-
-
B e s c h r e i b u n g
-
Spielvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Spielvorrichtung
bzw.
-
Spielmaschine, auf der Figuren in einer wahlfreien Art zum Spielen
eines Spiels sichtbar dargestellt werden.
-
Bs sind bereits verschiedene Spielvorrichtungen bzw. -maschinen mit
einer Flüssigkeitskristallanzeigeeinrichtung bekannt, bei denen ein Mikroprozessor
und solche Einrichtungesl, wie sie in einem Rechner verwendet sind, als Zentraleinheit
vorgesehen bzw. einbezogen sind. Unter diesen Spielvorrichtungen gibt es einen Vorrichtungstyp,
bei dem zwei Personen ein Spiel über eine einzige Spielmaschine spielen. Die betreffende
Spielmaschine bzw.
-
Spielvorrichtung dieses Typs weist jedoch verschiedene Probleme auf,
da sie in erster Linie von kleiner Größe ist. So ist es beispielsweise unbequem,
die betreffende Spielvorrichtung zu handhaben bzw. zu manipulieren, und außerdem
ist es für die Spieler schwierig, ein Spiel auf der Anzeigeeinrichtung zu beobachten,
da der Betrachtungswinkel der Flüssigkeitskristallanzeigeeinrichtung schmal ist.
Mit Rücksicht auf diese Umstände kann in Erwägung gezogen werden, eine Vielzahl
von Spielvorrichtungen zu synchronisieren, um einer Vielzahl von Personen zu ermöglichen,
ein Spiel unter Beobachtung der synchronisierten Anzeigeeinrichtung auf der eigenen
Spielvorrichtung derart zu spielen, daß die entsprechenden Zentral einheiten Tasten-Eingabesignale
abholen, um sie in Daten umzusetzen und um derartige Daten untereinander zu übertragen.
In
diesem Fall existiert jedoch die Möglichkeit, daß die Spielvorrichtungen
bzw. Spielmaschinen in der Synchronisation ausfallen, und zwar aufgrund einer änderung
in der Spannung von Batterien oder aufgrund von Differenzen in der Verarbeitungsgeschwindigkeit
zwischen den Zentraleinheiten. Die Spielvorrichtung bzw. -maschine gemäß der vorliegenden
Erfindung umfaßt nun eine Einrichtung, die bei Verbindung mit weiteren entsprechenden
Spielvorrichtungen imstande isL, Daten, die für sämtliche Spielvorrichtungen gemeinsam
sind, zu übersetzen bzw. zu kompilieren und die betreffenden Spielvorrichtungen
mit derartigen Daten und Funktionen als Haupt- Spielvorrichtung für die anderen
Spielvorrichtungen zu versehen. Demgemäß sind keinerlei Nachteile vorhanden, wie
sie oben aufgezeiCt worden sind, und die betreffende Vorrichtung bzw.
-
Maschine kann nicht nur von den übrigen Spielvorrichtungen gesondert
verwendet werden, sondern auch gemeinsam mit diesen.
-
Der Erfindung liegt dabei die Aufgabe zugrunde, eine Spielvorrichtung
zu schaffen, die mit anderen entsprechenden Spielvorrichtungen zum gerneinsamen
Spielen eines Spiels verbunden werden kann.
-
Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgai:' durch die in den Patentansprüchen
erfaßte Erfindung, Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend an einem
Ausführungsbeispiel näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen Fig. 1 eine Draufsicht
einer Spielvorrichtung gernaß der vorliegenden Erfindung unter Verbindung mit einer
weiteren entsprechenden Spielvorrichtung und . 2 in einem Schaltplan den Verbindungszustand
der in Fig. 1 gezeigten beiden Spielvorrichtungen.
-
Nunmehr sei im einzelnen auf die Zeichnungen eingegangen, in denen
eine bevorzugte Ausführungsform der ibrfindung gezeigt ist. Dabei sind zwei Spielvorrichtungen
bzw.
-
Spielmaschinen ia, ib dargestellt, die mit der Funktion als Rechner
ausgestattet sind. Diese beiden Spielvorrichtungen sind von derselben Spezifikation
und umfassen eine Flüssigkeitskristallanzeigeeinrichtung 2a, 2b für die visuelle
Darstellung von Figuren, Zeichen und dergleichen, einen Betriebsarten-Umschalter
3a, 3b für die Auswahl eines Rechen oder Spielbetriebs der betreffenden Vorrichtung,
eine Gruppe von Tasten 4a, 4b, die für die Berechnung oder das Spielen benutzt sind,
und eine Starttaste 5a, 5b für den Beginn eines Spiels im Spielbetrieb. Ferner ist
eine Zentraleinheit 6a, db in den betreffenden Vorrichtungen eingebaut.
-
Die vorstehend erwähnte Zentraleinheit 6a, 6b weist Eingangsanschlüsse
I1 bis 16 und Ausgangsanschlüsse 01 bis o6 auf. Von diesen Bingangs- und Ausgangsanschlüssen
sind die Eingangsanschlüsse I1 bis I4 und die Ausgangsanschlüsse 01 bis 05 mit einer
Matrixschaltung verbunden, in der Verbindungen (durch Punkte dargestellt) vorgesehen
sind, die Kontakte für die oben erwähnte Gruppe der Tasten 4a, 4b der Spielvorrichtung
1a, ib zu bilden imstande sind. Die Zentraleinheit tastet die Position jeder Taste
nacheinander ab und führt ein Tasteneingabe-Signal über di.e Eingangsanschlüsse
11 bis I4 ein. I)ie Verbindungen bzw. Verbindungspunkte der von dem Ausgangsanschluß
o6 wegführenden Leitung mit jenen Leitungen von den Eingangsanschlüssen I1, I2 sind
unausgenutzt belassen, wobei keinerlei Taste, wie sie oben erwähnt worden sind,
an diesen Verbindungsstellen angeordnet ist. Ferner ist der Ausgangsanschluß 05
mit dem Eingangsanschluß 15 verbunden, und der Ausgangsanschluß 06 ist miL dem Lingangsanchluß
I6 verbunden.
-
Im Rechenbetrieb der Vorrichtung wirkt die oben erwähnte Gruppe der
Tasten 4a, 4b als Tasten eines Operators oder als numerische Tasten. Beim Spielbetrieb
werden die Tasten 7a, 8a als Spieltasten in der Spielvorrichtung 1a benutzt. In
entsprechender Weise werden die Tasten 7b, 8b in der Spielvorrichtung 1b als Spieltasten
benutzt.
-
Diese Spieltasten sind an den Verbindungsstellen der Leitungen von
den Eingangsanschlüssen I3, 14 her mit der Leitung von dem Ausgangsanschluß o6 angeordnet
und dazu ausgenutzt, einen steuerbaren Gegenstand, wie er in der oben erwähnten
Anzeigeeinrichtung 2a, 2b dargestellt ist, wie Spieler eines Fußballspiels beispielsweise,
in ihre wahlfreien bzw. beliebigen Positionen während des Spielverlaufs eines Spiels
zu verschieben oder zu bewegen.
-
Wie in Fig. 1 gezeigt, sind die beiden Spielvorrichtungen bzw. Spielmaschinen
la, ib über ein Kabel 9 miteinander verbunden. Dieses Kabel 9 ist so ausgelegt,
daß es die Spielvorrichtungen wie folgt verbindet: Spielvorrichtung 1a : Spielvorrichtung
1b Ausgangsanschluß 01 zu Eingangsanschluß I1 " 02 zu " I2 " 03 zu " I3 " 04 zu
" I4 Eingangsanschluß I1 zu Eingangsanschluß 12 " 12 zu " I4 Ausgangsanschluß 05
zu Ausgangsanschluß 05 II o6 zu " Erdanschluß GND zu Erdanschluß GND Wenn beide
Spielvorrichtungen la, 1b durch BetäLigen des oben erwähnten Betriebsarten-Umschalters
3a, 3b in den Spielbetrieb gesetzt sind, geben beide Vorrichtungen
Ausgangs
signale über bzw. von CI1 Ausgangsanschlüssen 0 1 bis 04 ab. Über das Kabei 9 werden
sämtliche Ausgangssignale auf der Seite der Spielvorrichtung 1a zu den Eingangsanschlüssen
I1 bis I4 auf der Seite der Spielvorrichtung 1b hingeleiLeL. Infolgedessen trifft
die Zentraleinheit 6b eine Entscheidung bezüglich der betrefenden Signale und beendet
die Abtastung der Stellungen der Spieltasten 7b, 8b. Dies wird der Spielvorrichtung
la über den Ausgangsanschluß 06 der Spielvorrichtung 1b zugeführt. Die Spielvorrichtung
la holt ein derartiges Signal über den Eingangsanschluß 16 ab, und die darin enthaltene
Zentraleinheit 6a trifft eine Entscheidung und beginnt, sämtliche Positionen der
Spieltasten 7a, 7b, 8a, 8b abzutasten, um Daten für die Steuerung eines Spiels zu
übersetzen bzw. zu kompilieren. Demgemäß wirkt das Kabel 9 als Einrichtung zur Verbindung
zweier Spielvorrichtungen, und die Spielvorrichtung la wirkt als Hauptvorrichtung,
während die Spielvorrichtung ib als Tochtervorrichtung wirkt. In diesem Zusammenhang
wird nachstehend noch eine detaillierte Erläuterung gegeben werden.
-
Auf die Bedienung der Starttaste 5a auf der Seite der Spielvorrichtung
1a hin gibt sodann die Zentraleinheit 6a Signale an die Zentraleinheit 6b über die
Ausgangsanschlüsse 01, 02 ab, die mit den Eingangsanschlüssen I1, I2 der Spielvorrichtung
1b in Verbindung stehen, und ein Spiel beginnt.
-
Die auch als Eingangsports bezeichneten Eingangsanschlüsse I1, I2
der Spielvorrichtung la sind mit den auch als Eingangsports zu bezeichnenden Eingangsanschlüssen
I3, 14 der Spielvorrichtung ib verbunden. Ferner ist der auch als Ausgangsport zu
bezeichnende Ausgangsanschluß 06 der Spielvorrichtung 1 a mit dem entsprechenden
Ausgangsanschluß 06 der Spiclvor.r ichtung 1b verbunden. In der
Schaltungsanordnung,
in der die Spielvorrichtungen miteinander verbunden sind, entsprechen demgemäß die
oben erwähnten Spieltasten 7b, 8b auf der Seite der Spielvorrichtung ib jenen Tasten,
die an den oben erwähnten nicht ausgenutzten Verbindungen der Matrixschaltung auf
der Seite der Spielvorrichtung la vorgesehen sind. Auf diese Art und Weise werden
die Positionen der Spieltasten in beiden Vorrichtungen bzw. Maschinen auf der Seite
der Spielvorrichtung la abgetastet, und es werden Daten durch die Zentraleinheit
6a der Spielvorrichtung la übersetzt. Wenn irgendeine der Spieltasten bedient ist,
wird dadurch das Tasteneingabesignal von der Zentraleinheit 6a auf der Seite der
Spielvorrichtung la aufgenommen, ob nun eine derartige Bedienung auf der Seite der
Spielvorrichtung la oder auf der Seite der Spielvorrichtung ib vorgenommen worden
ist, und es erfolgt eine Verarbeitung zu den Daten, mit deren Hilfe beide Spielvorrichtungen
gesteuert werden.
-
Auf der Grundlage der Daten von der Zentraleinheit 6a liegt die Situation
des Spieles vor, wie es auf der Stnzeigeeinrichtung 2a der Spielvorrichtung 1a gezeigt
ist, und es wird ein Ton eines alcustischen Effekts erzeugt. Zugleich werden alle
diese Da1en zu den Ausgangsanschlüssen 01 bis 04 auf der Seite der Spielvorrichtung
1a übertragen und durch die Zentraleinheit 6b über den Eingangsanschluß 11 bis 14
der Spielvorrichtung ib abgerufen. Vor einer derartigen Übertragung überträgt die
betreffende Maschine zunächst ein Signal über den Ausgangsanschluß 02 (den Eingangsanschluß
I2 der Spielvorrichtung 1b), während die Spielvorrichtung ib auf Ciii derartiges
dem Eingangsanchluß I2 zugeführtes Eingangssignal hin davon ausgeht, daß Daten zu
übertragen sind, wobei eine Antwort an die Spielvorrichtung Ja über den Ausgangsan
schluß Ot gegeben wird. Daraufhin beginnt die Spielvorrichtung 1a die Übertragung
der Daten zu der Spieler
richtung 1b, Die Datenübertragung wird
zusalmnen mit einem Identifikationssignal bewirkt bzw. vorgenommen, und des halb
liest die Spielvorrichtung ib ein derartiges Identifikationssignal zuerst; und gibt
in übereinstimmung damit eine Antwort. Demgemäß gibt die Spielvorrichtung ib nicht
immer eine Antwort zu jedem Zeitpunl{t, zu dem Daten von der Spielvorrichtung la
zu der Spielvorrichtung ib übertragen werden. Die somit von der Spielvorrichtung
ia übertragenen Daten sind lediglich an den Spieler der Spielvorrichtung ia angepaßt,
und die Zentraleinheit 6b setzt derartige Daten in Jene Daten um, die für den Spieler
auf der Seite der Spielvorrichtung ib angepaßt sind. So sei beispielsweise angenommen,
daß die Anzeigeeinrichtung 2a der Spielvorrichtung ia in ihrem oberen Bereich den
oben erwähnten steuerbaren Gegenstand bzw. das oben erwähnte steuerbare Objekt zein,
welches durch den Spieler auf der Seite der Spielvorrichtung ib bedient bzw. manipuliert
wird, und daß im unteren Bereich der zuletzt erwähnten Spielvorrichtung das entsprechend
steuerbare Objekt gezeigt ist, welches von dem Spieler auf der Seite der Spielvorrichtung
1a manipuliert wird. Die Spielvorrich-tung ib zeigt auf der Anzeigeeinrichtung 2b
dasselbe Muster in derselben Formation, sofern nicht eine derartige Umsetzung bewirkt
wird. Dieses dargestellte Muster ist für den Spieler der Spielvorrichtung ib nicht
angenehm, da das steuerbare Objekt, welches von dem Spieler der Spielvorrichtung
ib manipuliert wird, im oberen Bereich der Anzeigeeinrichtung 2b dargestellt ist.
Deshalb werden die Daten, die übertragen werden, durch die Zentraleinheit 6b umgesetzt,
und die Darstellung auf der Anzeigeeinrichtung 2b wird in ihren oberen und unteren
Seiten verkehrt, und ferner in ihren rechten und linken Seiten ( siehe Fig. 1).
-
Eine derartige Umsetzung der Daten erfolgt außerdem beispielsweise
in Bezug auf den oben erwähnten akustischen
Effektton, der erzeugt
wird, um einem Gewluner oder Verlierer anzuzeigen, wenn ein Spiel vorüber ist.
-
Wenn das Kabel 9 an den Spielvorrichtung vollständig angebracht ist,
sind die Eingangsanchlüsse I1 bis 14 auf der Seite der Spielvorrichtung ia mi.t
den Ausgangsanschlüssen 01 bis 04 auf der Seite der Spielvorrichtung ib verbunden,
und im Spielbetrieb wirkt die die Zentraleinheit 6b einbeziehende Spielvorrichtung
ib als Hauptspielvorrichtung, während die Spielvorrichtung 1a als Tochterspielvorrichtung
wirkt. Die Zentraleinheit 6a setzt die Daten von der Spielvorrichtung 1b in derselben
Weise um, wie dies oben bezüglich der Zentraleinheit ib erläutert worden ist. Welche
Spielvorrichtung als Hauptspielvorrichtung oder als Tochterspiel-Vorrichtung wirkt,
hängt somit von der Art und Weise ab, in der das Kabel 9 augebracht ist. Bei der
hior dargestellten Ausführungsform werden vier Eingangs- und Ausgangsanschlüsse
für die Übertragung von einer der Spielvorrichtungen zu der anderen Spielvorrichtung
ausgenutzt: die Anzahl der Verbindungen ist jedoch wahlfrei und nicht auf das Ausführungsbeispiel
beschränkt. Es ist außerdem wahlfrei, welche Eingangs- und Ausgangs anschlüsse verbunden
werden und welche Eingangsanchlüsse miteinander verbunden werden. werner können
die SpLeltas'en an irgendwelchen Verbindungsstellen in der Matrixschaltung angeordnet
sein, und die Anzahl der Spieltasten hängt von der Art des Spieles ab. Ferner kann
eine wahlfreie Anzahl von Tochter-Spielvorrichtungen mit der Haupt-Spielvorrichtung
verbunden werden, indem die hier angegebenen Prinzipien der Erfindung angewandt
werden.
-
Auf diese Art und Weise ist die Spielvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung mit einer Einrichtung versehen, die dann, wenn eine Verbindung mit; weiteren
entsprechenden Spielvorrichtungen hergestellt ist, für
sämtliche
Spielvorrichtungen gemeinsame Daten zu übersetzen bzw. zu kompitieren und derartige
Daten zu den anderen Spielvorrichtungen zu übertragen imstande ist.
-
Wenn mehrere Spielvorrichtungen über das Kabel verbunden sind, werden
sämtliche Eingangssignale durch die Bedienung der Spieltasten zu einer der Spielvorrichtungen
hin geleitet, die als llaupt-Spielvoi'richtung für die anderen Tochter-Spielvorrichtungen
wirkt. Demgemäß werden sogar dann, wenn sich die Spannung einer Batterie von einer
Spielvorrichtung zur anderen ändert, und sogar dann, wenn eine Differenz zwischen
den Zentral einheiten hinsichtlich ihrer Leistung vorhanden ist, dieselben Spielsituationen
gleichzeitig auf jeder angeschlossenen Spielvorrichtung angezeigt. Darüber hinaus
kann Jeder Spieler die Spielvorrichtung selbst behalten bzw. sich selbst nehmen
und sich eines Spiels in einer Entfernung erfreuen.
-
Deshalb ist es einfach, die Spielvorrichtung zu bedienen, und außerdem
ist die Anzeige auf des Anzeigeeinrichtung bequem zu beobachten.
-
Leerseite