DE3427327C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Mischkopf zum Erzeugen eines vorzugsweise
chemisch reaktionsfähigen Gemisches aus mindestens zwei Kunststoffkompo
nenten mit einer Mischkammer, die Eintrittsöffnungen für die einzelnen
Kunststoffkomponenten und eine Austrittsöffnung für das Kunststoffkompo
nentengemisch besitzt, und einem in der Mischkammer angeordneten, quer
schnittsgleichen Ausstoßkolben, der mit einem durch Druckmittel eines Druck
mittelkreises betätigbaren Arbeitskolben verbunden und aus einer die Ein
trittsöffnungen offenlassenden Mischstellung bis in den Bereich der vorderen
Austrittsöffnung, dabei die Eintrittsöffnungen gegenüber der Mischkammer ab
sperrend, hin- und herbewegbar ist, wobei vor den Eintrittsöffnungen den
jeweiligen Durchfluß zur Mischkammer steuernde, durch Druckmittel eines Druck
mittelkreises zu öffnende und zu schließende Düsen eingesetzt sind und der
Druckmittelkreis für die Bewegung des Ausstoßkolbens bzw. Arbeitskolbens mit
dem für das Öffnen und Schließen der Düsen zusammengeschaltet ist.
Bei einem aus der DE-OS 32 00 503 bekannten Mischkopf dieser
Art werden durch die hin- und hergehende Bewegung des
Ausstoßkolbens die Eintrittsöffnungen in die Mischkammer
gleichzeitig überfahren bzw. freigegeben. Um zu erreichen, daß der
Ausstoßkolben in seiner Nichtmischstellung oder Rezirkulationsphase nicht
unter der Einwirkung der Kunststoffkomponenten steht, ist vor jeder Misch
kammer-Eintrittsöffnung eine Düse mit Düsennadel eingesetzt, die einer
seits mit einem Kolben eines Steuerzylinders korrespondiert und anderer
seits mit der Eintrittsöffnung zusammenwirkt. In der Nichtmischstellung
bzw. Rezirkulationsphase sind die Düsen geschlossen. Das Öffnen bzw.
Schließen der Düsen und die Bewegung des Ausstoßkolbens werden von einem
einzigen Ventil gesteuert. Aufgrund unterschiedlicher Schiebewiderstände
kann es zu Verzögerungen und damit zu ungenauen und/oder ungleichen Schalt-
und Öffnungszeiten für die Düsen kommen, insbesondere dann, wenn die
Steuerzylinder nicht entlüftet sind. Dieses führt wiederum zu nachteili
gen Auswirkungen auf die Qualität des Kunststoffkomponentengemisches.
Mit der Erfindung soll ein Mischkopf geschaffen werden, bei
dem während des Öffnens und Schließens der Düsen der Veränderung
des Dosierverhältnisses infolge unterschiedlicher Viskosität der
Kunststoffkomponenten entgegengewirkt und gleichzeitig das Misch
ergebnis verbessert werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in der die Eintrittsöff
nungen offenlassenden Stellung des Ausstoßkolbens ein über einen
Kolben durch Druckmittel eines Druckmittelkreises betätigbares
Drosselorgan in die Mischkammer ein- bzw. aus dieser heraus
schiebbar ist und daß der Druckmittelkreis für die Bewegung des
Drosselorgans mit dem für die Bewegung des Arbeitskolbens zusam
mengeschaltet ist, wobei in jedem der beiden Druckmittelkreise
ein in Abhängigkeit von einem Steuerdruck schaltbares Ventil an
geordnet ist, von denen das im Druckmittelkreis für die Bewegung
des Drosselorgans angeordnete Ventil nach dem Erreichen der
Mischstellung des Ausstoßkolbens durch den Arbeitskolben und das
im Druckmittelkreis für die Bewegung des Arbeitskolbens angeord
nete Ventil nach dem Herausschieben des Drosselorgans aus der
Mischkammer durch den Kolben des Drosselorgans geschaltet wird.
Das Drosselorgan dient zur Erzeugung eines Mischungsvordrucks
in der Mischkammer und hat die Aufgabe, die zuströmende Menge
der Kunststoffkomponenten zu beeinflussen, um die Qualität
des Spritzlings zu verbessern, d. h. insbesondere während der
Phase zu Beginn und am Ende des Einspritzvorganges, wenn die
Düsenöffnungen nicht ihren vollen Eintrittsquerschnitt auf
weisen, eine Veränderung der Vermischungsbedingungen auszu
gleichen. Durch die direkte Verbindung der Druckmittelkreise
wird die Konstruktion des Mischkopfes nicht nur vereinfacht
(es entfällt wenigstens eine Druckmittelleitung), sondern
der Druck für die Bewegung des Drosselorgans steht bereits
dann zur Verfügung, wenn der Arbeitskolben bewegt wird, so
daß Zeitverluste infolge Druckaufbau in diesen Bereichen ver
mieden werden. Zur Steuerung der hydraulisch bewerkstellig
ten Bewegung des Drosselorgans wird die Bewegung des
Ausstoßkolbens als Steuerungsimpuls herangezogen und um
gekehrt. Mit anderen Worten, das Drosselorgan kann erst
dann in die Mischkammer eingeschoben werden, wenn der Ausstoßkolben die
Mischstellung erreicht hat und der Ausstoßkolben wird erst dann aus der
Mischstellung in die Ausstoßstellung bewegt, wenn das Drosselorgan aus
der Mischkammer herausgezogen ist.
Entsprechend einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des erfindungs
gemäßen Mischkopfes sind die Ventile mit Steuerleitungen verbunden,
welche in den Druckraum vor der größeren Stellfläche des Arbeitskolbens
bzw. in den den Kolben des Drosselorgans in die Drosselstellung beauf
schlagenden Druckraum führen, wobei die Öffnungen der Steuerleitungen in
den jeweiligen Druckräumen durch die zugehörigen Kolben verschließbar
sind. Der steuerungstechnische Aufwand ist dabei vergleichsweise niedrig,
die hydraulische Steuerung absolut zuverlässig.
Beispielhafte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Mischkopfes sind in
den Zeichnungen schematisch dargestellt und nachstehend näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 den Mischkopf im Längsschnitt mit Fließschema, wobei der Ausstoßkol
ben die Ausstoßstellung A einnimmt,
Fig. 2 den in Fig. 1 dargestellten Mischkopf mit dem Ausstoßkolben in Misch
stellung B,
Fig. 3 eine Längsschnittdarstellung einer anderen Ausführungsform des Misch
kopfes mit dem Ausstoßkolben in Stellung A.
Im wesentlichen besteht der Mischkopf aus einem Gehäuse (1) mit einer
zentralen, im allgemeinen kreiszylindrischen Bohrung, wobei ein Abschnitt
der Bohrung als Mischkammer (2) ausgebildet ist (Fig. 2). In die Mischkammer
führen zwei, vorzugsweise gegeneinander gerichtete Eintrittsöffnungen (3)
und (4) für die Kunststoffkomponenten. Der Strömungskreislauf der Kunst
stoffkomponenten umfaßt in den Zeichnungen nicht dargestellte Vorrats
behälter, Förderpumpen sowie Zu- und Rücklaufleitungen, die an Düsen (5)
und (6) vor den Eintrittsöffnungen angeschlossen sind. Die Düsen bestehen
jeweils aus einem Gehäuse (7), in dem eine Düsennadel (8) geführt ist.
Die Nadelspitze korrespondiert mit dem Dichtsitz einer Eintrittsöffnung,
während das andere Ende der Düsennadel als beidseitig mit Druckmittel
beaufschlagbarer Kolben (9) ausgebildet und in einer zylindrischen Er
weiterung geführt ist. In sie münden bei (10) und (11) Zu- und Ableitun
gen für ein Druckmittel.
Mit (12) ist ein Ausstoßkolben bezeichnet, der in der querschnittsglei
chen Mischkammer (2) hin- und herbewegbar ist, um die Mischkammer zu rei
nigen. Der Ausstoßkolben ist in Fig. 1 in seiner vorgeschobenen
Stellung - Ausstoßstellung A - veranschaulicht. In dieser Stellung sind
die Düsen (5) und (6) geschlossen, d. h. die Kunststoffkomponenten treffen
nicht aufeinander, sondern werden in den Düsen umgelenkt und über Rück
laufleitungen wieder zu Vorratsbehältern zurückgeführt. Die Mischstellung
nimmt der Ausstoßkolben ein, wenn seine untere Stirnfläche
die unterbrochene Linie B erreicht. Dabei ist ein Drossel
organ (13) zwischen den Eintrittsöffnungen (3) und (4) und der Austritts
öffnung (21) für das Kunststoffkomponentengemisch senkrecht in die Misch
kammer verschiebbar.
Das Drosselorgan (13) besteht vorzugsweise aus einem zylinderförmigen
Stift und wird von einem Kolbenzylinderaggregat gesteuert, das am Ge
häuse (1) des Mischkopfes befestigt ist. Kolben (16) und Zylinder (17)
dieses Kolbenzylinderaggregats sind als hydraulisches Stellglied ausgebil
det. Die Betätigung des Kolbens (16) erfolgt durch Zufuhr eines hydrauli
schen Druckmittels durch die Anschlüsse (18) bzw. (19) zu dessen
kleinerer (16 b) oder zu dessen größerer (16 a) Stellfläche. In der dem
Drosselorgan (13) gegenüberliegenden Stirnwand des Zylinders (17) ist
außerdem eine Öffnung (20) vorgesehen, an die eine Steuerleitung (29)
angeschlossen ist.
Die Betätigung des Ausstoßkolbens (12) erfolgt durch Zufuhr eines Druck
mittels in den Arbeitszylinder (22), in welchem ein mit dem Ausstoßkolben
fest verbundener Arbeitskolben (23) enthalten ist. Hierfür sind die Druck
mittelanschlüsse (24) und (25) vorgesehen. Die Zufuhr von Druckmittel
über den Anschluß (24) führt dazu, daß der Arbeitskolben in die in
Fig. 2 dargestellte hintere Endstellung bewegt wird und mit seiner
größeren Stellfläche (23 a) an der Stirnfläche (26) des Arbeitszylinders
anliegt, wodurch neben dem Anschluß (25) auch eine Öffnung (27) in der
Stirnfläche für eine Steuerleitung (28) verschlossen wird. Gleichzeitig
sind die kleineren Stellflächen (9 b) der den Düsen (5, 6) zugeordneten
Kolben (9) über die Anschlüsse (11) mit Druckmittel beaufschlagt, da die
entsprechenden Druckräume (14) mit dem Druckraum (30) vor der kleineren
Stellfläche (23 b) des Arbeitskolbens (23) verbunden sind. Zum Öffnen der
Düsen werden die Drückräume (14) vor den größeren Stellflächen (9 a) der
Düsenkolben (9) entlastet.
In der hinteren Endstellung des Arbeitskolbens (23), die der Misch
stellung B des Ausstoßkolbens (12) entspricht, kann das Drosselorgan (13)
durch entsprechende Druckmittelbeaufschlagung des ihm zugeordneten Kol
bens (16) in die Mischkammer (2) eingeschoben werden. Die Steuerung des
Drosselorgans in Abhängigkeit von der Stellung des Ausstoßkolbens erfolgt
zwangsläufig, indem der Druckmittelkreis für die Bewegung des Arbeits
kolbens mit dem Druckmittelkreis für die Bewegung des Drosselorgans
zusammengeschaltet ist. Hierzu enthält jeder Druckmittelkreis ein schalt
bares Ventil (31, 32), eine Blende (33, 34) sowie eine Steuerleitung (29,
28). Als schaltbare Ventile eignen sich beispielsweise durch einen hydrau
lischen Steuerdruck entsperrbare Rückschlagventile. Das Ventil (31) ist
an die in den Druckraum (30) vor der größeren Stellfläche (23 a) des
Arbeitskolbens (23) führende Steuerleitung (28) angeschlossen und wird
nach dem Erreichen der Mischstellung B des Ausstoßkolbens (12) durch den
Arbeitskolben (23) geschaltet, während das Ventil (32) mit der in den den
Kolben (16) des Drosselorgans (13) in die Drosselstellung beaufschlagen
den Druckraum (15) führenden Steuerleitung (29) verbunden ist und durch
den Kolben (16) des Drosselorgans (13) geschaltet wird. Bei dieser An
ordnung ist sichergestellt, daß nach dem Erreichen der Mischstellung B
des Ausstoßkolbens (12) das Drosselorgan (13) in die Mischkammer (2) ein
geschoben wird, bevor die Kunststoffkomponenten in der Mischkammer auf
einandertreffen bzw. das Drosselorgan aus der Mischkammer herausgezogen
wird, bevor der Ausstoßkolben aus der Stellung B in die Ausstoßstellung A
bewegt wird. Für die Bewegung des Ausstoßkolbens (12) in die Stellung A
werden zunächst die Düsen (5) und (6) geschlossen, indem die An
schlüsse (10) für die Düsenkolben (9) mit Druckmittel beaufschlagt wer
den. Anschließend wird das Drosselorgan aus der Mischkammer herausgezogen
und der Anschluß (25) des Arbeitszylinders (22) mit Druckmittel beauf
schlagt und der Anschluß (24) entspannt.
Unter der Voraussetzung, daß ein Mischvorgang durchgeführt werden soll,
d. h. der Ausstoßkolben (12) von der Stellung A in die Stellung B gebracht
werden soll, wird ein Magnetventil (36) betätigt, der Anschluß (25) ent
lastet und der Anschluß (24) mit Druckmittel beaufschlagt. Die in den
Zeichnungen nicht dargestellte Druckmittelpumpe liefert Druckmittel mit
zeitlich konstanter Durchsatzmenge zu dem Anschluß (24), zu den An
schlüssen (11) sowie über den Leitungsabschnitt (35) zu dem schaltbaren
Ventil (31). Die Anschlüsse (10) der Düsenkolben sind ebenfalls mit
Druckmittel beaufschlagt, die Düsen sind geschlossen. Ein Teilstrom des
Druckmittels gelangt über die Blende (33) in die Steuerleitung (28)
zwischen dem Arbeitszylinder (22) und dem Ventil (31). Der Teilstrom in
der Steuerleitung (28) wird in den Druckraum (30) vor der größeren Stell
fläche (23 a) des Arbeitskolbens (23) geführt und tritt solange in den
drucklosen Anschluß (25) ein, bis der Arbeitskolben an der Stirn
fläche (26) des Arbeitszylinders anliegt und die Öffnung (27) der Steuer
leitung verschließt. Der Ausstoßkolben (12) nimmt dann die Misch
stellung B ein. In der Steuerleitung (28) baut sich in der Folge ein
höherer Druck auf und das Ventil (31) wird geschaltet, so daß Druckmittel
über den Anschluß (19) in das Kolbenzylinderaggregat des Drosselorgans
strömt und das Drosselorgan (13) in die Mischkammer (2) einschiebt. Die
Einspritz- bzw. Schußzeit wird nachfolgend über ein Zeitrelais (38) ge
steuert, welches mit den Magnetventilen (36) und (37) gekoppelt ist. Die
Betätigung des Magnetventils (37) führt dazu, daß die Anschlüsse (10) für
die größeren Stellflächen (9 a) der Düsenkolben (9) entlastet und die
Düsen geöffnet werden. Das Zeitrelais ist auf eine Zeitspanne einge
stellt, in der die gewünschten Mengen an Kuntstoffkomponenten durch die
Düsen (5) und (6) in die Misckammer (2) einströmen können.
Zur Beendigung des Mischvorganges wird wiederum das Magnetventil (37) be
tätigt und die Anschlüsse (10) der Düsenkolben (9) mit Druckmittel beauf
schlagt. Die Düsen (5) und (6) werden hierdurch geschlossen. Durch Be
tätigen des Magnetventils (36) gelangt Druckmittel über den Leitungsab
schnitt (39) und den Anschluß (18) in den Zylinder (17), wodurch das
Drosselorgan (13) aus der Mischkammer (2) herausgeschoben wird. Ein Teil
strom des Druckmittels gelangt gleichzeitig über die Blende (34) in die
Steuerleitung (29), welche den Zylinder (17) des Kolbenzylinderaggregats
mit dem schaltbaren Ventil (32) verbindet. Dieser Teilstrom tritt in dem
Druckraum (15) des Zylinders (17) solange in den drucklosen Anschluß (19)
ein, bis der Kolben (16) des Drosselorgans (13) an der Stirnwand anliegt
und die Öffnung (20) der Steuerleitung verschließt. In der Steuer
leitung (29) baut sich in der Folge ein höherer Druck auf und das
Ventil (32) wird geschaltet, so daß Druckmittel in den Anschluß (25) des
Arbeitszylinders (22) strömt und der Arbeitskolben (23) sowie der Ausstoß
kolben (12) in die jeweils untere Stellung, d. h. Ausstoßstellung A für
den Ausstoßkolben, verschoben werden.
Um während des Einschiebens des Drosselorgans (13) in die
Mischkammer (2) ein vorzeitiges Entsperren des Ventils (32)
zu verhindern, ist es gemäß Fig. 3 auch möglich, in der Lei
tung (29) ein Rückschlagventil (42) vorzusehen. Ein weiteres
Rückschlagventil (43) ist in der Leitung (28) enthalten.
Die Steuerung der Düsen (5) und (6) erfolgt unabhängig
von der Stellung des Arbeitskolbens (23) und des Kolbens
(16) durch das Zeitrelais (38), welches mit den Magnetventilen (36) und
(37) gekoppelt ist. Dazu sind die Leitungen (40) und (41) zwischen dem
Magnetventil (37) und den Anschlüssen (10) und (11) vorgesehen.
Die bezüglich der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 dargestellten
Einzelheiten über den Mischkopfaufbau und seine Funktion gelten analog
für die Ausführungsform gemäß Fig. 3, wobei die gleichen Teile mit den
selben Bezugszeichen versehen sind.
Claims (2)
1. Mischkopf zum Erzeugen eines vorzugsweise chemisch reaktionsfähigen
Gemisches aus mindestens zwei Kunststoffkomponenten, mit einer Misch
kammer, die Eintrittsöffnungen für die einzelnen Kunststoffkomponen
ten und eine Austrittsöffnung für das Kunststoffkomponentengemisch
besitzt, und einem in der Mischkammer angeordneten, querschnitts
gleichen Ausstoßkolben, der mit einem durch Druckmittel eines
Druckmittelkreises betätigbaren Arbeitskolben verbunden und aus einer
die Eintrittsöffnungen offenlassenden Mischstellung bis in den
Bereich der vorderen Austrittsöffnung, dabei die Eintrittsöffnungen
gegenüber der Mischkammer absperrend, hin- und herbewegbar ist, wobei
vor den Eintrittsöffnungen den jeweiligen Durchfluß zur Mischkammer
steuernde, durch Druckmittel eines Druckmittelkreises für die
Bewegung des Ausstoßkolbens bzw. Arbeitskolbens mit dem für das
Öffnen und Schließen der Düsen zusammengeschaltet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß in der die Eintrittsöffnungen (3) und (4) offen
lassenden Stellung des Ausstoßkolbens (12) ein über einen Kolben (16)
durch Druckmittel eines Druckmittelkreises betätigbares Drossel
organ (13) in die Mischkammer (2) ein- bzw. aus dieser herausschieb
bar ist und daß der Druckmittelkreis für die Bewegung des Drossel
organs (13) mit dem für die Bewegung des Arbeitskolbens (23)
zusammengeschaltet ist, wobei in jedem der beiden Druckmittelkreise
ein in Abhängigkeit von einem Steuerdruck schaltbares Ventil (31, 32)
angeordnet ist, von denen das im Druckmittelkreis für die Bewegung
des Drosselorgans (13) angeordnete Ventil (31) nach dem Erreichen der
Mischstellung B des Ausstoßkolbens (12) durch den Arbeitskolben (23)
und das im Druckmittelkreis für die Bewegung des Arbeitskolbens (23)
angeordnete Ventil (32) nach dem Herausschieben des Drossel
organs (13) aus der Mischkammer (2) durch den Kolben (16) des
Drosselorgans geschaltet wird.
2. Mischkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ventile (31 bzw. 32) mit Steuerleitungen (28 bzw. 29) verbunden sind,
welche in den Druckraum (30) vor der größeren Stellfläche (23 a) des
Arbeitskolbens (23) bzw. in den den Kolben (16) des Drossel
organs (13) in die Drosselstellung beaufschlagenden Druckraum (15)
führen, wobei die Öffnungen (27) bzw. (20) der Steuerleitungen in den
jeweiligen Druckräumen durch die zugehörigen Kolben (23) bzw. (16)
verschließbar sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19843427327 DE3427327A1 (de) | 1983-07-27 | 1984-07-25 | Mischkopf zum erzeugen eines vorzugsweise chemisch reaktionsfaehigen gemisches aus mindestens zwei kunststoffkomponenten |
Applications Claiming Priority (2)
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| DE19843427327 DE3427327A1 (de) | 1983-07-27 | 1984-07-25 | Mischkopf zum erzeugen eines vorzugsweise chemisch reaktionsfaehigen gemisches aus mindestens zwei kunststoffkomponenten |
Publications (2)
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|---|---|
| DE3427327A1 DE3427327A1 (de) | 1985-02-07 |
| DE3427327C2 true DE3427327C2 (de) | 1989-11-23 |
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ID=25812635
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (1)
| Country | Link |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19608187C1 (de) * | 1996-03-04 | 1997-08-07 | Polyplan Gmbh Polyurethan Masc | Mischkopf |
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| ATE57649T1 (de) * | 1986-08-16 | 1990-11-15 | Woitzel Ingbuero Ibw | Mischkopf zum vermischen zumindest zweier kunststoff bildender komponenten. |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| IT1135029B (it) * | 1981-01-14 | 1986-08-20 | Afros Spa | Apparecchiatura per la miscelzaione di componenti chimici reattivi,con iniettori mobili |
-
1984
- 1984-07-25 DE DE19843427327 patent/DE3427327A1/de active Granted
Cited By (1)
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| DE19608187C1 (de) * | 1996-03-04 | 1997-08-07 | Polyplan Gmbh Polyurethan Masc | Mischkopf |
Also Published As
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|---|---|
| DE3427327A1 (de) | 1985-02-07 |
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