DE345373C - Offener Querstromrieselkuehler zum Rueckkuehlen des Kuehlwassers von Dampfkondensationsanlagen auf Fahrzeugen - Google Patents

Offener Querstromrieselkuehler zum Rueckkuehlen des Kuehlwassers von Dampfkondensationsanlagen auf Fahrzeugen

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DE345373C
DE345373C DE1918345373D DE345373DD DE345373C DE 345373 C DE345373 C DE 345373C DE 1918345373 D DE1918345373 D DE 1918345373D DE 345373D D DE345373D D DE 345373DD DE 345373 C DE345373 C DE 345373C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28CHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA COME INTO DIRECT CONTACT WITHOUT CHEMICAL INTERACTION
    • F28C1/00Direct-contact trickle coolers, e.g. cooling towers
    • F28C1/04Direct-contact trickle coolers, e.g. cooling towers with cross-current only
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B30/00Energy efficient heating, ventilation or air conditioning [HVAC]
    • Y02B30/70Efficient control or regulation technologies, e.g. for control of refrigerant flow, motor or heating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Description

  • Offener Querstromrieselkühler zum Rückkühlen des Kühlwassers von Dampfkondensationsanlagen auf Fahrzeugen. Die Erfindung betrifft einen offenen Querstromrieselkühler zum Rückkühlen des Kühlwassers von Dampfkondensationsanlagen auf Fahrzeugen. Darnach wird das zu kühlende Wasser durch den Luftstrom in einen mit der Fahrrichtung gleichgerichteten Kanal fallen gelassen, und es wird die Anzahl, Stärke und Verteilung der Wasserstrahlen so gewählt, daß die relative Geschwindigkeit der Kühlluft gegenüber der Rückkühlvorrichtung am Austrittsende unter dem Wert bleibt, bei dem Wasserverlust durch Mitreißen durch die Luft stattfindet. Die Vorrichtung kann so ausgebildet sein, daß im Vollbetrieb das zu kühlende Wasser derart durch den Luftstrom geleitet wird, daß es von dem oberen Behälter in zwei Teile eines quer zur Luftrichtung unterteilten unteren Behälters fällt, und daß von dem in den einen der unteren Behälterteile gelangenden Wasser solches nach dem oberen Behälter zurückgefördert wird, um von da wieder durch den Luftstrom zu gelangen, während von -dem in den andern der unteren Behälterteile gelangenden Wasser, solches nach der Kondensationsanlage gefördert wird.
  • Da auf Fahrzeugen der für die Rückkühlvorrichtung zur Verfügung stehende Raum. sehr beschränkt ist, ist es wesentlich, daß die verlangte Kühlleistung in einer Vorrichtung von kleinstmöglichem Raumbedarf erzie't wird. Dieser -Forderung genügt die vorliegende Erfindung. Denn da dem Luftstrom und den Wasserstrahlen gar keine zusätzlichen Hemmnisse entgegengesetzt sind, erhält die Luft den ° größtmöglichen Durchfiußquerschnitt, so daß in keinem Raum viel Luft bei verhältnismäßig kleiner Relativgeschwindigkeit mit viel Wasser in Berührung kommt und dadurch die denkbar größte Kühlwirkung erreicht wird.
  • Die Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung, und zwar stellt Abb. i einen vertikalen Längsschnitt, Abb. 2 einen teilweisen Grundriß einer derartigen, auf einer Dampflokomotive angeordneten Vorrichtung dar.
  • Die Lokomotive bewege sich in der Pfeilrichtung I von rechts nach links, so daß sich in der Vorrichtung ein von links nach rechts (Pfeilrichtung II) gerichteter Luftstrom bildet.
  • In Abb. i ist i ein Strahlkondensator, welchem durch den Stutzen -, der zu kondensierende Dampf und durch das Rohr 3 das unter Druck befindliche Betriebswasser zugeführt wird. Letzteres hat einmal den Dampf zu kondensieren und sodann die Luft aus der die Lokomotive treibenden Dampfkraftmaschine, von welcher der Dampf durch das Rohr 7, zugeführt wird, abzusaugen. Aus dem Diffusor q. gelangt das Luftwassergemisch in den Behälter 5 und strömt durch das Rohr 6 zur Rückkühlvorrichtung über. Dieselbe besteht der Hauptsache nach aus einem oberen Behälter 7 und dem in einen vorderen Teil 8 und einen hinteren Teil 9 untetteilten unteren Behälter sowie den zugehörigen Rohrleitungen und Pumpen. Von dem hinteren Teil 9 des unteren Behälters wird das Wasser mittels des Rohres io und. der Pumpe ii abgesaugt und mittels des Rores 12 nach dem oberen Behälter 7 gefördert, in dessen Boden Bohrungen 5 13 und 1q. angebracht sind. Das durch die Bohrungen 13 ausströmende Wasser gelängt in den hinteren Behälterteil 9, das durch die Bohrungen 1q. ausströmende Wasser nach dem vorderen Behälterteil B. Ein Teil des in den oberen Behälter 7 gelangenden Wassers strömt also wiederum dem unteren Behälterte,*l 9 zu und wird mittels der Pumpe ii im Kreislauf gefördert. Auf diese Weise hat es Gelegenheit, mit dem inRichtung des Pfeiles II horizontal von links nach rechts gerichteten Luftstrom wiederholt in Berührung zu gelangen. Die aus dem oberen Behälter 7 durch die Bohrungen 14 ausströmenden Wasserstrahlen kommen mit dem Luftstrom gleich bei dessen Eintritt in die Vorrichtung (d. i. bei C) in Berührung, also an einer Stelle, wo die Luft die niederste Temperatur und die größte Kühlfähigkeit besitzt. Das im vorderen Teil 8 des unteren Behälters sich sammelnde Wasser besitzt demnach die niederste Temperatur. Deshalb wird das vom Mischkondensator i benötigte Betriebswasser mittels des Rohres 15 und der Pumpe 16 aus diesem vorderen Behälterteil 8 abgesaugt. Zwischen den Behäl' e teilen 8 und 9 kann ein Überströmen überschü,sigen Wassers in der einen oder anderen Richtung geschehen. Gemäß Abb. i strömt augenblicklich Wasser vom hinteren Behälterteil 9 nach dem vorderen Behälterteil 8 über.
  • Die quer zu den von oben nach unten fallenden Wasserstrahlen von links nach rechts strömende Luft hat infolge ihres Aufpralldruckcs und ihrer Reibung das Bestreben, die Wasserstrahlen nach rechts abzulenken. Dadurch entsteht die Gefahr, daß ein Teil des niederfallenden Wassers über den unteren Behälterteil hinausgeweht wird und für die weitere Kühlung verloren geht. Dem könnte zwar wenigstens teilweise vorgebeugt werden durch eine Verlängerung des unteren Behälterteiles nach rechts, doch hätte dies eine so große Baulänge der ganzen Vorrichtung zur Bedingung, wie sie auf einer Lokomotive gar nicht untergebracht werden könnte. Aber auch trotz dieser Vorrichtung würde ein großer Teil des Wassers weit nach hinten geweht, wenn .die Relativgeschwindigkeit des Luftstromes gegenüber der Kühlvorrichtung und damit gegenüber den Wasserstrahlen eine zu große wäre. Um dies zu verhüten, werden die Menge und die Verteilung des Wassers so gewählt, daß die Relativgeschwindigkeit der Luft gegenüber der Rückkühlvorrichtung innerhalb der Vorrichtung 5 m/Sek. nicht übersteigt. Dies kann insbesondere an Hand der Abb. 2 erklärt werden, welche als ein in Abb. i in der Höhenlage A-B horizontal durcbgelegter Querschnitt von oben gesehen zu betrachten ist. Die kleinen, in den Grundriß der Behälterteile 8 und 9 eingezeichneten Kreise stellen die Querschnitte durch die von oben nach unten gerichteten Wasserstrahlen dar. Wenn das Fahrzeug (Lokomotive), auf welchem sich diese Rückkühlvorrichtung hefindet, beispielsweise eine von rechts nach links gerichtete Fahrgeschwindigkeit von 72 km; Std. besitzt, so hat ein beispielsweise beim Punkt x sich befindendes Luftteilchen, insofern es so weit vom Fahrzeug entfernt ist, daß es von diesem unbeeinflußt bleibt, die absolute Geschwindigkeit Null und gegenüber der Vor-! richturig eine Relativgeschwindigkeit gleich 2o m/Sek. Dies Luftteilchen behält diese Geschwindigkeitsverhältnisse bei. Abgesehen vom Einfluß durch Stoß und Reibung würde die Vorrichtung sich gegenüber einem augenblicklich bei y, d. i. also unmittelbar vor der Einrichtung befindlichen Luftteilchen ebenfalls mit der Relativgeschwindigkeit von 2o m/Sek. nach links bewegen, während dieses- Luftteilchen vorerst ortsfest bleiben würde. In Wirklichkeit wird aber dieses bei y gelegene Luftteilchen der von rechts nach links gerichteten Fahrbewegung der Wasserstrahlen durch Reibung und Stoß einen gewissen Widerstand entgegensetzen. Dadurch erhält das Luftteilchen, insbesondere wenn es bei der Relativbewegung in das Strahlenbündel hineingelangt ist, eine ebenfalls von rechts nach links geiichtete absolute Geschwindigkeit. Je größer diese absolute Geschwindigkeit wird, um so mehr verringert sich die relative Geschwindigkeit des Luftteilchens gegenüber den Wasserstrahlen, um so kleiner wird seine ablenkende Wirkung auf die weiter hinten gelegenen 1 Wasserstrahlen. Die Wasserstrahlen können nun beim vorliegenden Beispiel bezüglich Menge und Anordnung so gewählt werden, daß die Luft innerhalb der Vorrichtung auf eine absolute von rechts nach links gerichtete Geschwindigkeit von wenigstens 15 m/Sek. ansteigt, wodurch die Relativgeschwindigkeit auf 5 m/Sek. und weniger fällt. Bei einer solchen Relativgeschwindigkeit vermag die Luft die beim hinteren Teil der Vorrichtung niedergehenden Wasserstrahlen nicht mehr in einer nachteiligen Weise nach rechts abzulenken.
  • Bei schneller Fahrt des Fahrzeuges muß man dem relativen Durchfluß der Luft durch die Kühlvorrichtung einen größeren Widerstand entgegensetzen als bei langsamer Fahrt. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, daß, in Abb. 2 gesehen, bei langsamer Fahrt nur die in den Vertikalebenen a-b, c-d, e- f und g-h liegenden Bohrungen des oberen Behälters offen, die zwischenliegenden Bohrungen geschlossen gehalten werden, so daß für die Luft ein verhältnismäßig großer Durchflußquerschnitt freibleibt. Für die schnelle Fahrt werden auch die in den Ebenen i-k, o-p, q-y liegenden Bohrungen oder wenigstens ein Teil derselben, insbesondere die vorderen, geöffnet und-dadurch dem Luftstrom entsprechende Hindernisse entgegengestellt. -Dieses Regelungsverfahren erfüllt zugleich die Bedingung, daß bei großer Fahrt mehr KüHwasser durch die Vorrichtung geleitet wird als bei kleiner Fahrt, weil bei schneller Fahrt eine größere Dampfmenge zu kondensieren ist und deshalb die gesamte Rückkühlvorrichtung -eine größere sein muß. Natürlich kann auch die Förderleistung der Pumpen entsprechend geregelt werden. Bei größerer Fahrgeschwindigkeit wird man die Pumpe ii auf eine größere Fördermenge einstellen, einmal, um das gleiche Kühlwasser mit dem Luftstrom in Berührung zu bringen und sodann, um dem Luftstrom einen größeren Widerstand entgegenzusetzen und auf diese Weise seine Relativgcschwinaigkeit in der Vorrichtung unterhalb der gewünschten Grenze von 5 m/Sek. zu halten.
  • Wenn der durch die Fahrbewegung erzeugte Luftstrom nicht geniigt, könnte ein Ventilator zu Hilfe gezogen werden, speziell bei Fahrten auf längeren Steigungen.
  • Es können Einrichtungen angebracht werden, welche in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit betätigt werden, wie .z. B. Geschwindigkeitsmesser. Diese können zur Regelung der Menge und der Verteilung des zu kühlenden Wassers benutzt werden.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Offener Querätromrieselkühler zum Rückkühlen des Kühlwassers von Dampfkondensationsanlagen auf Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß das zu kühlende Wasser durch den Luftstrom in einen mit der Fahrtrichtung gleichgerichteten Kanal fallen gelassen wird, und daß die Anzahl, Stärke und Verteilung der Wassr-rstrahlen so gewählt wird, daß die relative Geschwindigkeit der Kühlluft gegenüber der Rückkühlvorrichtung am Austrittsende unter dem Wert bleibt, bei dem Wasserverlust durch Mitreißen durch die Luft stattfindet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß im Vollbetrieb das zu kühlende Wasser derart durch den Luftstrom geleitet wird, daß es von dem oberen Behälter in zwei Teile (8, g) eines quer zur Luftrichtung unterteilten unteren Behälters fällt, und daß das in den einen der unteren Behälterteile (g) gelangende Wasser nach dem oberen Behälter zurückgefördert wird, um von- da wieder durch den Luftstrom zu gelangen, während das in den andern der unteren Behälterteile (8) gelangende Wasser nach der Kondensationsanlage gefördert wird.
DE1918345373D 1918-01-10 1918-01-10 Offener Querstromrieselkuehler zum Rueckkuehlen des Kuehlwassers von Dampfkondensationsanlagen auf Fahrzeugen Expired DE345373C (de)

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