DE3330845C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE3330845C2 DE3330845C2 DE3330845A DE3330845A DE3330845C2 DE 3330845 C2 DE3330845 C2 DE 3330845C2 DE 3330845 A DE3330845 A DE 3330845A DE 3330845 A DE3330845 A DE 3330845A DE 3330845 C2 DE3330845 C2 DE 3330845C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- data
- binary code
- decoding
- memory
- code
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 description 8
- 230000000153 supplemental effect Effects 0.000 description 2
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 1
- 239000013589 supplement Substances 0.000 description 1
- 230000001629 suppression Effects 0.000 description 1
- 238000012549 training Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N1/00—Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
- H04N1/41—Bandwidth or redundancy reduction
- H04N1/411—Bandwidth or redundancy reduction for the transmission or storage or reproduction of two-tone pictures, e.g. black and white pictures
- H04N1/413—Systems or arrangements allowing the picture to be reproduced without loss or modification of picture-information
- H04N1/419—Systems or arrangements allowing the picture to be reproduced without loss or modification of picture-information in which encoding of the length of a succession of picture-elements of the same value along a scanning line is the only encoding step
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Compression, Expansion, Code Conversion, And Decoders (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Binärcode-Decodierer gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Solche Decodierer können
z. B. beim Decodieren eines lauflängencodierten Signales bei
einem Faksimilegerät Verwendung finden.
Zur Redundanzunterdrückung kann z. B. ein modifizierter Huffman-Code
(im folgenden als MH-Code bezeichnet), der in den
Fig. 1A und 1B gezeigt ist, in einem Faksimilesystem
eingesetzt werden. Wie in den Fig. 1A und 1B gezeigt
ist, sind bei dem MH-Code Lauflängen 0-1728 in Gruppen
aufgeteilt, die jeweils 64 Lauflängen umfassen. Jede Lauflänge
ist durch eine Kombination aus einem Ergänzungscode
(Fig. 1B), der eine Gruppe, d. h. ein Vielfaches von 64, wie
beispielsweise 64, 128, 192 . . ., 1728, darstellt, und aus
einem Endcode (Fig. 1A), der eine spezielle Lauflänge in
dieser Gruppe darstellt (0, 1, 2, 3 . . . 63), gebildet.
Beispielsweise wird eine Weiß-Lauflänge "65" durch eine
Kombination aus einem Codewert "11011", das 64 bedeutet, und
einem Codewort "00111", das 1 bedeutet, dargestellt.
Zum Decodieren eines deratigen MH-Codes können alle MH-Codes
unter Verwendung eines Mikroprozessors in einem
Speicher, beispielsweise einem Festwertspeicher zur Ausbildung
einer Datentabelle in Form eines sogenannten Code-Baumes
gespeichert werden. Auf den Speicher wird an jedem
Knoten des Code-Baumes, d. h. bei jeder Eingabe eines Bits
der zu decodierenden Daten zugegriffen, um nacheinander
bestimmte Zweige des Baumes auszuwählen, bis schließlich die
Speicheradresse eines Endknotens erreicht wird, an dem das
decodierte Ergebnis gespeichert ist. Da bei diesem Decodierverfahren
bei jeder Eingabe eines Bits der
Daten auf den Speicher zugegriffen werden muß, ist eine
große Anzahl von Prozeßschritten sowie eine entsprechend
große Zeitdauer erforderlich. Um eine in der Praxis annehmbare
Betriebsgeschwindigkeit zu erzielen, ist daher ein
teuerer, schnell arbeitender Mikroprozessor oder eine schnell
arbeitende verdrahtende logische Schaltung erforderlich.
Ein dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 entsprechender
Binärcode-Decodierer ist aus der DE-OS 31 37 704 bekannt.
Bei dem dort in Fig. 7 gezeigten Deocodierer werden die lauflängencodierten
Eingangsdaten in einen Serien-Parallel-Umsetzer
eingeschrieben. Allerdings erfolgt nicht eine Gesamteinschreibung
aller Datenbits, sondern es werden anfänglich
lediglich die ersten vier Bits der zu decodierenden Daten
eingelesen, wobei die Anzahl der jeweils in den Serien-Parallel-Umsetzer
einzulesenden Bits durch einen Eingangsdatenzähler
bestimmt wird, dessen Zählstand variabel ist und
anfänglich durch einen Anfangsdatenspeicher und nachfolgend
durch einen Datenspeicher vorgegeben ist. Der Eingangsdatenzähler
zählt Taktimpulse, die synchron mit dem Einschreiben
der Bits in den Serien-Parallel-Umsetzer erzeugt werden,
allderdings keine Aussage darüber beinhalten, ob in den
Serien-Parallel-Umsetzer nun jeweils gerade eine "1" oder
eine "0" eingeschrieben wird. Abhängig vom jeweiligen Ausgangsdatenzustand
des Serien-Parallel-Umsetzers erfolgt dann
ein Zugriff zum Decodierspeicher, um die Eingangsdaten abschnittsweise
so lange zu decodieren, bis das gesamte Umsetzungsergebnis
vorliegt.
Weiterhin ist aus der US-PS 38 83 847 ein Decodiersystem bekannt,
bei dem die Decodierung unter Einsatz eines Speichers
großer Speicherkapazität erfolgt, auf den bei der Decodierung
bei gewünschter maximaler Decodiergeschwindigkeit nur
ein einziges Mal zugegriffen werden muß. Dies erfordert
jedoch äußerst hohe Speicherkapazität. Wenn eine Verringerung
der Speicherkapazität gewünscht ist, muß ein mehrfacher
Speicherzugriff bis zur Bereitstellung des Decodierungsergebnisses
erfolgen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen
Binärcode-Decodierer derart auszugestalten, daß eine
rasche Decodierung ohne Erfordernis eines hochwertigen
Speichers möglich ist.
Diese Aufgabe wird mit den im Patentanspruch 1 genannten
Merkmalen gelöst.
Bei dem erfindungsgemäßen Binärcode-Decodierer ist somit
eine Zähleinrichtung vorhanden, die eine Binärsignalart -
insbesondere die Anzahl der anfänglichen "0" - zählt. Abhängig
von diesem Zählergebnis wird dann eine erste Zugriffadresse
des Speichers bestimmt, während der nachfolgende
Speicherzugriff in Abhängigkeit von den aus dieser zuerst
adressierten Speicherstelle ausgelesenen Daten und den noch
verbleibenden, nicht durch die Zähleinrichtung gezählten Abschnitten
des Binärcodes erfolgt.
Durch diese anfängliche Zählung der einen Datenart und die
Bestimmung der ersten Zugriffsadresse abhängig vom ermittelten
Zählstand kann die erforderliche Zugriffshäufigkeit zum
Decodierspeicher deutlich verringert werden, so daß das Decodierergebnis
sehr rasch bereit gestellt ist und hierzu
keine hochwertigen Komponenten mit hoher Arbeitsgeschwindigkeit
erforderlich sind.
Der Binärcode-Decodierer eignet sich auch zum Decodieren des
modifizierten Huffman-Codes, besitzt einfache Konstruktion
und ist billig in der Herstellung.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird nunmehr anhand eines Ausführungsbeispiels
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im einzelnen erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Code-Tabelle eines MH-Codes,
wobei Fig. 1A eine Tabelle für
einen Endcode und Fig. 1B
eine Tabelle für einen Ergänzungscode
darstellt;
Fig. 2 den Aufbau einer Decodier-Tabelle die bei
dem beschriebenen Decodierer eingesetzt wird;
Fig. 3 einen Decodier-Vorgang;
und
Fig. 4 ein Blockdiagramm eines erfindungsgemäß
ausgebildeten Binärcode-Decodierers.
In vielen Fällen umfaßt der MH-Code in seinen ersten
Stellen Nullen. Die vorliegende Erfindung macht von
diesem Merkmal Gebrauch. Dabei wird die Anzahl der
Nullen in den ersten Stellen gezählt, um den Speicherzugriff
um die der Zählung entsprechende Anzahl zu reduzieren.
Ein Speicherinhalt sowie Eingangsdaten
werden durch Additionseinrichtungen summiert, um die
Anzahl der Zugriffe im Verlauf des Decodierers zu reduzieren.
In Verbindung mit den Fig. 2 und 3 wird
der Decodiervorgang kurz erläutert.
Fig. 2 zeigt einen Teil einer Decodier-Tabelle für den
MH-Code, der durch einen Code-Baum
verkörpert ist. In Fig. 2 ist mit <x< eine Speicheradresse
gekennzeichnet, während die in Klammern gesetzten
Ziffern den an diesen Adressen gespeicherten Speicherinhalt
angeben, wobei es sich um Daten zur Bestimmung
von hexadezimalen zweistelligen Lauflängen handelt, die
Lauflängen entsprechen, welche benachbart zu diesem
Ziffern angegeben sind, oder Speicheradressen, die als
nächstes gelesen werden sollen. Beispielsweise zeigt
bei Ein-Byte-Daten (B0), die in Binärnotierung
"1010000" entsprechen, das höchstwertige Bit (MSB) 1
an, daß sich die Adresse an einem Endknoten oder an
einem Ende des Dekodierpunktes befindet, während die
nächste Stelle 0 anzeigt, daß es sich bei den Daten
um einen Endcode handelt. Wenn das MSB 0 ist, bedeutet dies,
daß sich die Adresse an einem Zwischenknoten
befindet und aß eine als nächstes zu lesende Adresse
existiert. Wenn die zweite Stelle 1 ist, heißt das,
daß es sich bei dem Code um einen Ergänzungscode (Make-up-Code) handelt.
Die sechs Stellen, die den ersten beiden Stellen folgen,
stellen die Lauflänge dar, wenn es sich um den Endcode
handelt. Im vorliegenden Beispiel geben sie eine Weiß-Lauflänge
von "110000", d. h. "48" in Dezimalschreibweise
wieder. Für den Ergänzungscode stellen die sechs Stellen
ein Vielfaches von 64 dar, da der Ergänzungscode
ein Vielfaches von 64 repräsentiert, wie vorstehend
erläutert.
Die vorstehende Tabelle wird für die Weiß-Lauflänge
verwendet. Eine getrennte Tabelle mit ähnlichem Aufbau
ist für die Schwarz-Lauflänge vorgesehen.
Der Decodiervorgang mit Hilfe dieser Tabellen wird
nunmehr in Verbindung mit Fig. 2 beschrieben. Es
wird davon ausgeganen, daß der Code "00001011" (Endcode),
der die Weiß-Lauflänge von 48 wiedergibt, eingegeben
wird.
Diejenige Adresse der Decodier-Tabelle, auf die
zuerst zuzugreifen ist, wird durch Zählen der Anzahl der ersten
Nullen (vorderen Nullen) im eingegebenen MH-Code
bestimmt. Da der Code "00001011" vier vordere Nullen aufweist,
erreicht die Zähleinrichtung den Zählstand "4". Ein
Inhalt Z (der willkürlich bestimmt werden kann) einer
Speicheradresse (Adresse 4), die der Zählung 4 entspricht,
wird aus dem Speicher gelesen und zu der Größe
4 addiert, wonach der nächste Datenwert 0 addiert wird.
(Die fünfte Stelle beträgt 1, da die Zählung für die
vorderen Nullen 4 beträgt). Die resultierende Summe
wird als die als nächstes zu lesende Speicheradresse
<x + 0< gesetzt. Danach werden der Inhalt (02) an der
Speicheradresse <x + 0< die <x< in Fig. 2 entspricht)
und der nächste Datenwert 1 zu der Speicheradresse <x +0<
addiert, und die resultierende Summe wird als nächste
zu lesende Speicheradresse <x + 3< gesetzt. In ähnlicher
Weise werden der Inhalt der Speicheradresse <x + 3< und
der nächste Wert 1 der Eingangsdaten zur Speicheradresse
<x + 3< addiert, und die resultierende Summe
wird als nächste zu lesende Speicheradresse <x + 5<
gesetzt.
Der Inhalt (B0) an der Speicheradresse <x + 5< entspricht
"10110000" in Binrärschreibeweise, und das MSB davon ist 1.
Die Speicheradresse <x + 5< befindet sich daher am Endknoten.
Da die zweiten Stelle 0 ist, was den Endcode anzeigt,
wird die Weiß-Lauflänge von 48, die "110000" in
Binärschreibweise entspricht, durch Verwendung der folgenden
sechs Stellen ausgelesen. Somit ist der Decodiervorgang
beendet.
In Fig. 4 ist eine Ausführungsform eines Decodierers gezeigt,
der die in den Fig. 2 und 3 dargestellten
Decodier-Vorgänge ausführt. Obwohl es sich bei der in
Fig. 4 dargestellten Schaltung um eine verdrahtete
logische Schaltung handelt, kann sie natürlich auch als
LSI-Chip ausgebildet sein.
Ein an einen Eingangsanschluß 13 angelegtes Eingangssignal
wird einem Daten-"1"-Detektor 1 zugeführt, der synchron
zu einem Taktsignal betrieben wird, welches an einen Anschluß
14 angelegt ist, um Daten "1" zu erfassen. Ein
Ausgangssignal des Daten-"1"-Detektors 1 wird einem
Daten-"0"-Zähler 2 zugeführt. Das Ausgangssignal des
Daten-"0"-Zählers 2 wird über einen Daten-Selektor 3
einer Addiervorrichtung 4 zugeleitet. Ein 8-Bit-Ausgangssignal
der Addiervorrichtung 4 wird über einen
Zwischenspeicher 9 einem Speicher 8 zugeführt. Die Ausgangsleitungen
A₁ bis A₈ des Zwischenspeichers 9 sind an eine
Addiervorrichtung 16 angeschlossen, die mit der Addiervorrichtung
4 in Verbindung steht. Sechs Leseleitungen
B₁ bis B₆ niedriger Ordnung des Speichers 8 sind über
einen Zwischenspeicher 7 und einen Daten-Selektor 6 an die
Addiervorrichtung 16 und an einen Daten-Selektor 11 angeschlossen.
Die Addiervorrichtung 4 steuert den Datenselektor
3 über eine Signalleitung 4 a und dem Speicher
8 und den Zwischenspeicher 9 über eine Signalleitung 4 b.
Ein Enddetektor 15, der ein Startsignal oder ein Endsignal
von einem Anschluß 15 empfängt, steuert den Daten-Selektor
3 über eine Signalleitung 5 a, die Addiervorrichtung 16
über eine Signalleitung 5 b, den Daten-Selektor 6 über
eine Signalleitung 5 c und den Speicher 8 über eine Signalleitung
5 d und ein Flip-Flop 10, der den Weiß-Lauf
oder den Schwarz-Lauf anzeigt. Die MSB-Ausgangsleistung
des Zwischenspeichers 7 ist an den Enddetektor 5 angeschlossen,
und die nächstniedrigere Stellenleitung ist mit dem Datenselektor
11 über eine Signalleitung 7 a verbunden, um den
End- und Ergänzungscodierungsausgang zu schalten. Die
Ausgangsleitungen des Datenselektors 11 sind an eine
Decodierausgangsverriegelung 12 angeschlossen.
Nachfolgend wird die Funktionsweise der vorstehend
beschriebenen Schaltung erläutert.
Um mit dem Decodiervorgang zu beginnen, wird ein Decodierstartsignal
vom Anschluß 15 dem Enddetektor 5 zugeführt.
Als Folge davon setzt der Enddetektor 5 das Flip-Flop
10 über die Signalleitung 5 d als Weiß-Code-Kennung
zurück, schaltet den Datenselektor 3 in
eine Position c über die Signalleitung a und hält den
Datenselektor 6 über die Signalleitung 5 c in einer
Position a.
Wenn der Code "00001011", der die Weiß-Lauflänge von
48 anzeigt, synchron mit dem über den Takteingangsanschluß 14
eingegebenen Takt dem Eingangsanschluß 13 zugeführt wird,
wird der Daten-"0"-Zähler 2 solange hochgezählt, bis der Daten-"1"-Detektor
1 die Daten "1" erfaßt, so daß der Daten-"0"-Zähler
2 die Anzahl der anfänglichen Nullen zählt. Wenn der Daten-"1"-Detektor
1 den Datenwert "1" erfaßt, steuert er die Addiervorrichtung
4 über die Signalleitung 1 a derart, daß sie die gezählte
Ausgangsgröße <4< des Daten-"0"-Zählers 2 zu
dem Anfangswert (00) der Addiervorrichtung 16 addiert.
Diese Summe wird über die Signalleitung 4 b in den Zwischenspeicher
eingegeben. Der Datenselektor 3 wird über die Signalleitung
4 a in die Position d geschaltet.
In Abhängigkeit von dem Inhalt <4< des Zwischenspeichers 9
führt der Speicher 8 die Inhalte (Z) an der Speicheradresse
<4< dem Zwischenspeicher 7 zu. (In diesem Fall muß
das MSB des Inhaltes Z Null sein). Der Inhalt [4] des
Zwischenspeichers 9 wird ebenfalls der Addiervorrichtung 16
zugeführt. Da der Datenselektor 6 in die Position a
geschaltet ist, werden <4< und (Z) der Addiervorrichtung
16 zugeführt und dort summiert. Als Folge davon
führt die Addiervorrichtung 16 den Wert <Z + 4< = <x< der Addiervorrichtung 4 zu.
Wenn der nächste Datenwert "0" über den Anschluß 13 eingegeben
wird, wird er der Addiervorrichtung 4 direkt zugeführt,
da der Datenselektor in die Position d geschaltet
ist, und mit dem Ausgang <x< der Addiervorrichtung
16 addiert. Somit erzeugt die Addiervorrichtung
4 das Ausgangssignal <x< + 0 = 0. Das Ausgangssignal
<x + 0< wird über die Signalleitung 4 b dem Zwischenspeicher
9 zugeführt, und der Speicher 8 führt den Inhalt
(02) an der Adresse <x + 0< den Zwischenspeicher 7 zu. Da
das MSB des Inhaltes (02) nicht 1 beträgt, hält der Enddetektor
5 den Datenselektor 6 in der Position a oder
einer mittleren Position. Somit summiert die Addiervorrichtung
16 <x + 0< und (02) und führt die Summe der
Addiervorrichtung 4 zu.
Die Addiervorrichtung 4 addiert den Ausgang <x + 0< + (02)
der Addiervorrichtung 16 zu der nächsten Stelle "1" der
Eingangsdaten (siehe die Formel in der 2. Zeile von
Fig. 3) und führt die Summe <x + 3< dem Zwischenspeicher 9
zu. Somit wird der Inhalt (01) an der Adresse <x + 3< des
Speichers 8 in dem Zwischenspeicher 7 gespeichert, über den
Datenselektor 6 der Addiervorrichtung 16 zugeführt und
mit <x + 3< summiert. Die Addiervorrichtung 4 fügt die
letzte Stelle "1" der Eingangsdaten der Größe <x + 3< + (01)
hinzu, und die resultierende Summe <x + 5< wird dem
Zwischenspeicher 9 zugeführt.
Als Ergebnis wird der Inhalt (B0) an der Adresse <x + 5<
des Speichers 8 dem Zwischenspeicher 7 zugeführt. Der Inhalt
(B0) entspricht "10110000" in Binärschreibweise, und das
MSB davon beträgt 1. Es wird daher ein Signal über die
MSB (B8)-Leitung des Zwischenspeichers 7 zum Enddetektor 5
geschickt, das das Ende der Decodierung erfaßt und den
Datenselektor 6 über die Signalleitung 5 c in die Position
b, d. h. in eine "Endposition" schaltet. Darüber hinaus
wird das Signal "0" von der zweiten Leitung (B7)
des Zwischenspeichers 7 über die Signalleitung 7 a abgegeben.
Folglich wird der Datenselektor 11 in der Endposition
(TC-Position) gehalten, und die niederen sechs Stellen
"110000" von "10110000" werden dem Datenselektor 11 zugeführt.
Der Datenselektor 11 führt die eingegebenen
sechsstelligen Daten wahlweise den hohen sechs Stellen
(Ergänzung) oder den niedrigen sechs Stellen (Beendigung)
des zwölfstelligen Ausganges zu. Beim vorliegenden
Beispiel wird "110000" (48 in Dezimalschreibweise) den
niedrigen sechs Stellen zugeführt, so daß schließlich
"000000110000" erhalten wird.
Am Ende des vorstehend beschriebenen Decodiervorganges
schaltet der Enddektor 5 das Flip-Flop 10 über die
Signalleitung 5 d um, um die Schwarz-Lauflängen-Decodiertabelle
auszuwählen, schaltet den Datenselektor 6 über
die Signalleitung 5 c in die Zwischenknotenposition,
stellt die Addiervorrichtung 16 über die Signalleitung
5 b zurück, stellt den Daten-"1"-Detektor 1 und den
Daten-"0"-Zähler 2 über die Signalleitung 5 a zurück und
schaltet den Datenselektor 3 in die Position c, um für
die nächsten Eingangsdaten bereit zu sein.
Bei der beschriebenen Ausführungsform kann somit die
für den ersten Zugriff bestimmte Speicheradresse durch
bloßes Zählen der vorderen Nullen im Eingangs-MH-Code
ohne Speicherzugriffe bestimmt
werden. Somit wird die Anzahl der Speicherzugriffe
um eine Zahl reduziert, die der Anzahl der vorderen
Nullen entspricht.
Bei der beschriebenen Ausführungsform werden der Speicherinhalt
und die Eingangsdaten summiert, um die als nächstes
zu lesende Speicheradresse zu bestimmen. Statt einer
Addition
kann die nächste Speicheradresse aber
auch durch andere arithmetische Operationen bestimmt
werden. Obwohl vorstehend ein Decodierer für den modifizierten
Huffman-Code beschrieben wurde, ist die
Erfindung auch zum Decodieren von anderen
Codes geeignet.
Zusammenfassen ist somit eine Einrichtung zum Zählen
der Anzahl der im Eingangscode enthaltenen Nullen vorgesehen,
und die als erstes zu adressierende Speicheradresse
wird in Übereinstimmung mit dem Zählstand der
Zähleinrichtung bestimmt. Die als nächstes zu lesende
Speicheradresse wird durch die arithmetische Verarbeitung des
Inhalts der zuletzt gelesenen Speicheradresse und des
Eingangscodes bestimmt. Die Speicheradresse, auf die
zuerst zurückgegriffen wird, kann daher durch bloßes
Zählen der Anzahl der vorderen Nullen im Eingangs-MH-Code
ohne Zugriff auf den Speicher bestimmt werden.
Somit wird die Anzahl der Speicherzugriffe um eine
Zahl reduziert, die der Anzahl der vorderen Nullen entspricht.
Der Umfang der im Speicher gespeicherten
Decodiertabelle ist merklich reduziert, so daß die Decodiergeschwindigkeit
in Folge der reduzierten Anzahl der
Speicherzugriffe erhöht wird, und es wird ein einfacher und
billiger Binärcode-Decodierer mit relativ langsam
arbeitenden Teilen erhalten.
Claims (7)
1. Binärcode-Decodierer mit einem Speicher, der
eine Decodiertabelle zum Decodieren eines aus mehreren
Binärsignalen zusammengesetzten Binärcodes speichert,
wobei die Decodierung des Binärcodes durch aufeinanderfolgendes
Zugreifen zum Speicher auf der Basis der Binärsignale
des eingegebenen Binärcodes erfolgt, mit einer
Bestimmungseinrichtung zum Bestimmen der Adresse, unter
der anfänglich auf den Speicher zuzugreifen ist, und einer
Leseeinrichtung zum Lesen der Daten, die unter einer durch
die Bestimmungseinrichtung bezeichneten Decodieradresse
gespeichert sind, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Zähleinrichtung (2) zum Zählen einer Art ("0") der Binärsignale vorgesehen ist und
daß die Bestimungseinrichtung (4, 6, 7, 9, 16) die Adresse, unter der anfänglich auf den Speicher (8) zuzugreifen ist, in Übereinstimmung mit einem Zählstand der Zähleinrichtung (2) bestimmt und die Decodieradresse des Binärcodes in Übereinstimmung mit den unter der anfänglichen Zugriffsadresse des Speichers (8) gespeicherten Daten sowie den verbleibenden, nicht durch die Zähleinrichtung (2) gezählten Abschnitten des Binärcodes festlegt.
daß eine Zähleinrichtung (2) zum Zählen einer Art ("0") der Binärsignale vorgesehen ist und
daß die Bestimungseinrichtung (4, 6, 7, 9, 16) die Adresse, unter der anfänglich auf den Speicher (8) zuzugreifen ist, in Übereinstimmung mit einem Zählstand der Zähleinrichtung (2) bestimmt und die Decodieradresse des Binärcodes in Übereinstimmung mit den unter der anfänglichen Zugriffsadresse des Speichers (8) gespeicherten Daten sowie den verbleibenden, nicht durch die Zähleinrichtung (2) gezählten Abschnitten des Binärcodes festlegt.
2. Binärcode-Decodierer nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Binärcode ein Code varibaler
Länge ist.
3. Binärcode-Decodierer nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zähleinrichtung (2)
aufeinanderfolgend die Signale "0" vom Beginn des Binärcodes
zählt.
4. Binärcode-Decodierer nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die im Speicher
(8) gespeicherten Daten mit einem Code versehen sind,
der angibt, ob es sich bei den gespeicherten Daten um
Decodierdaten handelt oder nicht.
5. Binärcode-Decodierer nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestimmungseinrichtung
(4, 6, 7, 9, 16) beurteilt, ob die durch
die Leseeinrichtung gelesenen Daten Decodierdaten darstellen
und, wenn es sich bei den Daten nicht um
Decodierdaten handelt, die nächste Adresse bestimmt.
6. Binärcode-Decodierer nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestimmungseinrichtung
(4, 6, 7, 9 16) beurteilt, ob es sich bei
den durch die Leseeinrichtung gelesenen Daten um Decodierdaten
handelt, und, wenn die Daten keine Decodierdaten
darstellen, die nächste Adresse durch Addierung der
Daten der verbleibenden Abschnitte des Binärcodes bestimmt.
7. Binärcode-Decodierer nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Binärcode
einen Lauflängencode bildet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP57146955A JPS5937773A (ja) | 1982-08-26 | 1982-08-26 | ランレングス符号復号装置 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3330845A1 DE3330845A1 (de) | 1984-03-01 |
| DE3330845C2 true DE3330845C2 (de) | 1989-04-06 |
Family
ID=15419352
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833330845 Granted DE3330845A1 (de) | 1982-08-26 | 1983-08-26 | Lauflaengen-code-decoder |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4591829A (de) |
| JP (1) | JPS5937773A (de) |
| DE (1) | DE3330845A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1991017646A3 (de) * | 1990-08-07 | 1991-12-26 | Josef Dirr | Bild-vorlagencodierung beispielsweise für telefax und farbfernsehen |
Families Citing this family (18)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CA1228925A (en) * | 1983-02-25 | 1987-11-03 | Yoshikazu Yokomizo | Data decoding apparatus |
| US4837634A (en) * | 1984-06-05 | 1989-06-06 | Canon Kabushik Kaisha | Apparatus for decoding image codes obtained by compression process |
| JPS61154276A (ja) * | 1984-12-26 | 1986-07-12 | Usac Electronics Ind Co Ltd | データ復元方法 |
| JPS61139069U (de) * | 1985-02-18 | 1986-08-28 | ||
| US4799242A (en) * | 1987-08-24 | 1989-01-17 | International Business Machines Corporation | Multi-mode dynamic code assignment for data compression |
| JP2672521B2 (ja) * | 1987-09-21 | 1997-11-05 | 株式会社東芝 | 画像処理方法 |
| JPH0233221A (ja) * | 1988-07-22 | 1990-02-02 | Matsushita Electric Ind Co Ltd | コード変換装置と復号装置 |
| JPH03143028A (ja) * | 1989-10-27 | 1991-06-18 | Yamaha Corp | 可変長符号の復号回路 |
| JPH0479421A (ja) * | 1990-07-18 | 1992-03-12 | Toshiba Corp | 可変長符号化装置および可変長復号化装置 |
| US5838266A (en) * | 1990-12-12 | 1998-11-17 | Universal Video Communications Corp. | Data processing apparatus and method using data compression |
| US5216423A (en) * | 1991-04-09 | 1993-06-01 | University Of Central Florida | Method and apparatus for multiple bit encoding and decoding of data through use of tree-based codes |
| US5576835A (en) * | 1992-02-24 | 1996-11-19 | Dirr; Josef | Method for run-length coding for shortening transmission time |
| US5369405A (en) * | 1992-05-19 | 1994-11-29 | Goldstar Co., Ltd. | Coefficient generation apparatus for variable length decoder |
| WO1994010685A1 (fr) * | 1992-10-30 | 1994-05-11 | Sega Enterprises, Ltd. | Appareil de traitement de l'information |
| KR0141875B1 (ko) * | 1994-11-30 | 1998-06-15 | 배순훈 | 줄길이복호화기 |
| JP3453452B2 (ja) * | 1995-05-19 | 2003-10-06 | キヤノン株式会社 | 復号化装置 |
| JP2001157196A (ja) * | 1999-11-30 | 2001-06-08 | Ecchandesu:Kk | 警戒装置及び警戒方法 |
| JP2004334295A (ja) * | 2003-04-30 | 2004-11-25 | Yamaha Corp | 記憶装置 |
Family Cites Families (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3925780A (en) * | 1973-12-26 | 1975-12-09 | Ibm | Apparatus for data compression encoding and decoding |
| US3883847A (en) * | 1974-03-28 | 1975-05-13 | Bell Telephone Labor Inc | Uniform decoding of minimum-redundancy codes |
| SE406407B (sv) * | 1975-11-25 | 1979-02-05 | Hell Rudolf Dr Ing Gmbh | Forfarande for digital loplengdkodning med redundansreduktion for overforande av binert kodade bildinformationer |
| JPS53134340A (en) * | 1977-04-28 | 1978-11-22 | Ricoh Co Ltd | Run length coding system |
| FR2441297A1 (fr) * | 1978-11-09 | 1980-06-06 | Cit Alcatel | Dispositif de conversion binaire et applications aux emetteurs et recepteurs d'informations d'image a reduction de redondance |
| JPS6031423B2 (ja) * | 1979-08-17 | 1985-07-22 | 富士通株式会社 | 圧縮デ−タ復元方式 |
| JPS5755668A (en) * | 1980-09-22 | 1982-04-02 | Nippon Telegr & Teleph Corp <Ntt> | Decoding method for run-length code |
| US4475174A (en) * | 1981-09-08 | 1984-10-02 | Nippon Telegraph & Telephone Public Corporation | Decoding apparatus for codes represented by code tree |
-
1982
- 1982-08-26 JP JP57146955A patent/JPS5937773A/ja active Granted
-
1983
- 1983-08-17 US US06/523,977 patent/US4591829A/en not_active Expired - Lifetime
- 1983-08-26 DE DE19833330845 patent/DE3330845A1/de active Granted
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1991017646A3 (de) * | 1990-08-07 | 1991-12-26 | Josef Dirr | Bild-vorlagencodierung beispielsweise für telefax und farbfernsehen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPH0352268B2 (de) | 1991-08-09 |
| US4591829A (en) | 1986-05-27 |
| DE3330845A1 (de) | 1984-03-01 |
| JPS5937773A (ja) | 1984-03-01 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3330845C2 (de) | ||
| EP0010195B1 (de) | Vorrichtung zur Adressumwandlung in einer Datenverarbeitungsanlage | |
| DE2346525C3 (de) | Virtuelle Speichereinrichtung | |
| DE2139731C2 (de) | Anordnung zur Code-Umsetzung | |
| DE3587107T2 (de) | Drehungsverfahren und -geraet fuer binaere bilder. | |
| DE2231146C3 (de) | Datenverarbeitungsanlage mit virtueller Adressierung | |
| DE2726488A1 (de) | Adressenuebersetzungseinrichtung | |
| CH656729A5 (de) | Schnittstellenschaltungsanordnung zur verbindung eines prozessors mit einem nachrichtenkanal. | |
| DE2801611A1 (de) | Verfahren und anordnung zum adressieren und speichern von daten in speichern mit wahlfreiem zugriff | |
| DE2208664A1 (de) | Verfahren zur Decodierung eines vorsatzfreien Verdichtungscodes veränderlicher Länge | |
| DE69125424T2 (de) | Vorrichtung zur variablen Längenkodierung und Vorrichtung zur variablen Längendekodierung | |
| DE3711201C2 (de) | ||
| DE3126363A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur steuerung einer datenuebertragung mit direktem speicherzugriff | |
| DE2053341A1 (de) | Verfahren zur Kompression und Dekompression digital kodierter Daten für graphische Zeichen | |
| DE2632564A1 (de) | Schaltung zur selbsttaetigen auswahl einer unter mehreren speichereinheiten mit einem adressenbereich | |
| DE2900586C2 (de) | Anordnung zum Decodieren von Codewörtern variabler Länge | |
| DE3406624C2 (de) | ||
| DE3303269C2 (de) | ||
| DE2458525B2 (de) | Speicheranordnung mit Haupt- und Pufferspeicher | |
| DE3137704C2 (de) | Vorrichtung zum Decodieren eines baumförmigen Codes variabler Länge | |
| DE2233193A1 (de) | Stapel-speichersystem | |
| DE69128835T2 (de) | Logische Maschine zur Verarbeitung von Kontrollinformation eines Telekommunikation-Übertragungsrahmens | |
| DE2826454C3 (de) | Faksimilesignal-Codiersystem | |
| DE3604236C1 (de) | Universell programmierbare Tastatur | |
| EP0427884B1 (de) | Verfahren und Anordnung zum Komprimieren und Dekomprimieren von Daten |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition |