DE3515441C2 - - Google Patents
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- F28C—HEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA COME INTO DIRECT CONTACT WITHOUT CHEMICAL INTERACTION
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Description
Die Erfindung betrifft einen Ventilatorkühler mit
den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1
(GB-PS 7 00 872)
Bei einem aus der GB-PS 7 00 872 bekannten Ventilator
kühler, bei dem die Kühleinrichtungen auf der Ein
trittsseite des Ventilators angeordnet sind, dienen
die als Diffusoren gestalteten Nachleitkörper zum
Druckrückgewinn.
Fig. 1 zeigt einen herkömmlichen Ventilatorkühler
mit Trockenkühlung und drückend angeordnetem Ventilator 2.
Die Luft wird von unten angesaugt und über die
Einlaufdüse 4 den Ventilatorflügeln 6 zugeführt.
Die Luft strömt aus dem Ventilatorgehäuse 8 mit relativ
hoher Geschwindigkeit (z. B. 15 m/s) aus. Die Ventilator-
Abströmung wird im dachförmigen Raum 9 zwischen
der Ventilator-Austrittsebene und Rippenrohren 10
weitgehend verwirbelt, welche in den zwei Dachebenen
einer satteldachartigen Rippenrohranordnung verlaufen
und von einem Dampfzuführungsrohr 12 im First ausge
hend nach unten zu Kondensat-Sammelleitungen 14 sich
erstrecken und von kondensierendem Wasserdampf bzw.
zu kühlendem Wasser durchströmt sind. Durch die Verwir
belung im Raum 9 gehen 20 bis 50% der Ventilator-
Antriebsleitung verloren. Bei großen Kraftwerksanlagen
bedeutet dies einen zusätzlichen Leistungsbedarf
von 2 bis 20 MW. Die bisherigen Ausführungsformen
verursachen auch eine ungleichförmige Geschwindigkeits
verteilung 16 an den dachförmigen, mit Rippenrohren
10 belegten Flächen. Durch die Stauwirkung der
Ventilator-Abströmung treten nahe dem First höhere
Durchströmungsgeschwindigkeiten auf, während im unteren
Bereich nahe den Kondensatsammelleitungen in Extremfällen
sogar Rückströmung möglich ist. Die sehr teuren
Rippenrohre werden daher nicht optimal mit Kühlluft
versorgt.
Fig. 2 zeigt einen herkömmlichen Ventilatorkühler
mit Naßkühlung und saugendem Ventilator 2′. In diesem
Fall sind auf der Saugseite des Ventilators eine
Wasserverteileinrichtung 22′ mit darunter angeordneten
Füll- oder Rieselkörpern 24 und darüber angeordneten
Tropfenabscheidern 26 angeordnet. 25 ist ein Kühlwasser
becken.
Die Austrittsverluste erfordern bei derartigen Ventilator
kühlern ebenfalls einen großen Zusatzaufwand an
Ventilatorantriebsleistung, die in der Praxis zwischen
20% und 50% der Gesamtleistung liegt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ventilator
kühler der eingangs beschriebenen Art zu schaffen,
bei dem das erste Medium mit geringem Leistungsaufwand
auf Einrichtungen, wie Kühleinrichtungen, gleichmäßiger
als bisher verteilt wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind bei einem Ventilator
kühler der eingangs beschriebenen Art die Merkmale
des Kennzeichens des Anspruchs 1 vorgesehen.
Übliche Diffusoren bestehen aus schlanken, schwach
divergenten Kanälen (Austrittswinkel in der Regel
nicht größer als 12°), die bei einem Ventilatorkühler
aufgrund der beengten räumlichen Verhältnisse nicht
realisiert werden können.
Die durch die Nachleitkörper und das Ventilatorgehäuse
gebildeten Strömungskanäle haben den Effekt, die
kinetische Energie der Ventilator-Abströmung weitgehend
zurückzugewinnen, so daß die hohen Abströmverluste
vermieden werden.
Bei Anwendung der Erfindung auf einen drückenden
Ventilatorkühler läßt sich die Geschwindigkeitsverteilung
an den im Abstrom angeordneten Kühleinrichtungen,
wie Rippenrohranordnungen, weitgehend vergleichmäßigen,
wodurch die Kühlleistung der Kühleinrichtung verbessert
wird. Die Nachleitkörper wirken hier also als
Zumeßeinrichtungen zum gleichmäßigen Zumessen der
Abstromluft zu den entsprechenden Parteien der Rippen
rohranordnung. Diese bisher nicht realisierte Zumeß
funktion ist für das Erzielen einer guten, gleich
mäßigen Kühlung besonders bedeutsam, und zwar auch
unabhängig von einer Rückgewinnung der kinetischen
Energie der Ventilatorabströmung durch einen Diffusor
effekt. In der Fachwelt war man bisher davon ausgegangen,
daß sich die Kühlluft in dem Raum zwischen Ventilator
und Rippenrohranordnung aufgrund des dort auftretenden
Druckverlustes gleichmäßig verteilt. Dies
trifft nach den Feststellungen des Erfinders nicht
zu. Vielmehr sorgen erst die Maßnahmen nach der Erfindung
für die angestrebte Vergleichmäßigung.
Bei Anwendung der Erfindung bei einem saugenden Ventilator
kühler läßt sich durch geeignete Gestaltung
der Nachleitkörper eine höhere Geschwindigkeit durch
die Kühleinrichtungen bzw. Tropfenabscheider als
bisher erzielen, die für eine optimale Kühlwirkung
sorgt.
In beiden Fällen wird folglich außer einer Minimierung
des Leistungsbedarfs der Ventilatoren eine Verbesserung
der Kühlleistung erreicht.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung ist im folgenden anhand schematischer
Zeichnungen an Ausführungsbeispielen mit weiteren
Einzelheiten näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 3 in axialer Halbschnittdarstellung
rechts und links von der vertikalen
Mittellinie je eine unterschiedliche
Ausführung der Ventilatoranordnung
mit Nachleitkörpern;
Fig. 4 in einem Halbschnitt wie Fig. 3 eine
weiter optimierte Ausführung der Nach
leitkörper;
Fig. 5 die Abwicklung eines koaxialen Zylinder
schnittes nach der Linie V-V in Fig. 3;
Fig. 6 in Halbschnitt (unten) und Draufsicht
(oben) eine abgewandelte Ausführung
einer Ventilatoranordnung mit Nach
leitkörpern;
Fig. 7 eine Ventilatoranordnung mit Nachleit
körpern bei einem
Ventilatorkühler mit saugendem Ventilator;
Fig. 8 einen Querschnitt durch einen schall
dämpfend ausgebildeten Nachleitkörper;
Fig. 9 eine Draufsicht auf den Ventilator
austritt mit weiter abgewandelten
Nachleitkörpern und
Fig. 10 eine Ventilanordnung mit gerad
linigen Nachleitkörpern.
In der Figurenbeschreibung sind für gleiche Teile
wie in Fig. 1 und 2 jeweils gleiche Bezugszeichen
verwendet.
Eine einfache Form einer Ventilanordnung mit
drückendem Ventilator 2 und einer auf der Austritts
seite des Ventilators 2 dachförmig angeordneten Lage
von Rippenrohren ist in der rechten Hälfte der
Fig. 3 gezeigt.
Unterschiedlich zu Fig. 1 ist der Austritt 11 des
ringförmigen Ventilatorgehäuses 8 radial nach außen
gekrümmt. Innerhalb des Austritts 11 ist ein Nachleit
körper 7 in Gestalt eines ringförmigen Leitbleches
angeordnet, das mit schwächerer Krümmung als der
Austritt 11 radial nach außen gekrümmt ist. Das ring
förmige Leitblech ist über radial angeordnete Stege
13 am Austritt 11 abgestützt. Zwischen diesem Austritt
11 und dem Leitblech ist ein sich diffusorartig
erweiternder Kanal 15 gebildet. Ein ebensolcher Kanal
15′ ist zwischen der Innenfläche des Leitbleches
und dem Austrittsteil 16′ des Ventilators 4 gebildet.
Dieses Austrittsteil 16′ (und damit der Ventilator 2)
ist über radiale Stege 13′ am Leitblech abgestützt.
Durch die Kanäle 15, 15′ wird eine gleichmäßigere
Beaufschlagung der Kühleinrichtungen 10 in Form von Rippenrohren mit Kühlluft erzielt,
so daß die Geschwindigkeitsspitzen der Geschwindig
keitsverteilung 16 gemäß Fig. 1 abgeflacht und Rück
strömungen im unteren Bereich der Rippenrohre
vermieden sind.
In der linken Hälfte der Fig. 3 sind koaxial und
radial innerhalb des Austritts 11 des Ventilatorgehäuses
8 radial gestaffelt drei Nachleitkörper 17, 18, 19 in Gestalt von ringförmigen Leitblechen
vorgesehen, von denen jedes im Querschnitt
gesehen radial weiter außen liegende Leitblech mit
einer stärkeren Krümmung radial nach außen ausgebildet
ist als das nächstliegende weiter innen liegende
Leitblech. Die Leitbleche sind über Stege 20, 21,
22, 23 miteinander bzw. mit dem Austritt 11 des Venti
latorgehäuses 8 sowie mit dem Austrittsteil 16′ verbunden.
Bei dieser Ausführung läßt sich ein größerer Teil
der kinetischen Energie der Ventilator-Abströmung
zurückgewinnen, und die Verteilung des Luftstromes
über die ganze Höhe der Rippenrohre ist noch gleich
mäßiger als bei der in der rechten Hälfte der Fig. 3
gezeigten Ausführung.
Allgemein läßt sich feststellen, daß mit zunehmender
Anzahl von ringförmigen Nachleitkörpern die Verteilung
der Kühlluft auf die Rippenrohre verbessert und
wegen der Verringerung der Öffnungswinkel der Strömungs
kanäle in Richtung der Strömung ein erhöhter
Druckrückgewinn zu erwarten ist.
Eine in dieser Hinsicht optimierte Ausführung ist
in Fig. 4 dargestellt, welche den rechten Halbschnitt
einer Ventilatoranordnung für einen drückenden Ventilator 2
zeigt. Der Einfachheit halber sind gleiche Bezugs
zeichen wie in der linken Hälfte der Fig. 3 verwendet.
Es ist aus Fig. 4 ersichtlich, daß hier die Nachleit
körper 17, 18, 19 jeweils zwischen sich bzw. dem maximal
nach außen gekrümmten Austritt 11 des Ventilator
gehäuses 8 bzw. dem Austrittsteil 16′ des Ventilators 2
Strömungskanäle bilden.
In Anpassung an die Geschwindigkeitsverteilung hinter
dem Ventilator 2 sind die Strömungskanäle hier so dimen
sioniert (wie gezeichnet), daß die Kühlluftverteilung
auf die Rippenrohre optimiert ist. Wenn beispielsweise
ringförmige Leitkanäle gleich großen Rippenrohrab
schnitten zugeordnet sind, lassen sich die Radien
r₁, r₂ . . . r n am Eintritt in das Leitsystem aus
der Kontinuitätsgleichung bestimmen:
worin v die Axialgeschwindigkeit der Luft ist.
Jeder Leitkanal setzt dann die gleiche Kühlluftmenge
durch. Die Austrittsöffnungen weisen zu den zuge
ordneten Rippenrohrteilflächen hin.
Hierbei stellt sich das Problem, die Ausströmung
aus dem zentrisch symmetrischen System des Ventilators 2
der Durchströmung durch das ebene System der Rippenrohr
flächen zuzuordnen. Die konsequente Lösung dieses
Problems würde zu einem äußerst komplizierten Leitsystem
führen.
Orientiert man sich nach der zentrisch symmetrischen
Geometrie des Ventilators 2, so liegt es nahe, ein
zentrisch symmetrisches Leitsystem aus ringförmigen
Leitkörpern zu entwerfen (vgl. Fig. 4). Orientiert
man sich dagegen an den ebenen Rippenrohrflächen,
wird man eher lineare Umlenkschaufeln vorsehen, wie
sie Fig. 10 zeigen.
Um einen möglichst hohen Rückgewinn an kinetischer
Energie zu erzielen, ist fernerhin darauf zu achten,
daß die Divergenz der Einzelkanäle nicht die für
gerade bzw. gekrümmte Diffusoren gültigen Grenzwinkel
von ≃ 12° überschreitet; anderenfalls käme es zu
Strömungsablösung und Druckverlusten. Bei dem stärker
gekrümmten und stark divergenten Kanal in Fig. 4
ganz rechts ist es daher zweckmäßig, den Öffnungswinkel
durch zusätzliche Leitringe zu reduzieren. Entsprechendes
gilt auch für ein System linearer Leitkörper
nach Fig. 10.
Wie in Fig. 4 angedeutet, führt diese Gestaltung
zu einer sehr gleichmäßigen Verteilung der Luft über
die Kühleinrichtungen 10 mit einer über deren ganze Höhe
nahezu konstanten Geschwindigkeitsverteilung.
Die wie in Fig. 3 mit der Bezugszahl 13 bezeichneten
Stege sind gemäß Fig. 5 räumlich gekrümmt. Sie weisen
am Eintritt eine Umfangskomponente auf und sind am
Austritt annähernd axial ausgerichtet. Im Querschnitt
sind die Stege 13 wie übliche Tragflächenprofile
gestaltet. Aufgrund dieser Gestaltung der Stege 13 läßt
sich der Druckrückgewinn weiter steigern.
Eine besonders einfache Ausgestaltung ist in der
Fig. 6 in Teildraufsicht und darunter in einem Halb
schnitt gezeigt. Hierbei sind die weiterhin geschlossenen
Ringe bildenden Nachleitkörper 29, 30, 31 jeweils
aus in Draufsicht bzw. im Querschnitt geradlinig
verlaufenden Segmenten zusammengesetzt (s. oberen
Teil der Fig. 6). Diese Segmente sind für jeden Ring
in Fig. 6 mit dem Bezugszeichen 32 bezeichnet.
Benachbarte Ringe sind untereinander und
mit dem zentralen Ventilator über radial verlaufende
Stege 34 verbunden. Im Halbschnitt nach Fig. 6 ergibt
sich etwa die gleiche Ansicht wie in der linken Hälfte
der Fig. 3.
Die polygonförmigen Nachleitkörper 29, 30, 31 nach
Fig. 6 sind nur einfach, d. h. nicht in zwei Richtungen
gekrümmt und lassen sich deshalb leichter herstellen
als die Nachleitkörper 7 nach Fig. 3. In beiden Fällen
können die Nachleitkörper 7, 29, 30, 31 aus faserverstärktem Kunst
stoff gespritzt sein, und zwar auch sektorenweise.
So kann selbst in Fällen gefertigt werden, in denen
die Nachleitkrümmer 7, 29, 30, 31 von kontinuierlich gekrümmten
Ringen gebildet sind. Es lassen sich auch aerodynamisch
optimierte und geometrisch komplizierte Formen kosten
günstig herstellen.
Fig. 7 zeigt eine Ventilatoranordnung in einem Ventilator
kühler mit saugendem Ventilator 2 gemäß Fig. 2,
wobei auf der Austrittsseite Nachleitkörper 37
bis 39 angeordnet sind, die ähnlich den Fig. 3
bis 6 gestaltet und über Stege 13 verbunden sein
können. Gezeichnet ist eine Ausführung, die im Schnitt
ähnlich Fig. 6 ausgebildet ist.
Mit den äußeren Enden münden die Nachleitkörper 37, 38, 39
in einen hier anstelle einer Kühleinrichtung vorgesehenen Ablauf 40 für
abgeschiedenes Wasser. Solches Wasser bildet sich durch in
der Austrittsströmung vom Tropfenabscheider 26 mitgeführte
kleine Tropfen, die den Tropfenabscheider 26
passieren konnten und an den Flächen der Nachleitkörper
37, 38, 39 abgeschieden wurden.
Neben der drastischen Verringerung der Austrittsverluste
wird damit ein gewünschter Nachabscheideeffekt
erzielt, wobei die in dem Ablauf 40 abge
schiedene Flüssigkeit über ein Rohr 42 in das Kühl
wasserbecken 44 des Kühlturms zurückgeleitet werden
kann.
Bei den relativ hohen Strömungsgeschwindigkeiten
(ca. 15 m/s) die im Ventilatoraustritt herrschen,
muß damit gerechnet werden, daß sich große Sekundär
tropfen bilden. Solche Tropfen entstehen durch Tropfen
ablösung aus Flüssigkeitsfilmen, die sich aus den
abgeschiedenen kleinen Tropfen gebildet haben. Auch
solche großen Tropfen lassen sich bei der Ausgestaltung
gemäß Fig. 7 an den Flächen der Nachleitkörper
37, 38, 39 abscheiden, in dem Ablauf 40
sammeln und in das Kühlwasserbecken 44 über das Rohr
42 zurückführen. Eventuell könnte auch der Ablauf 40
als nachgeschalteter Tropfenabscheider
ausgebildet sein.
Fig. 8 zeigt eine besondere Ausgestaltung der beschriebenen
Nachleitkörper 37, 38, 39 bzw. ihrer Verbindungsstege
im Querschnitt.
Ein Nachleitkörper 50 mit einem profilierten, in sich gekrümmten Leitblech
ist mit im Abstand angeordneten Paaren von beidseitig
an dem Leitblech angeordnete, davon wegragenden
Vorsprüngen 52 versehen. Das Leitblech besteht aus
einem starren Material wie Metall oder einem harten
Kunststoff.
Die Vorsprünge tragen eine Matte 54 aus einem schall
absorbierenden Werkstoff. Die Vorsprünge 52 und die
Krümmung des starren Leitbleches sind so bemessen,
daß sich ein tragflügelartiges, strömungsgünstiges
Profil ergibt.
Fig. 9 zeigt eine weitere Abwandlung in Draufsicht.
Dabei sind innerhalb des kreisrunden Austrittsrandes 60
eines Ventilators 2 auf der Austrittsseite der Ventilator
flügel 4 einander gegenüber zwei Nachleitkörper 62, 62
symmetrisch zur Mittellinie 65 angeordnet.
Die Nachleitkörper 62 sind über nicht gezeigte Stege
mit dem Austrittsrand 60 des Ventilators 2 verbunden. An
ihren freien Enden 66, 68 haben sie den größten Abstand
und in ihrer Mitte 70 den kleinsten Abstand vom Aus
trittsrand 60. Die Mitte 70 liegt den oberhalb angeord
neten Rippenrohrlagen am nächsten, während die freien
Enden 66, 68 am weitesten von den Rippenrohren entfernt
sind. Dort ist also der gebildete Strömungskanal
am breitesten, während er im Bereich der Mitte der
Nachleitkörper 62 am engsten ist.
Bei der Ausführung nach Fig. 10 sind bei einer Ventilator
anordnung mit einem drückenden Ventilator 2 und
darüber angeordneten Kühleinrichtungen 10 in Gestalt von Rippenrohren (wie in
Fig. 3 und 4) in gleicher Richtung wie die Rippenrohr
lagen geradlinig verlaufende Nachleitkörper 80 vor
gesehen, und zwar gemäß der rechten Hälfte von Fig. 10
ein einziger Nachleitkörper 80 und gemäß der linken Hälfte
von Fig. 10 zwei Nachleitkörper 82, 84. Der radial
weiter innen liegende, obere Nachleitkörper 84 ist
dabei um eine in Längsrichtung der Leitkörper, d. h.
parallel zum Dampfzuführungsrohr 12 verlaufende Achse 85
schwenkbar angeordnet. Auf diese Weise kann die Ver
teilung der Abströmung des Ventilators 2 auf die Rippen
rohre nach Wunsch dosiert werden, beispielsweise
um eine optimale Geschwindigkeitsverteilung über
die Rippenrohre und damit eine optimale Kühlwirkung
zu erreichen. Die Nachleitkörper 80, 82, 84 gemäß Fig. 10 sind
besonders einfach herstellbar, beispielsweise durch
kontinuierliches Strangpressen.
Claims (13)
1. Ventilatorkühler, bei welchem ein Ventilator ein erstes
Medium, wie Luft, durch Einrichtungen, wie Kühleinrich
tungen, zum Abkühlen eines zweiten Mediums, wie Wasser
oder Wasserdampf, fördert und abstromseitig von den
Ventilatorflügeln mindestens ein Nachleitkörper angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
Nachleitkörper (7; 17, 18, 19; 29, 30, 31; 37, 38, 39; 50; 62; 82, 84)
zustromseitig von jeder Kühleinrichtung (10) angeordnet
und so gestaltet ist, daß er das erste Medium auf die
Kühleinrichtung (10) umlenkt und gleichmäßig verteilt.
2. Ventilatorkühler nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der oder jeder Nach
leitkörper (7) von einem mit dem Ventilator (2) koaxialen
Ring gebildet ist, der innerhalb des Austritts (11)
des Ventilatorgehäuses (8) angeordnet und in Richtung
zu seinem Austrittsrand hin radial nach außen
gekrümmt ist, und daß auch der Austritt (11) des
Ventilatorgehäuses (8) in Richtung zu seinem Aus
trittsrand hin radial nach außen gekrümmt ist.
3. Ventilatorkühler nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß mehrere koaxiale
Ringe radial gestaffelt
vorgesehen sind, wobei die Krümmung zum Austritts
rand hin von Ring zu Ring radial nach außen fort
schreitend stärker wird und der Austritt (11)
des Ventilatorgehäuses (8) die stärkste Krümmung
aufweist.
4. Ventilatorkühler nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der oder jeder
Ring aus einer Anzahl geradliniger
Segmente (32) zusammengesetzt ist.
5. Ventilatorkühler nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens ein über
seine Länge geradlinig verlaufender, gleichen
Querschnitt aufweisender Nachleitkörper (80; 82, 84)
vorgesehen ist, der in Richtung zu seinem Austritts
rand hin radial nach außen gekrümmt ist.
6. Ventilatorkühler nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der oder jeder Nach
leitkörper (84) um eine in Richtung in seiner
Längserstreckung verlaufende Achse (85) schwenkbar
angeordnet ist.
7. Ventilatorkühler nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der oder
jeder Nachleitkörper (7; 17, 18, 19; 31; 37, 38, 39) mit dem Ventilatorgehäuse
(8) und/oder einem benachbarten Nachleitkörper
und/oder einem Austrittsteil (16′) über
Stege (13, 13′; 20-23; 34) verbunden sind.
8. Ventilatorkühler nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stege (13, 13′; 20-23; 34) als zur
Austrittsöffnung hin gekrümmte Nachleitlaufschaufeln
ausgebildet sind.
9. Ventilatorkühler nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der oder
jeder Nachleitkörper (50; 80) ein tragflügelartiges Profil
aufweist.
10. Ventilatorkühler mit saugendem Ventilator nach
einem der Ansprüche 1 bis 9 dadurch gekennzeichnet,
daß der oder jeder Nachleitkörper (37, 38, 39)
mit seinem Austrittsrand in einen Ablauf (40)
für das zweite Medium (Wasser) mündet.
11. Ventilatorkühler nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der oder
jeder Nachleitkörper (50) schalldämpfend ausgebildet
ist.
12. Ventilatorkühler nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Nachleitkörper (50)
von einem steifen, profilierten Kernprofil
und darauf aufgebrachten schallabsorbierenden
Matten (54) gebildet ist.
13. Ventilatorkühler nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß radial innerhalb
des Ventilatorgehäuses (8) symmetrisch zur Ventilator
mitte angeordnete Nachleitkörper (62) in Form
von mehreren Profilen vorgesehen sind, die
über ihre Bogenlänge stärker gekrümmt sind als
der runde Ventilatoraustritt und den radial kleinsten
Abstand vom Ventilatorgehäuse (8) an den den
Kühleinrichtungen (10) zugewandten Seiten des Ventilator
gehäuses und den radial größten Abstand
an den von den Kühleinrichtungen (10) entfernten Stellen
des Ventilatorgehäuses (8) haben.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19853515441 DE3515441A1 (de) | 1985-04-29 | 1985-04-29 | Ventilatorkuehler |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19853515441 DE3515441A1 (de) | 1985-04-29 | 1985-04-29 | Ventilatorkuehler |
Publications (2)
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| DE3515441A1 DE3515441A1 (de) | 1986-10-30 |
| DE3515441C2 true DE3515441C2 (de) | 1987-08-20 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19853515441 Granted DE3515441A1 (de) | 1985-04-29 | 1985-04-29 | Ventilatorkuehler |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE3515441A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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