DE324589C - Schleuderzerstaeuberkopf - Google Patents

Schleuderzerstaeuberkopf

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DE324589C
DE324589C DE1916324589D DE324589DD DE324589C DE 324589 C DE324589 C DE 324589C DE 1916324589 D DE1916324589 D DE 1916324589D DE 324589D D DE324589D D DE 324589DD DE 324589 C DE324589 C DE 324589C
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atomizer head
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/38Nozzles; Cleaning devices therefor
    • F23D11/383Nozzles; Cleaning devices therefor with swirl means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Nozzles For Spraying Of Liquid Fuel (AREA)

Description

  • Schleuderzerstäuberkopf. Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf Ölbrenner mit sogenannter Zentrifugalzerstäubung des Brennstoffs unter Druck, wobei also dem Ölstrahl entweder durch einen kurz vor der Mündung des Brenners befindlichen Einsatz mit Gewindegängen oder schraubenförmige oder schräg zur Achse des Brenners---stehen-de Kanäle o. dgl. eine Schleuderwirkung und dadurch eine kegelige Ausbreitung erteilt wird. Um eine feinere Zerstäubung des Brennstoffs und eine bessere Mischung desselben mit der Verbrennungsluft bei geringerem Luftdruck zu erzielen, als dies mit den jetzt üblichen einfachen, d. h. nur mit einer einzigen mittleren Mündung versehenen Brennern dieser Art möglich ist, sind bei vorliegender Neuerung am Kopf des Brenners mehrere Mundstücke kleinerer Bohrung angebracht, deren Gesamtquerschnitt für gleiche Durchflußmenge bei annähernd demselben Öldruck wie bei der Einzeldüse bemessen ist. Im Gegensatz zu bekanntgewordenen Brennerköpfen mit einer Reihe Bohrungen oder Kanälen, die jedoch nur eine brausenförmige Verteilung des Brennstoffs bezwecken oder ergeben, ist bei vorliegender Neuerung jede der kleineren Einzeldüsen ebenfalls mit einer Einrichtung für Schleuderwirkung versehen, so daß der Brennstoff in mehreren, mit ihren Spitzen verhältnismäßig eng nebeneinanderstehenden Ölkegeln in größerer Gleichmäßigkeit auf das ganze Feld der zu dem Brenner gehörigen Luftdüse verteilt wird. Auf diese Weise findet außer der durch die Mehr- oder Vielzahl der Mundstücke kleinerer Bohrung bereits gegebenen feineren Zerstäubung noch eine weitere, die Zerstäubung noch besser gestaltende Wirkung durch gegenseitige Beeinflussung der Ölkegel statt. Indem diese sich gegenseitig durchdringen, überschneiden und aufeinanderprallen, wird einerseits die Zerstäubung des Brennstoffs in ihrer Feinheit noch weiter getrieben, andererseits kann die Verbrennungsluft in die geöffneten Einzelölkegel leichter eindringen und sich in innigster Weise mit dem Brennstoff mischen, - besonders da auch die Wandstärke der Einzelölkegel durch die Aufteilung des früheren Einzelstrahls und der dadurch bewirkten Vergrößerung von dessen Oberfläche -wesentlich geringer wird. Wie die Ergebnisse ausgeführter Versuche zeigen, ist durch diese vereinigte Wirkung eine rauchfreie Verbrennung mit erheblich geringerem Luftüberschuß und Luftdruck möglich, als bei den jetzt in Gebrauch befindlichen Ölbrennern. Außer einer Verbesserung des Kesselwirkungsgrades und einer Verringerung der Gebläseleistung wird durch die Neuerung der weitere Vorteil einer wesentlich kürzeren Flamme erzielt, wodurch die Verbrennungskammer verkleinert und damit an Gewicht und Raum gespart werden kann. .
  • Die Neuerung kann naturgemäß für jede Art von Ölfeuerung, mit besonderem Vorteil aber für ölbefeuerte Wasserrohrkessel verwendet werden.
  • In Fig. a bis q. sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Neuerung dargestellt. In Fig. z. und 2 bezeichnet a einen auf das Zuführungsstück b geschraubten Brennerkopf, der in dem gezeichneten Beispiel mit vier kranzförmig zur Mitte angeordneten Einzelmundstücken c versehen ist. Jedes dieser Mundstücke besitzt vor der Bohrung d eine sogenannte Zerstäuberspirale e, d. h. einen Einsatz mit Gewindegängen oder schräg zur Achse von e stehenden Kanälen o. dgl. zur Erzielung der Schleuderwirkung.
  • Statt vier Einzelmundstücke können auch deren weniger oder mehr angeordnet sein,,-z. B., wie in Fig. 3 angedeutet, sechs mit einer etwas größeren Düse in .der-Mitte.. Obwohl eine größere Zahl von Mundstücken naturgemäß für die Verteilung des Öls günstiger ist, so verbietet sich doch eine zu große Zahl einerseits wegen des zur Verfügung stehenden Raumes am Kopf des Brenners,. andererseits mit Rücksicht auf Vermeidung der Verstopfung de: kleinen Bohrungen durch im Öl vorhandene Verunreinigungen, deren Zurückhaltung erfahrungsgemäß auch durch vorgeschaltete Siebe oder Filter nicht mit Sicherheit bewirkt werden kann. - - -Bei dem Beispiel nach Fig..i und 2 stehendie Achsen der Einzelmundstücke e -zueinandei parallel. Eine Steigerung der günstigen Wirkung, besonders hinsichtlich Verminderung des erforderlichen Luftdrucks kann noch dadurch erzielt werden, daß den Achsen der Einzeldüsen e eine gegenseitig geneigte oder gespreizte Stellung gegeben wird, wie das Beispiel Fig. q. zeigt. Auf diese Weise wird der Durchmesser des bestreuten Feldes noch größer, so daß eine etwas größere Luftdüse verwendet werden kann, die natürlich auch einen geringeren .Luftdruck erfordert.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcIir: i. Schleuderzerstäuberkopf für Ölfeuerung, dadurch gekennzeichnet, daß statt einer einzigen größeren Öffnung mehrere kleinere Mündungen oder Einzeldüsen an demselben Kopf vorhanden sind, wobei jede -dieser_.kleineren Einzeldüsen ihren eigenen Einsatz für Schleuderzerstäubung besitzt. 2. -Ausführungsart des Zerstäuberkopfes nach Anspruch i" dadurch gekennzeichnet, däß die Achsen der -Einzeldüsen eine Neigung nach außen gegenüber der Achse des Zerstäuberkopfes besitzen.- - -
DE1916324589D 1916-11-19 1916-11-19 Schleuderzerstaeuberkopf Expired DE324589C (de)

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