DE326375C - Fahrbares Geschuetz mit in der Querrichtung geteiltem Lafettenkoerper - Google Patents

Fahrbares Geschuetz mit in der Querrichtung geteiltem Lafettenkoerper

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DE326375C
DE326375C DE1916326375D DE326375DD DE326375C DE 326375 C DE326375 C DE 326375C DE 1916326375 D DE1916326375 D DE 1916326375D DE 326375D D DE326375D D DE 326375DD DE 326375 C DE326375 C DE 326375C
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DE1916326375D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/26Mountings for transport only; Loading or unloading arrangements for guns for use with carrier vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Fahrbares Geschütz mit in der Querrichtung geteiltem Lafettenkörper. Die Erfindung betrifft Geschütze mit in der Querrichtung geteiltem Lafettenkörper und bezweckt, eine Anordnung zu treffen, die es ermöglicht, die von der Vorderlafette getrennte Hinterlafette als Rohrfahrzeug zu benutzen.
  • Auf der Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung Fig. i eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispieles des Erfindungsgegenstandes, das- Geschütz befindet sich in der Feuerstellung, und Fig. 2 eine der Fig. i entsprechende Darstellung, jedoch bei einer Stellung der Teile, die sie unmittelbar nach dem Überführen des Geschützrohres vom Gleitbahnträger des Geschützes auf die Hinterlafette einnehmen; Fig. 3 und 4 sind den Fig. i und 2 entsprechende Darstellungen eines zweiten Ausführungsbeispieles des Erfindungsgegenstandes.
  • Es soll zunächst die in den Fig. i und z dargestellte Anordnung beschrieben werden. Das Geschützrohr A ist auf dem Gleitbahnträger B geführt, der die Rücklaufbremse und den Vorholer aufnimmt. Der Gleitbahnträger ist an dem vorderen Teile C des in der Querrichtung geteilten Lafettenkörpers C, D mittels der wagerechten Schildzapfen bx schwingbar gelagert. Zwischen dem Gleitbahnträger B und der Vorderlafette C ist eine auf der Zeichnung nicht dargestellte Höhenrichtmaschine eingeschaltet, die beliebiger bekannter Bauart sein kann. Die Hinterlafette D ragt mit ihrem vorderen Ende zwischen zwei am hinteren Ende der Vorderlafette C vorspringende Wangen cl und ist mit diesen durch Schlüsselbolzen E, EI (Fig. i), für die in den Wänden der Hinterlafette Bohrungen dl (Fig. 2) und in den Wangen cl Bohrungen c2 (Fig. 2) vorgesehen sind, starr aber leicht lösbar verbunden. Am hinteren Ende der Vorderlafette ist eine Protzöse c3 (Fig. 2) angeordnet, die zwischen den Wänden der Hinterlafette Platz findet. Den Wangen c' entsprechen Wangen b2 am hinteren Ende des Gleitbahnträgers B. Die Wangen b2 besitzen Bohrungen b3 (Fig. i) für den Schlüsselbolzen E. Mit den Wänden der Vorderlafette C ist die Achse F für die Lafettenträger F' (Fig. 2) verbunden. Eine zweite Achse G für Räder G1, deren Durchmesser dem Durchmesser der Lafettenräder F:' entspricht, ist an der Hinterlafette D befestigt. Die am Schwanzende in üblicher Weise mit einer Protzöse d2 und einem Sporne H ausgerüstete Hinterlafette trägt ferner eine der Gleitbahn des Gleitbahnträgers B entsprechend gestaltete Gleitbahn T. Neben der Achse G ist an der Hinterlafette D eine Stütz K schwingbar gelagert, für deren abgerundetes Ende k' an der Vorderlafette C ein Widerlager c4 vorgesehen ist. Zwei mit dem Ende k' der Stütze K gelenkig verbundene Stangen K2 können an Augen d3 oder d¢ der Hinterlafette angeschlossen werden.
  • Bei der Feuerstellung (Fig. i) des Geschützes ist die Hinterlafette D mit der Vorderlafette C durch die Schlüsselbolzen E, E' starr verbunden. Die Räder G' sind neben den Lafettenrädern F' auf die Achse F aufgesteckt, so daß sie beim Schießen die Räder F1 entlasten. Die Stütze K ist an die Hinterlafette herangeklappt und wird in dieser Lage durch die an die Augen d3. angeschlossenen Stangen KZ gehalten.
  • Soll das Geschütz in die Marschstellung übergeführt werden, so zieht man die Räder G1 von der Achse F ab und schiebt sie nach Anheben des Lafettenschwanzes auf die Achse G auf. Darauf löst man die Stangen K2 von den Augen d$ und verbindet sie mit der. Augen d', wodurch die Stütze K senkrecht zur Hinterlafette zu stehen kommt. Nachdem dann durch Entfernen der Schlüsselbolzen E, El die Verbindung zwischen Hinter- und Vorderlafette gelöst worden ist, läßt man die Vorderlafette bis zur Auflage der Wangen cl auf den Untergrund nieder, bringt den Gleitbahnträger B nebst Geschützrohr A mittels der Höhenrichtmaschine in die wagerechte Lage und löst die Verbindung des Geschützrohres mit der Rücklaufbremse und dem Vor-. holer. Nunmehr fährt man die jetzt auf den Rädern G1 ruhende Hinterlafette, indem man sie in einer nach hinten geneigten Lage hält, so weit über die Vorderlafette, bis das Ende k1 der Stütze K. zum Eingriffe mit dem Widerlager c# der Vorderlafette gelangt. Hierauf kippt man die Hinterlafette um die Auflagerstelle der Stütze K nach vorn, wobei die Räder G1 vom Untergrunde abgehoben werden. Die Hinterlafette ruht nunmehr lediglich auf der Stütze K und kann unabhängig von der Beschaffenheit des Untergrundes so eingestellt werden, daß ihr vorderes Ende zwischen die Wangen b2 des Gleitbahnträgers eingreift und die oberen Bohrungen dl in den Wänden der Hinterlafette sich mit den Bohrungen b` der Wangen bz decken. In dieser Stellung werden Hinterlafette und Vorderlafette mittels des Schlüsselbolzens E, der in die Bohrungen bl, dl eingeführt wird, gegeneinander festgelegt. - Die Gleitbahn J der Hinterlafette liegt dann in der Verlängerung der Gleitbahn des Gleitbahnträgers B. Hierauf wird das Geschützrohr auf die Gleitbahn J herübergezogen und auf der Hinterlafette festgelegt. Nach Entfernen des Schlüsselbolzens E kippt sodann die Hinterlafette um die Auf lagerstelle der Stütze K nach hinten, so daß die Räder G1 zur Auflage auf den Untergrund kommen. Nachdem man «-eiterkin die Stütze K hochgeklappt und in dieser Lage mittels der Stangen K2, die an die Augen d3 angeschlossen werden, gesichert hat, protzt man schließlich die Hinterlafette mittels der Protzöse d2 und die Vorderlafette mittels der Protzöse c3 auf je einer Protze auf. Auf diese Weise spart man einen besonderen Rohrwagen und erhält verhältnismäßig kurze Fahrzeuge.
  • Wie man beim Überführen des Geschützes aus der Marschstellung in die Feuerstellung verfährt, bedarf nach Vorstehendem keiner Erläuterung.
  • Bei der in Fig. 3 und ¢ dargestellten Ausführungsform erfolgt das Überführen des Geschützrohres A vom Gleitbahnträger B auf die Hinterlafette D, bevor die Verbindung zwischen Vorder- und Hinterlafette gelöst wird. Zu diesem Zweck besitzt -die auf der Hinterlafette D vorgesehene Gleitbahn J1 bei mit der Vorderlafette C verbundener Hinterlafette einen solchen Abstand vom Gleitbahnträger B, daß das Geschützrohr A beim Überführen auf die Gleitbahn Jl auf ihr bereits zur Auflage gelangt ist, bevor es die Gleitbahn des Trägers B völlig verlassen hat. Dabei erfolgt das Anbringen der Räder G1 an der Achse G der Hinterlafette D zweckmäßig vor dem Überführen des Geschützrohres auf die Gleitbahn J1.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Fahrbares Geschütz mit in der Querrichtung geteiltem Lafettenkörper, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterlafette (D) so eingerichtet ist, daß sie nach Trennung von der Vorderlafette (C@) als Rohrwagen benutzt Werden kann.
  2. 2. Geschütz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf der Hinterlafette (D) vorgesehene Gleitbahn (J1) bei mit der Vorderlafette (C) verbundener Hinterlafette (D) einen solchen Abstand von dem Gleitbahnträger (B) des Geschützes besitzt, daß das Geschützrohr (A) beim Überführen von der einen auf die andere Gleitbahn vorübergehend gleichzeitig auf beiden Gleitbahnen ruhen kann.
DE1916326375D 1916-09-19 1916-09-19 Fahrbares Geschuetz mit in der Querrichtung geteiltem Lafettenkoerper Expired DE326375C (de)

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