DE357649C - Einrichtung zum Messen der dem sogenannten Abfeuerungsverzuge entsprechenden Zeit - Google Patents

Einrichtung zum Messen der dem sogenannten Abfeuerungsverzuge entsprechenden Zeit

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DE357649C DEK61426D DEK0061426D DE357649C DE 357649 C DE357649 C DE 357649C DE K61426 D DEK61426 D DE K61426D DE K0061426 D DEK0061426 D DE K0061426D DE 357649 C DE357649 C DE 357649C
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    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
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    • F41G5/14Elevating or traversing control systems for guns for vehicle-borne guns
    • F41G5/20Elevating or traversing control systems for guns for vehicle-borne guns for guns on ships
    • F41G5/22Elevating or traversing control systems for guns for vehicle-borne guns for guns on ships to compensate for rolling or pitching
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gyroscopes (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Messen der dem sogenannten Abfeuerungsverzuge entsprechenden Zeit. Die Erfindung betrifft Einrichtungen zum Messen der dem sogenannten Abfeuerungs-ZD verzug entsprechenden Zeit bei - solchen für Schiffsgeschütze bestimmten Abfeuerungsvorrichtungen, die mit zwei zum Schließen des Abfeuerungsstromkreises dienenden Stromschlußstücken versehen sind, von denen das eine durch einen kardanisch aufgehängten Kreisel in bezug auf eine wagerechte Achse feststellbar ist. Die Erfindung bezweckt, eine Einrichtung dieser Art zu schaffen, die sich einmal dadurch auszeichnet, daß die zur Gewinnung eines Mittelwertes erforderliche verhältnismäßig große Anzahl von Zeitmessungen in rascher Aufeinanderfolge und unter Ausschaltung von Beobachtungsfehlern durcligeführt werden kann, und die außerdem den Vorteil besitzt, daß die Aufzeichnung der einzelnen Zeitzeichen auf einer kleinen Fläche und in einer eine rasche.Übersicht gewährenden Weise erfolgt.
  • Auf der Zeichnung ist-ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes scheinatisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine zum Teil im Schnitt gehaltene Längsansicht der Einrichtung, Abb. 2 eine Seitenansicht der Abb. i, von links gesehen, und' Abb. 3 das die einzelnen Teile der Einrichtung verbindende Schaltungsschema.
  • A bezeichnet einen schaukelartigen Tisch, der mittels zweier Zapfen al und a2 schwingbar in einem Gestell B gelagert und zur Aufnahrne der zu prüfenden Abfeuerungsvorrichtung C bestimmt ist. Die Abfeuerungsvorrichtung C enthält einen durch einen (aus Abb. 3 ersichtlichen) Gleichstrommotor c- angetriebenen Kreisel cl-, der in einem lotrecht stehenden Kardanring c2 drehbar gelagert ist. Der Kardanring cl ist seinerseits in einem wagerechten Kardanringen cs drehbar aufgehängt. Der wagerechte Kardanring cs ist mittels Zapfen C4 und cl, die durch das Gehäuse der Abfeuerungsvorrichtung C hindurchgeführt sind, in diesem schwingbar gelagert. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß die Achse der Zapfen C4 und c5 mit der Schwing,ungsachse der Zapfen a" und a2, d. h. der Schwingungsachse des Tisches A, zu- sammenfällt. An dem Zapfen c4 des Kardanringes cs ist eine Stange D festgeklemmt, die mit ihrem freien Ende derart an einem am Gestell B angeordneten Arm BI starr verbunden ist, daß sieh, der wagerecht eingestellte Kardanring c3 bei einer Schwingung des Tisches A gegenüber dem Gestell B nicht bewegen kann. Am Kreiselgehäuse und am vertikalen Kardanring cl befindet sich je eine der beiden Stromschlußzungen c" und e, die zum Schließen des Abfeuerungsstromkreises dienen und deren Berührung den Beginn des zu messenden Zeitabschnittes bestimmt. An den aus dem Lager herausragenden Teil des Zapfens al ist ein langer, starrer Hebel E angeschlossen, dessen freies Ende auf einer am Ende eines Kurbelarrnes F vorgesehenen Rolle fl lose aufliegt. Der Kurbelarm F, der an einer in einem Gestell H drehbar gelagerten Welle f2 sitzt, erhält seinen Antrieb von einem Drehstrommotor G über ein Schneckengetriebe e, fl. An der Welle f2 ist eine zweite, zur Kurbel F um go' versetzte Kurbel f4 vorgesehen, die zwei gabelartige Schleifkontakte f5 und f6 trägt, die dazu bestimmt sind, je einen Stromkreis vorübergehend züi schließen. Die zugehörigen, festen Stromschlußstücke hl, h 2, hs und h4 besitzen riligförmige Gestalt und sind an einem als Scheibe ausgebildeten Teil des GestellesH koachsial zur Drehachse des Kurbelarmesf4 so angeordnet, daß sie beim Umlauf des Kurbelarmes f4 paarweise mit den gabelartigen Sclileifkontakten f5 und r in Berührung kominen. Von den Stroinschlußstreifen sind zwei, W und hs, als volle Kreisringe ausgebildet und zum dauernden Anschluß an einen, z. B. den positiven Pol einer Gleichstromquelle J (Abb. 3), bestimmt. Die beiden anderen Stronischlußstreifenk# und k4 sind als kurze Ringstücke ausgebildet, und zwar ist der von dem Strornschltißstreifenhl bedeckte Bogen länger als der von dem Stronischlußstreifen h4 bedeckte, so daß bei einer Drehung des Kurbelarrnes f4 im Sinne des Pfeiles x (Abb. i und 3) der Schleifkontaktf5, der auf den Stromschlußstreifenkl und hl schleift, zwischen diesen Strornschlußstreifen eher eine leitende Verbindung herstellt als der Schleifkontaktfl- zwischen den Stromschlußstreifenle und h. An den Stromschlußstreifenh2 ist das eine Ende der Wicklung c" (Abb. 3) eines Magneten c9 angeschlossen, der dazu dient, die Stromschlußzunge cl, die im allgemeinen eine Lage einnimmt, in der sie sich, an der Stromschlußzunge c7 vorbeibewegen kann, ohne diese zu berühren, verübergehend in eine solche Stellung zu 'bringen, daß eine Berührung mit der anderen Stromschlußzunge c" stattfinden kann. Zu diesem Zweck ist der in seiner Längsrichtung verschiebbare Magnetkern c9, an dem die eine Stromschlußzunge c6 durch ein unmagnetisches Zwischenstück c10 starr befestigt ist, mittels einer Feder c" an einem Teil des Gehäuses C so aufgehängt, daß er, sobald die Wicklung c" von einem Strom durchflossen und dadurch magnetisiert wird, entgegen der Wirkung der Feder c:II in die Wicklung hineingezogen wird. Hierdurch gelangt die Stromschlußzunge c6 in die auf der Zeichnung strichpunktiert dargestellte Stellung und kann nun beim Schwingen des Tisches A mit der durch den Kreisel cl stabilisierten zweiten Stromschlußzunge c7 vorübergehen-d in Berührung treten. Sobald die Wicklung c", deren anderes Ende mit dem negativen Pol der Gleichstromquelle J leitend verbunden ist, stromlos wird, kehrt die Zunge cl; unter der Wirkung der Feder c" in die ausgezogen gezeichnete Stellung zurück.
  • Die Länge. des Stromschlußstreifens hl ist so bemessen, daß eine Berührung mit dem Schleifkontakt fl während der Dauer einer vollen Umdrehung der Welle g' des Antriebsinotors G stattfindet.
  • Der Stromschlußstreifen h4 ist durch eine Leitung K (Abb. #) mit einer Schleifbürste 1,1 verbunden, die auf einem auf derMotorwelleg' sitzenden Schleifring gs anfliegt. Von hier ans gelangt der Strom #durch die MGtorwelle g` zu einem fingerartigen Hilfskontakt e, der sich mit der Motorwelle g2 dreht und bei jeder Umdrehung eine Kontaktfeder M kurz- berührt. Während der Dauer dieser Berührung wird daher, wenn gleichzeitig die Stromschlußstreifen h- und h4 durch den Schleifkontakt f11 miteinander in leitender Verbindung stehen, eine leitende Verbindung zwischen den Teilen h3, fG, k4, K, kl, g3, gl, e und h1 hergestellt. Ein über einen Widerstand N dauernd an die Gleichstromquelle J geschalteter KondensatorP stellt die Stromquelle für die eben genannten Teile des Stromkreises dar, der außer den erwähnten Teilen noch die Primärwicklung Q eines Funkeninduktors enthält, dessen Sekundärwicklung Ql- durch Leitungen R und RI- mit zwei sich gegenüberstehenden Spitzen s" und s' verbunden ist. Die Spitzen.#I und s' werden von eine Querstück s5 getragen, das an einem Träger S verschiebbar gelagert ist. Zum Verschieben des Querstückes s5 dient eine mit einer Handkurbel s' versehene Schraubenspindel s4. Infolge der getroffenen Anordnung kann sich der Kondensator P bei jeder Umdrehung des Kurbelarmes F, d. h. bei jeder Doppelschwingung des Tisches A, einmal über die Primärwicklung Q entladen und dabei in der Sekundärwicklung Ql- einen Strom erzeugen, der an den Spitzen s' und s2 einen Funken überspringen läßt. Die Anordnung der erwähnten Stromschlußvorrichtung ist dabei so getroffen, daß der Augenblick des Strornsch-lusses und damit der Entladung des Kondensators P über den Funkeninduktor Q, QI mit dem das Ende des zu messenden Zeitabschnittes bestimmenden Augenblick zusammenfällt, in dem der Tisch A durch seine wagerechte Schwinglage geht.
  • Zwischen den Spitzen s' und s2 ist eine auf der Welle g2 des Motors G sitzende Scheibe T aus festem, für Licht undurchlässigen Papier angeordnet, die beim Überspringen eines Entladefunkens zwischen den Spitzen s" und s2 durchschlagen wird.
  • Parallel zu der Sekundärwicklung QI des Funkenindu,ktc>rs Q, QI liegt die Sekundärwicklung Ul- eines zweiten Funkenindukt ors U, Ul, dessen Primärwicklung U in einer der Anordnung der Primärwicklung Q entsprechenden Weise an einen Kondensator P" angeschlossen ist, der einerseits unmittelbar, anderseits unter Zwischenschaltung eines Widerstandes NI- dauernd an der Gleichstromquelle 1 liegt. Das andere Ende der Primärwicklung U steht mit der am Kardanring c' befindlichen Stromschlußzunge cl in leitender Verbindung, während die am Gehäuse der Abfeu erungsvorrichtung sitzende Stromschlug-.minge c6 unmittelbar mit dem positiven Pol (ler Gleichstromquelle 1 verbunden ist. Eine Entladun g des Kondensators Pl- über den Funkeninduktor U, Ul und die Spitzen s', s2 kann also jedesmal dann erfolgen, wenn die beiden Stromschlußzungen c' Ull(-I C7 in Berührun'-11 miteinander treten. Damit eine solche Berührung der Stromschlußzungen c6 und cl eintreten kann, muß die Magnetwicklung C8 in demjenigen Augenblick, in dem sich die Stromschlußzungen c6 und C7 bei der Schwin-# - des Tisches A gegenüberstehen, durch ,' tin..
  • einen während der Dauer der Berührung des Schleifkontaktes f5 mit den beiden Stromschluß streifen hl, h' fließenden Strom erregt sein, so daß der Magnetkern c9 in die Wicklung c11 hineingezogen wird und die Zunge c' in die strichpunktiert dargestellte Stellung gelangt.
  • Es kann daher sowohl der Beginn als auch das Ende des zu messenden Zeitabschnittes, der von der Berührung der beiden Stromscblußzungen c11 und c7 bis zum Durchgang des die ,#,bfeuerungsvorrichtung C tragenden Tisches A durch die wagerechte Schwinglage dauert, durch je einen Durchschlag auf der Papierscheibe T verzeichnet werden.
  • Ans dem Schaltungsschema (Abb. 3) ist ferner noch ersichtlich, daß der zum Antrieb des Kreisels c' dienende Gleichstrommotor C12 eln Hauptstrommotor ist, der unter Zwischen-Schaltung eines festen Widerstandes W und eines Ausschalters. W" mit der Gleichstromquelle J in Verbindung steht.
  • Der Drehstrommotor G ist nebst der Stromschlußvorrichtung f, f5, f', h', h2, le, lv' und der zur Erzeugung der Zeitzeichen bestimmten Einrichtung s', T, s2 auf einem Schlitten Z derart verschiebbar gelagert, daß er dein Tisch A genähert oder von ihm entfernt werden kann. Hierdurch ist es möglich, bei gleicher Frequenz der Schwingungen des Tisches A dessen Schlingergeschwindigkeit in gewissen Grenzen zu verändern, um den Einfluß dieser Geschwindigkeit auf die Angaben der Abfeuerungsvorrichtung zu prüfen.
  • Die verschiebbare Lagerung der Spitzen s' und s' ist getroffen, um den Spitzen A und s2 nach jedem Funkenüberschlag einen Vorschuh in bezug auf die Papierscheibe T in radialer Richtung um ein bestimmtes kleines Maß geben zu können.
  • Die beschriebene Einrichtung wird in folgender Weise benutzt: Nachdem die Abfeuerungsvorrichtung C so auf dem Tisch A aufgestellt ist, daß die Drehachse der Zapfen c4 und c' mit der Drehachse der Zapfen a" und a2 zusammenfällt, und mittels Wasserwaage o. dgl der horizontale Kardanring & genau in die Horizontalebene eingestellt ist, wird der Ring cs durch Fest-e, ZD klemmen der Stange D an dem Zapfen cl in dieser Stellung in bezug auf den Arm BI festgestellt. Durch Drehen der Motorwelle g2 wird sodann der Kurbelarm. F in eine solche Stellung gebracht, daß der Schleifkontakt f" auf dem kurzen Stromschlußstreifen h4 aufliegt und auch das mit f6, 1b4 in Reihe geschaltete Hilfsstromschlußstückgl die zugehörige Stromschlußfederj#I berührt. Dann werden die Spitzen s' Und S2 mittels der Handkurbel s3 bis nahe an den Rand der Scheibe T verschoben. Hierauf wird der Kreisel cl- durch Schließen de§ Ausschalters WI in Gang gesetzt und der Drehstrommotor G angelassen. Beim Umlauf des Motors G gerät;der Tisch A in Schwingungen, deren Gesetz durch das Getriebe g', g", f3, f2, F, fl, E, d' bestimmt ist. An den Schwingungen des Tisches A, die nach Eintritt der konstanten Umdrehungszahl des Motors G gleichmäßig sind, nimmt das die Stromschlußzunge cl; tragende Gehäuse der Abfeuerun ' gsvorrichtung teil, während der unter der Wirkung des- Kreisels cl stehende und die Stromschlußzunge c7 tragende Kardanring c2 seine Lage in bezug auf die feststehenden Teile nicht ändert. Bei jedem Umlauf des Kurbelarmes F erfolgen dann zwei Funkenentladungen durch die Papierscheibe T hindurch, -und zwar die eine infolge der Berührung der Kontaktzungen cl; und C7 der Abfeuerungsvorrichtung C, während gleichzeitig der Schleifkontakt fl eine leitende Verbindung zwischen den Strornschlußstreifen & und M herstellt, und die andere jeweils im Augenblick der gleichzeitigen Berührung der Stromschlußstücke fc, k4 und g4, IV. Man hat nun nichts weiter zu tun, als die Spitzen s-, s2 nach jeder vollen Umdrehung des Kurbelarrnes F durch entsprechendes Drehen der Kurbel s3 um ein bestimmtes kleines Maß in radialer Richtung in bezug auf die Papierscheibe T vorzuschieben. Die erwähnten Funkenentladungen erzeugen auf der Scheibe T kleine Löcher, von denen je zwei auf demselben Kreise liegende Löcher die zusammengehörigen Augenblicke einer Berührung der Stromschlußzungen c", e und des darauffolgenden Durchganges des Tisches A durch die wagerechte Schwinglage bestimmen. Während aber die beim Durchgang des Tisches A durch die wagerechte Schwinglage gebildeten, das Ende des zu messenden Zeitabschnittes bestimmenden Löcher infolge der zwangläufigen Verbindung der in Betracht kommenden Teile genau auf einem Radius der Scheibe T liegen, findet man die bei der Berührung der Stromschlußzungen cl und J entstehenden, den Beginn des zu messenden Zeitabschnittes bestimmenden Löcher infolge geringer, nicht zu vermeidender Schwankungen der Stromschlußbildung an den Stromschlußzungen cl und c"1 in unregelmäßigen Abständen um einen mittleren Radius verstreut, dessen Lage den Mittelwert der betreffenden Messungen darstellt. Die Wink'elentfernung dieses mittleren Radius von dein zuerst genannten Radius ist ein Maß für den zwischen den Zeitpunkten je zweier aufeinanderfolgender Funkenentladungen liegenden Zeitabschnitt, also auch für die Dauer der sogenannten Vorzündung, d. h. der Zeit, die zwischen der Berührung der Stromschlußzungen cl, cl und dem Durchgang des Tisches A durch die wagerechte Schwinglage im Mittel verflos-,en ist. Um die gesuchte Zeitgröße zu finden, braucht man nur den von den beiden Radien eingeschlossenen Winkel durch die bekannte Winkelgeschwindigkeit der Papierscheibe T zu dividieren.
  • Ein besonderer Vorteil der beschriebenen Einrichtung besteht in -der Schaltungsw,ise der Kondensatoren P und Pl. Da d#2se dauernd an der Gleichstromquelle-T liegen, werden sie nach jeder Entladung über lie ihnen vorgeschalteten WiderständeN und NI hindurch neu aufgeladen, so daß bei jeder Entladung die volle, der Kapazität der Kondensatoren und der Spannung der Gleichstromquelle proportionale Elektrizitätsmenge für die Funkenentladungen zur Verfügung steht.
  • Da die - auf der Papierscheibe T aufgei#ommenen Zeichen sehr dauerhaft sind, zugleich aber Licht durchlassen, während die ScheibeT zweckmäßig aus lichtundurchlässigern Papier hergestellt ist, können auf photochemischem We-e beliebig viele Abzüge der Messungsergebnisse erhalten werden.
  • Der Vorschub der Spitzen s1, s2 könnte natürlich auch selbsttätig geschehen, indem mittels eines Schaltwerkes bekannter Bauart, das zwischen die Spitzen gl, £2 und die Motorwelle gl eingefügt wird, bei jeder Umdrehung des Kurbelarmes F die Spitzen s' und s' um den gewünschten Betrag in radialer Richtung gegenüber der Scheibe P verschoben würden.
  • Soll die Aufnahme der Zeitzeichen unter Zugrundelegung verschiedener Schlinger-,lyeschwindigkeiten erfolgen, so braucht man nur den Motor G mit der Kontaktvorrichtung J, H und der Papierscheibe T sowie den Spitzen s", 82 in Richtung des Hebels E auf dem Schlitten Z um ein bestimmtes Stück zu verschieben. Die Schlingerbewegungen erfolgen dann mit derselben Frequenz wie vorher, aber mit einer anderen Arnplitude und darum auch mit einer anderen Geschwindigkeit beim Durchgang durch die wagerechte Schwinglage. Es kann auf diese Weise festgestellt werden, welchen Einfluß die Größe der Schlingergeschwindigkeit auf die Dauer des zu messenden Zeitabschnittes hat.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE-. i. Einrichtung zum Messen der dem sogenannten Abfeuerungsverzug entsprechenden Zeit bei solchen für Schiffsgeschütze bestimmten Abfeuerungsvorrichtungen, die mit zwei zum Schließen 'des Abfeuerungsstromkreises dienenden Stromschlußstücken versehen sind, von denen das eine durch einen kardanisch aufgehängten Kreisel in bezug auf eine wagerechte Achse feststellbar ist, gekennzeichnet durch einen die Abfeuerungsvorrichtung (C) tragenden schwingbaren Tisch (A), dessen Schwingungsachse mit der Schwingungsachse des im Kreiselgehäuse gelagerten Kardanringes (cs) der Abfeuerungsvorrichtung (C) zusammenfällt, eine Vorrichtung (D) zum Feststellen des erwähnten Kardanringes (c') in wagerechter Lage in bezug auf einen an der Schwingbewegung des Tisches (A) nicht teilnehmenden Körper (B) und eine Einrichtung (s1, 7, s') zur Aufnahme je eines Zeitzeichens im Augenblick der Berührung der beiden Stromschlußstücke (cl;, c") und des Durchganges des Tisches (A) durch seine wagerechte Lage.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der schwingbare Tisch (A) mit einem mit konstanter Drehzahl angetriebenen Motor (G), z. B. durch ein Kurbelgetriebe (F, E) zwangläufig verbunden ist. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Aufnahme von Zeitzeichen eine Scheibe (T) enthält, die zwischen zwei im Sekundärstromkreis eines Funkeninrl-dlztors (Q, Q") liegenden Spitzen (s1, s') drehbar und mit dem zum Antrieb des Tisches (A) dienenden Motor (G) zwangläufig verbunden ist, und daß diese Einrichtung mit einer Stromschlußvorrichtung (111, e, h1-, h2, h3, h4, f5, fl;) ausgestattet ist, welche den Primärstromkreis des erwähnten Funkeninduktors (Q, Ql) beim Durchgang des Tisches (A) durch seine wagerechte Schwinglage zu schließen vermag. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet daß die den Primärkreis des Funkeninduktors (Q, QI) schließende Stromschlußvorrichtung zwei hintereinander geschaltete Stromschlußstellen enthält, von denen die eine (H, e) nur während eines Bruchteiles der Berührungsdauer der anderen (kl, h2, f13, fü) geschlossen bleibt. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis der Abfeuerstrom-schlußzungen die Primärwicklung (U) eines zweiten Funkeninduktors (U, Ul-) liegt, dessen Sekundärwicklung (U1) parallel zur Sekundärwicklung (QI) des ersterwähnten Funkeninduktors (Q, QI) geschaltet ist. 6. Einrichtung nach den Ansprüchen 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzen (s1-, s') des Funkeninduktors (Q, Ql bzw. U, U') in bezug auf die Scheibe J) radial verschiebbar sind. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzen (s1, s2) mit der Motorwelle (e) durch ein Schaltwerk verbunden sind, welches die Spitzen selbsttätig in radialer Richtung zu verschieben vermag. 8. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet ' daß der Primärstromkreis jedes der beiden Funkeninduktoren (Q, QI bzw. U, UI) an je einen Kondensator (P bzw. PI) angeschlossen ist, der unter Vorscbaltung eines Widerstandes (_V bzw. NI-) dauernd an eine Gleichstromquelle (J) konstanter Spannung angeschlossen ist. g. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur zwangläufigen Verbindung des Motors (G) mit dem Tisch (A) ein Wechselgetriebe dient, welches es ermöglicht, bei konstanter Drehzahl des Motors (G) das die Bewegung des Tisches (A) bestimmende Schwingungsgesetz zu ändern.
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