DE332007C - Wasserdicht gekapselte Selbstinduktionsspule - Google Patents

Wasserdicht gekapselte Selbstinduktionsspule

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DE332007C
DE332007C DE1919332007D DE332007DD DE332007C DE 332007 C DE332007 C DE 332007C DE 1919332007 D DE1919332007 D DE 1919332007D DE 332007D D DE332007D D DE 332007DD DE 332007 C DE332007 C DE 332007C
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Germany
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spark gaps
induction coil
coil
pupin
waterproof
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DE1919332007D
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Siemens and Halske AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/08Cable junctions
    • H02G15/10Cable junctions protected by boxes, e.g. by distribution, connection or junction boxes
    • H02G15/12Cable junctions protected by boxes, e.g. by distribution, connection or junction boxes for incorporating transformers, loading coils or amplifiers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Housings And Mounting Of Transformers (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 19. JANUAR 1921
Die Erfindung betrifft eine wasserdicht eingekapselte Selbstinduktionsspule zur künstlichen Belastung für Fernsprechfreileitungen, eine sogenannte Pupinspule. Um derartige S Spulen gegen Spannungen zu schützen, die infolge atmosphärischer .Beeinflussung auftreten, sind parallel zu den Wicklungen Schutzfunkenstrecken geschaltet. Fig. ι der Zeichnung^ zeigt einen Teil einer pupinisierten
ίο Freileitung. In jeden Leiter I1, L sind in bestimmten Abständen Spulen^, J2 eingeschaltet, die gemeinsam von einem Gehäuse g umschlossen sind. Zu jeder Spule J1, s„ ist eine Funkenstrecke flt f2 parallel geschaltet, so daß infolge atmosphärischer Einflüsse auftretende Spannungswellen über die Funkenstrecken ihren Weg an den hochinduktiven Spulen J1, S2 vorbeifinden können. Man verwandte Funkenstreckeri mit verhältnismäßig niedriger Ansprechepannung, in Gestalt von Luftleerableitern. Dementsprechend konnte die Durchschlagsfestigkeit der Spulenisolation gering bemessen werden, es ergab sich aber der Nachteil, daß die verhältnismäßig empfindliehen Funkenstrecken einer dauernden Überwachung bedurften, da durch häufige oder besonders heftige Entladungen die Funkenstrecken unbrauchbar werden. Diese Spannungssicherungen wurden daher in besonderen, von dem Spulemraum getrennten Kammern des Gehäuses untergebracht, welche verhältnismäßig leicht zugänglich sein müssen, um die Funkenstrecken im Bedarfsfalle rasch auswechseln zu können. Zur Erzielung des erforderlichen gasdichten. Abschlusses ist ein verhältnismäßig hoher baulicher Aufwandnotwendig, und trotzdem hängt die Wirksamkeit der Anlage von der guten Aufsicht ab, da bei mangelhaftem Verschluß der Kammern für die Funkenstrecken leicht außerordentlich schädliche Isolationsfehler auftreten können.
Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß die Spulenwicklung verhältnismäßig hoch isoliert und wenig'er empfindliche Funkenstrecken an sich bekannter Art verwendet werden, deren Beschädigung durch die über sie verlaufenden Entladungen ausgeschlossen ist.
Der Erfindung liegt die durch eingehende Versuche gewonnene Erkenntnis zugrunde, daß die durch atmosphärische Einflüsse in den Leitungen auftretenden Spannungen zwar hoch sein können, aber mit verhältnismäßig geringen elektrischen Energien verbunden sind. Eine Ausnahme bildet nur der Fall eines Blitzeinschlages in die Anlage. Von diesem Fall kann aber abgesehen werden, weil dann mit größeren, unvermeidlichen Zerstörungen an den Apparaten gerechnet werden muß. Es hat sich nun gezeigt, daß bei Verwendung weniger empfindlicher Funkenstrecken, die durch die Entladungen nicht beschädigt werden, die Spulenisolation nur um ein leicht erreichbares Maß verstärkt zu werden braucht, so daß -also der durch Verwendung von Sicherungen, die nicht überwacht zu werden brauchen, erzielte Vorteil durch einen nur geringen Mehraufwand an Isolationsmaterial erreicht wird. Die Betriebssicherheit der Anlage wird dabei nicht nur nicht vermindert, sondern insofern noch er-
höht, als die bei den Überwachungsmaßnahmen der früheren Anlage möglichen Fehler ausgeschaltet sind.
In den Fig". 2 und 3 der Zeichnung ist in senkrechtem sowie wagerechtem Querschnitt ein Gehäuse mit zwei Pupinspulen nach Fig. 1 dargestellt. Die beiden Spulen sind auf einen ringförmigen Kernr gewickelt und mit diesem in dem wasserdicht abgeschlossenen oberen Teil des Gehäuses g angeordnet. In dem Boden der Spülenkammer sind vier Einführungsstutzen e für die Leitungen I angebracht, welche durch den Rand g gegen äußere Beschädigungen und Regen geschützt sind.
Parallel zu jeder Pupinspule liegt eine Funkenstrecke ft und f»· Ausführungsformen dieser Funkenstrecken sind in den Fig. 4 und S gezeigt. Nach Fig. 4 ist ein zylindrischer' Kern k in geringem Abstand von einem Hohlzylinder h umgeben, die je an die beiden Pole angeschlossen und durch isolierende Endplatten i miteinander verbunden sind. Nach Fig. 5 werden zwei Metallplatten P1, p„ durch eine ringförmige Glimmerscheibe/ in einem bestimmten Abstand voneinander gehalten und von einem isolierenden Gehäuse i' umschlossen. Die Spannungsentladungen gehen nach der einen Ausführungsform zwischen den Zylindern h und k, nach der anderen zwischen den Platten P1, p2 über, wobei die Teile so kräftig bemessen sind, daß die Entladungsvorgänge keine Beschädigungen hervorrufen. Wenn aber die Funkenstreclcen keiner Wartung mehr bedürfen, können sie nicht nur in dem die Pupinspulen enthaltenden Gehäuse-, raum angeordnet, sondern auch zusammen mit diesen vergossen werden. Das hat mehrere weitere Vorteile. Erstens braucht für die Funkenstrecken keine besondere Lagerungsvorrichtung vorgesehen sein, da sie von der Vergußmasse ohne weiteres gehalten werden. Zweitens können die Funkenstrecken kleiner bemessen werden, da sich auf ihrer Oberfläche im Unterschied zu den bisher in besonders zugänglichen! Kammern angeordneten Glaspatronen keine Feuchtigkeit niederschlagen kann und deshalb der dadurch bedingte Kriechweg für die Isolation nicht berücksichtigt zu werden braucht.
Die neue Einrichtung ist also in jeder Hink'icht einfacher und billiger, und ihre Verwendung macht die Anlage betriebssicherer und vereinfacht ihre Wartung wesentlich durch den Wegfall der sonst häufigen Prüfungen und Auswechselungen der Spannungssicherung-en.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Wasserdicht gekapselte Selbstinduktionsspule zur künstlichen Belastung von Fernsprechfreileitungen (Pupinspule) mit eingebauten Schutzfunkenstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß Funkenstrecken an sich bekannter Art, welche durch die infolge atmosphärischer Einflüsse auftretenden Spannungsentladungen nicht beschädigt werden können, zusammen mit verhältnismäßig hoch isolierten Pupinspulen in demselben, vorzugsweise mit Vergußmasse ausgefüllten Raum angeord-' net sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919332007D 1919-06-20 1919-06-20 Wasserdicht gekapselte Selbstinduktionsspule Expired DE332007C (de)

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