DE3338752C2 - Meßgerät - Google Patents

Meßgerät

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DE3338752C2
DE3338752C2 DE3338752A DE3338752A DE3338752C2 DE 3338752 C2 DE3338752 C2 DE 3338752C2 DE 3338752 A DE3338752 A DE 3338752A DE 3338752 A DE3338752 A DE 3338752A DE 3338752 C2 DE3338752 C2 DE 3338752C2
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Hideo Sakata
Yukiji Kawasaki Kanagawa Yoda
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Meßgerät, z. B. für dreidimensionale Messungen, mit einer Vorrichtung zum Schutz der Oberfläche einer an einer Führungsschiene, an der ein Meßfühler-Traggestell bewegbar ist, angebrachten Skala. Auf gegenüberliegenden Seiten einer ein zu vermessendes Werkstück aufnehmenden Grundplatte sind Führungsschienen befestigt, deren eine eine Skala trägt, die von einem Paar von Konstantspannungsfedern abgedeckt wird. Die einen Enden dieser Federn sind an an den Endabschnitten der einen Führungsschiene angebrachten Stoßdämpfern festgelegt, während die anderen Enden an einem Paar von Retraktoren befestigt sind, die in einem Ständer eines Meßfühler-Traggestells untergebracht sind. Die Konstantspannungsfedern können in geeigneter Weise bei einem Folgen der Bewegung des Meßfühler-Traggestells ausgezogen oder aufgewickelt werden, so daß eine Verschmutzung der Skalenoberfläche, z. B. durch Öl, wirksam verhindert und eine gleichbleibende Meßgenauigkeit gewährleistet werden kann.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Meßgerät mit an gegenüberliegenden Seiten einer Grundplatte, auf der ein zu vermessendes Werkstück lagerbar ist, in deren Längsrichtung befestigten Führungsschienen, mit einer an einer der Führungsschienen in deren axialer Richtung fest angebrachten Meßskala, mit einem Meßfühler-TraggestelL das ein Paar von an den beiden Führungsschienen durch Rollen beweglich geführte Ständer sowie einen an zwischen den Ständern quer sich erstrekkenden Wellen beweglich angeordneten Meßspindelträger umfaßt und mit einem in dem auf der Seite der die Meßskala tragenden Führungsschiene befindlichen Ständer untergebrachten Verschiebungs-Meßwertgeber, der aus einer Verschiebung des Meßfühler-Traggestells mit Bezug zur Meßskala einen Verschiebungswert erfaßt
Bei einem Meßgerät der oben angegebenen Art ist es im allgemeinen für die Messung des Verschiebungswertes des Meßfühler-Traggestells mit hohen Genauigkeiten notwendig, Skalen oder Maßstäbe, wie Glasskalen, magnetische Skalen, metallische reflektierende Skalen oder ähnliche Skalen, die mit großer Präzision feinbearbeitet sind, zu verwenden. Um diesen hohen Grad an Präzision aufrechtzuerhalten, ist es ferner notwendig, die äußere Oberfläche der Skala zu schützen. So kann insbesondere dann eine gewünschte Meßgenacigkeit nicht erhalten werden, wenn durch Berührung durch eine Bedienungsperson auf dßn Ska^nöl haftet, Metallspäne, Staub od. dgl. sich dort ansammeln und durch anschlagende Werkzeuge od. dgl. Beschädigungen hervorgerufen werden.
Im Hinblick hierauf wurden für die Skalenoberflächen Schutzvorrichtungen vorgesehen (JP-GM-Anmeldüngen Nr.32506/1964 und Nr.37 765/1981), die jedoch Nachteile aufweisen, und zwar führen diese bekannten Vorrichtungen zu einer Erhöhung des Gleitwiderstandes der Ständer an den Führungsschienen, so daß die Ständer schwer zu bewegen sind, was manchmal ruckartige Bewegungen zur Folge hat, sie beeinträchtigen das Ablesen der gemessenen Werte und sie erschweren den Zusammenbau und das Auseinandernehmen des Meßgeräts.
Des weiteren ist aus der DE-OS 2710312 eine Schieblehre mit digitaler Anzeige bekannt, wobei der Maßstab in einer Vertiefung der Maßstabschiene aufgenommen und durch eine mit dem Schieber verbundene Abdeckleiste abgedeckt ist, die auch als Tiefenmeßleiste ausgebildet sein kann. Diese Abdeckleiste kann aber allenfalls den außerhalb der Meßschnäbel liegenden Bereich der Maßstabschiene schützen, der zwischen den Meßschnäbeln liegende Skalenbereich bleibt ungeschützt, und die Abdeckleiste ist an ihrem freien Ende nicht geführt, d. h., dieses Ende ist für Verbiegungen, insbesondere wenn es über die Maßstabschienc vorsteht, empfindlich, so daß Staub, öl usw. leicht unter die Abdeckleiste gelangen können.
Der Erfindung liegt im Hinblick auf den Stand der
Technik die Aufgabe zugrunde, ein Meßgerät zu schaffen, bei dem die Skala wirksam geschützt ist und dennoch der Gleitwiderstand des Meßfühler-Traggestells nicht erhöht, sondern auf ein Minimum herabgesetzt wird, um die Bedienung zu erleichtern, die Meßgenauigkeit zu gewährleisten und das Auftreten jeglicher stoß- oder ruckartigen Bewegungen zu vermeiden, und bei dem die Skalenschutzvorrichtung weder die Inspektion der Skala, nocu Montage- oder Demontagearbeiten am Gerät behindert.
Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Meßgerät durch je eine an den entgegengesetzten Seiten des an der die Meßskala tragenden Führungsschiene geführten Ständers in Längsrichtung der Meßskala vorgesehene Skalenschutzvorrichtung gelöst, die je ein bandartiges Bauteil, dessen eines Ende an je einem am Ende der Führungsschiene angebrachten Stoßdämpfer befestigt ist, dessen anderes Ende mit je einem im Ständer angeordneten, das bandartige Bauteil als Wickel aufnehmenden Retraktor gekoppelt ist und das sich paraliel zur Meßskala über deren Skalenfläche erstreckt, umfaßt.
Während einer Bewegung des Meßfühler-Traggestells wird das eine der bandartigen Bauteile längs der Meßskala gestreckt, um diese zu schützen, und bei dieser Bewegung wird zugleich das andere der bandartigen Bauteile vom Retraktor aufgewickelt, wodurch es aus der Bewegungsbahn des Meßfühler-Traggestells gebracht wird. Damit wird einmal der Gleitwiderstand herabgesetzt, zum anderen durchdringt die Skalenschutzvorrichtung nicht das Meßfühler-Traggestell, so daß der Zusammenbau und ein Auseinandernehmen des Meßgeräts nicht erschwert werden, wobei aber auch die Skalenschutzvorrichtung nicht den freien Blick auf die Skala zum Ablesen eines Meßwerts behindert.
Die Umeransprüche 2 bis 10 haben bevorzugte und vorteilhafte Weiterbildungen sowie Ausgestaltungen für das Meßgerät bzw. dessen Skalenschutz zum Gegenstand.
Der Erfindungsgegenstand wird anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine teilweise abgebrochene perspektivische Darstellung einer Ausführungsform eines Meßgeräts zur Durchführung von räumlichen (dreidimensionalen) Messungen, bei dem der Erfindungs,?egenstand zur An-Wendung kommt;
F i g. 2 eine Draufsicht auf das Meßgerät;
F i g. 3 den vergrößerten Schnitt nach der Linie 111-1 Il in der Fig.4 zur Erläuterung des allgemeinen Aufbaus eines Tragblocks;
F i g. 4 einen Horizontülschnitt durch einen Tragblock:
Fi g. 5 einen vergrößerten Schnitt durch einen Stoßdämpfer;
Fig. 6 den Schnitt nach der Linie VI-VI in der Fig. 5. Wie die Fi g. 1 und 2 zeigen, weist das Meßgerät zur Ausführung von räumlichen Messungen eine Grundplatte 1 mit abgezogener Oberfläche auf, in der mehrere Gewindebohrungen 2 zur Befestigung eines zu vermessenden Werkstücks 18 vorgesehen sind. An den beiden rechtwinklig zur Längserstreckung der Grundplatte liegenden Stirnflächen sind Handgriffe 3, die im Querschnitt eine L-Form haben, angebracht. An den einander gegenüberliegenden Längsseitenflächen der Grundplatte 1 ist über Tragztpfen 6 je eine Führungsschiene 4 bzw. 5 befestigt, die langer sind als die Länge der Grundplatte 1 (Länge in der V-Richtung) und unterhalb der Oberfläche der Grundplatte 1 sowie parallel zu dieser mit Abstand zu den Seitenflächen der Platte 1 angeordnet sind. Beide Führungsschienen 4, 5 haben eine besondere Gestalt, und zwar wurde ein Rundstab auf gegenüberliegenden Seiten in Parallelität abgeschliffen, so daß der Querschnitt der Führungsschiene in einer zu deren Längsachse rechtwinkligen Ebene im wesentlichen oval ist und durch zwei Kreisbogenabschnitte bestimmt wird, wie F i g. 3 zeigt. Ferner ist eine der Führungsschienen, im Beispiel ist es die in F i g. 1 vorne liegende Führungsschiene 4, mit einer längen Meßskala 7 an ihrer Frontseite ausgestattet Die Skala 7 ist mit einer lotrechten Stricheinteilung (μπι-Einteilung) versehen und in eine in Längsrichtung der Führungsschiene 4 verlaufende Kehle 4Λ haftend eingesetzt, wobei die Skalenfläche vertikal ausgerichtet ist (vgl. F i g. 3 bis 6) und durch eine Skalenschutzvorrichtung, die noch beschrieben werden wird, geschützt wird.
Von den beiden Führungsschienen 4,5 wird ein Meßfühler-Traggestell 9 so getragen, daß^es in der Längsrichtung (V-Richtung) der Führunv^ichienen hin- und herbeweglich ist Das Traggestell 9 we: η ein Paar von Ständern 10, eine quer zwischen den Ständern sich erstreckende, an diesen befestigte Maßhaltigkeitswelle 11, ein Paar von querliegenden X-Wellen 13, die im oberen Teil de·- Ständer 10 durch Lageeinstellblöcke 12 gehalten sind, einen an den beiden X-Wellen 13 verschiebbar gelagerten X-Schieber 14, einen am AT-Schieber 14 schwenkbar befestigten Spindelträger 15 und eine an letzterem gelagerte Meßspindel 16, die in Richtung der Z-Achse verschiebbar ist, auf. Am unteren Ende der Me3spindel 16 ist ein Meßfühler 17 lösbar gehalten. Räumliche Verschiebungswerte des Meßfühlers 17 mit Bezug zum zu vermessenden Werkstück 18 werden als ein Verschiebungswert in der V-Richtung zwischen der Skala 7 und einem im Unierteil des Traggestells 9 untergebrachten Verschiebungs-Meßwertgeber 33 (5. F i g. 4), auf den noch eingegangen werden wird, ferner als ein Verschiebungswert in der X- Richtung zwischen einer (nicht gezeigten) an einer A--WeIIe 13 angebrachten Skala und einem (nicht gezeigten) im ^-Schieber 14 entnaitenen Verschiebungs-Meßwertgeber und auch als ein Verschiebungswert in der Z-Richtung zwischen einer an der Meßspindel 16 angebrachten Skala 19 sowie einem (nicht gezeigten) im Spindelträger 15 befindlichen Verschiebungs-Meßwertgeber erfaßt.
An den gegenüberliegenden Enden der einen Führungsschiene (hier ist es die Schiene 4) sind Stoßdämpfer 20, an den gegenüberliegenden Enden der anderen Führungsschiene (in diesem Fall ist es die Schiene 5) sind Anschläge 21 mit gegenüber der Führungsschiene 5 größerem Durchmesser befestigt. Die Stoßdämpfer 20 una Anschläge 21 verhindern ein Herunterfallen des Meßilihier-Traggestells 9 von den Führungsschienen 4 und 5.
Die F i g. 3 und 4 zeigen im einzelnen die Ausbildung für den Eingriff bzw. die enge Verbindung zwischen dem Unterteil eines Ständers 10 und der Führungsschiene 4. Wie die Zeichnungen erkennen lassen, ist am Unterteil des Ständers 10 ein Tragblock 22 angeordnet, an dem über eine vertikal ausgerichtete Lagerwelle 24 zwei Rollen 23 drehbar gelagert sind, die in Anlage an der Außenfläche der Führungsschiene 4, d. h. am geradlinigen Abschnitt dieser Schiene 4, an dem die Skala 7 haftend befestigt is* abrollen. Ein ein erstes zylindrisches Teil bildender Abstandshalter 25 ist zwischen die Rollen 23 eingefügt und umschließt die Lagerwelle 24 auf ihrer Außenseite. Am Außenumfang des Abstandshalters 25 ist eine nach Art einer Garnspule auseebilde-
te Hülse 26 mit stirnseitigen Flanschen aus einem Material mit niedriger Reibung, z. B. aus Fluor-Kunststoff, als ein zweites zylindrisches Teil angebracht. Durch das Vorhandensein des Abstandshalters 25 wird der Abstand zwischen den beiden Rollen 23 eingehalten, während durch die garnspulenartige Hülse 26 eine glatte, ruhige Drehung der Rolle 23 gewährleistet wird. Die Lagerwelle 24, der Abstandshalter 25 und die Hülse 26 bilden zusammen einen Retraktor 27, d. h. eine Rückholeinrichtung. Am Außenumfang der Hülse 26 dieses Retraktors ist das eine Ende eines bandartigen Bauteils 8 der Skalenschutzvorrichtung rückziehbar befestigt, das andere Ende des bandartigen Bauteils 8 ist am Stoßdämpfer 20 fest angebracht. Das bandartige Bauteil 8 wird von einer in Spiralform gewickelten Dauerlastfeder gebildet. Hierbei ist der zusammengezogene oder eingeringelte Innendurchmesser der Dauerlastfeder der Skalenschutzvorrichtung im freien Zustand derart ausgelegt; daß er kleiner 15t aj« Her AyRenHnrrhmesser des die Dauerlastfeder zurückziehenden Teils der Hülse 26, so daß auf Grund der Kennwerte der Dauerlastfeder ein selbsttätiges Aufwickeln erreicht werden kann.
Am Tragblock 22 sind zwei stehend angeordnete Rollen 29,30 über Stützwellen 31 und 32 drehbar gelagert, und diese Rollen 29,30 können in Anlage an der oberen bzw. unteren kreisbogenförmigen Fläche der Führungsschiene 4 abrollen, die somit von den Rollen 29,30 sowie dem Rollenpaar 23 an im großen und ganzen mit 120° zueinander beabstandeten Stellen umklammert ist, so daß der Tragblock 22 und damit das Meßfühler-Traggestell an der Führungsschiene glatt und ruhig verschiebbar sind. Ferner ist je ein aus den Rollen 29, 30 und 23 gebildeter Rollensatz an gegenüberliegenden Seiten des Tragblocks22 — in Längsrichtung der Führungsschiene 4 gesehen — angeordnet, wobei »gegenüberliegende Seiten« nicht notwendigerweise »gegenüberliegende Enden« bedeutet. Gemäß F i g. 4 ist das rechte Rollenpaar an relativ nahe zur Mitte des Ständers 10 gelegenen Stellen dargestellt, jedoch kann dieses Rollenpaar an dem äußersten rechten (nicht gezeigten) Ende nahegelegenen Stellen angeordnet sein. Kurz gesagt, es sollen wenigstens zwei Rollenpaar oder -Sätze für den Tragblock 22 vorgesehen werden.
Des weiteren weist auch der in Fig.4 rechte Rollensatz den Abstandshalter 25 als erstes zylindrisches Teil und die garnspulenartige Hülse 26 als zweites zylindrisches Teil auf. die mit der vertikalen Lagerwelle 24 des Rollenpaares 23 in der gleichen Weise, wie oben beschrieben wurde, verbunden sind. Die Lagerwelle 24, der Abstandshalter 25 und die Hülse 26 bilden ebenfalls einen Retraktor 27. Somit sind in Längsrichtung der Führungsschiene zwei Retraktoren 27 vorhanden, und der rechte Retraktor kann das eine Ende der bandartigen Dauerlastfeder 8, deren anderes Ende am rechten Stoßdämpfer 20 von F i g. 2 befestigt ist. zurückziehen. Demzufolge erstrecken sich die einen Enden der bandartigen Bauteile 8 längs der Oberfläche der haftend an der Führungsschiene 4 befestigten Meßskala 7 nach rechts und links, um diese Skala zu schützen, während die anderen Enden von den beiden Retraktoren 27 zurückgehalten und -gezogen werden. Zusammen mit dem Meßfühler-Traggestell 9 wird bei dessen Bewegung an der Führungsschiene 4 die eine Dauerlastfeder ausgezogen, während die andere vom Retraktor 27 zurückgezogen oder aufgewickelt wird. Die die Skalenschutzvorrichtung bildenden Dauerlastfedern haben ferner im wesentlichen zueinander gleiche Federkennwerte, so daß das Meßfühler-Traggestell 9 unter im wesentlichen gleicher Kraft nach rechts oder links bewegt werden kann.
Wie die F i g. 4 zeigt, ist der Tragblock 22 mit einem Verschiebungs-Meßwertgeber 33 versehen, der zusammen mit der Meßskala 7 eine Vorrichtung zur Erfassung eines Verschiebungswerts des Meßfühler-Traggestells in Richtung der V-Achse bildet. Der Meßwertgeber 33 umfaßt eine Teilungs- oder Indexskala 34 mit einer auf einer transparenten Platte, z. B. aus Glas od. dgl., aufgebrachten, zur Einteilung auf der Meßskala 7 gleichartigen Einteilung, ein Lichtemissionselement 35, das durch die Indexskala 34 Licht auf die Oberfläche der Meßskala 7 aussendet, und ein Lichtempfangselement 36, das vom Lichtemissionselement 35 ausgesandtes Licht empfängt.
Der Meßwertgeber 33 kann einen Verschiebungswert des Traggestells 9 in K-Richtung durch einen im Lichtempfangselement 36 auf Grund einer Änderung im Wert des empfangenen Lichts durch Helligkeit oder
wegung zwischen den beiden Skalen 7 und 34 erzeugten sinuswellenartigen Strom messen. Hierbei sind die optischen Achsen des Lichtemissions- und des Lichtempfangselements in einer V-Form angeordnet, so daß das vom Lichtemissionselement 35 ausgesandte Licht an der Meßskala 7 reflektiert wird und zuverlässig das Lichtempfangselement 36 erreicht.
Die Fig. 5 und 6 zeigen einen Stoßdämpfer 20 im einzek-?n. Dieser Stoßdämpfer 20 weist ein bewegliches, im wesentlichen zylindrisches Bauteil 37 auf, das mit einem Endabschnitt der Führungsschiene 4 in Eingriff und mit einem inneren Ringbund 37/1 versehen ist, der gegen eine Stirnfläche 45-sines abgesetzten Teils, das am Ende der Schiene 4 ausgebildet ist. zur Anlage kommen kann. Ferner umfaßt der Stoßdämpfer 20 eine Federanlage- oder -widerlagerplatte 38, die in den Endabschnitt der Führungsschiene 4 eingeschraubt ist und einen Außcnumfangsabschnitt hat, der mit dem Innenumfang des beweglichen Zylinderstücks 37 im wesentlichen in Gleitanlage ist. Zwischen dem Federwiderlager 38 und dem inneren Ringbund 37/4 des Zylinderstücks 37 ist eine Druckfeder 39 angeordnet, die das Zylinderstück 37 ständig gegen die Stirnfläche 4ßdes abgesetzten Teils an der Führungsschiene 4 drückt. Wenn das Meßfühler-Traggestell 9 gegen das bewegliche Zylinderstück 37 stößt, dann wird die Feder 39 verformt, so daß ein vom Traggestell 9 ausgehender Schlag oder Stoß gemildert werden kann.
Ein Endabschnitt des aus der Dauerlastfeder 8 gebildeten Skalenschutzes ist zwischen einen Stutzen 40 und
so einen am Zylinderstück 37 des Stoßdämpfers 20 durch eine Schraube 42 gehaltenen Gewindering 4i geklemmt.
Zusätzlich wird ein Eingriff zwischen der Führungsschiene 5 und dem Tragblock 22 des linken Ständers 10 in Fig. 1 durch mehrere (nicht gezeigte) Rollenpaare einschließlich solcher Rollen, die an der oberen und unteren kreisförmigen Fläche der Führungsschiene 5, die unter 180° zueinander angeordnet sind, bewirkt, so daß das Traggestell 9 als Ganzes in Richtung der V-Achse ruhig und stoßfrei bewegt werden kann.
Wenn ein Werkstück 18 bezüglich seiner Gestalt usw. unter Verwendung des Meßgeräts mit der oben beschriebenen Ausbildung in gleicher Weise wie mit einem üblichen Dreidimensions-Meßgerät vermessen wird, dann wird das untere Ende des Meßfühlers 17 nacheinander mit vorbestimmten Teilen des Werkstücks 18 in Berührung gebracht, wobei Verschiebungswerte des Meßfühlers in Richtung der X-. Y- und Z-
Achse durch die Verschiebungs-MeUwertgcbcr, wie den Meßwertgeber 33, erfaßt werden. Hierbei soll die Meßskiila 7 allzeit durch die Skalenschutzvorrichtung abgedeckt sein, so daß eine Verschmutzung durch öl od. dgl. oder sonstige Schädigungen, z. B. durch Anschlagen von Werkzeugen od. dgl., mit hoher Wirksamkeit verhindert werden.
r>:r Erfindungsgegenstand weist die folgenden Merkmale auf und kann die folgenden Vorteile bieten. Da die bandartigen Dauerlastfedern 8, von denen je ein Endabschnitt zu einer Spiralfeder gewickelt hit, zur Anwendung kommen und zwei solche Dauerlastfedern sich längs entgegengesetzter Abschnitte der mit der Meßskala 7 versehenen Führungsschiene 4 bzw. auf entgegengesetzten Seiten des Meßfühler-Traggestells 9 erstrecken, icann die Skala 7 in gewünschter und zufriedenstellender Weise geschützt werden, während eine glatte, stoß- und störungsfreie Verschiebung des Tragegestells 9 rTev/«hr!c!£tei ist Die beide" r^oMorioetf«»/^»·« sind dabei so ausgelegt, daß sie im wesentlichen gleiche Kennwerte haben, so daß sich das Traggestell 9 in jeder Richtung unter einer in der Hauptsache gleichförmigen Kraft bewegen kann, wobei ferner im Fall einer Automatisierung eine konstante Last auf eine Traggestell-Antriebsvorrichtung aufgebracht wird, was die Anwendung einer Automatisierung in vorteilhafter Weise ermöglicht. Darüber hinaus sind die Dauerlastfedern 8 voneinander getrennt an Stellen auf einer rechten sowie linken Seile vorgesehen, wodurch die Notwendigkeit, an dem Verschiebungs-Meßwertgeber 33 eine Umgehu..g vorzusehen, unnötig ist, so daß der innere Aufbau vereinfacht werden kann, was die Montage und Demontage wieder leichter werden läßt. Des weiteren verwendet der Retraktor 27 in seinem Aufbau die Lagerwelle 24 der Rollen 23 zum Eingriff von Führungsschiene 4 und Traggestell 9 mit, so daß die Konstruktion vereinfacht sowie kompakt ausgeführt und der Freiraum zur Skalenoberfläche mit Sicherheit eingehalten werden kann.
Der Retraktor 27 ist ferner mit der garnspulenförmigen Hülse 26 als zweites zylindrisches Teil versehen, wodurch, wenn der Außendurchmesser des wickelnden Teils dieser Hülse 26 in richtiger Weise bestimmt wird, dann ein geeigneter Abstand zwischen der aus der Dauerlastfeder 8 gebildeten Schutzvorrichtung und der Skalenoberfläche festgestzt werden kann. Durch das Vorhandensein der Flansche an der Hülse 26 kann die Dauerlastfeder an einer Anlage an der oberen oder unteren Rolle 23 gehindert werden, so daß dadurch die Erzeugung von Geräuschen und ungünstiger sowie unerwünschter Drehbedingungen wirksam vermieden werden kann. Zusätzlich ist die Hülse 26 aus einem Material mit geringer Reibung gefertigt, wodurch die Hülse 26 und der Abstandshalter 25 allzeit glatt und leicht drehen können. Demzufolge kann, auch wenn die Wicklungskraft der Dauerlastfeder erhöht wird, eine auf dem Wikkeln der Feder beruhende Behinderung in der Bewegung des Tragteils vermieden werden.
Da das eine Ende der Dauerlastfeder 8 am beweglichen Zylinderstück 37 des Stoßdämpfers 20 befestigt ist kann dieses Zylinderstück 37 gegen eine Drehung verriegelt werden, ohne den Stoßdämpfer in seiner Dämpfungsfunktion zu beeinträchtigen. Bei der Montage oder Demontage des Traggestells 9 ist eine Entfernung der Meßskala 7, die mit hoher Präzision angeordnet und eingestellt worden ist, nicht erforderlich, was diese Vorgänge bequem macht Das bewegliche Zyiinderstück 37 ist am einen Ende der Dauerlastfeder befestigt, wodurch das Ende dieser Feder wahrend einer Demontage nicht vollständig in den Retraktor 27 hineingezogen wird, das die Durchführung der Demontagearbeiten vereinfacht und leichter macht.
Darüber hinaus ist die den Skalenschutz bildende Dauerlastfeder an ihrem freien Ende an der Skala 7 und an ihrem Wicklungsende am Meßwertgeber 33 festgelegt, so daß die Lagerwelle 24 der Rollen 23 in der oben beschriebenen Weise verwendet werden kann, wodurch to die Notwendigkeit für die Anordnung einer besonderen Welle für den Retraktor 27 entfällt, und des weiteren kann eine Beschädigung der Skalenoberfläche durch Brechen oder Biegen der Feder am Befestigungstei! an ihrem freien Ende vermieden werden.
Der Windungsdurchmesser der Dauerlastfeder auf der Aufwickelseite (Windungsdurchmesser in der Anfangsstufe) wird darüber hinaus geringer gemacht als der Außendurchmesser des Wickelteils der garnspulenartiger! Hülse 26, se daß eine Lockerheit der Daucrlastfeder, die auf einem schlaffen Wickeln beruht, vermieden werden kann, um die Gerad- oder Gestrecktheit aufrechtzuerhalten, durch die die Skala 7 wirksam gegen Schäden geschützt werden kann, und um ein störungsfreies Herausziehen zu gewährleisten.
Des weiteren ist die Skala 7 an der Führungsschiene 4 mit vertikaler Lage ihrer Skalenoberfläche befestigt, wobei die Dauerlastfeder parallel hierzu angeordnet ist, so daß diese Feder wirksam daran gehindert werden kann, aufgrund einer Lockerheit die Skalenoberfläche zu berühren, und daran gehindert werden kann, aufgrund solcher Berührungen die Skalenoberfläche zu beschädigen, was unterschiedlich zu dem Fall ist, wenn die Skalenoberfläche in waagerechter Richtung und aufwärts zeigend angeordnet wird.
Für den Betrieb muß die Skalenschutzvorrichtung nicht notwendigerweise eine Dauerlastfeder in spiraliger Gestalt sein, sondern es kann auch ein rein bandförmiges Bauteil ohne Federung oder Nachgiebigkeit zur Anwendung kommen. In diesem Fall ist es jedoch notwendig, eine Feder od. dgl. vorzusehen, die am Retraktor 27 eine Wicklungskraft liefert. Die Anordnung gemäß der beschriebenen Ausführungsform ist demgegenüber vorteilhafter. Auch muß der Retraktor 27 nicht notwendigerweise die Lagerwelle 24 der Rollen 23 verwenden, jedoch bringt diese Verwendung die oben erläuterten Vorteile. Falls geringfügige Schleifgeräusche und ein weniger zufriedenstellender Laufzustand in Kauf genommen werden können, dann können entweder der Abstandshalter 25 oder die Hülse 26 oder diese beiden Teile weggelassen werden. Ferner kann auch eine solche Anordnung zur Anwendung kommen, bei der die Dauerlastfedern nicht gleichförmig ausgebildet sind, wobei sie sich vielmehr in ihrer Kraft voneinander unterscheiden und das Traggestell 9 immer zu einem der Enden der Schiene 4 im freigegebenen Zustand zurückgeholt wird.
Bei der beschriebenen Ausführungsform wurde auf ein räumliches Meßgerät, bei dem der Erfindungsgegenstand zum Einsatz kommt. Bezug genommen. Die Erfindung ist jedoch nicht auf ein solches Gerät beschränkt sie kann nicht nur bei einem Meßgerät von ansprechender Größe, wie bei einem Meßgerät für zwei Dimensionen oder für Umrisse (Konturen), sondern auch bei Meßgeräten geringerer Größe, wie bei einem Taster (Dickenmesser), einer Höhenlehre oder einer Meßuhr, und auch bei einer unabhängigen Meßvorrichtung zur Abmessung einer geradlinigen Bewegung und ferner bei verschiebbaren Teilen von Werkzeugmaschinen zur
Anwendung kommen. Kurz gesagt, der Erfindungsgegenstand ist auf Meßgeräte und andere Vorrichtungen
oder Arbeitsgeräte zur Messung eines Verschiebungswerts zwischen zwei in gerader Linie relativ zueinander
bewegbaren Körpern anwendbar.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
20
25
30
45
50
55
60
65

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Meßgerät mit an gegenüberliegenden Seiten einer Grundplatte, auf der ein zu vermessendes Werkstück lagerbar ist, in deren Längsrichtung befestigten Führungsschienen, mit einer an einer der Führungsschienen in deren axialer Richtung fest angebrachten Meßskala, mit einem Meßfühler-Traggestell, das ein Paar von an den beiden Führungsschienen durch Rollen beweglich geführte Ständer sowie einen an zwischen den Ständern quer sich erstrekkenden Wellen beweglich angeordneten Meßspindelträger umfaßt, und mit einem in dem auf der Seite der die Meßskala tragenden Führungsschiene befindlichen Ständer untergebrachten Verschiebungs-Meßwertgeber, der aus einer Verschiebung des Meßfühler-Traggestells mit Bezug zur Meßskala einen Verschiebungswert erfaßt, gekennzeichne t d u rch je eine an den entgegengesetzten Seiten des an der die Meßskala (7) tragenden Führungsschiene (4) geführten Ständer (10) in Längsrichtung der Meßskala vorgesehene Skalenschutzvorrichtung, die je ein bandartiges Bauteil (8), dessen eines Ende an je einem am Ende der Führungsschiene angebrachten Stoßdämpfer (20) befestigt ist, dessen anderes Ende mit je einem im Ständer (10) angeordneten, das bandartige Bauteil als Wickel aufnehmenden Retraktor (27) gekoppelt ist und das sich parallel zur Meßskala über deren Skalenfläche erstreckt, umfaßt.
2. Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bandartigen bauteile (8) jeweils aus einer Dauerlastfeder geüildet sind.
3. Meßgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kennwerte der Dauerlastfedern einander im wesentlichen gleich sind.
4. Meßgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Retraktor (27) ein drehbar im Ständer (10) gelagertes, das andere Ende der Dauerlastfeder (8) als Spiralwickel aufnehmendes zylindrisches Bauteil (25,26) umfaßt.
5. Meßgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Retraktor (27) eine Lagerwelle (24) für eine Bewegung des Ständers (10) an der Führungsschiene (4) ermöglichende Rollen (23) umfaßt und daß das zylindrische, die Dauerlastfeder (8) als Spiralwickel aufnehmende Bauteil aus einem auf der Lagerwelle (24) angebrachten zylindrischen Abstandshalter (25) sowie einer auf diesem drehbar angebrachten, stirnseitige Flansche aufweisenden Hülse (26) besteht.
6. Meßgerät nach Anpruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Windungsdurchmesser der Dauerlastfeder (8) im unbelasteten Ausgangszustand geringer ist als der Außendurchmesser der stirnseitigen Flansche der Hülse (26).
7. Meßgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Skalenfläche der Meßskala (7) lotrecht angeordnet ist.
8. Meßgerät nach einem der Ansprüche I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungskennwerte der Dauerlastfedern (8) so gewählt sind, daß der Retraktor (27) imstande ist, ein selbsttätiges Aufwickeln der Dauerlastfedern auszuführen.
9. Meßgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoßdämpfer (20) ein im wesentlichen zylindrisches, bewegbares Bauteil (37), das lose an einem Teil der Führungsschiene (4) in Anlage ist, sowie eine zwischen die Führungsschiene und das bewegbare Bauteil eingesetzte Feder (39) umfaßt.
10. Meßgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende der Dauerlastfeder (8) an dem bewegbaren Bauteil (37) befestigt ist
DE3338752A 1982-10-27 1983-10-25 Meßgerät Expired DE3338752C2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP18875082A JPS5979102A (ja) 1982-10-27 1982-10-27 測定機
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