DE3535997C2 - - Google Patents
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- DE3535997C2 DE3535997C2 DE19853535997 DE3535997A DE3535997C2 DE 3535997 C2 DE3535997 C2 DE 3535997C2 DE 19853535997 DE19853535997 DE 19853535997 DE 3535997 A DE3535997 A DE 3535997A DE 3535997 C2 DE3535997 C2 DE 3535997C2
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/44—Means for preventing access to live contacts
Landscapes
- Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
- Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine elektrische Steckverbindung mit mehreren
Steckern, von denen jeder über ein Kabel mit einer auf einen
menschlichen Körper aufsetzbaren Meßelektrode verbunden ist und
aus einem Steckergehäuse mit einem Steckerstift besteht, und aus
einer Steckeraufnahme, die über Kabel mit einem Auswertungsgerät
für die von den Meßelektroden gelieferten Signale verbunden ist
und Aufnahmeöffnungen für je einen Stecker sowie ein in jeder
Aufnahmeöffnung angeordnetes buchsenförmiges Gegenkontaktstück
für einen der Steckerstifte aufweist.
Zur medizinischen Diagnose werden häufig auf die Haut aufgesetzte
Elektroden verwendet, die Körperströme aufnehmen. In einem Auswer
tungsgerät werden die Körperströme sichtbar gemacht und können so
zu Diagnosezwecken ausgewertet werden. Das bekannteste Beispiel
für eine derartige Diagnose ist das Elektrokardiogramm zur Unter
suchung der Herzfunktion.
Wegen der hygienischen Anforderungen stößt die Wiederverwendung
der Elektroden auf größere Probleme. Daher werden häufig Einmal-
Elektroden verwendet, die möglichst preiswert hergestellt werden
müssen. Diese Elektroden weisen ein kurzes Kabel auf, an dessen
Ende ein Stecker angeordnet ist. Ein stabiles Übertragungskabel
ist an das Auswertungsgerät angeschlossen und wird in die Nähe
des Patienten gebracht. Das Übertragungskabel weist eine Stecker
aufnahme mit mehreren Aufnahmeöffnungen für mehrere Meßelektroden
auf. In die Aufnahmeöffnungen werden die Steckergehäuse rastend
eingesteckt, wobei die aus dem Steckergehäuse vorn herausragenden
Steckerstifte in Kontakt mit entsprechenden Kontaktanordnungen in
den Aufnahmeöffnungen innerhalb der Steckeraufnahme geraten. Die
Steckeraufnahme vereinigt somit mehrere an den dünnen Kabeln
angebrachte Stecker zu einer stabilen Steckverbindung.
Bei der Verwendung derartiger Meßelektroden besteht die Gefährdung,
daß die Stecker aus Gedankenlosigkeit oder Unwissenheit - bei
spielweise bei Kindern als Patienten - in eine Steckdose gesteckt
werden und Kontakt mit der Phase der Wechselspannung bekommen. Da
die Meßelektroden regelmäßig auf sensible Stellen des Körpers
aufgesetzt werden, besteht hierbei eine tödliche Gefahr.
Es könnte daran gedacht werden, diese Gefahr dadurch zu umgehen,
daß das mit den Auswertungsgerät verbundene Kabel mit Steckerstiften
versehen wird und die Steckeranordnungen an dem Elektrodenkabel
als Stiftaufnahmen ausgebildet werden. Da die Steckeraufnahmen
jedoch aufwendiger zu fertigen sind als Steckerstifte, würde
hierdurch der Aufwand für die Einmal-Elektrode merklich erhöht
werden, was bei der großen Anzahl der benötigten Einmal-Elektrode
unerwünscht ist.
Durch das DE-GM 74 08 223 ist eine Sicherheitssteckvorrichtung
bekannt, bei der ein Steckerstift von einem Steckergehäuse seitlich
praktisch vollständig umschlossen wird. Diese Steckverbindung ist
für einadrige Schaltleitungen vorgesehen, auf denen Betriebs
spannungen über 42 V übertragen werden. Diese Betriebsspannungen
sind für den menschlichen Körper unter Umständen gefährlich, so
daß für diesen Spannungsbereich Schutzmaßnahmen vorgesehen sind.
Der stromführende Stift, der von seinem Steckergehäuse seitlich
vollständig umschlossen ist, wird in eine Buchse eingeschoben,
die ihrerseits in den Zwischenraum zwischen Gehäuse und Stift
ragt. Das den Steckerstift umgebende Steckergehäuse bildet daher
offensichtlich die Außenseite der Steckverbindung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steckverbindung
der eingangs erwähnten Art so auszubilden, daß sie in bisheriger
Weise gehandhabt werden kann, daß jedoch eine Verletzung durch
eine mißbräuchliche Verwendung der an den Elektrodenkabeln vor
gesehenen Steckerstifte vermieden wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer elektrischen Steck
verbindung der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, daß jedes
Steckergehäuse den zugehörigen Steckerstift mit Abstand seitlich
vollständig so umschließt, daß jeder Steckerstift nicht aus dem
Steckergehäuse hervorragt, und daß die Wandung jeder Aufnahme
öffnung das zugehörige Gegenkontaktstück mit Abstand so umgibt,
daß das vordere Ende eines der Steckergehäuse in den Zwischen
raum einschiebbar ist.
Bei der erfindungsgemäßen Steckverbindung besteht der Stecker am
Elektrodenkabel aus dem Gehäuse und dem Steckerstift. Der Stecker
stift ist lediglich soweit in das Gehäuse zurückversetzt, daß er
nicht mehr aus dem Gehäuse herausragt. Der aus dem Steckerstift
und dem Steckergehäuse bestehende Stecker ist nun gegen eine
irrtümlich hergestellte Verbindung mit Starkstromleitungen ge
schützt. Das Steckergehäuse ist zwischen die Wandung der zugehörigen
Aufnahmeöffnung der Steckeraufnahme und das Gegenkontaktstück
einschiebbar und dort vorzugsweise mit Hilfe eines Rastwulstes in
einer Rastnut der Wandung arretierbar. Der mit der Meßelektrode
verbindende Stecker wird weiterhin als männliches Steckerteil
gehandhabt, indem sein vorderes Ende in eine Aufnahmeöffnung der
Steckeraufnahme eingeschoben wird.
Die Verbindung soll im folgenden anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Es
zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht mit teilweiser Schnittdarstellung
eines Steckers;
Fig. 2 eine Frontansicht auf einen Stecker;
Fig. 3 eine Frontansicht auf eine Steckeraufnahme;
Fig. 4 eine Seitenansicht mit teilweiser Schnittdarstellung
einer montierten Steckverbindung aus Stecker und
Steckeraufnahme.
Wie Fig. 1 zeigt, besteht ein ein Elektrodenkabel 1 abschließender
Stecker 2 aus einem Steckergehäuse 3 und einem in dem Steckergehäuse
versenkten Steckerstift 4. Der Steckerstift 4 ragt nicht aus dem
Steckergehäuse 3 heraus, vielmehr umgibt das Steckergehäuse 3 den
Steckerstift 4 seitlich vollständig und mit einem einen Zwischenraum
5 bildenden Abstand. Das Gehäuse ist an der vorderen Stirnseite
offen und nahe dieser Stirnseite mit einem ringförmigen Rastwulst
6 versehen. Fig. 2 verdeutlicht den Zwischenraum 5 zwischen dem
Steckerstift 4 und der ihn umgebenden Wand des Gehäuses 3 sowie
die Höhe des Wulstes 6.
Die an einem stabilen Gerätekabel 7 angeschlossene Steckeraufnahme
8 weist drei Aufnahmeöffnungen 9 auf, deren Innendurchmesser wenig
größer ist als der Außendurchmesser des Gehäuses 3 im vorderen
Bereich ohne Berücksichtigung des Wulstes 6. Der Innenraum der
Aufnahmeöffnung 9 ist mit einer dem Wulst 6 entsprechenden Ringnut
10 versehen, so daß der Stecker rastend in der Aufnahmeöffnung 9
gehalten werden kann.
Die Steckeraufnahme 8 weist für jede Aufnahmeöffnung 9 ein buch
senförmiges Gegenkontaktstück 11 auf, das in den Zwischenraum 5
des Steckers ragt, wenn dieser in die Aufnahmeöffnung 9 eingerastet
ist. Das buchsenförmige Gegenkontaktstück 11 ist so ausgebildet,
daß ein sicherer Kontakt zu dem Steckerstift 4 hergestellt wird.
Es ist klar, daß der Steckerstift 4 und die Kontaktanordnung 11
mit den jeweiligen Kabeln 1, 7 elektrisch verbunden sind, so daß
eine ununterbrochene Übertragungsleitung von der Meßelektrode zum
Auswertungsgerät gewährleistet ist, wenn die Steckverbindung
hergestellt ist.
Die mit dem relativ stabilen Gerätekabel 7 verbundene, selbst
relativ stabile Steckeraufnahme 8 sorgt für eine stabile Steck
verbindung, obwohl die Stecker 2 an sehr dünnen Kabeln 1 angebracht
sind.
Claims (2)
1. Elektrische Steckverbindung mit mehreren Steckern (2), von
denen jeder über ein Kabel (1) mit einer auf einen menschlichen
Körper aufsetzbaren Meßelektrode verbunden ist und aus einem
Steckergehäuse (3) mit einem Steckerstift (4) besteht, und aus
einer Steckeraufnahme (8), die über Kabel mit einem Auswer
tungsgerät für die von den Meßelektroden gelieferten Signale
verbunden ist und Aufnahmeöffnungen (9) für je einen Stecker
(2) sowie ein in jeder Aufnahmeöffnung (9) angeordnetes
buchsenförmiges Gegenkontaktstück (11) für einen der Stecker
stifte (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Stecker
gehäuse (3) den zugehörigen Steckerstift (4) mit Abstand
seitlich vollständig so umschließt, daß jeder Steckerstift
(4) nicht aus dem Steckergehäuse (3) hervorragt, und daß die
Wandung jeder Aufnahmeöffnung (9) das zugehörige Gegen
kontaktstück (11) mit Abstand so umgibt, daß das vordere
Ende eines der Steckergehäuse (3) in den Zwischenraum (5)
einschiebbar ist.
2. Steckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Außenumfang des vorderen Endes jedes Steckergehäuses
(3) mit einem Rastwulst (6) versehen ist, der nach Einführen
des Steckers (2) in eine Rastnut (10) in der Wandung der
Aufnahmeöffnung (9) eingreift.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853535997 DE3535997A1 (de) | 1985-10-09 | 1985-10-09 | Elektrische steckverbindung aus mehreren steckern und einer steckeraufnahme |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853535997 DE3535997A1 (de) | 1985-10-09 | 1985-10-09 | Elektrische steckverbindung aus mehreren steckern und einer steckeraufnahme |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3535997A1 DE3535997A1 (de) | 1987-04-16 |
| DE3535997C2 true DE3535997C2 (de) | 1989-05-24 |
Family
ID=6283141
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853535997 Granted DE3535997A1 (de) | 1985-10-09 | 1985-10-09 | Elektrische steckverbindung aus mehreren steckern und einer steckeraufnahme |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3535997A1 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29612644U1 (de) * | 1996-07-11 | 1996-10-17 | ARBO-tec Sensor-Technologie GmbH, 38820 Halberstadt | Mehrfach-Sicherheitsstecker für Kinderelektroden |
| DE29706108U1 (de) * | 1997-03-21 | 1997-07-31 | ARBO-tec Sensor-Technologie GmbH, 38820 Halberstadt | Sicherheitsstecker für Körperelektroden |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE6935397U (de) * | 1969-09-09 | 1970-01-08 | Friedrich Wolf Kommanditgesell | Kragensteckvorrichtung |
| DE7408223U (de) * | 1974-03-07 | 1974-06-20 | Gardei H | Sicherheitssteckvorrichtung für einadrige Schaltleitungen |
-
1985
- 1985-10-09 DE DE19853535997 patent/DE3535997A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3535997A1 (de) | 1987-04-16 |
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