DE3606739C2 - - Google Patents

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DE3606739C2
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Herbert Ddr 8219 Possendorf Dd Stephan
Guenter Dr.-Ing. Ddr 8028 Dresden Dd Nerge
Birgit Dipl.-Ing. Ddr 8122 Radebeul Dd Helbig
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Nagema VEB
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Nagema VEB
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B25/00Packaging other articles presenting special problems
    • B65B25/005Packaging other articles presenting special problems packaging of confectionery
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B51/00Devices for, or methods of, sealing or securing package folds or closures; Devices for gathering or twisting wrappers, or necks of bags

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Closures (AREA)
  • Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Eindrehvorrichtung für Bonbon­ einwickelmaschinen, bestehend aus einer ständig umlaufenden, axial verschiebbaren Drehgreiferspindel, an deren vorderen Ende zwei schwenkbare Klemmhalter angeordnet sind, die über eine im Innern der Spindel gelagerte Stange steuerbar sind, wobei die Stange am vorderen Ende eine Verzahnung aufweist, in welche die mit analoger Verzahnung versehenen Klemmhalter eingreifen, Antrieben für die Dreh- und Verschiebebewegung der Drehgreiferspindel, wobei der Antrieb für die Verschiebe­ bewegung aus einer am äußeren Umfang der Drehgreiferspindel angreifenden, kurvengesteuerten Einrichtung besteht und einer Betätigungseinrichtung für die Stange, die ein kurven­ gesteuertes Zahnrad am hinteren Ende der Stange aufweist.
Eine derartige Vorrichtung ist durch die DE-OS 24 54 743 bekannt.
Die Eindrehstationen zum Eindrehen der schlauchförmigen Enden des um einen Bonbon herumgelegten Einhüllblattes bei Bonbon­ einwickelmaschinen arbeiten, unabhängig vom Aufbau, nach gleichem Grundprinzip. Die Drehgreifer drehen sich nach dem Erfassen der Schlauchenden durch die Haltebacken um ihre eigene Achse, wobei der Drehgreifer gleichzeitig axial vorgeschoben wird, weil durch das Eindrehen eine Verkürzung der Hüllenden eintritt. Die Vorschubbewegung wird dabei durch eine axiale Öffnungs- und Schließbewegung der Haltebacken überlagert. Eine solche Eindrehstation ist auch in dem DD-WP 1 28 342 dargestellt. Diese weist eine in einem Führungsrohr drehbar und axial ver­ schiebbar gelagerte Pinole auf, die am vorderen Ende eine Auf­ weitung aufweist, in welche zwei sich gegenüberliegende starre Haltebacken mit verzahnten Naben gelagert sind. Die Steuerung der Haltebacken erfolgt über eine Stellstange, die am vorderen Ende mit Querverzahnung versehen und längsverschiebbar in der Pinole angeordnet ist. Im hinteren Ende der Pinole befindet sich eine auf die Steuerstange aufgeschobene Druckfeder, um die Schließbewegung zu sichern und auch das erfaßte Hüll­ blatt elastisch zu halten. Der Antrieb aller Bewegungen erfolgt von einer Zentralwelle, wobei die Pinolendrehung über einen Zahnradtrieb, die Backenöffnungsbewegung über eine auf der Zentralwelle angeordneten Kurvenscheibe, die einen Schwinghebel betätigt, und die Vorschubbewegung durch eine mit einem zweiten Schwinghebel gekoppelte Taumelscheibe erfolgt. Dieserart aufgebaute Eindrehköpfe sind verschleißan­ fällig und bedürfen eine relativ hohe Antriebsleistung, was durch große Federkräfte, ständig wechselnde Massenkräfte und offene Bauweise der Drehgreifer bedingt ist. Desweiteren entspricht der Bewegungsverlauf der Verschiebung nicht der Verkürzungskennlinie des Packmittels, was zum Einreißen des Hüllblattes führen kann. Diese Faktoren führen zur Effektivi­ tätsbegrenzung und zu mangelhafter Verpackungsqualität.
Ziel der Erfindung ist es, gegenüber den bekannten Lösungen eine Erhöhung der Maschinenleistung, Lebensdauer und Ver­ packungsqualität zu erreichen.
Es besteht die Aufgabe, auftretende Massenkräfte durch Ver­ ringerung translatorischer Bewegungen abzubauen und eine bessere Anpassung an die Verkürzungskennlinie des Packmittels während des Eindrehvorganges zu gewährleisten.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei einer Vorrichtung mit einer in einer Drehgreiferpinole gelagerten Stange (DE-OS 24 54 743) dadurch gelöst, daß
  • - die Stange in der Drehgreiferspindel drehbar gelagert ist,
  • - die Verzahnung am vorderen Ende der Stange schraubenförmig ausgebildet ist,
  • - das Zahnrad am hinteren Ende der Stange drehfest mit dieser verbunden ist und in dieses zum Drehantrieb ein Zahn­ rad (12) eingreift, welches mit wenigstens einem kurven­ gesteuerten Angriffsglied verbunden ist, und
  • - die Verschiebeeinrichtung für die Drehgreiferspindel einen an einem kurvengesteuerten, hubverstellbaren Hebelsystem angeordneten Schwinghebel (22) aufweist.
Die Klemmhalter sind als nach vorn ragende Federbügel ausge­ bildet, die in die Enden der Wellen, welche aus dem Gehäuseteil herausragen, eingeklemmt sind und am vorderen U-förmigen Bügelende Haltebacken tragen.
Das Hebelsystem für den stufenlos verstellbaren Antrieb der Drehgreifer-Oszillation besteht aus einem von einem Kurven­ scheibenpaar gesteuerten Winkelhebel, dessen einer Hebel­ arm als Gleitführung ausgebildet ist, in welche ein auf einer Achse verschiebbar angeordneter Zwischenhebel eingreift. An der Achse ist der am Umfang der Drehgreiferspindel ange­ lenkte Schwinghebel befestigt.
Bei dieser Lösung ist die zum Öffnen der Klemmbacken bisher nötige Schubbewegung in eine Drehbewegung umgewandelt worden, womit sich der Antrieb vereinfacht und die hin- und her­ bewegten Massen verringert werden. Durch die Ausführung der Klemmbacken als in sich federnde Bügel, kann die bisher nötige starke Druckfeder entfallen, wodurch im Verein mit dem einfacheren Antriebsaufbau stoßweise Belastungen wesentlich abgebaut werden.
Die Ausgestaltung des Antriebes für die translatorische Bewegung des Drehgreifers als kurvengesteuertes verstellbares Hebelsystem läßt über die Kurvengestaltung eine bessere Anpassung der Vorschubbewegung an die Verkürzungskennlinie des Packmittels beim Eindrehprozeß zu, so daß ein Einreißen der Verpackungshülle weitestgehend ausgeschaltet ist.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 die schematische Gesamtdarstellung der Eindrehvorrichtung,
Fig. 2 die detaillierte Schnittdarstellung des Drehgreiferkopfes,
Fig. 3 den Schnitt B-B nach Fig. 2,
Fig. 4 den Schnitt A-A nach Fig. 2.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist eine Pinole 1 in einem nicht dargestellten Drehkopfgehäuse geführt. In der Pinole 1 sind die Klemmhalter 2 gelagert. Diese greifen über eine ent­ sprechende Verzahnung in ein Schraubenrad 3 ein, das mit einer in der Pinole gelagerten Torsionswelle 4 fest verbunden ist. Diese Welle kann auch verdrehsteif ausgeführt sein. Von einer Antriebswelle 5 wird über eine Zahnradübersetzungsstufe 6 zu­ nächst im Übersetzungsverhältnis 1 : 1 auf eine Zwischen­ welle 7 und von da im Übersetzungsverhältnis von 1 : 3 auf die Pinole 1 übersetzt. Auf der Zwischenwelle 7 befindet sich ein Steg 8, der mit dieser fest verbunden ist. Er wurde zum Masse­ ausgleich doppelt ausgeführt.
Im nicht dargestellten Maschinengestell ist fest ein Kurven­ scheibenpaar 9 angeordnet. Der Abgriff des Bewegungsgesetzes der Kurvenscheiben erfolgt über die Kurvenhebel 10 a; 10 b, die im rotierenden Steg drehbar gelagert sind, und die außer­ dem je ein Zahnsegment 10 c besitzen, das in ein Ritzel 11 eingreift. Das Ritzel 11 ist mit einem Zahnrad 12 fest ver­ bunden, das die ungleichförmige Drehbewegung auf die Zwischenwelle 4 über ein Zahnrad 13, welches mit der Torsions­ welle fest verbunden ist, im Übersetzungsverhältnis 1 : 3 über­ trägt. Zur Erzeugung der Oszillationsbewegung der Pinole 1 ist ein räumliches Hebelsystem vorgesehen, welches von einem auf der Antriebswelle 5 montierten ebenen Kurvenscheibenpaar 14 gesteuert wird. Ein als Winkelhebel 15 ausgeführtes Abgriffs­ glied besitzt zwei Hebelarme 15 a, mit zwei am Kurvenscheiben­ paar 14 anliegenden Kurvenrollen 16 und einen als Gleit­ führung 17 ausgestalteten dritten Hebelarm. In die Gleit­ führung 17 greift ein Kugelgelenk 18 ein, welches mit einem Zwischenhebel 19 verbunden ist. Der Zwischenhebel 19 ist auf einer Achse 20 verschiebbar angeordnet. Die Verstellung erfolgt über einen bekannten Stellschlitten 21 vom Drehkopf­ äußeren aus. Auf der Achse 20 ist außerdem ein Schwinghebel 22 fest verstiftet, der über einen Gleitring in die Pinole 1 eingreift. (In Abb. 1 wurde das Hebelsystem zum besseren Verständnis räumlich verzerrt dargestellt. Die Achse 20 steht senkrecht zur Zwischenwelle 7.)
Wie in den Fig. 2 bis 4 dargestellt, ist in das vordere Ende der Pinole 1 ein Gehäuseteil 23 eingepreßt, in welches zwei in das Schraubenrad 3 der Torsionswelle 4 eingreifende Schraubenradwellen 24 gelagert sind. In die aus dem Gehäuse­ teil 20 herausragenden Wellenenden sind nach vorn ragende Federbügel 25 mittels Klemmschrauben eingeklemmt. Der vordere Bügelteil weist Haltebacken 26 auf. Die Elemente Schrauben­ radwelle 24, Federbügel 25 und Haltebacken 26 bilden zu­ sammen die Klemmhalter 2. Das Gehäuseteil 23 ist mit Abdeck­ blechen 27 beidseitig verschlossen, so daß die Bewegungs­ elemente staubdicht abgekapselt sind.
Die Drehbewegung der Torsionswelle zum Öffnen und Schließen der Klemmhalter 2 wird von dem am Maschinengestell befestigten Kurvenscheibenpaar 9 gesteuert. Von der Antriebswelle 5 wird über das Zahnradpaar 6 die Zwischenwelle 7 in Drehung versetzt, womit der Steg 8 gleichförmig um die Zwischenwelle 7 umläuft. Dabei greifen die Kurvenhebel 10 a; 10 b das Kurvenscheiben­ paar 9 ab. Da die Kurvenhebel im Steg 8 drehbar gelagert sind, wird das auf dem Kurvenscheibenpaar 9 vorhandene Bewegungs­ gesetz über die mit den Kurvenhebeln verbundenen Zahnsegmen­ te 10 c auf das Ritzel 11 übertragen. Die dadurch erzeugte Relativbewegung zur Pinole 1 wird mit Hilfe der Zahnräder 12 und 13 im Übersetzungsverhältnis 1 : 3 auf die Torsionswelle 4 übersetzt und durch das Schraubenrad 3 auf die Klemmhalter 2 übertragen, die ebenfalls mit Schraubverzahnung versehen sind. Sowohl die Pinole 1 als auch die Zwischenwelle 4 werden im gleichen Übersetzungsverhältnis angetrieben. So kommt es zeit­ weilig zum Gleichlauf der Pinole mit den an ihr gelagerten Klemmhaltern 2 und der Torsionswelle 4 mit dem daran be­ festigten Schraubenrad 3, in das die Klemmhalter 2 eingreifen. Die zum Öffnen und Schließen der Greiferbacken benötigte Relativdrehung des Schraubenrades zur Rotationsbewegung der Pinole wird über das Kurvenscheibenpaar 9, wie beschrieben, eingeleitet. Die Oszillationsbewegung der Drehgreiferpinole wird von der Kurvenscheibe 14 über das räumliche Hebelsystem gesteuert. Die Übertragung des Bewegungsgesetzes erfolgt vom Winkelhebel 15 über den Zwischenhebel 19 auf die Achse 20 und damit auf den Schwinghebel 22 und die Pinole 1. Durch die Ver­ schiebung des Zwischenelementes 19 auf der Achse 20 und damit verbundenen Verschiebung des Kugelgelenks 18 in der Führung 17 des Winkelhebels 15 erfolgt eine Änderung des Hebelüber­ setzungsverhältnisses und damit eine Änderung der Amplitude der Pinolenoszillation. Wird das Zwischenelement 19 bis in den Drehpunkt des Winkelhebels 15 verschoben, ist die Ampli­ tude der Oszillation gleich Null. Das hat z. B. bei der Ver­ wendung des Packmittels Zellglas Bedeutung. Die Verstellung erfolgt stufenlos durch eine Stellspindel, die am Drehkopf­ gehäuse gelagert ist.

Claims (3)

1. Eindrehvorrichtung für Bonboneinwickelmaschinen, bestehend aus einer ständig umlaufenden, axial verschiebbaren Dreh­ greiferspindel, an deren vorderen Ende zwei schwenkbare Klemmhalter angeordnet sind, die über eine im Innern der Spindel gelagerte Stange steuerbar sind, wobei die Stange am vorderen Ende eine Verzahnung aufweist, in welche die mit analoger Verzahnung versehenen Klemmhalter eingreifen, Antrieben für die Dreh- und Verschiebebewegung der Dreh­ greiferspindel, wobei der Antrieb für die Verschiebe­ bewegung aus einer am äußeren Umfang der Drehgreifer­ spindel angreifenden, kurvengesteuerten Einrichtung besteht und einer Betätigungseinrichtung für die Stange, die ein kurvengesteuertes Zahnrad am hinteren Ende der Stange aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß
  • - die Stange in der Drehgreiferspindel drehbar gelagert ist,
  • - die Verzahnung am vorderen Ende der Stange schrauben­ förmig ausgebildet ist,
  • - das Zahnrad am hinteren Ende der Stange drehfest mit dieser verbunden ist und in dieses zum Drehantrieb ein Zahnrad (12) eingreift, welches mit wenigstens einem kurvengesteuerten Angriffsglied verbunden ist, und
  • - die Verschiebeeinrichtung für die Drehgreiferspindel einen an einem kurvengesteuerten, hubverstellbaren Hebelsystem angeordneten Schwinghebel (22) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Drehgreiferspindel am vorderen Ende ein Gehäuseteil aufweist, in dem zwei sich gegenüberliegende verzahnte Wellen gelagert sind, die in die Verzahnung der Stange eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmhalter als nach vorn ragende Federbügel (25) ausgebildet sind, die in die Enden der Wellen (24), welche aus dem Gehäuseteil (23) herausragen, eingeklemmt sind und am vorderen U-förmigen Bügelende Haltebacken (26) tragen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelsystem aus einem von einem Kurvenscheiben­ paar (14) gesteuerten Winkelhebel (15) besteht, dessen einer Hebelarm als Gleitführung (17) ausgebildet ist, daß in diese Gleitführung ein auf einer Achse (20) verschieb­ bar angeordneter Zwischenhebel (19) eingreift und an der Achse (20) der am Umfang der Drehgreiferspindel ange­ lenkte Schwinghebel (22) befestigt ist.
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DD257042A1 (de) * 1987-01-08 1988-06-01 Nagema Veb K Drehgreiferantrieb fuer eine bonboneinwickelmaschine
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DD236497A1 (de) 1986-06-11
GB2173763A (en) 1986-10-22
GB8606562D0 (en) 1986-04-23
IT8647908A0 (it) 1986-04-18

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