DE3600533C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Ultraschall-Abtastgerät nach dem
Oberbegriff des Patentanspruches 1 bzw. 2.
Ultraschall-Abtastgeräte lassen sich allgemein in solche
des Sektorabtasttyps und solche des Linearabtasttyps einteilen.
Bei ersterem wird mittels eines Wandlerfeldes ein
Untersuchungsobjekt mit dem vom Abtastgerät projizierten
Ultraschallstrahl abgetastet. Die in der Echowelle vom Untersuchungsobjekt
enthaltene Bildinformation wird auf einem
Kathodenstrahlenröhren-Bildschirm wiedergegeben. Da nur die
Echowellen entsprechend den Brennpunkten empfangen werden,
sind die Echosignale von den Wandlerelementen des Wandlerfeldes
um unterschiedliche Zeitspannen zueinander verzögert.
Zur Erzielung solcher Verzögerungs-Zeitspannen werden
bei dem herkömmlichen Abtastgerät N Wandlerelemente,
in einer Reihe von einem Kanal 1 bis einem Kanal N angeordnet,
durch N Schaltelemente mit einer Verzögerungsleitung
verbunden. Die N Schaltelemente weisen jeweils n
Schaltkontakte auf, welche mit n Anzapfungen der Verzögerungsleitung
verbunden sind. Diese Schaltkontakte werden
entsprechend Ablenkwinkeln von 0° bis ±R° des Ultraschallstrahls
geschaltet, so daß die durch jeden Ablenkwinkel
spezifizierte Echowelle empfangen werden kann.
Das herkömmliche Abtastgerät benötigt für jedes Schaltelement
dieselbe Anzahl von Kontakten, wie Anzapfungen
der Verzögerungsleitung vorliegen. Die Zahl der Anschlüsse
des Schaltelements hängt vom maximalen Ablenkwinkel ab.
Für einen großen Ablenkwinkel ist daher eine große Zahl
von Anschlüssen nötig. Je größer die Zahl der Anschlüsse
ist, um so mehr Kontakte sind für das Schaltelement erforderlich.
Ein Schaltelement mit einer derart großen Kontaktzahl
ist aber unvermeidbar groß und besitzt eine
große Streukapazität. Elektrisch betrachtet, wirft dies
ein Übersprechen-Problem bei Verschlechterung des Frequenzgangs
des Ultraschall-Abtastgeräts auf.
Aus der US-PS 43 92 379 ist ein Ultraschall-Abtastgerät
der eingangs genannten Art mit einem Wandlerfeld mit n
in einer Reihe angeordneten Ultraschall-Wandlerelementen,
einer Verzögerungsleitung mit einer Vielzahl von Anzapfungen,
einer zwischen dem Wandlerfeld und der Verzögerungsleitung
liegenden ersten Schalteinrichtung zum Verbinden
der Ultraschall-Wandlerelemente mit zugeordneten Anzapfungen
der Verzögerungsleitung, einer zweiten Schalteinrichtung
und einer Addierstufe bekannt. Dieses Ultraschall-
Abtastgerät hat zwei Gruppen von "Phasenanordnungen"
die jeweils über eine mit Anzapfungen versehene Verzögerungsleitung
verfügen. Beide Gruppen werden mittels eines
Umschalters während der Zeitdauer des Empfangs von reflektierten
Wellen abwechselnd mit einem logarithmischen Verstärker
verbunden und die in den Gruppen enthaltenen Schalteinrichtungen
werden jeweils betätigt, wenn die zugehörige
Gruppe nicht mit dem logarithmischen Verstärker verbunden
ist. Mit anderen Worten, bei dem bekannten Ultraschall-
Abtastgerät werden die Anzapfungen der Gruppe verändert,
die gerade nicht für eine Anzeige herangezogen wird.
Weiterhin ist im "Journal of the Acoustical Society of
America", Vol. 75, No. 6, Juni 1984, Seiten 1837-1847
eine digitale Strahlformung schmalbandiger Signale
mittels Phasenverschiebung beschrieben, wobei K Wandlerelemente
in einander überlappenden Gruppen angeordnet
sind. Aus dieser Unterteilung von Wandlerelementen in
sich überlappende Gruppen kann jedoch nicht auf eine Zuordnung
von etwa genau zwei Gruppen von sich nicht überlappenden
Wandlerelemente zu drei bzw. zwei Verzögerungsleitungen
geschlossen werden.
Aus der GB-PS 15 03 532 ist ein Ultraschall-Abtastgerät
bekannt, bei dem ebenfalls n Ultraschall-Wandlerelemente
in Gruppen unterteilt sind, wobei n Sende/Empfangspunkte
auf einem Abtastkopf vorgesehen sind. Jeder dieser n
Sende/Empfangspunkte gibt dabei die Mitte einer ausgewählten
Gruppe der Wandlerelemente wieder. Damit ist es
möglich, ein Wandlerfeld eines Ultraschall-Abtastgeräts
in eine Vielzahl von Gruppen zu unterteilen, wodurch
aber noch kein Ultraschall-Abtastgerät erhalten wird,
bei dem etwa nur zwei solcher, sich nicht überlappender
Gruppen vorgesehen und in spezieller Weise mit drei bzw.
zwei Verzögerungsleitungen verbunden sind.
In der FR-OS 23 99 661 ist ein Ultraschall-Abtastgerät
erläutert, bei dem eine Vielzahl von in Gruppen angeordneten
Ultraschallwandlerelementen bezüglich der Anzahl
der Ultraschallwandlerelemente in jeder Gruppe
verändert bzw. eingestellt wird, um so die Brennweite
des Geräts zu verändern.
Aus der US-PS 39 19 683 ist ein Ultraschall-Abtastgerät
bekannt, bei dem n Ultraschallwandlerelemente über n
Schalter und n Ansteuerimpulsgeneratoren mit einem Verzögerungsimpulsgenerator
verbunden sind, welcher wiederum
an einen Steuersignalgenerator angeschlossen ist.
Schließlich ist in der Entgegenhaltung US-PS 42 35 111
ein Ultraschall-Abtastgerät beschrieben, bei dem nach
der Aussendung eines Signals im Empfangsbetrieb von
einem niedrigen Wert auf einen hohen Wert verändert
wird, um so eine optimale Bildqualität zu erzielen.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Ultraschall-
Abtastgerät der eingangs genannten Art so mit
Verzögerungsleitungen auszustatten, daß mit einer verkleinerten
Anzahl von Anzapfungen eine rasche Änderung
der Betriebsart vorgenommen werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einem Ultraschall-Abtastgerät
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bzw. 2
erfindungsgemäß durch die in deren jeweiligen kennzeichnenden
Teilen enthaltenen Merkmalen gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben
sich aus den Patentansprüchen 3 bis 6.
Bei dem erfindungsgemäßen Ultraschall-Abtastgerät
ist die Anzahl der Anzapfungen gegenüber bestehenden
Geräten um einen Faktor 2, also auf die Hälfte
vermindert. Das Ultraschall-Abtastgerät hat so infolge
der verkleinerten Anzahl von Anzapfungen der
Verzögerungsleitung auch eine verkleinerte Zahl
von Schaltkontakten der Wähleinrichtung, die mit
den Anzapfungen der Verzögerungsleitung verbunden
ist. Hierzu sind die in einer Reihe angeordneten
Wandlerelemente, die Wähleinrichtung und die Verzögerungsleitungseinheit
jeweils in zwei Blöcke unterteilt.
Die von diesen Blöcken erhaltenen Ultraschall-
Echosignale werden durch die betreffende Verzögerungsleitung
summiert. Eines der summierten Signale von
beiden Blöcken wird über eine feste Verzögerungsleitung
an die Addierstufe angelegt. Das andere dieser
Signale wird unmittelbar an die Addierstufe angelegt.
Die Addierstufe addiert sodann diese Echosignale.
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Schaltbild eines Ultraschall-Abtastgeräts
gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 eine graphische Darstellung einer Charakteristik
einer Verzögerungszeit entsprechend Ablenkwinkeln
von 0° bis +R° für die Sektorabtastung,
Fig. 3 eine graphische Darstellung eines Abtastwinkels
eines Empfangsstrahls für die Sektorabtastung von
Winkeln von 0° bis +R°,
Fig. 4 eine graphische Darstellung einer Charakteristik
einer Verzögerungszeit entsprechend Ablenkwinkeln
von 0° bis -R° bei der Sektorabtastung,
Fig. 5 eine graphische Darstellung eines Abtastwinkels
eines Empfangsstrahls für die Sektorabtastung
von Winkeln von 0° bis -R°,
Fig. 6 ein Schaltbild eines Ultraschall-Abtastgeräts
gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung
und
Fig. 7 ein Schaltbild eines Schaltkreisteils bei
einem Ultraschall-Abtastgerät gemäß einer weiteren
Ausführungsform der Erfindung.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ultraschall-Abtastgerät
umfaßt eine Ultraschall-Sonde 11 eine Anzahl von Ultraschall-
Wandlerelementen 1-2 M. Diese Sonde ist in einen
ersten und einen zweiten Block unterteilt. Der erste
Block enthält Ultraschall-Wandlerelemente 1-M, der
zweite Block Ultraschall-Wandlerelemente M+1-2 M. Die
Wandlerelemente 1-M des ersten Blocks sind jeweils über
Verstärker 12₁-12 M mit den Basis-Elektroden von
Schalttransistoren 13 ₁-13 M verbunden. Die Wandlerelemente
M+1-2 M des zweiten Blocks sind jeweils über Verstärker
12 M+1-12 2M an die Basis-Elektroden von Schalttransistoren
13 M+1-13 2M angeschlossen.
Die Kollektoren der Schalttransistoren 13₁-13 M sind
jeweils mit den Sammelkontakten einer Wähleinheit aus
Schaltelementen 14₁-14 M im ersten Block
10-1 verbunden. Die Kollektoren der Schalttransistoren
13 M+1-13 2M sind jeweils mit den Sammelkontakten einer Wähleinheit
aus Schaltelementen (z. B. Analogschalter)
14 M+1-14 2M im zweiten
Block 10-2 verbunden. Die Ausgangskontakte C 1-CN der
Schaltelemente 14₁-14 M sind an Anzapfungen bzw. Klemmen oder Anschlüsse
T 1-TN einer Verzögerungsleitung 15-1 mit einer
Lauf- oder Verzögerungszeit von maximal T/2 angeschlossen.
Die Ausgangskontakte C 1-CN der Schaltelemente
14 M+1-14 2M sind an die Anzapfungen bzw. Anschlüsse T 1-TN einer Verzögerungsleitung
15-2 mit einer Lauf- oder Verzögerungszeit
von maximal T /2 angeschlossen.
Jedes Schaltelement wählt einen der Ausgangskontakte
C 1-CN nach Maßgabe des Ablenkwinkels
und der Brennweite des Ultraschallstrahls.
Mittels eingebauter Programme wird bestimmt, welches
Element welchen Ausgangskontakt nach Maßgabe von Ablenkwinkel
und Brennweite wählt.
Die Ausgangsklemmen der Verzögerungsleitungen 15-1 und
15-2 sind mit den Sammelklemmen von Schaltern 16-1 und
16-2 verbunden, deren Kontakte 16 1a und 16 2b über eine
feste Verzögerungsleitung 17 und einen Verstärker 18 mit
einer Addierstufe 19 verbunden sind. Die Kontakte 16 1b
und 16 2a der Schalter 16-1 bzw. 16-2 sind unmittelbar
an die Addierstufe 19 angeschlossen.
Nachstehend ist die Arbeitsweise des Ultraschall-Abtastgeräts
mit dem beschriebenen Aufbau erläutert. Wenn
der Ultraschallstrahl eine Sektorabtastung von Winkeln
0°-+R°, d. h. über den halben Zyklus gemäß Fig. 2,
durchführt, schließen die Schalter 16-1 und 16-2 die
Kontakte 16 1b bzw. 16 2b . Dabei werden die Echosignale
von den Ultraschall-Wandlerelementen 1-M der Kanäle
1-M über die Schaltelemente 14₁-14 M im ersten Block
10-1 zur Verzögerungsleitung 15-1 geliefert. Jedes
Schaltelement 14₁-14 M wird dabei mit einem der Kontakte
C 1-CN verbunden. Die Echosignale von den Wandlerelementen
14₁-14 M werden sequentiell von einer Mindestverzögerungszeit
0 bis zur maximalen Verzögerungszeit
T/2 verzögert. Sodann werden diese Signale zur Lieferung
eines Signals S 1 addiert. Das Signal S 1 wird über den
Kontakt 16 1a der Addierstufe 19 eingegeben.
Beim Ultraschall-Abtastgerät gemäß dieser Ausführungsform
werden die Echosignale durch Ströme gebildet, die
selektiv über die Kollektor-Emitterstrecken der Transistoren
13₁-13 M über die Schaltelemente 14₁-14 M fließen.
Diese Ströme fließen dann, wenn die Ausgangsspannungssignale
der Ultraschall-Wandlerelemente 1-M selektiv
an die Basis-Elektroden der Transistoren 13₁-13 M angelegt
werden.
Die Echosignale von den Wandlerelementen M+1 -2 M der
Kanäle M-2 M werden der Verzögerungsleitung 15-2 über
die Schaltelemente 14 M+1-14 2M im zweiten Schaltungs-
Block 10-2 zugeführt. Dabei sind oder werden die Schaltelemente
14 M+1-14 2M jeweils mit den Kontakten C 1-CN
verbunden. Die Echosignale von den Wandlerelementen
M+1-2 M werden sequentiell von einer Mindestverzögerungszeit
0 bis zur maximalen Verzögerungszeit T/2
verzögert und dann zur Lieferung eines Echosignals S 2
addiert. Das Signal S 2 wird der Addierstufe 19 über den
Kontakt 16 1a , die feste Verzögerungsleitung 17 der
Verzögerung T/2 und den Verstärker 18 eingegeben.
Die Signale S 1 und S 2 werden an der Stelle der Schalter
16-1 und 16-2 der maximalen Verzögerung T/2 unterworfen.
Da das Signal S 2 die feste Verzögerungsleitung 17 einer
Verzögerung von T/2 durchläuft, wird es mit einem Maximum
von T verzögert. Fig. 3 veranschaulicht die Beziehung
zwischen der Verzögerungszeit des Echosignals und den
Kanälen 1-M. In Fig. 3 steht die ausgezogene Linie für
die Beziehung, die bei Ablenkung des Ultraschallstrahls
bis zu einem Winkel R° vorliegt. Diese gerade Linie verschiebt
sich waagerecht gegenüber der Kanalmitte (M),
wenn die Schaltelemente 14₁-14 2M jeweils sequentiell
von den Kontakten C 1 auf CN umgeschaltet werden. Wenn
die gerade Linie waagerecht liegt, werden alle Echosignale
mit derselben Verzögerungszeit (T/2) verzögert. In diesem
Zustand liegt der Ultraschallstrahl in der Position des
Winkels 0°.
Wenn der Ultraschallstrahl um Winkel 0° bis - R° abgelenkt
wird, schalten die Schalter 16-1 und 16-2
auf die Kontakte 16 1a bzw. 16 2a um. Wie im Fall des erwähnten
Halbzyklus (oder der Halbperiode) werden die Echosignale
von den Wandlerelementen 1-M der Kanäle 1-M
zur Verzögerungsleitung 15-1 über die Schaltelemente
14₁-14 M im ersten Block 10-1 geliefert. Zu
diesem Zeitpunkt sind alle Schaltelemente 14₁-14 M auf
die Kontakte C/1 umgeschaltet worden. Die Echosignale
von den Wandlerelementen 1-M werden daher sämtlich in
einem verzögerten Zustand zusammenaddiert. Das addierte
Echosignal S 1 wird der Addierstufe 19 über die feste
oder Festzeit-Verzögerungsleitung 17 und den Verstärker
18 eingegeben. Somit wird das um die Zeit T/2 verzögerte
Signal S 1 an die Addierstufe 19 angelegt. Echosignale
von den Wandlerelementen M+1-2 M der Kanäle M-2 M
werden zur Verzögerungsleitung 15-2 über die Schaltelemente
14 M+1-14 2M im zweiten Block 10-2 zugeführt.
Zu diesem Zeitpunkt sind alle Schaltelemente
14 M+1-14 2M auf die Kontakte CN umgeschaltet. Die
Echosignale von den Wandlerelementen M+1-2 M werden
daher sämtlich einer maximalen Verzögerung von T/2 unterworfen
und zusammenaddiert. Das addierte Echosignal S 2
wird über den Kontakt 16 2a unmittelbar an die Addierstufe
19 angelegt.
In diesem Zustand bzw. unter dieser Bedingung werden die
der Addierstufe 19 zugeführten Signale S 1 und S 2 mit dem
Maximum von T/2 verzögert. Dieser Zustand zeigt an, daß
der Ablenkwinkel des Ultraschallstrahls 0° beträgt. Aus
diesem Zustand werden die Schaltelemente 14₁-14 M und
14 M+1-14 2M sequentiell umgeschaltet. Im Gegensatz zu
der in Fig. 3 gezeigten Charakteristik variiert die Verzögerungscharakteristik
gemäß Fig. 5 geradlinig und nach
rechts unten. Insbesondere werden dabei die Schaltelemente
1-M (14₁-14 M ) jeweils sequentiell von den Kontakten
C 1 auf die Kontakte CN umgeschaltet. Die Echosignale von
den Wandlerelementen 1-M werden sequentiell einer
Verzögerung 0-T/2 unterworfen und zusammenaddiert. Das
addierte Echosignal S 1 wird über den Kontakt 16 1a , die
Verzögerungsleitung 17 und den Verstärker 18 der Addierstufe
19 eingespeist. Echosignale 14 M+1-14 2M der
Kanäle M-2 M werden über den zweiten Schaltungs-Block
10-2 der Verzögerungsleitung 15-2 zugeführt. Zu diesem
Zeitpunkt werden die Schaltelemente 14 M+1-14 2 M
sequentiell
mit den Kontakten C 1-CN verbunden. Mit
diesem Umschaltvorgang werden die Echosignale von den
Wandlerelementen M+1-2 M sequentiell um die Zeiten 0
bis T /2 verzögert und zusammenaddiert. Das addierte
Echosignal S 2 wird über den Kontakt 16 2a unmittelbar
an die Addierstufe 19 angelegt.
Durch Wiederholung der vorstehend beschriebenen Arbeitsreihenfolge
wird der Ultraschallstrahl um Winkel -R°,
0° und +R° abgelenkt. Bei der beschriebenen Ausführungsform
werden die Echosignale von der Sonde 11 mit den
Kanälen 1- 2 M in zwei Blöcke unterteilt, und diese
Signale werden sodann verarbeitet. Die Verzögerungszeit
der Verzögerungsleitung braucht dabei nicht alle
Kanäle 1-2 M, sondern nur die Hälfte der Kanäle zu umfassen.
Durch dieses Merkmal werden eine Verkleinerung
der Abmessungen der Verzögerungsleitung und eine Senkung
der Herstellungskosten realisiert. Außerdem halbiert
sich im Vergleich zum bisherigen Gerät die nötige Zahl
von Klemmen oder Anschlüssen für die Schaltelemente.
Durch die verkleinerte Zahl von Anschlüssen verringert
sich offensichtlich die den Schaltelementen eigene Streukapazität
sowie der Durchschaltwiderstand der Elemente.
Infolgedessen wird eine Beeinflussung der Echosignale
durch Störsignale ("Rauschen") verringert.
In Fig. 6 ist eine andere Ausführungsform der Erfindung
dargestellt, bei welcher die Anzapfungen bzw. Ausgangsklemmen der Verzögerungsleitungen
15-2 und 15-2 in erstem bzw. zweitem
Block 10-1 bzw. 10-2 mit gemeinsamen Klemmen
bzw. Sammelklemmen von Schaltern 16-1 und 16-2 verbunden
sind. Die Kontakte 16 1b und 16 2a der Schalter 16-1
bzw. 16-2 sind zusammengeschaltet und weiterhin an die
Ausgangsklemme angeschlossen. Der Kontakt 16 1a des
Schalters 16-1 ist mit einem Höchstverzögerungsanschluß
der Verzögerungsleitung 15-2 verbunden. Der Kontakt 16 2a
des Schalters 16-2 ist über einen Verstärker 18-2 mit
einem Höchstverzögerungsanschluß der Verzögerungsleitung
15-1 im ersten Block 10-1 verbunden.
Wenn bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6 die Schalter
16-1 und 16-2 auf die Kontakte 16 1a bzw. 16 2a umgeschaltet
sind, wird das die Verzögerungsleitung 15-1 im Block
10-1 durchlaufende Echosignal über den Kontakt 16 1a und
den Verstärker 18-1 an den Höchstverzögerungsanschluß
der Verzögerungsleitung 15-2 im Block 10-2 angelegt.
Das Echosignal wird durch die Verzögerungsleitung 15-2
mit der maximalen Verzögerungszeit T/2 verzögert. Das
verzögerte Signal wird über den Kontakt 16 2a des Schalters
16-2 zur Ausgangsklemme ausgegeben. Andererseits
wird das Echosignal vom zweiten Block 10-2
über den Kontakt 16 2a an die Ausgangsklemme angelegt.
Das Echosignal vom ersten Block 10-1 wird
daher durch die Verzögerungsleitung 15-1 in diesem Block
um die Verzögerungsgröße dieser Verzögerungsleitung und
weiterhin durch die Verzögerungsleitung 15-2 des zweiten
Blocks 10-2 um T/2 verzögert. Die in Fig. 5
als schraffierter Abschnitt angegebene Verzögerungszeit
wird durch eine derartige Verzögerung als die Summe der
Verzögerungen der Verzögerungsleitungen 15-1 und 15-2
gewährleistet.
Wenn die Schalter 16-1 und 16-2 auf die Kontakte 16 1b
bzw. 16 2b umgeschaltet sind, wird das Echosignal vom
Block 10-1 über den Kontakt 16 1b an die Ausgangsklemme
angelegt. Das Echosignal vom Block 10-2 wird über den
Kontakt 16 2b und den Verstärker 18-2 dem Höchstverzögerungsanschluß
der Verzögerungsleitung 15-1 im ersten
Block 10-1 aufgeprägt. Das Echosignal wird
durch die Verzögerungsleitung 15-1 um die maximale Verzögerungszeit
von T/2 verzögert und über den Kontakt 16 1a
zur Ausgangsklemme ausgegeben. In diesem Fall wird das
Echosignal vom ersten Block 10-1 durch dessen
Verzögerungsleitung 15-1 um deren Verzögerungsgröße
und weiterhin durch die Verzögerungsleitung
15-2 des zweiten Blocks 10-2 um die
Zeit T/2 verzögert. Die in Fig. 5 als schraffierter Abschnitt
dargestellte Verzögerungszeit wird durch eine
solche Verzögerung als Summe der Verzögerungen oder
Verzögerungsgrößen der Verzögerungsleitungen 15-1 und
15-2 sichergestellt. In diesem Fall wird das Echosignal
vom zweiten Block 10-2 durch dessen Verzögerungsleitung
15-2 um deren Verzögerungsgröße verzögert,
um weiterhin durch die Verzögerungsleitung 15-1 des
ersten Blocks 10-1 um die Zeit T/2 verzögert
zu werden. Die in Fig. 3 als schraffierter Abschnitt angegebene
Verzögerungszeit wird durch eine solche Verzögerung
als die Summe der Verzögerungen oder Verzögerungsgrößen
der Verzögerungsleitungen 15-1 und 15-2 sichergestellt.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, werden
bei der zweiten Ausführungsform die Verzögerungsleitungen
der Blöcke 10-1 und 10-2 anstelle der festen Verzögerungsleitung
17 bei der ersten Ausführungsform verwendet. Mit
dieser Anordnung können die Zahl der Verzögerungselemente
verkleinert und die Herstellungskosten verringert werden.
Bei diesen Ausführungsformen wird durch die Impedanz der
festen Verzögerungsleitung 17 oder der Verzögerungsleitungen
15-1 und 15-2 der Blöcke 10-1 bzw. 10-2 der Pegel
bzw. die Größe des an die Addierstufe 19 oder die Ausgangsklemme
angelegten Signals auf etwa die Hälfte reduziert.
Zum Ausgleich für diesen Pegelabfall sind der
Verstärker 18 oder die Verstärker 18-1 und 18-2, deren
Verstärkungsgrad jeweils für eine solche Pegelkompensation
zweckmäßig gewählt ist, am Ausgang der Verzögerungsleitung
17 oder der Kontakte 16 1a und 16 2b vorgesehen.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 7
dargestellt. Dabei umfaßt der Echosignal-Verzögerungsabschnitt,
welcher die Verzögerungsleitungen 15-1 und 15-2
oder diese Leitungen sowie eine weitere Verzögerungsleitung
17 gemäß den vorher beschriebenen Ausführungsformen
aufweist, Verzögerungsleitungselemente 15 E1-15 EN sowie
jeweils zwischen diese Elemente eingeschaltete Verstärker
A 1-AN. Durch die Anordnung der Verstärker wird ein
Pegelabfall durch die Verzögerungsleitungselemente kompensiert.
Ersichtlicherweise können die Kompensier-Verstärker
für eine zweckmäßige Zahl von Verzögerungsleitungselementen,
d. h. von mehr als drei Elementen, vorgesehen sein.
Wie vorstehend beschrieben, werden die Echosignale von
einer Vielzahl von Kanälen des Ultraschall-Abtastgeräts
in mindestens zwei Blöcke unterteilt. Diese in Blöcke
unterteilten Signale werden der festen Verzögerungsleitungseinheit
unterworfen. Die Zahl der Schaltelemente
zum Ablenken des Ultraschallstrahls kann verkleinert
werden. Dies führt zu einer Kostenverringerung sowie
zu einer Verkleinerung der Streukapazität und des
Durchschaltwiderstands der Schaltelemente.
Claims (8)
1. Ultraschall-Abtastgerät zum Ablenken oder Führen von
Ultraschallstrahlen, mit
- - einem Wandlerfeld (11) mit 2 M in einer Reihe angeordneten Ultraschall-Wandlerelementen (1-2 M) zum Umwandeln von von den Ultraschall-Wandlerelementen empfangenen Ultraschall-Echosignalen in elektrische Echosignale, wobei M ganzzahlig ist, und einer Verzögerungsleitungseinheit mit einer Vielzahl von Anzapfungen (T 1-TN) zur Gewährleistung jeweils verschiedener Verzögerungszeiten für die elektrischen Signale,
- - einer zwischen dem Wandlerfeld (11) und der Verzögerungsleitungseinheit liegenden Wähleinrichtung (14) zum Verbinden der Ultraschall-Wandlerelemente (1-2 M) mit den ausgewählten Anzapfungen (T 1-TN) der Verzögerungsleitungseinheit entsprechend dem jeweiligen Ablenkwinkel der Ultraschallstrahlen,
- - einer Schalteinrichtung (16-1, 16-2), welche der Verzögerungsleitungseinheit nachgeordnet ist, und
- - einer Addierstufe (19),
dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Verzögerungsleitungseinheit eine erste, eine zweite und eine dritte Verzögerungsleitung (15-1, 15-2, 17) umfaßt, die jeweils die halbe Zeitdauer (T/2) der maximalen Verzögerungszeit (T) aufweisen,
- - die Wähleinrichtung (14) eine mit den Wandlerelementen (1-M, M+2-2 M) verbundene erste und zweite Wähleinheit (14₁ bis 14 M , 14 M+1 bis 14 2M ) umfaßt,
- - die erste und die zweite Verzögerungsleitung (15-1, 15-2) mit jeweils einer Vielzahl von Anzapfungen (T 1-TN) an die entsprechende erste und zweite Wähleinheit (14₁ bis 14 M , 14 M+1 bis 14 2M ) angeschlossen ist,
- - die Schalteinrichtung ( 16-1, 16-2) den Ausgang der ersten oder zweiten, einen Verzögerungsleitung (15-1, 15-2) mit dem Eingang der dritten Verzögerungsleitung (17) verbindet und
- - die Addierstufe (19) das Ausgangssignal der zweiten oder ersten, anderen Verzögerungsleitung (15-2, 15-1) mit dem Ausgang der dritten Verzögerungsleitung (17) verbindet.
2. Ultraschall-Abtastgerät zum Ablenken oder Führen von
Ultraschallstrahlen, mit
- - einem Wandlerfeld (11) mit 2 M in einer Reihe angeordneten Ultraschall-Wandlerelementen (1-2 M) zum Umwandeln von von den Ultraschall-Wandlerelementen empfangenen Ultraschall-Echosignalen in elektrische Echosignale, wobei M ganzzahlig ist, und einer Verzögerungsleitungseinheit mit einer Vielzahl von Anzapfungen (T 1-TN) zur Gewährleistung jeweils verschiedener Verzögerungszeiten für die elektrischen Echosignale,
- - einer zwischen dem Wandlerfeld (11) und der Verzögerungsleitungseinheit liegenden Wähleinrichtung (14) zum Verbinden der Ultraschall-Wandlerelemente (1-2 M) mit den ausgewählten Anzapfungen (T 1-TN) der Verzögerungsleitung entsprechend dem jeweiligen Ablenkwinkel der Ultraschallstrahlen, und
- - einer Schalteinrichtung (16),
dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Verzögerungsleitung (15) eine erste und eine zweite Verzögerungsleitung (15-1, 15-2) umfaßt, die jeweils die halbe Zeitdauer (T/2) der maximalen Verzögerungszeit (T) aufweisen,
- - die Wähleinrichtung (14) eine mit den Wandlerelementen (1-M, M+1-2 M) verbundene erste und zweite Wähleinheit (14₁ bis 14 M , 14 M+1 bis 14 2M ) umfaßt, und
- - die Schalteinrichtung (16) den Ausgang der ersten oder zweiten, einen Verzögerungsleitung (15-1, 15-2 ) mit dem Eingang der zweiten oder ersten anderen Verzögerungsleitung (15-2, 15-1) verbindet.
3. Ultraschall-Abtastgerät nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Verstärker (18) an den Ausgang
der dritten Verzögerungsleitung (17) angeschlossen ist.
4. Ultraschall-Abtastgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite
Verzögerungsleitung (15-1, 15-2) jeweils eine Anzahl
von Verzögerungsleitungselementen (15 E 1-15 EN ) mit
festen Verzögerungszeiten aufweisen und daß mehrere
Verstärker (A 1-AN) bei mindestens einem der Verzögerungsleitungselemente
jeweils in Reihe geschaltet
sind.
5. Ultraschall-Abtastgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite
Wähleinheit jeweils einen Analogschalter (14₁- 14 M ,
14 M+1-14 2M ) aufweisen.
6. Ultraschall-Abtastgerät nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung mit einem
Verstärker (18-1, 18-2) zum Kompensieren des Pegelabfalls
des Echosignals verbunden ist.
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