DE3417092C2 - Vertikal-Elektroabscheider - Google Patents

Vertikal-Elektroabscheider

Info

Publication number
DE3417092C2
DE3417092C2 DE19843417092 DE3417092A DE3417092C2 DE 3417092 C2 DE3417092 C2 DE 3417092C2 DE 19843417092 DE19843417092 DE 19843417092 DE 3417092 A DE3417092 A DE 3417092A DE 3417092 C2 DE3417092 C2 DE 3417092C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrostatic precipitator
electrodes
housing
guide plates
housing end
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19843417092
Other languages
English (en)
Other versions
DE3417092A1 (de
Inventor
Walter 6751 Schopp Kafitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eisenwerke Kaiserslautern Goeppner 6750 Kaiserslautern De GmbH
Original Assignee
Eisenwerke Kaiserslautern Goeppner 6750 Kaiserslautern De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eisenwerke Kaiserslautern Goeppner 6750 Kaiserslautern De GmbH filed Critical Eisenwerke Kaiserslautern Goeppner 6750 Kaiserslautern De GmbH
Priority to DE19843417092 priority Critical patent/DE3417092C2/de
Publication of DE3417092A1 publication Critical patent/DE3417092A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3417092C2 publication Critical patent/DE3417092C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/36Controlling flow of gases or vapour

Landscapes

  • Electrostatic Separation (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf einen Vertikal-Elektrofilter mit Niederschlagselektroden (8) und mit Sprührahmen (2) für Sprühelektroden (4), welche in Gassen (22) zwischen den Niederschlagselektroden (8) angeordnet sind. Bei einem bekannten Vertikal-Elektrofilter sind Leitbleche an den Gehäuselängswänden vorgesehen, wobei die äußersten Gassen von den Gehäuselängswänden unmittelbar abgeschlossen werden; Niederschlagselektroden sind an den Gehäuselängswänden nicht vorhanden. In den Endzonen dieser Gassen (22) erfolgte bisher nur eine unzureichende Filterung, zumal dort der Abstand zwischen Sprührahmen (2) und Gehäusestirnwand (6) vergleichsweise groß vorgegeben werden mußte. Die Gefahr von Überschlägen zwischen Gehäusestirnwand (6) und Sprührahmen (2) ist aufgrund von Staubansätzen an der Gehäusestirnwand gegeben. Um mit einem geringen Aufwand diese Schwierigkeiten zu lösen, wird vorgeschlagen, daß zur Ablenkung des Gasstromes von der Gehäusestirnwand (6) in das elektrische Feld der Elektroden (4, 8) im Bereich der Gehäusestirnwand (6) Leitbleche (18) vorgesehen sind. Die Leitbleche (18) sind direkt unter dem Sprührahmen (2) und/oder dem Sprührahmen (2) zwischen den Staubschurren (10) und/oder an einer vorgegebenen Stelle im Bereich des elektrischen Feldes angeordnet, wobei die oberen Enden (25) der Leitbleche (18) zumindest näherungweise unmittelbar an der Gehäusestirnwand (6) enden.

Description

Die Erfindung betrifft einen Vertikal-Elektroabscheider mit Niederschlagselektroden und mit einem Sprührahmen für Sprühelektroden, welche in Gassen zwischen den Niederschlagselektroden angeordnet sind, wobei zur Ablenkung des Gasstromes an einer Gehäusewand Leitbleche, insbesondere unter dem Sprührahmen, vorgesehen sind.
Aus der DE-PS 5 70 588 ist ein Elektroabscheider bekannt, dessen Niederschlagselektroden parallel zu den Gehäuselängswänden angeordnet sind. Sind beispielsweise drei Niederschlagselektroden vorgesehen, so sind insgesamt vier Gassen für vier Sprühelektroden vorhanden. In den beiden äußersten Gassen zu den Gehäuselängswänden befindet sich jeweils ein über die gesamte Länge der Gasse erstreckendes Leitblech. Beide Leitbleche sind derart geneigt angeordnet, daß das obere Ende von der jeweiligen Gehäuselängswand den größten Abstand, aufweist, während zwischen dem jeweils unteren Ende und der Gehäuselängswand ein -elativ schmaler Spalt vorhanden ist, durch welchen herabfallender Staub auf die darunter befindliche Staubschurre
to gelangen kann. Bei einer derartigen Anordnung von Leitblechen besteht eine große Gefahr, daß diese Spalte sich durch den herabfallenden Staub zusetzen und folglich gefährliche Oberschläge auftreten können. Die Leitbleche dienen zur Reduzierung der Gasströmung in der jeweils äußeren Gasse, in welchen daher nur eine stark reduzierte Abscheidung erfolgen kann. Das zur Verfügung stehende Volumen wird nur recht unvollständig genutzt.
In der FR-PS 6 10 183 ist ein Elektroabscheider mit einer Sammeleinrichtung am unteren Ende der Staubschurren beschrieben. Diese Sammeleinrichtung erstreckt sich über die gesamte Länge der Gehäusewand und öffnet sich trichterartig nach oben. Zur gegenüberliegenden Gehäusewand müssen die Elektroden aus Sicherheitsgründen eine^ relativ großen Abstand aufweisen, wobei regelmäßig der Sprühabstand vom Sprührahmen zur Gehäusewand größer gewählt wird als der Abstand zu den Niederschlagselektroden. Somit kann zumindest an dieser Gehäusewand eine Gasströmung sich ausbilden, die nur unzureichend gefiltert wird, so daß sogenannte schwarze Fahnen aus dem Elektroabscheider austreten können.
Ferner ist in der JP-OS 52-8 577 ein auf Rollen fahrbarer Elektroabscheider zur Reinigung von Schweißgasen
bekannt, der über ein flexibles Rohr durch eine Öffnung, welche unterhalb eines Abscheiders sich befindet, eingeblasen werden. Vor der Öffnung be/iadet sich ein bis etwa in die Mitte des Innenraumes reichendes Leitblech, um das Gas nach unten abzuleiten und den Abscheider gleichmäßig zu durchströmen.
Aus der DE-PS 4 67 975 ist eine Anordnung zur Abführung von Staub bei elektrischen Gasreinigungsanlagen bekannt, die ein nach unten geneigtes Leitblech aufweist. Dieses Leitblech ist an einer Gehäuselängswand angeordnet, also nicht zwischen den Gassen von Elektroden. Im Bereich der Gehäusestirnwände kann nur eine unzureichende Abführung bzw. Abscheidung des Staubes erfolgen.
Schließlich ist aus der DE-OS 15 57 008 ein Elektroabscheider mit Beipaßablenkung nachgewiesen, der als Horizontalabscheider ausgebildet ist und Ablenkflächen aufweist. Diese Ablenkflächen dienen zur Verengung des Strömungsquerschnittes der Hauptströmung in einem Zwischenraum vor dem elektrischen Feld. Mit diesen Ablenkflächen sollen Umgehungsströmungen über bzw. unter dem elektrischen Feld verhindert werden. Mit anderen Worten, die Hauptgasströmung soll durch die Mitte des Elektroabscheiders erfolgen, so daß die oberen und unteren Bereiche praktisch nicht mehr von dem Gas durchströmt werden und das Abscheidervolumen insoweit ungenutzt bleibt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Vertikal-Elektroabscheider der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß im Bereich der Gehäusestirnwände die Abscheidung verbessert und die Gefahr von Überschlägen aufgrund von Verschmutzungen vermindert wird.
Zur Lösung wird vorgeschlagen, daß die Leitbleche
zur Ablenkung des Gasstromes von den Gehäusestirnwänden in das elektrische Feld der Elektroden jeweils an den Enden jeder Gasse im Bereich der Gehäusestirnwände vorgesehen sind, daß die oberen Enden der Leitbleche etwa an der Gehäusestirnwand enden, und daß die Leitbleche unter einem vorgegebenen Winkel nach unten geneigt angeordnet sind, wobei die unteren Enden einen Abstand zur zugeordneten Gehäusestirnwand aufweisen und in die Gassen hineinragen.
Der vorgeschlagene Vertikal-Elektroabscheider ermöglicht mit geringem konstruktiven Aufwand eine verbesserte Abscheidung im Bereich der Gehäusestirnwände, so daß die sogenannten schwarzen Strähnen bzw. unzureichend gefiltertes Gas vermieden werden. Mittels der Leitbleche wird die Gasströmung von den Gehäusestirnwänden in das elektrische Feld hineingeleitet und dort in gewohnter Weise zuverlässig gereinigt. Günstige Werte werden bei Anordnung der Leitbleche am unteren Ende der Elektroden erzielt Alternativ oder zusätzlich können die Leitbleche im Bereich der Elektroden selbst angeordnet sein. Eine unzulässige Gasströmung direkt an der Gehäusestirnwand und ebenso eine Verschmutzung derselben wird weitgehend vermieden.
In einer besonderen Ausführungsform erstrecken sich die Leitbleche im wesentlichen über die gesamte Breite der jeweiligen Gasse. Eine effektive Ablenkung des Gasstromes in die jeweilige Gasse wird gewährleistet
Nach einer besonderen Weiterbildung sind die Leitbleche zwischen den oberen Enden von Staubschurren vorgesehen, welche unterhalb der Niederschlagselektroden angeordnet sind. Eine unzulässige Ausdehnung des noch nicht gereinigten Gasstromes zur Gehäusestirnwand wird bereits am unteren Ende der Elektroden vermieden. In Strömungsrichtung hinter den Leitbleehen dehnt sich der Gassirom wieder zur Gehäusestimwand hin aus, doch ist bis dahin bereits eine gewisse Strecke im elektrischen Feld zurückgelegt und somit eine nicht unwesentliche Abscheidung erfolgt Gegebenenfalls können in Strömungsrichtung auch noch weiter oben zusätzliche Leitbleche zur nochmaligen Ablenkung von den Gehäusestirnwänden vorgesehen werden.
In einer besonderen Ausführungsform sind die Leitbleche direkt an den Staubschurren befestigt. Die Staubschurren sind in gewohnter Weise innerhalb des Gehäuses angeordnet und zur Befestigung der Leitbleche ist nur ein geringer zusätzlicher Aufwand erforderlich.
Um einerseits eine kostengünstige Montage und andererseits eine zuverlässige Befestigung der Leitbleche zu erhalten, sind an den Staubschurren, bevorzugt an deren Seitenwänden, Flacheisen, Bolzen oder dgl. angeordnet, auf welchen die Leitbleche aufliegen und/oder befestigt sind. Mit geringem konstruktivem Aufwand und mit geringem Materialeinsatz erfolgt eine funktionsgerechte Anordnung der Leitbleche an den Staubschurren.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert, Es zeigt
F i g. 1 teilweise einen Längsschnitt durch einen Elektroabscheider, und zwar im Bereich des unteren Endes des Sprühelektrodenrahmens sowie der Staubschurre,
Fig. 2 einen Schnitt entlang Schnittlinie A-B gemäß Fig. 1,
F i g. 3 eine Ansicht in Blickrichtung A gemäß Fig. 1,
Fig.4, 5 eine Ausführungsform mit zwischen den Staubschurren eingehängten Leitblechen,
F i g. 6, 7 eine Ausführungsform, bei welcher an die Leitbleche U-Winkel angeschweißt sind,
F i g. 8, 9 eine Ausführungsform, bei welcher an der Unterseite der Leitbleche Flacheisen befestigt sind,
F i g. 10, 11 eine Ausführungsform, bei welcher die in zwei Teile unterteilten Leitbleche direkt an die Staubschurren angeschweißt sind.
F i g. 1 zeigt in einem Längsschnitt einen Teil eines Vertikal-Elektrodeabscheiders und zwar im Bereich des
ίο unteren Endes eines Sprührahmens 2 für Sprühelektroden 4. Der Sprührahmen 2 ist an einer hier nicht weiter dargestellten Konstruktion abgetragen. Eine Stirnwand 6 des Gehäuses ist hier nur teilweise dargestellt Die Sprühelektroden 4 sind am Sprührahmen 2 befestigt, welcher mit den Sprühelektroden 4 in der der jeweiligen Gasse zwischen Niederschlagselektroden 8 angeordnet ist Die Niederschlagselektroden 8 und auch die Sprührahmen 2 erstrecken sich in vertikaler Richtung, also parallel zur Zeichenebene, wobei in der Zeichnung hier die eine Niederschlagselektrode 8 ze. erkennen ist Unterhalb der Niederschlagselektrode beradet sich eine geneigt angeordnete Staubschurre 10, mittels welcher der von einer Niederschlagselektrode 8 herabfallende Staub nach unten in gewohnter Weise abgeführt wird.
Eine Kepfstange 12 dient zum Klopfen der Niederschlagselektrode 8, Um den darauf haftenden Staub abzulösen. An eine Seitenwand 14 der Staubschurre 10 sind zwei Flacheisen 16 angeschweißt, auf welchen ein Leitblech 18 aufliegt Leitblech und Fiacheisen weisen übereinstimmende Bohrungen auf, um mittels Schrauben oder dergleichen eine Befestigung des Leitbleches zwischen den Staubschurren 10 zu erhalten. Das Leitblech 18 befindet sich am oberen Ende der Staubschurre 10 und zwar dort im Bereich der Gehäusestirnwand 6.
Wie durch den Pfeil 20 angedeutet, wird ein in vertikaler Richtung von unten nach oben strömender Gasstrom von der Gehäusestirnwand 6 nach innen in das elektrische Feld zwischen Sprühelektroden und Mederschlagselektroden abgelenkt.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt entlang Schnittlinie A-B gemäß Fi g. 1, wobei hier die in Gassen 22 befindlichen Sprührahmen mit Sprühelektroden durch strichpunktierte Linien 24 angedeutet sind. Am unteren Ende von F i g. 2 ist eine Längswand 23 zu erkennen, die senkrecht zur Stirnwand 6 steht. Eine weitere, hier nicht weiter dargestellte Längswand ist parallel zur gezeigten Längswand 23 angeordnet, wobei zwischen diesen Längswänden eine Vielzahl von Gassen 22 mit Sprühelektroden sowie Niederschlagselektroden vorhanden sein. Von besonderer Bedeutung ist, daß an den Längswänden 23 unmittelbar die äußersten Staubschurren 10 und folglich die darüber angeordneten Niederschlagse.'ekt.oden 8 vorgesehen sind. Die oberen Enden 25 der Leitbleche 18 liegen praktisch unmittelbar an der Gehäusestirnwand 6 an. Die unteren Enden 27 dx;r Leitbieche 18 weisen hingegen einen entsprechenden Abstand zur Gehäusestiniwand 6 auf. Wie in Verbindung mit F i g. 1 ersichtlich, sind die Leitblcche also derart geneigt angeordnet, daß die unteren Enden in das Innere der Gassen weisen, Für die Niederschlagselektroden 8 sind Aufhängeprofile 26 vorgesehen. An diesen Au/hängeprofilen 26 können auch die Staubschurren 10 aufgehängt sein. Erfindungsgemäß befinden sich die Leitbleche 18 am oberen Erde der Staubschurren 10, und zwar im Bereich der Gehäusestirr.wand 6. Wie ersichtlich, ist das Leitblech 18, wie an der Stirnwand 14 auch an der Seitenwand 28 der gegenüberliegenden Staubschurre 10 befestigt. Die Flacheisen 16 und das Leitblech 18
weisen übereinstimmende Bohrungen 30 für Schrauben oderdergl. auf.
Fig.3 zeigt eine Ansicht in Blickrichtung A gemäß Fig. 1. In den Gassen 22 sind die Sprührahmen 2 mit den senkrecht zur Zeichenebene angeordneten Sprühelektroden 4 zu erkennen. Ferner sind unterhalb der Niederschlagselektroden 8 die Staubschurren 10 mit ihren Seitenwänden 14, 28 angeordnet. Die Leitbleche 18 sind, wie bereits erläutert, an den oberen Enden 32 der Staubschurren 10 angeordnet und befestigt. Die Längswand 23 ist am linken Rand der Zeichnung zu erkennen. Die äußerste Niederschlagselektrode 8 befindet sich in unmittelbarer Nähe der Längswand 23. Es bedarf keiner besonderen Hervorhebung, daß sich an die dargestellten drei Niederschlagselektroden 8 sich entsprechend der Dimensionierung des Elektro-Vertikalabscheiders weitere Niederschlagselektroden samt Sprühelektroden üiw. anschließen, wobei die arn weitesten rechts befindliche Niederschlagselektrode ebenfalls unmittelbar an der anderen Längswand angeordnet ist.
Fig.4 Und 5 zeigen eine Ausführungsform, bei welcher die Leitbleche 18 an ihrer Unterseite Winkelstücke 34 aufweisen. Die Winkelstücke 34 ragen mit ihrem einen Ende vertikal nach unten, so daß das Leitblech 18 mittels dieser Winkelstücke 34 in die Flacheisen 16 eingehängt werden kann. Bei dieser Ausführungsform sind ebenso wie bei den weiteren Ausführungsformen die Längswände nicht dargestellt. Im Rahmen der Erfindung sind jedoch bei allen Ausführungsformen die äußersten Niederschlagselektroden jeweils an der Längswand angeordnet.
Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 6 und 7 sind an die Unterseite der Leitbleche 18 U-Winkel 36 angeschweißt, deren Schenkel vertikal nach unten gerichtet sind. Mit den Staubschurren 10 sind horizontal verlaufende Bolzen 38 verbunden und bevorzugt ebenfalls angeschweißt. Hierbei kann das Leitblech in besonders einfacher Weise zwischen die Staubschurren 10 eingehängt werden.
F i g. 8 und 9 zeigen eine Ausführungsform, bei weleher an der Unterseite des Leitbleches 18 für jeden Bolzen 38 jeweils zwei Eisen 40 angeordnet sind. Auch hierdurch wird eine besonders einfache und zuverlässige Befestigung des Leitbleches 18 zwischen den Staubschurren und zwar unmittelbar an deren Seitenwänden 14,28 erreicht.
Fi g. 10 und 11 zeigen eine Ausführungsform, bei welcher die Leitbleche jeweils in zwei Teile 42,44 unterteilt sind. Das eine Teil 42 ist direkt mit der Seitenwand 14 der einen Staubschui're 10 und das andere Teil 44 ist mit der gegenüberliegenden Seitenwand 28 der anderen Staubschurre 10 verbunden. Im Rahmen der der Erfindung können die Teile 42, 44 an die Staubschurren 10 angeschweißt oder auch mittels Schrauben, Winkel usw. verbunden sein.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
60
65

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Vertikal-Elektroabscheider mit Niederschlagselektroden und mit einem Sprührahmen für Sprühelektroden, welche in Gassen zwischen den Niederschlagselektroden angeordnet sind, wobei zur Ablenkung des Gasstromes an einer Gehäusewand Leitbleche, insbesondere unter dem Sprührahmen, vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitbleche (18) zur Ablenkung des Gasstromes von den Gehäusestirnwänden (6) in das elektrische Feld der Elektroden (4,8) jeweils an den Enden jeder Gasse (22) im Bereich der Gehäusestirnwände (6) vorgesehen sind,
daß die oberen Enden (25) der Leitbleche (18) etwa an der Gehäusestirnwand (6) enden,
daß die Leitb'eche (18) unter einem vorgegebenen Winkel nach anten geneigt angeordnet sind, wobei die unteren Enden (27) einen Abstand zur zugeordneten Gehäusestirnwand (6) aufweisen und in die Gassen (22) hineinragen.
2. Vertikal-Elektroabscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lettbleche (18) sich im wesentlichen über die gesamte Breite der jeweiligen Gasse (22) erstrecken.
3. Vertikal-Elektroabscheider nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitbleche (18) zwischen den oberen Enden (32) von Staubschurren (10) vorgesehen sind, welche unterhalb der Niederschlagselektroden (8) angeordnet sind.
4. Vertikal-Elektroabscheider nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ^eitbleche (18) direkt an den Staubschurren (10) befestigt sind.
5. Vertikal-Elektroabscheider nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den Staubschurren (10), bevorzugt an deren Seitenwänden (14, 28), Flacheisen (16), Bolzen (38) oder dergleichen angeordnet sind, auf welchen die Leitbleche (18) aufliegen und/oder befestigt sind.
6. Vertikal-Elektroabscheider nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitbleche (18) an den Staubschurren (10), bevorzugt an deren Seitenwänden (14,28), angeschweißt sind.
7. Vertikal-Eiektroabscheider nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitbleche (18) jeweils aus zwei Teilen (42,44) bestehen.
8. Vertikal-Elektroabscheider nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitbleche (18) gegen die Horizontale um einen Winkel von mindestens 55°, bevorzugt im Bereich von 60° bis 70°, nach unten geneigt sind.
DE19843417092 1983-05-17 1984-05-09 Vertikal-Elektroabscheider Expired DE3417092C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19843417092 DE3417092C2 (de) 1983-05-17 1984-05-09 Vertikal-Elektroabscheider

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3317905 1983-05-17
DE19843417092 DE3417092C2 (de) 1983-05-17 1984-05-09 Vertikal-Elektroabscheider

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3417092A1 DE3417092A1 (de) 1984-11-22
DE3417092C2 true DE3417092C2 (de) 1986-07-03

Family

ID=25810822

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19843417092 Expired DE3417092C2 (de) 1983-05-17 1984-05-09 Vertikal-Elektroabscheider

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3417092C2 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT510982B1 (de) * 2011-07-21 2012-08-15 Siemens Vai Metals Tech Gmbh Staubfilter

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR610183A (fr) * 1925-04-01 1926-08-31 Siemens Schuckertwerke Gmbh Chambre électrique d'épuration de gaz avec électrodes de précipftation biseautées dans le bas
DE467975C (de) * 1924-10-04 1928-11-03 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Anordnung zur Abfuehrung des Staubs bei elektrischen Gasreinigungsanlagen
DE509404C (de) * 1925-06-17 1930-10-09 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Anordnung zur Gasverteilung in einer elektrischen Gasreinigungskammer
DE570588C (de) * 1930-08-12 1933-02-17 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Verfahren zum Betrieb von Elektrofiltern
DE1557008A1 (de) * 1967-05-16 1970-03-19 Appbau Rothemuehle Brandt & Kr Elektrofilter mit Beipassablenkung
JPS528577A (en) * 1975-07-09 1977-01-22 Mitsubishi Electric Corp Electrostatic dust collector for removing weld fume

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE467975C (de) * 1924-10-04 1928-11-03 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Anordnung zur Abfuehrung des Staubs bei elektrischen Gasreinigungsanlagen
FR610183A (fr) * 1925-04-01 1926-08-31 Siemens Schuckertwerke Gmbh Chambre électrique d'épuration de gaz avec électrodes de précipftation biseautées dans le bas
DE509404C (de) * 1925-06-17 1930-10-09 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Anordnung zur Gasverteilung in einer elektrischen Gasreinigungskammer
DE570588C (de) * 1930-08-12 1933-02-17 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Verfahren zum Betrieb von Elektrofiltern
DE1557008A1 (de) * 1967-05-16 1970-03-19 Appbau Rothemuehle Brandt & Kr Elektrofilter mit Beipassablenkung
JPS528577A (en) * 1975-07-09 1977-01-22 Mitsubishi Electric Corp Electrostatic dust collector for removing weld fume

Also Published As

Publication number Publication date
DE3417092A1 (de) 1984-11-22

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69423972T2 (de) Endabschnitt eines rahmenteils für ein fahrzeug
DE2402687A1 (de) Staubfilter
DE69616321T2 (de) Elektrostatischer abscheider mit vorrichtung zur aufhängung, führung und zum abklopfen der sammelelektroden
DE2855164C2 (de) Abdeckleistenanordnung für Bandförderer
DE3018889C2 (de)
EP0014782A1 (de) Entstaubungseinrichtung
DE102018129177A1 (de) Trockenfilter mit erhöhter Abscheideleistung und günstigen Abmessungen
DE69806615T2 (de) Teilchentrenneinrichtung mit einer kontinuierlichen linie von trennpfannen
CH677500A5 (de)
DE2517501A1 (de) Elektrischer staubabscheider
DE3216443C1 (de) Siebvorrichtung zum Abscheiden von Reinigungskoerpern aus dem Kuehlwasserstrom hinter einem Roehrenwaermetauscher
DE3403985C2 (de)
DE3417092C2 (de) Vertikal-Elektroabscheider
DE2227749C3 (de) Elektrostatischer Entstauber
EP0563081B1 (de) Verfahren zum reinigen eines tropfenabscheiders und tropfenabscheider mit reinigungsvorrichtung
DE6912552U (de) Elektroabscheider.
EP3508266B1 (de) Trockenfilter mit erhöhter abscheideleistung und günstigen abmessungen
DE9103729U1 (de) Etagenfilter
DE102022200243A1 (de) Elektrostatischer Staubabscheider
EP0264669B1 (de) Vorrichtung zur Aufnahme von rieselfähigem Schüttgut
EP2168692B1 (de) Trennvorrichtung für Aufgabegut
DE2149395C3 (de) Vorrichtung zum Übergeben von mineralischem Fördergut aus einer ersten auf eine zweite Fördereinrichtung
EP0103565B1 (de) Siebbandpresse
DE2656793C2 (de) Rohr-Schwingmühle
DE2441233C2 (de) Elektrostatischer Staubabscheider

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee