DE3587183T2 - Verfahren zur herstellung eines isolierten verseilten elektrischen drahtes. - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines isolierten verseilten elektrischen drahtes.

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DE3587183T2 DE8585107338T DE3587183T DE3587183T2 DE 3587183 T2 DE3587183 T2 DE 3587183T2 DE 8585107338 T DE8585107338 T DE 8585107338T DE 3587183 T DE3587183 T DE 3587183T DE 3587183 T2 DE3587183 T2 DE 3587183T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von verseilten isolierten elektrischen Drähten, die zur Verdrahtung in einer Vielzahl von elektronischen Geräten verwendet werden. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines geflochtenen bzw. eines verseilten Drahtes mit mehreren Leiter mit einer dünnen isolierenden Beschichtung, die durch Aufbringen eines isolierenden Anstrichs bzw. Lacks auf die Leiter und Härten der aufgebrachten Schicht erzeugt wird.
  • Isolierte Drähte dieser Art, die zum Verdrahten in einer breiten Vielfalt von elektronischen Geräten verwendet werden, werden üblicherweise durch Spritzen eines Belags aus isolierendem Material auf die verseilten Leiter hergestellt. Ein herkömmlicher isolierter elektrischer Draht eines ähnlichen Typs ist beispielsweise in der US-A-2,438,956 gezeigt. Solche isolierten Drähte werden entweder unabhängig oder als Leiter für abgeschirmte Drähte, Koaxialkabel oder flache Kabel verwendet.
  • Mit der neuen Tendenz zu kleineren und leichteren elektronischen Geräten sind erhebliche Anstrengungen unternommen worden, die Querschnittsgröße von isolierten Drähten, abgeschirmten Drähten und Kabeln weiter zu reduzieren. Ein Weg, dies zu erreichen, besteht darin, die Dicke der isolierenden Beschichtung zu reduzieren. Es ist jedoch sehr schwierig, eine adäquate dünne isolierende Beschichtung mit den gegenwärtigen Spritztechniken oder Extrusionstechniken auszubilden. Eine vorgeschlagene Alternative sieht vor, eine dünne isolierende Beschichtung durch mehrfache Aufbringung und Erhärtung von isolierendem Anstrich auszubilden. Bei der Ausführung traten jedoch Probleme wie Blasenbildung der Beschichtung oder Einschluß von Luftblasen in die Beschichtung während der Schritte des Auftragens des Isolieranstrichs auf die verseilten Leiter und während des Härtens des aufgebrachten Anstrichs auf. Genauer gesagt wird Luft, die in Zwischenräumen zwischen den verseilten Leitern verbleibt, wie in Fig. 1 gezeigt ist, nachdem der auf die verseilten Leiter aufgebrachte isolierende Anstrich erhärtet ist, sich als Ergebnis des Erhitzens ausdehnen, wodurch in der Oberfläche der Beschichtung Blasen entstehen. Dieses Problem kann signifikant reduziert werden, indem der aufgebrachte Anstrich bei niedrigeren Temperaturen, beispielsweise 150ºC oder niedriger, erhärtet wird, jedoch erhärtet dann die schließlich erhaltene Beschichtung nicht ausreichend, um einen zuverlässig isolierten verseilten Draht zu ergeben.
  • Um die oben beschriebenen Probleme zu lösen, haben die vorliegenden Erfinder verschiedene Studien ausgeführt, um eine wirksame Methode zu finden, verseilte Drähte mit einer dünnen isolierenden Beschichtung herzustellen, und haben erfolgreich ein Verfahren entwickelt, mit dem eine isolierende Beschichtung auf verseilten Metalleitern ausgebildet werden kann, ohne daß eine Blasenbildung hervorgerufen oder Luftblasen in die Beschichtung eingeschlossen werden.
  • Wie oben erwähnt, expandiert Luft in Zwischenräumen (mit 2 in Fig. 1 angedeutet) zwischen Leitern beim Erhitzen und verursacht häufig Blasenbildung, wenn eine isolierende Beschichtung auf verseilten Leitern mit dem herkömmlichen Verfahren zum Aufbringen und Härten eines isolierenden Anstrichs bzw. Lacks ausgebildet wird. Wenn Luft mit einem vorgegebenen Druck beispielsweise von Raumtemperatur (20ºC) auf 250ºC erhitzt wird, vergrößert sich ihr Volumen um einen Faktor von etwa 1,8.
  • Die vorliegende Erfindung ist das Ergebnis der intensiven Studien, die von den Erfindern durchgeführt wurden, um Techniken zu entwickeln, die das Auftreten von Blasen in einer isolierenden Beschichtung als Folge einer derartigen Vergrößerung des Luftvolumens vermeiden, wodurch der Einschluß von Luftblasen eliminiert ist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung enthält das Verfahren zum Erzeugen eines isolierenden verseilten elektrischen Drahtes mit mehreren Metalleitern, die zusammengedreht sind, die Schritte des Versehens des verseilten elektrischen Drahtes mit einer isolierenden Beschichtung, die eine Dicke in einem Bereich von 3 bis 100% des Radius eines kleinsten Kreises hat, der die Leiter umschreibt, wobei die isolierende Beschichtung durch zwei oder mehr Zyklen der Beschichtung und des Härtens eines isolierenden Anstrichs bzw. Lacks gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Aufbringen der isolierenden Beschichtung ein Lack bzw. Anstrichs aufgebracht wird, der bei Bestrahlung mit ultravioletten Strahlen oder Elektronenstrahlen auf dem verseilten elektrischen Draht erhärtet, daß der aufgebrachte Anstrich bzw. Lack durch die Bestrahlung mit ultravioletten Strahlen oder elektronischen Strahlen gehärtet wird, und daß dann dieser isolierende Anstrich bzw. Lack in Zyklen aufgetragen und gehärtet wird, um mehrere isolierende Überzugschichten zu bilden.
  • Wenn die Beschichtungsdicke kleiner als 3% des Radius des umschreibenden Kreises ist, wird kein hochgradig zuverlässig isolierter Draht erhalten, und wenn die Dicke der isolierenden Beschichtung über 100% des Radius des Kreises liegt, bringt das Verfahren der vorliegenden Erfindung keine besonderen Vorteile mit sich, die nicht durch herkömmliche Extrusionstechniken erreichbar sind.
  • Gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung wird ein strahlungshärtbarer Anstrich auf die verseilten Leiter aufgetragen, und die aufgetragene Schicht wird dann erhärtet, um einen isolierten verseilten Draht herzustellen, dessen isolierende Beschichtung keine Blasen hat. Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält eine Erfindung, die auf die Eliminierung von Luftblasen aus der aufgebrachten isolierenden Schicht vor deren Erhärtung gerichtet ist.
  • Fig. 1 ist ein Querschnitt eines Satzes zusammengedrehter bzw. verseilter Leiter mit einer Beschichtung eines isolierenden Anstrichs;
  • Fig. 2 ist ein Querschnitt eines isolierten verseilten Drahtes, der nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung hergestellt ist, wobei verseilte Leiter zuerst mit einem Lösungsmittel-freien strahlungshärtenden Anstrichs überzogen und nach dem Erhärten der aufgebrachten Schicht die Leiter mit einem isolierenden Anstrich beschichtet sind, gefolgt durch Härten der aufgebrachten Beschichtung;
  • Fig. 3 ist ein Querschnitt eines isolierten verseilten Drahtes, der Luftblasen in der isolierenden Beschichtung enthält, da die verseilten Leiter sofort in ein Bad eines Lösungsmittel-freien strahlungshärtbaren Anstrichs eingetaucht wurden, ohne sie zunächst durch eine Vakuumeinrichtung zu führen;
  • Fig. 4 ist eine Temperatur-Viskosität-Kurve für den Lösungsmittel-freien strahlungshärtbaren Anstrich und
  • Fig. 5 ist eine Seitenansicht eines Anstrichbades mit einer darunter angeordneten Vakuumeinrichtung, derart, daß die verseilten Leiter zunächst durch diese Vakuumeinrichtung laufen, bevor sie in das Anstrichbad eingeführt werden.
  • Die oben erwähnten Aspekte der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend in näheren Einzelheiten beschrieben.
  • Wenn verseilte Leiter mit einer isolierenden Beschichtung versehen werden, indem diese durch eine Form im Anschluß an einen Tank eines isolierenden Lacks bzw. Anstrichs gezogen werden, muß die Form natürlich einen Bohrungsdurchmesser haben, der größer als der Außendurchmesser des kleinsten Kreises ist, der den Satz der verseilter Leiter umschreibt. Dies führt zu einer unnötig dicken Beschichtung zwischen den Leitern, und die Expansion der Luft in den Zwischenräumen zwischen den Leitern (siehe Fig. 1 der Entgegenhaltung Nr. 2) und die Verdampfung des Lösungsmittels in dem Anstrich führen zu einer vergrößerten Möglichkeit der Blasenbildung der schließlich erhaltenen isolierenden Beschichtung. In der Tat brechen verseilte Leiter mit blasiger und damit harter Beschichtung häufig, wodurch die weitere Drahtherstellung unmöglich wird. Eine dünnere isolierende Beschichtung könnte ausgebildet werden, indem eine Form bzw. Düse verwendet wird, die eine Bohrungsgröße hat, die im wesentlichen mit dem Außendurchmesser des kleinsten Kreises übereinstimmt, der den Satz der verseilten Leiter umschreibt, jedoch verursacht dies eine schnelle Abnutzung der Düse, oder Variationen in dem Außendurchmesser des umschreibenden Kreises entlang der Länge der Leitung führen zu Ungleichmäßigkeiten der Reibung zwischen Leitern und der Düse, wodurch es unmöglich wird, eine gleichförmige isolierende Beschichtung über die gesamte Länge der Leiter herzustellen.
  • Gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung wird ein Lösungsmittel-freier strahlungshärtbarer Anstrich, der bei Raumtemperatur erhärtet, in Schichten auf die verseilten Leiter aufgebracht, bis eine geeignete Filmdicke erreicht ist, und die aufgebrachten Schichten werden danach durch Bestrahlung mit ultravioletten Strahlen oder Elektronenstrahlen ausgehärtet, um Luft in dem durch den Satz der verseilten Leiter begrenzten Raum einzuschließen. Um einen isolierten verseilten Draht mit der gewünschten Gesamtdicke der isolierenden Beschichtung zu erhalten, der die gewünschten Drahteigenschaften hat, wird nachfolgend ein isolierender Anstrich, der entweder derselbe ist oder sich von dem strahlungshärtbaren Anstrich unterscheidet, aufgebracht und ausgehärtet. Gemäß der vorliegenden Erfindung tritt keine Blasenbildung der isolierenden Beschichtung infolge der Expansion von Luft in den Zwischenräumen zwischen den Leitern auf, und ein isolierter verseilter Draht wird erhalten, der zufriedenstellend dem tatsächlichen Gebrauch standhält. Der Film des Lösungsmittel-freien strahlungshärtbaren Anstrichs sollte den gestrichelten Bereich 8 in Fig. 2 abdecken und er kann mit einem Filzapplikator oder durch Führen durch eine Düse oder durch jede andere bekannte Technik aufgebracht werden. Der Film bei 8 in Fig. 2 muß nicht durch eine einzige Aufbringung und Härtung des strahlungshärtbaren Anstrichs ausgebildet sein, vielmehr können mehrfache Beschichtungs- und Härtungszyklen wiederholt werden, um diesen Film herzustellen.
  • Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, ist das Problem der Blasenbildung einer isolierenden Beschichtung, die aus der Expansion von Luft in den Zwischenräumen zwischen den verseilten Leitern entsteht, durch Anwendung des oben beschriebenen Verfahrens gelöst.
  • Die vorliegende Erfindung sieht außerdem in bevorzugten Ausführungsformen zwei Methoden zum Eliminieren von Luftblasen aus dem aufgebrachten isolierenden Anstrich vor dessen Aushärten vor. Bei beiden Verfahren wird wenigstens eine Schicht eines Anstrichs, der bei Bestrahlung mit ultravioletten Strahlen oder Elektronenstrahlen erhärtet, aufgebracht und anschließend gehärtet. Gemäß einer dieser Verfahren werden die mit einer Schicht eines solchen Anstrichs versehenen Leiter durch eine Heizkammer geführt, um alle noch so kleinen Luftblasen zu entfernen, die anderenfalls in der nicht-gehärteten Schicht verbleiben würden, woraufhin die Schicht dann durch Bestrahlen mit UV-Strahlen oder Elektronenstrahlen gehärtet wird. Wenn der strahlungshärtbare Anstrich auf die verseilten Leiter mit einem Filzapplikator oder durch Führen durch eine Düse aufgebracht wird, werden winzige Luftblasen in dem Anstrich durch die Quetschwirkung zwischen der Innenfläche der Düse und den Leitern nicht eliminiert und verbleiben in der aufgebrachten Schicht. Wenn die Schicht sofort mit UV-Strahlen oder Elektronenstrahlen bestrahlt wird, verbleiben winzige Luftblasen in der erhärteten Schicht. Der Einschluß dieser kleinen Blasen verursacht Variationen in den elektrischen Eigenschaften des fertigen Drahtes, weshalb diese beseitigt sein sollten.
  • Fig. 3 zeigt einen Querschnitt eines isolierten verseilten Drahtes mit Luftblasen, die in der isolierenden Beschichtung eingeschlossen sind. Da die verseilten bzw. zusammengedrehten Leiter stetig durch ein Bad des strahlungshärtbaren Anstrichs geführt werden, werden Luftblasen zunehmend in dem Anstrich aufgebaut. Die Quelle dieser Luftblasen ist die Luft, die auf den Leitern befördert und in den Anstrich eingeschlossen wird. Bei gewöhnlich hitzehärtbaren isolierenden Anstrichen bzw. Lacken verursacht das Erwärmen in der Erwärmungskammer ein Expandieren der Luftblasen in der aufgebrachten Schicht, wodurch die Viskosität des Anstrichs verringert wird, so daß die expandierten Luftblasen die Anstrichschicht durchdringen und verschwinden. Wenn die isolierende Schicht weiter erhitzt wird, expandiert die Luft in den Zwischenräumen zwischen den Leitern, dringt zur Außenseite durch und entweicht durch die Schicht. Im Ergebnis hat die fertig isolierende Beschichtung Luftblasen in ihrer Oberfläche, jedoch keine kleinen Luftblasen in ihrem Inneren. Andererseits bietet der strahlungshärtbare Anstrich, der gehärtet wird, sobald er aufgebracht wird, eine unzureichende Zeit für die Luftblasen, die Oberfläche der aufgebrachten Schicht zu erreichen.
  • Um diese Probleme zu lösen sieht die vorliegende Erfindung vor, daß nach dem Aufbringen eines strahlungshärtbaren Anstrichs bzw. Farbe auf die verseilten Leiter diese so erwärmt werden, daß die Viskosität des Anstrichs hinreichend reduziert wird, um die Luftblasen zur Außenfläche der aufgebrachten Schicht schwimmen zu lassen. Danach wird die Schicht durch Bestrahlung entweder mit UV-Strahlen oder Elektronenstrahlen gehärtet. Wie anfänglich erwartet wurde, hatte die so erhaltene isolierende Beschichtung keine Luftblasen. Die Erwärmungsbedindungen, die zur Verringerung der Viskosität des Anstrichs und zum Durchtreten der Luftblasen zu der Oberfläche der aufgebrachten Beschichtung erforderlich sind, sollten genau entsprechend den Viskosität/Temperatur-Eigenschaften des Anstrichs, der Beschichtungsdicke und der Drahtziehgeschwindigkeit bestimmt werden. Allgemein dient ein Ofen mit einer Länge von 1 bis 2 in diesem Zweck, der bei einer Temperatur im Bereich von 100 bis 250ºC gehalten ist. In diesem Fall wird der verseilte Draht bevorzugt bei einer Temperatur zwischen 60 und 150ºC gehalten. Wenn die Ofentemperatur zu hoch ist, kann die Luft in den Zwischenräumen zwischen den verseilten Leitern thermisch expandieren und in der fertigen Beschichtung als Luftblasen zurückbleiben.
  • Wenn der verwendete strahlungshärtbare Anstrich eine solche Viskosität/Temperatur-Eigenschaft hat, daß seine Viskosität mit ansteigender Temperatur adäquat abnimmt, wie Fig. 4 zeigt, wird die Oberfläche der Anstrichüberzugschicht schnell glatt, nachdem die Luftblasen daraus ausgetreten sind. Jedoch kann eine Beschichtung mit einer unebenen Außenfläche aus einem Anstrich resultieren, dessen Viskosität nicht in einem ausreichenden Maß mit ansteigender Temperatur reduziert wird, um eine Beschichtung mit glatter Oberfläche zu erzielen. Wenn ein solcher Anstrich verwendet werden muß, müssen einige Vorkehrungen getroffen werden, um einen Überzug mit glatter Außenfläche zu erhalten, beispielsweise mittels Verlangsamung der Härtungsgeschwindigkeit. Die Anzahl der Schichten des strahlungshärtbaren Anstrichs, die aufzubringen sind, sollte mit der gewünschten Beschichtungsdicke variieren. Wenn die Dicke einer später durch eine einzige Aufbringung gebildeten Beschichtung im Bereich von etwa 10 bis 20 Micron liegt, werden alle Luftblasen in dem Anstrich als Ergebnis des Abfalls der Viskosität des Anstrichs nach dem nachfolgenden Erwärmen verschwinden.
  • Gemäß dem anderen Verfahren zum Beseitigen von Luftblasen aus der aufgebrauchten Beschichtung des wärmehärtbaren Anstrichs ist eine Vakuumeinrichtung unter dem Anstrichbad vorgesehen, und die verseilten Leiter werden durch diese Vakuumeinrichtung geführt, um jegliche Luft aus dem die Leiter umgebenden Bereich zu entfernen. Durch nachfolgendes Einführen der Leiter in das Anstrichbad wird eine Überzugschicht aus strahlungshärtbarem Anstrich auf den verseilten Leitern ausgebildet, die vollständig frei von Luftblasen ist.
  • Der Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, daß es nicht nötig ist, eine Erwärmungskammer im Anschluß an den Beschichtungsschritt vorzusehen. Der Zweck der Vakuumeinrichtung unter dem Anstrichbad besteht darin, Luft zu beseitigen, die durch die verseilten Leiter eingeführt wurde, und die Luft-freien Leiter in das Anstrichbad einzuführen. Die Menge der Luftblasen, die in das Anstrichbad eintreten, ist reduziert, da der Druck in der Vakuumeinrichtung niedriger als 1 Atmosphäre ist. Vorzugsweise ist der Druck in der Vakuumeinrichtung kleiner als 2 · 10&sup4; Pa (150 mmHg), und bei so niedrigen Druckverhältnissen wird der Einschluß von Luftblasen in die isolierende Beschichtung nahezu vollständig beseitigt, und es wird ein isolierter verseilter Draht mit stabilen elektrischen Eigenschaften erhalten. Wenn der Druck in der Vakuumeinrichtung höher ist als 2 · 10&sup4; Pa (150 mmHg) können sehr kleine Luftblasen in der endgültigen isolierenden Beschichtung eingeschlossen sein. Es soll jedoch darauf hingewiesen werden, daß wegen der Druckreduzierung in der Vakuumeinrichtung es wahrscheinlicher wird, daß der Anstrich in dem Bad in die Vakuumeinrichtung gezogen wird. Um diesen Rückfluß des Anstrichs zu vermeiden, ist eine elastische Dichtung beispielsweise aus Gummi an der Zwischenfläche zwischen dem Anstrichbad und der Vakuumeinrichtung vorgesehen, und gleichzeitig sollte die Öffnung in der Bodenwand des Anstrichsbades, durch die die verseilten Leiter geführt werden, einen ausreichend kleinen Durchmesser haben, um zu verhindern, daß die Dichtung durch den Sog, der durch den reduzierten Druck entsteht, verformt wird. Da der Druck in der Vakuumeinrichtung reduziert ist, ist außerdem die Möglichkeit eines Lufteintritts in die Vakuumeinrichtung durch das Durchgangsloch oder Öffnung in der Bodenwand erhöht. Dies muß beispielsweise dadurch verhindert werden, daß ein Elastomer wie Gummi an dem Boden der Vakuumeinrichtung angeordnet wird. Selbst wenn der Druck in der Vakuumeinrichtung verringert ist, vermindert die Elastizität des Gummis den Durchmesser der Öffnung, durch die die verseilten Leiter verlaufen. Falls gewünscht, kann das Elastomer mit einer darunter liegenden Platte verstärkt werden, so daß es hinreichend dem Sog widersteht, der während der Evakuierung der Vakuumeinrichtung entsteht. Es versteht sich, daß die Öffnung in der Verstärkungsplatte, durch die die verseilten Leiter verlaufen, den kleinsten Durchmesser haben sollte.
  • Je länger die verseilten Leiter brauchen, um durch die Vakuumeinrichtung zu laufen, umso mehr Luft kann von der Fläche der Leiter entfernt werden. Die vorliegenden Erfinder haben durch ein Experiment ermittelt, daß eine Vakuumeinrichtung mit einer Länge in der Größenordnung von etwa 5 mm bis 10 mm ausreichend ist.
  • Fig. 3 zeigt einen Querschnitt eines isolierten verseilten Drahtes, der durch Ziehen verseilter Leiter durch ein Anstrichbad hergestellt ist, welches keine Vakuumeinrichtung unter sich hat. In Fig. 3 bezeichnet das Bezugszeichen 1 einzelne verdrehte Leiter, 2 ist ein Zwischenraum zwischen Leitern, 8 ist eine isolierende Beschichtung, die durch Aufbringen und Härten eines Lösungsmittel-freien strahlungshärtbaren Anstrichs gebildet ist, 9 ist eine darüber liegende isolierende Beschichtung und 10 ist eine Luftblase. Wie in Fig. 3 dargestellt ist, ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß winzige Luftblasen in die Beschichtung des strahlungshärtbaren Anstrichs eingeschlossen werden, wenn keine Vakuumeinrichtung unter dem Anstrichbad angeordnet ist.
  • Fig. 5 zeigt ein Anstrichbad 14, das darunter mit einer Vakuumeinrichtung 15 ausgerüstet ist. Wie dargestellt, wird ein Satz von verseilten Leitern 11 zuerst in die Vakuumeinrichtung eingeführt, bevor diese durch das Anstrichbad laufen. Das Innere der Vakuumeinrichtung 15 kann mittels einer Pumpe 17 evakuiert werden, die den Druck in der Einrichtung auf unter 2 · 10&sup4; Pa (150 mmHg) reduzieren kann. Die Oberseite und der Boden der Vakuumeinrichtung sind mit einer Dichtung 18 abgedichtet, und der Boden der Einrichtung mit einer darunterliegenden Platte 16 verstärkt. Dadurch, daß die verseilten Leiter vor ihrem Eintritt in das Anstrichbad durch die Vakuumeinrichtung laufen, wird die Menge der Luftblasen, die in das Anstrichbad eintreten, drastisch reduziert, so daß im wesentlichen keinerlei Luftblasen in dem erhärteten Überzug aus strahlungshärtbarem Anstrich angeschlossen sind.
  • Beispiele von isolierenden Anstrichen bzw. Lacken, die durch das Bezugszeichen 8 in den Fig. 2 und 3 angezeigt sind und die bei der Umsetzung der vorliegenden Erfindung verwendbar und durch Bestrahlung mit UV-Strahlen oder Elektronenstrahlen härtbar sind, schließen solche ein, die auf Polyesteracrylat, Polyolacrylat, Urethanacrylat, Epoxidacrylat, Siliconacrylat, Polybuthadieneacrylat, Melaminacrylat, Polyen/Polythiol und ungesättigtem Polyester basieren. Diese Polymere als Anstrichbasen können entweder allein oder in Gemischen verwendet werden. Die strahlungshärtbaren Anstriche, die oben aufgeführt sind, müssen Photosensibilatoren enthalten, wenn sie durch Bestrahlung mit UV-Strahlen erhärtet werden sollen. Alle bekannten Photosensibilatoren können verwendet werden, die Benzoinalkyläther wie Benzoinethyläther und Benzoin-n-Butyläther, Acetophenonderivative wie Diethoxyacetophenone und Amyloximeäther enthalten.
  • Die isolierende Beschichtung, die durch das Bezugszeichen 9 in den Fig. 2 und 3 angezeigt ist, kann aus jedem bekannten isolierenden Anstrich gebildet werden wie aus denjenigen, die auf Polyvinylformal, Polyurethan, Polyester, Polyesterimid, Polyamidimid und Polyimid basieren, sowie aus heiß-schmelzenden isolierenden Anstrichen und strahlungshärtbaren Ausstrichen. Diese Anstriche können entweder unabhängig voneinander oder in Gemischen verwendet werden.
  • Die verseilten Leiter, die mit einer dünnen isolierenden Beschichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zu versehen sind, können aus jedem üblichen leitenden Material wie Kupfer, Kupferlegierungen, Zinn-plattiertem Kupfer und Lot-plattiertem Kupfer bestehen. In den Fig. 1 bis 3 sind sieben Leiter zusammengedreht, jedoch ist dies nur ein Beispiel und eine größere oder eine kleinere Anzahl von Leitern können miteinander verseilt werden. Es gibt keine Begrenzung hinsichtlich der Größe der metallischen verseilten Leiter, die gemäß der vorliegenden Erfindung behandelt werden können.
  • Die folgenden Beispiele und Vergleichsbeispiele werden zur weiteren Erläuterung des beanspruchten Verfahrens angeführt, wobei sie dieses jedoch nicht beschränken.
  • Vergleichsbeispiel 1
  • Ein Satz von sieben verseilten Kupferleitern (0,06 mm Durchmesser) wurde mit einem isolierenden Anstrich auf Polyurethanbasis (Viskosität: 4000 cps, Konzentration: 40%) beschichtet durch Führung durch eine Düse, die aufgebrachte Schicht wurde anschließend bei 300ºC ausgeheizt. Die Drahtgeschwindigkeit betrug 20 in/min. Diese Beschichtungs- und Ausheizzyklen wurden 5mal wiederholt. Die resultierende isolierende Beschichtung hatte im Durchschnitt 3 bis 10 Blasen pro Meter Draht. Die Eigenschaften des isolierten Drahtes sind in Tabelle 1 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 2
  • Ein Satz von sieben verseilten Kupferleitern (0,05 mm Durchmesser) wurde mit einem isolierenden Anstrich auf Polyesterbasis beschichtet (Viskosität: 3500 cps, Konzentration: 40%) durch Führen durch eine Düse, und die aufgebrachte Schicht wurde nachfolgend bei 320ºC ausgeheizt. Die Drahtgeschwindigkeit betrug 20 in/min. Solche Beschichtungs- und Ausheizungszyklen wurden 8mal wiederholt. Der resultierende isolierende Überzug hatte im Durchschnitt 2 bis 7 Blasen pro Meter Draht. Die Eigenschaften des isolierten Drahtes sind in Tabelle 1 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 3
  • Ein Satz von sieben verseilten verzinnten Kupferleitern (0,127 mm Durchmesser) wurde mit einem Lösungsmittel-freien strahlungshärtbaren Anstrich (Viskosität: 3500 cps bei 30ºC) durch Führen durch eine Düse beschichtet. Der Anstrich war Aronix 6100 (ein Ätheracrylatoligomer von Toagosei Chemical Co., Ltd. in Japan) und 1,5 Gewichtsprozent eines Photosensibilisator (Sundray 1000 von Mitsubishi Petrol Chemical Company Ltd. in Japan). Die aufgebrachte Schicht wurde danach erhärtet, indem sie einer 3 kW Ultraviolettlampe ausgesetzt wurde. Die Drahtgeschwindigkeit betrugt 20 in/min. Diese Beschichtungs- und Aushärtungszyklen wurden viermal wiederholt. Die resultierende isolierende Beschichtung enthält 3 bis 20 sehr kleine (etwa 10 Micron im Durchmesser) Luftblasen pro Meter Draht. Die Eigenschaften des isolierten Drahtes sind in der weiter unten aufgeführten Tabelle 2 dargestellt.
  • Vergleichsbeispiel 4
  • Ein Satz von sieben verseilten Kupferleitern (0,127 mm Durchmesser) wurde mit einem Lösungsmittel-freien strahlungshärtbaren Anstrich (Viskosität: 5200 cps bei 30ºC) beschichtet, indem sie durch eine Düse geführt wurden. Der Anstrich war ein 1 : 1 Gemisch von VR-90 (Epoxidacrylatoligomer von Showa Highpolymer Co., Ltd. in Japan) und Aronix 6100 (Ätheracrylatoligomer von Toagosei Chemical Co., Ltd.). Die aufgebrachte Schicht wurde erhitzt, indem sie einer Gesamtdosis von 7 Mrad von Elektronenstrahlen in einer Stickstoffatmosphäre ausgesetzt wurde. Die Drahtgeschwindigkeit betrug 20 in/min. Diese Beschichtungs- und Härtungszyklen wurden 4mal wiederholt. Die resultierende isolierende Beschichtung enthielt 10 bis 30 sehr kleine (etwa 10 Micron im Durchmesser) Luftblasen pro Meter Draht. Die Eigenschaften des isolierten Drahtes sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 5
  • Die Vorgänge des Vergleichsbeispiels 4 wurden mit der Ausnahme wiederholt, daß die verseilten Leiter in das Anstrichbad eingeführt wurden, nachdem sie durch eine Vakuumeinrichtung liefen, die bei 300 mmHg gehalten war. Die resultierende, isolierende Beschichtung enthielt 5 bis 20 sehr kleine etwa 10 Micron im Durchmesser Luftblasen pro Meter Draht. Die Eigenschaften des isolierten Drahtes sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Beispiel 1
  • Die Vorgänge des Vergleichsbeispiels 1 wurden mit der Ausnahme wiederholt, daß die verseilten Leiter zuerst mit einem Lösungsmittel-freien strahlungshärtbaren Anstrich beschichtet wurden (bezüglich der Zusammensetzung siehe Vergleichsbeispiel 5), und zwar mittels eines Filzapplikators, gefolgt durch das Aushärten der aufgebrachten Schicht, indem diese einer 3kW UV-Lampe ausgesetzt wurde. Die Drahtgeschwindigkeit betrug 20 in/min, und die Beschichtungs- und Härtungszyklen wurden zweimal wiederholt. Danach wurden die Leiter mit einem isolierenden Anstrich auf Polyurethanbasis beschichtet, wie in Vergleichsbeispiel 1 gezeigt ist. Der resultierende isolierte verseilte Draht hatte eine isolierende Beschichtung mit einem guten Erscheinungsbild ohne Blasen. Die Eigenschaften des Drahtes sind in Tabelle 1 gezeigt.
  • Beispiel 2
  • Die Vorgänge des Vergleichsbeispiels 2 wurden mit der Ausnahme wiederholt, daß die verseilten Leiter zuerst mit einem Lösungsmittel-freien strahlungshärtbaren Anstrich beschichtet wurden (bezüglich der Zusammensetzung siehe Vergleichsbeispiel 6) und zwar mittels eines Filzapplikators, gefolgt durch das Aushärten der aufgebrachten Schicht, indem diese einer Gesamtdosis von 7 Mrad Elektronenstrahlen in einer Stickstoffatmosphäre ausgesetzt wurde. Die Drahtzuggeschwindigkeit betrug 20 in/min, und nur ein Beschichtungs- und Härtungszyklus wurde ausgeführt. Danach wurden die Leiter mit einem isolierenden Anstrich auf Polyesterbasis beschichtet, wie bei Vergleichsbeispiel 2 gezeigt ist. Der resultierende isolierte verseilte Draht hatte eine isolierende Beschichtung mit einem guten Erscheinungsbild ohne Blasen. Die Eigenschaften des Drahtes sind in Tabelle 1 gezeigt.
  • Beispiel 3
  • Die Vorgänge des Vergleichsbeispiels 3 wurden mit der Ausnahme wiederholt, daß die mit einem Lösungsmittel-freien strahlungshärtbaren Anstrich überzogenen Leiter durch eine Wärmekammer (230ºC, 1,5 in lang) geführt wurden, bevor die Beschichtung gehärtet wurde, indem sie UV-Strahlen ausgesetzt wurde. Die resultierende, isolierende Beschichtung enthielt keine kleinen Luftblasen. Die Eigenschaften des isolierten verseilten Drahtes sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Beispiel 4
  • Die Vorgänge des Vergleichsbeispiels 4 wurden mit der Ausnahme wiederholt, daß die mit dem Lösungsmittel-freien strahlungshärtbaren Anstrich beschichteten Leiter durch eine Wärmekammer (240ºC, 1,5 in lang) geführt wurden, bevor die aufgebrachte Schicht gehärtet wurde, indem sie Elektronenstrahlen in einer Stickstoffatmosphäre ausgesetzt wurde. Die resultierende isolierende Beschichtung enthielt keinerlei kleine Luftblasen. Die Eigenschaften des isolierten verseilten Drahtes sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Beispiel 5
  • Die Vorgänge des Vergleichsbeispiels 3 wurden mit der Ausnahme wiederholt, daß die verseilten Leiter durch eine Vakuumeinrichtung (80 mmHg) geführt wurden, bevor sie in das Anstrichbad eingeführt wurde. Da keine Luftblasen in das Anstrichbad gerieten, wurde ein erhärteter isolierender Überzug erreicht, der keine Luftblasen enthielt. Die Eigenschaften des isolierten verseilten Drahtes sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Beispiel 6
  • Die Vorgänge des Vergleichsbeispiels 4 wurden mit der Ausnahme wiederholt, daß die verseilten Leiter durch eine Vakuumeinrichtung (100 mmHg) geführt wurden, bevor sie in das Anstrichbad eingeführt wurden. Da keine Luftblasen in das Anstrichbad gerieten, wurden ein erhärteter isolierender Überzug erhalten, der keine Luftblasen enthielt. Die Eigenschaften des isolierten verseilten Drahtes sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • In den Vergleichsbeispielen 1 und 2 wurden die verseilten Leiter mit hochviskosen isolierenden Anstrichen beschichtet, indem sie durch eine Düse geführt wurde, und die resultierenden isolierenden Beschichtungen hatten viele Blasen.
  • Bei dem Beispiel 1 wurde der isolierende Anstrich auf Polyurethanbasis auf die verseilten Leiter aufgebracht, nachdem der Anstrich, der durch Bestrahlung mit UV-Strahlen härtbar ist, aufgebracht und gehärtet war. Bei dem Beispiel 2 wurde der isolierende Anstrich auf Polyesterbasis auf die verseilten Leiter aufgebracht, nachdem der Anstrich, der durch Bestrahlung mit Elektronenstrahlen härtbar ist, aufgebracht und gehärtet war. In keiner der isolierenden Beschichtungen der Beispiele 1 und 2 traten Luftblasen auf.
  • Bei den Vergleichsbeispielen 3 und 4, bei denen Anstriche, die durch UV-Strahlen oder Elektronenstrahlen härtbar sind, auf die verseilten Leiter aufgebracht und danach gehärtet wurden, waren die erhaltenen isolierenden Beschichtungen nicht blasig, jedoch enthielten sie viele Luftblasen. In den Beispielen 3 und 4 wurden die Leiter, die Überzüge aus strahlungshärtbaren Anstrichen hatten, durch die Heizkammer geführt, bevor die Beschichtungen gehärtet wurden. Da alle Luftblasen in den Überzügen während des Durchgangs durch die Heizkammer entfernt wurden, enthielt die endgültig erhaltene isolierende Beschichtung keine Luftblasen.
  • In dem Vergleichsbeispiel 5 wurden die Leiter durch eine Vakuumeinrichtung geführt, bevor sie in das Anstrichbad eingeführt wurden, jedoch betrug der Druck in der Einrichtung 300 mmHg, d. h. der Druck war höher als 150 mmHg, der bevorzugte Wert für die Zwecke der vorliegenden Erfindung. Deshalb enthielt die gehärtete isolierende Beschichtung eine signifikante Anzahl von Luftblasen, obwohl diese nicht so zahlreich waren wie in der Beschichtung des Vergleichsbeispiels 4. Bei den Beispielen 5 und 6 betrugen die Drücke in der Vakuumeinrichtung jeweils 30 mmHg und 50 mmHg, deutlich weniger als der bevorzugte Wert von 2 · 10&sup4; Pa (150 mmHg). Deshalb waren die isolierenden Beschichtungen, die in diesen Beispielen hergestellt wurden, völlig frei von Luftblasen. Tabelle 1 Vergleichsbeispiel Beispiel Faktoren¹) AD des verseilten Drahtes (mm) Endgültiger AD Beschichtungsdicke Adhäsion zu den Leitern Flexibilität Anzahl der Löcher/5 m Durchschlagspannung des verseilten Paares Anzahl von Blasen/m²) ¹) Alle Messungen der Faktoren erfolgen gemäß JIS C 3003. ²) Die Anzahl der Blasen wurde unter Beobachtung mit einem Stereomikroskop gezählt (·70). Tabelle 2 Vergleichsbeispiele Beispiele Faktoren AD d. verseilten Drahtes Endgültiger AD Beschichtungsdicke Adhäsion z. d. Leitern Flexibilität Anz. Löcher D-Spannung d. verseilten Paares Anz. d. Blasen Anz. Luftblasen ¹) und ²) Siehe Fußnoten zu Tabelle 1

Claims (4)

1. Ein Verfahren zum Erzeugen eines isolierten geflochtenen elektrischen Drahtes mit einer Vielzahl von Metalleitern (1), welche zusammengedreht sind, wobei das Verfahren umfaßt: Versehen des geflochtenen elektrischen Drahtes mit einer isolierenden Beschichtung (9), welche eine Dicke im Bereich von 3 bis 100 % des Radius eines kleinsten, die Leiter umschreibenden Kreises aufweist, wobei die isolierende Beschichtung durch zwei oder mehr Zyklen der Beschichtung mit einem isolierenden Anstrich und Härten des isolierenden Anstrichs gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Aufbringen der isolierenden Beschichtung (9) ein Lack (8) aufgetragen wird, welcher bei Bestrahlung durch Ultraviolettstrahlen oder Elektronenstrahlen auf dem geflochtenen elektrischen Draht härtet, daß der aufgetragene Lack durch die Ultraviolettstrahlen oder Elektronenstrahlen gehärtet wird, und daß dann die isolierende Beschichtung (9) durch Auftragen und Härten des isolierenden Anstrichs in Zyklen aufgebracht wird, um eine Vielzahl von isolierenden Überzugsschichten (9) zu bilden.
2. Das Verfahren nach Anspruch 1, welches ferner den Schritt des Führens des geflochtenen elektrischen Drahtes, auf welchem der strahlungshärtbare Anstrich aufgetragen worden ist, durch eine Heizkammer, um so Gasblasen in dem aufgetragenen Anstrich zu beseitigen, und danach das Exponieren des elektrischen Drahtes mit Ultraviolettstrahlen oder Elektronenstrahlen, um den Anstrich zu härten, umfaßt.
3. Das Verfahren nach Anspruch 1, welches ferner den Schritt des Führens des geflochtenen elektrischen Drahts durch eine Vakuumeinrichtung, um Luft aus einem den elektrischen Draht umgebenden Bereich zu entfernen, und dann die unmittelbare Einführung des elektrischen Drahts in ein Bad von strahlungshärtbarem Anstrich, um den Anstrich auf zutragen, und nachfolgend die Härtung des strahlungshärtbaren Anstrich durch Exponieren mit ultravioletten Strahlen oder Elektronenstahlen umfaßt.
4. Das Verfahren nach Anspruch 3, wobei in der Vakuumeinrichtung ein Druck kleiner als 2 · 10&sup4; Pa (150 mmHg) herrscht.
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