DE357647C - Werkzeug fuer Schuhmacher - Google Patents

Werkzeug fuer Schuhmacher

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DE357647C
DE357647C DEK80066D DEK0080066D DE357647C DE 357647 C DE357647 C DE 357647C DE K80066 D DEK80066 D DE K80066D DE K0080066 D DEK0080066 D DE K0080066D DE 357647 C DE357647 C DE 357647C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/16Burnishing tools for shoemaking

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Werkzeug für Schuhmacher. Die Erfindung bezieht sich auf ein Werkzeug, das vorwiegend in der Schuhmacherei Verwendung findet und zum Nachbearbeiten, d. h. zum Ausputzen sowie zum Polieren der Schnittkanten rles Leders an Sohlen und Absätzen dient.
  • Hierbei eignet sich das Werkzeug im besonderen dazu, auch den tiefsten Stellen am Absatz und Gelenk beikommen zu können, was mit den bekannten, nur aus einer bogenartigen Polierplatte bestehenden Werkzeugen nicht möglich ist und weshalb zu diesem Zweck noch besondere Hilfsgeräte notwendig wurden.
  • Durch die eigenartige Gestaltung des Werkzeuges ist es daher möglich, insbesondere die Innenflächen bei Schuhwerk mit hohen Absätzen an allen Stellen richtig nacharbeiten, d. h. ausputzen zu können, sowie auch die Sohlenkanten und Kanten der Absatzlederstreifen und das Gelenk in leichter und einfacher Weise polieren zu können.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß das Werkzeug außer zu einer kleinen amboßartigen Polierplatte noch zu einem von dieser nach oben und seitlich abstehenden, breitflächigen Polier- und Ausputzhorn ausgebildet ist. Dadurch ist es möglich, alle Schnittflächen am Schuhwerk und auch die tiefsten Stellen an den Absatzinnenseiten und am Gelenk leicht und rasch nachbearbeiten zu können.
  • In den Abb. i bis 3 der Zeichnung ist ein solches Werkzeug in einer Ausführungsform veranschaulicht. Abb. i und z zeigt das Werkzeug in Seitenansicht und Vorderansicht, während Abb. 3 die Gebrauchslage des Werkzeuges beim Bearbeiten eines Schuhes erkennen läßt.
  • Das Werkzeug an sich besteht gemäß der Erfindung in der Hauptsache aus einem Körper a aus Stahl, der einerseits eine Spitze b trägt, mit welcher er in einem zum Erfassen dienenden Heft c befestigt ist, während er anderseits zu einer amboßartigen Polierplatte d und zu einem neben dieser nach oben und seitlich abstehenden breitflächigen Horn e ausgebildet ist. Infolge dieser eigenartigen Gestaltung des Werkzeuges, d. h. durch seine Ausbildung zu der Polierplatte d und dem hornartigen Ausleger e, ist es möglich; alle Schnittkanten des Leders der Sohlen und Absätze, sowie insbesondere auch die tiefsten Stellen der Innenseiten der Absätze und der Gelenke von Schuhwerk, und zwar in diesem Falle mit dem Horn e bearbeiten zu können. Hierbei dient zum Bearbeiten der Innenseiten der Absätze die Vorderkante f des Hornes e. Die zum Polieren des Leders dienenden Arbeitsflächen g und h sind etwas abgerundet, so daß mit der Polierfläche h des hornartigen Fortsatzes e die Absätze und auch die ganzen Gelenke der Schuhe bis zu den Absätzen, also auch die tiefsten Stellen, sowie mit der Polierfläche g die Kanten der Sohlen poliert werden können. Die vordere Kante f des Hornes e dient hierbei ganz besonders auch dazu, in einfacher Weise die Innenseite des Absatzes bis zur tiefsten Stelle ausputzen zu können.
  • Bei Benutzung eines solchen Werkzeuges ist es sonach nicht mehr notwendig, mehrere Geräte zum Nachbearbeiten der Schuhe anschaffen zu müssen, wie es bei den jetzt gebräuchlichen Polierwerkzeugen der Fall ist. Letztere konnten nur zum Polieren, aber nicht zum Ausputzen verwendet werden, und es mußte deshalb stets noch ein besonderes Gerät Verwendung finden, und zwar auch dazu, um die tiefsten Stellen im Gelenk des Schuhes und Absatzes richtig bearbeiten zu können.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Werkzeug für Schuhmacher, dadurch gekennzeichnet, daß der in einem Halteheft (c) sitzende Werkzeugkörper (a) außer zu einer kleinen amboßartigen Polierplatte (d, g) noch zu einem von dieser nach oben und seitlich abstehenden, breitflächigen Polier- und Ausputzhorn (e, f, h) ausgebildet ist, so daß es damit möglich ist, alle Schnittflächen am Schuhwerk und auch die tiefsten Stellen an den Absatzinnenseiten und am Gelenk nachbearbeiten zu können.
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