DE3328059C2 - Verfahren zur empfangsseitigen Auswahl von über eine Vermittlungsstelle einer Fernmelde- bzw. Fernsprechanlage laufende Daten- bzw. Sprechverbindungen - Google Patents

Verfahren zur empfangsseitigen Auswahl von über eine Vermittlungsstelle einer Fernmelde- bzw. Fernsprechanlage laufende Daten- bzw. Sprechverbindungen

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DE3328059C2 DE19833328059 DE3328059A DE3328059C2 DE 3328059 C2 DE3328059 C2 DE 3328059C2 DE 19833328059 DE19833328059 DE 19833328059 DE 3328059 A DE3328059 A DE 3328059A DE 3328059 C2 DE3328059 C2 DE 3328059C2
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Abstract

Eine bestimmte empfangsseitige Teilnehmerstelle ordnet Benutzern beliebiger rufender Teilnehmerstellen benutzerindividuelle erste Referenzinformationen zu. Um eine Verbindung mit der empfangsseitigen Teilnehmerstelle herzustellen, übertragen diese Benutzer den ersten Referenzinformationen entsprechende zweite Informationen zusammen mit der Rufnummer der empfangsseitigen Teilnehmerstelle an die Vermittlungsstelle, während die empfangsseitige Teilnehmerstelle den ersten Referenzinformationen entsprechende Auswahlinformationen an die Vermittlungsstelle überträgt. Die Auswahlinformationen kennzeichnen herstellbare bzw. nicht herstellbare Verbindungen. In der Vermittlungsstelle werden die zweiten benutzerindividuellen Informationen mit den Auswahlinformationen auf Identität überprüft. Nur gemäß der Auswahlinformationen bestimmte Verbindungen von identifizierten Benutzern sendeseitiger Teilnehmerstellen werden zur empfangsseitigen Teilnehmerstelle durchgesteuert. Die ersten Referenzinformationen und die zweiten Informationen können aus einer Folge alphanumerischer Zeichen bestehen, aus Sprechersprachproben der Benutzer sendeseitiger Teilnehmerstellen oder aus einer Kombination alphanumerischer Zeichen und Sprechersprachproben.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur empfangsseitigen Auswahl von über eine Vermittlungsstelle einer Fernmelde- bzw. Fernsprechanlage laufende Datenbzw. Sprechverbindungen zwischen Benutzern sendeseitiger Teilnehmerstellen und einer empfangsseitigen Teilnehmerstelle, wobei in der empfangsseitigen Teilnehmerstelle Auswahlinformationen erzeugt und diese an die Vermittlungsstelle übermittelt werden.
Aus der DE-AS 21 43 410 ist eine Schaltungsanordnung für eine Fernsprechanlage mit Berechtigungsspeichermitteln für an einer bestehenden Verbindung beteiligte, anrufende und angerufene Anschlußstellen in jeder Verbindungsleitungsübertragung bekannt Mit dieser bekannten Schaltungsanordnung kann die Berechtigungskennzeichnung einer Teilnehmerstelle während einer bestehenden Verbindung geändert werden. Eine solche Berechtigungsänderung während einer bestehenden Verbindung kann beispielsweise in den Fällen erforderlich werden, in denen an mindestens einer der beiden an der Verbindung beteiligten Teilnehmeranschlußstellen unterschiedliche Sende-.'-impfangsgeräte {z. 8. Teilnehmerstation und Daienüberiragungsgeräl) vorhanden sind.
Aus der DE-AS 19 58 221 ist ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen bekannt, mit zentraler Steuerung und zentralen Speichern, in denen die Rufnummern der rufenden Teilnehmer selbsttätig ermittelt werden und in denen Sonderdiensteinrichtungen für ankommende Anrufe zu Teilnehmern (Soßderdienstteilnehmer) vorgesehen sind, wie z. B. Anrufumleitung, Fernsprechpau.se, Fernsprechauftragsdienst usw. Sonderdienstteilnehmer können den Anrufen von Benutzern bestimmter Teilnehmerstellen dem jeweiligen Sonderdienst entsprechende Berechtigungen zuordnen und bestimmte Anrufweiterleitungen verhindern. Die Sonderdienstteilnehmer bedienen sich dabei der Rufnummer der rufenden Teilnehmerstellen; eine auf Benutzer der rufenden Teilnehmerstellen gerichtete Ajswah'- erfolgt jedoch nicht.
Aus der US-PS 42 77 649 ist bereits ein Verfahren bekamt, bei dem sendeseitige Teiinehmerstellen durch ihre Teilnehmerrufnummern identifizierbar sind und empfangsseitig Auswahlinformationen in Form von Rufnummern auszuwählender sendeseitiger Teilnehmerstellen erzeugt und an die Vermittlungsstelle übertragen werden, die nur Verbindungen gemäß der aktivierten Auswahlinformationen zwischen sendeseitigen und der auswählenden empfangsseitigen Teilnehmerstelle durchschaltet. Das vorgeschlagene Verfahren erlaubt lediglich die Auswahl bestimmter sendeseitiger Teilnehmerstellen, nicht jedoch die Auswahl bestimmter Personen.
Die Sprache ist für das menschliche Individuum ein mit der Unterschrift oder dem Fingerabdruck vergleichbares ldentifizierungir.ierkmal, das auf einfache Weise über große Entfernungen übertragen werden kann. Es ist bereits ein System zur automatischen Sprecherkennung bekannt, das bei geringem Speicherbedarf die Identifizierung von Sprechern mit Erkennungsraten von 99,5% ermöglicht (Bunge: Sprechererkennung durch Computer; Philips Technische Rundschau 37, 1977/78. Nr. 8. Seiten 225 bis 238).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, das die empfangsseitige Auswahl zu einer Verbindungsherstellung berechtigter bzw. nicht berechtigter Benutzer sendeseitiger Teilnehmerstellen mittels benutzerindividueller Informationen ermöglicht.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindunESgemäß
dadurch, daß bestimmten Benutzern beliebiger rufender Teilnehmerstellen benutzerindividuelle erste Referenzinformationen zugeordnet werden, daß sie der eigentlichen Verbindungsherstellung dienende, den ersten Referenzinformationen entsprechende zweite Informationen zusammen mit der Rufnummer einer bestimmten empfangsseitigen Teilnehmerstelle an die Vermittlungsstelle übertragen, daß diese bestimmte empfangsseitige Teilnehmerstelle benutzerindividuelle, den ersten Referenzinformationen entsprechende Auswahlinformationen an die Vermittlungsstelle überträgt, daß in der Vermittlungsstelle die zweite benutzerindividuellen Informationen mit den Auswahlinformationen auf Identität überprüft werden und daß nur gemäß der Auswahlinformationen bestimmte Verbindungen von identifizierten Benutzern sendeseitiger Teilnehmerstellen zur empfangsseitigen Teilnehmerstelle durchgesteuert werden.
Die Erfindung bringt den Vorteil mit sich, daß Benutzer sendeseitiger Teiinehmersteüen nur mitteis benutzerindividueller Informationen unabhängig von der zum Verbindungsaufbau benutzten Teilnehmerstelle auswählbar sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung erweist es sich auch als vorteilhaft, daß Benutzer sendeseitiger Teilnehmersteilen nahezu eindeutig mittels ihrer Sprache auswählbar sind.
Als vorteilhaft erweist sich auch der relativ geringe Speicherbedarf für die Abspeicherung der Sprache in Sprachparameterdarstellung.
Die Erfindung bringt in weiterer Ausgestaltung den Vorteil mit sich, daß am Ort der empfangsseitigen Teilnehmerstelle aktivierbare und aktivierte benutzerindividuelle Auswahlinformationen optisch und/oder akustisch darstellbar sind.
Als vorteilhaft erweist sich auch, daß am Ort der empfangsseitigen Teilnehmerstelle die benutzerindividuelder Identität der Benutzer sendeseitiger Teilnehmersteilen nach der empfangsseitig vorgegebenen Anzahl von Identitätsprüflingen nicht identifizierte Benutzer sendeseitiger Teilnehmcrsiellcn hierüber von der Ver-ί mittliingsstcllc informiert werden.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nun in einem zum Verständnis erforderlichen Umfang näher erläutert. Dabei zeigt
F i g. 1 ein Ausführungsbeispiel einer Vermittlungs-
K) stelle gemäß der Erfindung,
F i g. 2 ein Ausfuhrungsbeispiel eines t'ernsprechapparates gemäß der Erfindung.
In F i g. I ist ein Ausfiihrungsbeispiel einer Vermittlungsstelle Z gemäß der Erfindung dargestellt. Die Vermittlungsstelle Zmöge der Vermittlung von Verbindungen zwischen Datenendgeräten bzw. sonstigen Teilnehmerstellen wie z. B. Fernsprechapparaten untereinander dienen. Die Darstellung zeigt ein mit ihr verbundenes Datenendgerät DE, einen Fernsprechapparat sowie die beispielsweise zu einem Fernsprechapparat gemäß Fi g. 2 führende Anschlußleitung AL.
Die Vermittlungsstelle Z weist eine Vermittlungss'.euerung VSTauf, einen Auswahlinformationsspeicher ASP, eine Vergleichsschaltung V, einen Zwischenspeieher ZSP, gegebenenfalls eine Vorrichtung 5Pf zur Extrahierung von Sprachparametern, eine Schaltvorrichtung 5 1 zur wahlweisen Übertragung von benutzerindkidui-iien Informationen in den Auswahlspeicher ASP oder in den Zwischenspeicher ZSP, einen Zähler C, eine von diesem steuerbare, und ausgangsseitig mit der Vorrichtung SPE bzw. der Schaltvor richtung 51 ankoppelbare Schaltvorrichtung S 2, eine Vorrichtung B zur Benachrichtigung von Benutzern sendeseitiger Teilnehmerstelien. sowie einen Pufferspeicher PSP.
Ein Teilnehmer, der seinen Fernsprechapparat wie beispielsweise in F i g. 2 dargestellt oder sein Datenend-
!cn informationen derjenigen Benutzer sendeseitiger gerät für bestimmte Benutzer sendeseitiger Teün.eh-
Teilnehmerstellen optisch und/oder akustisch darstellbar sind, die mangels Identifizierung oder aufgrund der Auswahlinformationen die gewünschte Verbindung nicht herstellen können.
Der Vorteil geringen Speicherbedarfs für Auswahlinformationen am Ort der empfangsseitigen Teilnehmerstelle sowie die einfache Übertragung von Auswahlbefehlen von der empfangsseitigen Teilnehmerstelle an die Vermittlungsstelle ergibt sich, wenn die benutzerindividuellen Referenzinformationen in der Vermittlungsstelle abgespeichert werden.
Als vorteilhaft erweist sich die Ausgestaltung der Erfindung, bei der die benutzerindividuellen ersten und zweiten Informationen und die Auswahlinformationen sowohl aus Sprechersprachproben der Benutzer sendeseitiger Teilnehmersteüen als auch aus einer Folge alphanumerischer Zeichen bestehen, wodurch die Wahrscheinlichkeit für die Identifizierung der Benutzer erhöht wird.
Ebenso erweist sich die Ausgestaltung der Erfindung als vorteilhaft, daß Benutzer sendeseitiger Teilnehmerstellen, deren zweite Sprechersprachproben als nicht identisch mit einer ersten Referenzsprechsprachprobe erkannt wurde, mindestens eine weitere zweite Sprechersprachprobe zur Feststellung ihrer Identität an die Vermittlungsstelle übertragen können.
Vorteilhaft ist in diesem Zusammenhang auch, daß die Zahl der von der Vermittlungsstelle durchzuführenden Identitätsprüfungen empfangsseitig bestimmt werden kann.
Schließlich ist von Vorteil, daß bei Nichtfeststellung merstellen öffnen bzw. sperren möchte, ordnet bestimmten gemäß der Erfindung auswählbaren Benutzern beliebiger sendeseitiger Teilnehmcrstellen benutzerindividuelle erste Referenzinformationen, beispielsweise eine Folge alphanumerischer Zeichen zu, die mittels der sendeseitigen Teilnehmerstellen erzeugbar sind. Diese benutzerindividuellen ersten Referenzinformationen sind auch als Auswahlinformationen durch die empfangsseitige Teilnehmerstelle erzeugbar.
Die Auswahlinformationen gelangen von der empfangsseitigen auswählenden Teilnehmerstelle durch Wahl eines Sonderkennzeichens über die Anschlußleitung AL in die Vermittlungsstelle Z, wo sie von der Vermittlungssteuerung VST in den Auswahlinformationsspeicher ASP abgespeichert werden; eine Auswahlinformation kann jederzeit auf dieselbe Weise ergänzt, deaktiviert oder gelöscht werden. Es ist auch möglich, daß die Benutzer sendeseitiger Teilnehmerstellen die ihnen zugeordneten benutzerindividuellen ersten Referenzinformationen durch Wahl eines Sonderkennzeichens und der Rufnummer der bestimmten empfangsseitigen Teilnehmerstelle an die Vermittlungsstelle Zübertragen, wo sie von der Vermittlungssteuerung KSTin den Auswahlinformationsspeicher ASP abgespeichert werden und zusammen mit einer Information über den Ort ihrer Abspeicherung (Speicherplätze im Auswahlinformationsspeicher ASP) an die empfangsseitige Teilnehmerstelle übertragen werden. Die empfangsseitige Teilnehmerstelle aktiviert dann die ersten Referenzinformationen durch Wahl eines Sonderkennzeichens in Verbindung mit der Information über den Ort ihrer Abspeiche-
rung im Auswahlinfonnationsspeichcr als zur Verbindungsherstellung berechtigt bzw. nicht berechtigt. Die eigentlichen empfangsseitig erzeugbaren Auswahlinformationcn können in diesem Fall aus einem einfachen Akiivierungsbefchl bestehen; nicht erforderlich ist ihre Identität mit den im Auswahlinformationsspeicher ASP abgespeicherten ersten Referenzinformationen.
BenuVir sendeseiiiger Teilnehmerstellen, denen benutzerindividuelle erste Referenzinformationen zugeordnet wurden, übermitteln den ersten Referenzinformationen entsprechende zweite Informationen zusammen mit der Rufnummer einer bestimmten empfangsseitigen Teilnehmerstelle an den in der Vermittlungsstelle Z angeordneten Zwischenspeicher ZSP. In der Vermittlungsstelle Z führt die Vermittlungssteuerung KST die von den Benutzern sendeseitiger Teilnehmerstellen übermittelten zweiten benutzerindividuellen Informationen der Vergleichsschaltung V zu und veranlaßt eine Prüfung aller im Aus'warilinforrnaiionsspeicricr ASP abgespeicherten ersten Referenzinformationen mit den gerade der Vermittlungsstelle Z zugeführten benutzerindividuellen zweiten Informationen des rufenden Benutzers. Die empfangsseitige Teilnehmerstelle kann durch Wahl eines Sonderkennzeichens veranlassen, daß sich die von der Vermittlungssteuerung VST durchgeführte Identitätsprüfung nicht auf alle im Auswahlinformationsspeicher ASP abgespeicherten ersten Referenzinformationen erstreckt, sondern nur auf diejenigen, die von der empfangsseitigen Teilnehmerstelle als zur Verbindungsherstellung berechtigt bzw. nicht berech ..gt aktiviert wurden.
Wird nun im Rahmen der Identitätsprüfung der rufende Benutzer einer sendeseitigen Teilnehmerstelle identifiziert, so bewirkt die Vermittlungssteuerung KSTdie Verbindungsherstellung zu der empfangsseitigen Teilnehmerstelle, sofern die Auswahlinformation dies gestattet und sich die empfangsseitige Teilnehmerstelle im Freizustand befindet. Würde die empfangsseitige Auswahlentscheidung zwar die Herstellung der Verbindung erlauben, kann diese aber wegen des Besetztzustandes der gerufenen Teilnehmerstelle nicht hergestellt werden, so wird die benutzerindividuelle Information des rufenden Benutzers einer sendeseitigen Teilnehmerstelle durch die Vermittlungssteuerung VST nach Durchführung der schon beschriebenen Identitätsprüfung in der Vergleichsschaltung V dem Pufferspeicher PSP zugeführt. Sobald die gerufene Teilnehmerstelie in den Freizustand übergeht, ruft die Vermittlungssteuerung VST diese benutzerindividuelle Information aus dem Pufferspeicher PSP ab und übermittelt sie der empfangsseitigen Teilnehmerstelie, wo sie, wie durch die Anzeigevorrichtung /4Zdargeste!It, und im Speicher Sf gemäß F i g. 2 abgespeichert werden kann. Ist eine rufende, zur Verbindungsherstellung berechtigte Teilnehmerstelie zum Zeitpunkt des Freiwerdens der gerufenen Teilnehmerstelle noch mit der Vermittlungsstelle Z verbunden, so wird die gewünschte Verbindung hergestellt.
Die Verbindung wird nicht hergestellt, wenn die Auswahlinformation die Verbindungsherstellung nicht gestattet oder aber der rufende Benutzer einer sendeseitigen Teilnehmersteile nicht identifiziert werden konnte. Vergeblich rufende Benutzer sendeseitiger Teilnehmerstellen werden durch die Vorrichtung B benachrichtigt, wobei die Benachrichtigung den Grund der Nichtherstellung der Verbindung angeben kann. Diese Benachrichtigung kann in unterschiedlicher Weise erfolgen: Im Fernsprechdienst erfolgt sie akustisch, beispielsweise in Form einer Standardmeldung und kann, sofern die betreffende sendescitigc Teilnchmersielle mit einer optischen Anzeigevorrichtung ausgestattet ist, auch optisch erfolgen; im Telex- und Teletexdienst wird die Meldung am Ort der sendeseitigen Teilnehmerstelle graphisch
■; dargestellt: im Bildschirmtextdienst wird die Meldung auf dem Bildschirm am Ort der sendeseitigen Teilnehmerstelie dargestellt.
Statt aus einer Folge alphanumerischer Zeichen können die ersten Referenzinformationen und die zweiten Informationen auch aus Sprechersprachproben der Benutzer sendeseitiger Teilnehmerstellen bestehen; ferner können diese benutzerindividuellen Informationen sowohl aus einer Folge alphanumerischer Zeichen als auch aus Sprechersprachproben der Benutzer sendeseitiger Teilnehmerstellen bestehen. Diese vorteilhafte Kombination ermöglicht die sichere Benutzeridentifizierung in der Vermittlungsstelle Zgegenüber der Identifizierung anhand der bloßen Sprechersprachproben, enthalten die ueriüizerindividueileri !niunuaüoiien Sprechersprachproben, so übertragen Benutzer sendeseitiger Teilnehmerstellen erste Referenzsprechersprachproben an die Vermittlungsstelle Z. Diese Referenzsprechersprachproben werden mit Hilfe der Vermittlungssteuerung VST im Auswahlinformationsspeieher ASPabgespeichert und zusammen mit einer Information über den Ort ihrer Abspeicherung im Auswahlinformationsspeicher ASP an die empfangsseitige Teilnehmerstelle übertragen, wo sie akustisch und/oder optisch darstellbar und in dem Speicher SP (F i g. 2) abspeicherbar sind. Die empfangsseitige Teilnehmerstelle vermag mittels einfacher adressierter Befehle die im Auswahlinformationsspeicher ASP abgespeicherten Informationen zu aktivieren oder zu löschen. Die im Auswanlinformationsspeicher ASP abgespeicherten Referenzsprechersprachproben bleiben unaktiviert, wenn die empfangsseitige Teilnehmerstelle keine Befehle an die Vermittlungsstelle 7. überträgt. Wenn empfangsseitig nur die Identität eines bestimmten auszuwählenden Benutzers und die Information über den Ort der Abspeicherung der zugehörigen Sprechersprachproben im Auswahlinformationsspeicher ASP benötigt werden, können die eigentlichen Sprechersprachproben gelöscht werden, so daß die so gewonnene Kapazität des Speichers Sf in anderer Weise nutzbar ist. Wenn nun Benutzer sendeseitiger Teilnehmerstellen eine Verbindung zu der bestimmten empfangsseitigen Teilnehmerstelle herstellen möchten, übermittein sie nach Wahl der Rufnummer der bestimmten empfangsseitigen Teilnehmerstelle und eines Sonderkennzeichens sie selbst identifiziexende zweite Sprechersprachproben an die Vermittlungsstelle Z, wobei diese durch die Vermittlungssteuerung VST dem Zwischenspeicher ZSP zugeführt werden. Anschließend erfolgt die Überprüfung auf Identität der gerade übermittelten und im Zwischenspeicher ZSP abgespeicherten Sprachprobe mit den im Auswahlspeicher ASP aktivierten Sprachproben. Die Vermittlungssteuerung KST stellt die Verbindung zwischen der sende- und der empfangsseitigen Teilnehmerstelie her. wenn der Benutzer der sendeseitigen Teilnehmerstelle identifiziert wird und die Auswahlinformation der empfangsseitigen Teilnehmerstelle die Verbindungsherstellung erlaubt.
Die Kapazität der der Abspeicherung von Sprechersprachproben dienenden Speicher ASP. ZSP. PSP (Fig. 1) und Sf (Fig. 2) läßt sich verringern, wenn nicht die Sprachproben in ihrer Gesamtheit, also einschließlich redundanter Bestandteile, sondern nur signifikante Sprachparameter, wie beispielsweise die mittlere
Grundfrequenz oder die untersten drei Formantfrequenzen mittels der Vorrichtung SPE abgespeichert werden. Die Erfindung ermöglicht jedoch, wie durch die gestrichelte Linie in F i g. 1 angedeutet ist. die Abspeicherung von Sprechersprachproben ohne vorherige Extrahierung. Die gestrichelte Linie kennzeichnet auch den Weg der aus alphanumerischen Zeichen bestehenden benutzermdividuellen Informationen.
Die Sprachproben können aus beliebigen Lauten bzw. Lautverbindungen wie beispielsweise Worten oder Sätzen bestehen. Wenn die Sprachproben den Namen des zu identifizierenden Sprechers bezeichnen, ist seine Erkennung in allgemein verständlicher Form in der empfangsseitigen Teilnehmerstelle möglich.
Der in der Vermittlungsstelle Zangeordnete Speicher ASP kann benutzerindividuelle Auswahlinformationen mehrerer empfangsseitiger Teilnehmerstellen aufnehmen. Dieser Speicher ASP kann dabei jeweils nur die gciduc aktivierten Äuswahiinformationen jeder empfangsseitigen Teilnehmerstelle aufnehmen, also die Informationen über die momentan zur Verbindungsherstellung berechtigten bzw. nicht berechtigten Benutzer; ebenso ist es wie bereits beschrieben möglich, daß der Speicher ASP auch momentan nicht aktivierte Auswahlinformationen enthält und diese zu einem späteren Zeitpunkt durch die jeweilige empfangsseitige Teilnehmerstelle aktiviert werden. Auf diese Weise kann die Kapazität des empfangsseitigen Speichers SP (Fig. 2) verringert werden; dieser hat dann jeweils nur die Informationen über die Zuordnung einer bestimmten ersten Referenzinformation zum Ort (Speicherplatz) ihrer Abspeicherung im Auswahlinformationsspeicher ASP aufzunehmen. Die empfangsseitige Teilnehmerstelle kann darüber hinaus erste Referenzinformationen, die sie ohne Zwischenschaltung der Vermittlungsstelle Zerhalten hat. in bestimmte Speicherplätze des Speichers ASP übertragen, und so die benötigte Zuordnungsinforrnation erhalten. Die empfangsseitige Teilnehmerstelle kann auch den ihr zugeteilten Bereich des Auswahlinformationsspeichers ASP durch Wahl eines Sonderkennzeichens abfragen und auf diese Weise etwa verlorengegangene Zuordnungsinformationen wiedergewinnen.
Übermitteln nun Benutzer sendeseitiger Teilnehmerstellen zur Herstellung der Verbindung mit einer bestimmten empfangsseitigen Teilnehmerstelle benutzerindividuelle Informationen wie beispielsweise sie selbst identifizierende zweite Sprechersprachproben, so werden diese benutzerindividuellen Informationen mit allen im Speicher ASP der empfangsseitigen Teilnehmerstelle zugeordneten abgespeicherten ersten Referenzinformationen auf Identität geprüft. Benutzer sendeseitiger Teilnehmerstellen, deren zweite Sprechersprachproben ' als nicht identisch mit einer im Speicher ASP abgespeicherten Sprechersprachprobe erkannt wurden, können vom negativen Ergebnis der Identitätsprüfung benachrichtigt werden. Hierzu gibt die Vergleichsvorrichtung V eine entsprechende Information, beispielsweise in Form eines Bits, an die Vorrichtung B ab, die die Benachrichtigung des nicht identifizierten Sprechers bewirkt. Die Benachrichtigung kann auch die Aufforderung an den nicht identifizierten Sprecher enthalten, eine weitere Sprechersprachprobe an die Vermittlungsstelle Z zu übertragen. Die Zahl der von der Vermittlungsstelle Z durchzuführenden identitätspröfurigen läßt sich von den empfangsseitigen Teilnehrsiorstellen durch Wahl eines Sonderkennzeichens bestimmten. Durch die Wahl dieses Sonderkennzeichens wird in der Vermittlimgs.·. .eile Z der Schalter C aktiviert, der die Durchschaltung wiederholt übertragener zweiler Sprechersprachprcben bisher nicht identifizierter Sprecher in Verbindung mit der Schaltvorrichtung 52 bewirkt.
Die Erfindung ermöglicht, wie in Fig. I dargestellt, die unmittelbare Zuführung von benutzerindividuellen Informationen in den Auswahlinformationsspeicher ASPund in den Zwischenspeicher ZSP.
In F i g. 2 ist ein Ausfiihrungsbcispiel einer empfangsseitigen Teilnehmerstelle dargestellt. Die empfangsseitige Teünehmerstelle weist einen Sprechkreis SK auf, eine Wähltastatur WT, einen Signalempfänger SE zum Empfang der von der Vermittlungsstelle Z übermittelten Signale, den Speicher SP1 einen Signalgeber SC. der die aus dem Speicher SP abgerufenen Informationen bzw. von der Wähltastatur WTerzeugten Signale entsprechend der jeweiligen Übertragung umformt und an die Vermittlungsstelle Zaussendet, sowie eine Anzeigevorrichtung AZ und den Steuerteil 57" zur Steuerung der in der auswählenden Teünehmerstelle angeordneten Baugruppen in Abhängigkeit von den durch die Wähltastatur IWerzeugten und vom Signalempfänger Sfempfangenen Signale.
Der Speicher SP kann die benutzerindividuellen Informationen selbst enthalten. Diese bestehen wie schon beschrieben aus alphanumerischen Zeichenfolgen, die beispielsweise den Rufnummern derjenigen sendeseitigen Teilnehmerstelle entsprechen können, die die zu identifizierenden Benutzer gewöhnlich benutzen, aus ersten Sprechersprachproben oder aus einer Kombination beider benutzerindividueller Informationen.
Der Speicher SP hat in jedem Fall Informationen über den Inhalt des zentralen Speichers ASP, nämlich aktivierte und aktivierbare erste Referenzinformationen, zu enthalten, wobei jeder zu identifizierende Benutzer durch den bzw. die Speicherplätze im Speicher ASP eindeutig gekennzeichnet ist.
Die Wähltastatur WTweist außer den üblichen Wähltasten Steuertasten auf, die dazu dienen, alphanumerisehe Auswahlinformationen selbst zu erzeigen bzw. im Speicher SP abgespeicherte Informationen zur Darstellung auf der Anzeigevorrichtung AZ oder zur Übertragung an die Vermittlungsstelle Zabzurufen, Befehle zur Aktivierung der im zentralen Speicher ASP abgespeicherten Auswahlinformationen zu erzeugen, Sonderkennzeichen zur Abfrage der im zentralen Speicher ASPabgespeicherten Informationen zu erzeugen sowie die Zahl der von der Vermittlungsstelle Z durchzuführenden Identitätsprüfungen von Sprechersprachproben
so zu bestimmen.
Die Anzeigevorrichtung AZdient zur optischen und/ oder akustischen Darstellung der im Speicher SP abspeicherbaren Informationen und der von der Wähltastatur erzeugbaren Signale. Sie kann den Inhalt der zentralen Speicher ASP und PSP optisch und/oder akustisch darstellen, also alle aktivierten und aktivierbaren AuswahlinformatiGnen sowie die wegen eines Besetztzustandes der empfangsseitigen Teilnehmerstelle vergeblich rufenden Benutzer kennzeichnenden Informationen. Die zu einer Verbindungsherstellung berechtigten Benutzer können beispielsweise mit einem » + « gekennzeichnet werden, während die nicht zu einer Verbindungsherstellung berechtigten Benutzer beispielsweise mit einem »—« gekennzeichnet werden können.
Die akustische Darstellung der Sprechersprachinformationen erfolgt insbesondere durch die Hörmuschel des Telefonhörers, die in diesem Fall die Funktion der akustischen Anzeigevorrichtung übernimmt.
11
Im Signalgeber SG wird die Auswahlinformation entsprechend der jeweiligen Übertragiingsart umgesetzt und über die Anschlußleitung AL an die Vermittlungslelle Zausgesendet. Die bcnutzcrindividucllen zweiten Informationen rufender und vergeblich rufender Rersut- ί zer sendeseitiger Teilnehmerstellen werden, eventuell nach Zwischenspeicherung im zentralen Pufferspeicher PSP, zur bestimmten empfangsscitigen Teilnehmerstelle übertragen und vom Signalempfänger Sffempfangen. Der Signalempfänger SE leitet die empfangenen Informationen an den Speicher SP und den Steuerteil ST weiter.
Die Erfindung ermöglicht auch die empfangsseitige Auswahl von über eine Vermittlungsstelle einer Fernmeldeanlage laufende Daten verbindungen, beispielsweise im Telex-, Teletex- und Bildschirmdienst. Auch in diesem Fall können die ersten Referenzinformationen und die zweiten Informationen aus alphanumerischen Zeichen, aus Sprechersprachproben und aus einer Kombination aus alphanumerischen Zeichen und Sprechersprachproben Gestehen. Die empfangsseitige Teilnehmerstelle weist dann anstelle des Sprechkreises SK das entsprechende Datenendgerät auf.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
30
35
40
45
50
55
60

Claims (26)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur empfangsseiügen Auswahl von über eine Vermittlungsstelle einer Femmelde- bzw. Fernsprechanlage laufende Daten- bzw. Sprechverbindungen zwischen Benutzern sendeseitiger Teilnehmerstellen und einer empfangsseitigen Teilnehmerstelle, wobei in der empfangsseitigen Teilnehmerstelle Auswahlinformationen erzeugt und diese an die Vermittlungsstelle übermittelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß bestimmten Benutzern beliebiger rufender Teilnehmerstellen benutzerindividuelle erste Referenzinformationen zugeordnet werden, daß sie der eigentlichen Verbindun.gsherstellung dienende, den ersten Referenzinformationen entsprechende zweite Informationen zusammen mit der Rufnummer einer bestimmten empfangs-fdtigen Teilnehmerstelle an die Vermittlungsstelle (Z) übertragen, daß diese bestimmte empfangsseitige Teilnehmerstelle benutzerindividuelle, den ersten Referenzinformationen entsprechende Auswahlinformationen an die Vermittlungsstelle (Z) überträgt, daß in der Vermittlungsstelle (Z) die zweiten benutzerindividuellen Informationen mit den Auswahlinformationen -auf Identität überprüft werden und daß nur gemäß der Auswahlinformationen bestimmte Verbindungen von identifizierten Benutzern sendeseitiger Teilnehmerstellen zur empfangsseitigen Teilnehmerstelle durchgesteuert werden.
2. Verf?.hren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die empfangsseitige Teilnehmerstelle Auswahlinformationen über mndestens eine herstellbare Verbindung an die Vermittlungsstelle (Z) übermittelt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die empfangsseitige Teilnehmerstelle Auswahlinformationen über mindestens eine nicht herstellbare Verbindung an die Vermittlungsstelle (ZJ übermittelt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Benutzer sendeseitiger Teilnehmerstellen, die mangels Identifizierung oder aufgrund der Auswahlinformationen die gewünschten Verbindungen nicht herstellen können, hierüber von der Vermittlungsstelle (Z) informiert werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Referenzinformationen und die zweiten Informationen aus einer Folge alphanu- !Tierischer Zeichen bestehen, die mittels der sendeseitigen Teilnehmerstellen erzeugbar sind.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die den ersten Referenzinformationen entsprechenden Auswahlinformationen aus einer Folge alphanumerischer Zeichen bestehen, die mittels der bestimmten empfangsseitigen Teilnehmerstelle erzeugbar sind.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Referenzinformationen und die zweiten Informationen aus Sprechersprachproben der Benutzer sendeseitiger Teilnehmerstellen bestehen.
8. Verfahren nach den Ansprüchen 5 bis 7. dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Referenzinformationen und die zweiten Informationen sowohl aus Sprechersprachproben der Benutzer sencleseitigcr Teilnehmerstellen als auch aus einer Folge alphanu
merischer Zeichen bestehen.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die den ersten Referenzinformationen entsprechenden Auswahlinformationen sowohl aus Sprecheraprachproben der Benutzer sendeseitiger Teilnehmerstellen als auch aus einer Folge alphanumerischer Zeichen bestehen.
10. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Benutzer sendeseitiger Teilnehmerstellen erste Referenzsprechersprachproben an die Vermittlungsstelle (Z) übertragen, die dort in einem Auswahlinformationsspeicher (ASP) abgespeichert werden und zusammen mit einer Information über den Ort ihrer Abspeicherung (Speicherplätze im ASP) an die empfangsseitige Teilnehmerstelle übertragen werden.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die empfangsseitige Teilnehmerstelle die ersten Referenzsprechersprachproben durch Wahl eines Sonderkennzeichens in Verbindung mit der Information über den Ort ihrer Abspeicherung im Auswahlinformationsspeicher (ASP) als zur Verbindungsherstellung berechtigt bzw. nicht berechtigt aktiviert.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß füe empfangsseitige Teilnehmerstelle aktivierte erste Referenzsprechersprachproben durch Wahl eines Sonderkennzeichens in Verbindung mit der Information über den Ort ihrer Abspeicherung im Auswahlinformationsspeicher (ASP) deaktiviert
13. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß aus den zur Abspeicherung im Auswahlinformationsspeicher (ASP) bestimmten ersten Referenzsprechersprachproben vor ihrer Abspeicherung und aus den zweiten Sprechersprachproben in der Vermittlungsstelle (Z) Sprachparameter extrahiert werden.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß aus den Sprechersprachproben jeweils die mittlere Grundfrequenz extrahiert wird.
15. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß aus den Sprechersprachproben jeweils die untersten drei Formantfrequenzen extrahiert werden.
16. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprechersprachproben jeweils mindestens die Namen der jeweiligen Benutzer sendeseitiger Teilnehmerstellen bezeichnen.
17. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Ort der empfangsseitigen Teilnehmerstelle die dort erzeugten Auswahlinformationen akustisch und/oder optisch darstellbar sind.
18. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die empfangsseitige Teilnehmerstelle durch Wahl eines Sonderkennzeichens den Inhalt des Speichers (ASP) abfragen kann, und der Speicherinhalt am Ort der empfangsseitigen Teilnehmerstelle akustisch und/oder optisch darstellbar ist.
19. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Ort der empfangsseitigen Teilnehmerstelle die benutzerindividuellen Informationen derjenigen Benutzer sendeseitiger Teilnehrnerstellen akustisch und/oder optisch darstellbar sind, die mangels Identifizierung oder aufgrund der Auswahlinformationen die gewünschte Verbindung nicht herstellen können.
20. Verfahren nach Anspruch 1 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß Benutzer sendeseitiger Teilnehmerstellen, deren zweite Sprechersprachproben als nicht identisch mit einer im Auswahlinformationsspeicher (ASP) abgespeicherten ersten Sprechersprachprobe erkannt wurde, mindestens eine weitere zur Herstellung der Verbindung mit der empfangsseitigen Teilnehmerstelle dienende zweite Sprechersprachprobe an die Vermittlungsstelle (Z) übertragen.
21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der von der Vermittlungsstelle (Z) nach Nichtidentifizierung des gleichen Benutzers durchzuführenden Idemitätsprüfungen von der bestimmten empfangsseitigen Teilnehmerstelle durch Wahl eines Sonderkennzeichens bestimmt werden kann.
22. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vermittlungsstelle (Z) einen Auswahlinformationsspeicher (ASP) zur Aufnahme der ersten Referenzinformationen bzw. der Auswahlinformatioiian aufweist, einen Zwischenspeicher (ZSP) zur Speicherung der zweiten Informationen, eine mit beiden Speichern (ASP und ZSP) verbundene Vergleichsschaltung (V), die die Inhalte beider Speicher (ASP und ZSP) auf Identität überprüft, eine Schaltvorrichtung (Si) zur wahlweisen Übertragung der ersten Informationen bzw. Auswahlinformationen in den Auswahlinformationsspeicher (ASP) und der zweiten Informationen in den Zwischenspeicher (ZSP) sowie eine die Baugruppen der Vermittlungsstelle fZ^ steuernde und mit den sende- und empfangsseitigen Teilnehmerstellen verbundene Vermittlungssteuerung (VST).
23. Anordnung nach Anspruch 22. dadurch gekennzeichnet, daß die Vermittlungsstelle (Z) eine Vorrichtung (B) zur Benachrichtigung der Benutzer sendeseitiger Teiinehmerstellen aufweist, die mangels Identifizierung oder aufgrund der Auswahlinformationen die Verbindung zur bestimmten empfangsseitigen Teilnehmerstelle nicht hersteilen können.
24. Anordnung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Vermittlungsstelle (Z) einen Pufferspeicher (PSP) zur Zwischenspeicherung der von Benutzern sendeseitiger Teilnehmerstellen im Besetztzustand der bestimmten empfangsseitigen Teilnehmerstelle an die Vermittlungsstelle (Z) übertragenen zweiten Informationen aufweist.
25. Anordnung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Vermittlungsstelle (Z) eine Vorrichtung (SPE) zur Extrahierung von Sprachparametern in der ersten und zweiten Sprechersprachprobe aufweist.
26. Anordnung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Vermittlungsstelle (Z) einen durch die empfangsseitige Teilnehmerstelle aktivierbaren Zähler (C) und eine mit diesem und der Vorrichtung (SPE) verbundene Schaltvorrichtung (S2) zur Bestimmung der Anzahl Her von der Vermittlungsstelle (Z) durchzuführenden Identitätsprüfungen aufweist.
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