DE3419260C2 - Planetare Drahtzuführeinrichtung - Google Patents
Planetare DrahtzuführeinrichtungInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K9/00—Arc welding or cutting
- B23K9/12—Automatic feeding or moving of electrodes or work for spot or seam welding or cutting
- B23K9/133—Means for feeding electrodes, e.g. drums, rolls, motors
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Abstract
Die planetare Drahtzuführeinrichtung hat einen Körper mit hohlem Gewindeschaft und Einschnitten, in denen zwei zweiarmige Hebel angeordnet und scharnierartig befestigt sind. Die kurzen Arme der Hebel stehen in Berührung mit den Stirnseiten von Kolben, welche Drahtzuführrollen tragen und entgegengesetzt zueinander und radial zur Achse des Elektrodendrahts in einer zylindrischen Öffnung im Körper angeordnet sind. Die langen Arme der zweiarmigen Hebel sind über Führungsrollen in Kontakt mit einem Führungskegel gehalten, der axial beweglich auf dem hohlen Gewindeschaft des Körpers montiert ist. Das eine Ende einer Schraubenfeder, welche den hohlen Gewindeschaft des Körpers umfaßt, steht mit der einen hohlen inneren Seite des Führungskegels, ihr anderes Ende mit einer Vorrichtung zum Einstellen der Federkraft in Berührung. Diese Vorrichtung besteht aus einem U-förmigen Bügel, der axial beweglich auf dem hohlen Gewindeschaft und in Kanälen des Körpers montiert ist, wobei die Stirnseiten des U-förmigen Bügels mit den Köpfen von zwei Regulierschrauben in Berührung stehen, deren Achsen parallel der Achse des Elektrodendrahts sind.
Description
- Die Erfindung betrifft eine planetare Drahtzuführeinrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
- Die planetare Drahtzuführeinrichtung wird für die Zuführung von Stahl-, Aluminium- und rohrförmigem Elektrodenschweißdraht eingesetzt.
- Es ist eine planetare Drahtzuführeinrichtung bekannt (DE-AS 26 43 102), die einen Körper mit einem hohlen Gewindeschaft aufweist. In dem Körper sind Einschnitte vorgesehen, in denen zwei zweiarmige Hebel angeordnet sind, die scharnierartig über Achsen befestigt sind. Die kurzen Arme der zweiarmigen Hebel stehen in Kontakt mit den Stirnflächen von Kolben, die entgegengesetzt zueinander und radial zur Achse des Elektrodendrahts angeordnet sind. Die Kolben tragen die Drahtzuführrollen und sind in Öffnungen im Körper angeordnet. Die langen Arme der zweiarmigen Hebel stehen über Führungsrollen in Kontakt mit einem Führungskegel, der axial beweglich auf dem hohlen Gewindeschaft des Körpers montiert ist, wobei mit der inneren Seite des Führungskegels das eine Ende einer vorgeeichten Schraubenfeder in Kontakt steht, welche den hohlen Gewindeschaft umfaßt. Das andere Ende der Feder steht in Berührung mit der Peripherie des Körpers. Diese Einrichtung erlaubt das Zuführen eines Elektrodendrahts mit bestimmtem Durchmesser, mit einer konstanten vorgegebenen Ausstoßkraft, die durch die in der Einrichtung angeordnete vorgeeichte Schraubenfeder erzeugt wird.
- Ein Nachteil der bekannten Einrichtung liegt darin, daß bei Änderung des Durchmessers des Elektrodendrahts, seiner Art oder seines Werkstoffs, ein Austausch der Feder in Anpassung an diesen Durchmesser, die Art oder den Werkstoff des Elektrodendrahts erforderlich ist.
- Außerdem erfordert das Erzielen einer bestimmten Aus -stoßkraft eine kompliziertere Herstellung der Feder als Element und eine Steigerung der Herstellungsgenauigkeit der Einrichtung als Ganzes. Der Austausch der Feder erfordert qualifiziertes Bedienungspersonal, setzt die Produktivität herab, erhöht die Komplexität und als Endergebnis die Selbstkosten der Einrichtung.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die planetare Drahtzuführeinrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die Ausstoßkraft bei bestimmten Durchmessern, für bestimmte Arten und Werkstoffe des Elektrodendrahts ohne Austauschen der geeichten Feder möglich ist.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit der im Patentanspruch beschriebenen planetaren Drahtzuführeinrichtung gelöst.
- Die Vorteile der erfindungsgemäßen Einrichtung liegen darin, daß ein stufenloses Einstellen der Ausstoßkraft in bezug auf den Durchmesser, die Art und den Werkstoff des Elektrodendrahts möglich ist, wodurch die Einrichtung universal wird, ihre Komplexität und Selbstkosten herabgesetzt werden und der Betrieb und die Bedienung erleichtert werden.
- Anhand einer Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise näher erläutert. Es zeigt
- Fig. 1 eine Seitenansicht einer Drahtzuführeinrichtung mit Teilschnitt und
- Fig. 2 die Ansicht in Richtung A von Fig. 1 mit Teilschnitt.
- Die Einrichtung besteht aus einem Körper 1 mit einem hohlen Gewindeschaft 2, mit dem die Einrichtung an einem nicht gezeigten Antriebs-Elektromotor befestigt wird. Im Körper 1 sind Einschnitte ausgearbeitet, in denen zwei zweiarmige Hebel 3 angeordnet sind, welche scharnierartig mit Hilfe von Achsen 4 befestigt sind. Die kurzen Arme der zweiarmigen Hebel 3 stehen in Kontakt mit den Stirnseiten von Kolben 5, welche Drahtzuführrollen 6 tragen. Die Kolben 5 sind radial zum Elektrodendraht angeordnet und in einer kalibrierten Öffnung im Körper 1 eingesetzt. Die langen Arme der zweiarmigen Hebel 3 stehen über Führungsrollen 7 in Kontakt mit einem Führungskegel 8, der axial beweglich auf dem hohlen Gewindeschaft 2 des Körpers 1 montiert ist. Mit der inneren Seite des Führungskegels 8 steht das eine Ende einer Schraubenfeder 9 in Berührung, welchen den hohlen Gewindeschaft 2 umfaßt. Das andere Ende der Schraubenfeder 9 steht in Berührung mit einer Vorrichtung zum Einstellen der Federkraft. Diese Vorrichtung ist ein U-förmiger Bügel 10, der axial beweglich auf dem hohlen Gewindeschaft 2 und in in dem Körper 1 ausgearbeiteten Kanälen montiert ist. Mit den Stirnflächen des U-förmigen Bügels 10 stehen die Köpfe von zwei Regulierschrauben 11 in Berührung, die in den Körper 1 eingeschraubt sind. Die Achsen der Regulierschrauben 11 sind parallel zur Achse des Elektrodendrahts.
- Auf dem U-förmigen Bügel 10 ist eine Markierung angebracht. Auf dem Körper 1 ist ein Nonius mit Bezeichnungen für den entsprechenden Durchmesser und die Art des Werkstoffs des zugeführten Elektrodendrahts liniert. Der Nonius ist symmetrisch auf der anderen Seite des Körpers 1 ausgeführt. Außerdem ist auf den hohlen Gewindeschaft 2 eine Mutter 12 aufgeschraubt, die gegen Selbstlockerung durch einen Sicherungsring 13 gesichert ist.
- Die Drahtzuführeinrichtung arbeitet folgendermaßen:
- Die Bedienungsperson bringt mit Hilfe der Regulierschrauben 11 den U-förmigen Bügel 10 mit der darauf angebrachten Markierung mit der entsprechenden Markierung des Nonius auf dem Körper 1 in Übereinstimmung, die dem Durchmesser und dem Werkstoff des zugeführten Elektrodendrahts entspricht. Durch die Versetzung des U-förmigen Bügels vergrößert oder verkleinert sich die Kraft, mit der die Schraubenfeder 9 auf den Führungskegel 8 wirkt und die Kraft, mit der durch die zweiarmigen Hebel 3 und die Kolben 5 die Drahtzuführrollen 6 an dem zugeführten Elektrodendraht andrücken. Zur Einführung des Elektrodendrahts in der Einrichtung ist es erforderlich, die Mutter 12 einzuschrauben, wobei der Führungskegel 8 nach links verschoben wird. Dabei können die Kolben 5 mit den Drahtzuführrollen 6 entfernt werden, so daß der Elektrodendraht hindurchgeführt werden kann. Danach wird die Mutter 12 erneut herausgeschraubt, bis sie mit dem Sicherungsring 13 in Berührung kommt. Unter der Wirkung der Schraubenfedern 9 wird der Führungskegel 8 nach rechts verschoben, wobei er die zweiarmigen Hebel 3 dreht bzw. die Kolben 5 mit den Drahtzuführrollen 6 an den Elektrodendraht andrückt. Dabei verbleibt unabhängig vom Durchmesser des Elektrodendrahts immer ein bestimmter Spielraum zwischen der Stirnfläche des Führungskegels 8 und der Stirnfläche der Mutter 12.
Claims (1)
- Planetare Drahtzuführeinrichtung, die einen Körper mit hohlem Gewindeschaft und Einschnitte aufweist, in denen zwei zweiarmige Hebel angeordnet und scharnierartig befestigt sind, deren kurze Arme in Berührung mit den Stirnseiten von Kolben stehen, welche Drahtzuführrollen tragen und entgegengesetzt zueinander und radial zur Achse des Elektrodendrahts in einer zylindrischen Öffnung im Körper angeordnet sind, wobei die langen Arme der zweiarmigen Hebel über Führungsrollen in Kontakt mit einem Führungskegel stehen, der axial beweglich auf dem hohlen Gewindeschaft des Körpers montiert ist, wobei mit der einen hohlen inneren Seite des Führungskegels das eine Ende einer Spiralfeder in Berührung steht, welche den hohlen Gewindeschaft des Körpers umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Ende der Schraubenfeder (9) in Berührung mit einer Vorrichtung zum Einstellen der Federkraft steht, die einen U-förmigen Bügel (10) aufweist, der axial beweglich auf dem hohlen Gewindschaft (2) und in Kanälen des Körpers (1) angebracht ist, wobei die Stirnseiten des U-förmigen Bügels (10) mit den Köpfen von zwei Regulierschrauben (11) in Berührung stehen, welche in den Körper (1) eingeschraubt sind und deren Achsen parallel der Achse des Elektrodendrahts sind.
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DE3419260A DE3419260C2 (de) | 1984-05-23 | 1984-05-23 | Planetare Drahtzuführeinrichtung |
| AU28511/84A AU570971B2 (en) | 1984-05-23 | 1984-05-23 | Planetary wire feeding device |
Publications (2)
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Family
ID=25620731
Family Applications (1)
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| US3919548A (en) * | 1974-07-24 | 1975-11-11 | David E Porter | X-Ray energy spectrometer system |
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1984
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