DE339850C - Vorrichtung zum Messen stroemender Fluiden mittels Heizkoerpers - Google Patents

Vorrichtung zum Messen stroemender Fluiden mittels Heizkoerpers

Info

Publication number
DE339850C
DE339850C DE1920339850D DE339850DD DE339850C DE 339850 C DE339850 C DE 339850C DE 1920339850 D DE1920339850 D DE 1920339850D DE 339850D D DE339850D D DE 339850DD DE 339850 C DE339850 C DE 339850C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
radiator
thermometer
radiation
rays
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1920339850D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cutler Hammer Manufacturing Co
Original Assignee
Cutler Hammer Manufacturing Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cutler Hammer Manufacturing Co filed Critical Cutler Hammer Manufacturing Co
Application granted granted Critical
Publication of DE339850C publication Critical patent/DE339850C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/68Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using thermal effects
    • G01F1/684Structural arrangements; Mounting of elements, e.g. in relation to fluid flow
    • G01F1/688Structural arrangements; Mounting of elements, e.g. in relation to fluid flow using a particular type of heating, cooling or sensing element
    • G01F1/69Structural arrangements; Mounting of elements, e.g. in relation to fluid flow using a particular type of heating, cooling or sensing element of resistive type

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radiation Pyrometers (AREA)
  • Indicating Or Recording The Presence, Absence, Or Direction Of Movement (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Messen strömender Fluiden mittels Heizkörpers. Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Messen des Stromes irgendeines Fluidums, dadurch, daß diesem Wärme mitgeteilt wird, und entweder die Wirkung der Wärmeübermittlung auf das Fluidum oder die vom Fluidum auf den Heizkörper ausgeübte Kühlwirkung bestimmt wird.
  • Meßvorrichtungen dieser Art besitzen gewöhnlich einen elektrischen Heizkörper, um das Fluidum zu erhitzen und elektrische Widerstandsthermometer zu beiden Seiten desselben, um die Temperatur des Fluidums zu messen.
  • Die Lagerung der Widerstandsthermometer relativ zum Heizkörper ist für- gewöhnlich so, ds.ß die Thermometer durch die strahlende Energie vom Heizkörper beeinflußt werden. Diese strahlende Energie kann die Temperatur der Thermometer beeinflussen, ohne die Temperatur des durchsichtigen Mediums aus Gas o. dgl. zu beeinflussen, durch das die Strahlen hindurchgehen. Auf diese Weise können Fehler entstehen.
  • Der Hauptzweck liegt in der Vermeidung derartiger Fehler. -Nach einem Merkmal der Erfindung ist eine Meßvorrichtung geschaffen, bei welcher die strahlende Energie eines Heizkörpers verhindert ist, die zur Messung der Temperatur benutzten Mittel zu beeinflussen. Ein weiteres Merkmal liegt in der Schaffung einer oder mehrerer Vorrichtungen zur Aufnahme der strahlenden Energie aus dem Heizkörper ohne Störung der Strömung des Fluidums. Bei den hier beschriebenen Ausführungsformen bestehen die erwähnten Vorrichtungen zur Absorption der strahlenden Energie aus einem oder mehreren Strahlenschirmen, die zwischen dem Heizkörper und den Temperaturmeßvorrichtungen angeordnet sind und verhältnismäßig lange, enge Offnungen haben. Diese Schirme können, falls gewünscht, so gebaut und angeordnet sein, daß sie von der Meßvorrichtung zwecks Reinigung, Nachsehens oder Wiederherstellung leicht abgenommen werden können. Ein ferneres wichtiges Merkmal der Erfindung liegt in der Schaffung' eines Heizkörpers, bei «elchem die von ihm ausstrahlende Energie in gleichem Maße auf seinen beiden Seiten absorbiert wird, um eine unausgeglichene Beeinflussung der Temperaturmeßmittel zu verhüten.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
  • Fig. z ist eine Darstellung des Heizkörpers mit auf seinen gegenüberliegenden Seiten angeordneten Thermometerwiderständen, wobei die Strahlung vom Heizkörper auf d:e Thermometer veranschaulicht ist.
  • Fig. 2 ist eine ähnliche Darstellung, wobei der Ausgleich der Strahlung nach beiden Richtungen und die Abschirmung von den Thermometerwiderständen veranschaulicht ist. Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch eine senkrechte Meßvorrichtung nach der Erfindung, Fig. q. ein senkrechter Längsschnitt einer anderen Ausführungsform, Fig. 5 ein Grundriß eines Heizkörpers der neuen Meßvorrichtung, Fig.6 ein Schnitt nach Linie 6-6 der Fig. 5, Fig. 7 eine Einzeldarstellung der Mittel zur Befestigung des Widerstandsdrahtes des Heizkörpers an den Tragschienen, Fig.8 ein Grundriß einer anderen Ausführungsform des Heizkörpers, Fig. g ein Schnitt der Linie 9-g der Fig. 8, Fig. io ein Grundriß der in Verbindung mit der Meßvorrichtung zu benutzenden Thermometereinheit, Fig. ii ein Schnitt nach Linie ii-ii der Fig. io, Fig. 12 und 13 sind Grundriß und Querschnitt eines Strahlenschirms, der Schnitt nach Fig. 13 ist längs der - Linie 13-i3 . der Fig. 12 geführt.
  • Fig. i-1 und 15 sind Grundriß und Querschnitt einer anderen Ausführungsform des Strahlenschirms; Fig. 15 ist ein Schnitt nach der Linie 15-15 der Fig. 14.
  • Zunächst sei die. Wirkung der strahlenden Energie kurz beschrieben.
  • Strahlende Energie wird nach allen Richtungen von einer Wärmequelle in geradlinigen Strahlen ausgesandt, wie dies Fig. i andeutet. In dieser Figur ist der elektrische Heizkörper i mit einem Anschlußteil 2 versehen, und Thermometerwiderstände 3 und 4. - sind auf den gegenüberliegenden Seiten des Heizkörpers artgeordnet. Die ausgesandten Strahlen können durch ein Medium, beispielsweise ein Gas, hindurchgehen, ohne eine merkliche Wirkung darauf auszuüben. Wenn die Oberfläche eine Thermometerwiderstandes oder sonstigen im Wege - der Strahlen liegenden Gegenstandes vollkommen reflektiert, so wird keiner der auftreffenden Strahlen absorbiert. Unter diesen Umständen wird die Temperatur: des Thermometerwiderstandes nicht beeinflußt. Ist jedoch die Oberfläche des Thermometerwiderstandes eine vollkommen absorbierende Fläche; so werden die Strahlen sämtlich absorbiert, und keiner wird reflektiert. In letzterem Falle erhöht sich die Temperatur des Thermometerwiderstandes. Bei der praktischen Ausführung ist die Oberfläche des Thermometerwiderstandes weder vollkommen reflektierend noch vollkommen absorbierend.
  • Die Thermometerwiderstände können an ihren Oberflächen geraubt . oder mit einem Überzug von stumpfem Lack o. dgl. versehen sein, um die absorbierende oder reflektierende Fähigkeit- jeder Einheit anfänglich gleich zu machen. Irrt praktischen Betriebe aber ändern sich die Oberflächen von Zeit zu Zeit durch Absetzungen von Teer,-Naphthalin u. dgl. aus dem Gas. Diese Absetzungen sind für gewöhnlich nicht gleichförmig über beide Thermometerwiderstände verteilt, und ihre Wirkungen auf die Thermometer sind fernerhin aus folgenden C-ründen_ ungleich Das Gas fließt durch die Meßvorrichtungen nur in .einer Richtung, so daß die Absetzungen hauptsächlich auf einer Seite aer Meßeinheiten auftreten. Die Thermometereinheiten befinden sich in der Regel auf gegenüberliegenden Seiten des Heizkörpers, und daher- entstehen die Absetzungen auf dem einen Thermometerwiderstande auf- der vom Heizkörper abgekehrten Seite, auf dem anderen Thermometerwiderstande dagegen auf der dem Heizkörper zugekehrten Seite." Dementsprechend bleibt die Oberfläche des Eintrittsthermometerwiderstandes, welche dem Heizkörper zugekehrt ist, im wesentlichen in ihrer ursprünglichen Verfassung. während die dem Heizkörper zugekehrte Oberfläche des Austrittsthermometerwiderstandes sich mit Niederschläfen aus Teer u. dgl. bedeckt, welche ihre_ Fähigkeit der Absorption und Reflexion strhlender Wärme verändern. Dadurch entsteht ein unausgeglichener Zustand.
  • Eine ungleichförmige Strahlenverteilung kann auch dadurch entstehen, daß der Anschlußtei12 des Heizkörpers auf einer Seite des Heizkörpers liegt und- auf dieser Seite des Heizkörpers einen Teil der Strahlen abschirmt.
  • Wenn. die Energiestrahlen eine absorbierende Fläche zwischen dem Heizkörper und den Thermometereinheiten treffen, so wird ein beträchtlicher Teil der Wärmeenergie absorbiert und auf das Gas unter Temperaturerhöhung des letzteren übertragen. Die Wärmeenergie wird dadurch für den Zweck benutzt, für welchen sie bestimmt ist. Wenn alle Strahlen absorbiert werden, ohne die Thermometerwiderstände zu treffen, und wenn die absorbierte Wärme in das strömende Gas zerstreut wird, so würden damit ideale Verhältnisse obwalten.
  • Gemäß der Erfindung ist eine Meßvorrichtung vorgesehen, welche- Mittel besitzt, um die strahlende Energie aufzufangen und zu absorbieren, bevor die Strahlen die- Thermometerwiderstände treffen, und zwar soll die Absorption geschehen, ohne daß die Strömung des Fluidums durch die Meßvorrichtung gestört wird. Ferner sind Mittel vorgesehen, um eine gleichmäßige Strahlung - vom Heizkörper nach beiden Richtungen -hin zu gewährleisten.
  • Die Art, in welcher die Strahlen abgefangen werden, ist in Fig: 2 schematisch angedeutet. Der Heizkörper 5 besitzt je einen Endteil 6 und 7 auf seinen gegenüberliegenden Seiten, so daß eine. gleiche Zähl von Strahlen in beiden Richtungen abgefangen wird:. Zwischen dem Heizkörper 5 und den Thermometerwiderständen 8 und g -sind Strahlenschirme io und ii vorgesehen, welche lange, enge röhrenförmige Durchgangsöffnungen haben, die dem Gase freien Durchgang gewähren, die Strahlen aber in- der dargestellten Art auffangen und absorbieren.
  • Die Meßvorrichtung nach Fig. 3 sei zuerst beschrieben.
  • Die Vorrichtung besitzt ein Gehäuse 12, in welchem ein Heizkörper 13 nebst Therinometereinheiten: 14 und 15 untergebracht ist.
  • Das Gehäuse i2 kann zwischen zwei Schüsse der Gashauptleitung eingesetzt werden. Die Enden des Gehäuses haben ungefähr denselben innern Durchmesser wie die Hauptleitung, in welcher die Meßvorrichtung anzubringen ist: Der Mittelteil des Gehäuses ist erweitert, um den Heizkörper und die Thermometereinheiten aufzunehmen.
  • Der Heizkörper 13 und die Thermometereinheiten 14 und 15 besitzen röhrenförmige Rahmen von wesentlich dem gleichen Innendurchmesser, wie ihn die Enden des Gehäuses aufweisen. Die Rahmen liegen zwischen röhrenförmigen Hülsen 16, die in den erweiterten Teil des Gehäuses vorragen und dadurch einen Meßkanal durch die Meßvorrichtung bilden, der wesentlich den gleichen Durchmesser wie die Endteile des Gehäuses hat. Der Heizkörper und die Rahmen der Thermometereinheiten tragenFlanschen, welche mit nicht dargestellten 'Isolierblöcken im Gehäuse der Meßvorrichtung in Eingriff treten, so daß jede Einheit unabhängig von den anderen gestützt ist. Diese Ausführung gestattet, daß der Heizkörper oder irgendeine der Thermometereinheiten unabhängig von den anderen Einheiten zwecks Reinigung, Nachsehens. oder Wiederherstellung rasch entfernt werden kann.
  • Die elektrischen Widerstandsdrähte des Heizkörpers und der Thermometereinheiten sind durch geeignete Endteile nach der Außenseite des Gehäuses geführt, wo sie mit einem Schaltbrett 17 in einer wetterdichten Verbindungsbüchse i8 verbunden sind, die an der Außenseite des Gehäuses angebracht ist.
  • Die Konstruktion des elektrischen Heizkörpers in der Weise, daß gleiche Strahlung nach den gegenüberliegenden- Richtungen gewährleistet wird, ist im einzelnen in Fig. 5 bis 7 dargestellt. .
  • Der Heizkörper besitzt- einen röhrenförmigen Rahmen ig aus Holz oder sonstigem Isolierstoff. Die Enden des Rahmens werden von Flanschen 2o - umgeben, welche den Rahmen versteifen und eine Stützung -für .ihn bilden. Um den Umfang..des Rahmens sind Haken 21 verteilt, die paarweise angeordnet sind und einen Leitungswiderstand in Gestalt eines schraubenförmig aufgespulten Drahtes 22 tragen. Dieser Widerstandsdraht ist hin und her von t Hakenpaaren auf der einen Seite des Rahmens zu entsprechenden Paaren auf der anderen Seite des Rahmens geschlungen und ist an Tragschienen 23 befestigt, wie im einzelnen in Fig. 7 dargestellt. Die Schienen 23 bestehen aus Isolierstoff und erstrecken sich quer über den Rahmen auf einer Seite der Ebene, in welcher der Widerstandsdraht angebracht ist.
  • Der Widerstandsdraht ist mit Anschlußstangen 24 verbunden, welche quer über den Rahmen verlaufen und von. am Rahmen befestigten Isolierschienen oder Stangen 25 ge=-tragen werden. Die Stangen 24 sind mit Leitern 26 verbunden, welche durch ein geeignetes Anschlußteil 27 zu' den Leitern 28 führen.
  • Die Tragschienen 23 und Anschlußstangen 24 nebst ihren Stützen 25 zeigen das Bestreben, einen Teil der Strahlen auf einer Seite des Heizkörpers abzuschirmen. Dadurch entsteht f eine ungleichförmige Verteilung. der Strahlen und die Möglichkeit von unrichtigen Angaben der Meßvorrichtung.
  • Um die Einwirkung der- Tragschienen-ausc zugleichen, ist ein zweiter Satz von Schienen 29 auf der anderen Seite des Widerstandsdrahtes vorgesehen, wie in Fig. 6 dargestellt. Auch ist ein zweiter Anschlußteil oder blinder Teil 30 angeordnet, welcher auf der anderen Seite des Widerstand-drahtes gegenüber dem wirklichen S Anschlußteil angeordnet ist. Selbstverstand- -lich könnten aber die blinden Tragschienen auch als wirkliche Tragschienen benutzt werden, und ebenso könnte der blinde Anschlußteil als wirklicher Anschlußteil- dienen. i Diese Sonderteile besitzen dieselbe Größe und Gestalt wie die eigentlichen Teile und -bestehen aus einem Stoff, der im wesentlichen die gleichen Wärmeabsorptions- und Wärmeleitungseigenschaften -besitzt. Die Einzelheiten i der Extrateile -können wechseln, um sich den -Bedürfnissen anzupassen, auch können ändere Ersatzkörper eingeführt werden, um einen Betrag von strählender Energie abzuschirmen, welcher dem durch die Tragschienen und den Anschlußteil abgeschirmten- Teile - entspricht.-Diese Hemmkörper können einen . Teil des Heizkörpers bilden öder neben ihm; aber unabhängig von ihm, angeordnet sein. -Ein anderer Heizkörper für die Meßvorrichtung ist in Fig. 8 und g dargestellt. Dieser Heizkörper besitzt einen Rahmen 31 und einen Widerstandskörper 32 in-' Form --eines schraubenförmig -aufgewickelten Widerstärdsdrahtes, der »'von--Haken i3 getragen wird. i Alle diese Teile gleichen den entspreehenden--= Teilen, des oben- beschriebenen Heizkörpers-: Der Widerstandsdraht ist bei dieser Anordnung nach Fig. g in zwei voneinander entferntenEbenenangeordnet. DieTragschienen34., an welchen der Widerstandsdraht gehalten ist, erstrecken sich quer über den Heizkörperrahmen außerhalb der entsprechenden Ebenen des Widerstandsdrahtes. Die Anordnung der Tragschienen- ist demgemäß symmetrisch, und die Schirmwirkung gegen die Energiestrahlen ist nach beiden Richtungen gleich.
  • Die Anschlußstangen 35 für den - Widerstandsdraht sind zwischen den beiden Ebenen des Widerstandsdrahtes angebracht, so daß ihre Wirkung auf die Energiestrahlung vom Heizkörper nach entgegengesetzten Richtungen gleich ist. Die Stangen verlaufen quer über den Rahmen und durch denselben. Ihre Enden ruhen in leitenden Blöcken 36, welche in den Rahmen der Heizkörpereinheit dicht eingepaßt sind. Die Leiter 37 und 38 von dem Auslaßanschluß 39 sind mit den Stangen 35 auf der Außenseite des Heizkörperrahmens verbunden, wie dies Fig: g zeigt. Diese Ausführung vermeidet den Zwang, einen Anschlußteil oder eine Herausführung in den vom- Rahmen des Heizkörpers umschlossenen lichten Querschnitt einspringen zu lassen. Das Innere des Heizkörpers ist dadurch frei von unnötigen Hindernissen.
  • Der Ausläßanschluß 39 ist außen an den Rahmen angebolzt, wie Fig. g zeigt. Er besitzt einen Ansatz 40, der durch eine Öffnung im Gehäuse, der Meßvorrichtung, hindurchragen kann. Die Leiter 37" und 38 treten in das An schlußstück durch Isolierbüchsen 41 und gehen durch den Ansatz 40 zur Außenseite des Gehäuses der Meßvorrichtüng.
  • Dadurch ist ein Heizkörper geschaffen, bei welchem die Tragschienen: und die Anschlußstangeri symmetrisch zum Widerstandsdraht liegen, wodurch eine gleichmäßige Strahlung nach. beiden Richtungen ohne Zwang zur Anordnung von blinden Gegenstücken gesichert wird. _ Wenn die Meßvorrichtung mit einem Heizkörper von einer der beschriebenen Arten ausgerüstet ist; so sind die vom Heizkörper nach entgegengesetzten Richtungen ausgehenden Strahlen in ihrem Betrage im wesentlicWen'gleich. Dies zeitigt das Bestreben, die Wirkungen der strahlenden Energie auszugleichen und Fehler in der Meßvorrichtung zu- verringern." Andererseits haben aber die Thermometerwidergtände häufig nicht die gleichen Reflexions- und Absorptionsfähigkeiten wie -oben erläutert. Um in dieser Hinsicht einen Ausgleich zu schaffen, sind zusätzliche 1N'.rttel vorgesehen, um die Thermometereinheiten gegen die Strahlen des Heizkörpers zu schützen. ' Die --hier. beschriebene .Meßvorrichtung besitzt Strahlenschirme mit langen, engen Öffnungen, durch welche das Gas ohne Richtungswechsel.treten kann, durch welche aber nur diejenigen Strählen gehen können, welche in der Richtung des strömenden Gases verlaufen. Diese Schirme hindern und absorbieren einen großen Teil der Strahlen und hindern diese Strahlen daran, die Thermometerwiderstände zu treffen. Die' Wirkung der durch- tlie Schirme etwa nicht absorbierten Strahlen ist zu vernachlässigen.
  • "Die bei der Meßvörrichtung -nach Fig. 3 dargestellten Schirme sind in die Thermometereinheiten 14 und 15 einverleibt. Eine dieser Thermometereinheiten ist im einzelnen in Fig. io und ii dargestellt.
  • Die Thermornetereinheit besitzt einen röhrenförmigen Rahmen 4--'mit einem metallischen eingekapselten Widerstandskörper 43, der in dem vom Rahmen umschlossenen lichten Querschnitt mittels einer ringförmigen Stütze 44 von geringer Masse gehalten ist.
  • In dem Rahmen 42 ist ein Strahlenschirm 45 angeordnet (s. a. Fig. 3); der aus vielen dünnen, flachen Metallstreifen 46 besteht, die parallel zueinander in zwei Sätzen angeordnet sind: Der eine dieser Sätze verläuft rechtwinklig zum anderen. Die Streifen sind mit Nuten 47 ausgestattet, so daß der eine Satz über den anderen fassen kann, und dadurch ein Schirm mit einer großen Anzahl langer, schmaler Öffnungen entsteht, welche in diesem Falle rechteckig sind. Gewisse Streifen sind an den Rahmen angenietet, so daß der Schirm von der Thermometereinheit getragen «wird.
  • Die Streifen liegen nahe aneinander und sind von solcher Breite, daß die Öffnungen verhältnismäßig lang und eng sind. Die auf die Wände der Öffnungen unter einem Winkel treffenden Strahlen werden entweder von den Wänden unmittelbar absorbiert oder können teilweise nach den gegenüberliegenden Wänden reflektiert werden, wo sie absorbiert werden. Die Überflächen der Wände sind so behandelt, daß sie gute Absorptionsflächen darstellen. Dies kann .durch. Rauhung der Flächen oder durch Anstreichen mit stumpfem schwarzen Lack o. dgl. geschehen.
  • Die Schirme absorbieren so die strahlende Energie des Heizkörpers, ohne dem Durchfluß des Gases durch die Vorrichtung ein nennenswertes Hindernis darzubieten. Nur dieStrahlen, welche parallel zur Strömungsrichtung sind, können durch den Schirm hindurchgehen. Die Anzahl dieser Strahlen reicht aber nicht aus, um die Meßvorrichtung merklich zu beeinträchtigen.
  • Eine Meßvorrichtung mit Strahlenschirmen, welche von den Messungselementen unabhängig sind, ist in Fig.4 dargestellt. Diese Vorrichtung deckt sich mit der nach Fig, 3, und ihre entsprechenden Teile sind mit entsprechenden Zahlen bezeichnet. Strahlenschirme 48 und 49 von ähnlicher Ausführung sind zwischen dem-Heizkörper und den Thermometereinheiten angeordnet.
  • Jeder Strahlenschirm besitzt einen röhrenförmigen Rahmen 5o (Fig. 13), welcher denselben allgemeinen Aufbau wie die Rahmen der Therrnometerrinheiten besitzt. Flanschen 51 dienen zur unabhängigen Befestigung des Rahmens am Gehäuse. Der Rahmen trägt mehrere dünne Metallstreifen 52, welche in der gleichen Art wie die Streifen bei der Thermometereinheit nach Fig: io und ii angeordnet sind und einen Schirm mit langen, engen Öffnungen bilden. Dieser Schirm kann selbständig als Einhit im Gehäuse zwischen dem Heizkörper und den Thermometereinheiten angeordnet werden, wo er die Strahlen vom Heizkörper auffängt und absorbiert. Der Schirm kann bequem für sich allein aus der Vorrichtung entfernt werden.
  • Die Fig. 14 und 15 zeigen eine weitere Ausführungsform.
  • Dieser Schirm hat einen Röhrenrahmen 5o mit Flanschen 5i ähnlich wie oben beschrieben. Die langen, engen Öffnungen werden aber mittels mehrerer konzentrisch angeordneter zylindrischer Hülsen 53 gebildet, welche vom Rahmen mittels. Stangen 54 getragen werden. Dadurch entstehen wieder lange, enge, hier ringförmige Öffnungen für den Durchgang des Gases. Der Aufbau ist einfach sowie wirksam und bietet nur ' geringen Strömungswiderstand dar.
  • Das Vorgetragene zeigt, daß bei dem-neuen Messer die Heizmittel so ausgeführt sind, daß ihre strahlende Energie nach beiden Seiten gleich ist. Die hinsichtlich Änderung der Temperatur der Thermometerwiderstände wirksame Strahlungsenergie ist daher für beide Thermometereinheiten gleich. Die Thermometerwiderstände werden gegen die unmittelbare Strahlung durch Schirme, gleicher Art geschützt, welche die Energiestrahlen absorbieren und die Wärme auf das Gas übertragen. 'Die Thermometerwiderstände sind entsprechend gegen die Wirkungen strahlender Energie geschützt, und Fehler in den Angaben der Meßvorrichtung werden verhindert. Die. Bauart des Heizkörpers ist einfach, billig und leicht zusammensetzbar. Die Strahlenschirme sind ebenfalls einfach und sind so angeordnet, daß sie einen Teil der Thermometereinheiten bilden oder so ausgeführt sein können, daß sie selbständige Einheiten bilden, welche aus der Meßvorrichtung unabhängig von den anderen Teilen ausgebaut werden können.

Claims (6)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Vorrichtung zum Messen strömender Fluiden mittels Heizkörpers und zu beiden Seiten desselben befindlicher Temperaturmesser, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um die Wärmestrahlung des Heizkörpers von den Temperaturmessern fernzuhalten.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Vorrichtungen zur Absorption der Wärmestrahlung vorgesehen sind, ohne die Strömung des zu messenden Fluidums zu stören.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch?., dadurch gekennzeichnet, daß diese Vorrichtungen aus einem oder mehreren zwischen dem Heizkörper und den Temperaturmessern angeordneten, mit langen, engen öffnungen versehenen Strahlenschirmen bestehen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schirme entweder einen Teil der Temperaturmesser bilden oder als selbständige Einheiten ausgebildet und allein herausnehmbar sind.
  5. 5. Heizkörper für Vorrichtungen zur Flüssigkeitsmessung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er nach beiden Seiten symmetrisch ausgebildet ist, so daß die Wärmestrahlung des Heizkörpers auf beiden Seiten gleichmäßig absorbiert wird, um unausgeglichene Einwirkungen auf die Temperaturmesser zu verhindern.
  6. 6. Heizkörper nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragschienen und Anschlußstangen für den Widerstandsdraht des Heizkörpers symmetrisch zu diesem Draht angeordnet sind.
DE1920339850D 1916-03-23 1920-05-04 Vorrichtung zum Messen stroemender Fluiden mittels Heizkoerpers Expired DE339850C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US339850XA 1916-03-23 1916-03-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE339850C true DE339850C (de) 1921-08-15

Family

ID=21873609

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1920339850D Expired DE339850C (de) 1916-03-23 1920-05-04 Vorrichtung zum Messen stroemender Fluiden mittels Heizkoerpers

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE339850C (de)
FR (1) FR486780A (de)
GB (1) GB105061A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1573098B1 (de) * 1966-11-30 1971-12-16 Siemens Ag Einrichtung zur Messung schwacher Gasstr¦mungen, vorzugsweise in einem Gasanalysegerät

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1573098B1 (de) * 1966-11-30 1971-12-16 Siemens Ag Einrichtung zur Messung schwacher Gasstr¦mungen, vorzugsweise in einem Gasanalysegerät

Also Published As

Publication number Publication date
GB105061A (en) 1917-09-27
FR486780A (fr) 1918-05-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH477666A (de) Wärmeübertrager
DE2918112B2 (de) Vorrichtung zur Querhalterung der Brennstäbe eines Brennelementbündels für einen Kernreaktor
EP3369170B1 (de) Kühlmodul für eine photovoltaikeinheit
DE2023587B2 (de) Kernreaktorbrennelement
DE2637338C3 (de) KUhlbares Infrarotstrahlerelement
DE339850C (de) Vorrichtung zum Messen stroemender Fluiden mittels Heizkoerpers
DE2856813C2 (de) Vorrichtung zur Messung des Wasserdurchflusses durch Öffnungen in einer Kerngitterplatte eines wassergekühlten Kernreaktors
DE3339242C2 (de) Rekombinator
DE1564697C3 (de) Durchmischungsfahnen für das flüssige Kühlmittel von Kernreaktoren
DE2937209C2 (de) Spaltprodukt-Filter
DE1006184B (de) Gasanalytisches Geraet mit Hitzdrahtsystem
DE3837198C2 (de) Elektroerhitzer zur thermischen Behandlung von ein- oder mehrphasigen Fluiden mit durch elektrischer Widerstandsheizung direkt beheiztem Rohr
DE1451270C3 (de) Wärmeübertrager einer Kernreaktoranlage
DE1916760B2 (de)
DE349209C (de) Stroemungsmesser
DE702300C (de) Ausdehnungskoerper fuer Temperatur-Mess- und -Regeleinrichtungen
DE2806629C2 (de) Rohrverteiler für Zentralheizungsanlagen
DE3002837A1 (de) Waermeisolierende einrichtung fuer eine mit heissem gas beaufschlagte flaeche
DE2650229B2 (de) Auswechselbare Widerstandsheizung für elektrisch beheizte öfen
DE2007863C3 (de) Druckionisationskammer
DE816401C (de) Waermeaustauscher
DE1032912B (de) Verbundheizgeraet
DE612437C (de) Elektrische Heizvorrichtung
DE7626011U1 (de) Kuehlbares infrarotstrahlerelement
DE536306C (de) Drehwaage mit mehreren das Gehaenge umgebenden Schutzkaesten