DE325023C - Wasserleitungsausruestungen, wie Ventile, Schieber, Haehne u. dgl.2 - Google Patents
Wasserleitungsausruestungen, wie Ventile, Schieber, Haehne u. dgl.2Info
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- DE325023C DE325023C DE1919325023D DE325023DD DE325023C DE 325023 C DE325023 C DE 325023C DE 1919325023 D DE1919325023 D DE 1919325023D DE 325023D D DE325023D D DE 325023DD DE 325023 C DE325023 C DE 325023C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K27/00—Construction of housing; Use of materials therefor
- F16K27/02—Construction of housing; Use of materials therefor of lift valves
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)
Description
Die Erfindung · betrifft eine weitere Ausgestaltung des durch das Patent 325022 geschützten
Gedankens, bei Wasserleitungsausrüstungen die wirkungswichtigen Teile aus
spezifischem Wertstoff herzustellen und sie durch einen gehäuseförmigen Umguß von Beton
oder Zement mit oder ohne Bewehrung in ihrer gegenseitigen Wirkungslage festzuhalten.
Für alle Arten von Wasserleitungsausrüstungen ist jedoch Beton oder Zement nicht der geeignete Stoff, um als Hauptkörper
nach außen hin in Erscheinung zu treten. Es sprechen dagegen nicht bloß Rücksichten des
äußeren gefälligen Eindrucks, sondern auch gesundheitstechnische Bedenken, da schließlich
Beton doch nicht so glatte und porenfreie Oberflächen darbietet, wie es aus diesen Rücksichten
wünschenswert ist und wie die jetzt so gebräuchliche Verwendung von glasiertem
Porzellan, Steingut, .Glas usw. ergibt.
Die vorliegende Erfindung trägt dem insofern Rechnung, als sie den Gedanken des
Hauptpatents dahin ausgestaltet, 'daß der Betonumguß, der in sich die wirkungswichtigen
Teile in ihrer gegenseitigen Wirkungslage gebunden enthält, durch eine Hülle aus
Porzellan, Steingut, Glas usw. umschlossen wird. Dadurch ergeben sich Wechselwirkungen
mit verschiedenen Vorteilen; es ist nicht nur die Verbesserung der äußeren Erscheinung in
gesundheitstechnischer und Fprmhinsicht erreicht, sondern die an sich empfindliche äußere
Hülle wird durch den Betoneinguß und dessen Metallteile versteift und bewehrt und auch
geeigneter gemacht, an anderen Teilen oder Einrichtungen befestigt zu werden. Es können
nämlich in den Betoneinguß, wieder als wirkungswichtige Teile, ankerför mige Vorrichtungen
eingelassen werden, mit Hilfe deren der ganze Körper ohne Druck- oder Zuggefahr für die
empfindliche Hülle irgendwo befestigt werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Form eines Standhahnes aus
Porzellan im Längsschnitt dargestellt. Den Kern des Hahnes bildet die säulenförmige
Einrichtung da- aus Metall hergestellten Ventilteile.
Die Hauptteile dieser Säule sind der tellerförmige Montageflansch α, der Anschlußstutzen
δ, der Ventilsitz c, der Ventilkörper d und die Ventilspindel samt Verschraubung und
Stopfbüchse e. Der Anschlußflansch α trägt nach oben ragende Verankerungsteile f; der
Ring g dient zum Einsetzen und Verschrauben der Spindelmutter bzw. Stopfbüchse und der
im Querschnitt U-förmige Rohrteil h stellt die weit vorragende Ausflußröhre dar. Diese Teile
sind umgössen und dadurch verankert und gegenseitig festgelegt durch den Betonkörper i,
der selbst wieder in den Porzellankörper k eingegossen ist, und so von diesem umhüllt dessen
gefällige, glatte und hygienisch vorteilhafte
Oberfläche als Mantel gewinnt. In ähnlicher
Weise ist der Porzellangriff I mit Beton ausgegossen und in ihm die Spindelhülse m nebst
anderen Teilen umgegossen und festgelegt. Vom Standpunkt des als reiner Hohlkörper
sehr empfindlichen Porzellan körpers bedeutet diese Beton ausfällung mit den darin eingebetteten
Metallteilen eine außerordentliche Versteifung und Bewehrung; die säulenförmig angeordneten
Ventilteile versteifen den ganzen Hahn in der Senkrechten und der Teil Jt bewehrt
die besonders gefährdete und durch ihre Gestaltung empfindliche Ausflußröhre n. Weiterhin
bietet aber die so gegebene Vereinigung von Umguß, Ausguß und Hülle den Vorteil,
den ganzen Hahn sicher und ohne Gefährdung durch ungünstige Spannungen auf anderen
Einrichtungen, wie Tischen, Becken usW., befestigen zu können. Der hierzu dienende
Flansch α ist, wie schon erwähnt, mit Hilfe mehrerer Anker f mit dem Betonkörper i
verbunden; die Porzellanhülle sitzt nicht unmittelbar auf ihm auf, sondern ist durch eine
Zwischenscheibe c aus Leder oder sonstigem nachgiebigen Stoff von ihm getrennt, so daß
die an dem Flansch α bei nachträglicher Bearbeitung oder Befestigung und Verbindung
mit anderen Einrichtungen auftretenden Kräfte ohne Gefährdung der Porzellanhülle auf den
bewehrten Betonausguß übertragen werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Wasserleitungsausrüstungen, wie Ventile, Schieber, Hähne u.dgl., nach Patent 325022, dadurch gekennzeichnet, daß der die wirkungswichtigen und zur Befestigung dienenden Teile in gegenseitiger Lage festhaltende Beton- oder Zementumguß in ein das Ganze umhüllendes Porzellan-, Steingut-, Glas- usw. Gehäuse eingegossen ist, um von diesem verkleidet zu werden und um selbst als Versteifung, Bewehrung und Befestigungsmittel für das Gehäuse und den ganzen Gegenstand zu dienen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE325023T | 1919-03-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE325023C true DE325023C (de) | 1920-09-08 |
Family
ID=6182472
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919325023D Expired DE325023C (de) | 1919-03-04 | 1919-03-04 | Wasserleitungsausruestungen, wie Ventile, Schieber, Haehne u. dgl.2 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE325023C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1300390B (de) * | 1967-11-03 | 1969-07-31 | Rokal Gmbh | Sanitaere Armatur, insbesondere Mischbatterie, mit wasserfuehrenden Teilen ohne bearbeitete Oberflaeche und mit Mantelgehaeuse |
-
1919
- 1919-03-04 DE DE1919325023D patent/DE325023C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1300390B (de) * | 1967-11-03 | 1969-07-31 | Rokal Gmbh | Sanitaere Armatur, insbesondere Mischbatterie, mit wasserfuehrenden Teilen ohne bearbeitete Oberflaeche und mit Mantelgehaeuse |
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