DE3602217A1 - Waschmaschine oder waschtrockner mit einrichtungen zur vermeidung von waschmittelverlusten - Google Patents
Waschmaschine oder waschtrockner mit einrichtungen zur vermeidung von waschmittelverlustenInfo
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- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F39/00—Details of washing machines not specific to a single type of machines covered by groups D06F9/00 - D06F27/00
- D06F39/08—Liquid supply or discharge arrangements
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Waschmaschine oder
einen Waschtrockner mit einer automatischen Waschmittel-
Zugabevorrichtung und einer die Waschlauge über einen
Ablaufschlauch abfördernden Laugenpumpe und mit Einrich
tungen zur Vermeidung von Waschmittelverlusten nach
Hauptpatent (Patentanmeldung P 35 40 741.7) mit
einem im Laugenbehälterablauf angeordneten Auftriebs
körper, der durch seine Auftriebskraft nach Abschalten
der Laugenpumpe durch das zurückströmende Wasser aus dem
Ablaufschlauch die Ablauföffnung des Laugenbehälters
verschließt und mit einem im Ablaufschlauch zusätzlich
gebildetem Wasserreservoir.
Bei einer Waschmaschine nach der Hauptanmeldung kann es
unter gewissen Umständen vorkommen, daß der Auftriebskörper
nicht in gewünschter Weise vollkommen dicht die
Ablauföffnung des Laugenbehälters verschließt, wodurch
dann Wasser aus dem Ablaufsystem wieder zurück in den
Laugenbehälter eindringen kann. In der Ablaufleitung
fehlt dann die Wassersäule, die den notwendigen Druck
auf den Auftriebskörper ausübt, so daß der zu erzielende
Effekt, ungenutztes Waschmittel nicht in den Ablauf ge
langen zu lassen, in Frage gestellt wird. Bei längeren
Standzeiten würden selbst geringste Undichtigkeiten nach
und nach zu dem unerwünschten Zurückfließen des Ablaufwassers
führen. Aber auch während eines laufenden Programms kann
durch die oft starken Erschütterungen beim Schleuderbe
trieb der Auftriebskörper aus seiner Dichtungsposition
herausbewegt werden, was dann ebenfalls Wasser aus dem
Ablaufbereich in den Laugenbehälter zurückgelangen läßt.
Es ist demnach die Aufgabe der Erfindung, eine
Waschmaschine oder einen Waschtrockner nach der Haupt
anmeldung derart weiterzubilden, daß durch
steuerungstechnische Maßnahmen immer eine genügend hohe
Wassersäule in der Ablaufleitung gebildet wird, die dann
den Auftriebskörper mit einer hohen Anpreßkraft in seinem
Dichtungssitz hält. Weiterhin sollen Sicherheitsvor
kehrungen getroffen werden, die ein unerwünschtes
Ansprechen der zusätzlichen Steuerungsschritte verhindern,
wenn dies programmtechnisch unerwünscht sein sollte.
Die Lösung dieser Aufgabe wird durch die in den
Ansprüchen gekennzeichneten Merkmale erzielt.
In der Hauptanmeldung ist zwar bereits erwähnt worden,
daß vor Beginn eines Waschgangs, bei dem Waschmittel
zugeführt wird, ein kurzzeitiges Einschalten der
Laugenpumpe erfolgen soll, um evtl. im Laugenbehälter
befindliches Wasser ins Ablaufsystem zu befördern. Da
diese Maßnahme allein unter Umständen nicht ausreichend
ist, bringen die zusätzlichen, erfindungsgemäßen
Maßnahmen eine weitere Verbesserung, durch die die
Anpreßkraft auf den Auftriebskörper sichergestellt oder
erhöht wird. Dies kann durch die unterschiedlichen,
in den Ansprüchen beschriebenen Varianten vorteilhaft
erreicht werden.
Die Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand
der Zeichnung nachstehend näher erläutert. Die Zeichnung
zeigt in vereinfachter Form eine Waschmaschine von der
Seite gesehen mit den zur Erläuterung der Erfindung
notwendigen Einzelheiten.
Von der Programmsteuereinrichtung (19) wird der Ablauf
des Waschprogramms der Maschine gesteuert. Das für den
Waschprozeß benötigte Waschmittel wird in bekannter
Weise über den Waschmitteleinspülkasten (23) und den
Verbindungsschlauch (24) dem Laugenbehälter (1) zuge
führt. Ein Magnetventil (25) oder eine Gruppe von
Magnetventilen ist in der Wasserzulaufleitung angeordnet
und steuert in üblicher Art den Frischwasserzulauf der
Maschine.
Am Ende eines Waschvorgangs steht in der Regel das
Abpumpen der Waschflotte. Die von der Programmsteuerein
richtung (19) eingeschaltete Laugenpumpe (3) drückt das
Ablaufwasser über den Kanal (15) aus der Maschine heraus.
Wird die Laugenpumpe (3) abgeschaltet, so strömt das
Restwasser aus dem Reservoir (12) und dem Kanal (15)
durch die Laugenpumpe zurück in die Kammer (21) des
Laugenbehälterablaufs (2) und drückt den Auftriebskörper
(5) in das Dichtelement (10). Der Laugenbehälterablauf
ist somit verschlossen und beim nächstfolgenden Waschgang
kann kein Waschmittel in das Ablaufsystem ungenutzt
gelangen. Um nun die Wassersäule in dem Steigkanal (15)
zu erneuern oder zu erhöhen, lassen sich die nachfolgend
beschriebenen Maßnahmen durchführen:
Vor einem mit der Zugabe von Waschmitteln beaufschlagten
Programmabschnitt, z.B. der Vorwäsche oder der Haupt
wäsche, wird das Magnetventil (25) von der Programm
steuereinrichtung (19) kurzzeitig eingeschaltet und
Frischwssser wird über einen nicht näher dargestellten
Bypass oder eine nicht mit Waschmitteln belegte
Einspülkammer des Einspülkastens (23) in den
Laugenbehälter (1) geführt. Nach einer Verzögerungszeit
die das Einfließen dieses Wassers am Boden des
Laugenbehälters (1) sicherstellt, schaltet die Programm
steuereinrichtung (19) die Laugenpumpe (3) eine kurze
Zeit ein, so daß das Wasser aus dem Laugenbehälter (1)
ins Ablaufsystem gezogen wird. Die Zulaufmenge des
Frischwassers und die Einschaltzeiten des Magnetventils
(25) sowie der Laugenpumpe (3) werden so gewählt, daß
sich die Wassersäule im Steigkanal (15) bis zur Oberkante
des Reservoirs (12) bilden kann. Hierbei kann es
ausreichen, das Magnetventil (25) für mindestens 3 sec.
einzuschalten und nach mindestens 10 sec. vom Einschalt
zeitpunkt des Magnetventils (25) die Laugenpumpe (3) für
1 sec. einzuschalten.
In einer anderen Ausführung, während eines laufenden
Waschprogramms, kann das Magnetventil (25) am Ende
eines Programmabschnitts, z.B. am Ende der Vorwäsche,
kurzzeitig eingeschaltet werden. Das kurze Abpumpen
durch Einschalten der Laugenpumpe (3) kann dann zu Beginn
des nächsten Programmabschnitts, der Hauptwäsche,
erfolgen.
Eine weitere vorteilhafte Maßnahme kann darin bestehen,
grundsätzlich nach Beendigung des eigentlichen Wasch
programms nach dem Schleudern, das Magnetventil (25)
und die Laugenpumpe (3) in der vorbeschriebenen Weise
einzuschalten.
Eine ebenfalls günstige Vorkehrung kann dadurch getroffen
sein, bei Beendigung des Waschprogramms, des Porgramm
abschnitts "Schleudern", die Laugenpumpe (3) bis zum
tatsächlichen Stillstand der Wäschetrommel einschaltbar
zu halten und nicht wie üblich zusammen mit dem Schleu
dermotor abzuschalten. Dadurch wird verhindert, daß durch
Erschütterungen beim Auslaufen der Trommel Undichtigkeiten
durch Bewegungen des Auftriebskörpers (5) in der
Dichtungsanordnung auftreten können.
Es kann aber auch der Fall eintreten, daß das kurzzeitige
Einschalten der Laugenpumpe (3) zu einem unerwünschten
Zeitpunkt erfolgt. Hat der Benutzer ein Waschprogramm
gestartet, bei dem bereits das Waschmittel eingespült
wurde, und entschließt er sich z.B. zu einem Neustart
für ein geändertes Programm, so würde das gesamte Wasch
mittel in den Ablaufsumpf gezogen, ohne für einen Wasch
prozeß ausgenutzt werden zu können. Hier wird dadurch
Abhilfe geschaffen, daß die Programmsteuereinrichtung
(19) der Maschine Steuerungsmittel enthält, die das
kurzzeitige Einschalten der Laugenpumpe (3) verhindern,
wenn wie beschrieben zuvor die Einspülung des Waschmittels
bereits erfolgte. In der praktischen Ausführung kann
die Programmsteuereinrichtung (19) dabei einen Speicher,
z.B. ein NVRAM enthalten, der den letzten Programmstatus
abspeichert und das Programm unter Auslassung der
Ansteuerung der Laugenpumpe (3) und des Magnetventils
(25) fortführt. Dadurch wird unerwünschtes Abpumpen
von Waschmitteln wirksam vermieden.
Claims (8)
1. Steuerungsanordnung für eine Waschmaschine oder einen
Waschtrockner mit einer automatischen Waschmittel-
Zugabevorrichtung und einer die Waschlauge über einen
Ablaufschlauch abfördernden Laugenpumpe und mit
Einrichtungen zur Vermeidung von Waschmittelverlusten
nach Hauptpatent (Patentanmeldung P 35 40 741.7)
mit einem im Laugenbehälterablauf angeordneten
Auftriebskörper, der durch seine Auftriebskraft nach
Abschalten der Laugenpumpe durch das zurückströmende
Wasser aus dem Ablaufschlauch die Ablauföffnung des
Laugenbehälters verschließt und mit einem im
Ablaufschlauch zusätzlich gebildeten Wasserreservoir,
dadurch gekennzeichnet,
daß von der Programmsteuereinrichtung (19) der
Maschine vor einem mit der Zugabe von Waschmitteln
beaufschlagten Programmabschnitt ein in der
Wasserzulaufleitung angeordnetes Magnetventil (25)
und die das Ablaufwasser fördernde Laugenpumpe (3)
kurzzeitig einschaltbar sind.
2. Steuerungsanordnung für eine Waschmaschine nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß von der Programmsteuereinrichtung (19) ein in
der Wasserzulaufleitung angeordnetes Magnetventil
(25) am Ende und die Laugenpumpe (3) zu Beginn eines
Programmabschnitts innerhalb eines laufenden Wasch
programms einschaltbar sind.
3. Steuerungsanordnung für eine Waschmaschine nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein in der Wasserzulaufleitung angeordnetes
Magnetventil (25) und die Laugenpumpe (3) nach
Beendigung des eigentlichen Waschprogramms kurzzeitig
einschaltbar sind.
4. Steuerungsanordnung für eine Waschmaschine nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Beendigung des Waschprogramms, des
Programmabschnitts "Schleudern", die Laugenpumpe (3)
bis zum Stillstand der Wäschetrommel einschaltbar
bleibt.
5. Steuerungsanordnung nach den Ansprüchen 1, 2 und 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einschaltzeit des Magnetventils (25)
3-10 sec. und die Einschaltzeit der Pumpe (3)
1-3 sec. beträgt.
6. Steuerungsanordnung nach den Ansprüchen 1, 2, 3
und 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einschaltung der Laugenpumpe (3) mit einer
Verzögerung gegenüber der Einschaltung des Magnet
ventils (25) erfolgt.
7. Steuerungsanordnung für Waschmaschine und
Waschtrockner nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Programmsteuereinrichtung (19) der Maschine
Steuermittel enthält, die das kurzzeitige Ein
schalten der Laugenpumpe verhindern, wenn zuvor die
Einspülung des Waschmittels erfolgt ist.
8. Steuerungsanordnung für Waschmaschine und
Waschtrockner nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Programmsteuereinrichtung (19) einen Speicher
aufweist, in dem der letzte Programmstatus
abgespeichert wird und daß dadurch nur eine
Programmfortführung ohne nochmalige Ansteuerung der
Laugenpumpe (3) und eines Magnetventils (25) zur
Waschmitteleinspülung erfolgt.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3602217A DE3602217A1 (de) | 1986-01-25 | 1986-01-25 | Waschmaschine oder waschtrockner mit einrichtungen zur vermeidung von waschmittelverlusten |
| AU64028/86A AU597596B2 (en) | 1985-10-03 | 1986-10-02 | Washing machine drain |
| AT86905731T ATE70864T1 (de) | 1985-10-03 | 1986-10-02 | Waschmaschine oder waschtrockner mit einrichtungen zur vermeidung von waschmittelverlusten. |
| PCT/DE1986/000400 WO1987002078A1 (fr) | 1985-10-03 | 1986-10-02 | Machine a laver ou machine a laver/sechoir |
| EP86905731A EP0238570B1 (de) | 1985-10-03 | 1986-10-02 | Waschmaschine oder waschtrockner mit einrichtungen zur vermeidung von waschmittelverlusten |
| US07/066,417 US4821537A (en) | 1985-10-03 | 1986-10-02 | Washing machine or washing drying machine with devices to avoid losses of washing agent |
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| DE3602217A DE3602217A1 (de) | 1986-01-25 | 1986-01-25 | Waschmaschine oder waschtrockner mit einrichtungen zur vermeidung von waschmittelverlusten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3602217A1 true DE3602217A1 (de) | 1987-07-30 |
Family
ID=6292608
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3602217A Withdrawn DE3602217A1 (de) | 1985-10-03 | 1986-01-25 | Waschmaschine oder waschtrockner mit einrichtungen zur vermeidung von waschmittelverlusten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3602217A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3822392A1 (de) * | 1987-10-06 | 1989-04-20 | Bosch Siemens Hausgeraete | Waschmaschine mit mindestens einer frischwasserzuleitung |
| WO2009068589A1 (en) * | 2007-11-28 | 2009-06-04 | Arcelik Anonim Sirketi | A washing machine |
| WO2009083365A1 (en) * | 2007-12-28 | 2009-07-09 | Arcelik Anonim Sirketi | A washing machine |
| EP2455532A1 (de) * | 2010-11-22 | 2012-05-23 | Electrolux Home Products Corporation N.V. | Waschmaschine |
-
1986
- 1986-01-25 DE DE3602217A patent/DE3602217A1/de not_active Withdrawn
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| US9702079B2 (en) | 2010-11-22 | 2017-07-11 | Electrolux Home Products Corporation N.V. | Washing machine with recirculation circuit |
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