DE348729C - Heizvorrichtung fuer Fluessigkeitsbehaelter, insbesondere fuer galvanische Baeder - Google Patents

Heizvorrichtung fuer Fluessigkeitsbehaelter, insbesondere fuer galvanische Baeder

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    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D21/00Processes for servicing or operating cells for electrolytic coating
    • C25D21/02Heating or cooling

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Description

Dr. Adolf Barth in Frankfurt a. M.-Süd.
Heizvorrichtung für Flüssigkeitsbehälter, insbesondere für galvanische Bäder. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. März 1921 ab.
Namentlich zur Beheizung von galvanischen Bädern sind in neuerer Zeit Beheizungsvorrichtungen in Vorschlag gebracht worden, die als Wärmequelle den elektrischen Strom benutzten und im wesentlichen in einer Heizdrahtspirale bestanden, die in einem Rohr angeordnet war und unter Vermittlung einer geeigneten Flüssigkeit ihre Wärme an die umgebende Badflüssigkeit abgab, ίο Ein wirtschaftliches Arbeiten dieser Heizvorrichtung scheitert an dem hohen Wattverbrauch der Wärmequelle und an dem Umstände, daß die Erwärmung des Behälterinhaltes infolge der schlecht verteilten Heizfläche ohne besonderes Umrühren eine ungleichmäßige ist.
Diese Nachteile sucht die vorliegende Erfindung durch gute Ausnutzung direkt wirkender Verbrennungsgase in Heizschlangen zu vermeiden. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die erzeugten Heizgase durch eine Schlange von erheblicher Länge unter der Saugwirkung einer Lockflamme strömen. Hierbei ist die Länge der Heizschlange so bemessen, daß die Wasserdämpfe der Verbrennungsgase sich kondensieren und der eigene Auftrieb der abgekühlten Gase nicht ausreicht, den erforderlichen Zug zu erzeugen, infolgedessen künstlicher Zug am Ende der Heizschlange erforderlich wird. Die Lockflamme kann auch durch die Verbindung der Heizschlange mit einem Kamin ersetzt werden.
Die Abbildung zeigt die Heizschlange als schematische Ansichtszeichnung.
In dem Behälter A, der beliebige Form haben kann, ist die Heizschlange B dicht über dem Boden liegend eingebaut. Bei ihrem Eintritt in den Behälter ist der Durchmesser der Heizschlange bei D erweitert, um den Brenner C leicht einzuführen. Die vom Brenner erzeugten Heizgase durchströmen die Heizschlange und treten durch den senkrecht nach oben mündenden und infolgedessen schornsteinartig Zug erzeugenden Rohrstutzen B ins Freie oder in einen gut ziehenden Kamin. Zur Erzeugung oder Erhöhung des Zuges dient die bei F eingeführte Lockflamme G. Dadurch, daß die Heizschlange den ganzen Gefäßboden bestreicht, tritt eine gleichmäßig vom Boden aufsteigende Erwärmung des ganzen Behälterinhaltes ein und ein Kaltbleiben ider Badenschichten ist vollständig ausgeschlossen.
In dieser Anlage ergibt sich eine fast restlose Ausnutzung der erzeugten Verbrennungswärme, wobei keinerlei besonderer Raum außerhalb des Behälters in Anspruch genommen wird.
Selbstverständlich kann für größere Behälter eine Nebeneinanderschaltung mehrerer Heizvorrichtungen vorgesehen werden, ebenso kann die Heizschlange in Schlangenlinien auf dem Behälterboden, angeordnet werden.

Claims (1)

  1. 65 Patent-Anspruch:
    Heizvorrichtung für Flüssigkeitsbehälter, insbesondere für galvanische Bäder mit einer Heizschlange, in welche eine offene Flamme hineinschlägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizschlange eine beträchtliche zur Kondensation von Wasserdampf ausreichende Länge hat und in einen nach· oben ins Freie mündenden Rohrstutzen mit einer Lockflamme endet, oder mit einem gut ziehenden Kamin verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Serum, gedruckt in der reichsdruckerei.
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