DE340663C - Verfahren zum Herstellen von Laufmaenteln - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Laufmaenteln

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DE340663C
DE340663C DE1920340663D DE340663DD DE340663C DE 340663 C DE340663 C DE 340663C DE 1920340663 D DE1920340663 D DE 1920340663D DE 340663D D DE340663D D DE 340663DD DE 340663 C DE340663 C DE 340663C
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DE1920340663D
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WALTER EINERT
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/08Building tyres
    • B29D30/10Building tyres on round cores, i.e. the shape of the core is approximately identical with the shape of the completed tyre
    • B29D30/14Rolling-down or pressing-down the layers in the building process

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Laufmänteln. Gegenstand der Erfindung ist .ein Verfahren zum Herstellen von Laufmänteln für Preßluftradreifen. - Die Formgebung dieser Laufmäntel geschieht im allgemeinen dadurch, daß auf einem eisernen Kernring von der ungefähren Form des inneren Hohlraumes eines fertigen Laufmantels einige Lagen eines gummierten Stoffes, dessen Gewebefäden unter einem Winkel von 45' zur Umfangsrichtung des Kernringes liegen, übereinandergelegt und zusammengepreßt werden. Um diesen Stoff der Form des Kernringes anpassen zu können, muß er in seinem mittleren Teil gedehnt und an den Seiten gekürzt werden, wobei die Dehnung der Stoffmitte gewöhnlich dadurch erreicht wird, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Trommel, von der der gummierte Stoffstreifen auf den sich langsam drehenden Kernring aufläuft, geringer ist als die Umfangsgeschwindigkeit des Kernringes.
  • Dies bekannte und bei fast allen bisher existierenden Maschinen zur Herstellung von Preßluftradreifen angewandte Prinzip soll nach dem neuen Verfahren beibehalten werden. Neu ist die Art, wie der seitliche Teil des Stoffes, der bei der Anlage in Richtung des Umfanges gekürzt werden soll, seine Kürzung erhält und an dem Kernring bzw. den schon aufgebrachten Stofflagen festgeklebt wird.
  • Dieses Kürzen oder Stauchen und Anlegen der Stoffseiten geschah bisher nach verschiedenen Methoden, von denen ich als besonders bekannt und verbreitet diejenige erwähne, nach der ein System radial zum Kernring hin und her gehender Röllchen den Stoff gleichzeitig staucht und an den Kernring anlegt, und diejenige, bei der ein Rollenpaar an beiden Seiten des Profils des mit einem aufgezogenen und dabei stark gedehnten Stoffstreifen schnell rotierenden Kernringes radial nach dem Drehmittelpunkt des Kernringes wandernd den Stoff staucht und anlegt.
  • Nach dem neuen Verfahren soll diese Arbeit des Stauchens bzw. Kürzens des Stoffes an der Seite der Stoffbahn und des Anlegens des gekürzten Stoffes an den Kernring dadurch geschehen, daß, während der Kernring langsam rotiert und die Stoffbahn an einer Stelle mit einer gewissen Dehnung aufläuft, jede der beiden sich in Zylindermantelform senkrecht zur Kernringmittelebene stellenden Stoffbahnseiten nahe an ihrem Rande von einer an ihrem Umfange scharf gezackten oder geraubten oder sonstwie zum Erfassen und Festhalten des Stoffes geeignet gemachten, besonders angetriebenen Rolle erfaßt und mit dem Umfang der Rolle kontinuierlich mit einer bestimmten Geschwindigkeit an die Stelle des Kernringprofils geführt wird, wo das Ankleben erfolgen soll.
  • In der Zeichnung wird in Fig. _ die Ansicht von vorn, in Fig. z die Seitenansicht, in Fig.3 der Grundriß einer solchen Rolle dargestellt, während Fig. q. die entsprechenden Rollen für das Anlegen des Stoffes über den Wulsten (zum Festhalten des fertigen Reifens in der Felge) in der Draufsicht zeigt. Auf dem Eisenkern vom üblichen Querschnitt a ist eine Stoffeinlage b mit Dehnung aufgezogen. Fig.3 oben zeigt, wie sich diese Stoffeinlage an ihren Seiten zylindrisch einstellt. Diese Stoffeinlage wird nun durch den gezackten Rand der Rolle c an einer bestimmten Stelle gefaßt und nach der Berührungsstelle mit dem Kernring f geführt. Während der Kernring a mit einer bestimmten, sich gleichbleibenden Geschwindigkeit in Richtung des Pfeiles gedreht wird, erhält auch die Rolle c dprch die Welle d eine gleichmäßige Geschwindigkeit. Die Umfangsgeschwindigkeit der Rolle c ist aber nicht gleich der Umfangsgeschwindigkeit des Kernringes an der Berührungsstelle f, sondern mindestens gleich der Geschwindigkeit des von dem ungedehnten Stoff gebildeten Zylindermantels. Das Festhalten des Stoffes auf dem Umfang der Rolle c kann noch unterstützt werden durch eine Schiene la, die durch den Arm g mit der Gabel e verbunden ist und den Rand des Stoffes im rechten Winkel um den Rollenrand herumbiegt, oder durch eine entsprechende Vorrichtung.
  • Im Berührungspunkt f wird der zugeführte Stoff durch kräftigen Druck auf den Kernring oder die bereits daraufliegenden Einlagen festgeklebt, erhält also von diesem Augenblick an die Geschwindigkeit des Kernringes an dieser Stelle, während er bis dahin am Umfang der Rolle c eine größere Geschwindigkeit besitzt. Demzufolge findet unmittelbar vor der Berührungsstelle durch den Übergang von einer hohen zu einer niedrigen Geschwindigkeit, der der Stoff zwangsweise unterworfen wird, die gewünschte Stauchung und an der Berührungsstelle das Festkleben des gestauchten Stoffes an seiner Unterlage kontinuierlich statt.
  • Es genügt hierbei, wenn die Rolle c schmal ist und allein, wie in der Zeichnung dargestellt, am äußersten Rande des Stoffes arbeitet und diesen staucht. Die Stauchung des zwischen dieser Stelle und der neutralen Zone - d. h. der Stelle, an der der Stoff weder eine Stauchung noch eine Dehnung erfährt -liegenden Stoffes erfolgt dabei automatisch. Geschieht dies nicht vollständig, so bilden sich leichte Wellen des Stoffes, die bequem durch - eine oder mehrere hinter der Rolle c angeordnete, vom Kernring aus in Umdrehung versetzte Druckrollen faltenlos niedergedrückt werden.
  • Entsprechend wie in Fig. i bis 3 die Rolle c arbeiten die in Fig. 4 dargestellten Rollen 1 und m nach dem Prinzip, daß ihre Umfassungsgeschwindigkeiten nicht gleich sind der Umfangsgeschwindigkeit des Kernringes an der Berührungsstelle, sondern gleich sind der Geschwindigkeit des Stoffes in der neutralen Zone.
  • Es ist nicht notwendig, daß die Rolle c rechtwinklig zur Mittelebene des Kernringes gestellt wird. Man kann sie auch in einem spitzen Winkel hierzu anbringen, entsprechend der Rolle i in Fig. q.. Durch diese Anordnung erreicht man, wenn man dies wünscht, daß der Stoff während der Stauchung in der Umfangsrichtung eine Streckung in radialer Richtung erhält, wodurch die Kürzung erleichtert wird, da der Stoff nicht mehr so stark gestaucht zu werden braucht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zum Herstellen von Laufmänteln für Preßluftradreifen, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Dehnung auf den gleichmäßig rotierenden Kernring aufgezogene gummierte Stoff an seinen Rändern von am Umfang scharf gezackten oder geraubten, zwangläufig angetriebenen und federnd gegen eine vorbestimmte Stelle des Kernringes gepreßten Rollen erfaßt und mit einer Geschwindigkeit an den Kernring herangebracht wird, die gleich ist der Geschwindigkeit des mit dem Kernring rotierenden, ungedehnten und ungestauchten Stoffes.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Rolle erfaßte Teil des Stoffes im Augenblick der Berührung mit dem Kernring oder den schon auf diesem aufgeklebten Stoffeinlagen an seiner Unterlage festgeklebt wird und damit die Geschwindigkeit des Kernringes an dieser Stelle anzunehmen gezwungen ist, wodurch die zur Formung notwendige Kürzung des Stoffes erreicht wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlegerollen in einem spitzen Winkel zur Kernringmittelebene angeordnet sind, um eine Streckung des Stoffes nach der Kernringmitte hin zu erzielen.
DE1920340663D 1920-11-14 1920-11-14 Verfahren zum Herstellen von Laufmaenteln Expired DE340663C (de)

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