DE3427780C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verdichtungsvorrichtung nach
dem Oberbegriff des Hauptanspruches. Eine solche Ver
dichtungsvorrichtung ist bekannt durch die DE-OS
22 59 295.
Für derartige Vorrichtungen kommen als Schwingungserreger
grundsätzlich mit Unwuchten arbeitende Außenrüttler sowie
hydraulisch, elektrodynamisch oder pneumatisch betriebene
Schwingungserreger in Frage.
Die bekannte Verdichtungsvorrichtung will durch Verringe
rung der Vibrationsenergie eine Minderung der Geräuschbe
lästigung erreichen, indem sich die Schwingungserzeugung
auf die unmittelbar benötigten Konstruktionsteile be
schränkt. Dabei findet jedoch eine Konstruktion Verwen
dung, bei der die Querträger unmittelbar mit Längsträgern
der Unterkonstruktion verbunden sind, so daß ein sowohl
in Richtung der Querträger als auch in Richtung dieser
Längsträger starre Rost als Unterkonstruktion gebildet
ist, der durch die Schwingungserreger insgesamt angeregt
wird. Damit ist jedoch immer noch eine große Masse als
insgesamt steifer Rost angesprochen, so daß die sich aus
der Schwingungserzeugung ergebende Geräuschbelästigung
noch ein erhebliches Ausmaß hat.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Ver
dichtungsvorrichtung der eingangs genannten Art
so auszubilden, daß eine weitere
Herabsetzung des Geräuschpegels erreicht wird.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die Merkmale im kennzeichnen
den Teil des Anspruches 1 gelöst.
Zweckmäßig ist es, wenn die Querträger mit der Schalfläche an den Kontakt
stellen einstückig verbunden sind.
Dadurch, daß die Querträger mit der Schalfläche in form-
und kraftschlüssiger Verbindung sind, sind lärmerzeugende
Relativbewegungen zwischen Querträgern und Schalfläche
ausgeschaltet. Dadurch, daß die Schalfläche durch ent
sprechende Verbindung mit den Querträgern in deren Rich
tung praktisch biegesteif ist, während sie in dazu senk
rechter Richtung biegeweich ist, so daß sie in Schwingung
versetzbar ist, läßt sich in Verbindung mit den an den
Querträgern befestigten, gegenphasig betriebenen Schwin
gungserregern der Schalfläche ein sauberes Schwingungs
bild aufprägen, dessen Wellen in zu den Querträgern senk
rechter Richtung verlaufen und quer dazu über die gesamte
Breite der Schalfläche jeweils praktisch gleiche Amplitu
den aufweisen. Nunmehr besteht die Möglichkeit, durch
konstruktive Maßnahmen der Schalfläche eine Eigenschwin
gungsform zu geben, die dem durch die Schwingungserreger
aufgeprägten Schwingungsbild entspricht, und deren Eigen
frequenz eine Größenordnung zu geben, welche unterhalb,
vorzugsweise weit unterhalb, der Luftschallwellenlänge
liegt, so daß die Luft nur schlecht von dieser Biegewelle
zur Schallabstrahlung angeregt werden kann. Die mit die
ser Eigenfrequenz oder einer in der Nähe liegenden Fre
quenz angeregte Schalfläche führt zu einer wesentlichen
Herabsetzung des entstehenden Lärms und kann wegen der
Resonanzwirkung mit geringer Leistung der Erreger ange
regt werden. Indem Beschleunigungen bei Frequenzen im we
sentlichen weit oberhalb der Betriebsfrequenz reduziert
werden, ergibt sich praktisch die Wirkung eines Tiefpaß
filters. Hiermit hängt in wesentlichem, konstruktivem Zu
sammenhang der gegenseitige Abstand der Querträger bzw.
benachbarter Schwingungserreger, da dadurch die Eigen
schwingungsform der Schalfläche bzw. die Biegewellenlänge
dieser Eigenschwingungsform bestimmt wird.
Hat man beispielsweise bei einer bestimmten Konstruktion
mit einem gegenseitigen Abstand der Querträger von 0,5 m
eine Eigenschwingungsform der Schalfläche, die der ge
nannten Schwingungsform entspricht, bei 60 Hz, so schwin
gen in zu den Querträgern senkrechter Richtung benachbar
te Querträger in Gegenphase und erzeugen Biegeschwingun
gen mit einer Wellenlänge von 1 m, während bei 60 Hz die
Luftschallwellenlänge 5,7 m beträgt, also wesentlich
größer als die Biegewellenlänge ist. In diesem Falle kön
nen beispielsweise die Schwingungserreger mit einer Be
triebsfrequenz von 70 Hz betrieben werden, also einer
Frequenz, die nahe der Eigenfrequenz der bevorzugt ange
regten Eigenschwingungsform der Schalfläche liegt. Hierzu
ergibt sich allgemein, daß hinsichtlich der Erregerfre
quenz darauf zu achten ist, daß die für eine geringe
Schallabstrahlung günstige Schwingungsform gut angeregt
wird. Dabei macht eine eng beieinanderliegende Anordnung
der Schwingungserreger für diese eine verhältnismäßig
leichte Bauform möglich.
Aus dem vorstehenden ergibt sich, daß die Wellenlänge der
durch benachbarte Erreger angeregten Eigenschwingungsform
der Schalfläche durch den gegenseitigen Abstand der Quer
träger bestimmt ist und daß es notwendig ist, die Be
triebsfrequenz der Schwingungserreger wenigstens nahe der
Eigenfrequenz der bevorzugt angeregten Eigenschwingungs
form der Schalfläche anzusiedeln. Hier kann die Betriebs
frequenz der Schwingungserreger von 50 bis 150 Hz in der
Nähe der Eigenfrequenz des gleichen Bereiches der bevor
zugt angeregten Schwingungsform der Schalfläche liegen.
Die Wahl kann hierbei von den Einsatzbedingungen abhängig
sein, wobei zweckmäßigerweise die Betriebsfrequenz nicht
genau bei der genannten Eigenfrequenz gewählt wird, wenn
die Schalfläche im Betrieb regelmäßig nicht voll belegt
wird. Liegt jedoch ein Fall vor, bei dem die Schalfläche
immer ausgelastet ist, so kann die Betriebsfrequenz
direkt auf die genannte Eigenfrequenz gelegt werden.
Die Schwingungserreger können mit den Querträgern derart
schwingungsisoliert verbunden sein, daß die dynamischen
Kräfte bis zur Betriebsfrequenz ungemindert und bei höhe
ren Frequenzen wesentlich herabgesetzt übertragen werden.
Damit ergibt sich eine gute Verdichtungswirkung bei
gleichzeitiger Herabsetzung der Schwingungen, die für die
Verdichtung nicht erforderlich sind, jedoch an der Lärm
belästigung üblicherweise beteiligt sind.
Dabei können außerdem die Querträger derart elastisch auf
den Längsträgern gelagert sein, daß die bevorzugt ange
regte Eigenschwingungsform der Schalfläche sich wenig
stens mit den zur Materialverdichtung benötigten Be
schleunigungsamplituden einstellen kann. Andererseits
können die Querträger derart elastisch auf den Längstra
gern gelagert sein, daß die Übertragung der angeregten
Schwingungen auf die Längsträger stark gemindert wird.
Durch die vorgenannten Maßnahmen ergibt sich eine gewisse
Freiheit für die Querträger, soweit dies erforderlich
ist, andererseits jedoch deren so weich wie möglich aus
gebildete Lagerung, damit nur wenige Schwingungen in die
Längsträger gehen.
In diesem Zusammenhang ist es allgemein zweckmäßig, daß
die Längsträger bei biege- und torsionssteifer Ausführung
mit kleinstmöglicher Oberfläche ausgebildet sind, damit
auch hier eine möglichst geringe Schallabstrahlung er
folgt.
Sind aneinander grenzende, nicht in einer Ebene liegende,
schwingende Schalflächen vorhanden, so können diese ela
stisch und dicht miteinander verbunden sein.
Bezüglich der Randschalungen ist es zweckmäßig, daß die
zu den Längsträgern parallelen Randschalungen an den
Längsträgern befestigt und mit der parallelen Außenkante
der Schalfläche elastisch und dicht verbunden sind. Auf
diese Weise ist erreicht, daß das Schwingungsverhalten
der Schalfläche durch die Randschalungen keine Beein
trächtigung erfährt. Was die zu den Querträgern paralle
len Randschalungen betrifft, so können diese unmittelbar
mit der Schalfläche verbunden sein.
Als zweckmäßig hat es sich außerdem erwiesen, daß die der
Schalfläche zugewandte Kante oder Fläche der Querträger
zwischen den Verbindungsstellen mit der Schalfläche eine
Aussparung aufweist. Die Querträger können natürlich über
ihre gesamte Erstreckung mit der Schalfläche verbunden
sein, so daß zwischen Querträgern und Schalfläche eine
Relativbewegung nicht stattfinden kann. Da eine solche
Verbindung jedoch nicht unbedingt erforderlich ist, es
vielmehr genügt, zwischen Querträgern und Schalfläche in
Abständen Verbindungsstellen vorzusehen, würden zwischen
diesen Verbindungsstellen solche Bereiche liegen, bei
denen Querträger und Schalfläche ohne Verbindung mitein
ander in Berührung sind. Unter Schwingungsbelastung wären
hier starke Geräuschentwicklungen möglich, die jedoch er
findungsgemäß durch die genannte Profilrücknahme der
Querträger an den Bereichen verhindert sind, wobei es
selbstverständlich ist, daß die Berührungslosigkeit für
jedweden Betriebszustand gegeben ist.
Die Schwingungserreger können mit den Querträgern sowie
die Querträger mit den Längsträgern über Gummielemente
verbunden sein.
Schließlich besteht im Rahmen der Erfindung die Möglich
keit, daß bei Schwingungserregern in Form von Unwucht
rüttlern diese miteinander fluchtend angeordnet und durch
eine gemeinsame Welle angetrieben sind, wobei die Kon
struktion vereinfacht und verbilligt ist.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von Ausführungsfor
men in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert. In
der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Schalung in der Draufsicht ohne
Randschalungen;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Schalung gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine Schnittansicht der Schalung gemäß der
Schnittlinie III-III in Fig. 2;
Fig. 4 eine Einzelheit gemäß Fig. 2 in veränderter
Form;
Fig. 5 eine weitere Einzelheit gemäß Fig. 2 in verän
derter Form;
Fig. 6 die Verbindung zweier nicht in einer Ebene lie
gender, schwingender Schalflächen untereinander;
Fig. 7 eine Randschalung und
Fig. 8 die Verbindung zwischen Querträgern und Schal
fläche.
Gemäß den Fig. 1 bis 3 weist die Schalung
eine Schalfläche 1 auf. Diese liegt auf Querträgern 2, die
im vorliegenden Falle als T-Träger ausgebildet sind, sich
über die gesamte Breite der Schalfläche 1 erstrecken und
mit ihrem nach oben weisenden Längssteg entlang der ge
samten Berührungslinie mit der Schalfläche 1 verschweißt
sind. Rechtwinklig zu den Querträgern 2 verlaufen Längs
versteifungen 3 in Form von Metallbändern, die an den
Kreuzungspunkten mit den Querträgern 2 verschweißt sind.
Diese Konstruktion ist auf eine Unterkonstruktion abge
stützt, wobei die Unterkonstruktion die Form von Längs
trägern 8 oder Fundamenten haben kann.
Die Ausbildung aus Schalfläche 1, Querträgern 2, Längs
versteifungen 3 und Längsträgern 8 ist in Richtung der
Querträger 2 praktisch biegesteif, während sie in Richtung
der Längsträger 8 biegeweich ausgebildet ist. Daher kann
die Schalfläche 1 ein Schwingungsbild annehmen, wie es in
Fig. 3 unten gezeichnet ist.
Dieses Schwingungsbild entsteht durch die Tätigkeit von
Schwingungserregern 4, die unterhalb der Querträger 2 in
diesem Falle über eine der Längsversteifungen 3 starr be
festigt sind. Die Schwingungserreger 4 haben Unwuchtmassen
5, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß die Unwucht
massen benachbarter Schwingungserreger 4 gegeneinander um
180° versetzt sind, so daß benachbarte Schwingungserreger
4 gegenphasig gesteuert sind. Diese gegenphasige Steue
rung kann in einfacher Weise dadurch erreicht werden, daß
die Schwingungserreger 4 miteinander fluchten und durch
eine gemeinsame Welle 6 angetrieben werden.
Bezüglich des Schwingungsbildes gemäß Fig. 3 ergibt sich
eine Biegewellenlänge λB, die dem doppelten Abstand λQ zwi
schen zwei benachbarten Querträgern 2 entspricht. Es ist
wesentlich, daß diese Biegewellenlänge kleiner, vorzugs
weise wesentlich kleiner ist als die Luftschallwellen
länge bei gleicher Frequenz.
Bezogen auf die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Kon
struktion kann selbstverständlich je nach den Gegebenhei
ten die Anordnung so getroffen sein, daß eine größere
Zahl von Querträgern mit untereinander gleichem Abstand
vorgesehen ist, wobei dann nicht an jedem Querträger ein
Schwingungserreger 4 angeordnet ist.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß die Querträger 2 mit
ihrem nach oben weisenden Längssteg mit der Schalfläche 1
verbunden sind, wobei die Ausbildung der Längsschwingung
geringstmöglich behindert ist. Außerdem zeigt Fig. 2, daß
die aus Schalfläche 1 und Querträgern 2 gebildete Kon
struktionseinheit über Gummi-Metallelemente 7 gegenüber
den Längsträgern 8 abgestützt bzw. auf diesen gelagert
ist. Hier soll erreicht werden, daß einerseits die Quer
träger eine gewisse Freiheit hinsichtlich ihrer Starrkör
perschwingungen haben, also nicht zu weich, jedoch auch
nicht zu steif gelagert sind, und daß andererseits
von den erregten Schwingungen so
wenig wie möglich in die durch die Längsträger gebildete
Unterkonstruktion geht.
Fig. 4 zeigt einen Ausschnitt gemäß Fig. 2, aus dem er
sichtlich ist, daß die Schwingungserreger 4 über Gummiele
mente 9 an den Querträgern 2 bzw. der Längsversteifung 3
befestigt sind. Diese Verbindung soll so eingerichtet
sein, daß die dynamischen Kräfte mit der Betriebsfrequenz
der Schwingungserreger ungemindert und bei höheren Fre
quenzen wesentlich herabgesetzt übertragbar sind.
Fig. 5 zeigt einen Ausschnitt aus Fig. 2 in geänderter
Form. Hier sind die Querträger über die Längsversteifun
gen 3 und Gummi-Metallelemente 7 auf Längsträgern 10 ab
gestützt, die einen dreieckförmigen Hohlquerschnitt auf
weisen, um die schwingungsabstrahlende Fläche zu minimie
ren. Gleiches kann bei Längsträgern aus anderen Profilen
dadurch beispielsweise erreicht werden, daß dort Material
fortgenommen bzw. fortgelassen wird, wo es zur Erfüllung
der Tragfunktion nicht erforderlich ist.
Fig. 6 zeigt ein Beispiel dafür, wie zwei nicht in einer
Ebene liegende, schwingende Schalflächen 11, 12 durch ein
Zwischenelement 13 derart elastisch und dicht miteinander
verbunden sind, daß die bevorzugt angeregte Eigenschwin
gungsform der Schalflächen sich ungehindert einstellen
kann, andererseits jedoch bezüglich des Betonmaterials sich
eine Abdichtung zwischen den Schalflächen ergibt. Dazu
besteht das Zwischenelement 13 aus einem elastischen Kör
per, der zwischen den Schalflächen 11 und 12 eingesetzt
und von einer Spange gehalten ist, die mit den Schalflä
chen verbunden ist.
Fig. 7 zeigt ein Beispiel, wie in Richtung der Längsver
steifungen 3 bzw. der Längsträger 8 eine Randschalung
derart vorgesehen werden kann, daß dadurch das Schwin
gungsverhalten der Schalfläche 1 nicht beeinträchtigt
wird. Dazu ist die Randschalung 14 über einen Arm 15 mit
den Längsträgern 8 verbunden, so daß die Schalfläche 1
gegenüber der Randschalung 14 frei beweglich ist. Um hier
für das zu verdichtende Material eine dichtende, aber
elastische Verbindung zu schaffen, ist ein elastisches
Zwischenstück 16 vorgesehen, das in der Nut einer Klammer
17 liegt, die an der Schalfläche 1 einerseits und der
Randschalung 14 andererseits befestigt ist.
Anhand der Fig. 2 wurde gesagt, daß die Verbindung zwi
schen Schalfläche 1 und Querträgern 2 entlang der gesam
ten Berührungslinie besteht. Fig. 8 zeigt ein Beispiel,
wie ohne Gefahr unliebsamer Schallerregung diese Verbin
dung auf einzelne Stellen 18 eingeschränkt werden kann.
Dazu weist das Material der Querträger 2 zwischen den
Stellen 18 eine Profilrücknahme 19 auf, derart, daß hier
eine Berührung zwischen Schalfläche 1 und Querträgern 2
unter keinen Umständen eintreten kann.
Claims (13)
1. Verdichtungsvorrichtung zur Herstellung von Formkör
pern aus körnigem Material, insbesondere von räumlichen,
flächenförmigen oder stabförmigen Betonfertigteilen oder
Stahlbetonfertigteilen, bestehend aus einer Unterkon
struktion und über dieser mittels elastischer Elemente
angeordneten Querträgern, auf denen eine plattenförmige,
von Randschalungen umgebene Schalfläche form- und kraft
schlüssig befestigt ist, wobei von außen mit den Querträ
gern Schwingungserreger auf der materialabgewandten Seite
der Schalfläche zur Verdichtung des Materials durch
mechanische Schwingungen direkt einzeln in Wirkverbindung
sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß benachbarte Schwingungserreger (4) gegenphasig ge
steuert sind, daß der untereinander gleiche Abstand be
nachbarter Schwingungserreger kleiner ist als die halbe
Luftschallwellenlänge bei der durch die bevorzugte Be
triebsfrequenz der Schwingungserreger angeregten Schwin
gungsform der Schalfläche (1) und daß die aus der Schal
fläche und den Querträgern (2) gebildete Konstruktions
einheit in zu den Querträgern senkrechter Richtung im
wesentlichen biegeweich ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Querträger (2) mit der Schalfläche (1) an den
Kontaktstellen (18) einstückig verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betriebsfrequenz der Schwingungserreger (4)
wenigstens nahe der Eigenfrequenz der bevorzugt anzure
genden Eigenschwingungsform der Schalfläche (1) liegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betriebsfrequenz der Schwingungserreger (4) von
50 bis 150 Hz in der Nähe der Eigenfrequenz des gleichen
Bereiches der bevorzugt angeregten Schwingungsform der
Schalfläche (1) liegt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwingungserreger (4) mit den Querträgern (2)
derart schwingungsisoliert verbunden (9) sind, daß die
dynamischen Kräfte bis zur Betriebsfrequenz ungemindert
und bei höheren Frequenzen wesentlich herabgesetzt über
tragen werden.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Querträger (2) derart elastisch auf Längsträgern
(8, 10) gelagert sind, daß die bevorzugt angeregte Eigen
schwingungsform der Schalfläche sich mindestens mit den
zur Materialverdichtung benötigten Beschleunigungsampli
tuden einstellen kann.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Querträger (2) derart elastisch auf Längsträgern
(8, 10) gelagert sind, daß die Übertragung der angeregten
Schwingungen auf die Längsträger stark gemindert wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsträger (8, 10) bei biege- und torsionsstei
fer Ausführung mit kleinstmöglicher Oberfläche ausgebil
det sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei aneinandergrenzenden, nicht in einer Ebene lie
genden, schwingenden Schalflächen (11, 12) diese ela
stisch und dicht miteinander verbunden (13) sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß zu den Längsträgern (8, 10) parallele Randschalungen
(14) an den Längsträgern befestigt und mit der parallelen
Außenkante der Schalfläche (1) elastisch und dicht ver
bunden sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die der Schalfläche zugewandte Kante oder Fläche der
Querträger (2) zwischen den Verbindungsstellen (18) mit
der Schalfläche eine Aussparung (19) aufweisen.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwingungserreger (4) mit den Querträgern (2)
sowie die Querträger mit den Längsträgern (8, 10) über
Gummielemente (7 bzw. 9) verbunden sind.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Schwingungserregern (4) in Form von Unwuchtrütt
lern diese miteinander fluchtend angeordnet und durch
eine gemeinsame Welle (6) angetrieben sind.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19843427780 DE3427780A1 (de) | 1984-07-27 | 1984-07-27 | Vorrichtung zur verdichtung und herstellung von formkoerpern aus koernigem material |
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Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3427780A1 (de) |
Families Citing this family (3)
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| DE102004005922A1 (de) * | 2004-02-06 | 2005-09-15 | Wacker Construction Equipment Ag | Vorrichtung zum Verdichten von Beton bei der Fertigung von Betonteilen |
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