DE329655C - Ofentuer - Google Patents
OfentuerInfo
- Publication number
- DE329655C DE329655C DE1919329655D DE329655DD DE329655C DE 329655 C DE329655 C DE 329655C DE 1919329655 D DE1919329655 D DE 1919329655D DE 329655D D DE329655D D DE 329655DD DE 329655 C DE329655 C DE 329655C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- door
- sheet metal
- serves
- bent
- oven door
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24B—DOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
- F24B13/00—Details solely applicable to stoves or ranges burning solid fuels
- F24B13/004—Doors specially adapted for stoves or ranges
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D53/00—Making other particular articles
- B21D53/38—Making other particular articles locksmith's goods, e.g. handles
- B21D53/40—Making other particular articles locksmith's goods, e.g. handles hinges, e.g. door hinge plates
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D53/00—Making other particular articles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Electric Ovens (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ofentür, besonders für Kachelöfen, die an
dem Rahmen,. welcher die Ofenöffnung auskleidet, als Schutz- oder Ziertür angeordnet
wird. Diese Türen wurden bis zu Anfang des Krieges fast durchweg aus Messingblech
angefertigt, während man in den letzten Jahren gewöhnliches Eisenblech dazu verwendete.
Die Herstellung derartiger Türen,
ίο gleichviel, ob dieselben aus Messing- oder anderem
Blech angefertigt werden, machte verhältnismäßig viel Arbeit, denn die Form der rohen Tür mußte erst aus der Blechtafel ausgestanzt
werden, und ehe sie dann fertig war,
i'5 mußte sie acht bis zehn Arbeitsgänge durchmachen,
nämlich: ösenanbiegen, Ausstanzen des schwingbaren Schließbügels, Ausstanzen
des Führungsriegels dazu, Bohren von drei Löchern, Anbringen des Schließbügels und
Führungsriegels, ■ Gießen · oder Drehen des Griffes und Anbringen desselben.
Das erforderte natürlich viel Arbeitskräfte, Inanspruchnahme von Maschinen, und es gehört,
besonders im Hinblick auf die Ver-
.25 senkeinrichtung, verhältnismäßig viel Material
dazu. Diesem Übelstand hilft die vorliegende Erfindung ab, indem dieselbe eine
solche Tür schafft, welche in zwei Arbeitsgängen hergestellt werden kann!
Eine solche Ofentür ist auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι die ausgestanzte Blechplatte, also die Tür nach dem ersten Arbeitsgange,
Fig. 2 die Tür nach dem zweiten Arbeitsgange, angebracht am Ofen,- und
Fig. 3 den Schnitt A-B nach Fig. 2.
Die Tür behält im wesentlichen die gleiche Form wie bisher. Die Deckplatte α bleibt
viereckig und so, daß die Öffnung verdeckt ist. An einer Seite der Deckplatte bleiben
zwei Lappen stehen, und zwar werden diese Lappen so geformt, daß sie freistehende Vierecke
b bilden, welche nur durch einen Steg c mit der Deckplatte zusammenhängen. An der
anderen Seite bleibt eine Zunge d stehen, welche einen Einschnitt e erhält. Bis zu dieser
rohen Formgebung ist alles in einem Arbeitszuge geschehen.
Der zweite Arbeitszug hat weiter nichts zu tun, als die beiden viereckigen Lappen b halbrund,
wie in Fig. 3 gezeigt, zu drücken, den Ausschnitt e rechtwinklig nach innen und die
Zunge d in schwacher Biegung etwas nach außen zu biegen. Gleichzeitig mit diesem Arbeitsgange kann eine gewünschte Ornamen-
tierung eingepreßt werden.
An dem Türrahmen ist zur Anbringung solcher Türen nichts zu ändern, als daß statt
der bisher angesetzten Angelzapfen Angelhülsen angebracht werden. Die halbrund gedrückten
Lappen b dienen dann als Angelzapfen und drehen in den Angelhülsen /. Der
nach hinten gebogene Ausschnitt e dient als Festhalteorgan. Derselbe wirkt federnd und
schmiegt sich dadurch der Innenseite des Türrahmens g an, wodurch die Tür festgehalten
wird. Um diese Festhaltung zu verbessern und das Auf- und Zumachen der Tür zu erleichtern,
kann die Innenseite des Türrahmens g mit einer Abschrägung h versehen
werden. Vereinfacht kann die Form der Tür'
noch dadurch werden, daß der Ausschnitt e
gänzlich fortgelassen wird. Die Tür wird dann nur angelehnt, oder der Rahmen
bekommt an der Unterkante einen nasenförmigen Ansatz, durch welchen die Tür .zugehalten
wird und durch leichtes Anheben zu öffnen ist. Die Zunge ei dient als Griff und
steht nur sehr gering über die Ebene der Tür hinaus, wodurch noch dem bisherigen Übelstand
der vorstehenden und in engen Räumen
ίο störenden Griffe abgeholfen ist.
Soll eine solche Tür an einem schon vorhandenen Ofen benutzt werden, also an einem
solchen Ofen, an dem Angelzapfen vorhanden sind, so brauchen nur auf diese Angelzapfen
Hülsen aufgesteckt werden, welche um so viel größer als die Zapfen sind, daß die halbrund
gedrückten Zapfen b noch Spielraum haben, also zwischen den am Rahmen sitzenden Zapfen
und der Hülse sich drehen können.
Eine' solche Ofentür erfordert also nur ganz geringe Arbeit, und es wird nicht unwesentlich
an Material gespart, denn der Schließbügel, der Führungsriegel und der
Griff dazu fallen ganz weg, wahrend dafür
lediglich die schmale Zunge d gebraucht wird. 25
Bei dem Massenverbrauch solcher Ofentüren fällt eine solche Materialersparnis sehr ins
Gewicht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Aus Blech ausgestanzte. Ofentür, dadurch gekennzeichnet, daß halbrund gedrückte viereckige, bei der Stanzung an der Mittelplatte (α) belassene Lappen (b) als Angelzapfen dienen, und daß ein etwas nach außen gebogener, zungenartiger Ansatz (d) als Griff dient, aus dessen Material ein Blechstreifen (e) nach innen abgebogen ist, der durch federnde Klem- 40' mung an der Innenwand des Ofentürrahmens (g) als Zuhalter dient, wobei eine an der Innenseite des Türrahmens (g) angebrachte Schrägfläche Qi) ein besseres Einführen des abgebogenen Zuhalters (e) beim Schließen der Tür gestattet.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE329655T | 1919-08-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE329655C true DE329655C (de) | 1920-11-27 |
Family
ID=6187276
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919329655D Expired DE329655C (de) | 1919-08-15 | 1919-08-15 | Ofentuer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE329655C (de) |
-
1919
- 1919-08-15 DE DE1919329655D patent/DE329655C/de not_active Expired
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