DE3417092C2 - Vertikal-Elektroabscheider - Google Patents
Vertikal-ElektroabscheiderInfo
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- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
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- B03C3/34—Constructional details or accessories or operation thereof
- B03C3/36—Controlling flow of gases or vapour
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf einen Vertikal-Elektrofilter mit Niederschlagselektroden (8) und mit Sprührahmen (2) für Sprühelektroden (4), welche in Gassen (22) zwischen den Niederschlagselektroden (8) angeordnet sind. Bei einem bekannten Vertikal-Elektrofilter sind Leitbleche an den Gehäuselängswänden vorgesehen, wobei die äußersten Gassen von den Gehäuselängswänden unmittelbar abgeschlossen werden; Niederschlagselektroden sind an den Gehäuselängswänden nicht vorhanden. In den Endzonen dieser Gassen (22) erfolgte bisher nur eine unzureichende Filterung, zumal dort der Abstand zwischen Sprührahmen (2) und Gehäusestirnwand (6) vergleichsweise groß vorgegeben werden mußte. Die Gefahr von Überschlägen zwischen Gehäusestirnwand (6) und Sprührahmen (2) ist aufgrund von Staubansätzen an der Gehäusestirnwand gegeben. Um mit einem geringen Aufwand diese Schwierigkeiten zu lösen, wird vorgeschlagen, daß zur Ablenkung des Gasstromes von der Gehäusestirnwand (6) in das elektrische Feld der Elektroden (4, 8) im Bereich der Gehäusestirnwand (6) Leitbleche (18) vorgesehen sind. Die Leitbleche (18) sind direkt unter dem Sprührahmen (2) und/oder dem Sprührahmen (2) zwischen den Staubschurren (10) und/oder an einer vorgegebenen Stelle im Bereich des elektrischen Feldes angeordnet, wobei die oberen Enden (25) der Leitbleche (18) zumindest näherungweise unmittelbar an der Gehäusestirnwand (6) enden.
Description
Die Erfindung betrifft einen Vertikal-Elektroabscheider mit Niederschlagselektroden und mit einem Sprührahmen
für Sprühelektroden, welche in Gassen zwischen den Niederschlagselektroden angeordnet sind,
wobei zur Ablenkung des Gasstromes an einer Gehäusewand Leitbleche, insbesondere unter dem Sprührahmen,
vorgesehen sind.
Aus der DE-PS 5 70 588 ist ein Elektroabscheider bekannt, dessen Niederschlagselektroden parallel zu den
Gehäuselängswänden angeordnet sind. Sind beispielsweise drei Niederschlagselektroden vorgesehen, so sind
insgesamt vier Gassen für vier Sprühelektroden vorhanden. In den beiden äußersten Gassen zu den Gehäuselängswänden
befindet sich jeweils ein über die gesamte Länge der Gasse erstreckendes Leitblech. Beide Leitbleche
sind derart geneigt angeordnet, daß das obere Ende von der jeweiligen Gehäuselängswand den größten
Abstand, aufweist, während zwischen dem jeweils unteren Ende und der Gehäuselängswand ein -elativ
schmaler Spalt vorhanden ist, durch welchen herabfallender Staub auf die darunter befindliche Staubschurre
to gelangen kann. Bei einer derartigen Anordnung von
Leitblechen besteht eine große Gefahr, daß diese Spalte sich durch den herabfallenden Staub zusetzen und folglich
gefährliche Oberschläge auftreten können. Die Leitbleche dienen zur Reduzierung der Gasströmung in
der jeweils äußeren Gasse, in welchen daher nur eine stark reduzierte Abscheidung erfolgen kann. Das zur
Verfügung stehende Volumen wird nur recht unvollständig genutzt.
In der FR-PS 6 10 183 ist ein Elektroabscheider mit einer Sammeleinrichtung am unteren Ende der Staubschurren beschrieben. Diese Sammeleinrichtung erstreckt sich über die gesamte Länge der Gehäusewand und öffnet sich trichterartig nach oben. Zur gegenüberliegenden Gehäusewand müssen die Elektroden aus Sicherheitsgründen eine^ relativ großen Abstand aufweisen, wobei regelmäßig der Sprühabstand vom Sprührahmen zur Gehäusewand größer gewählt wird als der Abstand zu den Niederschlagselektroden. Somit kann zumindest an dieser Gehäusewand eine Gasströmung sich ausbilden, die nur unzureichend gefiltert wird, so daß sogenannte schwarze Fahnen aus dem Elektroabscheider austreten können.
In der FR-PS 6 10 183 ist ein Elektroabscheider mit einer Sammeleinrichtung am unteren Ende der Staubschurren beschrieben. Diese Sammeleinrichtung erstreckt sich über die gesamte Länge der Gehäusewand und öffnet sich trichterartig nach oben. Zur gegenüberliegenden Gehäusewand müssen die Elektroden aus Sicherheitsgründen eine^ relativ großen Abstand aufweisen, wobei regelmäßig der Sprühabstand vom Sprührahmen zur Gehäusewand größer gewählt wird als der Abstand zu den Niederschlagselektroden. Somit kann zumindest an dieser Gehäusewand eine Gasströmung sich ausbilden, die nur unzureichend gefiltert wird, so daß sogenannte schwarze Fahnen aus dem Elektroabscheider austreten können.
Ferner ist in der JP-OS 52-8 577 ein auf Rollen fahrbarer
Elektroabscheider zur Reinigung von Schweißgasen
bekannt, der über ein flexibles Rohr durch eine Öffnung, welche unterhalb eines Abscheiders sich befindet, eingeblasen
werden. Vor der Öffnung be/iadet sich ein bis etwa in die Mitte des Innenraumes reichendes Leitblech,
um das Gas nach unten abzuleiten und den Abscheider gleichmäßig zu durchströmen.
Aus der DE-PS 4 67 975 ist eine Anordnung zur Abführung von Staub bei elektrischen Gasreinigungsanlagen
bekannt, die ein nach unten geneigtes Leitblech aufweist. Dieses Leitblech ist an einer Gehäuselängswand
angeordnet, also nicht zwischen den Gassen von Elektroden. Im Bereich der Gehäusestirnwände kann
nur eine unzureichende Abführung bzw. Abscheidung des Staubes erfolgen.
Schließlich ist aus der DE-OS 15 57 008 ein Elektroabscheider
mit Beipaßablenkung nachgewiesen, der als Horizontalabscheider ausgebildet ist und Ablenkflächen
aufweist. Diese Ablenkflächen dienen zur Verengung des Strömungsquerschnittes der Hauptströmung
in einem Zwischenraum vor dem elektrischen Feld. Mit diesen Ablenkflächen sollen Umgehungsströmungen
über bzw. unter dem elektrischen Feld verhindert werden. Mit anderen Worten, die Hauptgasströmung soll
durch die Mitte des Elektroabscheiders erfolgen, so daß die oberen und unteren Bereiche praktisch nicht mehr
von dem Gas durchströmt werden und das Abscheidervolumen insoweit ungenutzt bleibt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Vertikal-Elektroabscheider der eingangs genannten Art
dahingehend weiterzubilden, daß im Bereich der Gehäusestirnwände
die Abscheidung verbessert und die Gefahr von Überschlägen aufgrund von Verschmutzungen
vermindert wird.
Zur Lösung wird vorgeschlagen, daß die Leitbleche
zur Ablenkung des Gasstromes von den Gehäusestirnwänden in das elektrische Feld der Elektroden jeweils
an den Enden jeder Gasse im Bereich der Gehäusestirnwände vorgesehen sind, daß die oberen Enden der Leitbleche
etwa an der Gehäusestirnwand enden, und daß die Leitbleche unter einem vorgegebenen Winkel nach
unten geneigt angeordnet sind, wobei die unteren Enden einen Abstand zur zugeordneten Gehäusestirnwand
aufweisen und in die Gassen hineinragen.
Der vorgeschlagene Vertikal-Elektroabscheider ermöglicht
mit geringem konstruktiven Aufwand eine verbesserte Abscheidung im Bereich der Gehäusestirnwände,
so daß die sogenannten schwarzen Strähnen bzw. unzureichend gefiltertes Gas vermieden werden.
Mittels der Leitbleche wird die Gasströmung von den Gehäusestirnwänden in das elektrische Feld hineingeleitet
und dort in gewohnter Weise zuverlässig gereinigt. Günstige Werte werden bei Anordnung der Leitbleche
am unteren Ende der Elektroden erzielt Alternativ oder zusätzlich können die Leitbleche im Bereich der
Elektroden selbst angeordnet sein. Eine unzulässige Gasströmung direkt an der Gehäusestirnwand und
ebenso eine Verschmutzung derselben wird weitgehend vermieden.
In einer besonderen Ausführungsform erstrecken sich die Leitbleche im wesentlichen über die gesamte Breite
der jeweiligen Gasse. Eine effektive Ablenkung des Gasstromes in die jeweilige Gasse wird gewährleistet
Nach einer besonderen Weiterbildung sind die Leitbleche zwischen den oberen Enden von Staubschurren
vorgesehen, welche unterhalb der Niederschlagselektroden angeordnet sind. Eine unzulässige Ausdehnung
des noch nicht gereinigten Gasstromes zur Gehäusestirnwand wird bereits am unteren Ende der Elektroden
vermieden. In Strömungsrichtung hinter den Leitbleehen
dehnt sich der Gassirom wieder zur Gehäusestimwand hin aus, doch ist bis dahin bereits eine gewisse
Strecke im elektrischen Feld zurückgelegt und somit eine nicht unwesentliche Abscheidung erfolgt Gegebenenfalls
können in Strömungsrichtung auch noch weiter oben zusätzliche Leitbleche zur nochmaligen Ablenkung
von den Gehäusestirnwänden vorgesehen werden.
In einer besonderen Ausführungsform sind die Leitbleche direkt an den Staubschurren befestigt. Die
Staubschurren sind in gewohnter Weise innerhalb des Gehäuses angeordnet und zur Befestigung der Leitbleche
ist nur ein geringer zusätzlicher Aufwand erforderlich.
Um einerseits eine kostengünstige Montage und andererseits eine zuverlässige Befestigung der Leitbleche
zu erhalten, sind an den Staubschurren, bevorzugt an deren Seitenwänden, Flacheisen, Bolzen oder dgl. angeordnet,
auf welchen die Leitbleche aufliegen und/oder befestigt sind. Mit geringem konstruktivem Aufwand
und mit geringem Materialeinsatz erfolgt eine funktionsgerechte Anordnung der Leitbleche an den Staubschurren.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher
erläutert, Es zeigt
F i g. 1 teilweise einen Längsschnitt durch einen Elektroabscheider,
und zwar im Bereich des unteren Endes des Sprühelektrodenrahmens sowie der Staubschurre,
Fig. 2 einen Schnitt entlang Schnittlinie A-B gemäß
Fig. 1,
F i g. 3 eine Ansicht in Blickrichtung A gemäß Fig. 1,
Fig.4, 5 eine Ausführungsform mit zwischen den
Staubschurren eingehängten Leitblechen,
F i g. 6, 7 eine Ausführungsform, bei welcher an die Leitbleche U-Winkel angeschweißt sind,
F i g. 8, 9 eine Ausführungsform, bei welcher an der Unterseite der Leitbleche Flacheisen befestigt sind,
F i g. 10, 11 eine Ausführungsform, bei welcher die in zwei Teile unterteilten Leitbleche direkt an die Staubschurren angeschweißt sind.
F i g. 10, 11 eine Ausführungsform, bei welcher die in zwei Teile unterteilten Leitbleche direkt an die Staubschurren angeschweißt sind.
F i g. 1 zeigt in einem Längsschnitt einen Teil eines Vertikal-Elektrodeabscheiders und zwar im Bereich des
ίο unteren Endes eines Sprührahmens 2 für Sprühelektroden
4. Der Sprührahmen 2 ist an einer hier nicht weiter dargestellten Konstruktion abgetragen. Eine Stirnwand
6 des Gehäuses ist hier nur teilweise dargestellt Die Sprühelektroden 4 sind am Sprührahmen 2 befestigt,
welcher mit den Sprühelektroden 4 in der der jeweiligen Gasse zwischen Niederschlagselektroden 8 angeordnet
ist Die Niederschlagselektroden 8 und auch die Sprührahmen 2 erstrecken sich in vertikaler Richtung, also
parallel zur Zeichenebene, wobei in der Zeichnung hier die eine Niederschlagselektrode 8 ze. erkennen ist Unterhalb
der Niederschlagselektrode beradet sich eine
geneigt angeordnete Staubschurre 10, mittels welcher der von einer Niederschlagselektrode 8 herabfallende
Staub nach unten in gewohnter Weise abgeführt wird.
Eine Kepfstange 12 dient zum Klopfen der Niederschlagselektrode
8, Um den darauf haftenden Staub abzulösen. An eine Seitenwand 14 der Staubschurre 10
sind zwei Flacheisen 16 angeschweißt, auf welchen ein Leitblech 18 aufliegt Leitblech und Fiacheisen weisen
übereinstimmende Bohrungen auf, um mittels Schrauben oder dergleichen eine Befestigung des Leitbleches
zwischen den Staubschurren 10 zu erhalten. Das Leitblech 18 befindet sich am oberen Ende der Staubschurre
10 und zwar dort im Bereich der Gehäusestirnwand 6.
Wie durch den Pfeil 20 angedeutet, wird ein in vertikaler Richtung von unten nach oben strömender Gasstrom
von der Gehäusestirnwand 6 nach innen in das elektrische Feld zwischen Sprühelektroden und Mederschlagselektroden
abgelenkt.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt entlang Schnittlinie A-B
gemäß Fi g. 1, wobei hier die in Gassen 22 befindlichen Sprührahmen mit Sprühelektroden durch strichpunktierte
Linien 24 angedeutet sind. Am unteren Ende von F i g. 2 ist eine Längswand 23 zu erkennen, die senkrecht
zur Stirnwand 6 steht. Eine weitere, hier nicht weiter dargestellte Längswand ist parallel zur gezeigten
Längswand 23 angeordnet, wobei zwischen diesen Längswänden eine Vielzahl von Gassen 22 mit Sprühelektroden
sowie Niederschlagselektroden vorhanden sein. Von besonderer Bedeutung ist, daß an den Längswänden
23 unmittelbar die äußersten Staubschurren 10 und folglich die darüber angeordneten Niederschlagse.'ekt.oden
8 vorgesehen sind. Die oberen Enden 25 der Leitbleche 18 liegen praktisch unmittelbar an der Gehäusestirnwand
6 an. Die unteren Enden 27 dx;r Leitbieche 18 weisen hingegen einen entsprechenden Abstand
zur Gehäusestiniwand 6 auf. Wie in Verbindung mit F i g. 1 ersichtlich, sind die Leitblcche also derart geneigt
angeordnet, daß die unteren Enden in das Innere der Gassen weisen, Für die Niederschlagselektroden 8 sind
Aufhängeprofile 26 vorgesehen. An diesen Au/hängeprofilen
26 können auch die Staubschurren 10 aufgehängt sein. Erfindungsgemäß befinden sich die Leitbleche
18 am oberen Erde der Staubschurren 10, und zwar im Bereich der Gehäusestirr.wand 6. Wie ersichtlich, ist
das Leitblech 18, wie an der Stirnwand 14 auch an der Seitenwand 28 der gegenüberliegenden Staubschurre
10 befestigt. Die Flacheisen 16 und das Leitblech 18
weisen übereinstimmende Bohrungen 30 für Schrauben oderdergl. auf.
Fig.3 zeigt eine Ansicht in Blickrichtung A gemäß
Fig. 1. In den Gassen 22 sind die Sprührahmen 2 mit den senkrecht zur Zeichenebene angeordneten Sprühelektroden
4 zu erkennen. Ferner sind unterhalb der Niederschlagselektroden 8 die Staubschurren 10 mit ihren
Seitenwänden 14, 28 angeordnet. Die Leitbleche 18 sind, wie bereits erläutert, an den oberen Enden 32 der
Staubschurren 10 angeordnet und befestigt. Die Längswand 23 ist am linken Rand der Zeichnung zu erkennen.
Die äußerste Niederschlagselektrode 8 befindet sich in unmittelbarer Nähe der Längswand 23. Es bedarf keiner
besonderen Hervorhebung, daß sich an die dargestellten drei Niederschlagselektroden 8 sich entsprechend
der Dimensionierung des Elektro-Vertikalabscheiders weitere Niederschlagselektroden samt Sprühelektroden
üiw. anschließen, wobei die arn weitesten rechts
befindliche Niederschlagselektrode ebenfalls unmittelbar an der anderen Längswand angeordnet ist.
Fig.4 Und 5 zeigen eine Ausführungsform, bei welcher
die Leitbleche 18 an ihrer Unterseite Winkelstücke 34 aufweisen. Die Winkelstücke 34 ragen mit ihrem einen
Ende vertikal nach unten, so daß das Leitblech 18 mittels dieser Winkelstücke 34 in die Flacheisen 16 eingehängt
werden kann. Bei dieser Ausführungsform sind ebenso wie bei den weiteren Ausführungsformen die
Längswände nicht dargestellt. Im Rahmen der Erfindung sind jedoch bei allen Ausführungsformen die äußersten
Niederschlagselektroden jeweils an der Längswand angeordnet.
Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 6 und 7 sind an die Unterseite der Leitbleche 18 U-Winkel 36 angeschweißt,
deren Schenkel vertikal nach unten gerichtet sind. Mit den Staubschurren 10 sind horizontal verlaufende
Bolzen 38 verbunden und bevorzugt ebenfalls angeschweißt. Hierbei kann das Leitblech in besonders
einfacher Weise zwischen die Staubschurren 10 eingehängt werden.
F i g. 8 und 9 zeigen eine Ausführungsform, bei weleher
an der Unterseite des Leitbleches 18 für jeden Bolzen 38 jeweils zwei Eisen 40 angeordnet sind. Auch
hierdurch wird eine besonders einfache und zuverlässige Befestigung des Leitbleches 18 zwischen den Staubschurren
und zwar unmittelbar an deren Seitenwänden 14,28 erreicht.
Fi g. 10 und 11 zeigen eine Ausführungsform, bei welcher
die Leitbleche jeweils in zwei Teile 42,44 unterteilt sind. Das eine Teil 42 ist direkt mit der Seitenwand 14
der einen Staubschui're 10 und das andere Teil 44 ist mit
der gegenüberliegenden Seitenwand 28 der anderen Staubschurre 10 verbunden. Im Rahmen der der Erfindung
können die Teile 42, 44 an die Staubschurren 10 angeschweißt oder auch mittels Schrauben, Winkel usw.
verbunden sein.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
60
65
Claims (8)
1. Vertikal-Elektroabscheider mit Niederschlagselektroden und mit einem Sprührahmen für Sprühelektroden,
welche in Gassen zwischen den Niederschlagselektroden angeordnet sind, wobei zur Ablenkung
des Gasstromes an einer Gehäusewand Leitbleche, insbesondere unter dem Sprührahmen,
vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leitbleche (18) zur Ablenkung des Gasstromes von den Gehäusestirnwänden (6) in das elektrische
Feld der Elektroden (4,8) jeweils an den Enden jeder Gasse (22) im Bereich der Gehäusestirnwände
(6) vorgesehen sind,
daß die oberen Enden (25) der Leitbleche (18) etwa an der Gehäusestirnwand (6) enden,
daß die Leitb'eche (18) unter einem vorgegebenen Winkel nach anten geneigt angeordnet sind, wobei die unteren Enden (27) einen Abstand zur zugeordneten Gehäusestirnwand (6) aufweisen und in die Gassen (22) hineinragen.
daß die Leitb'eche (18) unter einem vorgegebenen Winkel nach anten geneigt angeordnet sind, wobei die unteren Enden (27) einen Abstand zur zugeordneten Gehäusestirnwand (6) aufweisen und in die Gassen (22) hineinragen.
2. Vertikal-Elektroabscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lettbleche (18) sich
im wesentlichen über die gesamte Breite der jeweiligen Gasse (22) erstrecken.
3. Vertikal-Elektroabscheider nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitbleche
(18) zwischen den oberen Enden (32) von Staubschurren (10) vorgesehen sind, welche unterhalb der
Niederschlagselektroden (8) angeordnet sind.
4. Vertikal-Elektroabscheider nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ^eitbleche (18) direkt
an den Staubschurren (10) befestigt sind.
5. Vertikal-Elektroabscheider nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den Staubschurren
(10), bevorzugt an deren Seitenwänden (14, 28), Flacheisen (16), Bolzen (38) oder dergleichen angeordnet
sind, auf welchen die Leitbleche (18) aufliegen und/oder befestigt sind.
6. Vertikal-Elektroabscheider nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitbleche
(18) an den Staubschurren (10), bevorzugt an deren Seitenwänden (14,28), angeschweißt sind.
7. Vertikal-Eiektroabscheider nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitbleche (18) jeweils
aus zwei Teilen (42,44) bestehen.
8. Vertikal-Elektroabscheider nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Leitbleche (18) gegen die Horizontale um einen Winkel von mindestens 55°, bevorzugt im Bereich
von 60° bis 70°, nach unten geneigt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843417092 DE3417092C2 (de) | 1983-05-17 | 1984-05-09 | Vertikal-Elektroabscheider |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3317905 | 1983-05-17 | ||
| DE19843417092 DE3417092C2 (de) | 1983-05-17 | 1984-05-09 | Vertikal-Elektroabscheider |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3417092A1 DE3417092A1 (de) | 1984-11-22 |
| DE3417092C2 true DE3417092C2 (de) | 1986-07-03 |
Family
ID=25810822
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843417092 Expired DE3417092C2 (de) | 1983-05-17 | 1984-05-09 | Vertikal-Elektroabscheider |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3417092C2 (de) |
Families Citing this family (1)
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-
1984
- 1984-05-09 DE DE19843417092 patent/DE3417092C2/de not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3417092A1 (de) | 1984-11-22 |
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Legal Events
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