfernungsbrücke) und dann eine Bewegung parallel zu der Verbindungslinie der Drehpunkte dieser Lineale (Bewegung des Richtungsschlittens) erfährt. . Die Zeichenfläche liegt hierbei aber so weit entfernt vom Beobachter am Doppelfernrohr, daß dieser die Zeichnung schwer oder gar nicht verfolgen kann. Um diesen Übelstand zu beseitigen, wird gemäß der vorliegenden Erfindung der Zeichenstift auf einem sich drehenden Zylinder angebracht, der unmittelbar vor .dem Beobachter .unterhalb des Doppelfernrohres und zweckmäßig so angeordnet ist, daß seine Drehachse wagerecht und parallel zur Achse des Doppelfernrohres liegt. Über der Zylinderfläche ist -ein Zeichenstift angeordnet, der mittels einer Schraubenmutter an einer Spindel sitzt, die parallel zur -Drehachse des Zylinders gelagert ist. Verbindet man z. B. durch geeignete Kegelräder die Antriebswelle der .Entfernungsbrücke mit der Drehachse,des Zylinders und die Antriebswelle des Richtungsschlittens mit der Antriebswelle des Zeichenstiftes über dem Zylinder, so erkennt man leicht, daß der über der Zylinderfläche angeordnete Zeichenstift im Verhältnis zur Zeichenfläche genau die gleichen Bewegungen ausführt, wie der am Richtungsschlitten angebrachte Zeichenstift der ursprünglichen Einrichtung.
  • Die neue Anordnung der Zeichenfläche gestattet auch die selbsttätige Zeichnung von Querschnitten durch das auf den Lichtbildern dargestellte Gelände, und zwar von solchen Querschnitten, die parallel und senkrecht zur Aufnahmegrundlinie und .damit auch zur Verbindungslinie der Drehpunkte der wagerechten Lineale liegen. Die erstgenannten Querschnitte werden erhalten, wenn man die Drehachse des Zylinders nicht mit der Antriebswelle .der Entfernungsbrücke, sondern mit der Höhenmeßvorrichtung kuppelt. Die an zweiter Stelle erwähnten Querschnitte ergeben sich aber, wie leicht zu erkennen ist, wenn man die Drehachse .des Zylinders mit der Antriebswelle der Tiefenbrücke, die Antriebswelle des Zeichenstiftes aber mit der Höhenmeßvorrichtung kuppelt.
  • Bei der Verwendung des im Hauptpatent beschriebenen Auftragegeräts ist im allgemeinen vorausgesetzt, daß Diapositive der Meßbilder benutzt werden. Verwendet man die Originalnegative der Bilder, so ist die entstehende Karte in bezug auf eine Senkrechte zur Aufnahmegrundlinie zwar seitenverkehrt, doch läßt sich dieser Nachteil bei der vorliegenden neuen Einrichtung leicht dadurch beseitigen, daß man die Kupplung -der Antriebswelle des Zeichenstiftes mit der Antriebswelle des Richtungsschlittens so vornimmt, daß einer linksläufigen Bewegung des Richtungsschlittens eine rechtsläufige Bewegung des Zeichenstiftes und umgekehrt entspricht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in der. Draufsicht dargestellt. E ist die Entfernungsbrücke, deren Verschiebung durch das Handrad H, unter Vermittlung der Spindeln S1 und S, sowie der Verbindungswelle W, erfolgt. Auf der Entfernungsbrücke E gleitet der Richtungsschlitten R, der vom Handrad H, mittels der Nutwelle W. und der Spindel S3 angetrieben wird. Mit Hilfe dieses zweiteiligen Kreuzschlittensystems kann der am Richtungsschlitten R starr befestigte Zeichenstift Z, über jeden Punkt der Zeichenfläche F, gebracht werden. Jeder Stellung des Zeichenstiftes Z, entspricht eine bestimmte Stellung der wagerechten Lineale L, und L., die durch den. ebenfalls auf dem Richtungsschlitten R befestigten Bolzen B geführt werden und sich um die Achsen 0, und 0, drehen. 0,. und 02 geben die Horizontalprojektion der Aufnahmestandlinie wieder, zu der die Entfernungsbrücke E parallel ist. Ebenfalls parallel zu E ist die Spindel S4 angeordnet, die den Zeichenstift Z. mitnimmt. Der Antrieb der Spindel S4 kann einmal erfolgen durch das Handrad H,. mittels der starr miteinander verbundenen und- auf der Welle W. verschie' baren Kegelräder K,. oder K., je nachdem eine gleich- oder gegensinnige Bewegung zur Bewegung des Richtungsschlittens R verlangt wird. Das Handrad Hh treibt die Wellen W3 und W4 an, welche die in der Zeichnung nicht dargestellten seitlich liegenden Höhenmeßvorrichtungen betätigt. Auf der Welle Ws sitzt verschiebbar das Stirnrad P1, das, nachdem die Kegelräder K, und KZ außer Betrieb gesetzt sind, mit dem auf der Spindel S., festsitzenden Stirnrad P, in Eingriff gebracht «-erden kann, so daß jetzt der Zeichenstift Z. von dem Handrad H" für die Höhenmeßeinrichtungen betätigt wird. Der Zeichenstift Z. steht in Berührung mit der zylindrischen Zeichenfläche, die auf der Trommel T aufgebracht ist, dlie sich um die Welle WE dreht. Der Antrieb dieser Welle geschieht durch das Handrad He mittels des verschiebbaren Kegelrades K3, oder aber, wenn .dieses außer Eingriff gesetzt wurde, durch mittels des auf der Welle W4 verschiebbar angeordneten Stirnrades P3, das mit dem auf der Welle W5 festsitzenden Stirnrad P4 in Eingriff gebracht werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Photogrammetrisches Auftragegerät mit zwei Bildmeßtheodoliten nach Patent 36115q., dadurch gekennzeichnet, daß eine zwischen dem Beobachter und den Drehpunkten (0I und OZ) der beiden wagerechten Lineale (L, und L.) gelagerte Zeichenfläche auf einem sich drehenden Zylinder (T) angeordnet ist, dessen Achse (W,) wagerecht und zum Doppelfernrohr parallel verläuft.
  2. 2. Auftragegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeichenstift (Z3) für den Zylinder (T) parallel zur Drehachse (W6) des die Zeichenfläche tragenden Zylinders (T) verschiebbar ist.
  3. 3. Auftragegerät nach: Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderachse (W,) entweder mit der Antrie',swelle (W3) der Höhenmeßeinrichtung oder der Antriebswelle (S1) der Entfernungsbrücke (E) und die Antriebswelle (S4) des Zeichenstiftes (Z3) entweder mit der Antriebswelle (WJ des Richtungsschlittens (R) oder mit der Antriebswelle (W3) der Höhenmeßeinrichtung kuppelbar ist. q.. Auftragegerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung (K,, K2) für den. Zeichenstift so eingerichtet ist, daß dessen Bewegung .entweder gleichsinnig oder gegensinnig zur Bewegung des Richtungsschlittens (R) erfolgt, um Diapositive der Meßaufnahmen oder der Originalnegative verwenden zu können.
DEH89053D 1922-03-11 1922-03-11 Photogrammetrisches Auftragegeraet Expired DE367304C (de)

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