DE3544162C2 - - Google Patents

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DE3544162C2
DE3544162C2 DE3544162A DE3544162A DE3544162C2 DE 3544162 C2 DE3544162 C2 DE 3544162C2 DE 3544162 A DE3544162 A DE 3544162A DE 3544162 A DE3544162 A DE 3544162A DE 3544162 C2 DE3544162 C2 DE 3544162C2
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MACHIDA SEISAKUSHO TOKIO/TOKYO JP KK
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Description

Die Erfindung betrifft eine Anschlußvorrichtung zum lösbaren Anschließen eines photographischen Gerätes an ein Okularge­ häuse eines Endoskops gemäß dem Oberbegriff des Patentan­ spruches 1.
Eine solche Anschlußvorrichtung ist aus der US-PS 44 13 278 bekannt. Bei dieser Anschlußvorrichtung werden Druckfedern ver­ wendet, welche die nicht drehbar an dem Befestigungsring ge­ lagerten anderen Enden der Klemmglieder gegeneinander drücken, so daß die Klemmglieder in der Schließstellung in den zwischen ihnen liegenden Raum in dem Befestigungsring hineinragen. Ein wie ein Keil zwischen die beiden durch Federkraft gegenein­ ander gedrückten Enden der Klemmglieder bewegbarer Betätigungs­ knopf ermöglicht es, diese beiden Enden der Klemmglieder gegen die Wirkung der Federn auseinanderzudrängen, so daß die Klemm­ glieder in die Offenstellung gelangen. Zum Bewegen der Klemm­ glieder in die Offenstellung wird der Betätigungsknopf ge­ drückt, wodurch die Klemmglieder um ihre Lagerstellen in die Offenstellung gedreht werden. Durch Freigeben des Betätigungs­ knopfes drehen sich die Klemmglieder unter der Wirkung der Rückstellkraft der Federn um ihre Lagerstellen in die Schließ­ stellung. Bei dieser Anschlußvorrichtung ist es also beim Verbinden und Lösen des photographischen Gerätes mit bzw. von dem Okulargehäuse des Endoskops erforderlich, daß die Be­ dienungsperson den Betätigungsknopf entsprechend bewegt. Zum Niederdrücken und Halten des Betätigungsknopfes gegen die Rückstellkraft der Federn ist ein großer Kraftaufwand erforder­ lich, da die Federn sehr stark sind, um den Endflansch des Okulargehäuses in dem Raum des Befestigungsringes halten zu können. Das Anschließen und Lösen des photographischen Ge­ rätes ist somit nicht nur umständlich sondern auch noch kraft­ aufwendig.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die gattungsgemäße Anschlußvorrichtung so auszubilden, daß ihre Bedienung bei ver­ mindertem Kraftaufwand erleichtert wird.
Die Aufgabe der Erfindung wird mit den Merkmalen des kenn­ zeichnenden Teiles des Patentanspruches 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Anschlußvorrichtung ermöglicht es, das photographische Gerät an dem Okulargehäuse des Endoskops nur durch die Einführung des Endflansches des Okulargehäuses in den Befestigungsring zu befestigen. Die Anschlußvorrichtung braucht somit nicht mehr selbst für die Befestigung des photographischen Gerätes betätigt werden. Außerdem muß bei der Abnahme des photographischen Gerätes von dem Okulargehäuse keine große Kraft von der Bedienungsperson aufgebracht werden. Die Bedienungsperson kann somit die Abnahme des photographischen Gerätes nur mit Hilfe der das photographische Gerät haltenden Hand ausführen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Vorderansicht einer Anschlußvorrichtung nach der Erfindung, wobei ein Paar Klemmglieder in einer Offenstellung dar­ gestellt sind,
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der in Fig. 1 gezeigten Anschlußvorrichtung,
Fig. 3 einen Querschnitt im großen und ganzen entlang einer zu der Achse eines in Fig. 1 gezeigten Befestigungsringes senkrechten Linie,
Fig. 4eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1, wobei aber das Paar Klemmglieder in einer Schließstellung ge­ zeigt sind,
Fig. 5 einen Querschnitt im großen und ganzen entlang einer zu der Achse des in Fig. 4 gezeigten Be­ festigungsringes senkrechten Linie,
Fig. 6 einen Teilquerschnitt, der einen Endflansch eines Okulargehäuses bei Anordnung in einer Ausnehmung in dem Befestigungsring zeigt,
Fig. 7 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 6, wobei aber der Endflansch vollständig in der Ausnehmung ange­ ordnet gezeigt ist, wobei eine Stirnfläche des Endflansches an einer Bodenfläche der Ausnehmung anliegt,
Fig. 8 eine bruchstückhafte geschnittene Vorderansicht, die einen Krümmungsradius der Klemmglieder zeigt,
Fig. 9 einen Teilquerschnitt, der die Klemmglieder an einer konischen Oberfläche des Endflansches des Okulargehäuses anliegend zeigt,
Fig. 10 eine Teilansicht, die eine Abwandlung eines in Fig. 1 gezeigten Kraftabzweigmechanismus zeigt,
Fig. 11 eine Teilansicht, die eine weitere Abwandlung des Kraftabzweigmechanismus zeigt, und
Fig. 12 einen Teilquerschnitt, der eine weitere Abwandlung des Kraftabzweigmechanismus zeigt.
Eine Anschlußvorrichtung nach der Erfindung, die in den Zeichnungen mit der Bezugsziffer 1 global bezeichnet ist, dient zur Befestigung an einem photographi­ schen Gerät (nicht gezeigt) wie einer Kamera od. dgl., um das photographische Gerät an ein Okulargehäuse A (Fig. 6, 7 und 9 eines Endoskops (nicht gezeigt) lösbar anschließen zu können.
Die Anschlußvorrichtung 1 weist einen Befestigungsring 2 auf, der in seiner Mitte einen Raum hat, der durch eine Ausnehmung 3 gebildet ist, deren Durchmesser etwas größer als der Außendurchmesser eines Endflansches B des Okulargehäuses A ist. Ein ringförmi­ ger Vorsprung 2 b erstreckt sich von einem axialen Ende des Befestigungsringes 2 aus radial nach innen, der an dem pho­ tographischen Gerät anzuordnen ist, um eine ringförmige Bo­ denfläche 3 a zu schaffen, die als Positionierfläche dient, an welcher eine Stirnfläche des Endflansches B anliegen soll. Ein ringförmiger Flansch 2 a erstreckt sich von dem ent­ gegengesetzten axialen Ende des Befestigungsringes 2 aus radial nach außen. Ein Paar Klemmglieder 4 sind an dem Flansch 2 a so angeordnet, daß sie einander zugekehrt sind, wobei die Ausnehmung 3 zwischen den Klemmgliedern 4 angeordnet ist.
Jedes der Klemmglieder 4 hat eine halbkreisförmige Aus­ bildung und einen Krümmungsradius, der im wesentlichen gleich dem Radius der Ausnehmung 3 ist. Die Klemmglieder 4 sind an ihren einen Enden mittels eines gemeinsamen Drehzapfens 5 mit dem Flansch 2 a drehbar verbunden, so daß sie in einer zu der Achse des Befestigungsringes 2 im wesentlichen senk­ rechten Ebene zwischen einer in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Of­ fenstellung, in welcher die Klemmglieder 4 außerhalb der Ausnehmung 3 sind, und einer in den Fig. 4 und 5 gezeigten Schließstellung, in welcher die Klemmglieder 4 in die Ausnehmung 3 hineinragen, aufeinander zu und voneinander weg drehbar sind. Jedes Klemmglied 4 hat einen gebogenen Vor­ sprung 4 a, der an oder in der Nähe seiner Mittel gebildet ist und von einer Innenkante des Klemmgliedes aus nach innen verläuft. Der Vorsprung 4a ist an einer um etwa 90° von der durch den Zapfen 5 gebildeten Drehachse drehversetzten Stelle angeordnet. Wie in den Fig. 8 und 9 gezeigt, ist die innere Oberfläche des gebogenen Vorsprungs 4a so ausgebildet, daß sie einen Krümmungsradius R hat, der gleich oder etwas kleiner als ein Radius R′ zwischen einer Mittellinie des Okulargehäuses A oder der Achse des Befesti­ gungsringes 2 und einem Anlagepunkt ist, wenn der Endflansch B des Okulargehäuses A vollständig in der Ausnehmung in dem Befestigungsring 2 angeordnet ist und die gebogenen Vorsprünge 4 a an den jeweiligen Klemmgliedern 4 an einer ko­ nischen Oberfläche des Endflansches B an dem Okulargehäuse A anliegen, wie unten mit Bezug auf die Fig. 4 und 5 beschrieben ist.
Die anderen Enden 4 b der Klemmglieder 4 sind abgebogen und erstrecken sich über den Flansch 2a des Befesti­ gungsringes 2 hinaus nach außen, so daß sie von der Achse des Befestigungsringes 2 weg- und auseinanderlaufen. Ein Absatz 15 ist an dem gebogenen Abschnitt von jedem Klemmglied 4 ge­ bildet und stellt eine erste Anschlageinrichtung dar, deren Funktion weiter unten beschrieben ist. Ein Paar Stütz­ glieder 7 sind an ihren einen Enden an einem ersten Verbindungspunkt durch einen Drehzapfen 9 drehbar miteinander verbunden und an ihren anderen Enden mit den jeweils anderen Enden 4 b der Klemmglieder 4 an einem zweiten bzw. dritten Verbindungspunkt durch Drehzapfen 8 verbunden. Somit bilden die Klemm- und Stützglieder 4 bzw. 7 eine durch vier Knoten begrenzte Kette.
Ein elastisches Element, das durch eine Zugschraubenfeder 6 gebildet wird, ist an ihren entgegengesetzten Enden an den Zapfen 8 jeweils verankert, die die anderen Enden der Stützglieder 7 und die anderen Enden der Klemmglieder 4 jeweils mit­ einander verbinden. Die Zugfeder 6 ist in einem Paar zylin­ drischer Gehäuse 10 a und 10 b angeordnet, die im Durchmesser voneinander verschieden sind und teleskopisch ineinander ein­ geführt sind. Die Gehäuse 10a und 10b sind an ihren voneinan­ der entfernt liegenden axialen Enden durch die Zapfen 8 jeweils abgestützt. Ein Deckel 12 ist an dem Flansch 2a des Befestigungsringes 2 durch Schrauben 12a befestigt. Die Klemmglieder 4 sind zwischen dem Deckel 12 und dem Flansch 2a untergebracht. Der Deckel 12 hat in sich eine Öffnung 13 von gleichem Durchmesser wie derjenige der Ausnehmung 3 in dem Befestigungsring 2. Au­ ßerdem ist eine seitliche Öffnung 14 in einer Seite des Deckels 12 ausgebildet, die zu den anderen Enden 4 b der Klemm­ glieder 4 benachbart ist. Das andere Ende 4b von jedem Klemmglied 4 erstreckt sich von der seitlichen Öffnung 14 aus nach außen. Ein Paar Anschläge 16 erstrecken sich von einem zwischen den anderen Enden 4b der Klemmglieder 4 ange­ ordnete Abschnitt des Flansches 2 a des Befestigungsringes 2 aus axial. Die Anschläge 16 bilden eine zweite Anschlag­ einrichtung, deren Funktion weiter unten beschrieben ist. Eine seitliche Öffnung 3b ist in einer Seite des Befestigungs­ ringes 2 ausgebildet, die zu den anderen Enden 4b der Klemmglieder 4 benachbart ist. Ein L-förmiges Glied 17, das einen Kraftabzweigmechanismus darstellt, ist an ei­ nem Schenkel mit einem der beiden Stützglieder 7 an dessen Mittelabschnitt drehbar verbunden. Der andere Schenkel des L-förmigen Gliedes 17 hat einen Spitzenteil, der abgebo­ gen ist, um eine schräge Fläche 17a zu bilden. Die schräge Fläche 17 a geht durch die Öffnung 3b und ragt in die Ausneh­ mung 3 hinein. Ein Ausschnitt 17b ist in dem L-förmigen Glied 17 ausgebildet, um den Zapfen 9 aufnehmen zu können, der die beiden Stützglieder 7 miteinander verbindet. Ein Betä­ tigungsteil 19 ist an dem Zapfen 9 angebracht und hat einen Druckteil 19a, der außerhalb der einen Enden der Stützglieder 7 angeordnet ist.
Außerdem ist eine Anzahl Bohrungen 3 c durch die Bodenfläche 3 a der Ausnehmung 3 in dem Befestigungsring 2 gebildet, um Schrauben in den Bohrungen 3c anordnen zu können, um den Be­ festigungsring 2 sicher an dem photographischen Gerät befestigen zu können.
Bei der Darstellung in Fig. 1 befindet sich die Anschlußvorrichtung 1 zunächst in der Offenstellung, in welcher der Zapfen 9 (erster Verbindungspunkt), der die beiden Stützglieder 7 miteinander verbindet, innerhalb einer in Fig. 1 strichpunk­ tiert dargestellten Linie C-C angeordnet, die durch die beiden Zapfen 8 (zweiter und dritter Verbindungspunkt), wel­ che die Stützglieder 7 mit den Klemmgliedern 4 jeweils verbinden, geht, wobei der Zapfen 9 zwischen der Li­ nie C-C und der Achse des Befestigungsringes 2 angeordnet ist und die Klemmglieder 4 nicht in die Ausnehmung 3 ragen, d. h. sie sind außerhalb der Ausnehmung 3, so daß die Ausneh­ mung 3 vollständig geöffnet ist. Die Offenstellung wird durch die Anlage der Stützglieder 7 an den Absätzen 15 der Klemmglieder 4 aufrechterhalten.
Wenn das photographische Gerät an das Okulargehäuse A des Endoskops anzubringen ist, hält die Bedienungsperson das pho­ tographische Gerät mit der einen Hand und das Endoskop mit der anderen Hand und sie führt den Endflansch B des Okular­ gehäuses A in die Ausnehmung 3 der Anschlußvorrichtung 1, wie in Fig. 6 gezeigt ist, ein. Wie in Fig. 6 auch gezeigt ist, liegt die Stirnfläche des Endflansches B an der schrägen Oberfläche 17 a des L-förmigen Gliedes 17 an, so daß durch die schräge Ober­ fläche 17a von der Bewegungskraft des Endflansches B eine Kraftkomponente abgezweigt wird, welche die schräge Oberfläche 17 a nach außen drängt. Hierdurch wird das L-förmige Glied 17 um den Zapfen 18 herum gedreht und wird der Zapfen 9 durch den Ausschnitt 17b in dem L-förmigen Glied 17 nach außen be­ wegt, um dadurch die beiden Stützglieder 7 von den je­ weiligen Absätzen 15 zu lösen. Wenn der Zapfen 9 über einen Totpunkt hinaus bewegt worden ist, d. h. wenn er in eine Lage außerhalb der Linie C-C bewegt ist, die in Fig. 4 strichpunktiert gezeigt ist und durch die beiden Zapfen 8 geht, welche die Stützglieder 7 und die Klemmglieder 4 miteinander verbinden, werden die Stütz­ glieder 7 selbsttätig um die jeweiligen Zapfen 8 unter der Wirkung der Zugkraft der Feder 6 ge­ dreht und werden die Klemmglieder 4 um den Zapfen 5 herum in die in den Fig. 4 und 5 gezeigte Schließstellung ge­ dreht, in welcher der Zapfen 9, der die beiden Stütz­ glieder 7 miteinander verbindet, außerhalb der Linie C-C angeordnet ist, die durch die beiden Zapfen 8 geht, wobei die Linie C-C zwischen der Achse des Befestigungsringes 2 und dem Zapfen 9 angeordnet ist und die Klemmglieder 4 in die Ausnehmung 3 hineinragen.
Bevor die anderen Enden 4 b der Klemmglieder 4 an den Anschlägen 16 anliegen, liegen die gebogenen Vorsprünge 4 a an der konischen Oberfläche des End­ flansches B an und klemmen sie durch die Zugkraft der Feder 6 ein. Demgemäß wird die Stirnfläche des Endflansches B an dem Okulargehäuse A gegen die Bodenfläche 3 a der Ausnehmung gedrückt, so daß der Endflansch B des Okulargehäuses A fest und sicher zwischen der Bodenfläche 3 a und den gebogenen Vorsprüngen 4 a gehalten wird, ohne aus der Ausnehmung 3 herauszufallen. Somit kann das photographische Gerät nur durch die Einführung des Endflansches B des Okulargehäuses A in die Ausnehmung 3 in dem Befestigungsring 2 leicht an dem Okulargehäuse A befestigt werden.
Da außerdem die gebogenen Vorsprünge 4 a der Klemmglie­ der 4 den Endflansch B des Okulargehäuses A an den jeweiligen Mittelabschnitten der Klemmglieder oder an von dem Zapfen 5 entfernt liegenden Abschnitten, d. h. unter einem großen Drehmoment einklemmen, wird der Endflansch B sicher in seiner Lage festgehalten. Da der Krümmungsradius R von jedem gebogenen Vorsprung 4 a wie zuvor angegeben eingestellt ist, liegt der gebogene Vorsprung 4a an der konischen Ober­ fläche des Endflansches B über die ganze Länge des Vorsprun­ ges 4 a oder an zwei Punkten an, so daß die Befestigung des Endflansches B noch zuverlässiger wird.
Ferner gilt, daß selbst wenn die schräge Fläche 17 a des L-förmigen Gliedes versehentlich durch einen Finger der Bedienungsperson od. dgl. gedrückt wird, wenn die Anschluß­ vorrichtung 1 in der Offenstellung ist, in welcher die Klemm­ glieder 4 nach außen bewegt sind, um die Ausnehmung 3 vollständig zu öffnen, die Anschlußvorrichtung 1 auf die oben beschriebene Art und Weise betätigt werden kann. In diesem Fall würden jedoch die Klemmglieder 4 an den Anschlägen 16 jeweils anliegen und in ihrer jeweiligen Lage gehalten werden, in welcher die Glieder 4 in die Ausnehmung 3 um einen vorbestimmten Betrag hin­ einragen. Wenn ferner das photographische Gerät von dem Okulargehäuse A abgenommen werden soll, hält die Bedienungsperson das photographische Gerät mit der einen Hand und das Endoskop mit der anderen Hand und drückt den Druckteil 19 a des Be­ tätigungsteiles 19 mit dem Finger ihrer Hand, die das pho­ tographische Gerät hält, leicht nach innen. Hierdurch kann sich der einzelne Zapfen 9, der die Stützglieder 7 mit­ einander verbindet, von der Außenlage in die Innenlage be­ züglich der durch die beiden Zapfen 8 gehenden Linie C-C bewegen, so daß die Anschlußvorrichtung 1 wieder in die Offenstellung gebracht ist. D. h., daß die Klemmglieder 4 voneinander weggedreht werden und zwischen dem Flansch 2 a des Befestigungsringes 2 und dem Deckel 12 un­ tergebracht sind. Somit ist die Ausnehmung 3 vollständig ge­ öffnet und ist die Befestigung des Endflansches B des Oku­ largehäuses A gelöst. Auf diese Weise kann durch das bloße Drücken des Betätigungsteiles 19 das photographische Gerät von dem Okulargehäuse A abgenommen werden.
Da ferner die Stützglieder 7 einen Kraftverstärker (Kniehebelgelenk) bilden, ist es möglich, den Zapfen 9 durch eine kleine Kraft gegen die hohe Federkraft der Zugfeder 9 zu bewegen, um das photographische Gerät an dem Endoskop zu befestigen und von ihm abzunehmen.
Die Fig. 10 bis 12 zeigen verschiedene Abwandlungen des Kraftabzweigmechanismus.
Bei der in Fig. 10 gezeigten Abwandlung wird ein Glied 20 durch einen Zapfen 21 an einem Befestigungsring, der dem in Fig. 1 gezeigten Befestigungsring 2 entspricht, gehalten, so daß es in einer die Achse des Befestigungsringes enthal­ tenden Ebene drehbar ist. Ein Stellteil 22 ist an einem Ende mit dem Glied 20 und mit dem anderen Ende mit einem Zapfen, der dem in Fig. 1 gezeigten Zapfen 9 entspricht, in Eingriff bringbar. Wenn der Endflansch B des Okulargehäuses A in den Befestigungsring eingeführt wird, liegt der Endflansch B, an einer abgeschrägten Fläche 20 a des Gliedes 20 an, um von der Bewegungskraft des Endflansches eine Kraftkomponente abzuzweigen, die senkrecht zu der Achse des Befestigungsringes ge­ richtet ist, um das Stellteil 22 nach außen zu bewegen, wo­ durch dasselbe den Zapfen nach außen drängt. Bei der in Fig. 11 gezeigten Abwandlung ist ein Gleitglied 30 an einem Befestigungsring, der dem in Fig. 1 gezeigten Befestigungsring 2 ähnlich ist, angeordnet, so daß es auf die Achse des Befestigungsringes zu und von dieser weg ver­ schiebbar ist. Ein Stellteil 31 ist mit einem Ende mit dem Gleitglied 30 und mit dem anderen Ende mit einem Zapfen, der dem in Fig. 1 gezeigten Zapfen 9 ähnlich ist, in Eingriff bringbar. Wenn der Endflansch B des Okulargehäuses A in den Befestigungsring eingeführt wird, liegt der Endflansch B an einer abgeschrägten Fläche 30 a des Gliedes 30 an, um von der Bewegungskraft des Endflansches B eine Kraftkomponente abzuzweigen, die seitlich gerichtet ist, um das Stellteil 30 nach außen zu bewegen, wodurch dasselbe den Zapfen nach außen drängt.
Bei der in Fig. 12 gezeigten Abwandlung ist ein Teil 40, das im wesentlichen eine Kegelstumpfform hat, an einem Befesti­ gungsring, wie dem Befestigungsring 2, der in Fig. 1 gezeigt ist, angeordnet, so daß es entlang der Achse des Befestigungs­ ringes bewegbar ist. Das kegelstumpfförmige Teil 40 wird in eine Bohrung 41 a in einem Stellteil 41 von einem einen verminderten Durchmesser aufweisenden Abschnitt 40b des ke­ gelstumpfförmigen Teiles 40 aus eingeführt. Das Stellteil 41 ist an seinem von der Bohrung 41a entfernt liegenden Ende mit einem Zapfen, der ähnlich wie der in Fig. 1 gezeigte Zapfen 9 ist, in Eingriff bringbar. Wenn der Endflansch B des Oku­ largehäuses A in den Befestigungsring eingeführt wird, drückt die Endfläche des Endflansches B auf das kegelstumpfförmige Teil 40, so daß eine schräge oder kegelstumpfförmige Fläche 40 a des Teiles 40 an der Bohrung 41a in dem Stellteil 41 an­ liegt, um von der Bewegungskraft des Endflansches B eine seit­ liche Kraftkomponente abzuzweigen, die das Stellteil 41 nach außen bewegt, wodurch dasselbe den Zapfen nach außen drängt.
Die vorliegende Erfindung sollte nicht auf das oben unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt werden, da verschiedene Ab­ wandlungen und Änderungen bei der Erfindung gemacht werden können. So kann z. B. jedes der beiden Klemmglieder an einem Ende durch einen separaten Zapfen mit dem Befestigungsring drehbar verbunden sein. Außerdem kann die Positionierfläche, an der der Endflansch des Okulargehäuses anliegt, an einem Gehäuse des photographischen Gerätes vorgesehen sein. Au­ ßerdem kann das photographische Gerät nicht nur eine Photo­ kamera, sondern auch eine Fernsehkamera sein.

Claims (13)

1. Anschlußvorrichtung zum lösbaren Anschließen eines photographischen Gerätes an ein Okulargehäuse eines En­ doskops, wobei das Okulargehäuse einen Endflansch hat, mit einem Befestigungsring, der an dem photographischen Gerät befestigbar ist und einen Raum zur Aufnahme des Endflansches des Okulargehäuses umgibt, an den eine Positionierfläche zum Positionieren einer Stirnfläche des Endflansches des Okularge­ häuses grenzt, einem Paar Klemmglieder, die im axialen Abstand von der Positionierfläche angeordnet und mit ihren einen Enden drehbar an dem Befestigungsring gelagert sind, und einer elastischen Einrichtung, die bestrebt ist, die Klemmglieder aufeinanderzu zu drücken, wobei die Klemmglieder in einer zu der Achse des Befestigungsringes im wesentlichen senkrechten Ebene zwischen einer Offenstellung, in welcher die Klemm­ glieder außerhalb des zwischen ihnen liegenden Raumes sind, und einer Schließstellung, in welcher die Klemmglieder in den Raum hineinragen, drehbeweglich sind, gekennzeichnet durch ein Paar Stützglieder (7) von denen die einen Enden an einem ersten Verbindungspunkt (9) drehbar miteinander verbunden sind und die anderen Enden mit den anderen Enden (4 b) der Klemm­ glieder (4) an einem zweiten und dritten Verbindungspunkt (8) jeweils drehbar miteinander verbunden sind, eine erste An­ schlageinrichtung (15), die bei Anlage an den Klemm- und Stützgliedern (7) eine Kraft erzeugt, die den ersten Ver­ bindungspunkt (9) in einer Innenlage hält, in welcher der erste Verbindungspunkt (9) zwischen der Achse des Befestigungs­ ringes (2) und einer durch den zweiten und dritten Verbindungs­ punkt (8) gehenden Linie (C-C) angeordnet ist, und die Klemm­ glieder (4) in der Offenstellung gegen die Rückstellkraft der elastischen Einrichtung (6) hält, und einen Kraftabzweig­ mechanismus (17; 20, 21; 30, 31; 40, 41), der mit dem End­ flansch (B) des Okulargehäuses (A) in Eingriff bringbar ist, wenn der Endflansch (B) in dem Raum (3) angeordnet und durch eine Bewegungskraft auf die Positionierfläche (3 a) zu bewegt wird, und von der Bewegungskraft eine zu der Ebene im wesent­ lichen parallele Kraftkomponente abzweigt, die den ersten Ver­ bindungspunkt (9) seitwärts in eine radial von der Innenlage entfernte Außenlage dreht, in welcher die Linie (C-C) zwischen der Achse des Befestigungsringes (2) und dem ersten Verbindungs­ punkt (9) verläuft, wobei die Rückstellkraft der elastischen Einrichtung (6) die Klemmglieder (4) in die Schließstellung bewegt, wenn der erste Verbindungspunkt (9) die Linie (C-C) auf seinem Weg in die Außenlage überschritten hat.
2. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die einen Enden der Klemmglieder (4) durch einen gemeinsamen Drehzapfen (5) mit dem Befestigungsring (2) drehbar verbunden sind.
3. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Klemmglieder (4) eine im wesentlichen halb­ kreisförmige Ausbildung haben und miteinander zusammenwirken, um den Raum (3) in dem Befestigungsring (2) zu einem Teil zu umschließen, wobei jedes Klemmglied (4) an einer von dem ge­ meinsamen Drehzapfen (5) um etwa 90° winkelversetzten Stelle einen gebogenen Vorsprung (4 a) hat, der sich auf die Achse des Befestigungsringes (2) zu erstreckt.
4. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der gebogene Vorsprung (4 a) einen Kurvenradius (R) hat, der im wesentlichen gleich einem Radius (R′) des­ jenigen Abschnittes des Endflansches (B) an dem Okulargehäuse (A) ist, an dem der gebogene Vorsprung (4 a) von jedem Klemm­ glied (4) angreift, wenn die Stirnfläche des Endflansches (B) an der Positionierfläche (3 a) anliegt und die Klemmglieder (4) bewegt worden sind.
5. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die anderen Enden (4 b) der Klemmglieder (4) so gebogen sind, daß sie von der Achse des Befestigungsringes (2) weg- und auseinanderlaufen, wobei die erste Anschlagein­ richtung einen Absatz (15) an dem gebogenen Abschnitt von jedem Klemmglied (4) aufweist.
6. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet ferner durch eine zweite Anschlageinrichtung (16) an dem Befestigungs­ ring (2), wobei die Klemmglieder (4) mit der zweiten Anschlag­ einrichtung (16) in Eingriff bringbar sind, wenn der Endflansch (B) des Okulargehäuses (A) nicht in dem Raum (3) in dem Be­ festigungsring (2) angeordnet ist und der erste Verbindungs­ punkt (9) versehentlich in die Außenlage gedrängt wird.
7. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet ferner durch ein Betätigungsteil (19), das an dem ersten Ver­ bindungspunkt (9) befestigt ist, wobei das Betätigungsteil (19) von Hand wirksam machbar ist, um den ersten Verbindungspunkt (9) aus der Außenlage in die Innenlage zu bewegen.
8. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die erste Anschlageinrichtung (15) an den Klemm­ gliedern (4) vorgesehen ist.
9. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Raum aus einer in dem Befestigungsring (2) gebildeten Ausnehmung (3) besteht und die Positionierfläche aus einer Bodenfläche (3 a) der Ausnehmung (3) besteht.
10. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Kraftabzweigmechanismus ein L-förmiges Glied (17) aufweist, von dem ein Schenkel mit einem der Stütz­ glieder (7) drehbar verbunden ist, so daß es in einer zu der Achse des Befestigungsringes (2) im wesentlichen senkrechten Ebene drehbar ist, und von dem der andere Schenkel eine schräge Fläche (17 a) hat, wobei das L-förmige Glied mit dem ersten Verbindungspunkt (9) in Eingriff bringbar ist, wenn er in der Innenlage ist, wobei der Endflansch (B) des Okularge­ häuses (A) an der schrägen Fläche (17 a) angreift, wenn er in dem Raum (3) in dem Befestigungsring (2) angeordnet ist, wo­ durch das L-förmige Glied (17) den ersten Verbindungspunkt (9) auf die Außenlage zu drängt.
11. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Kraftabzweigmechanismus ein abgeschrägtes Glied (20), das mit dem Befestigungsring (2) so verbunden ist, daß es in einer die Achse des Befestigungsringes (2) ent­ haltenden Ebene drehbar ist, und ein Stellteil (22) aufweist, von dem das eine Ende mit dem abgeschrägten Glied (20) und das andere Ende mit dem ersten Verbindungspunkt (9) in Ein­ griff bringbar ist, wobei der Endflansch (B) des Okularge­ häuses (A) an dem abgeschrägten Glied (20) angreift, wenn er in dem Raum (3) in dem Befestigungsring (2) angeordnet ist, wodurch das Stellteil (22) den ersten Verbindungspunkt (9) auf die Außenlage zu drängt.
12. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Kraftabzweigmechanismus ein abgeschrägtes Gleitglied (30), das auf die Achse des Befestigungsringes (2) zu und von ihr weg verschiebbar ist, und ein Stellteil (31) aufweist, von dem ein Ende mit dem abgeschrägten Gleitglied und das andere Ende mit dem ersten Verbindungspunkt (9) in Eingriff bringbar ist, wobei der Endflansch (B) des Okular­ gehäuses (A) an dem abgeschrägten Gleitglied (30) angreift, wenn er in dem Raum (3) in dem Befestigungsring (2) ange­ ordnet ist, wodurch das Stellteil (31) den ersten Verbindungs­ punkt (9) auf die Außenlage zu drängt.
13. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Kraftabzweigmechanismus ein kegelstumpf­ förmiges Teil (40), das im wesentlichen an der Achse des Be­ festigungsringes (2) entlang bewegbar ist, und ein Stellteil (41) aufweist, von dem ein Ende mit dem kegelstumpfförmigen Teil (40) und das andere Ende mit dem ersten Verbindungspunkt (9) in Eingriff bringbar ist, wobei der Endflansch (B) des Okulargehäuses (A) an dem kegelstumpfförmigen Teil (40) an­ greift, wenn er in dem Raum (3) in dem Befestigungsring (2) angeordnet ist, wodurch das Stellteil (41) den ersten Ver­ bindungspunkt (9) auf die Außenlage zu drängt.
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