DE3314503C2 - Schwingungstilger - Google Patents
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- F16F15/10—Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
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Abstract
Es wird ein Schwingungstilger vorgeschlagen, der sich durch einfachen Aufbau auszeichnet. Nabe und Schwungring werden im Bereich ihrer Gummianbindungsflächen konisch ausgebildet. Diese Bereiche laufen in zylindrische Mantelflächen aus, wobei der Schwungring axial über die Nabe hinaus verlängert ist. Ein zwischen Nabe und Schwungring in deren zylindrischen Bereichen vorgesehener Spalt im Gummikörper bildet gleichzeitig eine Anschlagfläche für den Schwungring bei extremen Radialauslenkungen.
Description
tiefgezogenen Nabe 2 sowie einem zwischen beiden Teilen angeordneten und mit diesen durch Vulkanisation
verbundenen Gummikörper3. Die Stirnfläche 4 der Nabe 2 ist mit Durchgangslöchern 5 versehen, die zur
Aufnahme von Verbindungselementen dienen. Zur Vergrößerung der Anbindungsfläche des Gummis an den
Metallteilen sind aus dem Gummikörper 3 heraus weitere Säulen 6 geformt, die an der Stirnfläche 4 unter Aussparung
der Durchgangslöcher 5 angebunden sind. Schwungring 1 and Nabe 2 sind im Bereich ihre? Gummianbindungsflächen
7,8 konisch ausgebildet, wobei die Konusflächen in diesem Fall beinahe parallel verlaufen
sollen. Die konischen Bereiche 7, 8 gehen dann auf dieser Seite, und zwar auf der des größten Durchmessers,
in zylindrische Bereiche y, 10 über. Der zylindrische
Bereich 9 des Schwungringes 1 ist axial über die Nabe 2 hinaus verlängert, um so genügend Masse zu bilden. Der
zylindrische Bereich 10 der Nabe 2 erstreckt sich axial nur so weit, daß er unter Bildung eines Spaltes 11 im
Gummikörper 3 eine Anschlagfläche 12 für den Schwungring 1 bet extremer Radialauslenkung desselben
bildcL Zur Vermeidung von Spannungen oder dergleichen
im Gummikörper 3 erstreckt sich der Spalt 11
axial nur bis zum Übergangsbereich 13 des zylindrischen 10 in den konischen Bereich 8 der Nabe 2.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
30
40
55
65
Claims (1)
1. Schwingungstilger zum Abbau von Torsions- merung des eingebrachten Gummikörpers sowohl an
und/oder Biegeschwingungen, insbesondere im An- 5 der Nabe als auch am Schwungring. Auch hier ist die
triebsstrang von Kraftfahrzeugen, bestehend aus ei- komplizierte Form des Schwingungsiilgers als nachteiner
mit einem korrespondierenden Maschinenteil Hg anzusehen.
verbindbaren Nabe und einem zur Nabe konzen- Ferner offenbart die DE-OS 28 29 253 einen Dreh-
trisch liegenden Schwungring sowie einem in den schwingungsdämpfer, der aus einer etwa topfföimigen,
Spalt zwischen Nabe und Schwungring eingebrach- 10 aus Blech geformten Nabe, einem konzentrisch umgeten
und beide verbindenden Gummikörper, wobei benden Schwungring sowie einem in dem freien Raum
die Anbindungsflächen des Gummikörpers an Nabe zwischen beiden Teilen eingepreßten Elastomerring be-
und Schwungring zur Drehachse koaxiale Konusilä- steht Der Elastomerring kann sich unter anderem zwichen
sind, dadurch gekennzeichnet, daß sehen konisch zueinander verlaufenden Umfangsflä-Nabe
(2) und Schwungring (1) aus jeweils einem ge- 15 chen der Nabe und des Schwungringes erstrecken,
zogenen Blechteil gebildet sind, wobei die Nabe (2) Nachteilig ist hier zu bemerken, daß der Schwungrine
topfförmig ausgebildet ist, und daß aus dem Gummi- im Betriebszustand von der konischen Nabe herabrut"
körper (3) zusätzliche Gummisäulen (6) einstückig sehen kann, da lediglich eine reibschlüssige Verbindung
herausgeformt sind, die an einer Stirnfläche (4) der über den Elastomerring erfolgt
Nabe (2) angebunden sind. 20 Ausgehend von der DE-OS 28 29 253, die bereits ko-
2. Schwingungstilger nach Anspruch 1. dadurch nisch zueinander verlaufenden Bauteile aufweist, ist die
gekennzeichnet, daß der konische Bereich (7,8) der Aufgabe der Erfindung darin zu sehen, die Funktionssi-Nabe
(2) und/oder des Schwungringes (1) in einen im cherheit eines derartigen Schwingungstiigers zu erhöwesentlichen
zylindrisch verlaufenden Bereich (9, hen.
10) übergeht 25 Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
3. Schwingungstilger nach den Ansprüchen 1 und daß Nabe und Schwungring aus jeweils einem gezoge-2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schwungring (1) nen Blech gebildet siivi. wobei die Nabe topfförmig ausaxial
über die Nabe (2) hinaus verlängert ist gebildet ist, und daß aus dem Gummikörper zusätzliche
4. Schwingungstilger nach den Ansprüchen 1 bis 3, Gummisäulen einstückig herausgeformt sind, die an eigekennzeichnet
durch einen sich im Gummikörper 30 ner Stirnfläche der Nabe angebunden sind.
(3) zwischen Habe (2) und Schwungring (1) im we- Ausgehend von parallel verlaufenden Konusflächen,
sentlichen in axialer Richtung erstreckenden umlau- besteht, in Abhängigkeit vom jeweiligen Anwendungs-
fenden Spalt (11). fall, die Möglichkeit, die Konusflächen divergierend
5. Schwingungstilger nadi den Ansprüchen 1 bis 4, oder konvergierend auszubilden. Durch den sich verjündadurch
gekennzeichnet, daß siel, der Spalt bis zum 35 genden Spalt kann eine andere Gummimischung zum
Ubergangsbereich (13) des zylindrischen (10) in den Einsatz kommen, ohne das Schwingungsverhalten des
konischen Teil (8) der Nabe (2) erstreckt. Tilgers negativ zu beeinflussen.
Darüberhinaus bewirken die zusätzlichen Gummisäu-
len eine vergrößerte Anbindungsflac^e an den Metall-
'. 40 teilen, was sich wiederum positiv auf die Lebensdauer
f;· des Schwingungstiigers auswirkt
|i Die Erfindung betrifft einen Schwingungstilger zum Einem weiteren Gedanken der Erfindung gemäß sind
P Abbau von Torsions- und/oder Biegeschwingungen, ins- die als Blechziehteile geformten Metallteile derartig ge-
P besondere im Antriebsstrang von Kraftfahrzeugen, be- formt, daß die konischen Bereiche zumindest einseitig in
f·; stehend aus einer mit einem korrespondierenden Ma- 45 zylindrische übergehen, wobei der Schwungring zwecks
; ·. schinenteil verbindbaren Nabe und einem zur Nabe Bildung einer größeren Masse axial über die Nabe hin-
h; konzentrisch liegenden Schwungring sowie einem in aus verlängert ist. Zur Bildung eines Anschlages, um
W den Spalt zwischen Nabe und Schwungring eingebrach- Radialschwingungen des Schwungringes zu begrenzen,
{ ten und beide Teile verbindenden Gummikörper, wobei wird vorgeschlagen, im Gummikörper zwischen Nabe
jjv die Anbindungsflächen des Gummikörpers an Nabe und 50 and Schwungring, und zwar in den zylindrischen Berei-
- Schwungring zur Drehachse koaxiale Konusflächen chen, einen Spalt vorzusehen. Da die Nabe axial kurzer
ν smd· . als der Schwungring baut, legt sich letzterer an dem
μ Durch die DE-PS 25 08 212 ist bereits eine Einrich- zylindrischen Teil der Nabe bei zu starker radialer Aus-
':■., tung zur Schwingungsdämpfung im Antriebsstrang von lenkung an, ohne daß es zu Beschädigungen beziehungs-
1.;;; Fahrzeugen bekannt, wobei der elastische Körper in 55 weise Überlastung des Gummikörpers kommt. Der
r;; radialer Richtung einerseits von einer Zylinderfläche Spalt verläuft vorzugsweise in axialer Richtung, und
und andererseits von einer Polygonfläche begrenzt ist. zwar nur bis zum Übergangsbereich des zylindrischen in
. Nachteilig ist bei dem angesprochenen Schwingungstil- den konischen Bereich der Nabe. Dies hat zum einen
; ger der relativ komplizierte Aufbau zu sehen. Des wei- formtechnische Gründe und soll zum anderen die Fre-
;■·;■ teren baut dieser Tilger zwar die in radialer Richtung eo quenzlage des Schwingungstiigers nicht negativ beein-
;:.;; auftretenden Schwingungen relativ gut ab, die mehr flüssen.
ψ oder weniger weichen Elastomerkörper führen dabei Die Erfindung ist anhand eines ausgewählten Bei-
■:. aber oft zu erheblichen Amplituden bei Erregung in spiels in der Zeichnung dargestellt und wird im folgen-
': Torsionsrichtung, wodurch die Lebensdauer negativ be- den näher beschrieben. Es zeigen
einflußt wird. 65 Fig. 1 und 2 Schwingungstilger in verschiedenen An-
Des weiteren ist durch die DE-AS 11 83 743 ein Dreh- sichten.
; schwingungsdämpfer für Wellen bekannt. Nabe und Der Schwingungstilger besteht im wesentlichen aus
h ; Schwungring bestehen hier aus etwa zylindrisch verlau- einem tiefgezogenen Schwungring 1, einer ebenfalls
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833314503 DE3314503C2 (de) | 1983-04-21 | 1983-04-21 | Schwingungstilger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833314503 DE3314503C2 (de) | 1983-04-21 | 1983-04-21 | Schwingungstilger |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3314503A1 DE3314503A1 (de) | 1984-10-25 |
| DE3314503C2 true DE3314503C2 (de) | 1985-08-29 |
Family
ID=6197001
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833314503 Expired DE3314503C2 (de) | 1983-04-21 | 1983-04-21 | Schwingungstilger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3314503C2 (de) |
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Also Published As
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| DE3314503A1 (de) | 1984-10-25 |
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