DE3326751C2 - Gerät zum Bearbeiten von Kürschner-Waren - Google Patents

Gerät zum Bearbeiten von Kürschner-Waren

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DE3326751C2
DE3326751C2 DE19833326751 DE3326751A DE3326751C2 DE 3326751 C2 DE3326751 C2 DE 3326751C2 DE 19833326751 DE19833326751 DE 19833326751 DE 3326751 A DE3326751 A DE 3326751A DE 3326751 C2 DE3326751 C2 DE 3326751C2
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    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
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    • C14B17/00Details of apparatus or machines for manufacturing or treating skins, hides, leather, or furs
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
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Abstract

Es wird ein tischartiges Gerät zum Bearbeiten von Kürschner-Waren beschrieben, welches in einem einen Wärmestauraum bildenden Untergestell (3) eine Aufzweck-Platte (2) aufweist, die um eine Drehachse wendbar gelagert ist. Im Innern sind Wärmestrahler (22) und Ventilatoren (20) angeordnet. Das Untergestell (3) ist an der Vorderseite (6) mit Türen (7; 7') ausgestattet; die Aufzweck-Platte (2) ist in beliebiger oder stufenweise wählbarer Winkellage arretierbar; die Drehlager (5; 5') der Aufzweck-Platte (2) sind in Richtung der Tiefe (8) des Untergestells verschiebbar und arretierbar.

Description

a) das Untergestell (3) ist an der Vorderseite (6) mit Türen (7; T) ausgestattet;
b) die Aufzweckplatte (2) ist in beliebiger oder stufenweise wählbarer Winkellage arretierbar;
c) die Drehlager (5; 5') der Aufzweckplatte (2) sind in Richtung der Tiefe (8) des Untergestells verschiebbar und arretierbar.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Türen (7; T) mit arretierbaren Tragroilen (9) ausgestattete Klapptüren sind.
3. Gerät nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die Seitenwände (17; 18) des Untergestells (3) nach Art von Tischplatten hochklappbar und im hochgeklappten Zustand arretierbar sind.
4. Gerät nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die im Innern des Untergestells (3) angeordneten Ventilatoren (20) an lagerveränd:.-liehen Gestängen (21) angeordnet sind.
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Die Erfindung betrifft ein tischartiges Gerät zum Bearbeiten von Kürschner-Waren mit einer Aufzweckplatte, die in einem einen Wärmestauraum bildenden, in der Draufsicht U-förmigen Untergestell um eine Drehachse wendbar gelagert ist, in dem Wärmestrahler und Gebläse angeordnet sind.
Derartige Geräte sind beispielsweise aus der deutschen Patentschrift 8 97 141 bekannt. Sie haben den Vorteil, daß die Aufzweckplatte wendbar ist und daß folglich nach dem Aufzwecken der Felle auf einer Seite der Platte diese umgedreht und auf der anderen Seite weitergearbeitet werden kann. Nachteilig bei den vorbekannten Einrichtungen ist der verhältnismäßig große Raumbedarf, da die Platte zwar wendbar ist, aber immer nur in horizontaler I age bestückt werden kann bzw. in Arbeitsstellung beim Trocknen steht. Infolge dieser horizontalen Lage ist der vorbekannte Tisch auch nur beschränkt einsetzbar, nämlich eigentlich nur zum Trocknen von Fellen, nicht aber auch zum Sortieren und zu ähnlichen Arbeitsvorgängen, da diese vorteilhafterweise an vertikal stehenden Platten ausgeführt werden.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 78 10 498 ist ein Kürschnereitisch bekannt, der zwei Aufzweckplatten aufweist, Jede Platte ist um eine Horizontalachse schwenkbar, so daß die mit Fellen bestückten Platten schließlich so gedreht werden können, daß sich die aufgezweckten Felle gegenüberstehen. Die beiden Platten bilden in diesem Zustand eine Trockenkammer, die auch als Ganzes nochmals geschwenkt werden kann; zur Durchführung des Trockenvorganges wird die Trockenkammer in die horizontale Lage gebracht und alsdann von Warmluft durchströmt.
Nachteilig bei derartigen Mehrplattentischen ist der verhältnismäßig große Raumbedarf sowie die erforderliche massive Konstruktion sowohl des Untergestells wie auch der für die Wendebewegung der Platte erforderlichen Lager. Nachteilig ist ferner, daß derartige Tische nur für einen einzigen Zweck, nämlich die Trocknung der Felle verwendet werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorbekannten Geräte zum Bearbeiten von Kürschnei-Waren derart weiterzuentwickeln, daß ihr Raumbedarf verringert und ihr Emsatzbereich innerhalb der Kürschnerarbeit vergrößert wird. Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches I. Sie besteht darin, daß das Untergestell an der Vorderseite mit Türen ausgestattet ist, daß die Aufzweckplatte in beliebiger Winkellage oder gegebenenfalls auch in stufenweise wählbarer Winkellage arretierbar ist und daß die Drehlager der Aufzweckplatte in Richtung der Tiefe des Untergestells verschiebbar und arretierbar sind.
Durch die vorgeschlagenen Maßnahmen wird einmal erreicht, daß die Platte nicht nur in horizontaler Lage benutzt werden kann, sondern auch in beliebiger vertikaler Lage, so daß sie nicht nur zur Durchführung des eigentlichen Trockenprozesses sondern auch zum Sortieren, Messen u. dgl. eingesetzt werden kann. Andererseits muß bedacht ».erden, daß der Kürschner bei der Arbeit gerade bei der Durchführung der zuletzt genannten Arbeitsvorgänge nahe an die Platte herantreten möchte. Hierzu ist es vorteilhaft, daß das Untergestell an der Vorderseite mit Türen ausgestattet ist, so daß das Untergestell begehbar wird. Andererseits gestattet es die verschiebbare Lagerung der Platte, diese weitgehend nach hinten zu schieben, so daß der Kürschner auch den nötigen Augenabstand wahren kann, um beispielsweise fertig aufgezweckte Felle aus einem gewissen Abstand betrachten und vergleichen zu können. Es ist also nicht erforderlich, daß hinter (bzw. vor) dem Arbeitstisch noch ein beachtlicher freier Raum bleibt, da dieser durch die Begehbarkeit des Tisches selbst gewonnen worden ist. Insofern ist der neu vorgeschlagene Tisch raumsparend und vielfältiger einsetzbar zugleich.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Patentansprüchen 2—4 beschrieben. Patentanspruch 2 stellt dabei sicher, daß die Türen auch nach längerem Gebrauch in geöffnetem Zustand leicht und ohne Schwierigkeit wieder in den geschlossenen Zustand zurückschwenkbar sind, was erforderlich ist, wenn das Gerät in herkömmlicher Weise als Trockengerät eingesetzt werden soll.
Patentanspruch 3 beschreibt eine weitere Ausgestaltung des Tisches, bei der die Seitenwände des Untergestells nach Art von Tischplatten hochklappbar und im hochgeklappten Zustand arretierbar sind. Durch diese Ausgestaltung wird noch mehr Ablageplatz gewonnen, was insbesondere beim Sortieren und Aufzwecken der Felle vorteilhaft ist. Die Art der Arretierung ist hierbei beliebig wählbar; so können beispielsweise an den Enden der Tischplatten abklappbare Stützen angebracht sein; es können aber auch Arretierarme in der Gelenkkehle der abklappbaren Platte angeordnet sein oder auch andere Maßnahmen ergriffen sein, die an sich für vergleichbare Fälle bekannt sind.
Pateritanspruch 4 gibt eine weitere Ausgestaltung der Erfindung an, bei der die im Innern des Untergestells angeordneten Ventilatoren an lageveränderlichen Gestängen angeordnet sind. Auf diese Weise ist es möglich, die Ventilatoren zwar für den Arbeitsgang des Trock-
nens in optimaler Lage zu haben, sie aber fortzuklappen, wenn der Tisch als Sortiertisch oderz". ähnlichen Zwekken benutzt werden solL
Die Erfindung ist im folgenden anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert, in der eine perspektivisehe Ansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Tisches dargestellt ist
Das tischartige Gerät zum Bearbeiten von Kürschner-Waren, im folgenden kurz »Tisch« genannt, ist als Ganzes mit 1 bezeichnet Es weist eine Aufzweckplatte 2 auf, welche in einem Untergestell 3 wendbar gelagert ist Die Aufzweckplatte 2 besteht meist aus weichem Holz; sie kann aber auch aus anderen Werkstoffen, beispielsweise Kunststoff, Kork od. dgl. hergestellt sein. Wesentlich für die Auswahl des Werkstoffes ist es, daß die Platte bei hinreichender Stabilität (auch in der Wärme) in der Lage ist, die heute meist verwendeten U-förmigen Zwecken, die mit einem hefterähnlichen Gerät dem sogenannten Tacker, eingebracht werden, aufzunehmen.
Das Untergestell 3 weist in der Draufsicht eine ü-förmige Gestalt auf; in den beiden Schenkeln des U ist die Aufzweckplatte wendbar gelagert und zwar bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel mittels der beiden Lagerstangen 4 und 4', welche ihrerseits in verschiebbaren Drehlagern 5 und 5' angeordnet sind. Zum Verschieben der Drehlager in Richtung der Tiefe des Tisches sind diese auf Schienen (23) angeordnet. Die Drehlager 5, 5' sind mit nicht dargestellten Arretier-Vorrichtungen, beispielsweise Exzenterhebeln, ausgestattet so daß die Lager und damit auch die Tischplatte in jeder beliebigen Stellung festgestellt (arretiert) werden können.
Das Untergestell 3 ist an der Vorderseite 6 mit Türen 7 und 7' ausgestattet, welche im geöffneten Zustand gezeigt sind. Sind die Türen geschlossen, so befindet sich im Innern des Untergestelles 3 ein Wärmestauraum; sind die Türen geöffnet, so ist das Untergestell und damit der Tisch begehbar, was aus den oben erwähnten Gründen erwünscht ist
Die Türen 7 und T sind vorzugsweise mit arretierbaren Tragrollen 9 ausgestattete Klapptüren. Derartige Tragrollen gestatten es, die Türen in beliebiger Offenstellung zu arretieren und die Arretierung ebenso leicht wieder zu lösen.
Die Zeichnung läßt des weiteren erkennen, daß die Seitenwände 17; 18 des Untergestells 3 nach Art von Tischplatten hochklappbar und im hochgeklappten Zustand arretierbar sind. Auf diese Weise wird erhebüch an Arbeitsplatz gewonnen, was insbesondere nützlich ist, wenn die Aufzweckplatte 2 ir vertikaler Stellung arretiert und mittels der Drehlager 5 nach hinten geschoben worden ist. Der Tisch ist alsdann — wie gesagt — begehbar; der Kürschner tritt in das Innere des Untergestelles hinein; er arbeitet an der hochgestellten Aufzweckplatte und benutzt die hochgeklappten Seitenteile 17 und 18 als weitere Arbeits- und Ablageflächen. Die Arretierung der hochgeklappten Seitenwände kann beispielsweise durch Stützbeine 19 oder auch auf beliebige andere Weise erfolgen. Um bei hochgeklappten Seitenteilen 17; 18 nicht mit den Lagern 4; 5 in Koliision zu geraten, sind die Seitenwände vorzugsweise nicht in Höhe der Aufzweckplatte 2 sondern etwas tiefer angeordnet
Im Innern des Untergestelles 3 sind Ventilatoren 20 angeordnet, die den Zweck haben, die dort vorhandene Luft zur Beschleunigung des Trocknens umzuwälzen. Die Ventilatoren sind an lageveränderlichen Gestängen 21 angeordnet, so daß sie durch einfaches Umklappen in die dargestellte Arbeitsstellung gebracht werden können. Soll der Tisch nicht als Trockentisch, sondern als Sortiertisch od. dgL verwendet werden, so werden die Ventilatoren mitsamt der Gestänge hochgeklappt wie dies durch den Pfeil P angedeutet ist In diesem Fall stören die Ventilatoren nicht und die hochgestellte Aufzweckplatte kann ohne weiteres — wie bereits geschildert — nach hinten geschoben werden.
Des weiteren sind im Innern des Tisches Wärmestrahler 22 angeordnet die den Zweck haben, die im (geschlossenen) Untergestell vorhandene Luft zu erwärmen und so die Trocknung der Felle, welche an der Unterseite der Platte 2 angezweckt sind, zu beschleunigen. Die Anordnung und Anzahl dieser Wärmestrahler richtet sich nach den Abmessungen sowie auch nach der Form des Tisches, wobei naturgemäß eine möglichst gleichmäßige Wärmeverteilung angestrebt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Tischartiges Gerät zum Bearbeiten von Kürschner-Waren mit einer Aufzweckplatte, die in einem einen Wärmestauraum bildenden, in der Draufsicht U-förmigen Untergestell um eine Drehachse wendbar gelagert ist, in dem Wärmestrahler und Gebläse angeordnet sind, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
DE19833326751 1983-07-25 1983-07-25 Gerät zum Bearbeiten von Kürschner-Waren Expired DE3326751C2 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN104774976A (zh) * 2015-03-18 2015-07-15 海宁富邦汽车内饰有限公司 一种汽车革输送烘干一体机

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