DE348328C - Umsteuerbare Dampfturbine, insbesondere zum Schiffsantrieb - Google Patents
Umsteuerbare Dampfturbine, insbesondere zum SchiffsantriebInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D15/00—Adaptations of machines or engines for special use; Combinations of engines with devices driven thereby
- F01D15/02—Adaptations for driving vehicles, e.g. locomotives
- F01D15/04—Adaptations for driving vehicles, e.g. locomotives the vehicles being waterborne vessels
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf umsteuerbare Dampfturbinen und insbesondere solche,
welche Räder für den Vorwärtsgang und den Rückwärtsgang zum Antrieb von Schiffen
haben. Bei solchen Turbinen ist die geeignetste Bauform die, daß die Vorwärtsräder
und Rückwärtsräder zu beiden Seiten der. Düsenkammern angeordnet sind, aus denen
der Dampf zu den Rädern zugeführt wird.
Hierbei ist eine Scheidewand nötig, um den Vorwärtsteil vom Rückwärtsteil der Turbine
zu trennen.
Gegenstand der Erfindung ist eine verbesserte Ausführungsform der Scheidewand zum
Trennen der Vorwärts- und Rückwärtsräder der Turbine in der Richtung, daß die Düsenkammern
zum Einlaß des Dampfes zu den Vorwärts- und Rückwärtsrädern annähernd in der gleichen senkrechten Ebene zur Turbinenachse
liegen, wodurch die Gesamtlänge der Turbine auf ein Mindestmaß verringert \
wird.
Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung j besteht darin, daß kein Teil der Scheidewand
Dampf von hohem Druck ausgesetzt ist.
Eine typische Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, in welcher
Abb. ι einen mittleren Längsschnitt durch eine Schiffsturbine darstellt, welche
eine Scheidewand zwischen den Vorwärtsrädern und dem Rückwärtsrad gemäß der Erfindung
hat. Abb. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie II-II der Abb. 1. Abb. 3 und 4
sind entsprechende Darstellungen einer abgeänderten Ausführungsform.
In den Abb. 1 und 2 bezeichnet 5 die Gruppe von Vorwärtsrädern und 6 das Rückwärtsrad
der Turbine. Die Scheidewand, welche den Vorwärts- und Rückwärtsteil
trennt, besteht aus einem rohrförmigen Nabenteil 7, welcher die Turbinenwelle 8 umgibt
und mit einer Labyrinthdichtung oder ähnlichen Dichtung versehen ist, um den. Übergang von Dampf längs der Welle vom
A'Orwärtsteil 5 nach dem Rückwärtsteil 6 oder
umgekehrt zu verringern. An den Enden der
Nabe 7 sind segnientfönnige Scheidewände
ίο und 11 vorgesehen, welche untereinander
durch Stege 12 und 13 verbunden sind, die von der Nabe 7 längs den Kanten der segmentförmigen
Scheidewände 10 und 11 nach deren Umfang verlaufen. Die so gebildete
Scheidewand wird in Nuten 14 und 15 der Zylinderwandung gehalten.
Die Düsenkammern für den Dampf zu der Vorwärtsgruppe von Rädern der Turbine
sind bei 16 und 17 ersichtlich, während die einzige Düsenkammer für den Dampf zum
Rückwärtsrad der Turbine bei 18 ersichtlich ist. Diese Düsenkammern haben nach dem
dargestellten Ausführungsbeispiel die besondere Form von der Länge nach eigesetzten,
gebogeneu, an einem Ende geschlossenen Düsenkammern, welche indessen nicht Gegenstand
der vorliegenden Erfindung ist. Es können auch statt dessen Düsenkammern einer anderen geeigneten Form Anwendung
finden.
Wie ersichtlich, gewährt eine Scheidewand gemäß der Erfindung nach Abb. 1 und 2 den
Vorteil, daß die Düsenkammern sowohl für den Vorwärts- als auch für den Rückwärtsteil
der Turbine in ein und demselben Zylinder annähernd in der gleichen senkrechten
Ebene zur Turbinenachse liegen können, wobei die Düsenkammern 16 und 17 für den
Vorwärtsteil an der einen Seite und die Düsenkammer 18 für den Rückwärtsteil an
der anderen Seite der Scheidewand liegt, welche ihrerseits den Vorwärtsteil vom Rückwärtsteil
vollständig abschließt. Bei dieser Ausführung sind die Düsenkammern, wenn die Turbine läuft, durch Dampf von verhältnismäßig
niederem Druck umspült und damit auch durch Dampf von verhältnismäßig niedriger Temperatur, besonders im Falle von
Naßdampf. Um eine übermäßige Kondensation oder Abkühlung von Hochdruckdampf auf der Vorderseite der Düsen zu verhüten,
können die Düsenkammern mit geeigneten 45. Wärmeschutzmitteln bekleidet sein.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 und 4 ist die Scheidewand mit zusätzlichen
Segmentwänden 19 und 20 versehen, welche in Nuten 21 und 22 an den freien Enden der
Nabe 7 abgestützt sind. Um den Raum, welcher die Düsenkammern umgibt, von dem übrigen Raum der Turbine vollständig abzuschließen,
können weiter zusätzliche Platten 23, 24 und 25 vorgesehen sein, welche, wie
dargestellt, in Nuten der Zylinderwand eingesetzt sind. Wenn solche zusätzliche j
Scheidewände und Platten vorgesehen sind, j so wird der die Düsenkammern umgebende ■
j Dampf überhitzt sein. Da aber keine Strö- ! mung in diesem Dampf besteht, so wirkt dieser
Dampf als Wärmeschutz. j Die beschriebene Scheidewand ist vorteil-j haft getrennt vom Turbinenzylinder hergej
stellt und in zwei Teilen ausgeführt "ähnlich j wie die Scheidewände, welche die Leitschau-
fein einer Druckturbine tragen. Gegebenen-, falls kann aber auch die Scheidewand aus
einem Stück mit dem Turbinenzylinder bestehen.
Die Gesamtanzahl der Düsenkammern kann größer oder kleiner als drei sein, und die Anzahl
der Düsenkammern, die jetzt für den Vorwärts- und Rückwärtsteil benutzt wird, kann nach Wunsch geändert werden. Die
Lage der Stege, welche die beiden Segmentteile der Scheidewand verbinden, kann ebenfalls
entsprechend abgeändert werden je nach dem Raum, der nötig ist für die Einbringung
der Düsenkammern für den Vorwärts- und Rückwärtsgang.
Claims (3)
1. Dampfturbine, insbesondere für den Schiffsbetrieb, mit durch eine Scheide- 8g
wand getrennten Abteilungen für den Vorwärts- und Rückwärtsgang, dadurch gekennzeichnet, daß diese Scheidewand
aus einem mittleren Nabenteil (7), welcher die Turbinenwelle (8) umgibt und an jedem Ende mit einer segmentförmigen
Scheidewand (10, n), versehen ist, besteht, welche in einer Ebene senkrecht zur
Turbinenachse liegen und untereinander durch Stege (12,13) verbunden sind, welche
von dem Nabenteil an den Kanten der Segmentwände entlang nach dem Umfang verlaufen, so daß die Düsenkammern (z. B.
16, 17, 18) für den Zulaß des Dampfes
für den Vorwärts- und Rückwärtsteil an- i°° nähernd in der gleichen Ebene senkrecht
zur Turbinenachse liegen können.
2. Dampfturbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den freien
Enden des Nabenteiles (7) zusätzliche Segmentwände (19, 20) vorgesehen sind,
um den Raum, welcher die Düsenkammern umgibt, von dem übrigen Turbinenraum abzuschließen.
3. Dampfturbine nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung
zusätzlicher Scheideplatten (23, 24, 25), welche am Turbinenzylinder eingesetzt sind, um den Raum, welcher die
Düsenkammern umgibt, vom übrigen Türbinenraum abzuschließen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB348328X | 1917-03-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE348328C true DE348328C (de) | 1922-02-04 |
Family
ID=10370456
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919348328D Expired DE348328C (de) | 1917-03-19 | 1919-10-14 | Umsteuerbare Dampfturbine, insbesondere zum Schiffsantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE348328C (de) |
-
1919
- 1919-10-14 DE DE1919348328D patent/DE348328C/de not_active Expired
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