DE324482C - Wellendrucklager, insbesondere fuer Schiffsschraubenwellen - Google Patents
Wellendrucklager, insbesondere fuer SchiffsschraubenwellenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H23/00—Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements
- B63H23/32—Other parts
- B63H23/321—Bearings or seals specially adapted for propeller shafts
-
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- B63H2023/325—Thrust bearings, i.e. axial bearings for propeller shafts
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Description
- Wellendrucklager, insbesondere für Schiffsschraubenwellen. Die Erfindung bezieht sich auf solche, insbesondere für Schiffsschraubenwellen bestimmte Wellendrucklager, deren Gleitfiläche in bekannter Weise in eine Anzahl sich selbsttätig und unabhängig voneinander einstellender Gleitschuhe zerlegt ist. Derartige Lager, die infolge ihrer Eigenart imstande sind, sehr hohe Flächendrücke aufzunehmen und zu übertragen, bedürfen naturgemäß einer besonders sorgfältigen Überwachung und Schmierung und erfordern außerdem, daß einzelne schadhaft gewordene Gleitschuhe leicht ausgewechselt werden können. Diesen Anforderungen wird die Erfindung durch eine neue und eigenartige Anordnung der Gleitschuhe in einfachster Weise gerecht.
- Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. x einen senkrechten Längsschnitt durch ein für eine Schiffsschraubenwelle bestimmtes Drucklager in Richtung der Achse nach Linie x-x der Fig. 2 und Fig. 2 einen Querschnitt durch den Gleitschuhring nach Linie y-y der Fig. z.
- In den Lagerböcken a1 des mit dem Schiffe fest verbundenen Lagergehäuses A sind die mit Weißmetall gefütterten zum Tragen der Welle C dienenden Lagereinsätze B gelagert. Die einander zugekehrten verbreiterten Endflächen der Lagereinsätze sind hohlkugelig ausgedreht und dienen zur Aufnahme entsprechend gestalteter Zwischenstücke D, deren ebene Seitenflächen die festen Gleitflächen des Lagers bilden. Die segmentartig gestalteten, auf ihrer Gleitfläche mit Weißmetall gefütterten Gleitschuhe F sind in Ringnuten untergebracht, die auf beiden Seiten des Wellendruckringes cl derartig eingedreht sind, daß ein äußerer Ringflansch c2 stehengeblieben ist; die Gleitschuhe werden durch Nasen f 1, die in Hinterdrehungen .der Ringnuten eingreifen, am Herausgleiten in Richtung der Wellenachse gehindert, während sie gegenüber der Fliehkraftwirkung durch den Ringflansch c2 gesichert sind. Der Ringflansch c2 besitzt eine Anzahl gleichmäßig auf seinem Umfang verteilter Öffnungen c4. durch welche die Gleitschuhe in die Ringnuten eingebracht werden können und die nach erfolgter Einbringung der Gleitechuhe durch Verschlußstücke G verschlossen werden, die einen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt besitzen. Wie die Fig. 2 erkennen läßt, sind für jeden Gleitschuhring,vier solcher Einführungsöffnungen vorgesehen, durch die zweckmäßig je drei Gleitschuhe- eingebracht werden, nämlich der unter der Öffnung lie gende sowie die seitlich unmittelbar benachbarten; letztere werden nach erfolgter Einbringung durch Verschieben in der Umfangsrichtung in ihre richtige Stellung gebracht. Auf dem Umfange verteilte Federn H, die in einander gegenüberliegende radiale Nuten f4, c6 der Gleitschuhe und des Druckringes eingeschoben sind, verhindern, daß sich die Gleitschuhe als Ganzes innerhalb der Ringnut des Druckringes verdrehen. Die Gleitschuhe besitzen seitliche Knaggen f2, die dazu bestimmt sind; die für den Ölumlauf unerläßlichen Zwischenräume f 6 zwischen den einzelnen Gleitschuhen aufrechtzuerhalten.
- Der erforderliche Ölumlauf wird dadurch sichergestellt, daß der Flansch c2 des Druckringes cl die Gleitschuhe nach außen hin nur auf einem Teile ihrer Breite überdeckt. Das im unteren Teile des Lagergehäuses befindliche Schmieröl tritt infolgedessen beim Durchgänge der Gleitschuhe in die Zwischenräume f b zwischen den Gleitschuhen ein und wird von diesen bei der Drehbewegung der Welle mitgenommen. Um zu vermeiden, daß das Öl zu schnell durch die Zwischenräume zwischen den Gleitschuhen hindurch nach innen abfließt, sind die Zwischenräume nach der Wellenseite durch den Bund, c3 der Welle .nahezu ganz abgedeckt. Das bei der Drehung mitgenommene Öl wird auf diese Weise gezwungen, zwischen die Gleitflächen zu treten und hier den zum Betrieb der Lager unerläßlichen Ölschleier zwischen den Reibungsfläcl=en zu bilden.
- Müssen einzelne Gleitschuhe, die z. B. durch Auslaufen ihrer Weißmetallfütterung unbrauchbar geworden sind, ausgewechselt werden, so wird die Welle mittels der Drehvorrichtung der Maschine so weit gedreht, bis die dem auszuwechselnden Gleitschuhe zugehörige Einführungsöffnung c4 sich unter dem Schauloche K des Lagergehäuses befindet. Sodann wird das betreffende Ver schlußstück G des Ringflansches c2 durch seitliches Herausschieben entfernt und der unter der Öffnung liegende Gleitschuh nach Einschrauben einer Handschraube in eine zu diesem Zwecke vorgesehene Bohrung f 3 herausgehoben, wobei die Federn H mitterausgehobenwerden. Müssen die der Einführungsöffnung seitlich benachbarten Schuhe ausgewechselt werden, so werden sie nach Her ausnähme des mittleren Gleitschuhes in der Umfangsrichtung bis unter die Öffnung verschoben was ebenfalls mit Handschrauben o. dgl. leicht bewerkstelligt werden .kann und dann in derselben Weise wie der mittlere Gleitschuh herausgehoben.
Claims (5)
- PATENT-ANspRÜcnE: z. Wellendrucklager, insbesondere für ! Schiffsschraubenwellen, dessen Gleitfläche in eine Anzahl sich selbsttätig und unabhängig voneinander einstellender Gleitschuhe zerlegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die - Gleitschuhe (F) an der Drehbewegung der Welle teilnehmen.
- 2. Drucklager nach Anspruch. z, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschuhe (F) mit durch Ansätze (f2) gewahrten Zwischenräumen (f5) in seitlichen Ringnuten des Wellendruckringes (cl) sitzen und durch Nasen (f 1), die in Hinterdrehungen der Ringnuten eingreifen, sowie durch den Druckring (cl) umschließende Bänder o. dgl. (c2) gegen Herausgleiten in Richtung der Wellenachse sowie senkrecht dazu gesichert sind.
- 3 Drucklager nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschuhe (F) gegen die Einwirkung der Fliehkraft durch einen mit dem Druckringe (cl) aus einem Stücke hergestellten Ringflansch (c2) gesichert werden, der zwecks Einführung der Gleitschuhe mit einer Anzahl auf dem Umfange verteilter Öffnungen (c4) versehen ist, die nach dem Einfügen der Gleitschuhe durch Verschlußstücke (G) verschlossen werden können.
- 4. Drucklager nach Anspruch x bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenräume (f,1) zwischen den Gleitschuhen (F) durch geeignete Ausbildung der die Gleitschuhe umschließenden Teile des Wellendruckringes nach innen vollkommen oder nahezu vollkommen, nach außen dagegen nur zum Teil abgedeckt sind, derart, daß das 01 leicht von außen in die Zwischenräume eindringen kann und der Olabfluß nach innen gehemmt ist oder umgekehrt.
- 5. Drucklager nach Anspruch z bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der von den einzelnen Gleitschuhen (F) gebildete Druckkranz gegen Verdrehung in der Umfangsrichtung durch einzelne auf seinem Umfange angeordnete Federn (H) gesichert ist, die in einander gegenüberliegende radiale Nuten (c°, f-4) des' Druckringes (cl) und der Gleitschuhe eingeschoben sind und sich beim Herausheben des betreffenden Gleitschuhes mitbewegen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE324482T | 1919-03-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE324482C true DE324482C (de) | 1920-09-02 |
Family
ID=6179759
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919324482D Expired DE324482C (de) | 1919-03-23 | 1919-03-23 | Wellendrucklager, insbesondere fuer Schiffsschraubenwellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE324482C (de) |
-
1919
- 1919-03-23 DE DE1919324482D patent/DE324482C/de not_active Expired
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