DE3590480C2 - Verstärker für ein Hochfrequenzsignal - Google Patents
Verstärker für ein HochfrequenzsignalInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Verstärker für ein Hochfrequenzsignal.
Solche Verstärker finden Verwendung, um ein
Hochfrequenzsignal in einem Fernsehtuner, einem Empfänger
für Rundfunkübertragungen über Satellit oder dergleichen zu
verstärken.
Um einen hohen Verstärkungsfaktor in einem Verstärkerkreis
für ein Hochfrequenzsignal zur Verarbeitung eines Hochfrequenzsignals,
dessen Frequenz wenigstens in dem 100 MHz-Band
liegt, zu erhalten, ist es bekannt (JP 50-152 549 U),
einen mehrstufigen Kaskadenkreis eines emittergeerdeten
Verstärkers zu verwenden. In den Fig. 1A, 1B und 1C der
Zeichnungen sind integrierte Schaltungen eines derartigen
Verstärkers für ein Hochfrequenzsignal dargestellt.
Gemäß Fig. 1A wird ein Hochfrequenzsignal von einem Eingangsanschluß
IN geliefert, durch zwei Stufen von Transistorverstärkern
Q₁ und Q₂ verstärkt und dann von einem
Ausgangsanschluß OUT ausgesendet. Um den Kaskadenkreis
gemäß Fig. 1A in integrierter Form herzustellen, muß seine
Konfiguration in einer integrierten Baueinheit bzw. einen
integrierten Bauteil 1 gemäß Fig. 1B abgedichtet bzw. eingeschlossen
werden. Da die Stifte 1a, 1b, 1c und 1d der IC-Baueinheit
1 mit dem integrierten Chip unter Anwendung von
Verbindungs- bzw. Anschlußdrähten verbunden sind, enthält
eine integrierte Schaltung Leitungsinduktivitäten, wie die
in der Fig. 1B gezeigten Induktivitäten Lin, LG, Lout, LB.
Diese Leitungsinduktivitäten weisen gewöhnlich einen Wert
von 2,5 nH bis 5 nH auf, der bei einer niedrigeren Frequenz
vernachlässigbar ist. Bei einem Hochfrequenzsignal, dessen
Frequenz wenigstens 800 MHz beträgt, kann die Leitungsinduktivität
nicht vernachlässigt werden. Im Kaskadenkreis
der Fig. 1 kann der Einfluß der Leitungsinduktivitäten Lin,
LB und Lout durch die Anwendung eines äußeren Kreises oder
von Widerständen R₁, R₃ und R₄ in der integrierten Schaltung
beseitigt werden. Der Einfluß der Induktivität LG, die
zwischen dem Kaskadenkreis und der Erdung vorliegt, kann
jedoch nicht beseitigt werden. Bei der Ausführungsform nach
Fig. 1 wird insbesondere ein Problem dadurch hervorgerufen,
daß die gemeinsame Induktivitätskomponente für die Emitter
der Transistorverstärker Q₁ und Q₂ eingefügt wird, wodurch
eine Rückkopplungsschleife gebildet wird. Dies führt zu
einem ernsten Nachteil dahingehend, daß der Kaskadenkreis
zu schwingen beginnt. Gemäß Fig. 1C ist ein Widerstand R₅
in den Emitterzweig des Transistorverstärkers Q₂ der Fig. 1B
geschaltet und die Induktivität LG2 des Anschlußdrahtes
ist über einen Nebenschlußkondensator C geerdet, der extern
mit der integrierten Schaltung verbunden ist. Dadurch wird
versucht, das oben beschriebene Schwingverhalten zu verbessern.
Obwohl kein Problem in dem Fall entsteht, in dem
nur der Transistorverstärker Q₁ vorhanden ist, ist dann,
wenn die Transistorverstärker Q₁ und Q₂ miteinander
verbunden sind, der Emitter des Transistorverstärkers Q₁
mit der Erdung bzw. dem Masseanschluß in der integrierten
Schaltung verbunden. Dies bedeutet, daß zusätzlich zur
Leitungsinduktivität LG2 die Leitungsinduktivität LG1
vorhanden ist, wodurch das Erdungspotential der Schaltung
instabil wird. Selbst wenn kein Problem in dem Falle entsteht,
in dem nur die Leitungsinduktivität LG1 vorhanden
ist, weist die integrierte Schaltung folglich den Nachteil
auf, daß der Schwingungszustand nicht bei der mehrstufigen
Kaskadenverbindung verhindert werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Verstärker
für ein Hochfrequenzsignal der genannten Art zur Verfügung
zu stellen, mit dem auf verhältnismäßig einfache Weise und
unter stabilen Arbeitsverhältnissen eine scharfe bzw. steile
Frequenzcharakteristik und eine Phasenschiebeoperation
erhalten werden können.
Angestrebt wird weiterhin eine Verbesserung des Verstärkungsfaktors
bzw. -grades des Verstärkers, ohne eine
Vergrößerung der Anzahl der Elemente sowie des Stromverbrauches
sowie die Beseitigung von Bildstörungen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen
Verstärker für ein Hochfrequenzsignal
- - mit einer integrierten Schaltung, die zwei Stufen emittergeerdeter Transistorverstärker enthält, die durch einen Widerstand oder eine Drosselspule gleichstrommäßig gekoppelt sind,
- - mit die integrierte Schaltung mit einer Vielzahl von Anschlüssen verbindenden Verbindungsleitungen, die Leitungsinduktivitäten enthalten, wobei ein Ausgangsanschluß des Verstärkers vom Kollektor des emittergeerdeten Transistorverstärkers der zweiten Stufe gebildet wird, und
- - mit einem ersten und einem zweiten Filterkreis,
- - wobei der Emitter des emittergeerdeten Transistorverstärkers der zweiten Stufe über einen Emitterwiderstand mit einer externen Erdung und über eine Verbindungsleitung mit einem Ende des ersten Filterkreises verbunden ist,
- - wobei das andere Ende des ersten Filterkreises an die externe Erdung angeschaltet ist,
- - wobei der zweite Filterkreis über Verbindungsleitungen an den beiden Enden des Widerstandes oder der Drosselspule angeschaltet ist, und
- - wobei der erste und der zweite Filterkreis in Verbindung mit den Leitungsinduktivitäten jeweils eine niedrige Impedanz bei einem bestimmten Frequenzbereich darstellen.
Diese Aufgabe wird ferner gelöst durch einen Verstärker für
ein Hochfrequenzsignal
- - mit einer integrierten Schaltung, die zwei Stufen emittergeerdeter Transistorverstärker, die gleichstromgekoppelt sind, und einen Emitterfolger-Transistor enthält, der eine konstante Gleichspannung an die emittergeerdeten Transistorverstärker legt,
- - mit die integrierte Schaltung mit einer Vielzahl von Anschlüssen verbindenden Verbindungsleitungen, die Leitungsinduktivitäten enthalten, wobei ein Ausgangsanschluß des Verstärkers vom Kollektor des Emitterfolger-Transistors gebildet wird, und
- - mit einem ersten und einem dritten Filterkreis,
- - wobei der Emitter des emittergeerdeten Transistorverstärkers der zweiten Stufe über einen Emitterwiderstand mit einer externen Erdung und über eine Verbindungsleitung mit einem Ende des ersten Filterkreises verbunden ist,
- - wobei das andere Ende des ersten Filterkreises an die externe Erdung angeschaltet ist,
- - wobei der Kollektor des emittergeerdeten Transistorverstärkers der zweiten Stufe über eine Verbindungsleitung mit einem Ende des dritten Filterkreises verbunden ist,
- - wobei die Basis des Emitterfolger-Transistors über eine Verbindungsleitung mit dem anderen Ende des dritten Filterkreises verbunden ist, und
- - wobei der erste und der dritte Filterkreis in Verbindung mit den Leitungsinduktivitäten jeweils eine niedrige Impedanz bei einem bestimmten Frequenzbereich darstellen.
Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Verstärker
für ein Hochfrequenzsignal ergeben sich aus den
Patentansprüchen 3 und 4.
Die Erfindung erweist sich insbesondere dadurch als vorteilhaft,
daß auf verhältnismäßig einfache Weise eine
scharfe bzw. steile Frequenzcharakteristik und eine Phasenschiebeoperation
unter stabilen Arbeitsverhältnissen erhalten
werden.
Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Verstärker für ein
Hochfrequenzsignal werden nun anhand der weiteren Figuren
der Zeichungen erläutert. In diesen sind:
Fig. 2 ein Schaltbild einer Ausführungsform des
Verstärkers für ein Hochfrequenzsignal;
Fig. 3 und 5 eine Frequenz-Amplituden-Charakteristik der
Ausführungsform des Verstärkers gemäß Fig. 2;
Fig. 4 ein Schaltbild eines konkreten Filterkreises 12
der Fig. 2;
Fig. 6 ein Blockschaltbild einer anderen Ausführungsform
des Verstärkers für ein Hochfrequenzsignal;
Fig. 7 ein konkretes Schaltbild der Fig. 6;
Fig. 8A, 8B konkrete Schaltbilder eines Filterkreises 25
der Fig. 7;
Fig. 9 ein Blockschaltbild eines Konverters, der einen
Verstärker für ein Hochfrequenzsignal als einen
ersten Zwischenverstärker verwendet;
Fig. 10 ein Blockschaltbild eines Konverters, der den
Nachteil der Anordnung der Fig. 9 löst;
Fig. 11 ein konkretes Schaltbild des Hauptbereiches der
Fig. 10;
Fig. 12 ein charakteristisches Diagramm eines Trennkreises
der Fig. 11;
Fig. 13 ein charakteristisches Schaltbild eines Bandpaßfilters,
der ein Oberflächenwellenfilter verwendet;
Fig. 14A, 14B ein Schaltbild und ein charakteristisches
Diagramm eines weiteren beispielhaften Trennkreises.
Fig. 2 zeigt eine
Ausführungsform des Verstärkers
für ein Hochfrequenzsignal, der einen Chip
mit einer integrierten Schaltung, ein Gehäuse bzw. Bauteil
und Verbindungsleitungen umfaßt, die den Chip
mit dem Bauteil bzw. Gehäuse verbinden. Die integrierte
Schaltung gemäß Fig. 2 weist 7 Stifte auf, wobei durch
eine Verbindungsleitung zwischen jedem Stift
und einem Anschluß der Schaltung eine Leitungsinduktivität
hervorgerufen wird. In Fig. 2 sind die Induktivitäten
mit L₁ bis L₇ in einer Ersatzschaltung bezeichnet.
Die Leitungsinduktivität verändert sich in Abhängigkeit
von der Dicke und der Länge der Verbindungsleitung und weist
gewöhnlich einen Wert von etwa 2,5 nH bis etwa 5 nH auf.
Ein Eingangssignal wird von einem Eingangsanschluß IN
geliefert, über einen Koppelkondensator C₁ an einen
Stift angelegt und dann über die Leitungsinduktivität
L₁ an eine Basis eines Transistorverstärkers Q₁
angelegt, der einen emittergeerdeten Verstärker in der
integrierten Schaltung bildet. Der Emitter des Transistorverstärkers
Q₁ ist mit einer Erdung bzw. einem Masseanschluß in dem
Chip verbunden, der wiederum über die Leitungsinduktivität
L₂ mit dem Stift verbunden ist. Der Stift ist mit einer
externen Erdung verbunden. Der Kollektor des Transistorverstärkers Q₁
ist über einen Lastwiderstand R₁₁ mit einer Leitung des
Chips für eine geregelte Spannung Vconst verbunden.
Ein durch den Transistorverstärker Q₁ verstärktes Signal wird von dem
Kollektor desselben an einen Stift über die Leitungsinduktivität
L₃ angelegt. Außerdem wird es über einen externen
zweiten Filterkreis 12 an den Stift angelegt. Dann wird es
über die Leitungsinduktivität L₄ an eine Basis eines emittergeerdeten
Transistorverstärkers Q₂ angelegt.
Der Kollektor des Transistorverstärkers Q₁ und die
Basis des Transistorverstärkers Q₂ sind über einen Widerstand R₁₂
miteinander verbunden, der einen hohen Widerstandswert
(üblicherweise 1 kΩ oder mehr) in Bezug auf einen Gleichstrom
aufweist. Der Kollektor des Transistorverstärkers Q₂ ist
über einen Lastwiderstand R₁₆ mit der Leitung für die
geregelte Spannung Vconst verbunden. Der Kollektor des
Transistorverstärkers Q₂ ist über eine Leitungsinduktivität L₆ mit
dem Stift 6 und außerdem über einen Koppelkondensator
C₃ mit einer externen Einrichtung verbunden.
Der Emitter des Transistorverstärkers Q₂ liefert Signale in drei
Richtungen. Der erste Signalweg verläuft über die Leitungsinduktivität
L₅ zum Stift und dann über einen Resonanzkondensator
C₂ und einen Dumpingwiderstand R₂₀ zur externen
Erdung. Der zweite Signalweg verläuft über einen Widerstand
R₁₃ zur Erdung in dem Chip. Der dritte Signalweg verläuft
derart, daß ein durch die Widerstände R₁₄ und R₁₅ geteiltes
Potential an die Basis des Transistorverstärkers Q₁ angelegt wird.
Dadurch wird eine negative Rückkopplung für die Transistorverstärker
Q₁ und Q₂ geschaffen. Die geregelte Spannung Vconst in
dem Chip wird nach einer Gleichstromverstärkung über einen
Emitterfolger, der einen Emitterfolger-Transistor Q₃ und Widerstände R₁₉
bis R₁₈ enthält, geliefert. Die geregelte Spannung Vconst
wird unter Ausnutzung der Zener-Charakteristik zwischen dem
Emitter und der Basis eines Transistors Q₄ erzeugt. Die
Transistoren Q₅ bis Q₇ werden als Dioden verwendet. An die
Basis des Emitterfolger-Transistors Q₃ wird daher über den Widerstand R₁₈
(etwa 200 Ω) ein Potential angelegt, das um ein Potential
größer ist als das Zener-Potential des Transistors Q₄, das
3 Dioden äquivalent ist. Die Versorgungsspannung VCC (etwa
12 V) wird vom Stift an die Widerstände R₁₈ und R₁₇ über
die Leitungsinduktivität L₇ geliefert.
Ein Strom fließt in den Kollektor des Transistorverstärkers Q₁ durch
die Verbindungsleitung für die geregelte Spannung Vconst über den
Widerstand R₁₁. Außerdem zweigt der Strom in die Basis des
Transistorverstärkers Q₂ ab. Ein Strom fließt in den Kollektor des
Transistorverstärkers Q₂ durch die Verbindungsleitung für die geregelte Spannung
Vconstüber den Widerstand R₁₆. Die Summe des Basisstromes
des Transistorverstärkers Q₂ und des durch den Widerstand R₁₆
fließenden Stromes fließt in den Emitter des Transistorverstärkers
Q₂ und wird außerdem über den Widerstand R₁₃ zur Erdung
geführt. Es erscheint daher am Widerstand R₁₃ ein
Potential, das durch ein Produkt aus dem Wert des Widerstandes
R₁₃ und dem Emitterstrom des Transistorverstärkers Q₂ gebildet
wird. Wenn dieses Potential zur Basis des Transistorverstärkers
Q₁ über den Widerstand R₁₄ zurückgeführt wird, vergrößert
sich das Basispotential des Transistorverstärkers Q₁, verkleinert
sich das Kollektorpotential des Transistorverstärkers Q₁ und verkleinert
sich das Emitterpotential des Transistorverstärkers Q₂. Als
Ergebnis wird das Basispotential des Transistorverstärkers Q₁ auf
einen festen Wert stabilisiert und es kann daher
ein gewünschter Strom durch die Transistorverstärker Q₁ und Q₂
jeweils durch angemessene Auswahl der Werte der Widerstände
R₁₁, R₁₃, R₁₄ und R₁₅ fließen. In einem solchen Zustand
kann, obwohl das Eingangssignal durch die Transistorverstärker Q₁
und Q₂ verstärkt wird, die Verstärkung wegen des Emitterwiderstandes
R₁₃ des Transistorverstärkers Q₂ nicht in Bezug auf ein
Hochfrequenzsignal erhalten werden. Um diese Schwierigkeit
zu überwinden, wird hier ein erster Filterkreis 11 zwischen den
Emitter des Transistorverstärkers Q₂ und die Erdung geschaltet, so
daß die Rückkopplungsgröße
eines eine spezielle Frequenz aufweisenden Signales verkleinert
wird. Dadurch wird die Arbeitsweise des Verstärkers
stabilisiert. Der Widerstand R₁₅ wird bei diesem Schaltbild
zwischengeschaltet, um die Größe des durch Verwendung des
Widerstandes R₁₄ zurückzukoppelnden Gleichstromes einzustellen.
Wenn die
integrierte Schaltung in einem IC-Bauteil
unntergebracht ist, werden der IC-Chip und das IC-Bauteil
durch Verbindungsleitungen miteinander
verbunden, wobei die in Fig. 2 dargestellten
Leitungsinduktivitäten L₁ bis L₇ entstehen, deren Größen
im Bereich
von 2,5 nH bis 5 nH liegen.
Der Einfluß der Leitungsinduktivitäten L₁ und L₆
kann aufgehoben werden.
Die beiden Leitungsinduktivitäten L₂ und L₅ üben jedoch
jeweils einen starken Einfluß in Bezug auf einen Wechselstrom
auf, wobei ein instabiles Arbeiten
des Verstärkers bewirkt wird und ein
Schwingungszustand auftritt. Folglich kann nur höchstens eine
auf die Verbindungsleitungen zurückzuführende Leitungsinduktivität
L₂ oder L₅ zugelassen werden.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 wird daher die Leitungsinduktivität
L₅ beseitigt, um die Stabilität des Verstärkers sicherzustellen.
Hierzu ist der erste
Filterkreis 11 außerhalb des IC-Bauteils angeordnet,
so daß eine Resonanz entsteht, die auf den ersten Filterkreis
11 und die Leitungsinduktivität L₅ zurückzuführen
ist, wodurch eine die
Komponente der Leitungsinduktivität absorbierende Funktion bewirkt wird. Der
erste Filterkreis 11 wird von einem Reihenresonanzkreis in der in Fig. 2
gezeigten Weise durch die Induktivität L₅ der Verbindungsleitung
und dem Kondensator C₂ gebildet, so daß der
Einfluß der Leitungsinduktivität L₅ und weiterhin
die Wirkung des Emitterwiderstandes R₁₃ des Transistorverstärkers
Q₂ in der Nähe der gewünschten Frequenz beseitigt werden.
Als Ergebnis wird die in der Fig. 3 durch eine
unterbrochene Linie B dargestellte Charakteristik erhalten,
die es ermöglicht, daß die Verstärkung in einem niedrigeren
Frequenzband unterdrückt wird. In einem Band von 800 MHz
bis 1 GHz beträgt der angemessene Wert des Kondensators C₂
höchstens 15 pF. Wenn der Kondensator C₂ eine Kapazität von 1000 pF
aufweist, nimmt die Charakteristik die in der Fig. 3 durch
die durchgehende Linie A dargestellte Form an. Für das
Signal mit der niedrigeren Frequenz wird die Verstärkung
daher übermäßig groß. Außerdem wird der Verstärker infolge der
Auswirkung der Leitungsinduktivität L₅ in einen Zustand
gebracht, in dem die Schwingung sehr leicht eingeleitet
wird. Unter diesen Umständen sind die oben beschriebenen
Vorkehrungen in dem gleichstromgekoppelten, mehrstufigen
Verstärker unentbehrlich. Außerdem kann eine Arbeitsweise
für ein breites Band sichergestellt werden, wenn für
den Kondensator C₂ ein Dumpingwiderstand R₂₀ eingefügt
wird. Der erste Filterkreis 11 ist nicht auf die in dem Schaltbild
dargestellte Ausführungsform beschränkt, sondern es sind
verschiedene Resonanzkreise, die z. B.
Kondensatoren und Induktivitäten enthalten,
einsetzbar.
Um eine
scharfe bzw. steile Frequenzcharakteristik bei Einsatz des Verstärkers zu erhalten
oder einen Oszillatorkreis vom Rückkopplungstyp mit einem
Festkörperelementfilter verfügbar zu haben,
wird die Phasencharakteristik des Festkörperelementes
festgelegt. Folglich muß ein Phasenschieber zur Einstellung
der Frequenz vorgesehen werden, was gemäß Fig. 2 durch den Widerstand R₁₂ und einen zweiten
Filterkreis 12 realisiert ist, wodurch die scharfe bzw.
steile Frequenzcharakteristik und
die Phasenschieberoperation verhältnismäßig leicht
erreicht bzw. erleichtert wird.
Gemäß Fig. 2 ist der Widerstand R₁₂ zwischen den Kollektor
des Transistorverstärkers Q₁ und die Basis des Transistorverstärkers Q₂ geschaltet.
In diesem Fall ist der Potentialabfall infolge
des Widerstandes R₁₂ beinahe vernachlässigbar, wenn der
Gleichstromverstärkungsfaktor hfe des Transistorverstärkers Q₂ etwa
100 beträgt. Weil der Widerstandswert des Widerstandes R₁₂
etwa 6,8 kΩ beträgt, kann die Gleichstromkomponente durch
ihn verlaufen, ohne daß es ermöglicht wird, daß das Hochfrequenzsignal
durch ihn passiert. Eine Drosselspule kann
an der Stelle des Widerstandes R₁₂₁ vorgesehen werden. Ein
Verbindungspunkt zwischen dem Kollektor des Transistorverstärkers Q₁
und dem Widerstand R₁₂ ist über die Leitungsinduktivität L₃
mit einem externen Anschluß verbunden. Andererseits ist
ein externer Stift vorgesehen und über die Leitungsinduktivität
L₄ mit einem Verbindungspunkt zwischen der Basis
des Transistorverstärkers Q₂ und dem Widerstand R₁₂ verbunden. Außerdem
ist der zweite Filterkreis 12 zwischen die externen Anschlüsse
und geschaltet.
Der zweite Filterkreis 12 kann gemäß Fig. 4 aufgebaut sein.
Hiernach werden die Leitungsinduktivitäten
L₃ und L₄ in den Kondensatoren C₁₁ und C₁₂
absorbiert. Der zweite Filterkreis 12 ist daher in dem Frequenzbereich
unterhalb des Resonanzpunktes bzw. der Resonanzstelle
kapazitiv. Mit dem Kondensator C (C₁₁ und C₁₂) und der
Induktivität L₁₁ kann daher ein Bandpaßfilter gebildet
werden, dessen Frequenzcharakteristik scharf bzw. steil
ist, wie dies in der Fig. 5 durch die Linie B angedeutet
ist. Außerdem ist die Änderung der Phasencharakteristik in
der Nähe der Spitzenfrequenz ebenfalls steil bzw. scharf.
Die Phasencharakteristik kann daher nur dadurch verändert
werden, daß die Spitzenfrequenz geringfügig verschoben
wird. Es kann somit auch ein Phasenschiebereffekt
erreicht werden, was nützlich ist, wenn
der Verstärker gemäß Fig. 2 als ein Schwingungskreis vom Rückkopplungstyp
mit einem Festkörperelementfilter verwendet wird.
Für den Frequenzbereich
von 800 MHz bis 1 GHz wird hierbei zwischen dem Eingangsanschluß IN und
dem Ausgangsanschluß OUT (Fig. 2) eine Verstärkung von 17 dB bis 20 dB erhalten
Außerdem kann z. B., wenn die Verstärkung um 10 dB
zu vergrößern ist, mit dem Verstärker
gemäß Fig. 2 eine solche Vergrößerung nicht nur durch Veränderung
der Konstanten jedes Elementes des Verstärkers der Fig. 2 erreicht
werden, denn da
die Fläche des Chips und damit die mögliche Anzahl der
Elemente beschränkt ist und der Strom nicht vergrößert wird, ist es nicht
einfach, die Verstärkung zu verbessern.
Aus den Fig. 6 und 7 geht eine Ausführungsform des Verstärkers für ein Hochfrequenzsignal
hervor, der dies Problem löst. Das Blockschaltbild der Fig. 6
zeigt einen ersten Verstärkungskreis
21 mit den Transistorverstärkern Q₁ und Q₂ zum Verstärken eines
Hochfrequenzsignales, das über den Eingangsanschluß
IN eingegeben wird, sowie einen
zweiten Verstärkungskreis 22 zum Verstärken eines Signales,
das eine gewünschte Frequenz besitzt, und das vom Ausgangsanschluß
des ersten Verstärkungskreises 21 über einen dritten
Filterkreis 23 geliefert wird. Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 wird der
Emitterfolger-Transistor Q₃, der als ein Emitterfolger für die Impedanzwandlung
funktioniert, ebenfalls als der zweite Verstärkungskreis
22 verwendet. Dadurch wird zusammen mit dem ersten Verstärkunngskreis
21 die erforderliche Verstärkung erzielt. Ein
Ausgangssignal mit einer hohen Frequenz wird von einem
Ausgangsanschluß des zweiten Verstärkungskreises 22 geliefert.
In diesem Fall ist, um eine Rückkopplung vom Emitter
des zweiten Verstärkungskreises 22 zum ersten Verstärkungskreis
21 zu verhindern, ein vierter Filterkreis 25 mit dem Emitter
verbunden, um die Impedanz des Emitters zu verringern.
Eine geregelte Spannungsquelle 24
liefert eine Vorspannung an den zweiten Verstärkungskreis 22,
so daß die Arbeitsweise des Verstärkers unabhängig von
der Änderung der Versorgungsspannung stabil gehalten wird.
Fig. 7, aus der ein konkretes Schaltbild der Ausführungsform
des Verstärkers nach Fig. 6 hervorgeht, zeigt die Verwendung
einer integrierten Schaltung mit 8 Stiften, die
über
Leitungsinduktivitäten L₁, L₂ und L₅ bis L₁₀ miteinander
verbunden sind, wobei jede Leitungsinduktivität durch
eine Verbindungsleitung gebildet ist, die eine
Induktivität im Bereich von 2,5 nH bis 5 nH aufweist. Ein Eingangssignal
mit einer hohen Frequenz wird vom Eingangsanschluß
IN über den Koppelkondensator C₁ an den Stift
angelegt und dann über die Leitungsinduktivität L₁
der Basis des emittergeerdeten Transistorverstärkers Q₁ zugeführt.
Der Emitter des Transistorverstärkers Q₁
ist mit der Erdung in dem Chip und außerdem über die
Leitungsinduktivität L₂ mit dem Stift verbunden, der
wiederum mit der externen Erdung verbunden ist. Der Kollektor
des Transistorverstärkers Q₁ ist über den Lastwiderstand R₁₁ mit
dem Emitter des Emitterfolger-Transistors Q₃ verbunden, der die geregelte
Spannungsquelle bildet.
Der Kollektor des Transistorverstärkers Q₁ ist mit der Basis des
emittergeerdeten Transistorverstärkers Q₂ verbunden.
Der Kollektor des Transistorverstärkers Q₂ ist
über den Lastwiderstand R₁₂ mit Emitter des Emitterfolger-Transistors Q₃
verbunden. Der Emitter des Transistorverstärkers Q₂ verzweigt sich
in drei Richtungen. Der erste Signalweg wird dazu verwendet,
um ein durch die Widerstände R₁₄ und R₁₅ geteiltes
Potential an die Basis des Transistorverstärkers Q₁ anzulegen. Dadurch
wird eine negative Gleichspannungsrückkopplung erreicht.
Der zweite Signalweg vom Emitteranschluß des emittergeerdeten Transistorverstärkers
Q₂ führt über den Widerstand R₁₃ zur Erdung des
Chip. Der dritte Signalweg vom Emitter des emittergeerdeten Transistorverstärkers Q₂
führt über die Leitungsinduktivität L₅, den Kondensator C₂
und den Dumpingwiderstand R₂₀ für die Resonanz zur externen
Erdung.
Ein durch den ersten Verstärkungskreis 21 verstärktes Ausgangssignal
wird vom Kollektor des emittergeerdeten Transistorverstärkers Q₂ über die
Leitungsinduktivität L₆ zum Stift geführt, verläuft
außerdem durch den externen dritten Filterkreis 23, um ein gewünschtes
Signal herauszuziehen, und wird vom Stift über
die Leitungsinduktivität L₅ zur Basis des Emitterfolger-Transistors Q₃
geführt. Eine feste Spannung wird über den Widerstand mit
einem hohen Widerstandswert an die Basis des Emitterfolger-Transistors Q₃
angelegt. Der Kollektor des Emitterfolger-Transistors Q₃ ist über den
Lastwiderstand R₁₉ mit der Leitung verbunden, an der die Spannung VCC (etwa +12 V)
liegt. Da die Basis des Emitterfolger-Transistors
Q₃ fest an einem Potential liegt, das in Bezug auf einen Gleichstrom geregelt ist,
wird der Emitter des Emitterfolger-Transistors Q₃ fest
an ein Potential gelegt, das in Bezug auf einen Gleichstrom konstant ist.
Der Emitter des Emitterfolger-Transistors Q₃ ist mit den Lastwiderständen
R₁₁ und R₁₆ und gleichzeitig über die Leitungsinduktivität
L₉ mit dem Stift verbunden, und schließlich
über den vierten Filterkreis 25 geerdet, der außerhalb der
integrierten Schaltung vorgesehen ist. Der
Emitter des Emitterfolger-Transistors Q₃ kann somit in Bezug auf
eine gewünschte Frequenz auf eine niedrige Impedanz eingestellt
werden.
Die Fig. 8A und 8B zeigen eine andere beispielhafte Ausführungsform
des vierten Filterkreises 25. Hiernach wird die
an die Basis des Emitterfolger-Transistors Q₃ angelegte konstante
Spannung durch die geregelte Spannungsquelle 24 erzeugt,
die den Widerstand R₅ und die Transistoren Q₄ bis Q₇
aufweist. Durch die Anwendung der Zenerspannung zwischen
dem Emitter und der Basis des Transistors Q₄ wird das
Potential durch die drei Transistoren Q₅ bis Q₇ vergrößert,
von denen jeder dadurch als Diode verwendet wird, daß sein
Kollektor und seine Basis miteinander verbunden werden. Das
sich ergebende Potential wird an die Basis des Emitterfolger-Transistors
Q₃ angelegt. An die Basis des Emitterfolger-Transistors Q₃ wird auch eine Vorspannung von der
Versorgungsquelle VCC über den Widerstand R₁₇ angelegt. Das
geregelte Potential wird über den Widerstand R₁₈, der einen
hohen Widerstandswert aufweist, an die Basiss des Emitterfolger-Transistors
Q₃ angelegt. Das Signal wird vom Kollektor
des Emitterfolger-Transistors Q₃ aus über die Leitungsinduktivität L₁₀, den
Stift und den Kondensator C₃ an den Ausgang geführt, der für die
Verbindung mit einer externen Einrichtung vorgesehen ist.
Bei dieser Ausführungsform des Verstärkers kann
anstelle der Summe I₁=J₃+J₄ des durch
die Transistorverstärker Q₁ und Q₂ der Fig. 2
fließenden Stromes, die Summe des durch die
Transistorverstärker Q₁ und Q₂ der Fig. 7 jeweils fließenden
Stromes I₃ und I₄ auf einen Wert eingestellt werden, der
höchstens der Summe I₃+I₄ der Ausführungsform nach Fig. 2 entspricht. In
diesem Fall ist es, da der Strom I₃+I₄=I₁ durch den Emitterfolger-Transistor
Q₃ fließt, verhältnismäßig leicht eine Verstärkung von
wenigstens 10 dB durch den Emitterfolger-Transistor Q₃ zu erhalten. Es
kann daher eine ausreichend große Verstärkung zusammen mit
der Verstärkung des ersten Verstärkerkreises 21 erhalten werden. Bei
dieser Ausführungsform des Verstärkers können somit
im Vergleich zur Ausführung nach Fig. 2 die
Vergrößerung der Verstärkung und die Verbesserung
der Charakteristik infolge der Zunahme des
durch den Emitterfolger-Transistor Q₃ fließenden Stromes erreicht
werden, ohne daß der Strom und die Anzahl der Elemente
vergrößert werden.
Fig. 9 zeigt ein Blockschaltbild eines Konverters, der den
Verstärker für ein Hochfrequenzsignal als ein erster Zwischenfrequenzverstärker
eines Wandlers für CATV verwendet.
Gemäß Fig. 9 wird ein über den Anschluß A eingegebenes
Signal mit einem Signal von einem ersten Hilfs- bzw.
Überlagerungsoszillator 32 in einem ersten Mischer 31
gemischt und einer Frequenzwandlung unterzogen, so daß es
in ein erstes Zwischenfrequenzsignal (das im folgenden als
ein erstes IF-Signal bezeichnet wird), beispielsweise in
ein Signal in dem Frequenzband von 800 MHz bis 1 GHz
umgewandelt wird. Das erste IF-Signal wird an einen Vorverstärker
2 angelegt. Der Vorverstärker 2 wird jedoch weggelassen,
wenn in der nächsten Stufe ein Filter einen verringerten
Verlust entwickelt.
Ein Bandpaßfilter 34 dämpft ein Signal, das eine Frequenz
aufweist, die nicht derjenigen des ersten IF-Signales
entspricht. Das erste IF-Signal wird durch einen ersten IF-Verstärker
35 verstärkt. Der Verstärker gemäß Fig. 2 oder 7 kann
als der erste IF-Verstärker verwendet werden. Das verstärkte
Signal wird mit einem Signal von einem zweiten Hilfs- bzw.
Überlagerungsoszillator 37 in einem zweiten Mischer 36 gemischt,
so daß es in ein zweites Zwischenfrequenzsignal
umgewandelt wird, das im folgenden als ein zweites IF-Signal
bezeichnet wird. Im Falle eines Konverters wird das
Signal in ein Signal umgewandelt, das eine Frequenz eines
Kanales besitzt und durch den zweiten Verstärkerkreis verstärkt
wird, um am Anschluß B ausgesendet zu werden.
In einem Tuner eines Konverters, der diese beiden Überlagerungsoszillatoren
in einem Aufwärts/Abwärtssystem verwendet,
tritt jedoch eine Bildstörung für die unten angeführten Frequenzen auf. Es ergibt sich
jedoch insofern ein Vorteil, daß die Bildstörung durch Vergrößern der ersten Zwischenfrequenz dahingehend, daß die Bildfrequenz auf ein Frequenzband
außerhalb derjenigen des Rundfunksignales eingestellt wird,
verhindert werden kann, wenn der Außenband-Dämpfungsfaktor
in dem Bandpaßfilter 34 unbefriedigend ist. Die Bildstörung
tritt bei den folgenden Frequenzen auf:
Bei der Annahme, daß die
erste Zwischenfrequenz . . . fi1, die
zweite Zwischenfrequenz . . . fi2, die
Frequenz des Eingangssignales . . . fd, die
Frequenz des ersten Überlagerungsoszillators . . . fl1 und die
Frequenz des zweiten Überlagerungsoszillators . . . fl2 sind,
wird, weil fl1=fd+fi1 und fl2-fi2 gelten, fl1-fd=fi1 in dem ersten Mischer 31 beim normalen Betrieb erhalten, während sich fi1-fl2-fi2 aus dem zweiten Mischer 36 ergibt. Dadurch wird das Eingangssignal fi2 erhalten. Unter diesen Umständen wird, wenn das Bildsignal, nämlich fd+2fi2 eingegeben wird:
Bei der Annahme, daß die
erste Zwischenfrequenz . . . fi1, die
zweite Zwischenfrequenz . . . fi2, die
Frequenz des Eingangssignales . . . fd, die
Frequenz des ersten Überlagerungsoszillators . . . fl1 und die
Frequenz des zweiten Überlagerungsoszillators . . . fl2 sind,
wird, weil fl1=fd+fi1 und fl2-fi2 gelten, fl1-fd=fi1 in dem ersten Mischer 31 beim normalen Betrieb erhalten, während sich fi1-fl2-fi2 aus dem zweiten Mischer 36 ergibt. Dadurch wird das Eingangssignal fi2 erhalten. Unter diesen Umständen wird, wenn das Bildsignal, nämlich fd+2fi2 eingegeben wird:
fl1-(fd+2fi2)=(fi1+fd)-(fd+2fi2)=fi1-2fi2
in dem ersten Mischer 31 erhalten, und ergibt sich dann, wenn
dieses Signal an den zweiten Mischer 36 angelegt wird:
fl2-(fi1-2fi2)=(fi1-fi2)-(fi1-2fi2)=fi2
Dies bedeutet, daß das die Bildfrequenz aufweisende Signal
auch als fi2 in dem Ausgangsmaterial erscheint. Dies führt dazu,
daß die Bildstörung auch auftritt.
Die in Fig. 10 dargestellte Schaltung löst jedoch dieses Problem. Gemäß
Fig. 10 ist ein Trapkreis 39 bzw. ein Sperr- oder
Trennkreis zwischen den zweiten IF-Verstärker und den
zweiten Mischer 36 eingeschaltet, um die Bildstörung zu verhindern.
Der
Bildtrapkreis 39 ist zwischen den IF-Verstärker 35 und den
zweiten Mischer 36 geschaltet und beseitigt das Signal,
das die Frequenz
aufweist, die gleich fi1-2fi2 ist.
Die Fig. 11 zeigt ein konkretes Schaltbild des Hauptbereiches der
Fig. 10. Hiernach weist ein Bandpaßfilter
34 eine Einrichtung für akustische Oberflächenwellen
auf und entwickelt die Charakteristik gemäß Fig. 13.
Der Bildtrapkreis 39 wird von einem Widerstand R₃₉, einem Kondensator
C₃₉ und einer
Induktivität L₃₉ gebildet. Der Trapkreis 39 ist mit
dem zweiten Mischer 36 vom Differenzialtyp in der nächsten
Stufe verbunden.
Über die Kapazität des Kondensators C₃₉, die
Kapazität des Kondensators C₄₀ und den Impedanzwert der
Induktivität L₃₉, C₃₉, C₄₀ bzw. L₃₉ ergeben sich der
Serienresonanzpunkt ω₁ und der Parallelresonanzpunkt ω₀ folgendermaßen:
und
Hierüber ergibt sich die Sperrcharakteristik gemäß Fig. 12
Wenn ω₁=2π(fi1-2fi2) und ω₀=fi1
eingestellt werden, wird der Serienresonanzsprung in Bezug auf die
Bildfrequenz erhalten, während die Parallelresonanz in
Bezug auf die erste Zwischenfrequenz fi1 hervorgerufen
wird. Dies bedeutet, daß die erste Zwischenfrequenz fi1
durch die Signalleitung laufen kann.
Außerdem wird, wenn ein Trenn- bzw. Sperr- oder Trapkreis gemäß
der in Fig. 14a dargestellten Schaltung zwischen die
Signalleitung und die Erdung bzw. die Masseleitung geschaltet
wird, und wenn die Konstanten so ausgewählt werden, daß
der Reihenresonanzpunkt ω₁=fi1-2fi2 und der Parallelresonanzpunkt
ω₀ zwischen ω₂ (fi2) und ω₁ eingestellt
werden, die Sperrung für die Bildfrequenz
ausgeführt und Trapkreis wird bei einer Frequenz leitend,
die die Bildfrequenz überschreitet. Die erste Zwischenfrequenz
fi1 läuft daher durch die Signalleitung. Für eine
niederfrequente zweite Zwischenfrequenz fi2 ist, obwohl der Trapkreis
leitend ist, die Impedanz niedrig. Das
Signal wird daher mit der zweiten Zwischenfrequenz fi2 über den Trapkreis
zur Erdung geleitet. Folglich kann für den zweiten
Mischer 36, der in die nächste Stufe geschaltet ist, das
Bildfilter, das gewöhnlich fi2 dämpft, gleichzeitig gestaltet
bzw. ausgebildet werden. Außerdem kann, wenn der erste JF-Verstärker
35 und der zweite Mischer 36 in einer integrierten
Schaltung vorgesehen werden, und wenn der Mischereingang
über einen Stift der integrierten Schaltung herausgeführt
wird, ein Trap gebildet werden.
Claims (4)
1. Verstärker für ein Hochfrequenzsignal
- - mit einer integrierten Schaltung, die zwei Stufen emittergeerdeter Transistorverstärker (Q₁, Q₂) enthält, die durch einen Widerstand (R₁₂) oder eine Drosselspule gleichstrommäßig gekoppelt sind,
- - mit die integrierte Schaltung mit einer Vielzahl von Anschlüssen verbindenden Verbindungsleitungen, die Leitungsinduktivitäten enthalten, wobei ein Ausgangsanschluß des Verstärkers vom Kollektor des emittergeerdeten Transistorverstärkers der zweiten Stufe gebildet wird, und
- - mit einem ersten und einem zweiten Filterkreis (11
bzw. 12),
- - wobei der Emitter des emittergeerdeten Transistorverstärkers (Q₂) der zweiten Stufe über einen Emitterwiderstand mit einer externen Erdung und über eine Verbindungsleitung mit einem Ende des ersten Filterkreises (11) verbunden ist,
- - wobei das andere Ende des ersten Filterkreises (11) an die externe Erdung angeschaltet ist,
- - wobei der zweite Filterkreis (12) über Verbindungsleitungen an den beiden Enden des Widerstandes (R₁₂) oder der Drosselspule angeschaltet ist, und
- - wobei der erste und der zweite Filterkreis (11, 12) in Verbindung mit den Leitungsinduktivitäten jeweils eine niedrige Impedanz bei einem bestimmten Frequenzbereich darstellen.
2. Verstärker für ein Hochfrequenzsignal
- - mit einer integrierten Schaltung, die zwei Stufen emittergeerdeter Transistorverstärker (Q₁, Q₂), die gleichstromgekoppelt sind, und einen Emitterfolger-Transistor (Q₃) enthält, der eine konstante Gleichspannung an die emittergeerdeten Transistorverstärker (Q₁, Q₂) legt,
- - mit die integrierte Schaltung mit einer Vielzahl von Anschlüssen verbindenden Verbindungsleitungen, die Leitungsinduktivitäten enthalten, wobei ein Ausgangsanschluß des Verstärkers vom Kollektor des Emitterfolger-Transistors (Q₃) gebildet wird, und
- - mit einem ersten und einem dritten Filterkreis,
- - wobei der Emitter des emittergeerdeten Transistorverstärkers (Q₂) der zweiten Stufe über einen Emitterwiderstand mit einer externen Erdung und über eine Verbindungsleitung mit einem Ende des ersten Filterkreises (11)verbunden ist,
- - wobei das andere Ende des ersten Filterkreises (11) an die externe Erdung angeschaltet ist,
- - wobei der Kollektor des emittergeerdeten Transistorverstärkers (Q₂) der zweiten Stufe über eine Verbindungsleitung mit einem Ende des dritten Filterkreises (23) verbunden ist,
- - wobei die Basis des Emitterfolger-Transistors über eine Verbindungsleitung mit dem anderen Ende des dritten Filterkreises (23) verbunden ist, und
- - wobei der erste und der dritte Filterkreis (11 bzw. 23) in Verbindung mit den Leitungsinduktivitäten jeweils eine niedrige Impedanz bei einem bestimmten Frequenzbereich darstellen.
3. Verstärker für ein Hochfrequenzsignal nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß ein vierter Filterkreis (25)
vorgesehen ist, mit dessen einem Ende der Emitter des
Emitterfolger-Transistors (Q₃) verbunden ist und dessen
anderes Ende zu der externen Erdung geschaltet ist, und daß
der vierte Filterkreis (25) eine niedrige Impedanz bei
einem bestimmten Frequenzbereich mit der Induktivität der
Verbindungsleitung darstellt.
4. Verstärker für ein Hochfrequenzsignal nach Anspruch 1
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sperrkreis zur
Vermeidung einer Bildstörung mit dem Ausgangsanschluß des
Verstärkers verbunden ist.
Applications Claiming Priority (3)
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|---|---|---|---|
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|---|---|---|---|
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|---|---|---|---|
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Representative=s name: RUSCHKE, H., DIPL.-ING., 8000 MUENCHEN RUSCHKE, O. |
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