DE326440C - Mechanischer Roestofen - Google Patents
Mechanischer RoestofenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B3/00—Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
- F27B3/06—Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces with movable working chambers or hearths, e.g. tiltable, oscillating or describing a composed movement
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F27B1/00—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
- F27B1/02—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces with two or more shafts or chambers, e.g. multi-storey
-
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- F27B9/00—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
- F27B9/14—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment
- F27B9/20—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path
- F27B9/24—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path being carried by a conveyor
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Description
- mechanischer Röstofen. Die Erfindung bezieht sich auf einen mechanischen Röstofen mit mehreren übereinanderliegenden Röstkammern, 'die aus abwechselnd feststehenden und vom Umfang aus in Bewegung gesetzten Herdplatten bestehen. Bei den bekannten Röstöfen dieser Art ist eine senkrechte Welle vorgesehen, von der die Bewegung der einzelnen Herdplatten gemeinsam abgeleitet wird. Diese Antriebsweise, die naturgemäß zwangläufig eine gleichmäßige Behandlung sämtlicher Sohlen hervorruft, hat in der Praxis derartige -Nachteile gezeitigt, - äaß ein ökonomischer Betrieb d'ei Öfen vielfach in Frage gestellt ist.
- Das Problem wird -in-idealer Weise durch die Erfindung gelöst, und zwar dergestalt, da.ß die Herdplatten .gesonderte Antriebsvorrichtungen haben und somit unabhängig voneinander angetrieben werden können.
- Dieser Antrieb der einzelnen Kammern des Ofens ermöglicht überhäupt erst die vollkommene Beherrschung und Regulierung des Betriebes und gestattet eine weit bessere metallurgische Ausnutzung, alg es bei den bekannten Öfen möglich ist. Die Neuerung bewirkt volle Unabhängigkeit in der Bearbeitung der einzelnen Ofenteile. Man erreicht hierdurch z. B., daß jede Kammer jederzeit eire beliebig große- Umdrehungsgeschwindigkeit erhalten und. d'aß ferner die Drehrichtung rückwärts und vorwärts nach Belieben gewählt werden kann. Beim- Betriebe der bekannten Öfen dieser Art hat man oft die Erfahrung gemacht, däß sich Erzanhäufungen an. gewissen Stellen im Ofen bilden.
- Bei richtiger Regulierung der Umdrehungsgeschwindigkeiten der -einzelnen Kammern, die die Erfindung eben gestattet, sind Anhäufungen nicht zu, befürchten; da die. Erzschicht in allen Etagen mit Leichtigkeit nach Belieben hochgehalten werden kann. Diese Anhäufungen haben .die Leistung des Ofens sehr ungünstig beeinträchtigt, indem die Umdrehungsgeschwindigkeit so gering gewähltwerden mußte, daß die Krähler den Transport des Erzes an jenen Stellen beherrschten.
- Durch die j ederseitige Geschwindigkeitsregulierung ist es ferner möglich, den Betrieb in jeder Kammer dem Verhalten des Erzes anzupassen. Es ist auch denkbar, daß derselbe ein zeitweises Stillsetzen der einen oder anderen Kammer verlangt. Diese Maßnahme kann z. B. erforderlich. werden, wenn,die Aufgfibevorrichtung ungleichmäßig arbeitet. Eine andere Maßnahme ist erforderlich, wenn das Erz auf einer Kammer länger verbleiben soll, z. B: wenn ein Erz in der Periode des Totröstens - längere Zeit der Temperatur der geheizten Sohle ausgesetzt werden soll. In die= seril Falle gibt die Erfindung die Möglichkeit,. die -Krähler durch eine Umschaltvorrichtung in dieser Kammer periodisch vor- und rückwärts laufen zu lassen, wobei die Krähler entweder für den Rücktransport oder für die -bloße Rührtätigkeit eingerichtet sind. Dieses Mittel dient gleichzeitig dazu, die.. Leistung des- Ofens für solche Erze zu erhöhen.
- Auf die metallurgische Tätigkeit des Ofens ist die Erfindung von besonders vorteilhaftem Einfluß. Dadurch, daß die Möglichkeit geboten ist, den Betrieb des Ofens dem Verhalten der Erze anzupassen, wird die Abröstung quantitativ und qualitativ verbessert. Der damit verbundene Fortschritt ermöglicht erst die Verwendung des Ofens an jeder beliebigen Stelle. Die höhere Leistung erreicht man besonders dadurch, daß die günstigste Schichthöhe des Erzes, die höchst zuverlässige Transportgeschwindigkeit und die eventuelle periodische Änderung der Drehrichtung unabhängig in den einzelnen Sohlen festgelegt werden.
- Auch für die Betriebsdauer ergeben sich gegen den bekannten Ofen bedeutende Vorteile insofern, als durch die Möglichkeit, die Erzschichten gleichmäßig dick zu halten, die Haltbarkeit .der Krähler erhöht wird.
- Gegenüber dem gemeinsamen Antrieb sämt, licher Kammern wird durch die Erfindung auch eine weitgehende Schonung der Antriebsschnecke des empfindlichsten Teiles des Antriebes, ermöglicht. Die Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen schematisch in einer Ausführungsform dargestellt, wobei die Sohlen mit a, die getrennte Antriebsvorrichtung mit b bezeichnet ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i, Mechanischer Röstofen mit mehreren übereinanderliegenden Röstkammern, die aus abwechselnd feststehenden und vom Umfang aus in Bewegung gesetzten Herdplatten bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Herdplatten gesondert und unabhängig voneinander angetrieben werden. a. Röstofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebs- mit einer Umschaltvorrichtung für den Vor-und Rückwärtstauf verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE326440T | 1919-10-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE326440C true DE326440C (de) | 1920-09-29 |
Family
ID=6183931
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919326440D Expired DE326440C (de) | 1919-10-21 | 1919-10-21 | Mechanischer Roestofen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE326440C (de) |
-
1919
- 1919-10-21 DE DE1919326440D patent/DE326440C/de not_active Expired
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