DE326086C - Expansionsdrehschieber - Google Patents

Expansionsdrehschieber

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DE326086C
DE326086C DE1919326086D DE326086DD DE326086C DE 326086 C DE326086 C DE 326086C DE 1919326086 D DE1919326086 D DE 1919326086D DE 326086D D DE326086D D DE 326086DD DE 326086 C DE326086 C DE 326086C
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Germany
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slide
expansion
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valve
shaft
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DE1919326086D
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NELIS VAN MAZIJK
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NELIS VAN MAZIJK
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L33/00Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements, specially adapted for machines or engines with variable fluid distribution
    • F01L33/02Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements, specially adapted for machines or engines with variable fluid distribution rotary

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

  • Expansionsdrehschieber. Die Erfindung bezieht sich auf eine Drehschiebersteuerung für Dampfmaschinen und besteht zunächst aus einem Drehschieber, bei welchem der zylindrische Grundschieber, der auf der mit gleicher Drehzahl wie die Maschine sich drehenden Schiebenvelle angeordnet ist, mit dem äußeren ringförmigen Teil der als Schieberspiegel dienenden Vorder-und Hinterflächen auf dem äußeren ringförmigen Teil der Schieberkastenspiegel gleitet, in welchen die Kanäle nach den beiden Seiten des Zylinders münden, während zwischen jedem der beiden inneren ringförmigen 'Geile der Schieberspiegel und der Schieberkastenspiegel scheibenförmige Expansionsschieber angeordnet sind, die sich zusammen mit dem zylindrischen Grundschieber drehen.
  • Bei diesem Schieber wird der Dampf nach beiden Seiten des Kolbens in den Zylinder durch Kanäle geführt, die von der zylindrischen Oberfläche des Grundschiebers, welche von einem Raum umgeben ist, der mit der Frischdampfzufuhr in -Verbindung steht, nach dem inneren ringförmigen Teil der beiden Schieberspiegel führen und dort als Teil einer ringförmigen Fläche mit einer Länge entsprechend der größten, für den Zylinder gewünschten Füllung ausmünden. Diese Mündungen liegen gegenüber gleichgeformten öffnungeri in den Expansionsschiebern. In diesen Öffnungen der Expansionsschieber sind radiale Stege angebracht, die be; Verdrehung der Expansionsschieber gegenüber dem zylindrischen Grundschieber -zwecks-Veränderung_ der Füllung die Kanäle in diesen mehr oder weniger schließen und dadurch .die von den Schieberkastenspiegeln zum Zylinder führenden Kanäle kürzere oder längere Zeit geöffnet halten.
  • Der Dampfauslaß aus dem Zylinder erfolgt durch Kanäle, welche in dem äußeren, ringförmigen Teil der Schieberspiegel diametral gegenüber den Mündungen- der Einlaßkanäle angeordnet und genau wie diese geformt sind; die Länge dieser Auslaßöffnungen wird bestimmt- auf Grund der Dauer des Auslasses. Diese Auslaßöffnungen wirken zusammen mit den vom Schieberkastenspiegel zum Zylinder und zum Auslaß führenden Kanälen und halten diese während der Dauer des Auslasses geöffnet. Dabei dient der innere, d. h. der der Schieberwelle am nächsten liegende Teil der von den Schieberkastenspiegeln zum Zylinder führenden Kanäle ausschließlich für die Dampfzufuhr, während der äußere Teil der Mündung dieser selben Kanäle ausschließlich für den Dampfausläß dient.
  • Als weiteres Merkmal kann der. Drehschieber der vorliegenden Erfindung aus zwei auf der Schieberwelle angeordneten und ineinandergeschobene-n Teilen bestehen, die durch eine Feder auseinander gegen die zugehörigen Expansionsschieber und gegen die Sehieberkastenspiegel gedrückt werden. Außerdem können die die Spiegel bildenden Stirnwände des Schiebers und somit auch die Spiegel der Expansionsschieber und des Schieberkastens kegelförmig sein.
  • Die Erfindung bezieht sich ferner auf die Regelungsvorrichtung für den oben beschriebenen Dreliscbieber. Bei dieser Regelungsvorrichtung hat jeder der beiden Expansionsschieber eine mit der Schieberwelle konzentrische Hülse, in der eine schraubenförmige Nut angeordnet ist, in welche ein locken greift, der in einer mit der Schieberwelle sich drehenden 'und in der Längsrichtung darauf verschiebbaren Hülse befestigt ist, derart, daß durch Verschiebung der letztgenannten Büchsen die Expansionsschieber gegenüber der Schieberwelle und also auch gegenüber dem Schieber verdreht werden; demzufolge werden die Einlaßkanäle in den Schieberkastenspiegeln durch die Einlaßöffnungen in dem Grundschieber und den Expansionsschiebern mehr oder weniger geöffnet.
  • Der hier beschriebene Drehschieber mit der zugehörigen Regelung bietet gegenüber den bisher gebräuchlichen Maschinen init_ sich hin und her bewegenden oder schwingenden Steuerungsorganen wesentliche Vorteile: Der Schieber der vorliegenden Erfindung kann in beliebiger Lage angebracht werden, in Übereinstimmung mit der geeignetsten Lage- der von der. Kurbelwelle angetriebenen Schieberwelle. Die sehr einfache Regelungs- und Umsteuerungsvorrichtung ermöglicht. es außerdem, die Regelung der Füllung, das Absperren des Dampfes und die Umsteuerung der lIaschine mittels eines einzigen Hebels zu betätigen, so daß also die Bedienung der 1Iaschine außergewöhnlich einfach wird.. Die Drehbewegung des Schiebers trägt ferner dazu bei, daß die Einlaß- und Auslaßl;änäle sich schnell öffnen und schließen: für die gute Dampfzufuhr ist dies von großer - M'ichtigkeit und erhöht zusammen mit der geringen und gleichmäßigen Abnutzung und der leichten Schmierung des ganz entlasteten Schiebers die Nutzleistung der -Maschine.
  • An Hand der beiliegenden Zeichnungen wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel für eine stehende Dampfmaschine erläutert werden.
  • Fig. i ist ein senkrechter Querschnitt durch den Schieber und den Schieberkasten.
  • Fig.2, 3 und 4 sind Ansichten auf die Schieberspiegel des Grundschiebers, der Expansionsschieber- und des Schieberkastens.
  • In den Figuren ist io die Schiebenvelle, auf der der Schieber angeordnet ist, der in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel aus zwei Teilen i i und 12 besteht. Die drehende Bewegung der Schieberwelle wird auf den Schieber übertragen durch ein auf der Schieberwelle befindliches Vierkant 13, (las in gleichgeformte Aussparungen des Schiebers greift. Die Stirnwände des zylindrischen Grundschiebers bilden die Spiegel dieses Schiebers und sind in dem hier angedeuteten Beispiel kegelförmig. Diese Schieberspiegel ruhen mit .dein äußeren ringfßrinigen Teil gegen die Schieberkastenspiegel 15 und mit dem inneren ringförmigen- Teil 14. gegen die scheibenförmigen (hier kegelförmigen) Expansionsschieber 16, die ihrerseits auf dem inneren ringförmigen Teil der Schieberkastenspiegel 15 gleiten. Der Schieberkasten selbst besteht aus einem Gehäuse 17, an dein ein Stutzen 18 - für die Frischdampfzufuhr angebracht ist, und welches an der Vor- und Rückseite abgeschlossen wird durch Deckel i g, welche die Spiegel 1 5 tragen.
  • Während der Schieber i i, 12- unmittelbar von der Schieberwelle 1o gedreht wird, wird jeder der Expansionsschieber 16 gedreht durch Vermittlung- einer auf der Schieberwelle angeordneten Hülse 2o, welche durch einen Kei12i von der Schieberwelle mitgenommen wird. Die Hülsen 20 sind in der Längsrichtung auf der Welle io verschiebbar, derart, daß die in diesen Hülsen befestigten Keile -21 sich in \üfen 22 der Schieberwelle bewegen können. Auf jeder dieser--beiden-Hülsen 2ö ist konzentrisch eine -Hülse 23 .angeordnet, die ein Ganzes mit dem Expansionsschieber 16 bilden. Bei Verschiebuni-__ der-Hülse 2o über die Schieberwelle gleitet diese Hülse in der Hülse 23 des @@pänsiönsscliiebers. Letztere hat eine schraubenförmige Nut ad., in die ein in der Hülse 2o befestigter '-Nocken 25 greift. Durch diesen Nocken wird die Drehbewegung der Hülse 2o "(also auch von der Schieberwelle io) auf den Expansionsschieber 16 übertragen, derart, daß der Grundschieber i i, 12 und die beiden Expansionsschieber 16 die gleiche Anzahl -Um- -drehungen wie die Schieberwelle io machen.
  • Durch Verschiebung der Hülse 2o auf der Schieberwelle. i .o wird der --\-locken 25 die Hülse 23 des Expansionsschiebers gegenüber der- Hülse 20 verdrehen. Infolgedessen werden also auch die Expansionsschieber 16 gegenüber dem Grundschieber 11, '12 verdreht werden. Hierdurch wird in sehr einfacher Weise eine Änderung -der Füllung erzielt, wie aus nachstehendem liervörgeht.
  • In den Fig. 2, 3 und .4 sind die Mündungen der verschiedenen Einlaß- und Auslaßkanäle in den Spiegeln des Grundschiebers, der Expansionsschieber und des Schieberkastens angedeutet.
  • In Fig. i sind 26 die Einlaßkanäle des Grundschiebers, welche von der zylindrischen Oberfläche des Schielfers nach dem inneren Spiegel i-. laufen und dort in öffnungen 27 (Fig.2) ausnriinden, welche die Form eines 'i eiles einer Ringfläche haben. Gegenüber (Miesen Ausmündungen der Einlaßkanäle in den. Grundschieberspiegeln sind in den Expansionsschiebern 16 Einlaßöffnungen a8 angebracht, welche die gleiche Form haberr'Zv ie :. die zuerst genannten Üffnungen. Die Länge beider Öffnungen kann in Übereinstimmung mit der größten verlangten Zylinderfüllung bestimmt'werden ; diese Längen sind bei dem hier angeführten Beispiel derart bemessen, daß für eine bestimmte Stellung der Expansionsschieber gegenüber dem Grund= schieber während des ganzen Kolbenhubes Dampf in die Zylinder treten kann. Die Öffnungen 28 sind durch radiale Stege 281 unterteilt, die mit den Flächen der Expansionsschieber genau gegen die -Spiegel des Grundschiebers und des Schieberkastens abdichten. Durch Verdrehung der Expansionsschieber gegenüber dem Grundschieber «-erden sich die Öffnungen 27 und 28 mehr oder weniger bedecken und zusammen mit den von. den Schieberkastenspiegeln nach den beiden Zylinderenden führenden Kanälen 29 die Dauer des Dampfeinlasses in den Zylindern als die Füllung regeln. Dabei dient jeweils derjenige Steg 281, der bei einer Verdrehung des Expansionsschiebers gegenüber dein Grundschieber ntit der radialen Einlaßkante der -Öffnung 27 zusarninenfällt, als steuernde Kante für den Beginn des Einlasses, während der Schluß des Einlasses durch die radiale Endkante der Öffnung 28 im Expansionsschieber gesteuert wird. Die Verdrehung der Expansionsschieber gegenüber dem Grundschieber erfolgt durch- die hier oben beschriebene Verschiebung der Hülsen 2o auf der Sebieberwelle. -Bei der in den Fig. 2 und 3 gezeigten Stellung des Grundschiebers und der Expansionsschieber überdecken sich die Öffnun ,gen 27 und 28 nirgends, so -daß für diese Stellung der Expansionsschieber. kein Dampf in den Zylinder treten kann. Der Schieber - dient in diesem Falle also eigentlich als Absperrorgan.- Verdreht man die Expansionsschieber aus dieser Nullstellung für Vorwärtsgang der Maschine gegenüber dein Grundschieber, so daß der Punkt i der Expansionsschieber die Stelle des -Nullpunktes einnimmt, so werden die üffnungen 27 und 28 die Mündung der Kanäle 29 so lange geöffnet halten, daß während 2 5 Prozent des Kolbenhubes Dämpf in die Zylinder treten. kann. Bei Verdrehung des Punktes z bis zum Nullpunkt wird die Füllung 5o Prozent, für 3 75 Prozent und für .I ioo Prozent betragen. In diesem letzten Falle bleibt also der Kanal 29 durch die ()ffnungen 27, 28 während des ganzen Kolbenhubes geöffnet. Die Stege 281 sind derart angeordnet, daß bei Verdrehung der Expansionsschieber gegenüber dem Grundschieber die hier genannten Füllungsänderungen für Vorwärtsgang erhalten - werden. Dieselben Stege können auch für Rück; ürtsgang der 1Igschine verschiedene Füllungen bewirken. I#ür die oben angegebenen Füllungsänderungen von -a5 Prozent, 5o Prozent usw. wären für 1tückwärtsgang noch weitere Stege anzubringen, die jedoch in der Zeichnung fortgelassen sind. -Der Dampfauslaß erfolgt durch Kanäle 30, die an den äußeren - ringförmigen Schieberspiegeln im Grundschieber angeordnet und ebenso geformt sind wie die YIiindungen 27 der Einlaßkanäle. Diese Kanäle 3o liegen diametral gegenüber den Öffnungen 27 der Schieberspiegel derart, daß die Ein- und Auslaßmündungen der Grundschieberspiegel konzentrische Flächen beschreiben. Die Länge. des Kanals 30 wird in t@bereinstimmung mit der Breite des äußeren Teiles des Kanals -29 im _#chieberkastenspiegel derart bemessen, daß dieser Kanal während des ganzen rückgehenden Hubes für den Auslaß geöffnet bleibt.
  • An beiden Seiten der Üffnung 29 befinden sich iln. Schieberkastenspiegel 15 Öffnungen 3 r, die durch- Stege 32 von dem Kanal 29 getrennt sind. Diese Öffnungen 31 liegen in gleicher Entfernung aus der Schiebermitte gegenüber den Aasmündungen 30 der Schieberspiegel und «-erden daher bei der Drehung des Grundschiebers während der Auslaßperiode durch die Öffnungen 30 überdeckt. Da die Öffnungen 31 außerdem durch den inneren Raum 33 der Schieberkastendeckel in unmittelbarer Verbindung mit den Öffnungen 34 der Abdampfleitung stehen, wird während des Auslasses der Dampf aus dem Zylinder nacheinander durch die Kanäle 29, 30, 31 und durch- den Rauin 33 nach der Abdampfleitung 3,4 entweichen können.
  • Um die Abnutzung so gering als möglich zu machen, und um zu verhüten, daß die Schieberspiegel dadurch undicht «-erden; kann der zylindrische Grundschieber zweiteilig hergestellt werden, wobei die beiden Teile dann iiZeinandergeschoben-werden. Im Innern des Schiebers ist dann eine Feder 35 angeordnet, welche die beiden Teile.i i und 12 des Grundschiebers auseinander gegen die Schieberkastenspiegel drückt. Dadurch wird erreicht, daß auch bei Abnutzung der Grundschieber gleichmäßig gegen die Spiegel gedrückt wird. Uni zu verhüten, daß. Frischdampf aus dem Raum 36 in das Innere 37 des Grundschiebers strömen kann, werden die beiden Schieberteile durch federnde Ringe 38 gegeneinander abgedichtet. Die Schieberspiegel können im allgemeinen flach sein, für die bessere Abdichtung sind sie in dein hier dargestellten Beispiel kegelförmig.
  • Die Regelung der Füllung durch den Schieber wird betätigt durch einen Hebel, dessen Bewegung von einem willkürlichen Regelungsgestänge auf zwei lose auf den Hülsen 2o drehbare Ringe _(.5 übergebracht wird. Diese Ringe sind zwischen zwei vorstehenden Rändern der Hülsen angeordnet. Durch Verdrehung eines Hebels werden die beiden Ringe 45 die Hülsen 2o auf der Scliieberwelle io verschieben, und damit die hier oben beschriebene-Verdrehung der beiden Expansionsschieber i6 gegenüber dem Grund-Schieber bewirken. Durch Verdrehung des Hebels aus der Nullstellung nach oben oder nach unten werden die Expansionsschieber aus ihrer -Nullstellung in die eine oder andere Richtung gegenüber dem Grundschieber verdreht, je nachdem die Maschine vorwärts oder rückwärts läuft. Gemäß der größeren oder kleineren Füllung kann der Hebel mit Hilfe eines Zahnsegmentes, das am Gestell der Maschine befestigt ist, in einer bestimmten Stellung festgehalten werden, die der jeweiligen Verdrehung der Expansionsschieber für eine der angegebenen Füllungsgrößen entspricht.
  • Bei Verbund- oder Dreifachverbundmaschinen sind Expansionsschieber für die Mittel-und N iederdruckzylinder nicht erforderlich diese Zylinder haben daher nur einfache rotierende Grundschieber, wie der Schieber 11, 12 des hier wiedergegebenen Beispiels finit.entspreclIend angeordneten Kanälen. Ein besonderes Regelungsgestänge ist für diese Zylinder daher nicht erforderlich.

Claims (4)

  1. PATEN T-A:xSPRijCI-IE: -i. Expansionsdrehschieber, -der auf einer mit gleicher Drehzahl wie die Maschine sich drehenden Schieherwelle angeordnet ist und dessen als Spiegel dienende Stirnflächen auf dein denen entsprechend ausgeführten Schieberkastenspiegel gleiten, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Schieberkasten gleitenden Spiegel des Schiebers gebildet werden durch die äußeren ringförmigen Teile der. Stirnflächen, während die inneren ringförmigen Teile dieser Stirnflächen derart versenkt sind, daß in diesen Teilen scheibenförmige Expansionsschieber angeordnet werden, die sich zusammen mit dem zylindrischen Grundschieber. (11, 12) drehen.
  2. 2. Expansionsdrehschieber nach Anspruch i,. dadurch gekennzeichnet, daß in dem versenkten ringförmigen Teile der Stirnflächen bogenförmige Öffnungen (:7) angebracht sind, die die Ausmündung der l:iiilaßkanäle (26) im Schieber bilden und die während des Einlasses in Verbindung stehen mit den zum Zylinder führenden Kanälen (29) mittels in den Expansionsschiebern (16) angeordneter, entsprechend den Öffnungen (27) gebildeter Öffnungen (28), in denen radiale Stege (28t) angebracht sind.
  3. 3. Expansionsdrehschieber nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Grundschieber aus zwei auf der Schieberwelle angeordneten und ineinandergeschobenen Teilen. (i 1, 12) besteht, die durch eine Feder (35) auseinander gegen die zugehörigen Expansionsschieber (16) - und gegen die Schieberkastenspiegel (15) -gedrücke--wer-(len.
  4. 4. Regelungsvorrichtung für den Expan-_ sionsdrehschieber nach den A"rüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Expansionsschieber (16) eine mit der Schieberwelle (io) konzentrische Hülse (23) hat, in der eine schraubenförmige Nut (2d.) angeordnet ist, in welche ein Nocken (25) greift, der in einer sich mit der Schieberwelle drehenden und in der Längsrichtung auf dieser verschiebbaren Hülse (2o) befestigt ist, derart, daß durch Verschiebung der beiden letztgenannten Hülsen auf der Schieberwelle die Expansionsschi:eber .gegenüberJer Schieberwelle und also auch gegenüber dem Grundschieber verdreht werden, so daß die von den Schieberkastenspiegeln (15) zum Zylinder führenden Kanäle (29) durch die Einlaßöffnungen (27 und 28) im Grundsch)eb--r und in den Expansionsschiebern längere oder kürzere Zeit geöffnet bleiben.
DE1919326086D 1919-02-09 1919-02-09 Expansionsdrehschieber Expired DE326086C (de)

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