DE340655C - Einrichtung zum Anlassen von Gasturbinen - Google Patents

Einrichtung zum Anlassen von Gasturbinen

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DE340655C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
    • F02C7/26Starting; Ignition
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
    • F02C7/08Heating air supply before combustion, e.g. by exhaust gases

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Description

  • Einrichtung zum Anlassen von Gasturbinen. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anlassen von Gasturbinen, insbesondere solchen, die nach dem Gleichdruckverfahren arbeiten und mit einem Regenerator versehen sind, in dem die Abwärme der Verbrennungsprodukte zur Vorwärmung des brennbaren Gemisches benutzt wird. Eine Schwierigkeit beim Anfahren besteht darin, daß es geraume Zeit dauert, bis der Regenerator solche Temperaturen angenommen hat, daß die Leistung der Turbine einen Überschuß über den Energiebedarf der Kompressoren für Brennstoff und Luft ergibt. Geschieht das Anlassen elektrisch, so sind große Energien und unbequeme Schaltungen erforderlich, geschieht es mittelt Druckluft, so müssen sehr erhebliche Mengen aufgespeichert werden.
  • Die Erfindung hat den Zweck, den Übelstand zu beseitigen und einen solchen Zustand herzustellen, daß möglichst schon in dem Augenblick, wo das Aggregat, durch Druckluft o. dgl. betätigt,. sich zu drehen beginnt, ein Überschuß der Turbinenleistung vorhanden ist, so daß das Aggregat selbsttätig auf Touren kommt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Regenerator mit einer besonderen Feuerung versehen wird, die zum Zwecke des Anfahrens vorher in Betrieb gesetzt wird und, nachdem die Turbine läuft, wieder abgestellt werden kann. Die Wirkung dieser Hilfsfeuerung besteht darin, daß der Regenerator vor dem Anlassen auf eine solche Temperatur erhitzt wird, wie sie etwa dem Beharrungszustand während des Betriebes entpricht, wobei wesentlich ist, daß Gas und Luft im Regenerator durch die Hilfsfeuerung auf die gleiche bzw. im wesentlichen gleiche Temperatur gebracht werden. Auf diese Weise wird erreicht, daß sofort beim Anlassen, wobei die Kompressoren zunächst mit niedriger, sodann allmählich mit steigender Umlaufzahl und wachsendem Druck zu fördern beginnen, durch den vorher erhitzten Regenerator Verbrennungsluft und Gas so stark vorerwärmt zur Verbrennung gelangen, daß die Leistung der Turbine bald größer wird als der Arbeitsbedarf des Kompressors, und die Anlaßenergie nur kurze Zeit benötigt wird.
  • Zur Veranschaulichung des ErfindungsgedankAns diene die Zeichnung, die denselben in einer Ausführungsform und in schematischer Darstellung veranschaulicht. a ist die Gasturbine, b der Gaskompressor, c der Luftkompressor, d der angetriebene elektrische Generator, e und f der Regenerator für die Anwärmung von Gas und Luft. Die bei n aus der Turbine austretenden heißen Verbrennungsprodukte gelangen auf dem durch Pfeile kenntlich gemachten Wege in den Regenerator ein, geben ihre Wärme an das Gas und die Verbrennungsluft ab und treten im abgekühlten Zustande bei h und i aus. Der Weg, den Gas und Verbrennungsluft im Gegenstrom zu den Abgasen nehmen, ist durch Pfeile angedeutet. Die Vereinigung und Verbrennung findet in der Verbrennungskammer m statt.
  • Für das Anlassen des Aggregates ist in der Zeichnung eine Druckluftleitung o angedeutet, durch welche die Anlaßluft einem besonderen Anlaßdüsensegment zugeführt wird. Für das Anlassen ist nun weiter gemäß der Erfindung in dem Regenerator eine Hilfsfeuerung k vorgesehen, durch die vor dem Anlassen der Regenerator auf eine gewünschte, möglichst hohe Temperatur gebracht wird. Wird durch Anstellen der Anlaßluft das Aggregat in Drehung versetzt und beginnen die Kompressoren zu fördern, so wird durch die Erwärmung in dem Regenerator das Arbeitsvermögen des brennbaren Gemisches derart gesteigert, daß der Betrieb ohne weitere Zuhilfenahme von Anlaßluft weitergeht. Ist die Maschine auf Touren gekommen und unter Last genommen worden, so kann die Hilfsfeuerung k wieder abgestellt werden. Die Hilfsfeuerung kann auch dazu benutzt werden, um bei schwacher Belastung der Turbine. die Temperatur auf der erforderlichen Höhe zu erhalten, oder um bei Überlastung eine weitere Temperatursteigerung zu bewirken.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Einrichtung zum Anlassen von Gasturbinen, insbesondere Gleichdruckturbinen, die mit einem Regenerator versehen sind, in dem die Abwärme der Verbrennungsprodukte zur Vorwärmung des brennbaren Gemisches benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Regenerator mit einer Hilfsfeuerung versehen ist, die geeignet ist, die Temperatur im Regenerator vor dem Anlassen auf eine gewünschte Höhe zu bringen, derart, daß Gas und Luft im Regenerator auf die gleiche oder im wesentlichen gleiche Temperatur gebracht werden.
DE1919340655D 1919-09-16 1919-09-16 Einrichtung zum Anlassen von Gasturbinen Expired DE340655C (de)

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