DE3486485T2 - Tintenbehälter - Google Patents

Tintenbehälter

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DE3486485T2
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Yoshinori Miyazawa
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Tintenbehälter und ein Tintenzufuhrsystem zum Zuführen einer geeigneten Menge von verschiedenfarbigen Tinten zu einem Druckerkopf.
  • Tintenbehälter, welche eine untere Wand, eine obere Wand, sich zwischen der oberen und der unteren Wand erstreckende Wände, einen Tintenzufuhranschluss in der unteren Wand, einen Tintenzufuhrabschnitt, welcher mit einem tintenaufnehmenden Element aus einem porösen Material ausgefüllt ist, das mit Tinte getränkt ist, umfassen und als einstückige Einheit ausgebildet sind, welche abnehmbar an einem Druckkopf angebracht werden kann, sind beispielsweise aus JP-A-57,100,088 und EP-A-0,041,777 bekannt. Allerdings sind diese Tintenbehälter nicht zum Zuführen von verschiedenfarbigen Tinten geeignet.
  • In DE-A-3,336,815 wird ein Tintenzufuhrsystem offenbart, welches vier getrennte Zufuhrabschnitte für Tinte unterschiedlicher Farben umfasst. Allerdings ist bei allen Dokumenten zum Stand der Technik der Raum zum Erhalten und Aufbewahren von Tinte zur Gänze mit Tinte befüllt. Nur im Fall maximaler Befüllung des Raums wird die optimale, benötigte Tintenmenge bereitgestellt. Bei einem geringeren Befüllungsgrad des Raumes, kann die Tintenzufuhrmenge schwanken.
  • US-A-4,095,237 offenbart ebenfalls einen Tintenbehälter, welcher einen porösen Filter und ein Luftloch umfasst. Wenngleich angeführt wird, dass der Filter den Behälter nur zum Teil ausfüllen kann, lehrt US-A-4,095,237 nicht, wie dieser Filter, der diesen Behälter nur zum Teil ausfüllt, angeordnet werden soll.
  • Demzufolge ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen qualitativ hochwertigen und hochgradig zuverlässigen Tintenbehälter und ein Tintenzufuhrsystem von einfacher Bauart bereitzustellen, welche in der Lage sind, stabile und geeignete Mengen von Tinte verschiedener Farben zuzuführen und in geringerem Maße als frühere Konstruktionen durch Änderungen der Umgebungsbedingungen wie etwa Temperaturschwankungen beeinflusst wird.
  • Demzufolge wird gemäß der vorliegenden Erfindung ein Tintenbehälter gemäß dem unabhängigen Anspruch 1 und ein Tintenzufuhrsystem gemäß dem unabhängigen Anspruch 5 bereitgestellt. Weitere vorteilhafte Merkmale des Tintenbehälters und des Tintenzufuhrsystems gehen deutlich aus den abhängigen Ansprüchen hervor.
  • Der Tintenbehälter zum Zuführen einer geeigneten Menge von benötigter Tinte zu einem Rasterdrucker weist eine untere Wand, eine obere Wand und sich dazwischen erstreckende Wände auf. Der Tintenbehälter ist als einstückige Einheit ausgebildet, welche abnehmbar auf einem Druckerkopf angebracht ist, und ist mit einer Mehrzahl von Tintenzufuhrsektionen ausgebildet, welche von den Tintenwänden und Trennwänden zwischen den Tintenzufuhrsektionen definiert werden. Jede der Tintenzufuhrsektionen weist einen Tintenzufuhranschluss in der unteren Wand des Behälters auf. Der Tintenbehälter umfasst ein tintenaufnehmendes Element oder tintenaufnehmendes Mittel, welches aus einem porösen Material gebildet ist, welches mit Tinte getränkt ist, in jeder der Tintenzufuhrsektionen. Ferner enthalten die Tintenzufuhrsektionen Tinte unterschiedlicher Farben. Jede Tintenzufuhrsektion weist ein Luftloch darin auf, welches mit Luft in einem Raum kommuniziert, der zwischen dem tintenaufnehmenden Element und mindestens einer Wand der Tintenzufuhrsektion gebildet wird, derart, dass sich das tintenaufnehmende Element in einem Abstand von der mindestens einen Wand der Tintenzufuhrsektion befindet.
  • Der Tintenzufuhrtank kann in einem Rasterdruckerkopf verwendet werden.
  • Ferner ist der Tintenzufuhranschluss vorzugsweise angeordnet, um Tinte vom tintenaufnehmenden Mittel zu empfangen, dadurch gekennzeichnet, dass das tintenaufnehmende Mittel eine Mehrzahl tintenaufnehmender Elemente umfasst, welche derart angeordnet sind, dass Tinte von einem zum anderen fließen kann, wobei das tintenaufnehmende Element vorteilhafterweise Poren mit unterschiedlichem durchschnittlichen Durchmesser aufweist, derart, dass der durchschnittliche Durchmesser der Poren in Richtung des Tintenzufuhranschlusses kleiner wird.
  • Vorzugsweise weisen die tintenaufnehmenden Elemente entsprechende Oberflächen auf, welche in direktem Kontakt miteinander stehen.
  • Das tintenaufnehmende Mittel kann in der Nähe des Tintenzufuhranschlusses zusammengedrückt sein.
  • Der Tintenzufuhrbehälter kann mindestens eine innere Wand aufweisen, von der nur ein Abschnitt das tintenaufnehmende Mittel berührt, so dass der übrige Abschnitt der inneren Wand vom tintenaufnehmenden Mittel beabstandet ist.
  • Das tintenaufnehmende Mittel verringert die Wahrscheinlichkeit, dass Staubteilchen in den kapillaren Tintenweg gelangen. Überdies kann Luft, welche durch Kapillarkraft in die Tinte gezogen wurde, daraus durch eine Tintesammelrille oder Tintensammelrillen entweichen, während letztere dazu dienen kann(können) zu verhindern, dass sich übermäßige Mengen von Tinte auf der fernen Endoberfläche des Drahtführungsmittels ansammeln.
  • Die Erfindung wird in den beiliegenden Zeichnungen lediglich beispielhaft dargestellt. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine in Einzelteile auseinandergezogene perspektivische Ansicht eines Druckerkopfes, welcher einen erfindungsgemäßen Tintenbehälter umfasst;
  • Fig. 2 eine in Einzelteile auseinandergezogene perspektivische, zum Teil weggeschnittene Ansicht einer Tintenzufuhrsektion des Tintenbehälters und der Tintenzufuhrführung, welche einen Teil des Druckerkopfes aus Fig. 1 bildet;
  • Fig. 3 eine Seitenansicht, welche die Art und Weise veranschaulicht, auf welche der Tintenbehälter in einem Kopfkörper des Druckerkopfes aus Fig. 1 angebracht ist;
  • Fig. 4 eine in Einzelteile auseinandergezogene perspektivische Ansicht einer Tintenführung, welche mit einem erfindungsgemäßen Tintenbehälter oder einem erfindungsgemäßen Tintenzufuhrsystem verwendet werden kann;
  • Fig. 5 eine in Einzelteile auseinandergezogene, zum Teil weggebrochene perspektivische Ansicht eines Tintenbehälters, welcher den Anmeldern bereits bekannt war;
  • Fig. 6 eine schematische Ansicht, um die Art und Weise zu veranschaulichen, auf welche Luft, welche im Tintenbehälter aus Fig. 5 eingeschlossen ist, expandiert wird;
  • Fig. 7 eine schematische Ansicht eines Sieben-Spalten- Druckers, um eine Anordnung von Drähten desselben zu veranschaulichen, und
  • Fig. 8 eine in Einzelteile auseinandergezogene perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer Tintenzufuhrsektion eines Tintenbehälters gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Fig. 5 und 6 der beiliegenden Zeichnungen veranschaulichen eine Tintenbehälterkonstruktion, welche den Anmeldern bereits zuvor bekannt war, umfassend ein mit Tinte getränktes Element 160, beispielsweise aus einem porösem Material, welches einen Behälter 140 ausfüllt. Die Tintenbehälterkonstruktion aus Fig. 5 und 6 ist von einfacher Gestalt und kann unter geeigneter Kapillaranziehung durch das mit Tinte getränkte Element 160 eine geeignete Menge Tinte zu einem Druckerkopfkörper zuführen. Das Element 160 kann mit einer großen Menge Tinte getränkt sein, während es das unerwünschte Ausströmen von Tinte aus einem Luftloch 142 im Behälter 140 und aus einem Tintenzufuhranschluss 141 verhindert.
  • Wenn Tinte aus dem Tintenbehälter 140 von einer derartigen Bauart zugeführt wird, wird die Tinte in jenem Tintenbehälter, welcher fern von dem Tintenzufuhranschluss angeordnet ist, zum Tintenzufuhranschluss 141 hinbewegt, unter einer Druckdifferenz, welche sich zwischen der Tinte in der Nähe des Tintenzufuhranschlusses 141 und der davon entfernt befindlichen Tinte entwickelt, wenn die Kapillaranziehung des mit Tinte getränkten Elements 160 in der Nähe des Tintenzufuhranschlusses 141 in Folge des Tintenverbrauchs ansteigt. Wie jedoch bei porösen Materialien zu sehen ist, werden, wenn die Menge der zur Tränkung verwendeten Tinte gesenkt wird, mit Tinte getränkte Elemente im Allgemeinen einem erhöhten Widerstand gegenüber dem Tintenfluss und der Tatsache ausgesetzt, dass unterbrochene Tintenwege das reibungslose Fließen der Tinte verhindern. Wird der Tintenstrom verhindert, ehe ein Druckunterschied erzeugt wird, der hoch genug ist, um die Tinte in den Tintenbehälter 140 zu bewegen, so bleibt die von dem Tintenzufuhranschluss 141 fern befindliche Tinte an Ort und Stelle und unbenutzt, was eine kurze Tintenzufuhrdauer zur Folge hat.
  • Wie in Fig. 6 schematisch dargestellt wird, weist der Tintenbehälter 140 häufig darin eingeschlossene Luftblasen oder -schichten auf. Wenn unter derartigen Umständen die Umgebungstemperatur ansteigt oder der atmosphärische Druck gesenkt wird, wird eine Luftschicht 143, welche direkt mit dem Luftloch 142 kommuniziert, expandiert und aus dem Luftloch 142 abgegeben, wie durch Pfeile A angezeigt wird, ohne die zum Tränken verwendete Tinte mit jeglichem Druck zu beaufschlagen, wohingegen eine Blase 144 aus zur Gänze eingeschlossener Luft expandiert wird, wie durch die Pfeile B angezeigt wird, und somit die umliegende Tinte bewegt. Nach Eintreffen einer derartigen Luftblase 144 an dem Tintenzufuhranschluss 142 kann das resultierende unerwünschte Ausströmen von Tinte bewirken, dass ein Blatt von Druckpapier durch einen Tintenfleck verschmiert wird, oder ermöglichen, dass Tinte in den Druckerkopfmechanismus gelangt und eine Fehlfunktion von letzterem herbeiführt.
  • Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung ist demnach, eine Konstruktion vorzusehen, bei welcher die Tintenzufuhr weniger stark durch Schwankungen der Temperatur- und anderer Umgebungsbedingungen beeinflusst wird.
  • Bei einem Drucker, der sich der vorliegenden Erfindung bedient, ist ein Druckerkopf zur Verwendung in einem Mehrfarbendrucker ausgebildet. Eine Bewegung wird vom Kopf eines derartigen Druckers oder von einem Blatt Druckpapier oder von beiden ausgeführt, wobei ein Draht, welcher einer gewünschten Farbe entspricht, gegen das Druckpapier an einer vorgegebenen Position davon geführt wird, um einen Tintenpunkt zu bilden. Auf diese Weise können gewünschte Zeichen und Figuren durch Wiederholen des oben genannten Zyklus erzeugt werden. Bei einem derartigen Farbbilddrucker, der verschiedenfarbige Tinten verwendet, kann ein Blatt Druckpapier (oder anderes Material) durch einen Druckerkopf in einer Richtung, welche auf die Vorschubrichtung des Druckpapiers normal steht, abgetastet werden, um eine Einpunktlinie in einer Abtastbewegung zu bilden, und das Druckpapier kann in Zeilenabständen vorgeschoben werden, um Bilder aufzuzeichnen. Die Konstruktion eines Mehrfarbendruckers wird in Fig. 7 schematisch dargestellt. Ein Druckerkopf 70 ist in die Richtungen des Pfeils X hin- und herbewegbar, und ein Blatt Druckpapier (oder anderes Material) 71 wird allmählich in Einzeilenabständen in Richtung eines Pfeiles Y vorgeschoben. Eine geordnete Anordnung aus Drahtpositionen 72, 73, 74, 75 auf dem Druckerkopf 70 erstreckt sich in einer geraden Linie, welche in einem Winkel θ in Bezug auf die Abtastrichtungen X geneigt ist, wobei die Drahtpositionen in der Richtung Y in einem Abstand von Lsinθ angeordnet sind. Drähte für gelbe Tinte, magentarote Tinte, zyanfarbene Tinte und schwarze Tinte (nicht dargestellt) sind an den Positionen 72, 73, 74 bzw. 75 angeordnet, um den Farbdruck ohne jegliche unerwünschte Farbvermischung durchzuführen. Da zum Bilden von Mischfarben ein Punkt einer Farbe auf einen Punkt einer anderen Farbe aufgetragen wird, neigen Mehrfarbenbilddrucker im Allgemeinen zu unerwünschter Farbvermischung, da die Tinte der vorhergehenden Farbe auf den Draht aufgebracht wird, welcher die Tinte der nachfolgenden Farbe trägt. Bei der Druckerkonstruktion aus Fig. 7 wird gelbe Tinte, bei der es sich um die Tinte handelt, welche der Farbe nach am meisten durch andersfarbige Tinten beeinflusst wird, zuerst auf das Druckpapier aufgetragen, um zu verhindern, dass die andersfarbigen Tinten auf die Spitze des Drahtes, welcher die gelbe Tinte trägt, aufgetragen werden, wodurch das Vermischen der gelben Tinte mit den andersfarbigen Tinten vermieden wird.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft in erster Linie einen Tintenbehälter oder ein Tintenzufuhrsystem eines Druckerkopfes, und es wird daher keine weitere detaillierte Beschreibung der gesamten Druckerkonstruktion bereitgestellt.
  • Fig. 1 ist eine in Einzelteile auseinandergezogene perspektivische Ansicht eines Druckerkopfes mit einem Tintenbehälter oder Tintenzufuhrsystem gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Der Tintenbehälter 2 ist durch eine Halterung abnehmbar an der Oberseite eines Druckerkopfkörpers 1 angebracht. Der Tintenbehälter 2 ist eine Doppelkonstruktion, bestehend aus einem Tintenbehälter 2b zum Aufnehmen einer schwarzen Tinte und einem Tintenbehälter 2a, welcher in drei Abschnitte für farbige Tinten unterteilt ist. Die Tinten sind in mit Tinte getränkten Elementen 61, 62 (Fig. 2) aus einem porösen Material, welche im Tintenbehälter 2 enthalten sind, bereitgestellt.
  • Für jede Tinte weist der Druckerkopfkörper 1 an seinem vorderen Abschnitt eine Tintenzufuhrführung 12 (Fig. 2) auf, welche Tintenführungsrillen 12b mit Enden aufweist, welche zum jeweiligen mit Tinte getränkten Element 62 hinführen, und eine Drahtführung 13 (Fig. 4), welche ein Drahtführungsloch 13a zum Führen der Spitze oder des fernen Endabschnittes eines entsprechenden Druckdrahtes (nicht dargestellt) darin aufweist.
  • Demnach werden, wie aus Fig. 1 hervorgeht, vier Tintenbehälter und zugeordnete Drähte usw. bereitgestellt, um jedoch die nachfolgende Beschreibung zu vereinfachen, wird im Normalfall nur auf einen einzigen Tintenbehälter und seinen zugeordneten Draht usw. Bezug genommen.
  • Die Tintenzufuhrführung 12 und die Drahtführung 13, welche keinen Teil der vorliegenden Erfindung darstellen, bilden gemeinsam einen Tintenweg vom Tintenbehälter 2 zum fernen Endabschnitt des Drahtes. Der in Fig. 1 und 2 dargestellte Druckerkopf ist zur Verwendung in einem Vierfarbendruckerplotter oder in einem Vierfarbenbilddrucker ausgebildet, und vier Drähte werden verwendet, welche der jeweiligen der vier Farben entsprechen.
  • In einer Standby-Stellung ist der ferne Endabschnitt des Drahtes hinter einer fernen Endoberfläche 13c (Fig. 4) der Drahtführung 13 angeordnet, und die Länge des Drahtes wird derart gewählt, dass ein Tintenmeniskus, welcher in einem vorderen Abschnitt des Drahtführungsloches 13a gebildet wird, das ferne Ende des Drahtes abdeckt.
  • Eine Tintenführungsbaueinheit, welche die Tintenzufuhrführung 12 und die Drahtführung 13 umfasst, wird mit Bezugnahme auf Fig. 4 ausführlicher beschrieben.
  • Eine Tintenzufuhrführung 12" weist ein mittiges Loch 12"f zum Führen des fernen Endabschnittes des Drahtes auf. Die Tintenzufuhrführung 12" weist auch eine axiale Tintenführungsrille 12"b auf, welche zum mit Tinte getränkten Element 62 führt. Die Tintenführungsrille 12"b weist eine Breite und eine Tiefe auf, welche derart gewählt sind, dass Tinte vom Tintenbehälter 2 stabil zugeführt wird, wie später beschrieben wird. Die Tintenzufuhrführung 12" weist auf einer vorderen Oberfläche 12" davon eine kreisförmige Rille 12"a auf, welche mit der Tintenführungsrille 12"b über einen inneren Abschnitt (nicht dargestellt) kommuniziert. Die Drahtführung 13 weist ein nahes Ende 13d davon auf, welche in der kreisförmigen Rille 12"a angeordnet ist. Zwischen dem Draht und der Umfangsoberfläche, welche das Drahtführungsloch 13a in der Drahtführung 13 definiert, befindet sich nur ein kleiner Zwischenraum. Die Tinte wird unter Kapillaranziehung aus dem Tintenbehälter 2 durch die Tintenführungsrillen 12b, 12"b in der Tintenzufuhrführung 12, 12" und durch die Drahtführung 13 zum fernen Endabschnitt des Drahtes geführt.
  • Eine erfindungsgemäße Ausführungsform des Tintenbehälters 2 wird nunmehr mit Bezugnahme auf Fig. 2 im Detail beschrieben. Fig. 2 stellt ein Tintenzufuhrsektion des erfindungsgemäßen Tintenbehälters 2 dar.
  • Der Tintenbehälter 2, oder jeder Tintenbehälter 2a, 2b, umfasst einen Tintenbehälterkörper 40, zwei gestapelte mit Tinte getränkte Elemente 61, 62 aus einem porösen Material, welche im Raum im Tintenbehälterkörper 40 angeordnet sind, um letzteren auszufüllen, und einen Deckel 50. Die mit Tinte getränkten Elemente 61, 62 werden bei einem Druck unter dem atmosphärischen Druck im Bereich von 5 bis 10 mmHg mit Tinte getränkt, so dass Luft, welche in den porösen, mit Tinte getränkten Elementen zurückbleibt, möglichst weit verringert wird, um die Menge an zur Tränkung verwendeter Tinte zu erhöhen. Der Tintenbehälterkörper 40 weist eine Unterseite 40a auf, welche mit einem vorderen Tintenzufuhranschluss 41 und einer vorderen Wand 40b versehen ist, welche ein Luftloch 42 aufweist, das in einem abgestuften Abschnitt davon abgegrenzt ist. Der Tintenzufuhranschluss 12 weist einen Arm 12d auf, welcher in den Tintenzufuhranschluss 41 eingeschoben ist und vom Druckerkopfkörper 1 vorragt. Die Unterseite 40a des Tintenbehälterkörpers 40 weist einen erhabenen Abschnitt 44 auf, in welchem eine Mehrzahl Schlitze 45a, 45b, 45c vorgesehen sind, welche mit dem Tintenzufuhranschluss 41 kommunizieren. Die Schlitze 45a, 45b, 45c sind den Tintenzufuhrrillen 12b, welche im Arm 12d der Tintenzufuhrführung 12 vorgesehen sind, gegenüberliegend angeordnet und kommunizieren mit diesen. Wenngleich nicht dargestellt, sind die Schlitze 45a, 45b zusammengefügt, um einen einzigen Schlitz zu bilden, welcher die Tinte gemeinsam mit dem Schlitz 45c in die Tintenzufuhrrillen 12b führt. Der Tintenbehälterkörper 40 weist auch eine Seitenwand 40c auf, welche auf ihrer inneren Wand eine Mehrzahl senkrechter Rippen 47 aufweist, welche untere Enden aufweisen, welche gegen die Unterseite 40a gehalten werden, und obere Enden, welche außer Kontakt mit dem Behälterdeckel 50 gehalten werden. Der Tintenbehälterkörper 40 weist ferner eine vordere Abteilung 48 auf, welche hinter dem Luftloch 42 und vor dem Tintenzufuhranschluss 41 angeordnet ist, wobei die vordere Abteilung 48 ein Ende aufweist, welches an die Seitenwand 40c angefügt ist. Der Behälterdeckel 50 weist auf einer unteren Oberfläche 50a davon eine Mehrzahl von Längsrippen 51 auf.
  • Der Raum oder das hohle Innere, welcher(s) durch die untere Wand 40a, die seitliche Wand 40c, die Abteilung 48 und den Deckel 50 des Tankkörpers 50 definiert wird, nimmt darin die beiden porösen Elemente 61, 62 als doppelte Lagen auf, welche nur mit der erhabenen Oberfläche 44 der unteren Wand 40a, den senkrechten Rippen 47 der seitlichen Wand 40c, der Abteilung 48 und den Rippen 51 des Deckels 50 in Kontakt gehalten werden. Die porösen Elemente 61, 62 weisen verschiedene durchschnittliche Lochgrößen oder -durchmesser auf. Das poröse Element 61, welches einen größeren durchschnittlichen Lochdurchmesser aufweist, wird an der Oberseite des anderen porösen Elements 62 angeordnet. Somit besteht das poröse Element 62, welches sich näher bei dem Tintenzufuhranschluss 41 befindet, aus einem porösen Material, welches einen kleineren durchschnittlichen Lochdurchmesser als jenen des porösen Elements 61 aufweist, während das poröse Element 61, welches weiter von dem Tintenzufuhranschluss 41 entfernt angeordnet ist, einen größeren durchschnittlichen Lochdurchmesser als jenen des porösen Elements 62 aufweist.
  • In der auf diese Weise konstruierten Tintenführungsbaueinheit und in dem auf diese Weise konstruierten Tintenbehälter ist die Kapillaranziehung entlang dem Tintenweg allmählich größer, das heißt, allmählich vom porösen Element 61, welches den größeren durchschnittlichen Lochdurchmesser aufweist, zum porösen Element 62, welches den kleineren durchschnittlichen Lochdurchmesser aufweist, und von dort zu den Tintenführungsschlitzen 45a, 45b, 45c, welche in der erhabenen Oberfläche 44 der Unterseite 40a des Tintenbehälterkörpers 40 vorgesehen sind, und so zu den Tintenführungsrillen 12b, welche im Tintenzufuhrführungsarm 12d vorgesehen sind, und von da zu Zwischenräumen zwischen der Tintenzufuhrführung 12 und der Drahtführung 13 und schließlich zu dem Zwischenraum zwischen der Tintenzufuhrführung 12 und dem Draht und dem Zwischenraum zwischen der Drahtführung 12 und dem Draht. Die oben genannte Kapillaranziehungseinstellung kann durch Bereitstellen der folgenden Abmessungen erreicht werden:
  • Durchschnittlicher Lochdurchmesser des porösen Elements 61 0,4 mm
  • Durchschnittlicher Lochdurchmesser des porösen Elements 62 0,3 mm
  • Breite jedes der Tintenführungsschlitze 45a, 45b, 45c 0,12 mm
  • Breite der Tintenführungsrillen 12b 0,1 mm
  • Zwischenräume zwischen der Tintenzufuhrführung 12 und der Drahtführung 13 0,1 mm
  • Zwischenraum zwischen der Oberfläche, welche das Drahtführungsloch 13a definiert, und dem Draht 0,011 mm
  • Eine Konstruktion zum abnehmbaren Anbringen des Tintenbehälters 2 wird mit Bezugnahme auf Fig. 1 und 3 beschrieben.
  • Der Druckerkopfkörper 1 weist einen Kopfrahmen 30 auf, welcher Seitenwände umfasst, die sich von oberen und hinteren Abschnitten des Druckerkopfkörpers 1 weg erstrecken und als Halterungsstütze 31 dienen. Jede der Seitenwände der Halterungsstütze 31 weist ein Halterungsstützenloch 32, eine Blattfeder 36, welche durch zwei senkrechte Ausnehmungen 33a, 33b in der Halterungsstütze 31 definiert wird und welche ein Halterungsbefestigungsloch 34 aufweist, und einen Führungsschlitz 35 auf. Eine Halterung 70a weist auf jeder ihrer entgegengesetzten Seiten einen zylindrischen Vorsprung 71a auf, welcher drehbar in einem Halterungsstützenloch 32 im Kopfrahmen 30 angebracht ist, und einen halbkugelförmigen Vorsprung 72a, welcher in einem Halterungsbefestigungsloch 34 einzugreifen imstande ist. Jeder der Tintenbehälter 2a, 2b weist eine Seite auf, welche näher bei der entsprechenden Halterungsstütze 31 angeordnet ist und einen zylindrischen Vorsprung 49 aufweist, welcher mit einer unteren Kante des entsprechenden Führungsschlitzes 35 einzugreifen imstande ist.
  • Der Tintenbehälter 2 kann auf folgende Weise an der Halterung 70a befestigt und davon gelöst werden.
  • Die Halterung 70a wird in der in Fig. 3 dargestellten Position gelagert, und der Tintenbehälter 2 wird in die Halterung 70a in der Richtung des Pfeiles C eingeschoben. Zu dieser Zeit muss der Tintenbehälter 2 nicht exakt in der Halterung 70a positioniert werden und kann somit einfach in die Halterung 70a eingeschoben werden. Dann wird die Halterung 70a in Richtung des Pfeiles D gedreht, um den Vorsprung 49 auf jeder der Seiten des Tintenbehälters 2 in Kontakt mit einer Kante des entsprechenden Führungsschlitzes 35 im Kopfrahmen 30 zu bringen, woraufhin der Tintenbehälter 2 in Bezug auf den Kopfrahmen 30 positioniert wird.
  • Der Tintenzufuhranschluss 41 wird nun richtig oberhalb des Arms 12d der Tintenzufuhrführung 12 positioniert, welcher nach oben aus dem Druckerkopfkörper 1 vorragt. Eine fortgesetzte Drehbewegung der Halterung 70a bewirkt, dass der Arm 12d in den Tintenzufuhranschluss 41 eingreift und in den Tintenbehälter 2 eingeschoben wird. Der halbkugelförmige Vorsprung 72a auf jeder Seite der Behälterhalterung 70a kommt mit den Blattfedern 36 zum Eingriff und spreizt diese auseinander. Die halbkugelförmigen Vorsprünge 72a greifen schließlich in die Befestigungslöcher 34 in den Blattfedern 36 ein, woraufhin die Blattfedern 36 zu den vertikalen Positionen zurückkehren, um die Halterung 70a sicher in ihrer Position festzuhalten. Zu diesem Zeitpunkt sind die Tintenführungsschlitze 45a, 45b, 45c in der unteren oder inneren Wandoberfläche 40a des Tintenbehälters 2 den Tintenführungsrillen 12b im Arm 12d der Tintenzufuhrführung 12 gegenüberliegend angeordnet und bilden auf diese Weise einen Teil des Tintenwegs vom Tintenbehälter 2 zum Druckerkopfkörper 1. Der Tintenbehälter 2 kann in einem Verfahren, welches das umgekehrte des oben beschriebenen Befestigungsverfahrens ist, entfernt werden.
  • Beim Betrieb ragt das ferne Ende des Drahtes durch den Tintenmeniskus, führt Tinte darauf mit und berührt ein Blatt Druckpapier (nicht dargestellt), um die Tinte auf das Druckpapier zu übertragen. Ist der Draht in einer Standby- Position, so ist das ferne Ende davon innerhalb der fernen Endoberfläche 13c der Drahtführung 13 angeordnet, so dass ein Tintenmeniskus vor dem fernen Ende des Drahtes gebildet wird. Demzufolge wird Tinte immer wieder am fernen Ende des Drahtes aufgebracht, während letzterer vorgeschoben und zurückgezogen wird. Der Transfer von Tinte zum fernen Ende des Drahtes und andere Einzelheiten eines Tintendrahtrasterdruckverfahrens werden in EP-A-97009 beschrieben und daher hier nicht ausführlicher beschrieben.
  • Jedwede überschüssige Tinte auf der fernen Endoberfläche 13c der Drahtführung 13 wird unter Kapillarwirkung in - dem Querschnitt nach - V-förmige Sammelrillen 13b (Fig. 3) gezogen, welche in der vorderen und den seitlichen Oberflächen der Drahtführung 13 vorgesehen sind, und wird zur Tintenzufuhrführung 12 zurückgeführt, ohne das Druckpapier zu verschmieren. Die Rillen 13b sind demnach in der fernen Endoberfläche der Drahtführung 13 vorgesehen und kommunizieren mit dem Drahtführungsloch 13a. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, erstrecken sich die Rillen 13b zum äußeren Umfang der Drahtführung 13, um zur Umgebung hin offen zu sein.
  • Der Betrieb des Tintenzufuhrmechanismus des oben genannten Tintendrahtrasterdruckerkopfes wird nunmehr beschrieben.
  • Um eine geeignete Punktdichte zu erzielen, ist es erforderlich, eine geeignete Tintenmenge stabil am fernen Ende des Drahtes aufzubringen. Daher sollte das Drahtführungsloch 13a eine geeignete Größe in der Nähe des fernen Endes des Drahtes aufweisen, und eine geeignete Tintenmenge, ohne Überschuss oder Mangel an Tinte, sollte aus dem Tintenbehälter 2 zugeführt werden.
  • Bei der oben beschriebenen Druckerkopfkonstruktion setzt sich der Tintenführungsweg vom Tintenbehälter 2 zu einer Position in der Nähe des fernen Endes des Drahtes aus Schlitzen, Rillen und Zwischenräumen zusammen. Durch Wählen geeigneter Abmessungen der Breiten der Schlitze, Rillen und Zwischenräume kann die zum Drucken erforderliche Tintenmenge unter Kapillaranziehung zum fernen Ende des Drahtes geführt werden, ohne ein Überlaufen zu bewirken. Da die Zwischenräume zwischen der Drahtführung 13 und der Tintenzufuhrführung 12 bemessen werden können, um Tinte unter Kapillaranziehung darin zurückzuhalten, kann eine geeignete Menge Tinte zugeführt werden, auch wenn die Tintenzufuhr von den Tintenzufuhrrillen 12b auf Grund erhöhten Tintenverbrauchs reduziert ist.
  • Die Abmessungen der Tintenzufuhrrillen und - zwischenräume, die Lochdurchmesser der porösen Elemente 61, 62 und die Breiten der Schlitze 45a, 45b, 45c werden derart gewählt, dass die Kapillaranziehung entlang dem Tintenweg progressiv größer wird. Daher wird die Tintenzufuhr auf dem Tintenweg nicht unterbrochen, wie unten beschrieben wird.
  • Die Tinte aus dem Tintenbehälter 2 wird mit Fortdauer des Druckvorgangs verbraucht, Tinte fließt aus dem porösen Element 62 durch die Tintenführungsrillen 12b, oder durch die Tintenführungsrillen 12b und die Schlitze 45a, 45b, 45c, in den Druckerkopfkörper 1. Da sich die Tinte zu jenem Zeitpunkt quer über das poröse Element 62 bewegt, ist die Entfernung, welche die Tinte durch das poröse Element 62 zurücklegt, gering und es kommt zu keiner Unterbrechung des Tintenflusses. Wenn Tinte im porösen Element 62 verbraucht wird, kommt es sofort zu einer Druckdifferenz zwischen der Tinte im porösen Element 61 und der Tinte im porösen Element 62, in Folge des Unterschieds ihrer durchschnittlichen Lochdurchmesser, und dieselbe Tintenmenge, welche verbraucht wird, wird aus dem porösen Element 61 zum pörosen Element 62 zugeführt. Zu diesem Zeitpunkt kommt es zu keiner Unterbrechung des Tintenflusses, da sich die Tinte quer im und über das poröse Element 61 bewegt. Die Tintenmenge, welche im porösen Element 62 festgehalten wird, entspricht somit im Wesentlichen jener, die abgegeben wurde. Daher wird mit Fortdauer des Druckvorgangs zunächst die Tinte im porösen Element 61 und dann die Tinte im porösen Element 62 aufgebraucht.
  • Der Tintenführungsmechanismus im Druckerkopfkörper funktioniert derart, dass er denselben Vorteil ermöglicht. Wenn der Tintenfluss im Tintenweg auf Grund von Vibrationen oder dergleichen unterbrochen wird, wird eine Tintenmasse, welche auf diese Weise unterbrochen wurde, vorwärts bewegt, bis sie mit einer vorhergehenden Tintenmasse verbunden ist, da die Kapillaranziehung im Tintenweg größer als im Tintenbehälter ist. Da die Kapillaranziehung in der Nähe des fernen Endes des Drahtes größer als in jenem Abschnitt des Tintenwegs ist, in welchem der Fluss unterbrochen ist, wird keine Tinte vom fernen Ende des Drahtes zurückgezogen, und somit wird die Punktdichte nicht einmal für einen Moment instabil, so dass die gesamte Tinte am fernen Ende des Drahtes aufgebraucht werden kann.
  • Bei der oben beschriebenen Tintenbehälterkonstruktion werden die mit Tinte getränkten Elemente 61, 62 auf den Rippen 47, 51 im Tintenbehälterkörper 40 getragen. Die mit Tinte getränkten Elemente 61, 62 sind demnach von einer Luftschicht umgeben, welche über das Luftloch 42 mit der Umgebungsluft kommuniziert. Da das Tränken mit Tinte unter niedrigem Druck erfolgt, findet sich in den mit Tinte getränkten Elementen 61, 62 im Wesentlichen keine von der Tinte umschlossene Luftschicht oder -blase. Daher wird jedwede Expansion von Luft im Behälter 2, welche durch einen Anstieg der Temperatur oder eine Reduktion des atmosphärischen Drucks bewirkt wird, durch das Luftloch 42 abgelassen, so dass der Druck im Behälter 2 auf atmosphärischen Druck eingestellt wird und Tinte nicht aus dem Tintenbehälter 2 hinausdrängt.
  • Der Tintenbehälter 2 ist daher gegen ein Ausströmen von Tinte in Folge von Schwankungen der Temperatur und des atmosphärischen Drucks geschützt und ist imstande, Tinte stabil zuzuführen.
  • Der Tintenbehälter 2 und der Tintenführungsweg zum Zuführen von Tinte zum Draht, weisen Abmessungen auf, welche von der Genauigkeit der Formen der Komponenten abhängen. Da die Komponenten einfach mit hoher Maßgenauigkeit geformt werden können, beispielsweise durch Formverfahren, können der Tintenbehälter 2 und der Tintenführungsweg höchst maßhaltig sein und sich für eine stabile Tintenzufuhr eignen. Der Tintenbehälter 2 und der Tintenführungsweg können einfach zusammengebaut werden, da sie sich aus einer kleinen Anzahl von Teilen zusammensetzen. Sie können über einen langen Einsatzzeitraum frei von Verschleiß und Verformung gehalten werden und ihr ursprüngliches Leistungsvermögen zum Teil auf Grund der Schmierung durch die Tinte beibehalten.
  • Fig. 4 ist eine in Einzelteile auseinandergezogene Ansicht einer weiteren Version eines Tintenführungselements 12".
  • Das Tintenführungselement 12" weist eine Tintenführungsrille 12"b auf, in welcher ein poröses Tintenführungselement 12e angebracht ist, welches als Verlängerung der mit Tinte getränkten Elemente im Tintenbehälter dient. Die Wirkungsweise des Tintenführungselements 12" ist im Wesentlichen dieselbe wie jene der vorhergehenden Ausführungsform.
  • Fig. 8 ist eine in Einzelteile auseinandergezogene perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Tintenzufuhrsektion eines Tintenbehälters 2" gemäß der vorliegenden Erfindung. Die Teile des Tintenbehälters aus Fig. 8 sind abgesehen von einem porösen Element 60" dieselben wie jene, welche in Fig. 2 dargestellt werden. Das poröse Element 60" weist eine unterschiedliche vordere und hintere Stärke auf, so dass der dickere Vorderabschnitt, welcher dem Tintenzufuhranschluss 41 benachbart angeordnet ist, durch den Behälterdeckel 50 zusammengedrückt wird, wenn das poröse Element 60" in den Behälterkörper 40 eingeführt wird. Demnach weist, auch wenn das poröse Element 60" gleichförmige Lochdurchmesser aufweist, der Vorderabschnitt davon, welcher dem Tintenzufuhranschluss 41 benachbart liegt, einen kleineren durchschnittlichen Lochdurchmesser auf, wobei der Lochdurchmesser zum hinteren Abschnitt hin, welcher von dem Tintenzufuhranschluss 41 entfernt liegt, progressiv größer wird, zu dem Zeitpunkt, zu dem das poröse Element 60" im Tintenbehälterkörper 40 angeordnet wird. Das poröse Element 60" entspricht von der Struktur her einer Mehrzahl poröser Filmlagen mit unterschiedlichen durchschnittlichen Lochdurchmessern, welche im Tintenbehälterkörper 40 angeordnet werden, wobei die durchschnittlichen Lochdurchmesser vom Vorderabschnitt zum hinteren Abschnitt des Elements 60" hin progressiv größer werden. Demnach ist die Funktion des porösen Elements 60" im Wesentlichen dieselbe wie jene der porösen Elemente 61, 62, welche in Fig. 4 dargestellt werden.
  • Wenngleich bei der Ausführungsform aus Fig. 1 der Tintenbehälter 2 oberhalb des Druckerkopfs 1 angeordnet ist, kann der Tintenbehälter 2 unterhalb der Drähte angeordnet werden, um eine stabile Druckdichte durch das oben beschriebene Tintenführungsverfahren zu erzielen.
  • Bei den oben beschriebenen Konstruktionen kann Tinte durch eine einfache Konstruktion stabil aus einem Tintenbehälter zum fernen Ende eines Drahtes zugeführt werden, und Tinte wird stabil am fernen Ende des Drahtes aufgebracht, um für eine stabile und geeignete Punktdichte zu sorgen. Die Tinte wird im Tintenweg nicht unterbrochen, und das Risiko eines Ausfalls der Zufuhr wird verringert. Die im Tintenführungsweg aufgenommene Tintenmenge ist kleiner als bei einer bekannten Anordnung der Fall wäre, bei welcher ein poröses Element verwendet wird, um Tinte am fernen Ende des Drahtes aufzubringen. Demnach ist die Menge an verschwendeter Tinte, welche nicht zum Drucken verwendet wird, gering, und somit kann im Wesentlichen die gesamte Tinte im Tintenbehälter effizient zum Drucken verwendet werden.
  • Wenn die Tinte im Tintenbehälter zu Ende geht, oder wenn die Tinte im Tintenbehälter durch Trocknen bei einer hohen Temperatur hochgradig zähflüssig wird, oder wenn die Zufuhr von Tinte auf Grund ihrer Verfestigung ausfällt, kann ein neuer Patronentintenbehälter angebracht werden, so dass frische Tinte unverzüglich zum fernen Ende des Drahtes zugeführt werden kann, um den gewünschten Druckvorgang fortzusetzen.
  • Beim oben beschriebenen Druckerkopf findet auf Grund von Schwankungen der Temperatur und des atmosphärischen Drucks kein Tintenfluss statt und eine stabile Tintenpunktdichte ist möglich. Ein unerwünschter Tintenfluss aus dem Tintenbehälter wird verhindert, wodurch ein Beschmieren des Druckpapiers mit unerwünschten Tintenflecken verhindert wird. Keine Tinte dringt in den Druckerkopfmechanismus ein, wodurch eine Fehlfunktion desselben verhindert wird. Der Patronentintenbehälter kann zum Erneuern des Tintenvorrats einfach abgenommen und angebracht werden.
  • Da das oben beschriebene erfindungsgemäße Tintenzufuhrsystem von einfacher Bauart ist, ist der dafür erforderliche Platz gering. In Fällen, in denen sich ein Mehrfarbendruckerkopf oben beschriebener Tintenzufuhrsysteme bedient, können die Tintenzufuhrsysteme für verschiedene Tintenfarben weit voneinander beabstandet werden, so dass ein unerwünschtes Vermischen der Farben vermieden werden kann.

Claims (5)

1. Tintenbehälter (2) zum Zuführen einer benötigten geeigneten Menge Tinte an einen Rasterdruckerkopf, wobei der Tintenbehälter eine untere Wand, eine obere Wand und Wände aufweist, die sich dazwischen erstrecken, wobei der Tintenbehälter als eine integrale Einheit gebildet ist, die abnehmbar an einem Druckkopf anbringbar ist und mit einer Vielzahl von Tintenzufuhrsektionen ausgebildet ist, die durch die Tintenbehälterwände und Trennwände zwischen den Tintenzufuhrsektionen definiert sind, wobei jede der Tintenzufuhrsektionen einen Tintenzufuhranschluss (41) in der unteren Wand des Behälters aufweist und der Tintenbehälter in jeder der Tintenzufuhrsektionen ein tintenaufnehmendes Element aufweist, das aus einem porösen Material gebildet ist, das mit Tinte getränkt ist,
wobei die Tintenzufuhrsektionen Tinte unterschiedlicher Farben enthalten
und jede Tintenzufuhrsektion ein Luftloch (42) aufweist, das mit Luft in einem Raum, der zwischen dem tintenaufnehmenden Element gebildet ist, und mindestens einer Wand der Tintenzufuhrsektion in Verbindung steht, so dass das tintenaufnehmende Element einen Abstand von der mindestens einen Wand der Tintenzufuhrsektion aufweist.
2. Tintenbehälter gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Tintenzufuhrsektionen zwei tintenaufnehmende Elemente (61, 62) enthält, wobei die tintenaufnehmenden Elemente (61, 62) entsprechende Oberflächen aufweisen, die in direktem kontakt zueinander stehen, und der Tintenzufuhranschluss (41) so angeordnet ist, dass er vom zweiten tintenaufnehmenden Element (62) Tinte erhält, und das erste tintenaufnehmende Element (61) Poren aufweist, deren durchschnittlicher Durchmesser größer ist als jener des zweiten tintenaufnehmenden Elements (62).
3. Tintenbehälter gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das tintenaufnehmende Element in der Nähe des Tintenzufuhranschlusses (41) zusammengedrückt ist.
4. Tintenbehälter gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nur ein vorstehender Abschnitt, Rippen oder eine Trennwand (44, 47, 48, 51) der Innenseite der mindestens einen Wand der Tintenzufuhrsektion das tintenaufnehmende Element berührt, so dass der verbleibende Abschnitt (40a, 40c, 45a, 45b, 45c, 50) der mindestens einen Wand einen Abstand von dem tintenaufnehmenden Element aufweist.
5. Tintenzufuhrsystem für einen Rasterdruckerkopf, der einen Tintenbehälter gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche und einen weiteren separaten Tintenbehälter umfasst, wobei der Tintenbehälter eine untere Wand, eine obere Wand und Wände aufweist, die sich zwischen diesen erstrecken, und der Tintenbehälter als abnehmbar zu befestigende, einstückige Einheit mit einem Tintenzufuhranschluss in der unteren Wand gebildet ist und ein tintenaufnehmendes Element aufweist, das aus einem porösen Material gebildet ist, das mit Tinte getränkt ist, und der separate Tintenbehälter schwarze Tinte enthält.
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