DE32267C - Syphon zum Erzeugen kohlensaurer Getränke - Google Patents

Syphon zum Erzeugen kohlensaurer Getränke

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Publication number
DE32267C
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DE
Germany
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siphon
bottle
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carbonated beverages
liquid
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT32267D
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English (en)
Original Assignee
GEBR. STOLLWERCK in Köln a. Rh
Publication of DE32267C publication Critical patent/DE32267C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/04Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers
    • B67D1/0456Siphons, i.e. beverage containers under gas pressure without supply of further pressurised gas during dispensing

Landscapes

  • Non-Alcoholic Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4." Januar 1885 ab.
Bei diesem Syphon können die die Kohlensäure bildenden Substanzen in fester Form, beispielsweise in Form von Brausebonbons, eingeführt, angeordnet und so lange unverändert aufbewahrt werden, bis das aus denselben zu bereitende kohlensaure Getränk dargestellt und genossen werden soll. Der Syphon ist zu diesem Zwecke so construirt, dafs der ganze obere Theil umgeklappt werden kann, um die Einführung der Flüssigkeiten (Wein, Wasser u. s. w.) und der Kohlensäure entwickelnden Materialien (beispielsweise eines aus Zucker, doppeltkohlensaurem Natron und Weinsteinsäure bestehenden Brausebonbons) zu gestatten, und dafs überhaupt erst nach erfolgtem Abschlufs des Syphonkopfes die letzteren Substanzen mit der Flüssigkeit in Berührung gebracht werden können.
Auf dem entsprechend geprefsten inneren Rand der Flasche α liegt die Platte b auf, an welcher unten die Röhre c, oben der Trichter d befestigt ist. Letzterer ist an seinem oberen Rande mit einem Gummiring belegt. Der glockenförmige Kopf e, welcher sich um das Scharnier g dreht, ist oben so ausgedreht, dafs er sich beim Abschlufs auf den Gummirand des Trichters d legt, so dafs der obere Theil von e luftdicht mit der Röhre c verbunden ist. An diesem oberen Theil von e ist die Ausflufsröhre h, der Druckgriff i und der Conus k mit der Stange / und der Feder m in bekannter Weise befestigt.
Um einen luftdichten Abschlufs der Glocke e auf der Flasche zu bewirken, ist der untere Rand von e mit dem Gummiwulst η versehen.
Der Abschlufs erfolgt durch Aufdrücken des mit Scharnier am Ring f befestigten Griffes ο auf den Ansatz am unteren Rande von e oder eventuell auch mittelst Excenters.
Die Handhabung des Apparates ist folgende:
Man öffnet den Kopftheil e, füllt ungefähr 3/4 der Flasche mit Flüssigkeit (Wein, Wasser" u. s. w.) und schiebt das Kästchen ρ in entsprechende Höhe, so dafs die nun hinein- oder daraufgelegten, Kohlensäure producirenden Substanzen aufserhalb der Flüssigkeit zu liegen kommen. Nach erfolgtem Abschlufs der Glocke e werden nun diese Substanzen durch Umdrehen oder Schütteln der Flasche mit der Flüssigkeit in Berührung gebracht.
Auf diese Weise wird erreicht, dafs' keine Kohlensäure verloren geht und die Erzeugung derselben erst beim Gebrauch des Getränkes, jedenfalls aber erst dann stattfindet, wenn die Flasche luftdicht verschlossen ist.
An Stelle der Aufnahmekästchen ρ für die Kohlensäure entwickelnden Substanzen kann selbstredend auch ein anderer gleichwerthiger Behälter, beispielsweise ein Beutelchen, ein Körbchen oder ein Schwimmer, auf den die Substanzen gelegt werden, angewendet werden. Auch braucht das Kästchen ρ nicht nothwendigerweise an der Röhre c befestigt zu sein, sondern kann auch an der Platte b oder dem Kopfstück e angebracht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    An einem Syphon zur Erzeugung kohlensaurer Getränke:
    ι. Der umklappbare Syphonkopf e, der einerseits, mit seiner inneren Wandung dicht
    abschliefsend, auf dem oberen Theile d des Syphonrohres c und andererseits mit seinem unteren Rande und Dichtungsringe η auf dem oberen Flaschenrande hermetisch schliefsend aufliegt und eine bequeme Einführung der Kohlensäure entwickelnden festen Substanzen gestattet.
    Der Aufnahmebehälter ρ (Körbchen, Kästchen, Schwimmer oder dergleichen), der entweder mit der Röhre c, der Platte b oder dem Kopf e verbunden oder auf die in der Flasche befindliche Flüssigkeit schwimmend aufgesetzt werden kann und zur Aufnahme der Kohlensäure bildenden festen Substanzen dient, um dieselben bis zum erfolgten Verschlüsse der Flasche aufser Berührung mit der Flüssigkeit zu halten und so der Entwickelung von Kohlensäure bis dahin oder bis zum Gebrauch des Getränkes vorzubeugen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT32267D Syphon zum Erzeugen kohlensaurer Getränke Expired - Lifetime DE32267C (de)

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