DE3620175A1 - Spritzgiessmaschine mit mindestens zwei plastifizier- und einspritzeinheiten - Google Patents
Spritzgiessmaschine mit mindestens zwei plastifizier- und einspritzeinheitenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Spritzgießmaschine mit mindestens
zwei Plastifizier- und Einspritzeinheiten, mit einer von
feststehenden Holmen geführten verschiebbaren Formaufspann
platte und einer feststehenden Formaufspannplatte, die die
einen Formhälften von Spritzgießformen aufweisen, und mit
einem zwischen diesen einen Formhälften um seine Achse
verschwenkbaren und in Richtung der feststehenden Holme
verschiebbaren prismatischen Trägerkörper, dessen zu seiner
Achse parallele Seitenflächen mindestens die anderen Form
hälften der Spritzgießformen aufweisen.
Spritzgießmaschinen mit zwei Plastifizier- und Einspritz
einheiten und einem prismatischen Trägerkörper sind bekannt
(DB-PS 12 15 353).
Zum Einspritzen von plastifiziertem Material werden die je
weils einander gegenüberstehenden Formhälften der beiden Form
aufspannplatten und des prismatischen Körpers unter Bildung
von geschlossenen Spritzgießformen zur Anlage gebracht, wobei
die eine Spritzgießform einen gespritzten verlorenen Kern auf
weist, der im vorhergehenden Spritzzyklus gespritzt wurde,
während die andere Spritzgießform leer ist.
Nach dem Einspritzen von plastifiziertem Material, das gleich
zeitig mit den beiden Plastifizier- und Einspritzeinheiten er
folgt, weist die eine Spritzgießform ein fertiggespritztes
Spritzgußteil auf, und die andere Spritzgießform einen verlorenen
Kern.
Anschließend werden die Spritzgießformen geöffnet, indem die
verschiebbare Formaufspannplatte auf den feststehenden Holmen
entsprechend verfahren wird. Da zwischen den Formaufspann
platten und den Führungen für den prismatischen Trägerkörper
auf den Holmen Druckfedern angeordnet sind, werden durch das
entsprechende Verschieben der verschiebbaren Formaufspannplatte
automatisch die Spritzgießformen geöffnet, so daß der prisma
tische Körper verschwenkt werden kann. Er wird so verschwenkt,
daß der verlorene Kern mitsamt seiner Formhälfte in die Posi
tion der Formhälfte mit dem verlorenen Kern des vorausgegangenen
Spritzzyklus verschwenkt wird. Anschließend werden durch ent
sprechendes Verfahren der verschiebbaren Formaufspannplatte
unter Bildung von Spritzgießformen die einander gegenüber
stehenden Formhälften in Schließstellung gebracht und wiederum
Material eingespritzt, so daß wiederum ein fertiger Spritzguß
artikel und ein verlorener Kern gleichzeitig gespritzt werden.
Durch Verarbeiten von unterschiedlichem Kunststoffmaterial mit
den beiden Plastifizier- und Spritzeinheiten können Spritzguß
artikel hergestellt werden, die zwei Bereiche unterschiedlicher
Werkstoffeigenschaften bzw. verschiedene Farbgebung aufweisen.
Die eine Plastifizier- und Einspritzeinheit bildet mit der
verschiebbaren Formaufspannplatte eine auf den
Holmen geführte verschiebbare Baueinheit, während die andere
Plastifizier- und Einspritzeinheit mit der feststehenden Form
aufspannplatte zusammenarbeitet.
Zum Schließen und Öffnen der von den jeweiligen Formhälften
zu bildenden Spritzgießformen dient als Schließeinheit ein
Kniehebelgelenk, das an der verschiebbaren Plastifizier- und
Einspritzeinheit und am Maschinenrahmen angelenkt, sowie mittels
eines hydraulischen Arbeitszylinders beaufschlagbar ist.
Die Achse des prismatischen Trägerkörpers ist in zwei Führungs
hülsen drehbar gelagert, die auf den feststehenden Holmen verschieb
bar angeordnet sind. Zwischen diesen Hülsen und den Formaufspann
platten sind die oben erwähnten Druckfedern angeordnet.
Der prismatische Trägerkörper hat senkrecht zu seiner Achse
den Umriß eines regelmäßigen Achteckes, wobei seine zur
Achsenrichtung parallelen Seitenflächen Formhälften tragen
und seine Achse horizontal und senkrecht zu seiner Bewegungs
richtung, d.h. senkrecht zu den Holmen verläuft.
Diese Spritzgießmaschinen weisen erhebliche Nachteile auf:
Im allgemeinen ist man bestrebt, bei Spritzgießmaschinen die
kinetische Energie der auf den Holmen zu verschiebenden
Massen möglichst gering zu halten, da die Gesamtmasse aus
der einen Endstellung, d.h. der maximalen Offenstellung der
Spritzgießformen aus der Ruhelage möglichst schnell auf eine
vorgegebene Maximalgeschwindigkeit zu beschleunigen ist, die
dann bis zur Erreichung des Formschließsicherungspunktes konstant
zu halten ist, ab dem dann ein Abbremsen der gesamten Masse so
erfolgt, daß die Formen unter Kriechgeschwindigkeit geschlossen
werden. Es liegt auf der Hand, daß möglichst kurze Spritzzyklus
zeiten mit möglichst geringen Wegstrecken zur Beschleunigung der
Gesamtmasse aus der Ruhestellung auf die maximale Geschwindig
keit und mit einem möglichst geringen Restweg vom Formschließ
sicherungspunkt bis zur Schließstellung der Formen gleichbedeutend
mit einer möglichst kleinen zu beschleunigenden Masse sind.
Eine Reduzierung der gesamten zu bewegenden Masse bei diesen
Spritzgießmaschinen führt jedoch insoweit noch nicht zum Ziel,
da der Trägerkörper mit seinen Hülsen und den Druckfedern zwischen
den Formaufspannplatten während der dynamischen Bewegungsabläufe
mit ihnen ein gedämpftes schwingungsfähiges System bildet und
seine Formhälften gegen die Formhälften der Formaufspannplatten
prellen, sobald die Zeit für die Spritzzyklen nicht ausreichend
lang bemessen ist, so daß die Spritzzyklen dieser Spritzgieß
maschinen im Vergleich zum Spritzzyklus moderner Maschinen,
zwischen deren Formaufspannplatten lediglich die Formhälften
von Spritzgießformen angeordnet sind, zu lang ist. Offensicht
lich liegt hier einer der Gründe, weshalb sich diese Spritzgieß
maschinen mit einem zusätzlichen prismatischen Trägerkörper
zwischen den Formaufspannplatten bisher nicht durchsetzen konnten.
Ausgehend von diesen Überlegungen liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, Spritzgießmaschinen dieser Art derart auszubilden,
daß das Schließen der Spritzgießformen unter Kriechgeschwindig
keit sichergestellt ist und die Spritzzyklen möglichst kurz sind.
Weiterhin liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, diese
Spritzgießmaschinen so auszubilden, so dass Spritzgußartikel
herstellbar sind, die mehr als zwei Abschnitte aus Kunststoff
material mit unterschiedlichen Materialeigenschaften und/oder
unterschiedlichen Farbgebungen bzw. Farbtönen bzw. abwechselnd
durchsichtige und undurchsichtige Bereiche aufweisen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ver
schiebbare Holme von der verschiebbaren Formaufspannplatte
geführt sind, der prismatische Trägerkörper im Bereich zwischen
den beiden Formaufspannplatten in den verschiebbaren Holmen
verdrehbar gelagert ist, auf der vom Trägerkörper abgewandten
Seite der verschiebbaren Formaufspannplatte mindestens ein
Antrieb für die beiden verschiebbaren Holme angeordnet ist,
die verschiebbare Formaufspannplatte mindestens einen Anguß
kanal aufweist, der in eine zu ihrer Bewegungsrichtung parallele
Seitenfläche mündet, und daß die eine Plastifizier- und Einspritz
einheit mit diesem Angußkanal in Eingriff bringbar ist. Durch
diese Maßnahmen wird erreicht, daß die verschiebbare Formauf
spannplatte für den prismatischen Trägerkörper die Funktion
einer feststehenden Formaufspannplatte hat, mit deren aufge
spannten Formhälften die Formhälften des Trägerkörpers ,
der gewissermaßen die Funktion einer verschiebbaren Formauf
spannplatte hat, zusammenarbeiten. Aufgrund dieses Prinzips
ist es möglich, die Bewegungsabläufe des Trägerkörpers exakt
zu steuern, und zwar derart, daß die jeweils in Abhängigkeit
der Stellung des Trägerkörpers zu bildenden Spritzgießformen
diese Spritzgießformen stets unter Kriechgeschwindigkeit
geschlossen werden, wobei es völlig unbeachtlich ist , ob die
auf dem Trägerkörper aufgespannten Formhälften eine gleiche
oder eine unterschiedliche Höhe aufweisen. Zum Sicherstellen,
daß die gebildeten Spritzgießformen stets unter Kriechgeschwin
digkeit geschlossen werden, ist es erforderlich, die Bewegung
der verschiebbaren Holme entsprechend zu steuern. Prinzipiell
kann für jeden dieser verschiebbaren Holme auf der von dem
Trägerkörper abgewandten Seite der verschiebbaren Formauf
spannplatte ein Antrieb, beispielsweise ein entsprechend
gesteuerter Schrittmotor vorgesehen sein, dessen Programm
die Formhöhe der auf die Trägerkörper aufgespannten Formhälften
berücksichtigt, wobei selbstverständlich von einer Ausgangs
stellung des Trägerkörpers auszugehen ist, und der jeweilige
Drehwinkel des Trägerkörpers eine Anzeige dafür ist, welche
aufgespannte Formhälfte mit der Formhälfte der verschiebbaren
Aufspannplatte gegenüberstehend angeordnet ist. Entsprechendes
gilt selbstverständlich für die Zuordnung der aufgespannten
Formhälften des prismatischen Körpers zu der auf der feststehenden
Formaufspannplatte aufgespannten Formhälfte. Statt eines Antriebes
für jeden Holm kann auch ein einziger Antrieb für beide ver
schiebbaren Holme in der Weise vorgesehen werden, daß die
verschiebbaren Holme auf der vom prismatischen Trägerkörper ab
gewandten Seite durch eine Traverse verbunden sind und zwischen
der Traverse und der von dem Trägerkörper abgewandten Seite
der verschiebbaren Formaufspannplatte der Antrieb vorgesehen
ist, der auch ein hydraulischer bzw. pneumatischer Arbeitszylinder
sein kann. Nach Schließen der von der auf der verschiebbaren
Formaufspannplatte aufgespannten Formhälfte und der gegenüber
liegend angeordneten Formhälfte des Trägerkörpers gebildeten
Spritzgießform wird mit einer an sich bekannten Schließeinheit
die aus der verschiebbaren Formaufspannplatte und dem Träger
körper gebildeten verschiebbaren Einheit in Richtung zu der
feststehenden Formaufspannplatte verfahren, wobei in an sich
bekannter Weise kurz vor Erreichen der Schließstellung der
von der aufgespannten Formhälfte des prismatischen Körpers und
der auf der feststehenden Formaufspannplatte aufgespannten Form
definierten Spritzgießform die restliche Bewegung unter Kriech
geschwindigkeit verläuft. Dadurch, daß in völliger Abkehr vom
bisherigen Stand der Technik auf der von der aufgespannten
Formhälfte der verschiebbaren Formaufspannplatte keine Plasti
fizier- und Spritzeinheit angeordnet ist, die notwendigerweise
mit der verschiebbaren Formaufspannplatte verfahren werden
müßte, ist die gesamte zu bewegende Masse erheblich reduziert
und liegt in der gleichen Größenordnung wie bei den bekannten
Spritzgießmaschinen, die zwischen den Formaufspannplatten
lediglich Spritzgießformen aufweisen.
Nach Schließen der Spritzgießformen wird die der verschiebbaren
Formaufspannplatte zugeordnete Plastifizier- und Spritzeinheit
mit dem Angußkanal in der Formaufspannplatte in Eingriff ge
bracht, wobei in völliger Abkehr vom bisherigen Stand der
Technik diese Plastifizier- und Spritzeinheit so angeordnet
ist, daß sie in Schließstellung der Spritzgießformen mit dem
Angußkanal in Eingriff gebracht wird, der ebenfalls in völliger
Abkehr vom bisherigen Stand der Technik so angeordnet ist,
daß er in eine zur Bewegungsrichtung der verschiebbaren Form
aufspannplatte parallele Seitenfläche mündet, wobei die Plasti
fizier- und Spritzeinheit erfindungsgemäß ebenfalls in der
zur Bewegungsrichtung der verschiebbaren Formaufspannplatte
senkrechten Richtung verschiebbar angeordnet ist.
Erfindungsgemäß weist die verschiebbare Formaufspannplatte
mindestens einen in dieser Weise erfindungsgemäß ausgebildeten
Angußkanal auf. Sie kann prinzipiell drei derartige Angußkanäle
aufweisen, die jeweils getrennt voneinander ein in Bewegungs
richtung der verschiebbaren Formaufspannplatte abgewinkelten
Abschnitt aufweisen, die in an sich bekannter Weise in das
Formnest, jedoch im vorliegenden Falle unabhängig voneinander
münden, so daß es beispielsweise möglich ist, an drei Seiten des
verlorenen Kern plastifiziertes Material unter Herstellung
des fertigen Spritzgußartikels anzuspritzen.
Im einfachsten Falle hat der prismatische Trägerkörper senkrecht
zu seiner Achse einen quadratischen Umriß, er kann auch einen
Umriß eines unregelmäßigen N-Eckes haben, wobei lediglich die
Bedingung zu erfüllen ist, daß die einander diametral gegenüber
liegenden Seitenflächen des prismatischen Körpers parallel und
in der Schließstellung der Spritzgießformen parallel zu den
Formaufspannplatten sind.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung hat der pris
matische Körper den Umriß mindestens eines Vierecks, wobei die
verschiebbaren Holme in einer vertikalen Ebene geführt sind,
und in Schließstellung der auf den Formaufspannplatten aufge
spannten Formhälften mit den zugeordneten Formhälften des
prismatischen Körpers auf weiteren Formaufspannplatten angeord
nete Formhälften mit weiteren Formhälften des primatischen Kör
pers und mit weiteren Plastifizier- und Einspritzeinheiten
zum Einspritzen von plastifiziertem Material in Eingriff bring
bar sind. Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß zusätzlich
weitere Plastifizier- und Einspritzeinheiten mit zugeordneten weiteren
Formaufspannplatten und Formhälften in Einsatz gebracht werden
können, so daß beispielsweise während eines Spritzzyklus die
Anzahl der fertiggestellten Spritzgußartikel wesentlich er
höht werden kann. Es ist auch möglich, während des gleichen
Spritzzyklus zusätzlich weiteres plastifiziertes Kunststoffma
terial mit anderen Werkstoffeigenschaften in die Spritzgießfor
men einzuspritzen, so daß am Ende eines Spritzzyklus der in
mehreren Spritztakten gespritzte Spritzgußartikel eine ent
sprechend große Anzahl unterschiedlicher Materialbereiche bzw.
Abschnitte verschiedener Werkstoffeigenschaften aufweist.
In einer noch weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der Antrieb
für die verschiebbaren Holme der Arbeitszylinder für den Auswerfer,
wobei der Arbeitszylinder auf der von dem primatischen Körper
abgewandten Seite der verschiebbaren Formaufspannplatte und
zwischen einer die verschiebbaren Holme verbindenden Traverse
angeordnet ist.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weisen die fest
stehende Platte und die verschiebbare Formaufspannplatte auf den
einander zugewandten Seiten jeweils eine Zahnstange auf, wobei
zwischen den beiden Zahnstangen ein mit ihnen kämmendes Ritzel
angeordnet ist, die Achse des Ritzels mit den verschiebbaren
Holmen bzw. dem Trägerkörper gemeinsam verschiebbar angeordnet
ist und daß das Übersetzungsverhältnis der Zahnstangen und des
Ritzels so gewählt ist, daß der Abstand der geöffneten Formhälften
der verschiebbaren Formaufspannplatte und des prismatischen
Trägerkörpers den halben, von der verschiebbaren Formaufspann
platte auf den Holmen zurückgelegten Weg zwischen ihren beiden
Endstellungen beträgt.
Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß in der Endstellung
der verschiebbaren Formaufspannplatte, die dem maximalen Ab
stand der Formhälften der geöffneten Spritzgießformen ent
spricht, der Trägerkörper sich in der Mitte zwischen der ver
schiebbaren und der feststehenden Formaufspannplatte befindet.
Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen in den Zeich
nungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel in Fig. 1,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel in Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels,
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel in Fig. 3,
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel für einen Trägerkörper und
Fig. 6 in der Darstellung der Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel
für die Steuerung der Stellung des Trägerkörpers in
Abhängigkeit der Stellung der verschiebbaren Formauf
spannplatte.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des ersten Ausführungsbeispiels.
Auf einem nicht dargestellten Maschinenrahmen sind zwei feststehen
de Platten 1 und 2 angeordnet.
Die Platte 1 bildet zugleich die feststehende Formaufspannplatte
für eine Formhälfte 3, die in an sich bekannter Weise ein Form
nest 4 aufweist.
Die feststehende Formaufspannplatte weist weiterhin eine Anguß
bohrung 5 auf, über die in an sich bekannter Weise die im Aus
schnitt dargestellten Plastifizier- und Einspritzeinheit 6, das
plastifizierte Kunststoffmaterial einspritzt.
Die Platten 1 und 2 bilden mit einem oberen Holmenpaar 7 und einem
unteren Holmenpaar 8 eine Führung für die verschiebbare Formauf
spannplatte 9, die auf ihrer der feststehenden Formaufspannplatte
zugewandten Seite eine Formhälfte 10 aufweist. Von den beiden
Holmenpaaren ist in Fig. 1 jeweils nur ein Holm sichtbar.
Die verschiebbare Formaufspannplatte führt zwei Holme 11 und 12,
die in jeder Stellung über die verschiebbare Formaufspannplatte
9 beidseitig hinausgeführt sind.
In dem Bereich zwischen den beiden Formaufspannplatten, d.h. im
Bereich zwischen den Formhälften 3 und 10 ist an den beiden ver
schiebbaren Holmen ein Kernträgerkörper 13 in den Lagern 14 ver
drehbar angeordnet. Er weist senkrecht zu seiner Achse 15 den
Querschnitt eines prismatischen Körpers, im vorliegenden Falle
eines regelmäßigen Viereckes auf.
Auf den zu der Achse 15 parallelen Seitenflächen 16, 17, 18 und
19 sind jeweils Hälften von Spritzgießformen angeordnet, die
mit 20 bzw. 21 bzw. 22 bzw. 23 bezeichnet sind.
Auf der von dem Kernträgerkörper abgewandten Seite der verschieb
baren Formaufspannplatte sind die Endabschnitte der beiden ver
schiebbaren Holme durch eine Traverse 24 verbunden (Fig. 2).
Zwischen dieser Traverse und der verschiebbarem Formaufspann
platte ist ein doppelseitig beaufschlagbarer Arbeitszylinder, im
vorliegenden Falle ein pneumatischer bzw. hydraulischer Arbeitszylinder 25 angeord
net, durch dessen entsprechender Beaufschlagung die Relativbe
wegungen der verschiebbaren Holme mitsamt dem Trägerkörper in
bezug auf die verschiebbare Formaufspannplatte 9 erfolgen.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel der
Fig. 1, aus der die paarweise Anordnung der Holme 7 sowie der
Holme 11 und 12 hervorgeht (das Holmenpaar 8 ist in Fig. 2 nicht
sichtbar).
In Fig. 1 und 2 ist die in an sich bekannter Weise ausgebildete
Schließeinheit der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt.
Sie ist im einfachsten Falle ein Kniehebelgelenk, das mittels
eines bekannten, doppelseitig beaufschlagbaren hydraulischen
Arbeitszylinders die verschiebbare Formaufspannplatte aus der
einen Endstellung, d.h. der Stellung mit dem maximalen Abstand
der Formaufspannplatten in die andere Endstellung, d.h. minima
lem Abstand der beiden Formaufspannplatten und somit gleichzei
tiger Bildung einer geschlossenen Spritzgießform von zwei ein
ander gegenüberliegend angeordneten Formhälften bringt. Als
Schließeinheit kann auch eine bekannte Schließeinheit mit Fahr
zylindern und Formzuhaltezylindern zum Einsatz kommen,die die ver
schiebbare Formaufspannplatte während eines Spritzzyklus eben
falls zwischen diesen beiden Stellungen verschiebt.
In Fig. 2 ist strichliert die Position der verschiebbaren Form
aufspannplatte in ihrer zweiten Endstellung gezeigt. Strichliert
ist weiterhin der Angußkanal eingezeichnet, über den in das Form
nest der von den beiden Formhälften 23 und 10 nach Schließen der
durch sie definierten Spritzgießform das plastifizierte Kunst
stoffmaterial mittels einer zweiten Plastifizier- und Spritz
einheit eingespritzt wird. Dieser Angußkanal besteht aus einem
parallel zur Richtung der Holme verlaufenden Abschnitt 27, der
in die eine senkrecht zur Bewegungsrichtung und damit parallel
zur Richtung der Holme verlaufenden Stirnseite 28 mündet.
Das zweite Spritzaggregat ist mit 29 bezeichnet und ist senkrecht
zu den Holmen 7, 8 und auch senkrecht zu den Holmen 11 und 12
verschiebbar geführt. Sobald die verschiebbare Formaufspann
platte ihr zweite Endstellung erreicht hat, wird das zweite
Spritzaggregat, das sich zvor außerhalb des Bereiches der ver
schiebbaren Formaufspannplatte befand, in der zur Holmenrichtung
senkrechten Richtung verfahren, bis es gegen die in die Stirn
fläche 28 mündende Angußbohrung eingreift.
Aus den Fig. 1 und 2 ist ersichtlich, daß unterhalb der Holme 8
in horizontaler Ebene ein Endlosband im Bereich der feststehenden
Formaufspannplatte 1 verläuft, das die fertiggestellten Spritz
gußartikel wegtransportiert.
Die verschiebbare Formaufspannplatte 9 kann anstelle der einen
Angußbohrung 26, 27 noch eine zweite Angußbohrung 26′, 27′ auf
weisen, die in die zur Stirnfläche 28 gegenüberliegende Stirn
fläche 28′ ausläuft und für die dann eine zweite strichliert
dargestellte Plastifizier- und Spritzeinheit, die mit 29′ be
zeichnet ist, vorgesehen ist.
In den Fig. 1 und 2 ist die Spritzgießmaschine in einer Zwischen
stellung zwischen den beiden Endstellungen gezeigt. Der Abstand
des Trägerkörpers zur verschiebbaren Formaufspannplatte 9 ist
so groß, daß er um seine Achse verschwenkt werden kann, und zwar
im vorliegenden Falle um 90 °. Nach einem derartigen Verschwenken
sind die Formhälften 10 auf der verschiebbaren Formaufspannplatte
9 und die Formhälfte 23 des Trägerskörpers einander gegenüber
stehend angeordnet, wobei gleichzeitig die Formhälfte 21 des
Trägerkörpers und die Formhälfte 3 der feststehenden Formauf
spannplatte 1 einander gegenüberstehend angeordnet sind.
Ein Spritzzyklus wird in der Weise eingeleitet, daß durch ent
sprechendes Beaufschlagen des Arbeitszylinders 25 die verschieb
baren Holme 11 und 12 den Kernträgerkörper in Richtung zu der
verschiebbaren Formaufspannplatte 9 bewegen, kurz vor Schließen
der durch die beiden Formhälften 10 und 23 gebildeten Spritz
gießform die Geschwindigkeit so herabgesetzt wird, daß die Form
unter Kriechgeschwindigkeit geschlossen wird. Anschließend wird
durch Beaufschlagen der Fahrzylinder der nicht dargestellten
Schließeinheit die von der verschiebbaren Formaufspannplatte und
dem Trägerkörper sowie den verschiebbaren Holmen gebildete Ein
heit in Richtung auf die feststehende Formaufspannplatte 1 be
wegt, wobei ebenfalls kurz vor dem Schließen der Form die Ge
schwindigkeit dieser Einheit so herabgesetzt wird, daß die aus
den beiden Formhälften 21 und 3 zu bildende Spritzgießform
unter Kriechgeschwindigkeit geschlossen wird.
Anschließend wird die Plastifizier- und Einspritzeinheit 29 in
Richtung auf die Holme 7, 8 bzw. 11 und 12 so verfahren, daß sie
in Eingriff mit dem in die Stirnseite 28 mündenden Angußkanal
25 gelangt. Anschließend injiziert die Plastifizier- und Ein
spritzeinheit eine entsprechende Menge an plastifiziertem Ma
terial in die durch die Formhälften 10 und 23 gebildete Spritz
gießform, während die Plastifizier- und Einspritzeinheit 6
ebenfalls plastifiziertes Material in die durch die beiden Form
hälften 3 und 21 gebildete Spritzgießform injiziert, wobei in der
Spritzgießform aus den Formhälften 3 und 21 ein verlorener Kern
und in der von den Formhälften 10 und 23 gebildeten Spritzgieß
form ein fertiger Spritzgußartikel hergestellt wird.
Anschließend wird die verschiebbare Formaufspannplatte auf den
Holmen 7 und 8 so verfahren, und es werden die verschiebbaren
Holme 11 und 12 so verfahren, daß die Formhälften 10 und 23 so
wie 21 und 3 außer Eingriff gelangen und der Trägerkörper 13
entgegen dem Uhrzeigersinn um 90° verdreht, so daß die Form
hälften 11 und 22 sowie 20 und 3 einander gegenüberstehend
angeordnet sind. Anschließend werden die verschiebbare Formauf
spannplatte und die verschiebbaren Holme so verfahren, daß die
aus den Formhälften 10 und 22 sowie 20 und 3 gebildeten Spritz
gießformen geschlossen werden und gleichzeitig in der beschrie
benen Weise ein verlorener Kern und ein fertiggestellter Spritz
gußartikel gespritzt werden können.
Bei jedem Drehtakt gelangt eine der auf dem Trägerkörper ange
ordneten Formhälften in die aus Fig. 1 ersichtliche Position der
Formhälfte 20, wobei dann in einer in dieser Position befindlichen
Formhälfte der fertiggestellte Spritzgußartikel aus dieser Form
ausgeworfen wird. Dies erfolgt in an sich bekannter Weise mittels
eines Auswerfers. Dieser kann in dem Trägerkörper angeordnet
sein, so daß er dann auf das unterhalb der Holme 8 in horizontaler
Ebene verlaufende endlose Transportband 30 fällt, es kann auch der
Auswerfer in die verschiebbare Formaufspannplatte 9 integriert
sein, der dann den fertiggestellten Spritzgußartikel aus der
Formhälfte 10 ausstößt. Im letzteren Falle ist das Transportband
entsprechend mehr in Richtung zur feststehenden Platte 2 ange
ordnet.
Die Fig. 3 und 4 zeigen in der Darstellung der Fig. 1 bzw. 2
ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Spritzgießmaschine.
Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Der Unterschied gegenüber dem Ausführungsbeispiel in den Fig. 1
und 2 besteht darin, daß die beiden, mit 31 und 32 bezeichneten
verschiebbaren Holme in einer vertikalen Ebene geführt sind
und daß somit die Achse 33 des Trägerkörpers ebenfalls in
vertikaler Richtung verläuft.
Der Trägerkörper in den Fig. 3 und 4 hat, wie aus Fig. 3 er
sichtlich, wie der Trägerkörper in den Fig. 1 und 2 einen pris
matischen Querschnitt, der einem regelmäßigen Viereck, d.h.
einem Quadrat entspricht.
Der prismatische Querschnitt des Trägerkörpers ist jedoch weder
an ein Viereck noch an einen Umriß eines regelmäßigen N-Eckes
gebunden. Wesentlich ist, daß die einander gegenüberliegenden
Seitenflächen des Trägerskörpers, die Formhälften aufweisen,
zueinander parallel sind. Dies ist ohne weiteres aus den Fig. 1
und 4 ersichtlich, da die Formzuhaltekraft von der Schließein
heit aufgebracht werden muß.
Fig. 5 zeigt in der Darstellung der Fig. 4 ein weiteres Aus
führungsbeispiel des Trägerkörpers, der mit 51 bezeichnet ist
und der an die Stelle des Trägerkörpers in den Fig. 3 und 4
tritt. Der Trägerkörper weist senkrecht zu seiner Achse 52
einen Umriß auf, der einem Achteck entspricht, wobei die gegen
überliegenden Seitenflächen, die sich in Richtung der Achse 52
erstrecken, gleichgroß sind und jeweils parallel zueinander
ausgebildet sind. Der Trägerkörper 51 weist Formhälften 53, 54,
55, 56 und 57 auf.
Die Formhälften 53 und 56 entsprechen in ihrer Lage den Form
hälften 21 bzw. 23 in den Fig. 3 und 4. Sie arbeiten in dem be
treffenden Spritztakt folglich mit der Formhälfte 3 auf der
feststehenden Formaufspannplatte 1 bzw. mit derm Formhälfte 10
auf der verschiebbaren Formaufspannplatte 9 zusammen (nicht
dargestellt).
Zusätzlich sind weitere Plastifizier- und Einspritzaggregate
58, 59, 60 und 61 vorgesehen.
Der weiteren Plastifizier- und Spritzeinheit 58 ist eine weitere
Formaufspannplatte 62 mit einer aufgespannten Formhälfte 63,
der weiteren Plastifizier- und Spritzeinheit 59 eine weitere
Formaufspannplatte 64 und eine Formhälfte 65, der weiteren
Plastifizier- und Spritzeinheit 60 eine weitere Formaufspann
platte 66 mit einer aufgespannten Formhälfte 67 und der wei-
teren Plastifizier- und Spritzeinheit 61 eine weitere Formauf
spannplatte 68 mit einer aufgespannten Formhälfte 69 zugeordnet.
Jede weitere Plastifizier- und Spritzeinheit ist mit der zuge
ordneten weiteren Formaufspannplatte mitsamt der aufgespannten
Formhälfte, wie aus der Zeichnung ersichtlich, in Richtung zur
Achse des Trägerkörpers, und zwar in senkrechter Richtung zu
der zugeordneten Trägerfläche verschiebbar angeordnet.
Die Plastifizier- und Einspritzaggregate 58 und 60 können mitsamt
ihren weiteren Formaufspannplatten und ihren aufgespannten Form
hälften an die Stelle der Plastifizier- und Einspritzeinheiten
29 und 29′ in Fig. 2 bzw. 4 treten, sie können auch zusätzlich
vorgesehen sein. Im letzteren Falle ist es möglich Spritzguß
teile herzustellen, die aus fünf Abschnitten unterschiedlicher
Materialeigenschaften bestehen.
Dadurch, daß die weiteren Plastifizier- und Einspritzaggregate
58 und 60 mitsamt ihren weiteren Formaufspannplatten und aufge
spannten Formhälften diametral einander gegenüberliegend zu bei
den Seiten des Trägerkörpers angeordnet sind, ist die Achse 52
des Drehkörpers während der einzelnen Spritztakte von Kräften
entlastet.
In gleicher Weise können zusätzlich die weiteren Plastifizier
und Einspritzaggregate 61 und 64 mit ihren weiteren Formaufspann
platten und Formhälften vorgesehen sein. In diesem Falle ist es
möglich, die Leistung der in den Fig. 3 und 4 dargestellten
Spritzgußemaschine zu verdoppeln, falls ebenfalls Spritzgußar
tikel mit zwei unterschiedlichen Materialbereichen bzw. Ab
schnitten hergestellt werden.
Mit der in Fig. 5 dargestellten Anordnung ist es auch möglich,
Spritzgußartikel herzustellen, die sechs unterschiedliche Material
abschnitte aufweisen, falls die verschiebbare Formaufspannplatte
mit einem Spritzaggregat 29 (vgl. Fig. 3 bzw. 4) zusammenar
beitet.
Prinzipiell ist es möglich, auch die beiden einander gegenüber
liegenden Seitenflächen zusätzlich mit entsprechenden Formhälften
zu versehen, die ebenfalls mit zugeordneten weiteren Plastifizier-
und Einspritzeinheiten mit entsprechend zugeordneten weiteren
Formaufspannplatten und Formhälften zusammenarbeiten.
Fig. 6 zeigt in der Darstellung der Fig. 1 ein Ausführungsbei
spiel für die Steuerung der Stellung des Trägerkörpers in Ab
hängigkeit der Stellung der verschiebbaren Formaufspannplatte.
Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. In
Fig. 6 sind der Übersichtlichkeit halber die verschiebbaren
Holme auf der von dem Trägerkörper 13 abgewandten Seite der
verschiebbaren Formaufspannplatte weggelassen.
An dem einen verschiebbaren Holm für die Trägerkörper 13 ist
ein Profil 70 angeflanscht, das durch eine Öffnung in der ver
schiebbaren Formaufspannplatte hindurchgeführt ist.
An seinem freien Ende ist das Ritzel 71 verdrehbar gelagert.
Es kämmt mit den Zahnstangen 72 und 73, die auf den einander
zugekehrten Seiten der Platte 2 bzw. der verschiebbaren Form
aufspannplatte 9 feststehend angeordnet sind. Der Träger legt
jeweils nur die Hälfte des Weges zurück, den die verschiebbare
Formaufspannplatte zurücklegt. Befindet sich die verschiebbare
Formaufspannplatte in ihrer der feststehenden Platte 2 benach
barten Endstellung, dann befindet sich der verschiebbare Träger
körper genau in der Mitte zwischen den Formhälften 3 und 10.
Ein besonderer Vorteil besteht darin, daß die Drehbewegung des
Kernträgerkörpers sofort eingeleitet werden kann, sobald die
notwendige Öffnungsweite erreicht ist. Wartezeiten entfallen.
Zykluszeit wird gespart und außerdem die Beschleunigungskräfte
auf das Trägersystem des Kernträgerkörpers reduziert bzw. in
mechanische Reproduktion der beweglichen Formplatte 9 gebracht.
Der gesamte Öffnungsweg der Spritzgußmaschine kann somit ge
nutzt werden, was optimale Nutzung der Formraums gewähr
leistet.
Claims (4)
1. Spritzgießmaschine mit mindestens zwei Plastifizier- und
Einspritzeinheiten, mit einer feststehenden Formaufspann
platte und einer von feststehenden Holmen geführten ver
schiebbaren Formaufspannplatte, die die einen Formenhälften
von Spritzgießformen aufweisen, und mit einem zwischen die
sen einen Formhälften um seine Achse verschwenkbaren und
in Richtung der feststehenden Holme verschiebbaren prisma
tischen Trägerkörper, dessen zu seiner Achse parallele
Seitenflächen die anderen Formhälften der Spritzgießformen
aufweisen,
dadurch gekennzeichnet,
daß verschiebbare Holme (11, 12) von der verschiebbaren Form
aufspannplatte (9) geführt sind, der prismatische Träger
körper (13) im Bereich zwischen den beiden Formaufspann
platten (1, 9) in den verschiebbaren Holmen verdrehbar ge
lagert ist, auf der vom Trägerkörper abgewandten Seite der
verschiebbaren Formaufspannplatte mindestens ein Antrieb
für die beiden verschiebbaren Holme angeordnet ist, die ver
schiebbare Formaufspannplatte mindestens einen Angußkanal
(26, 27) aufweist, der in eine zu ihrer Bewegungsrichtung
parallele Seitenfläche mündet und eine Plastifizier- und
Einspritzeinheit (29) mit diesem Angußkanal in Eingriff
bringbar ist.
2. Spritzgießmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der prismatische Körper den Umriß mindestens eines
Sechsecks hat, die verschiebbaren Holme in einer vertikalen
Ebene geführt sind und, in Schließstellung der auf den Form
aufspannplatten aufgespannten Formhälften mit den zugeord
neten Formhälften des prismatischen Körpers, auf weiteren
Formaufspannplatten angeordnete Formhälften mit weiteren
Formhälften des prismatischen Körpers und mit weiteren
Plastifizier- und Einspritzeinheiten zum Einspritzen von
plastifiziertem Material in Eingriff bringbar sind.
3. Spritzgießmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb für die verschiebbaren Holme der Arbeits
zylinder für den Auswerfer ist und daß der Arbeitszylinder
auf der von dem prismatischen Körper abgewandten Seite
der verschiebbaren Formaufspannplatte und zwischen einer
die verschiebbaren Holme verbindenden Traverse angeordnet
ist.
4. Spritzgießmaschine nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die feststehende Platte (2) und die verschiebbare Form
aufspannplatte (9) auf den einander zugewandten Seiten
jeweils eine Zahnstange (72 bzw. 73) aufweisen, zwischen
den beiden Zahnstangen ein mit ihnen kämmendes Ritzel (71)
angeordnet ist, die Achse (-) des Ritzels mit den ver
schiebbaren Holmen gemeinsam verschiebbar angeordnet ist,
so daß der Abstand der geöffneten Form
hälften der verschiebbaren Formaufspannplatte und des pris
matischen Trägerkörpers den halben, von der verschiebbaren
Formaufspannplatte auf den Holmen zurückgelegten Weg zwischen
ihren beiden Endstellungen beträgt.
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