DE3346730C2 - Dechiffriervorrichtung für Schlüssel - Google Patents

Dechiffriervorrichtung für Schlüssel

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DE3346730C2
DE3346730C2 DE19833346730 DE3346730A DE3346730C2 DE 3346730 C2 DE3346730 C2 DE 3346730C2 DE 19833346730 DE19833346730 DE 19833346730 DE 3346730 A DE3346730 A DE 3346730A DE 3346730 C2 DE3346730 C2 DE 3346730C2
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DE19833346730
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Hans Jürgen 6070 Langen Simon
Karl 6082 Mörfelden-Walldorf Stauber
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Mister Minit Service 6000 Frankfurt De GmbH
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Mister Minit Service GmbH, 6000 Frankfurt
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B19/00Keys; Accessories therefor
    • E05B19/0011Key decoders
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/0018Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring key-ways

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Dechiffriervorrichtung für Schlüssel, insb. Zylinderschlüssel mit profiliertem Schlüsselschaft. Sie ist gekennzeichnet durch eine den Schlüsselschaft aufnehmende Bahn sowie in die Bahn frei verschiebbar gelagerte Schieber.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Dechiffriervorrichtung für Schlüssel, insbesondere für Schlüssel von Schließzylindern mit profiliertem Schlüsselschaft, gemäß dem Oberbegriff des Anspruch 1.
  • Es ist bekannt, von einem vorhandenen Schlüssel einen Zweitschlüssel mit Hilfe einer Kopierfräsmaschine herzustellen. Zuweilen ist es jedoch auch erwünscht, von einem vorhandenen Schlüssel bzw. seinem profilierten Schlüsselschaft lediglich die technischen Werte hinsichtlich der Tiefe der einzelnen Einfräsungen zu kennen.
  • Aus der US-PS 20 70 228 ist eine Dechiffriervorrichtung für Schlüssel, insbesondere für Schlüssel von Schließzylindern mit profiliertem Schlüsselschaft bekannt, die aus einem Gehäuse mit einer den Schlüsselschaft aufnehmenden Ausnehmung und mit den Schlüsselkerben zusammenwirkenden Schiebern besteht, die in Querschlitzen des Gehäuses und senkrecht zum Schlüsselschaft verschiebbar gelagert sind, wobei durch die jeweilige Stellung des Schiebers und vorgesehene Markierungen je jeweilige Kerbentiefe abgelesen werden kann.
  • Diese bekannte Dechiffriervorrichtung ist im Grunde genommen ein Schließzylinder mit zuhaltungsähnlichen Schiebern und einer am Zylinder angeordneten Platte, über die Teile der zuhaltungsähnlichen Schieber je nach ihrer Stellung mehr oder weniger weit greifen. Diese Platte trägt Markierungen zum Ablesen der Schlüsselkerbentiefe und überdeckt ferner die offenen Enden der Schlitze teilweise. Hierdurch können die Schieber aus den sie aufnehmenden Schlitzen nicht herausfallen. Jeweils zwischen jedem Schieber und der das Herausfallen der Schieber verhindernden Platte befinden sich Federn, welche die Schieber jeweils in Richtung Schlüsselschaft drücken. Die Form und Gestalt der Schieber ist kompliziert. Im wesentlichen ist sie h-förmig. Der Schieber übergreift dadurch mit zwei Fingern den Schlüsselschaft und stützt sich nach dem Herausnehmen des Schlüssels mit einem dieser Finger auf einem Absatz ab. Dieser Absatz befindet sich in einer der die Ausnehmung begrenzenden Wand. Zum Ablesen der Schlüsselkerbentiefe wird der Schlüssel wie in einen Schließzylinder eingeschoben, und sein Schaft verschiebt dabei die verschiedenen Schieber gegen die Kraft der sie beaufschlagenden Federn mehrmals, bis der Schlüssel vollständig eingesteckt ist. Die Schieber werden dabei entsprechend der Anzahl der Einkerbungen im Schlüsselschaft mehrmals ausgelenkt.
  • Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Dechiffriervorrichtung zu schaffen, die keine Schieberfedern aufweist, in die sich der Schlüssel unmittelbar einlegen läßt, in die er also nicht eingeschoben werden muß, deren Schieber eine einfache Form und Gestalt aufweisen, wobei die Stellung der Schieber einfach und leicht ablesbar ist.
  • Gelöst wird diese der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
  • Zum Ablesen werden die Schieber an den in die Ausnehmung eingelegten Schlüsselschaft herangeschoben, woraufhin die Einkerbtiefe der verschiedenen Einkerbungen unmittelbar an den Schiebern aufgrund ihrer jeweiligen Stellung abgelesen werden kann. Dabei versteht es sich, daß die Dechiffriervorrichtung jeweils einen Schieber für jede Einkerbung am Schlüssel aufweist und daß der Abstand der Abtastflächen bzw. Abtastfühler der verschiedenen Schieber voneinander mit dem Abstand der Einkerbungen bzw. abzutastenden Stellen am Schlüsselschaft exakt übereinstimmen muß. Die Ablesung erfolgt ferner mit Hilfe einer Bezugslinie an der Dechiffriervorrichtung. Die Schieber nehmen nämlich aufgrund des jeweiligen Schlüsselprofiles eine unterschiedliche Stellung relativ zu dieser Bezugslinie ein und gestatten daher eine unmittelbare Ablesung mit Hilfe von auf den Schiebern selbst angebrachten Daten.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles, das in der Zeichnung dargestellt ist, näher beschrieben. Dabei zeigt
  • Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Dechiffriervorrichtung in größerem Maßstab;
  • Fig. 2 eine perspektivische Teilansicht eines Schiebers in größerem Maßstab;
  • Fig. 3 eine Draufsicht auf die Dechiffriervorrichtung;
  • Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 3 und
  • Fig. 5 eine Seitenansicht.
  • Eine Dechiffriervorrichtung 1 für einen Schlüssel 2 weist eine den profilierten Schlüsselschaft 3 aufnehmende Ausnehmung 4 sowie mehrere, frei in die Ausnehmung 4 verschiebbar gelagerte Schieber 5 auf. Die Ausnehmung 4 ist kanalförmig und wird einerseits von einer Wand 6 mit Querschlitzen 7 begrenzt, in denen die Schieber liegen. Eine weitere, die Ausnehmung 4 begrenzende Wand 8 dient als Anschlag bzw. Führung für den Schlüsselschaft 3. Zusammen mit einem Boden 9 bilden die beiden Wände 6 und 8 eine U-förmige Aufnahme für den Schlüsselschaft 3.
  • Ein Anschlag 10 ragt in die Ausnehmung 4 und fixiert die Stellung des Schlüsselschaftes 3 während des Abtastens seines Profiles mit Hilfe der Schieber 5, die beliebig weit in die Ausnehmung 4 und aus dieser heraus bewegbar sind.
  • Die Schieber 5 sind plattenförmig bzw. bestehen aus einem plattenförmigen Steg 11 und einem Lappen 12, der sich rechtwinklig vom Steg 11 weg erstreckt, wie besonders deutlich aus Fig. 2 hervorgeht. Die Lappen 12 dienen als Träger für Marken zum Ablesen der ermittelten Werte, wobei diese Ablesung an Längskanten 13 bzw. 14 erfolgt, die sich an der Oberseite der Wand 6 befinden und nahe bei den Lappen 12 angeordnet sind.
  • Zweckmäßigerweise sind die Schieber 5 durch die Wand 6 hindurchschiebbar und treten auf beiden Seiten aus der Wand 6 heraus. Die Lappen 12 mit den Marken befinden sich teils an bahnseitigen Enden 15 und teils an der Ausnehmung 4 abgewandten Enden 16 der Lappen 12. Ferner ragen die Lappen 12 benachbarter Schieber 5 in entgegengesetzte Richtungen und übergreifen auch vorzugsweise den Steg 11 des jeweils benachbarten Schiebers 5. An benachbarten Schiebern 5 sind daher die Lappen 12 an entgegengesetzten Enden 15 und 16 angeordnet und weisen in entgegengesetzte Richtungen bzw. derart, daß sie den Steg 11 des jeweils anderen Schiebers 5 übergreifen. Die Fig. 5 zeigt dies deutlich.
  • Zur unverlierbaren Befestigung der Schieber 5 in der gehäuseartigen Wand 6 dient ein Stift 17, der ein Langloch 18 im Schieber 5 bzw. seinem Steg 11 durchgreift. Dieser Stift 17 liegt nicht nur in den Langlöchern 18 der Schieber 5, sondern gleichermaßen in Durchtrittsöffnungen der die Querschlitze 7 begrenzenden Wandstücke 19. Bis auf die beiden äußeren Wandstücke 20 enden die Wandstücke 19 jeweils kurz unterhalb der Lappen 12. Ein freier Raum 21 verbindet daher alle Querschlitze 7.
  • Schließlich deckt ein Deckteil 22 den freien Raum 21 nach oben hin ab und verbindet dabei die beiden außen liegenden Wandstücke 20.
  • Das freie bzw. bahnseitige Ende 15 der Schieber 5 ist gegebenenfalls als besonderer Abtastfühler gestaltet. Diesbezügliche Maßnahmen hängen von der jeweiligen Schlüsselform ab und sind daher von Fall zu Fall verschieden. Entsprechend den Besonderheiten des Einzelfalles können daher die Schieber angepaßt bzw. ausgetauscht werden.

Claims (3)

1. Dechiffriervorrichtung für Schlüssel, insbesondere für Schlüssel von Schließzylindern mit profiliertem Schlüsselschaft, die aus einem Gehäuse mit einer den Schlüsselschaft aufnehmenden Ausnehmung und mit den Schlüsselkerben zusammenwirkenden Schiebern besteht, die in Querschlitzen des Gehäuses und senkrecht zum Schlüsselschaft verschiebbar gelagert sind, wobei durch die jeweilige Stellung des Schiebers und vorgesehene Markierungen die jeweilige Kerbentiefe abgelesen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ausnehmung (4) von einem Boden (9) und Wänden (6, 8), die U-förmig angeordnet sind, gebildet wird,
die verschiebbar gelagerten Schieber (5) je in Form eines ein Langloch (18) aufweisenden, plattenförmigen, mit den Schlüsselkerben zusammenwirkenden Stegs (11) mit sich rechtwinklig dazu erstreckenden Lappen (12) mit Markierungen ausgebildet sind,
ein Stift (17) die Langlöcher (18) der Schieber (5) und die die Querschlitze (7) begrenzenden Wandstücke (19) durchgreift, über denen ein Deckelteil (22) im Abstand angeordnet ist und
die Wand (6) an ihrer Oberseite mindestens eine zum Ablesen von Marken auf den Schiebern (5) dienende Längskante (13, 14) aufweist.
2. Dechiffriervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lappen (12) benachbarter Schieber (5) in entgegengesetzte Richtungen weisen und der Lappen (12) des einen Schiebers (5) jeweils den Steg (11) des benachbarten Schiebers (5) übergreift.
3. Dechiffriervorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber (5) teils an ihrem bahnseitigen Ende (15) und teils an ihrem der Ausnehmung (4) abgewandten Ende (16) die Lappen (12) tragen.
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