DE3601671C2 - Vorrichtung und Verfahren zum Sieben oder Klassieren von Haufwerk - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zum Sieben oder Klassieren von Haufwerk

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Sieben oder Klassieren von Haufwerk, insbesondere von Müll, mit auf einem stationären Gestell unter Zwischenschaltung begrenzt ortsveränderlicher Aufhängungen vorgesehener bewegbarer Siebeinrichtung, der ein Antrieb sowie ein Siebelement zugeordnet sind.
Eine derartige Vorrichtung offenbart beispielsweise die DE- OS 24 25 964 anhand einer linear schwingenden, ein Schondeck als Siebfläche aufweisenden Spannwellen- Siebmaschine mit relativ zueinander bewegten Rahmensystemen und jedem System zugeordneten Roststäben, die paarweise ineinandergreifen und durch an ihnen gehalterte, die Spalten zwischen den Roststäben überbrückende, nachgiebige, den Siebboden bildende Querelemente verbunden sind. Die quer zu ihrer Längserstreckung relativ bewegbaren Roststäbe bilden zwischen sich Siebzonen ständig wechselnder Breite mit jeweils abwechselnd unterschiedlich tiefem Durchhang, bogenförmiger Aufwölbung oder verschiedener Spannung der Querelemente. Die Roststäbe mindestens eines Rahmensystems werden von auf Lenkerfedern, Pendelstützen, Rollen, aufgehängten Pendeln, Seilen oder Schwingmetallen in linearen Bewegungen geführten Rahmen bewegt, denen eine mit Pleueln bestückte Exzenterwelle um 180° versetzte Schwingungsbewegungen zu vermitteln vermag und wobei jenes - mit Schubfedern gleichzeitig mit beiden Rahmensystemen gekoppelte - Schondeck parallel zu dem Siebboden der Spannwellen-Siebmaschine auf dieser angeordnet und in Schubfedern gelagert ist.
Insbesondere bei Müll hat sich gezeigt, daß bekannte Siebmaschinen den Betriebsanforderungen nicht immer gewachsen sind, vor allem dann nicht, wenn unterschiedliche Haufwerkskomponenten zusammentreffen, zudem ist als Mangel ein großer Platzbedarf anzusehen.
Angesichts dieser Gegebenheiten hat sich der Erfinder das Ziel gesetzt, eine Vorrichtung und ein Verfahren der eingangs erwähnten Art zu schaffen, dank deren in verhältnismäßig einfacher Weise Haufwerke unterschiedlichster Zusammensetzung mit hoher Effizienz abgesiebt bzw. klassiert werden können. Zudem soll die Vorrichtung auf möglichst engem Raum Platz finden.
Zur Lösung dieser Aufgabe führt die Lehre der unabhängigen Patentansprüche, die Unteransprüche geben günstige Weiterbildungen an.
Erfindungsgemäß sind mehrere parallel in Abstand zueinander verlaufende, die Förderrichtung kreuzende Querwände einerseits am Gestell gelagert sowie anderseits mit einem zum Gestell in Abstand angeordneten und jenen Antrieb aufweisenden Rahmen so verbunden, daß die Oberkanten der Querwände stufenartig höhenversetzt und jeweils durch eine - von der in Förderrichtung vorgeschalteten Querwand abragenden - Siebeinrichtung übergriffen sind, wobei sich unterhalb der einseitig eingespannten Siebeinrichtung einer Querwand zumindest ein Siebelement aus begrenzt elastischem Werkstoff erstreckt, das mit beiden benachbarten Querwänden verbunden ist. Dabei hat es sich als günstig erwiesen, daß die von den Oberkanten der Querwände abragenden Siebeinrichtungen jeweils zu Horizontalen geneigte Flächen bilden mit einem bevorzugten Neigungswinkel von etwa 10°.
Bevorzugt ist jene Fläche der Siebeinrichtung von Schwingsiebblechen gebildet oder von zueinander parallelen, zinkenartig angeordneten Stangen oder Stäben, die nahe ihrer Einspannstelle in jenem Winkel geneigt verlaufen sowie nach oben abgewinkelte Stangenenden aufweisen können; letztere sind in Ruhelage der Vorrichtung i.w. horizontal gerichtet.
Dank der beschriebenen Maßgaben entsteht eine kaskadenartige Förderfläche für das Haufwerk, welches bei einer durch den Antrieb erzeugten Nickbewegung der beschriebenen Siebflächen auf diesen mehrfach aufgeworfen wird, wie dies beim Wenden von Heu auf Heugabeln geschieht. Damit ist eine verhältnismäßig große Verweilzeit gewährleistet, was eine Verringerung der Baulänge ermöglicht. Am Ende jeder flächenartigen Siebeinrichtung fällt das Oberkorn auf die in Abstand folgende nächste Siebeinrichtung, während das Unterkorn zur zweiten Siebstufe gelangt, welche erfindungsgemäß aus einer flexiblen Matte zwischen zwei benachbarten Querwänden besteht.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das unter­ halb der abkragenden Siebeinrichtung verlaufende Sieb­ element einerseits an den oberen Lagern der in Förder­ richtung vorgeschalteten Querwand festgelegt sowie ander­ seits an der Oberkante der nachfolgenden Querwand, wes­ halb sich die Fläche jedes Siebelementes in der Fläche der nachfolgend abkragenden Siebeinrichtung fortsetzt.
Als günstig hat es sich erwiesen, daß die in Förderrichtung erste Befestigungsstelle des Siebelementes höher liegt als die Oberkante der nachfolgenden Querwand, so daß auch hier eine Neigung in Förderrichtung vorliegt.
In Ruhelage der Vorrichtung bildet das flexible Siebelement querschnittlich eine Kettenlinie, d. h. es hängt durch. Während des Betriebes der Vorrichtung bewegt sich das flexible Siebelement querschnittlich aus seiner Ketten­ linie aufwärts in eine etwa ebene Lage und anschließend wieder zurück, wobei auflagerndes Haufwerk hochgeworfen und wieder abgesetzt wird; die Siebfläche der beschriebenen zweiten Siebstufe "atmet". Sie besteht bevorzugt aus einer gelochten oder netzartig ausgebildeten Kunststoffmatte oder aus einem entsprechend flexiblen Metallgewebe.
Die beiden miteinander kombinierten - sowohl horizontal als auch vertikal versetzt angeordneten - Siebstufen führen zu einem äußerst effektiven Ergebnis; der Antrieb des Ober­ kastens - bevorzugt ein Exzenterantrieb - veranlaßt diesen, die durch Lager angeschlossenen Querwände um ihre Festlager am Gestell begrenzt zu drehen und dadurch eine Lageveränderung der abkragenden Siebeinrichtungen und jenes "Atmen" der flexiblen Siebelemente auszulösen. Es genügen bereits wenige Querwandzonen, ein ausgezeichnetes Siebergebnis zu erreichen.
Im Rahmen der Erfindung liegt auch, die Querwände über ihre Mittellager nach unten zu verlängern und diese Unter­ kanten zum Anschließen einer weiteren Siebstufe zu nutzen. Bevorzugt ist diese unterhalb der Mittellager vorhandene Siebfläche in einem Auslaufkasten mit Auslaufschlitz ange­ bracht, so daß schon ein schmaler Stetigförderer ausreicht, das Unterkorn der dritten Siebstufe auszutragen.
Diese tiefliegende Siebfläche kann als Siebboden ausgebildet sein oder als sog. Spannwellensieb, wie es der Stand der Technik anbietet; bei diesem Spannwellensieb sind mehrere parallel zueinander verlaufende Tragprofile jeweils wechsel­ weise an zwei verschiedenen Rahmen vorgesehen und mit diesen relativ zueinander verschieblich. Ein mit allen Tragprofilen verbundenes flexibles Sieb weist bei Bewegung der beiden Rahmen gegeneinander wechselweise stets gespannte und durchhängende streifenartige Siebfläche auf - ein verhältnis­ mäßig aufwendiges Prinzip, daß nur in Sonderfällen Anwendung findet.
Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich dadurch aus, daß in einer ersten Siebstufe das Haufwerk auf ein in Förder­ richtung geneigte, starre Siebfläche während seiner Förder­ bewegung mehrfach umgeschichtet wird und das Überkorn auf die nachfolgend geneigte, starre Siebfläche fällt, während das Unterkorn auf einer tieferliegenden flexiblen und flächenveränderlichen Siebfläche mehrfach aufgeworfen wird, wobei das hierbei entstehende Überkorn der nachfolgenden starren Siebfläche erneut zugeführt wird. Nach einem weiteren Merkmal des Verfahrens fängt eine in Abstand vorhandene weitere Siebfläche das durch die elastische Siebfläche fallende Unterkorn auf.
Weitere Vorteil und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in
Fig. 1 die Rückenansicht einer erfindungsgemäßen Vor­ richtung, teilweise geschnitten nach Linie I-I in Fig. 2;
Fig. 2 die Seitenansicht der Vorrichtung im Längs­ schnitt nach Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 ein Detail der Fig. 2 in einer anderen Betriebs­ stellung;
Fig. 4 ein anderes Detail der Fig. 2;
Fig. 5 einen vergrößerten Ausschnitt aus einer anderen Ausführungsform;
Fig. 6 die Draufsicht auf eine Vorrichtung gemäß Fig. 5.
Ein Gestell 10 weist zwei Paare von Standsäulen 11, 11 k jeweils unterschiedlicher Höhe auf, die in einem mittleren Abstand a von beispielsweise 1350 mm von einem Stellgrund 12 aufragen. An jeder der in Fig. 2 links erkennbaren vorderen Standsäulen 11 k ist in Abstand e vom Stellgrund 12 ein in einem Winkel ω von etwa 60° zur Vertikalen geneigtes Trag­ profil oder Gestellteil 13 festgelegt, das andernends an eine Plattform 15 angeschlossen ist, die auf den höheren Standsäulen 11 ruht.
An den einander zugekehrten Innenseiten 14 der in einem Abstand b von etwa 800 mm parallel geneigt verlaufenden Tragprofile oder Gestellteile 13 sind in Ruhelage nach Fig. 2 vertikal stehende Querwände 16 durch Mittellager 17 begrenzt um horizontale Achsen 18 drehbar angebracht und zwar etwa unterhalb der Mitte ihrer Höhe h von hier 640 mm.
In einem Abstand i (etwa 150 mm) von der Oberkante 19 jener Querwand 16 greifen an deren Seitenkanten 20 obere Lager 21 an, welche anderseits an einem Rahmen 22 eines Oberkastens 23 festliegen.
Nahe der Unterkante 26 der Querwand 16 ist diese durch Fußlager 27 an Seitenteile 29 eines Auslaufkastens 30 mit trichterartig ausgebildetem Boden 31 mit Auslauf­ schlitz 32 angefügt. Unterhalb dessen ist in Fig. 1 ein Stetigförderer 34 angedeutet.
An einer Rückwand 24 des Oberkastens 23 sitzt ein Exzenter 36, der von einem bei 37 dargestellten Antrieb mit einem Hubmaß s von hier etwa 30 mm betrieben wird. Oberhalb der Rückwand 24 ist eine Stufung 39 als Leiteinrichtung für bei Pfeil Z einlaufenden Müll od. dgl. zu erkennen, der in der hier beschriebenen Vorrichtung gesiebt, klassiert sowie zum Teil jenem Stetigförderer 34 über den Auslaufschlitz 32 zugeführt wird.
Von der Oberkante 19 der Querwand 16 ragen in Förderrichtung x der Vorrichtung Schwingsiebbleche 40 ab, die in Ruhelage in einem Neigungswinkel t von etwa 10° zur Horizontalen geneigt sind. Unterhalb dieser Schwingsiebbleche 40 ist nahe der oberen Kopflager 21 die eine Längskante 42 einer flexiblen Siebmatte 43 als Siebelement angebracht, deren andere Längskante 44 fest mit der Oberkante 19 der in Förderrichtung x nachfolgenden Querwand so verbunden ist, daß im Längsschnitt nach Fig. 2 ein Durchhangbogen bzw. eine Kettenlinie entsteht.
An der L-förmig abgewinkelten Unterkante 26 der Querwand 16 ist diese über ihre Fußlager 27 mit dem trogartigen Aus­ laufkasten 30 oberhalb eines diesen durchspannenden Siebbodens 33 als Siebfläche verbunden; letzterer verläuft parallel zu den geneigten Tragprofilen 13 und dem - damit einen Spalte begrenzenden - Rahmen 22 des Oberkastens 23.
Auch besteht zwischen den Tragprofilen 13 einerseits und dem Auslaufkasten 30 andererseits ein Spalt 47.
Ist der Antrieb oder Exzenter 36 eingeschaltet, zwingt er den an den Querwänden 16 aufgehängten Oberkasten 23 in eine Schwing­ bewegung um die Querwandmittellager 17, welche - wie gesagt - mit den feststehenden Tragprofilen 13 verbunden sind. Das dabei entstehende Maß eines Schwinghubes in horizontaler Richtung ist in Fig. 3 mit s₁ gekennzeichnet, die Neigungs­ höhe als Lagedifferenz eines Punktes der Querwand 16 zwischen Ruhelage und Schwingungsbedingter Tieflage mit n. Dank der entstehenden Bewegung wird jede der Querwände 16 aus ihrer Ruheebene E in eine Neigungsebene E₁ überführt; der dabei zwischen diesen Ebenen um das Mittellager 17 entstehende Auslenkwinkel ist mit y bezeichnet, die Kontur der Schwing­ siebbleche in Ruhelage mit 40 r.
Fig. 4 soll die Veränderungen an den Schwingsiebblechen 40 und den Siebmatten 43 verdeutlichen; der bei Z aufge­ gebene Müll od. dgl. gelangt auf die in Ruhelage bereits etwas geneigten Schwingsiebbleche 40, welche in Betriebs­ stellung einen Nickbewegung durchführen,und wird darauf vorsortiert, bevor er dem jeweils nachfolgenden und tieferliegenden Schwingsiebblech 40 aufgegeben wird. Nach dieser ersten Siebstufe, gelangt das Aufgabegut auf die Siebmatten 43 als zweiter Siebstufe. Diese Siebmatten 43 werden (Stellung 43 h in Fig. 4) durch die Be­ wegung der Querwände 16 wechselweise gespannt und wieder in Durchhanglage zurückgeführt, wobei ein Aufwerfen des Aufgabegutes bei gleichzeitig langsamer Förderbewegung entsteht.
Das durch die Siebmatten 43 durchfallende Siebgut gelangt zwischen den Querwänden 16 abwärts auf den Siebbo­ den 33 des Auslaufkastens 30, aus dessen Auslaufschlitz 32 die durch fallenden Partikel auf den Stetigförderer 34 fallen. Die auf dem Siebboden 33 verbleibende Fraktion wird über ein Austragsblech 48 entfernt, die oberhalb der Siebmatten 43 verbleibenden Anteile gelangen über einen Austrag 49 zu einem in der Zeichnung nicht wiedergegebenen Förderer.
Bei der Ausführungsform der Vorrichtung nach Fig. 1 bis 3 entspricht das Gewicht des Oberkastens 23 je Kopflager 21 dem an jedem Fußlager 27 angreifenden Gewichtsanteil des Auslaufkasten, wodurch sowohl in Ruhelage als auch während der Schwingbewegungen eine günstige Kräftebilanz entsteht.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 5 sind die Querwände 16 nach unten hin an die Tragprofile 13 angeschlossen, nach oben hin an den Oberkasten 23 - der Auslaufkasten 30 fehlt.
Als erste Siebstufe sind hier an der Oberkante 19 der Quer­ wand 16 Stangen 51 in verhältnismäßig engem Abstand nebeneinander eingespannt, die von der Einspann­ stelle 52 aus in jenem Winkel t geneigt verlaufen und endwärts ein wenig abgewinkelt sind, so daß in Ruhelage die Stangenenden 53 etwa horizontal stehen. Die untere Schwingungslage der Stangen 51 ist in Fig. 5 mit 51 t be­ zeichnet, eine oberhalb der ersten Stangenreihe 51 vor­ gesehene Leitschürze mit 55; letztere ist an der geneigten Wand 39 a der Stufung 39 fixiert.
In Fig. 2 ist noch angedeutet, daß die beiden Paare von Standsäulen 11, 11 k durch seitliche Längsstäbe 59 ver­ bunden sein können, unterhalb deren in Fig. 2 jeweils ein die Schwingungsbewegungen unterstützendes Püffer­ element 60 vorgesehen ist.

Claims (17)

1. Vorrichtung zum Sieben oder Klassieren von Haufwerk, insbesondere von Müll, mit auf einem stationären Gestell unter Zwischenschaltung begrenzt ortsveränderlicher Aufhängungen vorgesehener bewegbarer Siebeinrichtung, der ein Antrieb sowie ein Siebelement zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere parallel in Abstand zueinander verlaufende, die Förderrichtung (x) kreuzende Querwände (16) einerseits am Gestell (Gestellteil 13) gelagert sowie anderseits mit einem zu diesem in Abstand angeordneten, den Antrieb (36, 37) aufweisenden Rahmen (22) so verbunden sind, daß die Oberkanten (19) der Querwände stufenartig höhenversetzt und jeweils durch eine von der in Förderrichtung vorgeschalteten Querwand abragenden Siebeinrichtung (40, 51) übergriffen sind, wobei sich unterhalb der einseitig eingespannten Siebeinrichtung einer Querwand zumindest ein Siebelement (43) aus begrenzt elastischem Werkstoff erstreckt, das mit beiden benachbarten Querwänden verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwände (16) etwa in ihrer vertikalen Mitte durch Mittellager (17) an das Gestell (13) angeschlossen und mit ihren unteren Bereichen an wenigstens eine unterhalb der Mittellager verlaufende an den Querwänden hängenden Siebfläche (33) festgelegt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die oberhalb des Gestelles (13) vorgesehenen Siebeinrichtungen (40, 51) und Siebelemente (43) als auch die unterhalb angeordnete/n Siebfläche/n (33) in Förderrichtung geneigt, insbesondere parallel angeordnet, sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die unterhalb der Mittellager (17) verlaufende/n Siebfläche/n (33) in einem Auslaufkasten (30) mit Auslaufschlitzen (32) lagert/lagern.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Oberkanten (19) der Querwände (16) abragenden Siebeinrichtungen (40, 51) jeweils zur Horizontalen geneigte (Neigungswinkel t) Flächen bilden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche der Siebeinrichtung (40) von Schwingsiebblechen gebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche der Siebeinrichtung (51) von in Abstand zueinander etwa parallelen Stangen gebildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen (51) nahe ihrer Einspannstelle (52) zur Horizontalen geneigt (Neigungswinkel t) sind sowie nach oben abgewinkelte Stangenenden (53) aufweisen.
9. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das unterhalb der abragenden Siebeinrichtung (40, 51) verlaufende Siebelement (43) einerseits an den oberen Lagern (21) der in Förderrichtung (x) vorgeschalteten Querwand (16) festgelegt ist sowie anderseits an der Oberkante (19) der nachfolgenden Querwand.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die in Förderrichtung (x) erste Befestigungsstelle des flexiblen Siebelements (43) höher liegt als die Oberkante (19) der nachfolgenden Querwand (16).
11. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche der abragenden Siebeinrichtung (40, 51) an die Fläche des beidseits eingespannten vorgeschalteten Siebelements (43) anschließt.
12. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in Ruhelage der Vorrichtung das elastische Siebelement (43) querschnittlich eine Kettenlinie bildet.
13. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Siebelement (43) eine gelochte oder netzartig gelegte Kunststoffmatte ist.
14. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die unterhalb der in Ruhelage der Vorrichtung zwischen den Querwänden (16) rinnenbildenden Siebelemente (43) verlaufende Siebfläche (33) als Spannwellensieb ausgebildet ist.
15. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwände (16) aus begrenzt elastischem Werkstoff bestehen.
16. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß eine durch die Mittellager (17) gelegte Ebene eine Symmetrieebene für die Kräfteverteilung einerseits des oberen Vorrichtungsteiles (23) und anderseits des unteren Vorrichtungsteiles (Oberkasten 30) darstellt.
17. Verfahren zum Sieben oder Klassieren von Haufwerk, insbesondere von Müll, mit auf einem stationären Gestell unter Zwischenschaltung begrenzt ortsveränderlicher Aufhängungen vorgesehener bewegbarer Siebeinrichtung, der ein Antrieb sowie ein Siebelement zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in einer ersten Verfahrensstufe das Haufwerk auf einer in Förderrichtung geneigten starren Siebfläche während seiner Fortbewegung in Förderrichtung mehrfach umgeschichtet wird und das Überkorn auf die nachfolgende geneigte starre Siebfläche fällt, während das Unterkorn auf einer flexiblen und während des Siebvorganges flächenveränderlichen Siebfläche in einer zweiten Verfahrensstufe mehrfach aufgeworfen wird, wobei dessen Überkorn der nachfolgenden starren Siebfläche gleitend zugeführt wird.
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