DE3430278C2 - - Google Patents

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DE3430278C2
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Germany
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magnetizable
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flat
gasket material
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DE19843430278
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DE3430278A1 (de
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Hans-Rainer Dr. 5093 Burscheid De Zerfass
Franz-Josef 5968 Odenthal De Giesen
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GOETZE AG 5093 BURSCHEID DE
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GOETZE AG 5093 BURSCHEID DE
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/02Sealings between relatively-stationary surfaces
    • F16J15/06Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces
    • F16J15/10Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with non-metallic packing
    • F16J15/102Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with non-metallic packing characterised by material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)
  • Sealing Material Composition (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Weichstoffflachdichtungsmaterial, insbesondere für die Herstellung von Flachdichtungen für Verbrennungskraftmaschinen, bestehend aus einem gegebenenfalls imprägnierten Faservlies aus mineralischen Fasern, Naturfasern und/oder organischen Synthesefasern mit einem Bindemittel und einem pulverigen bis feinkörnigen Füllstoff.
Weichstoffflachdichtungen für Verbrennungskraftmaschinen mit entsprechender Hochdruck- und Hochtemperaturbeständigkeit bei gleichzeitiger Einwirkung der flüssigen oder gasförmigen Abdichtmedien aus Wasser, Mineralölen und Verbrennungsgasen bestehen in der Praxis meist aus Faservliesmaterial auf der Basis von Asbestfasern, Naturfasern, organischen Synthesefasern, mineralischen Fasern oder Gemischen mindestens zweier dieser Faserarten sowie einem Bindemittel wie meist 5 bis 20 Gewichtsprozent eines synthetischen Elastomers und gegebenenfalls bestimmte Anteile von meist mineralischen pulverigen bis feinkörnigen Füllstoffen. Das Material kann zusätzlich mit einem im Faservlies vernetzten Imprägniermittel imprägniert sein.
Zur lokalen Erhöhung der Dichtpressung der Flachdichtung ist es üblich, diese bevorzugt im Bereich rundum die besonders beanspruchten Öffnungen oder auch im Dichtflächenbereich mit Auflagen aus elastischem Material zu versehen. Diese Auflagen werden üblicherweise im Siebdruckverfahren unter Verwendung von Schablonen in den gewünschten Bereichen mit möglichst großer Präzison auf die Flachdichtungen aufgetragen.
So werden beispielsweise Zylinderkopfdichtungen aus Weichstoff mit integrierter metallischer Trägermatrix für Verbrennungskraftmaschinen ein- oder beidseitig mit ringförmig die Brennraumöffnungen umgebenden Auflagen bedeckt; allerdings müssen zur Erzielung eines optimalen Funktionsverhaltens der Dichtung die Auflagen exakt an der vorgesehenen Stelle aufgetragen werden. Die Dichtungen werden dazu auf der Siebdruckunterlage in einem Rahmen befestigt, dabei neigen die aus Rollenmaterial hergestellten Dichtungen, insbesondere wenn sie mit thermisch vernetztem Imprägniermittel durchsetzt sind, zum Aufwölben, so daß sie nicht eben auf der Unterlage anliegen. Deshalb stellt man die Siebdruckunterlage aus einer magnetischen Platte her, die magnetischen Kräfte wirken auf das in der Zylinderkopfdichtung zur Verstärkung einliegende Stahlblech und ziehen so die Zylinderkopfdichtung flach auf die Unterlage. Geringer belastete Weichstoffflachdichtungen für Verbrennungskraftmaschinen, wie beispielsweise Ölwannendichtungen, Ventilhaubendichtungen oder Kühlwasserpumpenflanschdichtungen, benötigen jedoch keine besondere Verstärkung und besitzen vielfach kein einliegendes magnetisierbares Blech, oder es werden als Verstärkung nicht magnetisierbare Edelstahlbleche verwendet, so daß in diesen Fällen ein Anpressen der Dichtung an die Unterlage durch magnetische Kräfte nicht möglich ist.
Zum Bedrucken von Papieren für graphische Zwecke im Siebdruckverfahren werden die Papierbahnen bekannterweise unter Anwendung von Unterdruck auf die Unterlage flach anliegend angesaugt, allerdings bestehen Flachdichtungsmaterialien aus meist dickeren und daher weniger flexiblen papierähnlichen Materialien, und sie sind porös oder sie besitzen rauhe Oberflächen, so daß ein Vakuum allein das Material nicht an der Unterlage fest ansaugen kann. Vielfach gestattet auch die besondere Dichtungsform (zum Beispiel Rahmendichtung) kein Angreifen der Saugwerkzeuge, und bei der Herstellung von Auflagen in der Massenfertigung ist es darüber hinaus vorteilhafter, wenn bei den verschiedenen Flachdichtungsmaterialien immer dieselbe Fertigungsanlage eingesetzt werden kann.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Flachdichtungsmaterial aus bevorzugt papierähnlichen Faservliesstoffen zu schaffen, welches auch ohne verstärkende Stahlblecheinlage mit einfachen Mitteln insbesondere für eine Siebdruckbeschichtung zur genauen Positionierung auf einer Unterlage flach anliegend angepreßt werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Flachdichtungsmaterial gemäß Oberbegriff des Hauptanspruchs gelöst, dessen Füllstoff ganz oder teilweise aus einem magnetisierbaren Material besteht. Eine daraus hergestellte Flachdichtung ist jetzt durch den erfindungsgemäßen Zusatz der magnetisierbaren Füllstoff-Komponente auch ohne einliegendes Stahlblech magnetisierbar und wird von einer magnetischen Unterlage auf diese flach anliegend fixiert. Insbesondere der Siebdruckauftrag von Auflagen kann dadurch mit einfachen Mitteln präzise an der dafür vorgesehenen Stelle der Dichtung erfolge.
Unter Umständen kann der Füllstoff gänzlich aus dem magnetisierbaren Material bestehen. Bevorzugt liegt die Menge des magnetisierbaren Füllstoffes zwischen etwa 5 und 50 Gewichtsprozent, und die zu verwendende Menge muß gegebenenfalls, abgestimmt auf den jeweiligen Anwendungsfall, so bemessen werden, daß einmal in Abhängigkeit vor allem von der Dicke der Dichtung eine optimale Anpassung erzielt wird, ohne daß durch zu große Füllstoffanteile die Funktionsfähigkeit der Dichtung wesentlich herabgesetzt wird. Gegebenenfalls kann der magnetisierbare Füllstoff auch zur Erhöhung der magnetischen Effekte im Faservlies magnetisiert sein.
Bevorzugt werden die erfindungsgemäßen magnetisierbaren Füllstoffe zur Erzielung einer gleichmäßigen Verteilung den Faserdispersionen bei der Herstellung der Faservliese in einem Papierherstellungsverfahren zugegeben, oder plastischen Massen, aus denen die Flachdichtungsplatten gewalzt werden, werden die magnetisierbaren Stoffe direkt zugemischt. Bevorzugt bestehen die Weichstoffflachdichtungsmaterialien aus Faservliesen mit Fasern jeder geeigneten Herkunft, und das Material kann imprägniert oder nicht imprägniert sein.
Im Sinne der Erfindung können die Faservliesmaterialien gegebenenfalls auch durch eine nicht magnetisierbare Einlage zum Beispiel aus Textilgeweben oder mit Nichteisenmetall- beziehungsweise Edelstahlblechen verstärkt sein. In speziellen Fällen kann das Flachdichtungsmaterial aber auch aus Elastomerplatten, Kunststoffplatten mit oder ohne hohe Gehalte an verstärkten Füllstoffen wie zum Beispiel Gummi-Kork-Flachdichtungsmaterial bestehen, denen erfindungsgemäß die magnetisierbaren Füllstoffe zugegeben sind.
Im Sinne der Erfindung kann ferner jeder magnetisierbare Füllstoff in pulver- bis feinkörniger Form verwendet werden. Da allerdings Flachdichtungen für Verbrennungskraftmaschinen, wie Kühlwasserpumpenflanschdichtungen, Ölwannendichtungen oder Ventilhaubenabdichtungen, im motorischen Betrieb starken korrosiven Angriffen ausgesetzt sind, werden bevorzugt korrosionsbeständige Füllstoffe aus pulverigem bis feinkörnigem Bariumferrit (BaO6 × Fe2O3) und/oder Magnetit (Fe3O4) verwendet. Für Dichtungen mit geringerer Korrosionsbelastung können ferromagnetische beziehungsweise magnetisierbare Metallpulver wie Eisenpulver als Füllstoff verwendet werden.
Im Sinne der Erfindung kann man gegebenenfalls auch Faservliese ohne magnetisierbare Füllstoffe verwenden, bei denen jedoch auf die Dichtflächen ein- oder beidseitig Deckschichten aus magnetisierbarem füllstoffhaltigen Kunststoff- oder Elastomerschichten aufgetragen sind.
Während die Erfindung bevorzugt zum flach anliegenden Fixieren von Flachdichtungen aus Faservliesstoffen ohne verstärkende Eisenblecheinlage auf Siebdruckauflagen zum präzisen Aufdrucken von Auflagen auf entweder das Flachdichtungsmaterial oder die schon fertiggestellte Dichtung eingesetzt werden soll, kann die Erfindundg vorteilhaft auch als Montagehilfe von Dichtungen an komplizierten und beispielsweise vertikal angeordneten Flanschflächen verwendet werden. In diesem Fall müßten die Flanschflächen aus ferromagnetischen und magnetischen Metallen bestehen.
Im Sinne der Erfindung ist es jedoch auch möglich, den magnetisierbaren Füllstoff vor dem Einbau zu magnetisieren, so daß bei der Montage die Dichtungen an den korrespondierenden Flanschflächen haften, oder es kann als Montagehilfe ein Magnet eingesetzt werden, der die magnetisierbare oder magnetische Flachdichtung an den Flanschflächen fixiert.

Claims (4)

1. Weichstoffflachdichtungsmaterial, insbesondere für die Herstellung von Flachdichtungen für Verbrennungskraftmaschinen, bestehend aus einem gegebenenfalls imprägnierten Faservlies aus Asbestfasern, mineralischen Fasern, organischen Synthesefasern und/oder organischen Naturfasern mit einem Bindemittel und einem pulverigen bis feinkörnigen Füllstoff, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllstoff ganz oder teilweise aus einem magnetisierbaren Material besteht.
2. Flachdichtungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Weichstoffflachdichtungs-Material 5 bis 50 Gewichtsprozent magnetisierbaren Füllstoff enthält.
3. Flachdichtungsmaterial nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetisierbare Füllstoff Bariumferrit (BaO6 × Fe2O3) und/oder Magnetit (Fe3O4) ist.
4. Flachdichtungsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetisierbare Füllstoff in der einbaufertigen Flachdichtung magnetisiert ist.
DE19843430278 1984-08-17 1984-08-17 Weichstoffflachdichtungsmaterial Granted DE3430278A1 (de)

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