DE346404C - Vorrichtung zur Ausfuehrung von Bestrahlungen mittels Radiums u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur Ausfuehrung von Bestrahlungen mittels Radiums u. dgl.

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DE346404C
DE346404C DE1914346404D DE346404DD DE346404C DE 346404 C DE346404 C DE 346404C DE 1914346404 D DE1914346404 D DE 1914346404D DE 346404D D DE346404D D DE 346404DD DE 346404 C DE346404 C DE 346404C
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    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21GCONVERSION OF CHEMICAL ELEMENTS; RADIOACTIVE SOURCES
    • G21G4/00Radioactive sources
    • G21G4/04Radioactive sources other than neutron sources
    • G21G4/06Radioactive sources other than neutron sources characterised by constructional features

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Description

  • Vorrichtung zur Ausführung von Bestrahlungen mittels Radiums u. dgl. Bei den üblichen Einrichtungen zur Ausführung von Bestrahlungen mittels Radiums und ähnlicher strahlender, Körper ist das die Strahlen aussendende Präparat in einem Röhrchen verteilt angeordnet oder in einer Fläche ausgebreitet. Infolge der Streuung nimmt die Wirkung der Strahlen im Quadrat der Entfernung äb; ist beispielsweise die Wirkung auf einen Körper bei 5 mm Entfernung vom Präparat gleich roo, so beträgt sie bei q0 mm Abstand nur noch etwa z,5. Infolgedessen ist bei Tiefenbestrahlungen eine gleichmäßige Tiefenwirkung nicht zu erreichen. Die dem Präparat zunächstliegenden Stellen müssen stark überbestrahlt werden, um in der Tiefe eine genügende Wirkung zu erhalten.
  • Auch bei Ausbreitung des Präparates in einer Fläche ist dies noch der Fall, weil die Strahlen von jedem Punkte der Fläche aus sich nach allen Richtungen zerstreuen. Auch hier wird eine der Präpar atfläche dicht gegenüberliegende Fläche erheblich mehr Strahlen erhalten, als eine weiter davon entfernt liegende Stelle, weil die zu bestrahlende Fläche von jedem Punkt nur einen Strahlenkegel von einem ihrer Größe und Entfernung entsprechenden Spitzenwinkel aufnimmt. Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke besteht nun darin, die nicht auf die zu bestrahlende Fläche treffenden Strahlen abzublenden, weil sie nur nutzlos die dem Präparat mehr benachbarten Stellen des Körpers bestrahlen und in diesem zu einer erheblichen, schädlichen Überbestrahlung führen. Besonders günstige Verhältnisse erhält man bei denkbar guter Ausnutzung des Präparates, wenn man das Präparat nicht in Röhrchen-oder Flächenform, sondern in einzelnen Teilchen fokal anordnet. Die Blenden werden ferner zweckmäßig so angeordnet und gestaltet, daß die von den einzelnen Teilchen des Präparates ausgehenden Strahlen sich in einer gegebenen Entfernung in einer Fläche (Zylinderfläche) vereinigen.
  • Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Gemäß Abb. r sind auf einem Rohr a eine Reihe ringförmiger Blenden b von dreieckigem Querschnitt befestigt, deren Kegelflächen derart verlaufen, daß die in einer durch die Achse des Rohres a gehenden Schnittebene in der Richtung ihrer erzeugenden gezogenen Linien sich für die nach der gleichen Seite liegenden Flächen in zwei Punkten c, cl schneiden. Die Körnchen e des Präparates sind innerhalb des Rohres a in Glasperlen innerhalb einer Glasröhre q o. dgl. je in den gemeinschaftlichen Spitzen der die einzelnen Blendenöffnungen begrenzenden Kegelflächen der Blendenringe b gelagert.
  • Wird der Apparat jetzt gegenüber einer zu bestrahlendcn Fläche d so eingestellt, daß die Punkte c und cl die Grenzen der Fläche treffen, so erhält diese Fläche Strahlen von sämtlichen Körnchen e des Präparates, d. h. im Beispiel der Zeichnung von fünf Körnchen.
  • Rückt man die Fläche bis in dije Ebene f an den Apparat heran, so erfolgt die Bestrahlung der einzelnen Teile der Fläche von den Rändern nach innen fortschreitend nur noch durch von einem bis vier Körnchen ausgehende Strahlen. In der Ebene g fallen auf die Fläche nur noch Strahlen von einem bis drei Körnchen e, in der Ebene k, von einem bis zwei und in der Ebene i erhält jeder Teil der Fläche nur Strahlen von einem einzigen Körnchen e.
  • Man erhält also, wenn man von der Achse des Apparates nach auswärts geht, eine gewisse Konzentrierung der Strahlen, die von den einzelnen Präparatkörnchen ausgehen. Allerdings steht demgegenüber die Streuung, die zur Folge hat, daß die Dichte der von den einzelnen Körnchen ausgehenden Strahlen mit der Entfernung entsprechend abnimmt. Aber diese Abnahme wird durch die Vereinigung mit den von den anderen Körnchen ausgehenden Strahlen mehr oder weniger aufgehoben. Ein völliger Ausgleich läßt sich dadurch herbeiführen, daß man eine dem Quadrat der Entfernung entsprechende Anzahl Körnchen verwendet und durch eine Überzahl von Körnchen auch noch der Absorption Rechnung trägt. Jedenfalls wird schon ohne Rücksicht auf die Anzahl Körnchen vermöge der Anwendung der Blenden die Bestrahlung in den verschiedenen Entfernungen von dem Apparat gleichmäßiger als bei Benutzung der bisher bekannten Einrichtungen. Vor allem werden die dem Präparat zunächstliegenden Stellen nicht durch Strahlen getroffen, die nicht auch an der zu bestrahlenden Stelle zur Wirkung kommen.
  • Durch entsprechende Formgebung der Blenden kann man übrigens die Entfernung der Konzentrationsstelle den wechselnden Verhältnissen anpassen.
  • Die verbleibenden Ungleichmäßigkeiten in der Beanspruchung, insbesondere der zwischen dem Präparat und der Konzentrationsstelle liegenden Stellen kann man annähernd dadurch beseitigen, daß man die Vorrichtung gemäß Abb. 2, beispielsweise durch ein Kurbelgetriebe h, 1, m, in einem Rohr zz hin und her bewegt. Bei dieser Ausführung erhält man eine gute Bestrahlung auch schon bei Anwendung eines einzigen Kornes.
  • Statt der Anordnung nach Abb. r können die einzelnen Präparatkörnchen gemäß Abb. 3 in Glasperlen eingeschlossen zwischen als Blenden wirkende Scheiben o von doppelkegeliger oder ähnlicher Gestalt in einem Rohr -angeordnet werden.
  • Bei der besonders einfachen Ausführung gemäß Abb.4 sind auf eine das Präparat umschließende Röhre q eine Anzahl Scheibenblenden y aufgeschoben, zwischen denen Ringe s zum Abfangen der von den Blenden infolge Auftreffens der Strahlen ausgehenden sekundären Strahlen eingelegt sind. Natürlich ist aber die fokale Anordnung des Präparate3 gemäß Abb. i bis 3 vorzuziehen, schon weil das Präparat besser ausgenutzt wird.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Ausführung von Bestrahlungen mittels Radiums und ähnlicher Strahlen aussendender Stoffe, dadurch gekennzeichnet, daß das Präparat in eine Anzahl nebeneinanderliegender Elemente zerlegt ist, deren jedes einen abgeblendeten Strahlungsraum besitzt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Präparat in einzelnen Elementen (e) fokal zwischen den Blendenkörpern angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Präparatelemente innerhalb ringförmiger Blenden liegen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blendenöffnungen für den Durchgang der Strahlen derart bemessen und angeordnet sind, daß die durch sie hindurchtretenden Strahlenbündel sich in einer gegebenen Entfernung in einer Fläche vereinigen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Blenden die Form von Ringen von dreieckigem Querschnitt besitzen, deren kegelförmige Begrenzungsflächen unter verschiedenen Winkeln derart angeordnet sind, daß die durch die Blendenöffnungen hindurchtretenden Strahlenbündel sich in einer Zylinderfläche vereinigen.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das ganze System achsial hin und her bewegt wird.
DE1914346404D 1914-01-21 1914-01-21 Vorrichtung zur Ausfuehrung von Bestrahlungen mittels Radiums u. dgl. Expired DE346404C (de)

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DE1914346404D Expired DE346404C (de) 1914-01-21 1914-01-21 Vorrichtung zur Ausfuehrung von Bestrahlungen mittels Radiums u. dgl.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746153C (de) * 1942-06-02 1944-06-08 August Hofmann Vorrichtung zum Bestrahlen mit Radium
WO2000055866A1 (en) * 1999-03-16 2000-09-21 Joubert Gideon Jacobus Johanne A gamma-ray source for use in radiography

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746153C (de) * 1942-06-02 1944-06-08 August Hofmann Vorrichtung zum Bestrahlen mit Radium
WO2000055866A1 (en) * 1999-03-16 2000-09-21 Joubert Gideon Jacobus Johanne A gamma-ray source for use in radiography

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