DE353783C - Mit Strahlgeblaese arbeitende Saugzuganlage - Google Patents

Mit Strahlgeblaese arbeitende Saugzuganlage

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DE353783C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L17/00Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
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    • F23L2700/00Installations for increasing draught in chimneys; Specific draught control devices for locomotives
    • F23L2700/001Installations for increasing draught in chimneys

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • mit Strahlgebläse arbeitende Saugzuganlage. Die bisher bekannten Saugzaganlagen und, zwar sowohl diejenigen mit Ejektorwirkung, bei denen die Hauptmenge der Heizgase durch die Gcschwindigkeit einer Teilmenge derselben oder von zugeführten Dampfstrahlen - mitgerissen wird, als auch solche Anlagen, bei denen die gesamte Heizgasmenge durch einen Ventilator geleitet wird, weisen die Nachteile auf, daß sie infolge des gewundenen Gasweges einen schlechten Wirkungsgrad besitzen und sich schwer regeln lassen. Besonders ist es nicht möglich, die Saugzuganlage auf einfache Weise aus dem Betrieb mit Ejektorwirkung in einen solchen rnit Förderung sämtlicher Gase durch den Ventilator umzuwandeln.
  • Der ersterwähnte Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß der das Strahlgebläse speisende Ventilator vollständig im Innern des Kamins eingebaut und so geformt ist, daß er den ihn umströmenden Gasen den geringsten Widerstand bietet. Der zweite Nachteil wird unter Anwendung an sich bekannter ausziehbarer Ringe zur Änderung des Düsenquerschnittes dadurch behoben, daß sich der äußerste Ring in der ausgezogenen Stellung gegen die Kaminwand legt und so den Saugzug mit Ejektorwirkung in einen Zug mit Förderung sämtlicher Gase durch den Ventilator verwandelt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine der zahlreichen möglichen Ausführungsformen der Erfindung als Beispiel, und zwar zeigen Abb. i und 2 im lotrechten Längsschnitt und im Grundriß einen Kamin mit dem neuen Saugzug, während Abb. 3 bis 5 die ausziehbaren Blechringe des Düsenaufsatzes, zwecks Erläuterung des Überganges der einen Betriebsart in die andere, in verschiedenen Stellungen veranschaulichen.
  • Der Fuchs, der zum Absaugen der Gase nach dem Kamin hin dient, ist mit i und der Blechkamin selbst mit 2 bezeichnet. Der Ventilator 3 liegt vollkommen innerhalb des Kamins und besitzt zweckmäßig zwei Saugöffnungen. Er erhält als Außenform diejenige eines Körpers geringsten Widerstandes für die Gasströmung, so daß seine Anordnung im Kamin weder wesentliche Kontraktions- oder Dehnungs- noch Wirbelungsverluste in dem ihn umspülenden Gasstrom hervorruft.
  • An den Druckstutzen des Ventilators schließt ein kurzes Rohr q. an, oberhalb dessen ein oder mehrere sich nach oben erweiternde, in an sich bekannter Weise zu einem einzigen Düsenrohr ausziehbare Ringkörper 5,5a, 5b USW. angeordnet sind, durch welche der Querschnitt des Düsenrohres veränderlich gemacht werden kann. Der untere Teil dieser Ringrohre erweitert sich zweckmäßig nach unten hin, um das Durchströmen der Gase durch sie zu erleichtern.
  • Bei den Anordnungen nach Abb. i, 3 und 5 arbeitet die Saugzuganlage mit Ejektorwirkung. Es wird nur ein Teil der zu fördernden Heizgase durch den Ventilator 3 gefördert, der die übrigen um den Ventilator strömenden Heizgase in den als Diffusor wirkenden Teil 2 des Kamins .mitreißt. Je nach der Größe des Austrittsquerschnittes des Ventilators, der durch Verschiebung der Teile 5, 5", 5b regelbar ist, wird eine mehr oder weniger große Gasmenge durch den Ventilator gefördert.
  • Gemäß der Erfindung sind nun die ausziehbaren Ringe im ganzen so angeordnet und ausgebildet, daß der äußerste Ring 5b, wie dies Abb. 4 zeigt, sich in der ausgezogenen Stellung gegen die Kaminwandung 2 legt, so daß der Diffusor 2 die Fortsetzung des düsenförmigen Rohres 5, 5a, 5b bildet. Auf diese Weise wird der Saugzug mit Ejektorwirkung in einen Zug mit Förderung sämtlicher Gase durch den Ventilator verwandelt.
  • Um das Rohr q. ist eine an sich bekannte Hilfsdampfstrahlvorrichtung 6 in Form eines Ringes angeordnet, die mit Hilfe des Handrades 7 regelbar ist. Die Erfahrung hat gezeigt, daß der in Strahlen eingeblasene Dampf bei gleichem Dampfverbrauch eine beträchtlich größere Förderungsarbeit leistet als ein einziger geschlossener Dampfstrahl. Bei der Hilfsdampfzuführung gemäß der Erfindung sind die zahlreichen einzelnen Austrittsstellen für die Dampfstrahlen derart in bezug auf die verschiebbaren Ringe 5, 5°', 5b angeordnet, daß der Dampfstrahl in den Ringkörpern stufenweise und nacheinander expandiert (vgl. Abb. 5). Hierdurch hat der Dampfstrahl an der Mischungsstelle mit den Heizgasen etwa die gleiche Geschwindigkeit wie diese, so daß die Förderung der Gase nahezu ohne Stoß vor sich geht.
  • Die gleiche Anordnung kann auch bei Anlagen Verwendung finden, bei denen die Ventilatordüsenrohre außerhalb des Kamins angeordnet sind, wie dies bei den meisten zur Zeit im Betriebe befindlichen Anlagen der Fall ist.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Mit Strahlgebläse arbeitende Saugzuganlage, dadurch gekennzeichnet, daß der das Strahlgebläse speisende Ventilator vollständig im Innern des Kamins eingebaut und so geformt ist, daß er den ihn umströmenden Gasen den geringsten Widerstand bietet.
  2. 2. Saugzuganlage nach Anspruch i, mit Änderung des Düsenquerschnittes durch ausziehbare Ringe, dadurch gekennzeichnet, daß der äußerste Ring (5 b) in der ausgezogenen Stellung sich gegen die Kaminwandung legt und so den Saugzug mit Ejektorwirkung in einen Zug mit Förderung sämtlicher Gase durch den Ventilator verwandelt.
  3. 3. Saugzuganlage nach Anspruch i und 2 mit Hilfsdampfstrahlgebläse, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsbläser (7) mit den verschiebbaren Ringen (5, 5a, 5b) der Weise vereinigt ist, daß der Dampfstrahl stufenweise und nacheinander expandiert.
DE1919353783D 1919-04-17 1919-10-26 Mit Strahlgeblaese arbeitende Saugzuganlage Expired DE353783C (de)

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