DE348441C - Gasloetkolben mit Pressluftzufuehrung - Google Patents

Gasloetkolben mit Pressluftzufuehrung

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DE348441C
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gas soldering
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DENDAT348441D
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JAROSLAV PALA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K3/00Tools, devices, or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods
    • B23K3/02Soldering irons; Bits
    • B23K3/021Flame-heated soldering irons
    • B23K3/022Flame-heated soldering irons using a gaseous fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

Die gebräuchlichen Gaslötkolben mit Preßluftzuführung haben den Nachteil, daß die Flamme infolge der gebogenen und nebeneinander angeordneten Rohre beim Bewegen und Drehen des Lötkolbens sehr leicht zurückschlägt oder ausgeblasen wird, insbesondere dann, wenn nur Gas von niedrigem oder sehr veränderlichem Druck zur Verfügung steht. Diese Nachteile sind beim Gegenstand der ίο vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, daß das Luftrohr von dem konachsial liegenden Gasrohr umhüllt wird, und daß beide Rohre in derselben senkrechten Ebene zur Achse endigen. Irgendwelche Rohrverengungen oder Düsen sind bei dieser Anordnung nicht vorhanden, das Gas kann vielmehr vollkommen ungehindert in Form eines mehr oder weniger langen Mantels austreten, wird von dem mittleren Preßluftstrahl erfaßt und mitgerissen, wobei sich dann vor der Mündung des Brenners eine Gasgemischflamme bildet. Infolge ■ dieser konzentrisch angeordneten, vollständig geraden Rohre kann ein Ablenken und Ausblasen der Flamme beim Drehen und Wenden des Kolbens nicht eintreten, und auch Gasdruckschwankungen können die Wirkung nicht beeinträchtigen. Bei schwachem Gasdruck entsteht nämlich ebenfalls ein geschlossener Gasmantel, der auch bei stärkstem Preßluftdruck nicht ausgeblasen wird. Die Vermeidung von Düsen, Rohrverengungen u. dgl. hat zudem noch den Vorteil, daß sich Fremdkörper nicht festsetzen können, sondern sofort herausgeschleudert werden.
Die Handhabung dieses Lötkolbens wird außerdem noch durch äußerst zweckmäßige Anordnung des Gaszuführungsrohres vereinfacht, welches in einem Längsschlitz des Handgriffes verdeckt gelagert ist.
Der Lötkolben ist auf der Zeichnung in Abb. ι in Ansicht und in Abb. 2 im Längsschnitt dargestellt, während die Abb. 3 und 4 Querschnitte nach den Linien A-B und C-D der Abb. 2 sind.
Die den Stiel des Lötkolbens bildenden Rohre α für die Luftzuführung und für die Gaszuführung sind konzentrisch ineinander gelagert. Am hinteren Ende ist das Rohr» von einer Handhabe c umgeben, die auf der Unterseite mit einem Längsschlitz c1 zur Lagerung des sich an das Rohr b anschließenden Gaszuführungsrohres b1 versehen ist. Die aus der Handhabe c vorstehenden Enden der Rohre α und b1 sind in bekannter Weise mit Wulsten ausgestattet, um den Schlauchmuffen einen sicheren Halt zu bieten.
Die Mündungen der Rohre α und b liegen in einer Ebene, so daß die Mischung von Gas und Luft vor der Mündung des Brenners erfolgt, wodurch' eine große Gasersparnis erzielt wird. Durch verschiebbare Anordnung des Rohres α kann aber, falls erforderlich, eine Verstellung der Düsen erreicht werden, j edoch bietet der Brenner in der dargestellten Ausführung eine große Betriebssicherheit, da irgendwelche der Abnutzung unterworfene oder gegen unsachgemäße Handhabung empfindliche Teile an dem Gerät nicht vorhanden sind. Durch zweckentsprechende Drosselung der Gas- und Luftzufuhr kann jede beliebige Flammengröße eingestellt werden, ohne ein Ausblasen der Flamme befürchten zu müssen.
Der mit einem Rundeisenstiel d versehene Hammerkolben e ist dabei in der üblichen Weise in einer am äußeren Rohr b vorgesehenen, also nicht im Bereich der Flamme liegenden Führung / längsverschiebbar gelagert und wird durch eine Klemmschraube g in der gewünschten Stellung gesichert.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Gaslötkolben mit Preßluftzuführung, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftrohr (α) von dem konachsial liegenden Gasrohr (b) umhüllt wird, und daß beide Rohre in derselben senkrechten Ebene zur Achse endigen.
2. Gaslötkolben nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gaszufüh-" rungsrohr (b1), durch welches das Gas dem Gasrohr (b) zugeleitet wird, in einem Längsschlitz (c1) des, Handgriffes (c) verdeckt gelagert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT348441D Gasloetkolben mit Pressluftzufuehrung Expired DE348441C (de)

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DE348441C true DE348441C (de) 1922-02-11

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