DE3243146A1 - Detektor zum anzeigen von empfangsstoerungen - Google Patents

Detektor zum anzeigen von empfangsstoerungen

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DE3243146A1 DE19823243146 DE3243146A DE3243146A1 DE 3243146 A1 DE3243146 A1 DE 3243146A1 DE 19823243146 DE19823243146 DE 19823243146 DE 3243146 A DE3243146 A DE 3243146A DE 3243146 A1 DE3243146 A1 DE 3243146A1
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    • G01R23/16Spectrum analysis; Fourier analysis
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    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
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    • H04B1/1646Circuits adapted for the reception of stereophonic signals
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Description

  • Detektor zur Anzeige von Empfangsstörungen.
  • Die Erfindung betrifft einen Detektor zur Anzeige von Empfangsstörungen beim UKW-Rundfunkempfang durch Auswertung des FM-demodulierten HF-Signals.
  • Solche Detektoren werden vorzugsweise vert> t zur Verbesserung des Rundfunkempfangs in Kraftfahrzeugen. Der Detektor hat die Aufgabe, eine Empfangsstörung zu erkennen und anzuzeigen. Daraufhin wird eine Umschaltmaßnahme eingeleitet, die im allgemeinen elektronisch durchgeführt wird. Zum Beispiel wird in der Offenlegungsschrift DE 3107970 Al ein FM-Empfänger beschrieben, in dem mit Hilfe eines Detektors und einer Umschalteinrichtung automatisch das Mehrwegerauschen vermieden wird. In der Offenlegungsschrift DE 3122057 A1 wird eine Tunersteuerung mit einem Detektor zum Wahrnehmen des Signalpegels in einem Rundfunkempfänger vorgestellt. Weiterhin ist in der US-Patentschrift 3.825.697 von einer Umschalteinrichtung die Rede, die nach Erkennung einer Störung infolge des Mehrwegeempfangs von Stereo-Betrieb auf Monobetrieb umschaltet. in allen beschriebenen Fällen ist ein Detektor zur Erkennung der Störung erforderlich.
  • Ein Detektor zur Erkennung von Störungen ist aus der US-Patentschrift 4.216.353 bekannt. Dieser Detektor ist speziell konzipiert für die Erkennung von störender Mehrwegeausbreitung der elektromagnetischen Wellen mit großen unterschiedlichen Laufzeiten. Aus diesem Effekt resultieren am Ausgang des Frequenzdemodulators ein erhöhtes Rauschen und eine Verzerrung der niederfrequenten Nachricht. Im Fall der Stereo-Aussendung führt dieser Effekt auch zu einem erhöhten Übersprechen zwischen den beiden Stereo-Kanälen. Der in dieser Patentschrift beschriebene Detektor beruht auf der Auswertung des Amplituden-Zeitverlaufs des empfangsseitig vorliegenden frequenzmodulierten Signals. Dieser Detektor hat insbesondere im Hinblick auf einen Einsatz in einem Autoempfänger folgende Nachteile: Es ist bekannt, daß die Überlagerung von Teilwellen am Empfangsort bei Laufzeitunterschieden zwischen einerlus und 100 Juszu nennenswerten Verzerrungen der niederfrequenten Nachricht am Ausgang des FM-Demodulators führt. Diese Verzerrung geht einher mit einer vom niederfrequenten Nachrichteninhalt abhängigen Amplitudenmodulation des resultierenden Hochfrequenzträgers am Empfangsort. Der in der o.g. US-Patentschrift angegebene Detektor erkennt diese Amplitudenmodulation und zeigt sie als Störung an. Meistens jedoch ist das Wellenfeld aus Teilwellen zusammengesetzt, deren Laufzeitunterschiede unter einer pos liegen. Diese Überlagerung der Teilwellen führt empfängerseitig nicht zu Störungen, verursacht aber eine starke Ortsabhängigkeit der resultierenden Feldamplitude. Der Eingangspegel des Autoempfängers erfährt deshalb durch die Eigenbewegung des Fahrzeugs in diesem Wellenfeld eine zeitliche Amplitudenänderung, die sich als Amplitudenmodulation ausdrückt. Der angegebene Detektor besitzt deshalb den Nachteil, zwischen einer Amplitudenmodulationsart, die nicht zu Störungen führt, und einer anderen Amplitudenmodulationsart, die auf Grund der Mehrwegeausbreitung mit großen Laufzeitlslterschieden entsteht und deshalb Störungen hervorruft, unterscheiden zu müssen.
  • Besonders schwierig ist die Situation dadurch, daß beide Modulationsarten statistisch und zeitweise gleichzeitig auftreten. Daraus resultiert eine unsichere Erkennung der wirklichen Störung und eine verhältnismäßig große Detektionszeit. Diese Detektionszeit führt dazu, daß die Eingriffe in das Empfangssystem durch Umschalten erst so spät vorgenommen werden können, daß der Rundfunkhörer die Störung bereits wahrgenommen hat. Weiterhin ist ein derartiger Detektor nicht in der Lage, andersartige Störungen, die auf dem Hochfrequenzübertragungsweg auftreten und zu niederfrequenten Störungen führen, aus dem Amplitudenverlauf des Hochfrequenzträgers zu erkennen. Hierzu zählen u.a'z.B.
  • Motorstörungen und sonstige Störungen der elektrischen Aggregate des Kraftfahrzeugs.
  • Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, das Vorliegen der wichtigsten hörbaren Empfangsstörungen mit verschiedenenen Ursachen, die beim UKW- Stereo- oder Monoempfang auftreten, im empfangsseitig demodulierten Signal schnell und treffsicher zu erkennen und anzuzeigen und solche Signalstörungen, die auf dem hochfrequenten Übertragungsweg auftreten, aber empfängerseitig nicht zu hörbaren Störungen führen, von der Anzeige auszuschließen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Detektor der eingangs beschriebenen Art eine Selektionseinrichtung enthält, in der ausschließlich Signalanteile, die in den Signal-Frequenzlücken des senderseitig zur Aussendung. gebrachten Mono-oder Stereo-(MPX)-Signals oberhalb des Hörfrequenzbereichs, d.h.
  • oberhalb einer Frequenz f1 > 15 kHz, jed nunterhalb von f2 (23 kHz nach der Demodulation durch den F-Demodulator im Empfänger auftreten, ausgefiltert werden und eine Auswerteschaltung vorhanden ist, in der diese Signalanteile ausgewertet und zur Anzeige gebracht werden.
  • Die Erfindung wird anhand folgender Figuren näher beschrieben.
  • Es zeigen: Fig.1: das Signalspektrum am Ausgang des Empfänger-Demodulators mit Störanteilen im Frequenzbereich f1 bis f2.
  • Fig.2: Detektor nach der Erfindung mit Bandpaß, Pilottonfalle und Gleichrichterschaltung und Tiefpaß.
  • Fig.3: Detektor nach der Erfindung mit Bandpaß für einen Teilfrequenzbereich des auswertbaren Signals.
  • Fig.4: Detektor mit 2 kombinierten Bandpässen -zur Auswertung der Teilfrequenzbereiche oberhalb und unterhalb der Pilottonfrequenz.
  • Fig.5: Detektor mit Mischerschaltung und nachgeschaltetem Tiefpaß zur Abwärtsmischung des auswertbaren Frequenzbereichs durch Zusetzen eines Signals mit der Pilottonfrequenz.
  • Fig.6: Detektor mit Mischerschaltung und einem mit dem empfangenen ausgefiltertn Pilotton synchronisierten Oszillator.
  • Fig.7: Schwellwertentscheider zur binären Anzeige des Vorliegens einer Empfangsstörung.
  • Fig.8: Detektor mit Auswertung des im NtlQz-Hörfrequenzbereich auftretenden Signalpegels und Bewertung der Schwellwertspannung mit diesem Pegel.
  • Fig.9: Detektor mit Auswertung des im Nutz-Hörfrequenzbereichs auftretenden Signalpegels und Bewertung des Ausgangssignals des Detektors durch Einstellung des Verstärkungsfaktors im Auswertezweig.
  • In Fig.1 ist das Stereo-Multiplex-Signal 15, wie es am Ausgang des Frequenzdemodulators dem Spektrum nach angegeben. Für den Fall, daß keine Störungen vorliegen, ist die Signal-Frequenzlücke zwischen 15 und 23 kHz mit Ausnahme des diskreten 19 kHz Pilottons frei von Signalenergie. Treten Störungen auf dem Hochfrequenzsignalübertragungsweg ein, so treten in dieser Signal-Frequenzlücke störungsbedingt Energieinhalte 3 auf, die zur Anzeige einer Störung detektiert werden können. Hierbei wird eine Vielfalt von Störungen unterschiedlichster Ursachen angezeigt. Zum Beispiel führt die Mehrwegeausbreitung mit Laufzeitdifferenzen zwischen 1 und 100 zuzuhörbaren Verzerrungen, die zu Harmonischen des niederfrequenten Bandes führen. Diese Harmonischen erzeugen bevorzugt Energieanteile in der beschriebenen Frequenzlücke, da sie sich in enger Frequenznachbarschaft zum niederfrequenten Summenkanal befindet. Das gleiche gilt für alle anderen Arten von hörbaren Störungen, die sich in aller Regel nicht nur über das hörbare Frequenzgebiet erstrecken, sondern im allgemeinen ein wesentlich breiteres Frequenzspektrum besitzen. So werden z.B. Störungen, die durch die Zündanlage oder durch sonstige elektrische Aggregate des Fahrzeugs verursacht sind, ein Frequenzspektrum weit über den 15 kHz-Bereich hinaus-Störsignalanteile verursachen. Im Fall der Monoaussendung stünde für die Auswertung der Störsignale ein größerer Frequenzbereich im Anschluß an die Hörgrenze von 15 kHz zur Verfügung. Da jedoch im UKW-Bereich für fast alle Sender, zumindest alternativ, die Stereoaussendung vorgesehen ist, ist die Kompatibilität des Detektors bezüglich des Stereo- oder Monoempfangs unverzichtbar. Diejenige Signal-Frequenzlücke mit der engsten Nachbarschaft zum Hörfrequenzbereich ist somit der Frequenzbereich zwischen 15 und 23 kHz unter Ausnahme der Pilottonfrequenz fp. Die Frequenznachbarschaft der ausgewerteten Signal-Frequenz lücke zum Hörfrequenzbereich ist deshalb wichtig, weil das Störspektrum der hörbaren Störung in einer Vielzahl der Fälle zu höheren Frequenzen hin stark -abnimmt und eine Störung durch Ausnutzung einer Signallücke bei höheren Frequenzen nur zu einer unzureichend kleinen Detektionssicherheit führen würde.
  • Die vorliegende Erfindung beruht darauf, Störsignale in dieser Frequenzlücke festzustellen und anzuzeigen. Die Erfindung besitzt dabei den entscheidenden Vorteil, daß z.B.
  • Amplitudenschwankungen des Hochfrequenzträgers, die wegen der Amplitudenbegrenzung im FM-Demodulator vielfach nicht zu hörbaren Störungen führen, auch vom Detektor nicht angezeigt werden. Mehrwegeausbreitung mit kurzen Laufzeitunterschieden der beteiligten Teilwellen wird also in keiner Weise erfaßt.
  • Amplitudeneinbrüche unter eine bestimmte Schwelle führen häufig im Hörbereich zu Aufrauschen, das auch durch Mehrwegeausbreitung mit großen Laufzeiten bedingt sein kann.
  • Da dieses Rauschen nicht auf den Hörfrequenzbereich beschränkt ist,können auch diese Rauschanteile im Frequenzbereich zwischen 15 und 23 kHz, unter Ausschluß der Pilottonfrequenz, zur Detektion herangezogen werden.
  • Der Detektor nach der Erfindung besitzt deshalb eine Selektionseinrichtung 1 mit deren Hilfe die störungsbedüigten Signale, die im Frequenzbereich f1 >15 kHz bis f2C23 kHz auftreten, unter Ausschluß des Pilottons ausc,efiltert werden.
  • Diese Frequenzgrenzen f1 und f2 sollen möglichst so gewählt werden, daß bei bestehenden Filterflanken Signalanteile der Nutz-Frequenzbereiche hinreichend unterdrückt werden und nicht zur Fehlerindikation beitragen. Um der in der Praxis stets begrenzten Selektivität von Filterschaltungen Rechnung zu tragen, wird die Frequenz fl um f1 größer gewählt als 15 kHz. Sinngemäß wird f2 um ß f2 kleiner gewählt als 23 kHz. Bei Anwendung eines Saugkreises zur Unterdrückung der Pilottonfrequenz ist es zweckmäßig, den kleinen Frequenzabstand a fp einzuführen. Das so aüsgefilterte Signal zur Erkennung von Störungen belegt somit den in Fig.2 dargestellten Frequenzbereich.
  • Die einfachste Anordnung zum Ausfiltern der störungsbedingten Signalanteile nach der Erfindung ist ein Bandpass 8 mit dem Durchlaßbereich fl bis fp -fp, mit fp= 19 kHz. Diese Signalinhalte können dann mit einer Gleichrichterschaltung 4, die im allgemeinen einen Verstärker beinhaltet, gleichgerichtet werden und über einen nachgeschalteten Tiefpaß 5 mit geeigneter Zeitkonstante geglättet werden (s. Fig.3).
  • Zieht man den Frequenzbereich zwischen 19 und 23 kHz zusätzlich heran,so kann dies durch die Parallelschaltung zweier Bandpässe geschehen, wie es in Fig.4 angedeutet ist.
  • Sinngemäß wird der Bandpaß 8 aus Fig.3 verwendet und die Durchlaßfrequenz des Bandpasses 9 von fp+fp bis 23 kHz -df2 gewählt.
  • Auf einfache Weise kann das Ausfiltern der Störsignale nach der Erfindung auch durch Kaskadierung eines Bandpasses 6 mit dem Durchlaßbereich f1 bis f2 und einer Pilottonträgerfalle 7 erfolgen, wie es in Fig.2 dargestellt ist.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist die Umsetzung des Frequenzberelchs der Signal-Frequenzlücke mit Hilfe eines Mischers 10 und durch Zusetzen eines Signals 12 der Pilottonfrequenz. Diesem Mischer wird eingangsseitig das nach der FM-Demodulation vorliegende Signal 15 zugeführt.
  • Am Ausgang des Mischers liegt somit der in'der Signal-Frequenzlücke befindliche Störanteil im Frequenzbereich unterhalb von maximal 4 kHz vor. Diese Signalanteile können dann vorteilhaft mit einem Tiefpaßfilter 11 ausgefiltert werden. Die obere Grenzfrequenz des Tiefpasses wird so gewählt, daß Nutz-Signalanteile hinreichend unterdrückt werden.
  • Wird das Signal in einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung auf einfache Weise mit einem freischwingenden Oszillator 13 erzeugt, so können Frequenzschwankungen des Oszillators zu Fehlanzeigen des Detektors führen. In diesem Fall ist es vorteilhaft, das Filter 11 als Bandpaß auszugestalten mit einer sehr niederen unteren Grenzfrequenz derart, daß solche Fehlanzeigen ausgeschlossen werden.
  • Um zu einer besonders vorteilhaften Form der Erfindung zu kommen, ist es erforderlich, den Oszillator 13 mit Hilfe einer langsam arbeitenden Regelschleife 18 mit dem empfangenen Pilotton zu synchronisieren, wie es aus Fig.6 hervorgeht. Da die Phase des empfangenen Pilottons störungsbedingt durch Mehrwegeausbreitung schwanken kann, ist es notwendig, den Oszillator mit dem Mittelwert der Phase des ¢nDfangenen Pilottons zu synchronisieren. Dies wird durch Wahl einer entsprechend langsamen Regelschleife 18 zur Synchronisation des Oszillators bewirkt. Mit Hilfe eines GrobSit.ters 19 mit dem Charakter eines Bandpasses wird der Piloten aus dem Signal 15 ausgefiltert. Diese Anordnung hat den besonderen Vorteil, daß bei Stereoaussendungen die störungsbedingte, nichtlineare, durch Mehrwegeausbreitung hervorgerufene, Umsetzung des 19 kHz-Trägers mit den energiereichen Signalanteilen in der Umgebung des 38 kHz-Trägers in die Frequenznachbarschaft des 19 kHz-Pilottons fallen, im Mischer 10 umgesetzt werden nd ebenso in den Durchlaßbereich des Tiefpaßfilters fallen und zur Anzeige der Störung beitragen.
  • In diesem Fall kann das Filter 11 als Tiefpaß ausgeführt werden, da die aktuelle störungsbedingte Phasenabweichung des empfangenen Pilottons Signalanteile erzeugt, die zweckmäßig zur Erkennung der Störung ausgewertet werden.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird ein Schwellwertentscheider 14 in der Auswerteschaltung 2 eingesetzt, wie er in Fig.7 dargestellt ist. Ein solcher Entscheider besteht aus einem Spannungsvergleicher, der das in der Auswerteschaltung nach dem Gleichrichter 4 mit Tiefpaß 5 anliegende Signal mit einer Schwellspannung 20 vergleicht und an seinem Ausgang ein Signal abgibt mit der binären Information über die Größe des Signals im Vergleich zur Schwellspannung. In einer einfachen Ausgestaltung der Erfindung ist diese Vergleichsspannung 20 zeitlich konstant eingestellt.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird der Schwellwert 20 in Abhängigkeit von dem im gesamten Nutzhörfrequenzbereich oder in einem Teil dieses Frequenzbereichs auftretenden momentanen Signalpegel dynamisch eingestellt. Die Sicherheit der Anzeige von Empfangsstörungen ist größer, wenn die in der Frequenzlücke auftretende Signalenergie 3 mit der Nutzenergie verglichen wird. Aus diesem Grund ist es vorteilhaft, die Signalschwelle 20 des Schwellwertentscheiders 14 mit wachsendem Pegel im Nutzhörfrequenzbereich dynamisch anzuheben. Eine solche Anordnung geht aus Fig.8 hervor. Mit Hilfe des Bandpasses 16 wird ein geeigneter Teil des Nutzhörfrequenzbereichs oder der gesamte Hörfrequenzbereich ausgefiltert, mit dem Pegelindikator 21 festgestellt und dem Schwellwertentscheider 14 als Schwellspannung 20 zugeführt. Die Anzeige am Ausgang des Schwellwertentscheiders liefert dann eine binäre Angabe über das Vorliegen einer Empfangsstörung. Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht in det besonderen Ausführung des Filters 16 in Fig.8 als Bewertungsfilter. Dieses Bewertungsfilter ist in seinem Frequenzgang so eingestellt, daß diejenigen Signalanteile des Hörfrequenzbereichs, deren 2. und 3. Harmonische in den Frequenzbereich f1 und f2 fallen, stärker bewertet werden als die brigen Signalanteile. Die Entscheidung über das Vorliegen einer Empfangsstörung wird somit anhand der mit dem Nutzsignal bewerteten, in der Signal-Frequenzlücke auftretenden Signalanteile gefällt.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann eine analoge Anzeige der bewerteten Störung dadurch erzielt werd.en, daß das mit dem Pegelindikator 21 im Nutzfrequenzbereich festgestellte Signal zur Einstellung der Verstärkung eines Verstärkers 17 dient, der der Gleichrichterschaltung 4 mit Tiefpaß 5 nachgeschaltet ist. Wird die Verstärkung mit wachsendem NF-Pegel zu kleineren Werten hin verändert, so ergibt sich am Verstärkerausgang eine Spannung, die die relativierte Störung in analoger Form angibt.
  • Wird zur Frequenzselektion in der Selelktionseinrichtung 1 eine Mischerschaltung 10 verwendet, wie dies in Fig.5 ersichtlich ist, so ist es vielfach vorteilhaft, das Signal 15 über einen Bandpaß vor.zusieben. Die Durchlaßfrequenz dieses Bandpasses wird zweckmäßigerweise für den Frequenzbereich von 15 bis 23 kHz gewählt. Mit Hilfe dieser Grobfilterung wird der Mischer 10 vor Übersteuerungseffekten durch zu große Nutzsignale im niederfrequenten Hörbereich, bzw. im MPX-Signal geschützt.
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Claims (2)

  1. Patentansprüche 1. Detektor zur Anzeige von Empfangsstörungen beim UKW-Rundfunkempfang durch Auswertung de gdemodulierten HF-Signals, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor eine Selektionseinrichtung (1) enthält, in der ausschließlich Signalanteile (3), die in den Signal-Frequenzlücken des senderseitig zur Aussendung gebrachten Mono- oder Stereo-(MPX)-Signals oberhalb des Hörfrequenzbereichs, d.h. oberhalb einer Frequenz fl> 15 kHz, jedoch unterhalb von f;z23kHz nach der Demodulation durch den FM-Demodulator im Empfänger auftreten, ausgefiltert werden und eine Auswerteschaltung (2) vorhanden ist,in der diese Signalanteile (3) ausgewertet und zur Anzeige gebracht werden.
  2. 2. Detektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Selektionse.inrichtung (1) aus der Hintereinanderschaltung eines Bandpasses (6), dessen DurchlaIbbereich den Frequenzbereich fl C f' f2 umfaßt und einer Bandsperre (7), die den 19 kHz Pilotton unterdrückt, besteht, und die am Ausgang dieser Filterkette erscheinenden Signale mit Hilfe einer Auswerteschaltung (2), die aus eier an sich bekannten Gleichrichterschaltung (4) mit Tiefpaß (5) besteht, zur Anzeige gebracht werden. (Fig.2) 3. Detektor nach Anspruch 1, dadurch gek-<innzeichnet, daß die Selektionseinriehtung (1) aus einem Bandpaß (8) mit der unteren Durchlaßfrequenz f1 = 15kHz + Afl und der oberen Durchlaßfrequenz 19 kHz - fp besteht und die am Ausgang dieses Filters erscheinenden Signale mit einer a sich bekannten Gleichrichterschaltung (4) mit Tiefpaß (5) zur Anzeige gebracht werden und die Frequenzen dfl und tfpzwar möglichst klein,jedoch so groß gewählt sind, daß Signalanteile des ungestörten Hörfrequenzbereichs und Signalanteile des Pilottons am Filterausgang hinreichend unterdrückt sind.
    (Fig.3) 4. Detektor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchlaßfrequenzbereich des Bandpasses (8) den Bereich 19 kHz + #fp einsc-hließlich 23 kHz - df2umfaßt und dfp und df2 zwar möglichst klein, jedoch so groß gewählt sind, daß Signalanteile des unteren Seitenbands des geträgerten u. des Pilottons Stereo-Differenzsignalsramam Ausgang des des Bandpasses hinreichend unterdrückt sind. (Fig.3) 5. Detektor nach Anspruch 3 in Verbindung mit 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Selektionseinrichtung (1) zwei parallelgeschaltete Bandpässe (8) und (9) mit den Durchlaßfrequenzbereichen f1=(15kHz + #f1)#f L (19kHz - tfp) und (19kHz + #fp)<f<f2 =(23kH2 + #f2) enthält und dfl, Bf2 und bfp zwar so klein wie möglich, jedoch groß genug gewählt sind, damit die Nutzsignalanteile am Ausgang des Bandpasses hinreichend unterdrückt sind. (Fig.4) 6. Detektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Selektionseinrichtung (1) eine Mischerschaltung (10) mit nachgeschaltetem Filter (11) enthält, der eingangsseitig das demodulierte Signal zugeführt wird und ein Signal (12) der Pilottonfrequenz vorhanden ist, mit dem die Mischerschaltung (10) zusätzlich angesteuert wird und am Ausgang des Filters (11) das überlagerte Signal mit Hilfe einer Gleichrichterschaltung (4) mit Tiefpaß (5) angezeigt wird.
    (Fig.5) 7. Detektor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter (11) aus einem Tiefpaß (11) besteht, dessen obere Grenzfrequenz unterhalb von 4 kHz liegt. (Fig.5) 8. Detektor nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Selektionseinrichtung (1) einen frequenzstabilen frei schwingenden Oszillator (13) enthält, dessen Ausgangssignal (12) die Frequenz des Pilottons besitzt und dieses Signal der Mischerschhaltung (10) zugeführt wird. (Fig.5) 9. Detektor nach Anspruch 6 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das der Mischerschaltung (10) nachgeschaltete Filter (11) ein Bandpaß ist, dessen untere Grenzfrequenz zwar so klein wie möglich, jedoch so groß gewählt ist, daß der umgesetzte Pilotton des MPX-Signals nicht durch die unvermeidbare zeitliche Inkonstanz der Schwingfrequenz des Oszi'lators (13) in den Durchlaßbereich des Filters (11) fällt und dessen obere Grenzfrequenz unterhalb von 4 kHz liegt. (Fig.5) 10. Detektor nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Oszillator (13) auf an sich bekannte Weise mit Hilfe einer vergleichsweise langsam arbeitenden Regelschleife (18) mit dem am Ausgang des HF-Demodulators vorliegenden, im MPX-Signal (15) enthaltenen und mit Hilfe des Bandpasses (19) ausgefilterten Pilottons synchronisiert ist. (Fig.6) 11. Detektor nach Anspruch- 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteschaltung (2) einen Schwellwertentscheider (14) enthält, in dem das Ausgangssignal der Gleichrichterschaltung (4) mit Tiefpaß (5) mit einer vorgegebenen Signalschwelle (20) verglichen wird und das Vorliegen einer Empfangsstörung bei Überschreiten der Schwelle als binäre Entscheidung angezeigt wird. (Fig.7) 12. Detektor nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalschwelle auf einen zeitlich konstanten Wert eingestellt ist. (Fig.7) 13. Detektor nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteschaltung (2) zusätzlich einen Pegelindikator besitzt, der den im gesamten Nutz-Hörfrequenzbereich oder in einem Teil dieses Frequenz bereichs auftretenden momentanen Signalpegel auf an sich bekannte Weise anhand eines elektrischen Signals anzeigt und die Signalschwelle des Schwellwertentscheiders (14) mit Hilfe dieses Signals dynamisch eingestellt ist1 derart, daß sie mit wachsende Pegel zu größeren Werten hin verändert wird. (Fig.8) 111. Detektor nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß dem Pegelindikator (21) ein Bewertungsfilter (16) vorgeschaltet ist, dessen Frequenzgang so eingestellt ist, daß diejenigen Signalanteile des Hörfrequenzbereichs, deren 2. und 3.
    Harmonische in den Frequenzbereich f1 i t' f2 fallen, stärker bewertet werden als die übrigen Signalanteile und f1 und f2 die untere und die obere Durchlaßfrequenz der Selektionseinrichtung (1) bilden. (Fig.8) 15. Detektor nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Bewertungsfilter (16) aus einem Bandpaß besteht, der im Frequenzbereich zwischen ca. 5kHz und ca. 12kHz durchlässig ist und die Signalschwelle des Schwellwertentscheiders (14) proportional zu dem am Ausgang des Bandpasses mit Hilfe des Pegelindikators t festgestellten Signalpegel eingestellt ist und fl = 15kHz + J1 und f2 =23kHz - 6f2 ist . (Fig.8) 16. Detektor nach Anspruch 1J, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteschaltung (2) einen Pegelindikator (24) enthält der am Ausgang eines auf den Pilotton abgestimmten Bandpasses (16)liegt und der Schwellwert des Schwellwertentscheiders (14) mit größer werdendem Pegel des Pilotto zu größeren Werten hin verändert wird. (Fig.8) 17. Detektor nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteschaltung (2) zusätzlich einen Pegelindikator (24) besitzt, der den im gesamten Nutz-Hörfrequenzbereich oder in einem Teil dieses Frequenz bereichs auftretenden momentanen Signalpegel anzeigt und der Gleichrichterschaltung (4) mit Tiefpaß (5) ein Verstärker (17) mit einstellbarem Verstärkungsfaktor vorgeschaltet ist und dieser Verstärkungsfaktor mit Hilfe der vom Pegelindikator (2) gelieferten Spannung so eingestellt wird, daß der Verstärkungsfaktor mit größer werdender Spannung kleiner wird.
    (Fig.9) 18. Detektor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Selektionseinrichtung (1) einen zusätzlichen Bandpass mit dem Durchlaßfrequenzbereich von 15 kHz bis 23 kHz enthält und dieser der Mischerschaltung vorgeschaltet ist.(Fig.5)
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