DE3514331C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zum Reinigen eines Unterdruckbehälters
einer zahnärztlichen Behandlungseinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine solche Vorrichtung ist aus der DE-OS 29 29 804 bekannt. Die bekannte Vorrich
tung weist eine Speischale, eine Wasserzuleitung zum Spülen der Speischale, eine der
Speischale zugeordnete Ablaufleitung und eine Saugpumpe zum Erzeugen eines Unter
drucks in einem zu reinigenden Unterdruckbehälter auf. Der Unterdruckbehälter ist mit
einem Sauganschluß versehen, an den ein Speichelzieher anschließbar ist. Zu der be
kannten Vorrichtung gehören ferner eine von der Ablaufleitung der Speischale abzwei
gende, an den Sauganschluß anschließbare Zweigleitung, eine Auslöseeinrichtung zur
Abgabe eines Auslösesignals für die Reinigung des Unterdruckbehälters und ein für
eine vorbestimmte Zeitspanne ansprechendes Zeitglied, das auf ein Auslösesignal hin
ein in der Wasserzuleitung liegendes Ventil betätigt, so daß auf das Auslösesignal hin
verbrauchtes Wasser aus der Speischale während der vorbestimmten Zeitspanne von
der Saugpumpe in den Behälter gesaugt wird. Bei der bekannten Vorrichtung steht der
Sauganschluß des Unterdruckbehälters normalerweise mit dem Speichelzieher über
eine Saugleitung und eine Saugdüse in Verbindung. Zum Reinigen des Unterdruckbe
hälters muß das Saughandstück aus einer Ablageklaue entnommen werden, wodurch
über einen Schaltkontakt die Saugpumpe eingeschaltet wird. Dann muß das Saughand
stück von der Saugdüse abgenommen werden, und die Saugdüse muß auf einen An
schluß der Zweigleitung aufgesteckt werden. Das Aufstecken der Saugdüse betätigt
einen als Auslöseeinrichtung wirkenden Schaltkontakt, der seinerseits ein Magnetventil
in der Wasserzuleitung aktiviert. Spülwasser strömt in die Speischale ein und gelangt
von dort über die Ablaufleitung in einen unter dem Unterdruckbehälter sitzenden
Syphon. Über die Spülleitung, die Saugdüse und die Saugleitung wird im Syphon be
findliches Wasser in den Unterdruckbehälter gesaugt. Bei der bekannten Vorrichtung
wird auf diese Weise die Saugdüse des Saughandstücks mit der Spülleitung unmittelbar
gekoppelt, um für eine Verbindung zwischen der Saugleitung und der Spülleitung zu
sorgen.
Im Falle der bekannten Vorrichtung muß für jede Reinigung des Unterdruckbehälters
zunächst in umständlicher Weise die Saugdüse von dem Saughandstück getrennt und auf
den Anschluß der Spülleitung aufgesteckt werden. Nach dem Spülvorgang muß umge
kehrt die Saugdüse von der Spülleitung getrennt und wieder mit dem Saughandstück
verbunden werden. Während der Reinigung des Unterdruckbehälters steht das Saug
handstück für die Behandlung des Patienten nicht zur Verfügung. Umgekehrt ist wäh
rend des Einsatzes des Saughandstücks eine Reinigung des Unterdruckbehälters un
möglich. Zu Beginn des Spülvorgangs gelangt ferner Wasser von dem Syphon über die
Spülleitung und die Saugleitung in den Unterdruckbehälter, wobei in dem Unterdruck
behälter ein Gemisch aus Luft und Wasser gebildet wird, während der Wasserspiegel im
Syphon abgesenkt wird. Dabei wird eine stärkere Reinigungswirkung erst nach einer
gewissen Zeitspanne erreicht. Außerdem kommt es leicht zu unangenehmen gurgelnden
Geräuschen. Da der Syphon niedriger als der Unterdruckbehälter angeordnet ist, kann
ferner für das Spülen des Unterdruckbehälters nicht der Höhenunterschied zwischen
Speischale und Unterdruckbehälter genutzt werden. Vielmehr wird eine Hilfspumpe
benötigt. Wenn der Syphon so weit leergesaugt wird, daß der Wasserspiegel unter das
untere Ende der Ablaufleitung und der Spülleitung absinkt, erfolgt von Seiten der Ab
flußleitung eine Geruchsbelästigung in der Speischale und am Anschluß der Spülleitung.
Da die Saugdüse mit Abwasser aus der Speischale beaufschlagt wird, muß die Saugdüse
nach jedem Spülen des Unterdruckbehälters ihrerseits sorgfältig gereinigt werden, um
vor dem Wiederankoppeln des Saughandstücks für hygienische Bedingungen zu sorgen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Reinigung eines Un
terdruckbehälters einer zahnärztlichen Behandlungseinrichtung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 so zu gestalten, daß die Handhabung vereinfacht ist, das Saughandstück
auch während des Reinigens des Unterdruckbehälters zur Behandlung des Patienten
verfügbar bleibt, störende Geräusche während der Behälterreinigung vermieden sind
und Geruchsbelästigungen zuverlässig ausgeschlossen sind.
Gelöst wird diese Aufgabe mit den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angege
benen Merkmalen.
Der Gegenstand des Anspruchs 1 weist die folgenden Vorteile auf:
Weil der Sauganschluß des Unterdruckbehälters sowohl an den Speichelzieher
und/oder eine Vakuumspritze als auch an die Ablaufleitung der Speischale dauernd an
geschlossen ist, braucht zum Reinigen des Behälters der Speichelzieher bzw. die Va
kuumspritze nicht abmontiert zu werden. Die Reinigung des Unterdruckbehälters und
die Benutzung des Speichelziehers und/oder der Vakuumspritze sind völlig unabhängig
voneinander. Das heißt, auch während des Reinigungsvorganges können Speichelzieher
und Vakuumspritze zur Behandlung des Patienten benutzt werden. Während des Spül
vorgangs gelangt von der Speischale ein Gemisch aus Luft und Wasser in weitgehend
konstantem Mischungsverhältnis zu dem Unterdruckbehälter. Es wird eine hohe Reini
gungswirkung mit kleinen Spülwassermengen erreicht. Zwischen die Ablaufleitung der
Speischale und die Zweigleitung ist kein Abwassersammelbehälter oder Syphon geschal
tet, so daß für den Spülvorgang der Wasserpegel in der Speischale gegenüber dem Un
terdruckbehälter genutzt werden kann. Jede Geruchsbelästigung ist vermieden. Der
Speichelzieher und/oder die Vakuumspritze werden ständig in hygienischem Zustand
gehalten, da sie nicht mit Abwasser in Verbindung kommen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes des Anspruchs 1 sind in den Unteran
sprüchen angegeben.
Bei der Ausgestaltung gemäß Anspruch 3 wird während des Reinigungsvorgangs Reini
gungsmittel in die Zweigleitung und über diese in den Unterdruckbehälter eingespeist.
Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen unter Zuhilfenahme der
Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein schematisches Diagramm einer Vorrichtung
zum Reinigen eines Unterdruckbehälters einer
zahnärztlichen Behandlungseinrichtung,
Fig. 2 ein elektrisches Prinzipschaltbild der Reini
gungsvorrichtung gemäß Fig. 1 und
Fig. 3 ein Teildiagramm für eine abgewandelte Ausfüh
rungsform der Erfindung.
In Fig. 1 ist bei 1 eine Frischwasserleitung, beispielsweise ein
Leitungswasseranschluß, dargestellt, von der eine Leitung 34 ab
geht. In der Leitung 34 liegen hintereinander ein Hauptventil 31,
ein Filter 16, ein Rückschlagventil 18, ein Druckregelventil 20
und ein Magnetventil 22. Von der Leitung 34 zweigen eine Mund
glasfülleitung 9 und eine Speischalenspülleitung 10 ab. Die
Leitungen 9, 10 führen getrennt zu einer vom Patienten zum Spü
len des Mundes benutzten Speischale 4. An die Mundglasfül
leitung 9 ist ein Warmwasserbehälter 14 mit einer thermostat
gesteuerten Heizvorrichtung angeschlossen. Ferner liegt in der
Leitung 9 ein Magnetventil 27 zum Steuern der Wasserzufuhr für
das Auffüllen des Mundglases 36. In einer Druckluftleitung 35,
die Druckluft zum Betätigen von Ventilen 6 und 8 zuführt, lie
gen hintereinander ein Hauptventil 32, ein auch zum Abziehen
benutztes Filter 17 und ein Druckregelventil 21. Die
Druckluftleitung 35 geht von einer Druckluftquelle 2 aus. In einer
Konsole oder dergleichen verzweigt sich die Druckluftleitung
35 in eine Leitung, die über ein Magnetventil 25 zu dem Ven
til 6 für das Betätigen einer Vakuumspritze 3 führt, und ei
ne Leitung, die über ein Magnetventil 24 zu dem Ventil 8 führt.
Das Ventil 8 sitzt in einer Zweigleitung 38, über die der Ab
lauf der Speischale 4 zum Reinigen eines Unterdruckbehälters
7 an den Unterdruckbehälter angeschlossen wird. Abwasser ver
läßt die Speischale 4 über eine Ablaufleitung 11, in der ein
Filter 28 und eine Falle 29 liegen. Der Auslaß der Falle 29
ist an eine Abwasserleitung 39 angeschlossen. An die Abwasser
leitung 39 ist ferner eine Ablaufleitung für Abwasser
von dem Filter 17 in der Druckluftleitung 35 sowie eine
Ablaufleitung für Abwasser von dem Unterdruckbehälter 7 angeschlossen.
In der vom Behälter 7 abgehenden Ablaufleitung
liegt ein Rückschlagventil 19.
Die Vakuumspritze 3 ist in der Regel größer und hat eine hö
here Saugkraft als ein Speichelzieher 5, der vom Patienten
gehalten werden kann, wenn der Zahnarzt ohne Helferin arbei
tet, oder der benutzt wird, wenn eine Langzeitabsaugung, bei
spielsweise während einer zahnärztlichen Operation, erforder
lich ist. Wenn die Vakuumspritze 3 und der Speichelzieher 5
von den ihnen zugeordneten Haltern 33 bzw. 40 abgenommen wer
den, werden obere Schalter US bzw. US′ (die den Schaltern S1
bzw. S2 in Fig. 2 entsprechen) mittels Federn S geschlossen,
die an den Haltern angeordnet sind. Durch das Einschaltsignal
der Schalter wird eine Saugpumpe 37 betätigt. Der durch die
Saugwirkung der Pumpe 37 erzeugte Unterdruck wird über Saug
leitungen 12 und 13 an die Vakuumspritze 3 bzw. den Speichel
zieher 5 angelegt. Die Saugpumpe 37 steht mit dem Unterdruck
behälter 7 über ein Magnetventil 23 in Verbindung. Auf der
Saugseite des Unterdruckbehälters 7 befindet sich ein
Teilchenfilter 15, hinter dem die Saugleitungen 12, 13 abzweigen.
In der Saugleitung 13 der Vakuumspritze 3 liegt das Ventil 6,
das, wenn nur der Speichelzieher 5 benutzt wird, geschlossen
wird, um eine Minderung der Saugwirkung zu vermeiden. Das
Schließen des Ventils 6 erfolgt durch Druckluft über das Mag
netventil 25, das durch das Einschaltsignal des oberen Schal
ters US′ des Speichelzieherhalters 40 geöffnet werden kann.
Die Leitungsanordnung ist derart ausgelegt, daß die Leitung
38 von der Ablaufleitung 11 abzweigt, die von der Speischale
4 zu der Abwasserleitung 39 führt. Die Zweigleitung 38 ist an
den Vakuumraum des Unterdruckbehälters 7 angeschlossen. In
der Zweigleitung 38 liegt das Ventil 8, das mittels Druckluft
über das Magnetventil 24 in die Offenstellung gebracht werden
kann, während der Unterdruckbehälter 7 gereinigt wird.
Das Auslösen einer Reinigung des Unterdruckbehälters 7 kann auf
unterschiedliche Weise erfolgen, wie dies weiter unten näher
erläutert ist. Auf ein entsprechendes Auslösesignal hin wird
das Magnetventil 22 in der Frischwasserleitung 34 geöffnet.
Gleichzeitig wird das Magnetventil 26 in der Speischalenspül
leitung 10 geöffnet, um die Speischale 4 zu spülen. Des wei
teren wird die Saugpumpe 37 betätigt, und das in der Haupt
saugleitung liegende Magnetventil 23 wird geöffnet, um in
dem Unterdruckbehälter 7 einen Unterdruck zu erzeugen. Ein
die Reinigungsdauer des Unterdruckbehälters vorgebendes Zeit
glied T wird gestartet. Gleichzeitig zieht ein Relais R2 des
Zeitgliedes an. Während der von dem Zeitglied T vorgegebenen Zeit
spanne strömt Wasser von der Frischwasserleitung 1 über die
Magnetventile 22, 26 und die Speischalenspülleitung 10 zur
Speischale 4, um diese auszuspülen. Gleichzeitig erzeugt die
Saugpumpe 37 in dem Unterdruckbehälter 7 einen Unterdruck,
so daß aus der Speischale ablaufendes Abwasser zusammen mit
Luft von der Ablaufleitung 11 über die Zweigleitung 38 und das offe
ne Ventil 8 in den Unterdruckbehälter 7 kräftig eingesaugt wird, was
infolge des Gefälles zwischen der Speischale und dem Unterdruckbehälter
begünstigt wird.
Dies führt zu einer hohen Reinigungswirkung. Weil das zur Rei
nigung benutzte Wasser nicht unmittelbar aus der Frischwasser
leitung 1 zugeführt wird, werden hygienische Probleme vermie
den. Die Reinigung ist besonders wirtschaftlich, da zusammen
mit dem Reinigen des Behälters 7 auch ein Spülen der Speischale
4 erfolgt. Nach Ablauf der von dem Zeitglied T vorgegebenen
Zeitspanne kehrt das Zeitglied in einen für das Starten eines
neuen Reinigungsvorgangs bereiten Zustand zurück.
Zur Abgabe des die Reinigung des Unterdruckbehälters aus
lösenden Auslösesignals ist ein Detektor 42 vorgesehen,
der den Verschmutzungsgrad in dem Unterdruckbehälter 7 ermittelt.
Der Detektor 42 kann einen Lichtsensor aufweisen, der an der
Seite des Unterdruckbehälters 7 neben einem lichtdurchlässigen
Sichtglas angeordnet ist. Der Lichtsensor gibt das Auslösesig
nal zum Starten der Reinigung des Unterdruckbehälters 7 ab,
wenn die Lichtdurchlässigkeit des Sichtglases aufgrund einer
Steigerung der Verschmutzung innerhalb des Unterdruckbehälters
7 unter einen vorbestimmten Lichtdurchlässigkeitswert abgefal
len ist. Aufgrund der Abgabe des Auslösesignals vom
Lichtsensor des Detektors 42 wird der Schalter S3 in Fig. 2
geschlossen. Das von dem Zeitglied T gesteuerte Relais R2
spricht an. Ein Saugpumpenrelais R1 wird betätigt. Das Zeit
glied T kann beispielsweise eine Dauer von 13 s vorgeben. Das
Magnetventil 23 der Hauptsaugleitung wird geöffnet. Die Magnet
ventile 25 und 24 zum Steuern der normalerweise offenen Ventile
6 und 8 werden geschlossen. Das Magnetventil 26 in der Spei
schalenspülleitung 10 wird geöffnet.
Zusätzlich zu dem Detektor 42 ist ein Startschalter F (Fig. 1) entsprechend dem Schal
ter 53 in Fig. 2 vorgesehen, der es erlaubt, einen Reinigungszyklus für den Unterdruck
behälter auszulösen. Bei dem Startschalter F kann es sich beispielsweise um einen vom
Zahnarzt oder der Zahnarzthelferin willkürlich (frei) betätigbaren Fußschalter handeln.
Des weiteren ist ein Schalter ds oder ds′ (Fig. 1) vorgesehen, der aufgrund einer Be
nutzung der Vakuumspritze 3 oder des Speichelziehers 5 betätigt wird. Der Schalter ds
kann im unteren Teil des Halters 33 angeordnet sein und durch das Gewicht der Spritze
3 geschlossen werden. An den Schalter ds ist ein Zähler 41 angeschlossen, in den ein
Erfahrungswert eingegeben werden kann, der bestimmt, nach wievielmaliger Benutzung
der Vakuumspritze der Unterdruckbehälter gereinigt werden soll. Wenn der Zähler 41
diesen Zählwert erreicht, gibt er das Auslösesignal für das Reinigen des
Unterdruckbehälters 7 ab.
Wenn der Speichelzieher 5 mit der Saugleitung 13 der Vakuumspritze 3 über eine
Kupplung 30 lösbar verbunden ist, wird das Ventil 6 durch ein Signal von dem oberen
Schalter US des Halters 40 geschlossen, um, wie oben erläutert, die Saugwirkung nicht
herabzusetzen.
Bei der oben erläuterten Ausführungsform ist eine Reihe von Magnetventilen vorgese
hen. Es ist aber auch möglich, an Stelle der Magnetventile pneumatisch betätigte Ven
tile zu verwenden.
Fig. 3 zeigt eine weiter abgewandelte Ausführungsform, bei der an die Zweigleitung 38
über eine Zuleitung 304 ein Behälter 301 für ein flüssiges Reinigungsmittel angeschlos
sen ist. In der Zuleitung 304 liegen ein Stromregelventil 302 und ein Magnetventil 303.
Das Magnetventil 303 steht unter dem Einfluß des Relais R2, um in die Zweigleitung 38
während des Reinigens des Unterdruckbehälters 7 Reinigungsmittel aus dem Behälter
301 einzuspeisen.
Bei der erläuterten Vorrichtung ist ausgeschlossen, daß Schmutzstoffe aus dem Unter
druckbehälter in die Frischwasserleitung 1 gelangen. Es wird eine kräftige Reinigung
mit einer relativ geringen Wassermenge erzielt, weil Luft und Wasser miteinander ge
mischt aus der Speischale 4 mittels des in dem Unterdruckbehälter herrschenden Un
terdruckes eingesaugt werden. Weil gleichzeitig auch eine Reinigung der Speischale 4
erfolgt, gestaltet sich der Reinigungsvorgang besonders wirtschaftlich. Bestehende
zahnärztliche Behandlungseinrichtungen lassen sich in der Regel leicht umrüsten. Für
gewöhnlich reicht dazu die Einfügung der Zweigleitung 38 und einiger elektrischer
Komponenten (Ventil 8, Magnetventil 24) aus. Die Reinigung wird bei einer von dem
Detektor 42 erfaßten Verschmutzung des Unterdruckbehälters selbsttätig ausgelöst. Der
Schalter F erlaubt es dem Zahnarzt oder seiner Helferin, die Reinigung zu jedem ge
wünschten Zeitpunkt zu bewirken, bespielsweise vor Aufnahme des täglichen Ar
beitspensums. Die Reinigung des Unterdruckbehälters erfolgt auch, nachdem die Vaku
umspritze und/oder der Speichelzieher eine vorbestimmte Anzahl von malen benutzt
wurden.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Reinigen eines Unterdruckbehälters einer zahnärztlichen Behand
lungseinrichtung mit einer Speischale, einer Wasserzuleitung zum Spülen der Spei
schale, einer Ablaufleitung der Speischale, einer Saugpumpe zum Erzeugen eines Un
terdrucks in dem zu reinigenden Behälter, der einen an eine Abwasserleitung ange
schlossenen Abwasserauslaß und einen Sauganschluß aufweist, an den ein Speichelzie
her oder dergleichen anschließbar ist, ferner mit einer von der Ablaufleitung der Spei
schale abzweigenden, an den Sauganschluß anschließenden Zweigleitung, einer Auslö
seeinrichtung zur Abgabe eines Auslösesignals für die Reinigung des Behälters, und ei
nem für eine vorbestimmte Zeitspanne ansprechenden Zeitglied, das auf ein geliefertes
Auslösesignal hin ein in der Wasserzuleitung liegendes Ventil betätigt und die
Saugpumpe aktiviert, derart, daß auf das Auslösesignal hin verbrauchtes Wasser aus
der Speischale während der vorbestimmten Zeitspanne in den Behälter hineingesaugt
wird, dadurch gekennzeichnet,
- - daß der Sauganschluß des Behälters (7) sowohl an den Speichelzieher (5) und/oder eine Vakuumspritze (3) als auch an die Ablaufleitung (11) der Speischale (4) dauernd angeschlossen ist;
- - daß das Zeitglied (T) auf das Auslösesignal hin auch die Saugpumpe (37) aktiviert; und
- - daß die Auslöseeinrichtung versehen ist mit
- a) einem willkürlich betätigbaren Schalter (F) und/oder
- b) einem Detektor (42) zum Ermitteln des Verschmutzungsgrades des Behälters (7) oder
- c) einem durch das Wiedereinhängen des Speichelziehers (5) oder der Vakuum spritze (3) betätigten Schalter (ds, ds′) und einem Zähler (41), der die Anzahl der Betätigungen des Schalters (ds, ds′) zählt und das Auslösesignal abgibt, wenn der Zählwert des Zählers einen vorbestimmten Wert erreicht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zweigleitung
(38) ein Absperrventil (8) liegt, das nur während des Reinigens des Unterdruckbe
hälters (7) öffnet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die Zweiglei
tung (38) ein Reinigungsmittelbehälter (301) über ein in Abhängigkeit von dem
Zeitglied (T) betätigtes Ventil (303) angeschlossen ist.
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1985
- 1985-04-19 DE DE19853514331 patent/DE3514331A1/de active Granted
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |