DE3323830C2 - Anordnung zum Auflöten einer elektrischen Schaltungsplatte auf einen Grundkörper - Google Patents
Anordnung zum Auflöten einer elektrischen Schaltungsplatte auf einen GrundkörperInfo
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Abstract
Anordnung zum Auflöten einer elektrischen Schaltungsplatte auf einen Grundkörper. Zum Auflöten einer z. B. aus einem Keramiksubstrat bestehenden elektrischen Schaltungsplatte (3) auf einen Grundkörper (1) mit Hilfe einer Lötfolie (4) ist die Gesamtlötfläche des Grundkörpers durch kapillarartig wirkende Vertiefungen, z. B. parallele Längsnuten (2), in gleichmäßiger Weise in viele kleine definierte Teillötflächen unterbrochen. Die Vertiefungen nehmen eine vorherbestimmbare Menge Lot auf, überschüssiges Lot fließt jedoch in einen Nutengrund (6) ab. Dadurch werden mechanische Schubspannungen, welche Risse bilden und zur Zerstörung der Keramiksubstanz führen können, erheblich verringert. Außerdem wird beim Lötvorgang ein Schwimmen der Schaltungsplatte auf flüssigem Lot und damit eine Veränderung der Position der Schaltungsplatte verhindert. Die Erfindung ist für Lötverbindungen zwischen Schaltungsplatten und deren Träger allgemein, für Lötverbindungen von Keramiksubstraten bei Mikrowellenschaltungen im besonderen geeignet.
Description
den die mechanischen Schubspannungen in der Lötsteile erheblich verringert Damit wird die Gefahr von Rissebildungen oder Zerstörung insbesondere auch bei bestimmten
Materialien, die für die Schaltungsplatte häufig verwendet werden, wesentlich reduziert Die erfindungsgemäße
Anordnung ist daher insbesondere bei der Verlötung von Keramiksubstraten mit Vorteil anzuwenden.
Die besondere Ausbildung der Vertiefungen des Grundkörpers hat den Vorteil, daß einerseits eine vorherbestimmbare
Menge Lot auf Grund der beim Lötvorgang sich einstellenden Kapillarwirkung in den Vertiefungen
aufgenommen wird und andererseits überschüssiges Lot in den Grund der Vertiefungen abfließen
kann. Dadurch wird die Bildung einer flüssigen Lotoberfläche, auf der dse Schaltungsplatte während des Lötvorgangs
schwimmen könnte, vermieden und eine sichere Lötverbindung zwischen dem Grundkörper und der
Schaltungsplatte erreicht, wobei die Schaltungsplatte
während der Herstellung der Lötverbindung ihre Position nicht verändert Außerdem können eingeschlossene
Luftblasen oder Lötmitteldämpfe durch die Vertiefungen entweichen.
Bei einer erfindungsgemäßen Anordnung besteht der Grundkörper im allgemeinen aus einer metallischen
Grundplatte. Für den Fall, daß die elektrische Schaltungsplatte aus einem lötfähig ausgebildeten Keramiksubstrat
besteht, ist es bei einer erfindungsgemäßen Anordnung von Vorteil, wenn statt der metallischen
Grundplatte ein Substrat aus Keramikmaterial mit dem gleichen Längenausdehnungskoeffizienten wie das aufzulötende
Keramiksubstrat verwendet wird. In diesem Fall können die Scherspannungen fast vollständig abgebaut
werden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes des Patentanspruches 1 sind in den Merkmalen
der Unteransprüche angegeben.
Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen Anordnung sind im folgenden anhand der Zeichnung näher
beschrieben.
F i g. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Anordnung in perspektivischer Darstellung.
F i g. 2 zeigt eine Einzelheit A nach F i g. 1 vor dem Lötvorgang, die
F i g. 3 bis 8 zeigen im Querschnitt jeweils eine Lötverbindung einer Schaltungsplatte mit einem Grundkörper
bei verschiedenen Ausführungsformen der Lötfläche des Grundkörpers.
Bei der Anordnung nach F i g. 1 ist ein lötfähig ausgebildeter Grundkörper 1, z. B. eine metallische Grundplatte,
als Träger für eine elektrische Schaltungsplatte 3 vorgesehen, die aus einer beidseitig metallisierten Isolierplatte,
z. B. aus Keramikmaterial besteht und auf den Grundkörper 1 auflötbar ist. Die Lötfläche des Grundkörpers
ist mit einer Vielzahl speziell ausgebildeter Vertiefungen 2 versehen, die sich in zueinander parallelen
Reihen in Längsrichtung der Schaltungsplatte 3 erstrekken und zur Lotaufnahme dienen. Die Schaltungsplatte
3 wird mit Hilfe einer Lötfolie 4 (F i g. 2), welche zwischen
der Schaltungsplatte und der Lötfläche des Grundkörpers 1 vorgesehen ist, auf den Grundkörper
aufgelötet Die Vertiefungen sind bei allen Ausführungsformen der F i g. 1 bis 8 so ausgebildet, daß sie
beim Lötvorgang eine vorher bestimmbare Menge Lot an kapillarartig wirkenden Innenwänden 5 aufnehmen,
einen Lotüberschuß jedoch in einen Grund 6 abfließen lassen.
In den F i g. 1 bis 3 sind die Vertiefungen 2 von im Querschnitt dreieckförmigen Nuten gebildet, deren
Flanken die Innenwände 5 bilden. Die Innenwände der Vertiefungen bilden zur Ebene der Lötfolie 4 bzw. zur
Lötfläche einen spitzen Winkel von vorzugsweise etwa 30—45°. Beim Lötvorgang tritt eine Kapillarwirkung
auf, wobei nach Erreichen der Löttemperatur das flüssige Lot in die Nuten gesaugt wird. Das Lot legt sich an
die Nutinnenwände 5 an und bildet in der in Fig.3 gezeigten Form eine im Querschnitt hohlkehlartige Lötnaht
mit linsenartigem Lufteinschluß. Die Lötverbindung wird hierbei aufgrund der Unterteilung der Gesamtlötfläche
in eine Vielzahl von kleinen definierten Lötflächen in erster Linie in den von den Nuten gebildeten
Rinnen hergestellt, während auf den kleinen, zwisehen den Nuten verbleibenden Teilflächen an der
Oberfläche des Grundkörpers eine Lötverbindung lediglich durch einen dünnen Lotfilm entsteht Eventuell
überschüssiges Lot kann durch entsprechende Wahl der Tiefe und/oder Form der Nuten in deren Grund 6 abfließen,
so daß sich zwischen der Schaltungsplatte 3 und dem Grundkörper 1 kein überschüssiges flüssiges Lot
befindet auf dem die Schaltungsplatte schwimmen könnte. In F i g. 3 ist beispielhaft für alle anderen Figuren
noch der Abstand a der Nuten, also der Abstand der parallelen Reihen voneinander, eingezeichnet. Dieser
Abstand wird zweckmäßigerweise gleich gewählt.
Die Ausführungsform nach F i g. 4 zeigt einen Grundkörper 7 mit im Querschnitt ebenfalls dreieckförmigen
Längsnuten 8, wobei noch strichiert angedeutete zusätzliche Quernuten 9 gleicher Form vorgesehen sind,
die quer zu den Längsnuten in zueinander parallelen Reihen angeordnet sind. Hierdurch wird die Gesamtlötfläche
in vorteilhafter Weise weiter in eine noch größere Zahl von kleinen Teillötflächen aufgeteilt.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 5 sind die ebenfalls über gleichgeformte Quernuten 12 verbundenen
Längsnuten 11 zur Aufnahme überschüssigen Lotes mit
einem kanalartig vertieften Grund 13 ausgebildet. Statt der Längsnuten 2, 8 oder 11, wie in den Fig. 1 bis 5.
kann der Grundkörper auch mit einer Vielzahl von in zueinander parallelen Reihen angeordneten Bohrungen
14 versehen sein. Diese Bohrungen 14 gehen bei der Ausführungsform nach F i g. 6 durch den Grundkörper
15 und sind am Übprgang zur Lötfläche des Grundkörpers mit kapillarartig wirkenden Innenwänden versehen.
Eine Kapillarwirkung kann z. B. durch Abrunden des Übergangs erzeugt werden. Hier sind die Bohrungen
14 mit einer Spitzsenkung 16 ausgebildet, welche die kapillarartig wirkenden Innenwände zur Lotaufnahme
bilden. Diese Ausführung ist insbesondere im Hinblick auf das erwünschte Entweichen von Luftblasen
oder Lötmitteldämpfen vorteilhaft. Die Gefahr von Lunkerbildungen auf der Lötfläche wird somit auch
hierdurch weitgehendst verhindert.
In F i g. 7 ist der Grundkörper 17 anstelle von Nuten mit einer Vielzahl kugelkalottenförmiger Einprägungen
18 versehen, die ebenfalls in zueinander parallelen Reihen angeordnet sind. Die Einprägungen können hierbei
auch in Längs- und Querreihen vorgesehen und dellenförmig ausgebildet werden.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 8 besteht der Grundkörper 19 aus einem Blech mit eingeprägten Vertiefungen
20, die im Querschnitt wannenförmig ausgebildet sind. Hierbei werden der Grund von den Wannenboden
21 und die kapillarartig wirkenden Innenwände von den Seitenwänden 22 der Einprägungen 20 gebildet.
Bei den Ausführungsformen nach den Fig.4 bis 8
ergibt sich im Bereich der kapillarartig wirkenden In-
nenwände ebenfails eine Lötverbindung in einer hohikehlartigen
Form mit linsenartigem Lufteinschluß, wie sie in F i g. 3 zu sehen und dort näher beschrieben ist.
Dabei ist sichergestellt, daß durch entsprechende Größe und Ausbildung der Vertiefungen mit einem überflüssiges
Lot aufnehmenden Grund keine Lothöcker entstehen, welche einen Zwischenraum zwischen dem Grundkörper
und der aufgelöteten Schaltungsplatte bilden könnten.
Bei einer z. B. aus einem Keramiksubstrat bestehenden Schaltungsplatte ist die elektrische Massefläche im
allgemeinen nur im Bereich der Leiterbahnen notwendig und muß nicht über die ganze Substratunterseite
verteilt sein. Führt man die Massefläche nur in diesem begrenzten Bereich aus, ätzt man also auf der Substratmasseseite
die elektrisch nicht benötigten Flächen frei, so läßt sich in Verbindung mit der Nutenstruktur auf der
Grundplatte eine genau definierte Lötfläche erzielen. Dies kann von Vorteil sein, wenn statt mehrerer kleiner
Substrate ein größeres Substrat auf den Grundkörper aufgelötet werden soll.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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Claims (13)
1. Anordnung zum Auflöten einer elektrischen, mindestens auf einer Seite mit einer lötfähigen
Schicht versehenen Schaltungsplatte auf einen lötfähig ausgebildeten Grundkörper, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der lötfähigen Schicht der Schaltungsplatte (3) und dem Grundkörper
(i) eine Lötfolie (4) vorgesehen ist, und daß der Grundkörper (1) auf seiner Lötfläche mit einer Vielzahl
von in zueinander parallelen Reihen angeordneten Vertiefungen (2) versehen ist, die mit eine vorherbestimmbare
Menge Lot aufnehmenden kapillarartig wirkenden Innenwänden (5) und einem überschüssiges
Lot aufnehmenden Grund (6) ausgebildet sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenwände (5) der Vertiefungen (2) einen spitzen Winkel («) zur Ebene der Lötfolie
(4) bilden.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der spitze Winkel {«) etwa 30—45°
beträgt
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (2)
von Nuten gebildet sind, deren Flanken die Innenwände (5) bilden.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (8) mit einer dreieckigen
Querschnittsform ausgebildet sind.
6. Anordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Grund (13) der Nuten (11)
kanalartig vertieft ist.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen als
durch den Grundkörper (15) gehende Bohrungen (14) ausgebildet sind, die am Übergang zur Lötfläche
des Grundkörpers (1) mit kapiilarartig wirkenden Innenwänden versehen sind.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (14) mit einer die kapillarartig
wirkenden Innenwände bildenden Senkung (i6) ausgebildet sind.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (18)
kugelkalottenförmig ausgebildet sind.
10. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Grundkörper (19) aus einem Blech mit eingeprägten Vertiefungen (20) besteht.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Schaltungsplatte und der Grundkörper jeweils aus einem
lötfähig ausgebildeten Substrat aus Keramikmaterial bestehen.
12. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
Vertiefungen (2) in Längsrichtung der Schaltungsplatte (3) erstrecken.
13. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in einer
Richtung quer zu den parallelen Reihen der Vertiefungen (8) zusätzliche Vertiefungen (9) in zueinander
parallelen Reihen vorgesehen sind.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Auflöten einer elektrischen, mindestens auf einer Seite mit einer
lötfähigen Schicht versehenen Schaltungsplatte auf einen lötfähig ausgebildeten Grundkörper.
Leitungsführungen für Mikrowellenschaltungen werden immer häufiger in der sogenannten Streifenleitungstechnik ausgeführt Hierzu verwendet man eine dünne, beidseitig metallisierte Isolierplatte (Substrat) vorzugsweise aus einem Keramikmaterial. Die eine metallisierte Seite dieses Substrates wird meist als Massefläche verwendet, während die andere Seite die gewünschte Leiterstruktur enthält Auf einem Substrat ist meist nur eine kleinere elektrische Funktionseinheit untergebracht, für komplexere Schaltungen werden viele Einheiten elektrisch und mechanisch verbunden. Darüber hinaus enthält der Schaltungszug meist auch noch weitere passive und aktive elektrische Bausteine, die auf oder neben den Substraten angeordnet sind. Die elektrische Verbindung der Leiterstruktur zwischen mehreren Substraten erfolgt über kurze Leitungsstücke, während die Masseflächen der Substrate durch Auflöten auf einen metallischen Grundkörper elektrisch und mechanisch verbunden werden sollen. Dieser Grundkörper kann auch als Gehäuse ausgebildet sein und dient als Träger aller Bausteine und zur Wärmeabfuhr verlustbehafteter Elemente. Beim Lötvorgang kann zwischen Substrat und Grundkörper eine Lötfolie gelegt werden, wobei die Teile gemeinsam auf Löttemperatur erwärmt werden.
Leitungsführungen für Mikrowellenschaltungen werden immer häufiger in der sogenannten Streifenleitungstechnik ausgeführt Hierzu verwendet man eine dünne, beidseitig metallisierte Isolierplatte (Substrat) vorzugsweise aus einem Keramikmaterial. Die eine metallisierte Seite dieses Substrates wird meist als Massefläche verwendet, während die andere Seite die gewünschte Leiterstruktur enthält Auf einem Substrat ist meist nur eine kleinere elektrische Funktionseinheit untergebracht, für komplexere Schaltungen werden viele Einheiten elektrisch und mechanisch verbunden. Darüber hinaus enthält der Schaltungszug meist auch noch weitere passive und aktive elektrische Bausteine, die auf oder neben den Substraten angeordnet sind. Die elektrische Verbindung der Leiterstruktur zwischen mehreren Substraten erfolgt über kurze Leitungsstücke, während die Masseflächen der Substrate durch Auflöten auf einen metallischen Grundkörper elektrisch und mechanisch verbunden werden sollen. Dieser Grundkörper kann auch als Gehäuse ausgebildet sein und dient als Träger aller Bausteine und zur Wärmeabfuhr verlustbehafteter Elemente. Beim Lötvorgang kann zwischen Substrat und Grundkörper eine Lötfolie gelegt werden, wobei die Teile gemeinsam auf Löttemperatur erwärmt werden.
Dabei treten jedoch nach dem Erkalten aufgrund unterschiedlicher Ausdehnungskoeffizienten zwischen
Substrat, Lot und Grundkörper hohe mechanische Schubspannungen auf, die zur Zerstörung der dünnen
Keramiksubstrate führen können (Rissebildung). Auch bei guter Anpassung der Ausdehnungskoeffizienten
zwischen Grundkörper und Substrat sind allein die durch das Weichlot hervorgerufenen Spannungen meist
unzulässig hoch. Sollen die Schubspannungen in Grenzen gehalten werden, so dürfen die Abmessungen der
Substrate bestimmte Größen nicht überschreiten. Ein weiterer Nachteil beim Lötvorgang ist, daß die Substrate
nach dem Erreichen der Löttemperatur auf der flüssigen Lotoberfläche schwimmen und damit ihre Lageposition
verändern können. Auch Luft und Lötmittelein-Schlüsse, welche die elektrischen und mechanischen Eigenschaften
verschlechtern, sind oft nicht zu vermeiden. So treten bei der Lötverbindung von Schaltungsplatten
mit einem Grundkörper insbesondere bei großflächigen Lötungen Lunker auf.
so Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei
einer Anordnung der eingangs genannten Art die geschilderten Nachteile zu vermeiden und auf möglichst
einfache Weise eine sichere Lötverbindung zwischen der Schaltungsplatte und dem Grundkörper zu schaffen.
Diese Aufgabe wird bei einer Anordnung der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst,
daß zwischen der lötfähigen Schicht der Schaltungsplatte und dem Grundkörper eine Lötfolie vorgesehen
ist, und daß der Grundkörper auf seiner Lötfläche mit einer Vielzahl von in zueinander parallelen Reihen
angeordneten Vertiefungen versehen ist, die mit eine vorherbestimmbare Menge Lot aufnehmenden kapillarartig wirkenden Innenwänden und einem überschüssiges
Lot aufnehmenden Grund ausgebildet sind.
Bei einer erfindungsgemäßen Anordnung wird die Gesamtlötfläche des Grundkörpers durch Vertiefungen
in gleichmäßiger Weise in eine Vielzahl von kleinen definierten Teillötflächen unterbrochen. Hierdurch wer-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3323830A DE3323830C2 (de) | 1983-07-01 | 1983-07-01 | Anordnung zum Auflöten einer elektrischen Schaltungsplatte auf einen Grundkörper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3323830A DE3323830C2 (de) | 1983-07-01 | 1983-07-01 | Anordnung zum Auflöten einer elektrischen Schaltungsplatte auf einen Grundkörper |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3323830A1 DE3323830A1 (de) | 1985-01-10 |
| DE3323830C2 true DE3323830C2 (de) | 1985-06-20 |
Family
ID=6202949
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3323830A Expired DE3323830C2 (de) | 1983-07-01 | 1983-07-01 | Anordnung zum Auflöten einer elektrischen Schaltungsplatte auf einen Grundkörper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3323830C2 (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3442537A1 (de) * | 1984-11-22 | 1986-05-22 | BBC Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie., Baden, Aargau | Verfahren zum blasenfreien verbinden eines grossflaechigen halbleiter-bauelements mit einem als substrat dienenden bauteil mittels loeten |
| DE10355983B4 (de) * | 2003-10-17 | 2006-10-26 | Eads Space Transportation Gmbh | Verfahren zum Verlöten von keramischen Oberflächen |
| FR2862246B1 (fr) | 2003-10-17 | 2007-01-26 | Eads Space Transp Gmbh | Procede de brasage de surfaces ceramiques |
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| CN110137141B (zh) * | 2019-04-30 | 2024-09-13 | 华南理工大学 | 一种具有毛细微槽结构的去金属化陶瓷基板及其焊接方法 |
-
1983
- 1983-07-01 DE DE3323830A patent/DE3323830C2/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3323830A1 (de) | 1985-01-10 |
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