DE367269C - Elektrische Alarmsicherung fuer Glasscheiben von Fenstern u. dgl. - Google Patents
Elektrische Alarmsicherung fuer Glasscheiben von Fenstern u. dgl.Info
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- DE367269C DE367269C DEA36137D DEA0036137D DE367269C DE 367269 C DE367269 C DE 367269C DE A36137 D DEA36137 D DE A36137D DE A0036137 D DEA0036137 D DE A0036137D DE 367269 C DE367269 C DE 367269C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
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- G08B13/00—Burglar, theft or intruder alarms
- G08B13/02—Mechanical actuation
- G08B13/04—Mechanical actuation by breaking of glass
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
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- Joining Of Glass To Other Materials (AREA)
- Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sieb; auf elektrische
Leitungsdrähte, welche gegen Beschädigung durch innige Umgehung mit Glas gesichert
sindi, für Alanin- undi Signalivorridhtungen,
insbesondere gegen Einbruch. Bei dien bisher
bekannten Scheibensicheruingeoi worden Erschüttec!umg)skontafct.e
verwandt, die in idlen Ruhestromkrei© bzw. ArbeitsBtramkreiis eingeschaltet wurden. Die Auslösung des Alarm-
Stromkreises erfolgte mtwädier idurah KurzschJießeTi
odier Unterbrechung einer Stromlei1-tung
mit Hilfe idfer idurch eine Erischüttenu'ng
in 'Bewegung gesetzten 'Kionitaibte. Derartige
Kontakte 'halben aber den größten Nachteil, -daß
sie Λα-dh Erschütterungenv wie sie alltäglich
vorkommen oder von Unibefugten irniutwilligerweise
vocgenotninen wenden, ©ehr oft einen
Winden Alarim auslösen. list aber die Empfindlichkeit
dieser Kontakte keine sehr große, so besteht auch keine Gewähr, daß beim vorsiehtigen
Ausschneiden der Scheiben unbedingt ein Aiarni erfolgt.
Ferner hat man versucht, Scheiben mit Stanniolstreifenbelag·
zu sichern. Diese Stanniolstreifen sind aber nicht Widerstandsfähig genug,
um ein öfteres Scheuern der Scheiben zu
gestatten, sie pflegen sich auch unter idem Einfluß der Hitze zu kräuseln und an 'den Übergangsstellen
zum Rahmen isehr leicht zu reißen. Wegen 'des häßlichen Aussehens derselben
können die Streifen auch gewöhnlich ίο nicht in der Mitte der Scheibe angebracht
wenden, und es ist diaher keineswegs die Sicherheit gegeben, daß überhaupt beimUnterbrechen
und Ausschneiden der Scheiben durch Sprung oder Zerstörung ein Alarm erfolgt.
Andere Vorrichtungen, wie vongeschrauibte
oder vorgeklemmte Messingstäbe, Gardinenstangen usw., welche der Strom durchfließt,
lassen sich im allgemeinen deswegen nicht anbringen, weil sie beim Scheuern und auch
sonst oft bei Tage abgenommen werden müssen und sich die beauftragten Personen, welche,
meistens Laien sind, nicht der Mühe unterziehen können, diese Stäbe auf richtigen Kontakt
zu prüfen und allabendlich wieder anzusetzen. Auch ist diese Lösung, eine Scheibe
elektrisch gegen Einbruch zu sichern, keineswegs einwandfrei; denn es gehört nur eine
sehr geringe Kenntnis von elektrischen Klingelanlagen im allgemeinen dazu, um nach
Entfernung der Scheibe diese Stäbe durch eine längere Leitung so zu überbrücken, daß
ihre Entfernung- und damit ein Einsteigen durch die zerbrochene Scheibe ohne Alarm in
verbrecherischer Absicht möglich ist. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist demgegenüber
die Einrichtung so getroffen, daß dünne und spröde Metalldrähte durch Glasstäbe in der Weise gesichert werden, idaß die
Glasstäbe beim Scheuern den Draht gegen Zerstörung und auch gegen alle sonstigen
Einflüsse sichern. Andererseits ist aber die Lichtdurchlässigkeit der Scheibe in keiner
Weise beeinträchtigt, und! infolge der Verwendung des gleichen Materials und1 eines
lichtdurchlässigen Kitts, z. B. Wasserglas, ist auch das Ansehen der Scheibe dn keinear Weise
gestört. Da 'bei der Verwendung des richtigen Bindemittels 'die Glasscheiben und dlie -leisten
als ein Ganzes betrachtet werden können, so muß beim Zerspringen oder Zerstören der
Scheibe auch der Glasstab, welcher über oder direkt neben dem Leitungsdraht liegt, zerspringen
oder zerstört werden, zumal man infolge dieser Anordnung· sehr spröden Draht
verwenden kann, ida dieser ja anderen Einflüssen von außen, abgesehen von einer mutwilligen
Zerstörung, nicht ausgesetzt ist.
Außerdem ist dies die einzige -Möglichkeit, in Fällen, wo dlas äußere Ansehen, der Scheibe
aus ästhetischen Gründen nicht beeinträchtigt wenden darf, mitten über die Scheibe eine
Sicherung zu legen, welche in keiner Weise als so unvorteilhaft für das Aussehen der
Scheibe in Erscheinung1 tritt, idaß im allgemeinen
sich jemand: dagegen auflehnen würde.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungisforim das Erfindungisgegenstandes
in idlrei Abbildungen sehamatisch veranschaulicht. Brei den An Abb. 1 und 2 dargestellten
Aus führungsformen sinidi A ein: Glasstab, C der
spröde Leitungsdraht, G die Fensterscheibe und R der .Fensterrahmen; in Abb. 3 sind1 A1,
A2 zwei nebeneinanderliegiende Glasstäbe, C der spröde Leitungsdraht, G wiederum die
Fensterscheibe und R 'der Fensterrahmen. In Abb. ι wird die Kante α des Glasstabes A
abgesehlifien, damit idler Draht C in den so
entstandenen Hohlraum gelegt werden kann. In A(bb. 2 befindet siich der Draht C in der
Mitte des ihn deckenden Glasstabesyi, und in
Abb. 3 werden die Kante dl· .des Glasstabes Ax
und die Kante a2 des Glasstabes A2 ebenfalls
abgeschliffen, der Draht C in den so entstandenen Hohlraum gelegt umidi beide Glasstäbe
A1 und A2 mit diem zu verwendenden
Kitt verbunden·.
Claims (3)
- Patent-Ansprache:ι. Elektrische Alarmsicherung für Glasscheiben von Fenstern u. dgl., bei welcher ein an der Glasscheibe angeordneter, in einen Ruhestromkreis eingeschalteter empfindlicher Draht bei einer Scheibenzerstörung zerreißt undi dadurch ein Alarmsignal auslöst, .dadurch 'gekennzeichnet, daß der Draht (C) durch eine Glasleiste (A) geschützt liegt, die mittels durchsichtigen Kitts mit der Glasscheibe (G) verbunden ist (Abb. 2).
- 2. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, idaß der Draht (C) innerhalb einer Nut liegt, die von zwei mit ihren abgeschrägten Kanten (α1, α2) gegeneinanderliegenden und an die Fensterscheibe (G) gekitteten Glasleisten {Al·, A2) gebildet wird (Abb. 3).
- 3. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, idaß der Draht (C) seitlich an eine abgeschrägte Glasleiste (A) gelegt und Ία der Fuge zwischen Glasleiste (A) und- der Fensterscheibe (G) mittels !durchsichtigen Kitts gehalten wind (Abb. 1).Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA36137D DE367269C (de) | 1921-08-25 | 1921-08-25 | Elektrische Alarmsicherung fuer Glasscheiben von Fenstern u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA36137D DE367269C (de) | 1921-08-25 | 1921-08-25 | Elektrische Alarmsicherung fuer Glasscheiben von Fenstern u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE367269C true DE367269C (de) | 1923-01-19 |
Family
ID=6929460
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA36137D Expired DE367269C (de) | 1921-08-25 | 1921-08-25 | Elektrische Alarmsicherung fuer Glasscheiben von Fenstern u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE367269C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE922331C (de) * | 1952-04-30 | 1955-01-13 | Georg Hoffmann | Tresortueren und Tresorschraenke mit elektrischen Stromkreisen zur Ausloesung einer Alarmanlage |
| DE4121492A1 (de) * | 1991-06-26 | 1993-01-07 | Bally Wulff Automaten Gmbh | Sicherungsvorrichtungen fuer ein geldspielgeraet |
-
1921
- 1921-08-25 DE DEA36137D patent/DE367269C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE922331C (de) * | 1952-04-30 | 1955-01-13 | Georg Hoffmann | Tresortueren und Tresorschraenke mit elektrischen Stromkreisen zur Ausloesung einer Alarmanlage |
| DE4121492A1 (de) * | 1991-06-26 | 1993-01-07 | Bally Wulff Automaten Gmbh | Sicherungsvorrichtungen fuer ein geldspielgeraet |
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