DE3425293C2 - Vorrichtung zum Auffahren von langgestreckten, im Querschnitt n-förmigen untertägigen Gewölben - Google Patents

Vorrichtung zum Auffahren von langgestreckten, im Querschnitt n-förmigen untertägigen Gewölben

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DE3425293C2
DE3425293C2 DE3425293A DE3425293A DE3425293C2 DE 3425293 C2 DE3425293 C2 DE 3425293C2 DE 3425293 A DE3425293 A DE 3425293A DE 3425293 A DE3425293 A DE 3425293A DE 3425293 C2 DE3425293 C2 DE 3425293C2
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Peter Dipl.-Ing. 4630 Bochum Heintzmann
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Abstract

Die Vorrichtung 8 umfaßt einen Tragrahmen 9 aus zwei zueinander relativ verschieblichen Rahmengestellen 10, 11. Die Rahmengestelle 10, 11 werden von einem rohrförmigen Führungskörper 18 relativ verschieblich durchsetzt. Abbaustoßseitig des Führungskörpers 18 ist ein Ausleger 57 um eine vertikale Achse 56 schwenkbar befestigt. Die Verschwenkung wird durch hydraulisch beaufschlagbare Zylinder 59 bewirkt. Am Ende des Auslegers 57 ist ein Sohlenschneidgerät 61 um eine vertikale Achse 62 begrenzt schwenkbar angeordnet. Der Ausleger 57 gleitet auf einem Ladetisch 63 und ist an der Vorderkante 52 des Ladetischs 53 zwangsgeführt. Der Ladetisch 53 ist mit Hilfe von hydraulisch beaufschlagbaren Zylindern 55 um eine horizontale Achse neigungsveränderbar.

Description

höht wird. Die Schwenkarbeit des Sohlenschneidgeräts relativ zum Ausleger erlaubt es, jeweils nur die in Bewegungsrichtung vorne liegenden Schneidmeißel mit der Ortsbrust in Eingriff zu bringen, so daß die hinten liegenden Schneidmeißel geschont werden. Es ist in diesem Zusammenhang sinnvoll, wenn das Sohlenschneidgerät selbständig am Ende jedes bogenförmigen Schneidvorgangs relativ zum Ausleger umgesteuert wird. Der notwendige Auslauf für die Schneidmeißel am Ende des Gewinnungswegs kann durch die Konturwerkzeuge zur Erzeugung eines konturgenauen Gewölbemantels hergestellt werden. Durch die Möglichkeit, den der Führung des Auslegers dienenden Ladetisch hinsichtlich seiner Neigung zur Gewölbesohle verändern zu können, wird eine einwandfreie Anpassung des Löse- und Ladevorgangs an den Längsverlauf des Gewölbes in der vertikalen Ebene gewährleistet Es findet ein stetiger Löse- und Ladevorgang statt, bei welchem das gelöste Haufwerk störungsfrei über den Ladetisch in die nachgeschalteten Fördermittel abfließen kann. Die Obergabebleche sind so angeordnet, daß sowohl der Ausleger das auf dem Ladetiscti befindliche Haufwerk in die rechts und links des Tragrahmens sich in Gewölbelängsrichtung erstreckenden Förderer als auch das Sohlenscheidgerät selber das Haufwerk über die glatte Gewölbesohle in die Förderer überführen können. Die Übergabebleche können den Förderern direkt zugeordnet sein.
Vorteilhafte weiterbildende Merkmale sind Bestandteil des Anspruchs 2. Eine solche Anordnung gewährleistet die Gleichförmigkeit der Arbeitsleistung der Lösewerkzeuge und des Sohlenschneidgeräts, wenn der Führungskörper ortsbrustseitig sowohl die Lösewerkzeugr als auch das Sohlenschneidgerät trägt. Außerdem unterstützt diese Anordnung die Löse- und Ladeautomatik des Sohlenschneidgeräts, da hierdurch die Schreitvorgänge des Tragrahmens nicht beeinträchtigt werden.
Die Verschwenkung sowohl des Auslegers relativ zum schreitfähigen Tragrahmen bzw. zum Führungskörper im Tragrahmen als auch des Sohlenschneidgeräts relativ zum Ausleger kann auf verschiedene Art und Weise verwirklicht werden. So ist es z. B. denkbar, daß in die Drehachsen integrierte Schwenkmotore zur Anwendung gelangen. Den untertätigen Verhältnissen werden indessen die Merkmale des Anspruchs 3 besonders gerecht Solche Zylinder können in der jeweils geeignetsten Weise untergebracht urd auch relativ einfach gewartet werden.
Die zum Verschwenken des Auslegers vorgesehenen Zylinder können relativ klein gehalten werden, wenn die Merkmale des Anspruchs 4 zur Anwendung gelangen. Die Schwenkachse des Auslegers kann dabei unterhalb des Führi'ngskörpers liegen. Die Zylinder erstrecken sich dann seitlich unterhalb des Führungskörpers. Um dem Ausleger, insbesondere jedoch seinem rückwärtigen Querholm, die notwendige Bewegungsfreiheit zu verschaffen, kann der Tragrahmen unterhalb des Führungskörpers entsprechend ausgenommen sein.
Eine andere Möglichkeit zum Schwenken des Auslegers besteht in den Merkmalen des Anspruchs 5. Das Kettenmittel kann beispielsweise eine Rundstahlkette sein, die über einen Antriebsmotor geführt ist. Der Antriebsmotor ist vorteilhaft hydraulisch betrieben und hinsichtlich seiner Drehrichtungen reversibel.
Eine platzsparende zweckmäßig Unterbringung des dem Sohlenschneidgerät zugeordneten, hydraulisch beaufschlagbaren Zylinders wird in den Merkmalen des Anspruchs 6 gesehen.
Die saubere Herausarbeitung der Gewöibesohle wird durch die .Merkmale des Anspruchs 7 unterstützt Derartige Werkzeuge können dabei einen voreilenden Schlitz herstellen, der mit zur Entspannung der Oi tsbrüst und folglich zur leichteren Hereingewinnung des Ortsbrustkerns dient.
Es ist zweckmäßig, wenn die Merkmale des Anspruchs 8 zur Anwendung gelangen. Durch diese Merkmale wird die Doppelfunktion des Sohlenschneidgeräts einwandfrei gewährleistet
Hinsichtlich der Verschwenkung des Ladetischs ist es von Vorteil, wenn gemäß Anspruch 9 diese Verschwenkung ebenfalls durch hydraulisch beaufschlagbare Zylinder vorgenommen wird.
Zu diesem Zweck sind die Merkmale des Anspruchs 10 besonders empfehlenswert Die Schwenkholme befinden sich dann seitlich des Führungskörpers und des Tragrahmens. Die Schwenkachse liegt etwa in halber Höhe der Schwenkholme. Dadurch brauchen die Schwenkzylinder nur relativ kurze Versteilwege durchzuführen, um den Ladetisch dem Sohlenverlauf anzupassen.
Die Erfindung wird nachfolgend an hund eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen horizontalen Längsschnitt durch den ortsbr-stseitigen Endabschnitt einer untertägigen Strecke mit einer Streckenvortriebsvorrichtung in der Draufsicht und
F i g. 2 einen vertikalen Längsschritt durch den Strekkenabschnitt der F i g. 1 mit der Streckenvortriebsvorrichtung in der Seitenansicht.
In den Fig. 1 und 2 ist mit 1 der Endabschnitt einer untertägigen Strecke bezeichnet. Die Strecke 1 weist einen n-förmigen Querschnitt auf. Dabei tragen die Ortsbrust das Bezugszeichen 2, die Streckensohle das Bezugszeichen 3. der bogenförmige Teil des Streckenmanteis 4 das Bezugszeichen 5 und die unteren, gerade verlaufenden Abschnitte der Streckenstöße das Bezugszeichen 6. Die Strecke 1 ist mit im Querschnitt U-förmigen Ausbaubögen 7 im vorbestimmten Bauabstand ausgebaut
Die zum Vortrieb der Strecke 1 eingesetzte Vorrichtung 8 weist einen Tragrahmen 9 aus in Streckenlängsrichtung zueinander relativ verlagerbaren Rahmengestellen 10,11 auf. Die Rahmengestelle *0,11 sind durch nicht näher dargestellte, hydraulisch beaufschlagbare Zylinder relativ verschieblich miteinander verbunden. Die exakte Relativverlagerung der beiden Rahmengestelle 10, 11 zueinander wird durch Führungsbalken 13 unterstützt, die seitlich der Rahmengestelle 10, 11 vorgesehen und einem der Rahmengestelle 10,11 fest zugeordnet sind. Das andere Rahmengestell 10,11 kann von den Führungsbalken 13 relativ verschieblich durchsetzt s sin.
Jedes Rahmengestell 10,11 ist durch vier nicht näher veranschaulichte tspannpratzen am Streckenmantel 4 zwischen den Ausbaubögen 7 festlegbar. Jeweils zwei Spannpratzen erstrecken sich dabei knapp oberhalb der Streckensohle 3, während die beiden anderen Spannpratzen unter einem Winkel von etwa 45° gegenüber der Vertikalen schräg nach oben gegen den bogenförmigen Bereich 5 des Streckenmantels 4 abgestützt sind. Die Längenveränderbarkeit der Spannpratzen wird durch integrierte hydraulisch beaufschlagbare Zylinder ermöglicht. Die Sr.?.nnpratzen sind in Streckenlängsrichtung an den Rahmengestellen 10, 11 entlang verlagerbar. Dazu tragen die Rahmengestelle 10,11 entspre-
chend ausgebildete Führungen.
Eine gewisse Höhenbeweglichkeit der Rahmengestelle 10, 11 wird durch Stützfüße 17 mit integrierten, hydraulisch beaufschlagbaren Zylindern ermöglicht.
Wie die Figuren ferner erkennen lassen, sind die Rahmengestelle 10,11 von einem im Qeurschnitt rechteckigen rohrförmigen Führungskörper 18 relativ verschieblich durchsetzt. Die Relativverschieblichkeit wird durch hydraulisch beaufschlagbare Zylinder 19 bewirkt, die seitlich des Führungskörpers 18 und am hinteren Rah- ι ο mengestell 11 befestigt sind.
Ortsbrustseitig des Führungskörpers 18 ist ein nicht näher dargestellter Schwenkkranz mit einer großflächigen Durchbrechung drehbar gelagert. Mit dem Schwenkkranz ist ein zur Schwenkachse schräg gerichteter Kragarm verbunden, der ggf. längenveränderbar ist. Endseitig des Kragarms sind Schlitzwerkzeuge um parallel zur Ortsbrust 2 sich erstreckende Achsen schwenkbar angeordnet. Die Schlitzwerkzeuge besitzen durch Hochdruckwasserstrahlen unterstützte Schneidmeißel.
In den rohrförmigen Führungskörper 18 ist ein den Kern der Ortsbrust 2 hereingewinnender Schlagkopfhammer relativ beweglich verlagert. Auch dieser ist zur Erhaltung der Zeichnungsübersichtlichkeit nicht näher dargestellt
Zur Trennung des »Vortriebsbereichs« von dem »Ausbaubereich« kann oberhalb der Schlitz- und K.ernwerkzeuge eine schalenartige Haube angeordnet sein.
Es ist ferner erkennbar, daß ortsbrustseitig des Führungskörpers 18 ein gegenüber dem Führungskörper 18 um eine quer zur Gewölbelängsrichtung verlaufende horizontale Achse 51 neigungsveränderbarer, eine bogenförmige Vorderkante 52 aufweisender Ladetisch 53 angeordnet ist. Der Ladetisch 53 ist mit zwei rückwärtigen, nach oben gerichteten Schwenkholmen 54 versehen, an welche an den oberen Enden sich am Führungskörper 18 abstützende, hydraulisch beaufschlagbare Schwenkzylinder 55 angelenkt sind. Die Schwenkzylinder 55 erstrecken sich auch seitlich des vorderen Rahmengestells 10.
Auf dem Ladetisch 53 gleitet ein um eine vertikale Achse 56 schwenkbarer Ausleger 57. Die Achse 56 befindet sich unterhalb des Führungskörpers 18. In der etwa durch die Achse 56 verlaufenden Querebene ist der Ausleger 57 mit einem Querholm 58 versehen, an dessen Enden hydraulisch beaufschlagbare Zylinder 59 angreifen, die mit anderen Enden seitich des Führungskörpers 18 zwischen den beiden Rahmengestellen 10,11 befestigt sind.
Der vordere Endabschnitt des Auslegers 57 umgreift die führungsschienenartig gestaltete Vorderkante 52 des Ladetischs 53 und ist auf diese Weise torsionsstabilisiert Darüber hinaus ist am vorderen Ende des Auslegers 57 ein in der Draufsicht etwa dreieckiger Grundkörper 60 eines Sohlenschneidgeräts 61 um eine Vertikalachse 62 begrenzt schwenkbar gelagert. Die Verschwenkung wird durch einen hydraulisch beaufschlagbaren Zylinder 63 im Grundkörper 60 des Sohlenschneidgeräts 61 bewirkt Die Schneidmeißel 64 sind ebenfalls durch Hochdruckwasser unterstützt
Seitlich neben dem Tragrahmen 9 sind zwei Kratzerkettenförderer 65 mit im Bereich des Ladetischs 53 angeordneten Obergabeblechen 66 vorgesehen.
Der im Grundkörper 60 des Sohlenschneidgeräts 61 angeordnete Zylinder 63 verlagert automatisch am Ende des bogenförmigen Arbeitswegs den Grundkörper 60 in eine Lage, in welcher jeweils die in Arbeitsrichtung vorne liegenden Schneidmeißel 64 mit der Ortsbrust 2 in Eingriff stehen und die hinteren Schneidmeißel 64 außer Anlage gelangen.
Der Auslauf 45 der Schneidmeißel 64 des Sohlenschneidgeräts 61 ist durch die den Streckenmantel 4 konturengenau erzeugenden Schlitzwerkzeuge sichergestellt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

1 2
gekennzeichnet, daß der Ladetisch (53) mit zwei
Patentansprüche: rückwärtigen, nach oben gerichteten Schwenkholmen (54) versehen ist, an weiche am oberen Ende die
1. Vorrichtung zum konturengenauen Auffahren sich am Führungskörper (18) abstützenden von langgestreckten, im Querschnitt Π-förmigen 5 Schwenkzylinder (55) seitlich des Tragrahmens (9) untertägigen Gewölben, insbesondere Strecken, angelenkt sind.
Tunnel oder dergleichen, weiche einen in Gewölbelängsrichtung verlagerbaren Tragrahmen als Basis
für die Ortsbrust hereingewinnende Lösewerkzeuge
sowie Lade- und Transportmittel zum Abfördern io
des aus der Ortsbrust gelösten Haufwerks aufweist, Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kontu-
wobei ortsbrustseitig des Tragrahmens eine sich et- rengenauen Auffahren von langgestreckten, im Quer-
wa quer zur Gewölbelängsrichtung entlang der Ge- schnitt Π -förmigen untertägigen Gewölben, insbeson-
wölbesohle erstreckende Zwangsführung für ein ho- dere Strecken, Tunnel oder dergleichen, gemäß den
beiartiges Sohlenschneidgerät angeordnet ist, da- 15 Merkmalen im Oberbegriff des Anspruchs 1.
durch gekennzeichnet, daß das in der Hori- Durch die DE-AS 29 09 918 ist eine Vorrichtung be-
zontalebene begrenzt schwenkbare Sohlenschneid- kannt, weiche einen unmittelbar an der Ortsbrust ent-
gerät (61) am freien Ende eines sich in Richtung zur lang des Streckenmantels verlaufenden bogenförmigen
Ortsbrust (2) erstreckenden, um eine Vertikalachse Tragrahmen als Führung für Konturschlitzwerkzeuge
(56) drehbaren Auslegers (57) angeordnet ist und die 20 aufweist Mit dem Tragrahmen ist im Abstand von der Zwangsfü.b"ung (52) für das Sohlenschneidgerät (61) Ortsbrust ein ebenfalls bogenförmiges Widerlagergean einem ^sgenüber dem schreitfähigen und gegen stell verbunden, das ein Lösewerkzeug zum Hereingeden Gewölbemantel (4) verspannbaren Tragrahmen winnen des Ortsbrustkerns trägt Der Tragrahmen und (9) um eine quer zur Gewölbelängsrichtung verlau- das Widerlagergestell sind durch hydraulisch beauffende Horizontalachse (51) neigungsunveränderba- 25 schlagbare Zylinder relativ verschieblich gekoppelt ren, eine bogenförmige Vorderkante (52) aufweisen- Sohlseitig ist eine Lade- und Fördereinrichtung vorgeden Ladetisch (53) ausgebildet ist der durch Oberga- sehen, die mit dem Widerlagergestell verbunden sein bebleche (66) mit seitlich des 'f ragrahmens (9) ange- kann. Diese Lade- υιό Fördereinrichtung kann stirnseiordneten Förderern (65) wenigstens mittelbar ve.- tig ggf. verzahnt und/oder hydraulisch aktiviert sein. Sie bunden ist 30 grenzt unmittelbar an die Ortsbrust und soll das aus der
Z Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Ortsbrust gelöste Haufwerk in die rückwärtigen Strek-
zeichnet daß der Ausleger (57) ortsbrustseitig eines kenbereiche überführen.
den Tragrahmen (9) in Gewölbelängsrichtung relativ Es hat sich herausgestellt daß es im bekannten Fall
verschieblich durchsttzende. rohrförmigen Füh- schwierig ist, eine saubere Kontur entlang der Strecken-
rungskörpers(18)angea.'dnetist 35 sohle zu erzeugen. Auch kann diese Lade- und Förder-
3. Vorrichtung nach Anspru η 1 oder 2, dadurch einrichtung nur in relativ begrenztem Umfang an wechgekennzeichnet, daß sowohl der Ausleger (57) als selnde Streckenbreiten angepaßt werden.
auch das Sohlenschneidgerät (61) durch hydraulisch Im Umfang der gattungsprägenden DE-OS 31 28 278
beaufschlagbare Zylinder (59 bzw. 63) schwenkbar ist es beim Schildvortrieb bekannt ortsbrustseitig des
sind. 40 Vortriebsschildes einen Förderer ouer zur Gewölbe-
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn- längsrichtung anzuordnen, welcher eine Führung für zeichnet daß zwei Schwenkzylinder (59) mit Ab- den Hobel bildet. Ein solcher Hobei übernimmt folglich stand zu beiden Seiten der vertikalen Gewölbemit- die Funktion, die Sohlenkontur zwischen den beiden tellängsebene zwischen einem rückwärtigen Quer- unteren Abschnitten der Streckenstöße sauber und glatt holm (58) des Auslegers (57) und dem Führungskör- 45 zu schneiden. Dabei überführt er das von den Löseper (18) angeordnet sind. werkzeugen aus der ortsbrust hereingewonnene Hauf-
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, werk in den Querförderer, von wo aus dieses in die dadurch gekennzeichnet daß der Ausleger (57) nachgeschalteten Fördermittel gelangt Konkrete Anredurch ein Kettenmittel schwenkbar ist. gungen für eine geeignete Überführung des gelösten
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, 50 Haufwerks aus dem· Querförderer in die nachgeschaltedadurch gekennzeichnet, daß zum Schwenken des ten Streckentransportmittel sind der DE-OS 31 28 278 Sohlenschneidgeräts (61) gegenüber dem Ausleger aber nicht zu entnehmen.
(57) ein Zylinder (63) in seinen Grundkörper (60) Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die eingegliedert ist. im Oberbegriff des Anspruchs 1 beschriebene Vorrich-
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 3 55 tung so weiter auszubilden, daß das aus der Ortsbrust oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Sohlen- gelöste Haufwerk ohne Behinderung der Vortriebsarichneidgerät (61) mit durch Hochdruckwasser unter- beiten einwandfrei den rückwärtigen Streckenbereistützten Schneidmeißeln (64) versehen ist. chen zugeführt und dennoch eine einwandfreie gerade
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 3, 6 Kontur der Streckensohle bei langer Standzeit des Soh- oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Sohlen- 60 lenschneidgeräts erzeugt werden kann,
schneidgerät (61) in der Draufsicht einen etwa drei- Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die im kenneckigen Grundkörper (60) mit voreilenden Schneid- zeichnenden Teil des Anspruchs 1 aufgeführten Merkmeißeln (64) aufweist, male.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Das Sohlenschneidgerät führt hierbei einen bogenzeichnet, daß der Ladetisch (53) durch hydraulisch 65 förmigen Schnitt aus. Dazu ist auch die Zwangsführung beaufschlagbare Zylinder (55) neigungsveränderbar für das Sohlenschneidgerät bogenförmig gestaltet, ist. Hierbei umgreift der Ausleger zweckmäßig die Vorder-
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 9, dadurch kante des Ladetischs, so daß seine Torsionsstabilität er-
DE3425293A 1984-07-10 1984-07-10 Vorrichtung zum Auffahren von langgestreckten, im Querschnitt n-förmigen untertägigen Gewölben Expired DE3425293C2 (de)

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